Sicherheitshinweise/Produktauswahl Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Gerät ist nur für die in der Bedienungsanleitung beschriebenen An- wendungen bestimmt. Eine andere Verwendung ist unzulässig und kann zu Unfällen oder Zerstörung des Gerätes führen. Diese Anwendungen führen zu einem sofortigen Erlöschen jeglicher Garantie- und Gewährlei- stungsansprüche gegenüber dem Hersteller.
Hochdruckanwendungen Auswahl Bei der Auswahl von Druckelementen sollte der Überlastdruck nicht überschritten werden. Bei Überschreiten des Überlastdrucks kann (je nach Länge/Häu- figkeit und Höhe der Druckspitze) eine mechanische Deformati- on der Druckzelle erfolgen. Bei Lufteinschlüssen können durch den „Dieseleffekt“ Druckspit- zen entstehen, die den Überlastdruck weit übersteigen können.
Hinweise zur Entsorgung Recycling nach WEEE Mit dem Erwerb unseres Produktes haben Sie die Möglichkeit, das Gerät nach Ende seines Lebenszyklus an den Hersteller zurückzugeben. Die WEEE (EU-Richtlinie 2002/96 EG) regelt die Rücknahme und das Recycling von Elektroaltgeräten. Im B2B-Bereich (Busi- ness to Business) sind die Hersteller von Elektrogeräten ab dem 13.8.2005 dazu verpflichtet, Elektrogeräte die nach diesem Da- tum verkauft werden, kostenfrei zurückzunehmen und zu recyclen.
Das Gehäuse und die Frontfolie können Sie mit einem Wasser befeuchteten Putzlappen reinigen, niemals aggressive Medien zum Reinigen verwenden. Medienverträglichkeit Die medienberührenden Produkte werden nicht öl- und fettfrei produziert. Daher sind diese Produkte für Applikationen, bei de- nen ein explosives Öl-, Öl-Gas-Gemisch (z.B. Sauerstoff oder Kompression) entstehen kann, nicht zu verwenden (Explosions- gefahr!) Verwenden Sie nur Medien, die zu den medienberüh- renden Teilen kompatibel sind.
Allgemeine Gerätebeschreibung Mit dem Kauf eines Druckschalters haben Sie sich für ein Qualitätspro- dukt entschieden, das sich durch seine hohe Zuverlässigkeit auszeich- net. Der Schalter zeichnet sich durch ein großes vierstelliges digitales Display aus, auf dem der aktuelle Wert dargestellt wird. Durch das richtungseinstellbare Gehäuse ist die Anzeige optimal lesbar.
Tasten und Funktionen I • • II LED‘s Anzeige der Schaltzustände. I = Schaltausgang 1 II = Schaltausgang 2 (bei diA = Fehlerausgang) Pfeiltaste Parameterwerte erhöhen. Enter Bestätigen. 4-stellige digitale Anzeige des Systemdrucks in 8888 Anzeige MPa, PSI oder bar. Anzeige der Parameter.
Parameter im digitalen Display des Druckschalters Einstellung der Schaltausgänge im Menü Schaltpunkt (SP): oberer Grenzwert/Druck, bei dem der Schalt- ausgang seinen Zustand ändert SP1 = Schaltausgang 1; Eingabe als Druckwert (z.B. 400 bar) SP2 = Schaltausgang 2; Eingabe als Druckwert (z.B. 430 bar) Rückschaltpunkt (rP): unterer Grenzwert/Druck, bei dem der Schaltausgang seinen Zustand ändert rP1 = Rückschaltpunkt (rP1) von Schaltausgang 1;...
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Einstellungen der erweiterten Funktionen EF Rücksetzen auf Werkseinstellung YES = yes; ja (Werkseinstellung jetzt zurücksetzen) no = no; nein (Werkseinstellung nicht zurücksetzen) Verzögerungszeiten; Eingabe von 0 bis 9.99 s dS1 = Verzögerungszeit Schaltpunkt Ausgang 1 dr1 = Verzögerungszeit Rückschaltpunkt Ausgang 1 dS2 = Verzögerungszeit Schaltpunkt Ausgang 2 dr2 = Verzögerungszeit Rückschaltpunkt Ausgang 2 Ausgang 1 als Schaltausgang 1...
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Einstellen der Einheiten: bAr = bar PSi = PSI MPA = MPa Transistorfunktion PnP = pnp-Transistorausgang nPn = npn-Transistorausgang Nullpunktabgleich: Der aktuelle Druck wird flüchtig bis zum Oset Abschalten der Versorgungsspannung als neuer Nullpunkt gespeichert. Dies ist aus Sicherheitsgründen auf den Bereich von ±3% des Gerätenenndrucks begrenzt.
Betriebsmodi des Druckschalters Einschalten • Beim Einschalten der Versorgungsspannung führt der Druckschalter einen Selbsttest durch. • Das Display und die Schaltpunktanzeige leuchten auf. Druckschalter Nach dem Einschalten werden der Gerätenenndruck und die Firmware- Version angezeigt. Während dieses Zeitraumes (2 Sekunden) sind die Ausgänge nicht aktiv. Nach dem Einschalten befindet sich der Schalter im Run-Modus.
Menü Im Menü werden die Parameter verändert und danach dauerhaft gespei- chert. Eine Spannungsversorgung ist für den Erhalt der gespeicherten Daten nicht notwendig (Speicherung im EEPROM). Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, verbleibt der Schalter intern im Run-Modus. Wird 60 Sekunden lang keine Ta- ste gedrückt, wechselt der Schalter automatisch zurück in den Run-Modus.
Programmierung 1 Blättern durch die Menüpunkte mit der Taste 2 Anzeige des zugehörigen Parameters mit der Taste 3 Betätigen der Taste verändert den gewählten Parameter. Um eine leichte und schnelle Eingabe zu realisieren, ändern sich dabei die Werte der Einstellparameter schneller, wenn die Pfeiltaste gedrückt gehalten wird.
Schaltfunktionen Hysteresefunktion Wenn der Messwert um den Sollwert schwankt, hält die Hysterese den Schaltzustand der Ausgänge stabil. Bei steigendem Messwert schaltet der Ausgang bei Erreichen des jeweiligen Schaltpunkts (SP); fällt der Messwert wieder ab, schaltet der Ausgang erst wieder zurück, wenn der Rückschaltpunkt (rP) erreicht ist (siehe Menüpunkt SP, rP, ou1, ou2).
Fensterfunktion Die Fensterfunktion erlaubt die Überwachung eines definierten Bereichs. Befindet sich der Messwert zwischen dem Schaltpunkt (SP) und dem Rückschaltpunkt (rP), ist der Ausgang aktiviert (siehe Menüpunkt SP, rP, ou1, ou2).
Fehlerfunktion Tritt ein Fehler auf, wird dieser angezeigt (Err1, Err2, Err4, Err8) (siehe Menüpunkt Err). Verzögerungszeiten (0 bis 9,99 s) Durch die Festlegung der Verzögerungszeit lassen sich unerwünsch- te Messwertspitzen von kurzer Dauer oder hoher Frequenz ausfiltern (Dämpfung). Der Messwert muss mindestens diese Zeit anstehen, damit der Schalter schaltet.