reigesetzten Ge äßgerüsts mit einem
und
Wirksamkeit
der
Verwendung
(direktionale
Atherektomiekatheter,
Der Cypher Sirolimus-beschichtete Koronararterienstent erhielt 2002 die CE-Zulassung
und 2003 die FDA-Zulassung und wurde bereits in zahlreichen klinischen Studien
untersucht. Nachstehend werden In ormationen zu den klinischen Ergebnissen des
Cypher Stents gemäß Verö entlichung in der Gebrauchsanweisung ür den CYPHER
S rol mus-besch chteten Koronararter enstent au
Schnellwechsel-E n ührsystem we tergegeben:
In der doppelblinden SIRIUS-Studie (Sirolimus-Eluting Stent in De Novo Native
Coronary Lesions) wurden 1058 Patienten mit De novo-Läsionen der Koronararterien
randomisiert entweder mit dem Cypher Stent (533 Patienten) oder einem
unbeschichteten Metallstent (BMS, 525 Patienten) versorgt.
Daten nach ün Jahren aus der SIRIUS-Studie (Sirolimus-Eluting Stent in De Novo
Native Coronary Lesions) belegten die lang ristige Sicherheit und Wirksamkeit des
Cypher Stents bei Patienten mit Läsionen der nativen Koronararterien von ein acher
und mittlerer Komplexität. Nach 5 Jahren war die kumulative MACE-, TLR- und TVR-
Rate ür den Cypher Stent signi kant geringer (Tabelle 3). Hinsichtlich Tod, MI und
Revaskularisierung von Nicht-Zielläsionen wurden keine signi kanten Unterschiede
von
mechanischen
estgestellt.
rotierende
Tabelle 3. SIRIUS-Stud e: Kumulat ve Ere gn sse nach 5 Jahren
Cypher (n = 533)
MACE
20,3 %
TLR
9,4 %
TVR
22,5 %
In der SIRIUS-Studie wurde eine Metallversion eines Sirolimus-beschichteten Stents
in einer Untergruppe von Läsionen untersucht, die den Indikationen ür das Fantom
Sirolimus-beschichtete bioresorbierbare Koronargerüstsystem ähnelt. Daher ist eine
Emulation der Wirksto abgabe und Einlagerung in das Gewebe beim Cypher ein
angemessener Anhaltspunkt ür das Fantom-Ge äßgerüst.
6.3 Immunsuppress onspotenz al
Sirolimus, der Wirksto im Fantom Encore-Ge äßgerüst, ist ein Immunsuppressivum,
das auch in oralen Darreichungs ormen erhältlich ist. Das Maximum der systemischen
Blutkonzentration von Sirolimus 1 Stunde nach der Platzierung eines einzelnen Fantom-
Ge äßgerüsts beträgt 1,43 ± 0,55 ng/ml und ist damit wesentlich niedriger als die
normalerweise erzielten maximalen Konzentrationswerte (Cmax) bei Untersuchungen
zu oralen Darreichungs ormen von Sirolimus sowohl bei gesunden Freiwilligen
(78,2 ± 18,3 ng/ml) als auch bei Patienten nach einer Nierentransplantation (12,2 ±
6,2 ng/ml). Obwohl die Immunsuppression im Ge olge der Implantation eines
Fantom Encore-Ge äßgerüsts nicht spezi sch untersucht wurde, ist es möglich, dass
die systemische Sirolimus-Konzentration vorübergehend an immunsuppressive
Werte heranreicht, insbesondere bei Patienten, die auch an einer Leberinsu zienz
leiden oder Medikamente erhalten, die CYP3A4 oder P-Glycoprotein hemmen. Diese
Möglichkeit sollte bei derartigen Patienten berücksichtigt werden, insbesondere bei
gleichzeitiger oraler Gabe von Sirolimus oder anderen Immunsuppressiva oder wenn
ein sonstiges Immunsuppressionsrisiko besteht. Die Verwendung von Sirolimus
wird bei Patienten nach einer Leber- oder Lungentransplantation nicht emp ohlen.
Vollständige In ormationen zu den potenziellen Immunsuppressionsrisiken von
Sirolimus nden sich in den vollständigen Verschreibungsangaben ür RAPAMUNE
(Sirolimus) ORALE LÖSUNG UND TABLETTEN, Wyeth Pharmaceuticals, Erstzulassung in
den USA: 1999.
6.4 Potenz ell erhöhte L p dwerte
Die orale Sirolimusgabe bei Patienten nach einer Nierentransplantation ging mit
erhöhten und in einigen Fällen behandlungsbedür tigen Serumcholesterin- und
Triglyceridwerten einher. Diese Wirkung wurde dosisabhängig sowohl bei niedrig- als
auch bei hochdosierter längerer oraler Therapie beobachtet. Bei indikationsgemäßer
Verwendung ist davon auszugehen, dass die systemischen Sirolimuskonzentrationen
durch das Fantom Encore-Ge äßgerüst niedriger als die normalerweise bei
Transplantatpatienten erreichten Konzentrationen liegen, jedoch sind Ausmaß
und Dauer jeglicher Wirkungen dieser Konzentrationen au die Lipidwerte nicht
bekannt. Vollständige In ormationen zu potenziell erhöhten Lipidwerten und
anderen potenziellen Risiken von Sirolimus nden sich in den vollständigen
Verschreibungsangaben ür RAPAMUNE (Sirolimus) ORALE LÖSUNG UND TABLETTEN,
Wyeth Pharmaceuticals, Erstzulassung in den USA: 1999.
dem RAPTORRAIL
BMS (n = 525)
P-Wert
33,5 %
< 0,0001
24,2 %
< 0,001
33,5 %
< 0,0001
8
6.5 Operat onen an Koronararter en – W rkung au Anastomosen
In seltenen Fällen ist eine Dehiszenz der bronchialen Anastomose des Transplantats
bei Lungentransplantatpatienten nach oraler Sirolimustherapie berichtet worden.
In einem Ge äß, in welches kurz zuvor ein Fantom Encore-Ge äßgerüst implantiert
wurde, ist von einer im Vergleich zur systemischen Sirolimuskonzentration mehr ach
erhöhten Sirolimuskonzentration auszugehen. Daher sollte die Möglichkeit einer
Beeinträchtigung der Heilung von Ge äßanastomosen in den Koronararterien durch
das Vorliegen eines Fantom Encore-Ge äßgerüsts in Betracht gezogen werden.
Vollständige In ormationen zu den potenziellen Wirkungen von Sirolimus au
Anastomosen und anderen potenziellen Risiken nden sich in den vollständigen
Verschreibungsangaben ür RAPAMUNE (Sirolimus) ORALE LÖSUNG UND TABLETTEN,
Wyeth Pharmaceuticals, Erstzulassung in den USA: 1999.
6.6 Karz nogenese, Mutagenese, Bee nträcht gung der Fruchtbarke t
Genotoxische, karzinogene und reproduktionstoxische Wirkungen des Fantom Encore-
Ge äßgerüsts wurden bislang nicht untersucht. Andere Forscher haben die
Karzinogenität bei Mäusen und Ratten untersucht. In einer 86-wöchigen Studie an
weiblichen Mäusen mit Sirolimusdosen, die das 30- bis 120-Fache der täglichen
klinischen Dosis von 2 mg betrugen ( ür die Körperober äche korrigiert), kam es zu einer
statistisch signi kanten Zunahme von malignen Lymphomen bei allen Dosisstu en
im Vergleich zu den Kontrollen. In einer zweiten Studie an Mäusen mit Dosen, die
unge ähr das 3- bis 16-Fache der klinischen Dosis betrugen ( ür die Körperober äche
korrigiert), wurden Leberzellenadenome und -karzinome bei männlichen Tieren
als durch Sirolimus bedingt angesehen. In der 104 wöchigen Studie an Ratten mit
Dosen, die kleiner oder gleich der täglichen klinischen Dosis von 2 mg waren ( ür die
Körperober äche korrigiert), gab es keine signi kanten Be unde. Sirolimus war im
bakteriellen In-v tro-Rückmutationsassay, im Chromosomaberrations-Assay an CHO-
Zellen (Chinese Hamster Ovary), im Vorwärtsmutationsassay an Maus-Lymphomzellen
sowie im In-v vo-Mikronukleusassay an der Maus nicht genotoxisch.
Die Fruchtbarkeit bei sowohl männlichen als auch weiblichen Ratten war nach oraler
Sirolimusgabe bei Dosen von unge ähr dem 10 bzw. 2-Fachen der täglichen klinischen
Dosis von 2 mg ( ür die Körperober äche korrigiert) leicht vermindert. Bei männlichen
Ratten wurden Atrophien der Hoden, Nebenhoden, Prostata, Hodenkanälchen und/
oder eine Reduktion der Spermienzahl beobachtet. Bei weiblichen Ratten wurde eine
reduzierte Größe von Ovarien und Uterus beobachtet. Die Reduktion der Spermienzahl
bei männlichen Ratten war in einer Studie nach Absetzen der Dosis reversibel. Ein
Abbau der Hodenkanälchen wurde auch in einer 4 wöchigen intravenösen Studie zu
Sirolimus an A en mit einer unge ähr der klinischen Dosis entsprechenden Dosis ( ür
die Körperober äche korrigiert) beobachtet.
7. POTENZIELLE UNERWÜNSCHTE EREIGNISSE
Unerwünschte Ere gn sse ( n alphabet scher Re hen olge), d e m t der
Verwendung von koronaren Ge äßgerüsten bzw. Stents n nat ven
Koronararter en e nhergehen können:
•
Abrupter Verschluss
•
Akuter Myokardin arkt
•
Allergische Reaktionen au Thrombozytenaggregationshemmer, Kontrastmittel
oder Propan-1,3-diyl bis(3-(4-hydroxy-3,5-diiodophenyl)propanoat) oder
Sirolimus und strukturell damit verwandte Verbindungen
•
Aneurysma, Pseudoaneurysma
•
Angina, stabile oder instabile
•
Arteriovenöse Fistel
•
Blutungskomplikationen, die eine Trans usion er orderlich machen können
•
Dissektion, Per oration oder Ruptur der Koronararterie
•
Embolie (Lu t, Gewebe, Produkt oder Thrombus)
•
Embolisation, Bruch oder Fehlplatzierung des Ge äßgerüsts
•
Entzündung oder In ektion
•
Fehlgeschlagene Platzierung des Produkts im vorgesehenen Bereich
•
Ge äßkomplikationen, einschließlich an der Eintrittsstelle, die eine Ge äßreparatur
er orderlich machen können
•
Ge äßspasmus
•
Ge äßverletzung, die einen Koronararterien-Bypass er orderlich macht
•
Hämorrhagie
•
Herz-, Lungen- oder Nierenversagen oder -insu zienz
•
Herzrhythmusstörungen
•
Herzstillstand