Bei Absinken des Empfangspegels unter einen bestimmten Wert, z. B. bei zuneh- mender Verschmutzung der Optik, wird ein Warnausgang aktiviert. Alle Arbeiten am Gerät (Montieren, Anschließen, Ausrichten, Anzeige-/Bedienelemente) werden kom- fortabel von vorn durchgeführt. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
Das Datenübertragungssystem ISD 300 ist ein Infrarot-Gerät der Laser-Klasse 1 nach EN 60825. Aus naher Distanz nicht direkt in den Strahl blicken! Achtung! Eingriffe und Veränderungen an den Geräten, außer den in dieser Anleitung ausdrücklich beschriebenen, sind nicht zulässig. Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
Die Montage, Inbetriebnahme und Wartung der Geräte darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden. Elektrische Arbeiten dürfen nur von Elektro-Fachkräften durchgeführt werden. Reparatur Reparaturen dürfen nur vom Hersteller oder einer vom Hersteller autorisierten Stelle vorgenommen werden. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
(frequency f Optische Achse Bild 3.1: Montage der Geräte Hinweis Die Fein-Ausrichtung des Übertragungssystems erfolgt während der Inbetriebnahme (siehe Kapitel 8.3.2 „Feinausrichtung“). Die Lage der optischen Achse des ISD 300 finden Sie in Kapitel 10.2. Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
300 mm + tan (0,01˚) x Reichweite (ISD 300X1XX) betragen. ISD 300-XXX2 ISD 300-XXX1 (frequency f (frequency f frequenzversetzter Aufbau! ISD 300-XXX1 ISD 300-XXX2 (frequency f (frequency f frequenzgleicher Aufbau ISD 300-XXX1 ISD 300-XXX2 (frequency f (frequency f Bild 3.2: Anordnung benachbarter Übertragungssysteme SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
Lösen Sie dazu die drei Gehäuse-Inbusschrauben. Das Gehäuseoberteil ist mit dem Un- terteil jetzt nur noch elektrisch über einen Steckverbinder verbunden. Ziehen Sie das Gehäuseoberteil vorsichtig ohne zu verkanten gerade nach vorne ab. Gehäuse-Oberteil vorsichtig abziehen 3 Gehäuse- Schrauben lösen Bild 3.3: Abnehmen des Gehäuseoberteils Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
Seite des Gehäuseunterteils durch eine Kabelverschraubung M16 x 1.5 erset- zen, und das weiterführende Versorgungsspannungskabel durch diese Verschraubung füh- ren. So stellen Sie die Dichtheit des Gehäuses (Schutzart IP 65) sicher. Das Abnehmen und Aufsetzen des Gehäuseoberteils kann unter Spannung erfolgen. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
S3-4 auf ’Off’ (’0’) stehen. Über den DIP-Schalter S3-4 kann die Repeater-Funk- tionalität für PROFIBUS-fremde Anwendungen abgeschaltet werden (S3-4 = ’On’). Es findet dann keine Signalregenerierung statt, das RS 485-Protokoll muss aber trotzdem be- stimmte Merkmale erfüllen. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
LEDs Tx und Rx. Bei sehr hohen Baudraten (> 50 kBit/s) deutet ein Blinken der LEDs Tx und Rx auf eine nicht korrekte Buskommunikation hin. keine Daten auf Empfangsleitung Bild 4.2: Anzeige-/Bedienelemente PROFIBUS-Variante Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
Bus mit Schirmanbindung über RC-Glied Stellung Out: abgehender Bus mit direkter Schirmanbind- Bild 5.1: Anschlussplatine INTERBUS-Variante Achtung! Bitte beachten Sie unbedingt die in der INTERBUS-Norm EN 50254 festgelegten Installati- onsanforderungen (Buskabel, Kabellängen, Schirmung, etc.) SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
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RC-Glied mit PE verbunden. Stellung Out: abgehender Bus, der Schirmanschluss (Schelle) wird direkt mit PE verbunden. 15 nF ankommender Bus abgehender Bus S4 auf In stellen S4 auf Out stellen Bild 5.3: Schirmanbindung bei ankommendem/abgehendem Bus Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
Baudraten flackern die LEDs Tx und Rx. Bei sehr hohen Baudraten (> 50 kBit/s) deutet ein Blinken der LEDs Tx und Rx auf eine nicht korrekte Buskommuni- kation hin. keine Daten auf Empfangsleitung Bild 5.4: Anzeige-/Bedienelemente INTERBUS-Variante SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
Stellung 500k: INTERBUS-LWL-Über- tragungsrate 500 kBit/s Stellung 2M: INTERBUS-LWL-Über- tragungsrate 2 MBit/s PE PE GND Vin Stellung In Bus: ankommender Bus Lichtwellenleiter Stellung Out Bus: abgehender Bus H2 H2 H1 H1 Lichtwellenleiter 500K Bild 6.1: Anschlussplatine INTERBUS-Variante Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
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Schalter S3 Schalter S3 LWL-Bus- Stellung In Bus Stellung Out Bus klemme Teilnehmer ankommender Bus abgehender Bus Teilnehmer Bild 6.2: Anschluss der ISD 300 an den INTERBUS (Lichtwellenleiter) Hinweis! Die Verzögerungszeit einer Lichtstrecke beträgt 2,5 µs. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
Bei Unterschreiten der Warnschwelle (Bargraph) wird eine Peripherie-Störmeldung über den INTERBUS gesendet. Wird diese Störmeldung gesendet ist meist die Glasoptik ver- schmutzt (siehe Kapitel 9 „Wartung“) oder die Lichtstrecke wurde unterbrochen. Nutzen Sie auch die Diagnose-Möglichkeiten über den INTERBUS. Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
Sie das Buskabel in der ISD 300 zu einem weiteren Busteilnehmer durchschleifen, die ISD 300 also nicht letztes Gerät am Buskabel ist. Der Einsatz der ISD 300 beschränkt sich auf Bussysteme mit 82 Ω-Terminierung. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
Strecke 3: On (1) 230,4 kBit/s Tabelle 7.1: Filtereinstellungen bei der Kaskadierung mehrerer ISD-Übertragungsstrecken Hinweis! Die Verzögerungszeit einer Lichtstrecke beträgt: S3-1 On (1) = 1,5 µs + 1,5 T S3-1 Off (0) = 1,5 µs Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
(> 50 kBit/s) deutet ein Blinken der LEDs Tx und Rx auf eine nicht kor- rekte Buskommunikation hin. keine Daten auf Empfangsleitung Bild 7.3: Anzeige-/Bedienelemente DH+/RIO-Variante Hinweis! Nutzen Sie auch die Diagnose-Möglichkeiten über das Bussystem. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
ISD 300 befindet. • AUT: Betriebsart „Automatik“ • MAN: Betriebsart „Manuell“ • ADJ: Betriebsart „Ausrichten“ (Adjust) Betriebsarten-Taster Mit dem Betriebsarten-Taster können Sie zwischen den drei Betriebsarten „Automatik“, „Manuell“ und „Ausrichten“ umschalten (siehe Kapitel 8.2 „Betriebsarten“). Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
Nach dem Anlegen der Betriebsspannung durchläuft der ISD 300 zunächst einen Selbsttest. Wurde der Selbsttest erfolgreich durchgeführt, leuchtet die LED PWR bzw. UL dauernd und die ISD 300 geht in die Betriebsart „Automatik“. Besteht die Verbindung zum gegenüberliegenden Gerät, können sofort Daten übertragen werden. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
Ist die Datenübertragung sowie die Ausrichtung bis an das Verfahrende in Ordnung, schalten Sie beide Geräte durch einen langen Tastendruck (> 2 s) wieder in die Betriebsart „Automatik“ (AUT) zurück. Die Datenlichtschranke ist jetzt betriebsbereit. Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
Geräte spannungsfrei geschaltet, so ist die Auswirkung der Unterbrechung auf das gesamte Netzwerk gleichzusetzen mit der Unterbrechung einer Datenleitung. Die ISD 300 schaltet das Netzwerk im Unterbrechungsfall (Lichtstrahlunterbrechung oder spannungslos schalten) rückwirkungsfrei ab. Die Systemreaktionen im Unterbrechungsfall sind mit dem entsprechenden Steuerungslieferanten abzustimmen. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
Hierzu ein weiches, nicht flusendes Tuch verwenden, eventuell zusammen mit einem milden, wasser- löslichen Reinigungsmittel. Achtung! Bei der Reinigung kratzende und scheuernde Bewegungen auf den Glaslinsen vermeiden. Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden. Bei Bedarf sind auch die LED-Anzeigen entsprechend zu reinigen Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
– 30 °C...+70 °C Max. rel. Luftfeuchtigkeit Max. 90 %, nicht kondensierend Gewicht pro Geräteeinheit 1200 g Gehäusematerial Aluminium Druckguss, Glaslinsen Zum Aufbau einer Datenübertragungsstrecke ist ein Gerätepaar mit den Endnummern -xxx1 und -xxx2 erforderlich. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
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– 30 °C...+70 °C Max. rel. Luftfeuchtigkeit Max. 90 %, nicht kondensierend Gewicht pro Geräteeinheit 1200 g Gehäusematerial Aluminium Druckguss, Glaslinsen Zum Aufbau einer Datenübertragungsstrecke ist ein Gerätepaar mit den Endnummern -xxx1 und -xxx2 erforderlich. Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
– 30 °C...+70 °C Max. rel. Luftfeuchtigkeit Max. 90 %, nicht kondensierend Gewicht pro Geräteeinheit 1200 g Gehäusematerial Aluminium Druckguss, Glaslinsen Zum Aufbau einer Datenübertragungsstrecke ist ein Gerätepaar mit den Endnummern -xxx1 und -xxx2 erforderlich. SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...
– 30 °C...+70 °C Max. rel. Luftfeuchtigkeit Max. 90 %, nicht kondensierend Gewicht pro Geräteeinheit 1200 g Gehäusematerial Aluminium Druckguss, Glaslinsen Zum Aufbau einer Datenübertragungsstrecke ist ein Gerätepaar mit den Endnummern -xxx1 und -xxx2 erforderlich. Betriebsanleitung ISD 300 SICK AG...
Zulässige Kabel: M16 x 1,5: Rundkabel Ø 5 … 10 mm M20 x 1,5: Rundkabel Ø 7 … 12 mm A Bedienfeld B Sendeoptik C Empfangsoptik D Optische Achse Bild 10.2:Maßzeichnung ISD 300 für Lichtwellenleiter SICK AG Betriebsanleitung ISD 300...