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Hark Barolo Aufbau- Und Bedienungsanleitung Seite 12

Dauerbrandofen
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Abbildung 5
Lassen Sie diese Holzaufgabe mit geöffneten Verbrennungs-luftreg-
lern herunterbrennen, bis eine Grundglut vorhanden ist (Abb. 4). Je
nach Holzgüte, Schornsteinzug und Witterung dauert diese
Verbrennungsphase unterschiedlich lange. Legen Sie jetzt zwei weitere
Holzscheite parallel zur Feuerraumscheibe auf und verschließen die
Feuerraumtür (Abb. 5).
Abbildung 6
Sind auch diese Holzscheite rundherum angebrannt, sollten Feuerstätte
und Abgassystem weitgehend die Betriebstemperatur erreicht haben.
Jetzt können Sie beginnen, die Luftzufuhr von unten (Primärluft) zu
drosseln. Sollte Ihre Feuerstätte auch über einen Sekundärluftregler
verfügen, kann die Verbrennung damit weiter reguliert werden. Für eine
optimale Verbrennung sollten Sie den Sekundärluftregler immer minde-
stens 50 % geöffnet lassen (Abb. 6).
Die hier benannte Menge an Anzündholz und der Zeitpunkt der Reduzie-
rung der Verbrennungsluft (Verbrennungsluftregler ganz bzw. teilweise
im Kamin- & Kachelofenbau
schließen) können nur Anhaltswerte darstellen. Die optimale Menge bzw.
die besten Reglereinstellungen hängen ganz erheblich von Art und Feuch-
tegehalt des Brennstoffs, der Witterung und den örtlichen Gegebenheiten
(vor allem Schornsteinzug) ab.
Wichtige Hinweise zum sachgerechten und gefahrlosen
!
Betrieb Ihrer Feuerstätte.
Moderne Feuerstätten erfüllen sehr hohe Anforderungen an die Dichtheit
des Feuerraums und der Luftregler. Dies gewährleistet eine hocheffiziente
Verbrennung mit einem sehr hohen Wirkungsgrad.
Damit nimmt jedoch naturgemäß auch die Gefahr einer Verpuffung bei
unsachgemäßem Betrieb zu. Wenn stark ausgasende Brennstoffe, wie
zum Beispiel Holz, mit Sauerstoffmangel verbrannt werden, nehmen Ruß-
anteile und Schadstoffe im Rauchgas zu.
Verpuffungsgefahr entsteht, wenn dem Brennstoff zuviel Sauerstoff ent-
zogen wird, so dass in größerem Umfang unverbrannte, aber zündfähige
Gase im Feuerraum und Abgassystem entstehen und verweilen. Dieser
Zustand kann zum Beispiel entstehen, wenn Brenngut auf die Glut im
heißen Feuerraum nachgelegt wird, ohne dass die Luftregler gleichzeitig
ausreichend geöffnet werden. Das Brenngut wird aufgrund der Glut und
Hitze ausgasen, ohne dass die Gase gleich vollständig verbrannt werden.
Wenn dann plötzlich Sauerstoff zugeführt wird (Luftregler oder Feuer-
raumtür schlagartig öffnen), können die unverbrannten Gase explosions-
artig „verpuffen".
Um einer Verpuffung vorzubeugen, ist daher grundsätzlich darauf
zu achten, dass das Brenngut (insbesondere Holz oder Holzprodukte)
nie mit zu starker Sauerstoffreduktion gefeuert wird. Holz lässt sich zwar
mit reduziertem Sauerstoff verbrennen, jedoch soll stets ein klar erkenn-
bares Flammbild gewährleistet bleiben. Holz darf nicht „kokelnd" verfeu-
ert werden.
Wenn Sie dies und die weiteren Hinweise der Bedienungs anleitung
beachten, können Sie Ihre Feuerstätte sorglos betreiben und sich an
seiner beeindruckenden Wärmeleistung und Regelbarkeit erfreuen.
-12-
Dauerbrandofen Barolo

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