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SICK UE4470 Betriebsanleitung

SICK UE4470 Betriebsanleitung

Ip20 flexible sicherheits-steuerung für devicenet safety
Inhaltsverzeichnis
B E T R I E B S A N L E I T U N G
UE4470
IP20 Flexible Sicherheits-Steuerung
für DeviceNet Safety
D
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Inhaltszusammenfassung für SICK UE4470

  • Seite 1 B E T R I E B S A N L E I T U N G UE4470 IP20 Flexible Sicherheits-Steuerung für DeviceNet Safety...
  • Seite 2 Betriebsanleitung UE4470 Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte bleiben bei der Firma SICK AG. Eine Vervielfältigung des Werkes oder von Teilen dieses Werkes ist nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes zulässig. Eine Abänderung oder Kürzung des Werkes ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Firma SICK AG untersagt.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Konfiguration von lokalen TestE/Signalausgängen (Standardausgänge) .................35 3.7.3 Konfiguration von lokalen Sicherheitsausgängen ......36 3.7.4 DeviceNet-Konfiguration..............37 Schaltungsgrundlagen ..................38 3.8.1 SicherheitseingangsE/Testausgangsanschlüsse......38 3.8.2 Funktionen der Sicherheitsausgangsanschlüsse ......40 Betriebsanzeigen ....................42 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 4 Ein Kennwort festlegen ..............81 7.4.2 Konfiguration von Feldsignalgeräten ..........82 7.4.3 Konfiguration der Logik ..............82 Anforderungen des Safety-Netzwerks ............... 82 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 5 8.6.12 Funktionsblock Single and Directional Valve Monitoring (Ventilüberwachung für Einfach- und Richtungsventile)....137 8.6.13 Funktionsblock Magnetic Switch (Magnetschalter, z. B. RE300).................... 141 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 6 Auswirkungen auf die Sicherheitsausgänge.........212 10.7.4 Wirkung auf die Sicherheits-Steuerung/das Prozessabbild ..212 10.8 Funktion Rücksetzen..................213 10.8.1 Rücksetzfunktionstyp ..............213 10.8.2 Rücksetzfunktionstyp und UE4470-Zustand ........214 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 7 Veranlassen der Übertragung einer Explicit Message ....243 14.4 EG-Konformitätserklärung ................244 14.5 Checkliste für den Hersteller................246 14.6 Glossar......................247 14.7 Tabellenverzeichnis ..................249 14.8 Abbildungsverzeichnis ..................253 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 8: Zu Diesem Dokument

    Diese Betriebsanleitung richtet sich an die Planer, Entwickler und Betreiber von Anlagen, welche durch eine oder mehrere Sicherheitseinrichtungen in Verbindung mit der UE4470 abgesichert werden sollen. Sie richtet sich auch an Personen, die die UE4470 in eine Maschine integrieren, erstmals in Betrieb nehmen oder warten.
  • Seite 9: Abkürzungen Und Definitionen

    Gerätes (z. B. eines Sicherheits-Lichtvorhangs C4000 von SICK). Der logische Zustand eines Eingangs oder Funktionsblocks, der logisch „1“ entspricht. Aktiv Die Person, die die UE4470 und alle an die UE4470 angeschlossenen Geräte in einer Benutzer sicherheitsrelevanten Anwendung implementiert. „Benutzer“ bezeichnet generell Personal von OEMs, Systemintegratoren und Endanwender.
  • Seite 10: Zu Diesem Dokument

    SCID ist eine Kombination aus CRC-Prüfsumme der Konfiguration und einem Zeitstempel. Die SCID soll sicherstellen, dass ein DeviceNet Safety-Gerät die erwartete Konfiguration aufweist. Safety Data Link = SICK Sicherheits-Interface (Anschluss von OSSDs und EFI), das Geräte wie SICK Sicherheits-Lichtvorhänge C4000 oder Sicherheits-Laserscanner S3000 verwendet.
  • Seite 11 Target Unique Identifier. TUNID Unconnected Message Manager. UCMM Alle IP20 Remote I/Os der Baureihe UE4470. Im Kontext dieses Dokuments schließt die UE4470 Bezeichnung UE4470 nicht die IP67-Sicherheits-Remote I/Os für DeviceNet Safety mit ein, die ähnliche Namen aufweisen (z. B. UE4420 oder UE4450).
  • Seite 12: Verwendete Symbole

    Vendor Association, Inc. (ODVA). Andere Produkt- und Firmennamen, die in dieser Betriebs- anleitung erwähnt werden, sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jewei- ligen Firmen. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 13: Zur Sicherheit Kapitel

    UE4470 Zur Sicherheit Dieses Kapitel dient Ihrer Sicherheit und der Sicherheit der Anlagenbediener. Bitte lesen Sie dieses Kapitel aufmerksam, bevor Sie mit der UE4470 oder mit einer Anlage arbeiten, die die UE4470 zur Maschinenabsicherung einsetzt. Befähigte Personen Die UE4470 und die daran angeschlossenen Komponenten dürfen nur von dazu befähigten Personen montiert, in Betrieb genommen und gewartet werden.
  • Seite 14: Sicherheitskonzept

    < 10 –6 –5 bis < 10 Die UE4470 ist für die Anforderungen an SIL3 gemäß IEC 61 508 Teil 1 zertifiziert. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 15: Risikoanalyse

    Daher ist der Benutzer des Gerätes (bzw. dieser Geräte) dafür verantwort- lich, dass in der Sicherheitsstrategie nur geeignete und korrekte Signale verwendet werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 16: Kommunikation

    UE4470 2.2.5 Kommunikation Die DeviceNet- und DeviceNet Safety- Kommunikation der UE4470 erfolgt über die fünf- polige Klemmleiste an der Gerätefront. Konfigurieren Sie die UE4470 mit dem UE4470- Plug-in (im Lieferumfang des SICK DeviceNet Safety Configurator enthalten) bzw. mit dem UE4470-Plug-in und einem kompatiblen Sicherheits-Netzwerkkonfigurations-Tool.
  • Seite 17: Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen Gemäß Ul 1604

    Steuerung oder Bedien- und Beobachtungs-Terminal (MMI)) Standardgeräte dürfen unter der Bedingung an Sicherheitseingänge angeschlossen wer- den, dass die von der UE4470 anhand dieser Gerätsignale erzeugten Daten nicht für die sicherheitsrelevante Logik verwendet werden. Sicherheitsausgänge dürfen ausschließlich von DeviceNet Safety-Originatoren angesteuert werden.
  • Seite 18: Allgemeine Sicherheitshinweise Und Schutzmaßnahmen

    Pressen oder Scherwerkzeuge“ gemäß Artikel 42 des Industrial Safety and Health Laws muss die gesamte Anlage für diesen Zweck zugelassen sein. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 19 ANSI/RIA R15.06 ANSI B11.19 UL 508 UL 1604 CSA 22.1 Nr. 14 CSA 22.2 Nr. 213 Open DeviceNet Vendor Association: DeviceNet-Konformitätstest DeviceNet Safety-Konformitätstest 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 20: Allgemeine Anforderungen

    UE4470 2.4.1 Allgemeine Anforderungen: Hersteller und Betreiber der Maschine, an der die UE4470 verwendet wird, müssen alle geltenden Sicherheitsvorschriften/-regeln in eigener Verantwortung mit der für sie zuständigen Behörde abstimmen und einhalten. Die Hinweise in dieser Betriebsanleitung (wie z. B. zum Einsatz, zur Montage, Installation oder Einbindung in die Maschinensteuerung) sind unbedingt zu beachten.
  • Seite 21: Einhaltung Der Emv-Richtlinie

    Die in Abschnitt 5.2 „Auswahl der Stromversorgung“ auf Seite 51 beschriebenen Anfor- derungen an die Spannungsversorgung müssen erfüllt sein. Die UE4470 hält auch die Fachgrundnorm zur Störaussendung ein (EN 50 081E2). Die gestrahlte Störaussendung (10 m-Vorschrift) kann je nach Konfiguration des verwen- deten Schaltschranks, anderen im Schaltschrank montierten Geräten, Verdrahtung und...
  • Seite 22: Umweltgerechtes Verhalten

    Kapitel 2 Betriebsanleitung UE4470 Umweltgerechtes Verhalten Die UE4470 ist so konstruiert, dass sie die Umwelt so wenig wie möglich belastet. Sie verbraucht nur ein Minimum an Energie und Ressourcen. Handeln Sie immer mit Rück- sicht auf die Umwelt. 2.5.1 Entsorgung Die Entsorgung unbrauchbarer oder irreparabler Geräte sollte immer gemäß...
  • Seite 23: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Montage und Installation – verfällt jeglicher Gewährleistungsanspruch gegenüber der SICK AG. SICK ist nicht für die Konformität mit Normen und behördlichen und gesetzlichen Vor- schriften verantwortlich, die für den Einsatz des Produktes oder auf die Kombination von Produkten im Rahmen der Kundenanwendung anwendbar sind.
  • Seite 24: Produktbeschreibung

    Aufbau und die Arbeitsweise des Gerätes. Bitte lesen Sie diese Montage- und Betriebsanweisungen in dieser Anleitung sorgfältig! Lesen Sie dieses Kapitel auf jeden Fall, bevor Sie die UE4470 oder andere Schutzvorrich- ACHTUNG tungen montieren, installieren und in Betrieb nehmen oder anschließen. Dies ist für eine korrekte Implementierung von Schutzvorrichtungen zwingend erforderlich.
  • Seite 25: Abb. 1: Anschlussmöglichkeiten An Die Ue4470

    UE4470 (DeviceNet Safety-Slave, DeviceNet Standard-Slave) Als DeviceNet Safety-Slave ist eine sichere Remote- I/O-Kommunikation verfügbar. Als Standard-DeviceNet-Slave sind Standard-Remote- I/O-Kommunikation und Explicit Message verfügbar. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 26: Tab. 3: Merkmale Der Ue4470

    UE4470-Konfigurationsdaten sind durch ein Kennwort geschützt. durch Kennwort Der SICK DeviceNet Safety Configurator steuert den Zugriff auf Projektdateien durch Kennworte und anhand des Gerätezustands der UE4470. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 27: Geräteaufbau

    Bezeichnet mit T0 bis T3. Stromversorgungs- Anschlusspunkt für U (Logikversorgung), U (Testausgänge und anschlüsse Sicherheitseingänge) und U (Sicherheitsausgangsversorgung) und die dazugehörigen Masseanschlüsse (0 V DC). 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 28: Übersicht Der Modellbezeichnungen

    Datenintegrität gemäß IEC 61 508 SIL3. Anwenderinformationen über DeviceNet und DeviceNet Safety finden Sie im Internet auf Hinweis der Website der Open DeviceNet Vendor Association unter: www.odva.org © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 29: Arbeitsweise Der Ue4470

    UE4470 3.4.3 Arbeitsweise der UE4470 Die UE4470 ist sowohl Originator als auch Target im DeviceNet Safety-Netzwerk. Als Origi- nator kommuniziert die UE4470 mit anderen DeviceNet Safety-Targets, um Daten von Remote I/Os abzufragen. Als DeviceNet Safety-Target sendet die UE4470 Daten an andere DeviceNet Safety-Origi- natoren (z.
  • Seite 30: Beispiele Zum Einsatzbereich

    ACHTUNG Überprüfen Sie kontaktbehaftete Komponenten regelmäßig! Wenn Sie kontaktbehaftete Komponenten mit der UE4470 verbinden, die nur selten be- tätigt werden, dann müssen Sie durch organisatorische Maßnahmen sicherstellen, dass ein Ausfall solcher Komponenten erkannt wird, z. B. durch monatliche manuelle Über- prüfung (entspricht Anwendungen bis Performance Level e).
  • Seite 31: Konfiguration Von Sicherheitseingängen

    Damit ist die Konfiguration klar dokumentiert. Der Benutzer muss entscheiden, ob dieses Signal in einer sicherheitsrelevanten Steuerungsanwendung benutzt wird. Ein als „Als Standardeingang benutzt“ spezifizierter Eingang erscheint in der Eingangsliste des Logikeditors weiterhin als Sicherheitseingang. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 32 Parameter „Testausgangsmodus“ des entsprechenden Testausgangs auf „Testausgangspulse“ einstellen. Überprüfen Sie kontaktbehaftete Komponenten regelmäßig! Wenn Sie kontaktbehaftete Komponenten mit der UE4470 verbinden, die nur selten betä- tigt werden, dann müssen Sie durch organisatorische Maßnahmen sicherstellen, dass ein ACHTUNG Ausfall solcher Komponenten erkannt wird, z. B. durch monatliche manuelle Überprüfung (entspricht Anwendungen bis Performance Level e).
  • Seite 33: Abb. 3: Diskrepanzzeit

    Zustand) sind. Die Diskrepanzzeit wirkt sich nicht auf die Systemansprechzeit aus. Wenn Sie die Diskre- Hinweis panzzeit auf Inaktiv gesetzt haben, dann generiert die UE4470 bei einem Zustandswech- sel nur eines Eingangs keinen Fehler. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten...
  • Seite 34: Tab. 7: Eingangssignale Und Prozessabbild Nach Ablauf Der Diskrepanzzeit

    Beide Signale müssen jedoch Inaktiv werden, bevor beide Signale wieder zu Aktiv zurück- kehren können. Ohne diese Abfolge bleibt die zweikanalige Auswertung unabhängig vom tatsächlichen Eingangszustand Inaktiv. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 35: Konfiguration Von Lokalen Teste/Signalausgängen (Standardausgänge)

    UE4470 und zu unerwartetem Geräteverhalten führen! Kurzschlüsse an TestE/Signalausgängen, bei denen die spezifizierten Werte für U UE4470 überschritten werden, können die TestE/Signalausgänge der UE4470 dauerhaft beschädigen. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 36: Konfiguration Von Lokalen Sicherheitsausgängen

    Die Grundeinstellung für die Fehlerhaltezeit des Sicherheitsausgangs beträgt 1000 ms, sie kann jedoch vom Benutzer in Schritten von 10 ms auf 0 ms bis 65 530 ms eingestellt werden. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 37: Devicenet-Konfiguration

    DeviceNet-Spezifikation festgelegt, haben alle Geräte im Auslieferungszustand (Grund- einstellung) die MAC ID = 63. Die MAC ID-Werte können über Kodierschalter an der UE4470 geändert werden. Wenn die Schalter auf Werte größer 63 eingestellt werden, erfolgt die Einstellung der MAC ID per Software über das Sicherheits-Netzwerkkonfigu- rations-Tool.
  • Seite 38: Schaltungsgrundlagen

    Halbleiterausgänge erzeugt (z. B. durch eigene Testpulse). Abb. 5: Anschluss eines Sicherheitsgeräts mit Halb- leiterausgang an einen Sicherheitseingang Licht- vorhang OSSD1 OSSD2 Stromliefernder Ausgang (PNP) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 39 8 × 2 (insgesamt 16) Sicherheitseingänge 4 TestE/Signalausgänge Elektrische Charakteristik gemäß IEC 61 131E2 Im UE4470 ist eine Suppressordiode integriert. Bei induktiver Last ist keine externe Freilaufdiode erforderlich. bleibt aus, wenn keine Eingangsspannung anliegt (z. B. Inaktiv). Gelb leuchtet, wenn eine Eingangsspannung am Sicherheitseingang anliegt (z. B. Aktiv).
  • Seite 40: Funktionen Der Sicherheitsausgangsanschlüsse

    (gemäß IEC 61 508) möglich, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: Ergreifen Sie geeignete organisatorische Maßnahmen, um Verdrahtungsfehler außer- halb des Schaltschranks, in dem die UE4470 installiert ist, auszuschließen (z. B. durch Verwendung von geschützten Kabeln, um externe Kurzschlüsse nach 24 V DC oder 0 V DC, Querschlüsse und Überspannungen zu verhindern).
  • Seite 41 Wenn ein Kurzschluss nach 0 V DC erkannt wird, geht der Sicherheitsausgang, an dem der Fehler erkannt wurde, auf Inaktiv. Alle anderen Sicherheitsausgänge arbeiten weiter. Die UE4470 geht in diesem speziellen Fehlerfall nicht in den Zustand CRITICAL FAULT über. Sicherheitsausgänge mit zweikanaliger Auswertung zeigen folgendes Verhalten, wenn ein Fehler detektiert wurde: Beide Ausgänge der zweikanaligen Auswertung gehen auf Inaktiv (fehlersicher),...
  • Seite 42: Betriebsanzeigen

    Nicht verriegelte gültige Konfiguration. Konfiguration wurde Gelb übernommen, jedoch nicht verriegelt. Eine eingehendere Beschreibung der Betriebsarten finden Sie in Abschnitt 9.1 „Gerätezustände der UE4470“ auf Seite 199. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 43: Tab. 11: Statusanzeigen Der Sicherheitseingänge Und Sicherheitsausgänge Der

    Anzeige des Fehlercodes (RECOVERABLE FAULT) detektiert Abwechselnd Fehlercode Funktionsfehler detektiert Blinkt und Busadresse. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 10 „Fehlerdiagnose“ auf Seite 204. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 44: Montage

    Abb. 6: Montage der UE4470 Verdrahtungskanal > 50 mm > 5 mm > 5 mm 35 mm DIN- Hutschiene Endklammern > 50 mm Verdrahtungskanal © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 45: Abb. 7: Einbaulage Der Ue4470

    Oben Oben Unten Unten Montieren Sie die UE4470 in einem Schaltschrank mit mindestens der Schutzart IP 54! Die flexible Sicherheits-Steuerung UE4470 für DeviceNet Safety ist nur für die Montage im Schaltschrank mit mindestens der Schutzart IP 54 geeignet. ACHTUNG Führen Sie die Montage gemäß EN 50 274 aus.
  • Seite 46 Kapitel 4 Betriebsanleitung UE4470 Stellen Sie sicher, dass auf beiden Seiten der UE4470 ein Freiraum von je 5 mm und über und unter der UE4470 ein Freiraum von mindestens 50 mm verbleibt, um genügend thermische Konvektion zu ermöglichen. Schützen Sie das Gerät vor Manipulationen! Stellen Sie durch geeignete Maßnahmen sicher, dass das Gerät nicht manipuliert werden...
  • Seite 47: Lokale Anschlüsse Kapitel

    Nur so ist sichergestellt, dass im Fehlerfall keine Potenzialdifferenz zwischen den 08V8Anschlüssen der Lasten und denen der zugehörigen Schutzeinrichtung möglich ist. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 48: Allgemeine Verdrahtungsanweisungen

    Kapitel 5 Betriebsanleitung UE4470 Allgemeine Verdrahtungsanweisungen Entfernen Sie die Schutzaufkleber auf den Entlüftungsschlitzen der UE4470 nicht vor Ab- Hinweis schluss der Verkabelung. Der Aufkleber verhindert, dass Kabelabschnitte in die UE4470 fallen können. Entfernen Sie die Schutzaufkleber unbedingt nach Abschluss der Verdrah- tung, um eine ordnungsgemäße Entlüftung der UE4470 zu gewährleisten.
  • Seite 49: Abb. 10: Interne Spannungsverteilung In Der Ue4470

    Trennen Sie die UE4470 von der Spannungsversorgung! Stellen Sie sicher, dass die UE4470 vor und während der Verdrahtung vollständig span- nungsfrei geschaltet ist (d. h. UL1, UL2 und US). Dies schützt die UE4470 vor Beschädi- ACHTUNG gung und verhindert, dass angeschlossene Geräte unbeabsichtigterweise starten.
  • Seite 50: Tab. 13: Klemmenbelegung Der Ue4470

    Nach Abschluss der Installation muss qualifiziertes Personal prüfen, ob die UE4470 vorschriftsgemäß installiert ist und ob die UE4470 und alle an die UE4470 angeschlos- senen Geräte das beabsichtigte Betriebsverhalten zeigen. Verwenden Sie nur geeignete Komponenten oder Geräte, die die anwendbaren Sicher- heitsnormen erfüllen.
  • Seite 51: Auswahl Der Stromversorgung

    Ziehen Sie die Schrauben der Klemmleisten (z. B. Schraubflansch für DeviceNet-An- schluss) mit einem Drehmoment von 0,25 bis 0,3 Nm an. Legen Sie nur die spezifizierten Spannungen an die Eingänge der UE4470 an. Eine zu hohe Gleichspannung oder eine beliebige Wechselspannung kann zur Beschädigung der UE4470 führen.
  • Seite 52: Abb. 11: Beispiel Für Den Anschluss Eines Mechanischen Kontaktausgangs

    Elektromechanische Kontakte mit TestE/Signalausgängen für eine zweikanalige Auswertung. Abb. 11: Beispiel für den Anschluss eines mecha- nischen Kontaktausgangs Typ. 5 mA UE4470 24 V DC © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 53: Tab. 15: Anforderungen An Eingabegeräte Zum Anschluss An Die Ue4470

    Schützes. Andere Geräte Bewerten Sie, ob die verwendeten Geräte die Anforderungen an den entsprechenden Performance Level gemäß EN ISO 13 849E1 erfüllen. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 54: Tab. 16: Anschlussmethoden Für Eingabegeräte

    Wenn ein TestE/Signalausgang mehrere Eingänge bedient, z. B. bei Anschluss eines ACHTUNG Betriebsartenwahlschalters, dann müssen Sie die Kabel geschützt verlegen. Andernfalls besteht die Gefahr eines Querschlusses, den die UE4470 nicht detektieren kann. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 55: Abb. 13: Beispiel Zur Verdrahtung Eines Sicherheitsausgabegerätes Mit Der Ue4470

    Die folgenden Anschlussfehler können zur Zerstörung der UE4470 führen: Externe Spannungen größer U am TestE/Signalausgang. Dies gilt auch, wenn der Ausgang der UE4470 abgeschaltet ist (z. B. als Not Used (nicht verwendet) spezifiziert). Prüfen Sie vor dem Anschluss der Spannungsversorgung, ob die korrekte Spannung anliegt! Die UE4470 benötigt eine Zusatz-Spannungsversorgung für Sicherheitseingänge, TestE/...
  • Seite 56: Anschluss Der Devicenet-Kommunikationsleitungen

    Zusätzliche Informationen zum Thema DeviceNet-Verkabelung erhalten Sie bei der Open DeviceNet Vendor Association (ODVA). Das ODVA-Handbuch „Planning and Installation Manual“ finden Sie auf der ODVA-Website unter: www.odva.org © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 57: Tab. 19: Devicenet-Kommunikationsspezifikationen

    Die Werte geben die maximale Netzwerklänge für die Verkabelung mit dicker DeviceNet-Leitung an. Wenn Sie dünne DeviceNet-Leitungen verwenden, reduzieren Sie die maximale Netzwerklänge auf 100 m. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 58: Anschluss Eines Usb-Konfigurationskabels

    Einstellung der MAC ID-Adresse Stellen Sie die MAC ID-Adresse für das DeviceNet (Safety)-Netzwerk mit den beiden Ko- dierschaltern vorne an der UE4470 ein. Grundeinstellung ab Werk ist 63. Stellen Sie die Zehnerstelle der Busadresse (Dezimal) mit dem linken Kodierschalter ein und die Einer- stelle mit dem rechten Kodierschalter.
  • Seite 59: Einstellung Der Kommunikationsrate (Baudrate)

    Kapitel 5 UE4470 Einstellung der Kommunikationsrate (Baudrate) Die Kommunikationsrate (d. h. Baudrate) der UE4470 wird über Dipschalter vorne am Ge- rät eingestellt. Die folgende Tabelle beschreibt die Schaltereinstellungen für die Kommuni- kationsrate. Grundeinstellung ab Werk ist 125 kbit/s. Abb. 16: Dipschalter für die Einstellung der Baudrate Tab.
  • Seite 60: Standalone-Betrieb (Devicenet-Kommunikation Deaktiviert)

    TestE/Signalausgänge und Sicherheitsausgänge benötigen, können Sie die DeviceNet/DeviceNet Safety-Kommunikation für den „Standalone“-Betrieb deaktivieren. Der „Standalone“-Betrieb wird vom Benutzer in der Konfiguration der UE4470 über den SICK DeviceNet Safety Configurator spezifiziert. Bei deaktivierter DeviceNet-Kommunika- tion nutzt der SICK DeviceNet Safety Configurator den USB-Anschluss zur Kommunikation.
  • Seite 61: Remote-I/O-Verbindungen

    Die UE4470 stellt als DeviceNet Safety-Originator die Kommunikation mit anderen DeviceNet Safety-Targets her. Diese Targets werden als Remote-I/O-Module im Netzwerk verwendet. Die UE4470 überträgt jeweils bis zu 16 Bytes an bis zu 16 separate Verbindungen. Für diese DeviceNet Safety-Verbindungen werden sowohl das Single-Cast- als auch das Multi- Cast-Protokoll unterstützt.
  • Seite 62: Gemischtes System: Sicherheitsteuerungs- Und Überwachungssysteme

    Sicherheits-Steuerungs-System DeviceNet Safety-Originator UE4470 • DeviceNet Safety-Master und Standard-DeviceNet- • DeviceNet Standard-Slave Slave DeviceNet Standard-Master Sicherheits-Remote-I/O-Kommunikation Standard-Remote-I/O- Kommunikation, Explicit Message DeviceNet Safety-Slaves © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 63: Gemischtes System: Dezentrale Sicherheits-Steuerung Und Zentrale Überwachung

    Alternativ ist auch eine Datenübertragung zwischen zwei UE4470-Geräten möglich. Die UE4470 kann als DeviceNet Safety-Originator, DeviceNet Safety-Target und Standard- DeviceNet-Slave gleichzeitig konfiguriert sein. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 64: Abb. 20: Gemischtes System: Ue4470 Als Target Für Eine Andere Ue4470

    Kapitel 6 Betriebsanleitung UE4470 Die folgende Darstellung zeigt eine Konfiguration, in der UE4470 „B“ als Safety Target für UE4470 „A“ verwendet wird. DeviceNet Safety-Target-Verbindungen erlauben bis zu vier Verbindungen mit 16 Bytes an Informationen pro Verbindung. Abb. 20: Gemischtes System: UE4470 als Target für eine...
  • Seite 65: Standalone-Betrieb (Devicenet-Kommunikation Deaktiviert)

    TestE/Signalausgänge und Sicherheitsausgänge benötigen, können Sie die DeviceNet/DeviceNet Safety-Kommunikation für den „Standalone“-Betrieb deaktivieren. Der „Standalone“-Betrieb wird vom Benutzer in der Konfiguration der UE4470 über den SICK DeviceNet Safety Configurator spezifiziert. Bei deaktivierter DeviceNet-Kommunika- tion nutzt der SICK DeviceNet Safety Configurator den USB-Anschluss zur Kommunikation.
  • Seite 66: Anschluss Der Ue4470 An Devicenet Und Devicenet Safety

    UE4470 Anschluss der UE4470 an DeviceNet und DeviceNet Safety Für die Konfiguration und Inbetriebnahme der UE4470 ist der SICK DeviceNet Safety Con- figurator mit UE4470-Plug-in oder ein kompatibles Sicherheits-Netzwerkkonfigurations- Tool anderer Hersteller mit UE4470-Plug-in erforderlich. Der SICK DeviceNet Safety Configurator stellt Funktionen zum Upload von Konfigurations- daten, zur Online-Überwachung des Programmausführungs-Zustands, zur Prüfung der Feh-...
  • Seite 67: Anschluss An Devicenet (Safety) Über Den Usb-Anschluss Der Ue4470

    UE4470 an das DeviceNetE/DeviceNet Safety-Netzwerk angeschlossen werden. Dieser An- schluss erlaubt einen vollständigen Zugriff auf das gesamte Netzwerk, der nicht auf die lokale Konfiguration der UE4470 beschränkt ist. Bei dieser Methode belegt der für die Konfiguration verwendete Computer keine zusätzliche MAC ID-Adresse.
  • Seite 68: Zuordnung Von Remote I/Os

    Der SICK DeviceNet Safety Configurator weist Remote I/Os automatisch dem UE4470- Speicher zu. Jeder Ein- oder Ausgang wird als I/OETag angezeigt. Mit diesen I/OETags kön- nen Sie programmieren, ohne sich mit der internen Speicherbelegung der UE4470 zu befassen. Abb. 24: Zuordnung von Eingänge und Ausgänge des zugeordneten...
  • Seite 69: Letzte Daten Halten/Daten Bei Fehlerzustand Löschen

    Spannungsversorgung werden die Werte jedoch gelöscht. Unter bestimmten Bedingungen müssen Sie die Spannungsversorgung aus- und wieder einschalten, um die Änderung dieses Parameters wirksam zu machen. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 70: Statusinformation

    Gibt an, ob alle DeviceNet Safety-Kom- I/OEKommunikationsstatus munikationen zur Zeit aktiv sind oder nicht. 0: I/OEKommunikation angehalten oder mit Fehlerzustand 1: I/OEKommunikation wird ausgeführt © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 71: Tab. 28: Attribut Sicherheitseingangsstatus (2 Bytes): Sicherheitsdaten

    Stellen Sie im- mer sicher, dass die Verwendung der Daten die anwendbaren Vorschriften und Normen erfüllt! 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 72: Funktion Als Devicenet Safety-Originator

    Ihre Anwendung so gering wie möglich halten. 6.4.2 DeviceNet Safety-Targetzuordnung Wenn ein DeviceNet Safety-Target der UE4470 zugeordnet ist, werden die Daten der Grundeinstellungs-Assembly automatisch dem internen Speicher der UE4470 zugewiesen. Dies kann im SNCT (z. B. SICK DeviceNet Safety Configurator) geändert werden. Im UE4470-Logikeditor werden alle Ein- oder Ausgänge des Targets als I/OETags dargestellt.
  • Seite 73: Tab. 32: Open Type-Parameter Für Sicherheitsverbindungen

    Einige DeviceNet Safety-Targets stellen Informationen in mehreren I/OEAssemblies bereit. Wählen Sie die I/OEAssembly aus, die sich am besten für Ihre Anwendung eignet. Open Type Wählen Sie den Open Type, den die UE4470 zum Herstellen der Verbindung verwendet. Tab. 32: Open Type-Para- Open Type Beschreibung meter für Sicherheits-...
  • Seite 74: Funktion Als Devicenet Safety-Target

    Die Ansprechzeit wird durch Anzahl und Größe der genutzten DeviceNet- und DeviceNet Safety-Kommunikationsverbindungen beeinflusst. Daher sollten Sie die Anzahl der Ver- bindungen für Ihre Anwendung so gering wie möglich halten. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 75: Definieren Sie Den Eingangs- Oder Ausgangsdatensatz

    Ordnen Sie die Target-Verbindung der UE4470 einem DeviceNet Safety Originator zu Stellen Sie im SNCT (z. B. SICK DeviceNet Safety Configurator) die Target-Originator- Beziehung her. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 76: Funktion Als Devicenet-Slave

    Sie folgende Schritte ausführen: Legen Sie die I/OEDaten (Slave-I/O) für den DeviceNet-Slave an. Registrieren Sie den Slave am DeviceNet-Master. Stellen Sie die Verbindung mit dem SNCT (z. B. SICK DeviceNet Safety Configurator) oder einem anderen DeviceNet-Netzwerkkonfigurations-Tool am DeviceNet-Master ein. Abb. 27: UE4470 als...
  • Seite 77: Anlegen Von Devicenet-Slave-I/O-Daten (Slave-I/O)

    Attribute besitzen wie in der obigen Tabelle angegeben, dürfen nicht als sicherheitsrele- vant betrachtet werden. Stellen Sie immer sicher, dass die Verwendung der Daten die an- wendbaren Vorschriften und Normen erfüllt! 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 78: Konfiguration

    Übersicht Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Planung, Montage, Programmierung, die Konfi- guration und die Prüfung der UE4470. Denken Sie daran, dass Fehler zum Verlust der Sicherheitsfunktion führen und dadurch Menschen und Geräte gefährden können. Das folgende Flussdiagramm und die anschließende Tabelle fassen die erforderlichen Schritte zur Konfiguration der UE4470 zusammen: Abb.
  • Seite 79: Tab. 38: Erforderliche Informationen In Den Einzelnen Konfigurationsphasen

    Eine vollständige Aufstellung aller Geräte, ihrer Anschlüsse und der von diesen Geräten bereitgestellten oder benötigten Signale Die folgenden Abschnitte geben Ihnen Zusatzinformationen für diesen Anlagenentwurf/Planungsprozess. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 80: Planung

    SICK Sicherheits-Lichtvorhänge und Sicherheitsscanner Funktionsblocklogik mit Diagnose und erweiterter Konfiguration per DeviceNet und DeviceNet Safety über IP67-Sicherheits- Remote-I/Os der UE4400-Serie Sicherheitsgerichtete Komponenten am DeviceNet © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 81: Ue4470-Konfiguration

    Treffen Sie organisatorische Maßnahmen zur Absicherung während der Konfiguration! Stellen Sie sicher, dass während der Konfiguration keine Gefahr bringenden Zustände der Anlage bzw. in dem Teil der Anlage, der durch die an die UE4470 angeschlossenen Geräte ACHTUNG gesteuert wird, auftreten können.
  • Seite 82: Konfiguration Von Feldsignalgeräten

    Diskrepanzzeit usw.). 7.4.3 Konfiguration der Logik Konfigurieren Sie im nächsten Schritt die Logik der UE4470. Kapitel 8 „Logikprogrammie- rung – Funktionsblöcke“ auf Seite 84 dieser Betriebsanleitung beschreibt die verfügbaren Funktionsblöcke der UE4470. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Betriebsan- leitung des SNCT (z.
  • Seite 83 Sicherheitssystem nicht zuverlässig sein muss. Allgemeine Informationen zu DeviceNet- und DeviceNet Safety-Netzwerken finden Sie auf der Website der Open DeviceNet Vendor Association unter www.odva.org 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 84: Logikprogrammierung - Funktionsblöcke

    Normen und Vorschriften erfüllt. Prüfen Sie immer die Arbeitsweise der UE4470-Hardware und des Logikprogramms, um zu gewährleisten, dass sich diese gemäß Ihrer Risikoreduktionsstrategie verhalten. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 85: Funktionsblockübersicht

    Universal Press Contact (Universeller Pressenkontakt) Press Setup (Presseneinrichtung) Press Single Stroke (Einzelhub-Presse) Press Automatic (Automatische Presse) Press NEBreak (PSDI – Presse mit NETaktbetrieb) 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 86: Abb. 30: Grafische Darstellung Der Funktionsblöcke Im Logikeditor

    – einem physikalischen Ausgang (lokaler oder dezentraler Output über DeviceNet Safety). Mit dem Funktionsblock (ROUTE) können Sie die Ausgabe an mehrere physikalische Ausgänge leiten. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 87: Funktionsblockeigenschaften

    Sicherheitsgerät (z. B. NotEHalt-Taster), das extern angeschlossen ist und dessen Informationen vom Remote-Gerät (z. B. Sicherheits-Remote-I/O UE4450) über DeviceNet Safety an die UE4470 gesendet werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 88: Einkanalige Auswertung

    – Zweifach zweikanalig äquivalent – Zweifach zweikanalig antivalent Die folgenden Wahrheitstabellen fassen die interne Auswertung für die einzelnen Arten von Eingangssignalauswertungen der flexiblen Sicherheits-Steuerung UE4470 zusammen. Fault Present ist Aktiv, wenn die Logik-Engine der UE4470 einen internen Fehler Hinweis detektiert. 8.3.2 Einkanalige Auswertung Abb.
  • Seite 89: Zweikanalige Antivalente Auswertung

    Zweikanalige antivalente Auswertung Abb. 34: Funktionsblock für zweikanalige antivalente Auswertung Tab. 42: Zweikanalig mit Input 1 Input 2 Fault Present Output 1 antivalenter Auswertung 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 90: Zweifach Zweikanalig Äquivalente Auswertung

    Input 1B Input 2A Input 2B Fault Present Enable 8.3.6 Zweifach zweikanalig antivalente Auswertung Abb. 36: Funktionsblock für zweifache zweikanalige antivalente Auswertung © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 91: Tab. 44: Zweifach Zweikanalig Antivalente Auswertung

    Signal der zweikanaligen Auswertung so angeschlossen ist wie in der folgenden Grafik gezeigt. Schließen Sie nicht beide vorausgewerteten Signale an den Funktionsblock an, außer wenn die zweikanalige Auswertung im Funktionsblock erfolgen soll. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 92: Abb. 37: Zweikanaliger Dezentraler Eingang Mit Einkanaligem Sicherheitsausgang

    Für dezentrale Eingangssignale können Statusinformationen verfügbar sein. In einigen Anwendungen kann eine Auswertung dieser Statusinformation wichtig sein, um das Ver- halten der Logikfunktionen der UE4470 festzulegen. Der Eingangsstatus gibt an, ob die vom dezentralen Gerät an die UE4470 übertragenen Daten: Inaktiv sind, weil dies der Zustand am Sicherheitsgerät ist oder...
  • Seite 93: Ausgangsanschlüsse Des Funktionsblocks

    Abb. 38: I/O;Konfiguration des SGATE-Funktionsblocks SGATE-Funktionsblock mit SGATE-Funktionsblock mit Karteikarte In/Out-Einstellung Konfigurations-Grundein- allen verfügbaren Ein- und des Eigenschaftendialogs für stellung Ausgängen den Funktionsblock SGATE 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 94: Parametrierung Von Funktionsblöcken

    Prozessabbild nach Anschaltung Ablauf der Diskrepanzzeit In A In B Status Äquivalent Inaktiv Diskrepant Diskrepant Aktiv Antivalent Diskrepant Inaktiv Aktiv Diskrepant © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 95: Synchronisationszeit

    Die Synchronisationszeit unterscheidet sich von der Diskrepanzzeit: sie wertet die Bezie- hung zwischen zwei zweikanaligen Auswertungen aus, während sich die Diskrepanzzeit auf die einzelnen Kanäle einer zweikanaligen Auswertung bezieht. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 96: Funktionstest

    Der logische Wert von „Funktionstest erforderlich“ ist Aktiv, wenn Funktionstest (MCC) auf Aktiv übergeht. Der Ausgang „Funktionstest erforderlich“ wird Aktiv gehalten, bis ein Funktionstest wie oben beschrieben erfolgreich abgeschlossen wurde. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 97: Fault Present (Fehlerausgang)

    Wenn Fault Present Aktiv ist, geht Output Enable auf Inaktiv (fehlersicher). Das Löschen des Fault Present-Ausgangs wird im Abschnitt des jeweiligen Funktionsblocks beschrieben. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 98: Logische Funktionsblöcke

    Wahrheitstabelle für NOT Tab. 46: Wahrheitstabelle für Input Output den Funktionsblock NOT Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Logikfunktionen führen keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 99: Logischer Funktionsblock And

    Eingängen Wahrheitstabelle für AND-Auswertung mit drei Eingängen Tab. 49: Wahrheitstabelle für Input 1 Input 2 Input 3 Output AND-Auswertung mit drei Eingängen 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 100: Tab. 50: Wahrheitstabelle Für And-Auswertung Mit Vier Eingängen

    Tab. 53: Wahrheitstabelle für Input 1 Input 2 Input 3 Input 4 Input 5 Input 6 Input 7 Output AND-Auswertung mit sieben Eingängen © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 101: Logischer Funktionsblock Or

    „x“ bedeutet „beliebig“ = „0“ oder „1“ Wahrheitstabelle für OR-Auswertung mit einem Eingang Tab. 55: Wahrheitstabelle für Input 1 Output OR-Auswertung mit einem Eingang 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 102: Tab. 56: Wahrheitstabelle Für Or-Auswertung Mit Zwei Eingängen

    Wahrheitstabelle für OR-Auswertung mit sechs Eingängen Tab. 60: Wahrheitstabelle für Input 1 Input 2 Input 3 Input 4 Input 5 Input 6 Output OR-Auswertung mit sechs Eingängen © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 103: Tab. 61: Wahrheitstabelle Für Or-Auswertung Mit Sieben Eingängen

    Input 6 Input 7 Input 8 Output OR-Auswertung mit acht Eingängen Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Logikfunktionen führen keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 104: Logischer Funktionsblock Exklusives Or (Xor)

    Tab. 63: Wahrheitstabelle für Input 1 Input 2 Output XOR-Auswertung Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Logikfunktionen führen keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 105: Logischer Funktionsblock Exklusives Nor (Xnor)

    Tab. 64: Wahrheitstabelle für Input 1 Input 2 Output XNOR-Auswertung Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Logikfunktionen führen keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 106: Logischer Funktionsblock Routing (Route)

    Output Output Output Output Output Output Output Output ROUTE-Auswertung Present Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Logikfunktionen führen keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 107: Funktionsblock Rs Flip-Flop

    Ausgang Q Not n–1 den Funktionsblock RS Flip- Flop Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Dieser Funktionsblock führt keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 108: Funktionsblock Edge Detection (Flankenerkennung)

    Flankenerkennung = Ansteigende und abfallende Flanke Ein Steuerungszyklus Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Der Funktionsblock Edge Detection führt keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 109: Funktionsblock Clock Generator (Taktgenerator)

    Vielfachen der Zykluszeit der Steuerung Der Bereich zyklus liegt zwischen 1 und 65 534 Steuerungszyklen. Die Pulsdauer muss niedriger sein als die Taktdauer. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 110: Funktionsblöcke Up, Down Und Up/Down Event Counter (Up-, Down- Und Up/Down-Zähler)

    Inaktiv (Low) zu Aktiv (High), d. h. eine „ansteigende Flanke“ auftritt (betrifft nur den Funktionsblock UP/DOWN Event Counter), dann bleibt der Wert des internen Zählers unverändert. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 111: Tab. 69: Parameterwerte Für Die Funktionsblöcke Up, Down Und Up/Down Event Counter

    Wenn der Parameter Reload Counter als manuelles Rücksetzen auf Wert konfiguriert ist und der untere Limit, d. h. „0“ erreicht wurde, wird der Ausgang Underflow auf Aktiv (High) 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 112 (d. h. Kurzschluss nach 24 V DC) zu Inaktiv (Low) am Signaleingang) nicht zu einer gültigen Rücksetzsequenz auf „0“ oder auf Wert führen. Die Reset- und Reload-Eingänge können in diesem Fall nicht auf Testausgänge referenziert werden. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 113: Tab. 70: Wahrheitstabelle Für Die Funktionsblöcke Up, Down Und Up/Down Event Counter

    „0“ Rücksetzen auf eingestellten Wert Rücksetzen auf „0“ Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Dieser Funktionsblock führt keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 114: Applikationsspezifische Funktionsblöcke

    Anforderungen des eingestellten Parameters für die Minimum Reset Pulse Time genügen (entweder 100 ms oder 350 ms). Die Grundeinstellung ist 350 ms. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 115: Abb. 58: Ablaufe/Timingdiagramm Für Den Funktionsblock Reset

    Schritt fort, wenn die im aktuellen Schritt spezifizierte Bedingung erfüllt ist. Anforderungen für das Rücksetzen, wenn der überwachte Sicherheitseingang inaktiv (z. B. logisch „0“) ist oder wenn die flexible Sicherheits-Steuerung UE4470 vom IDLE- Zustand in den EXECUTING-Zustand übergeht: 1. Output Enable geht auf Inaktiv.
  • Seite 116: Applikationsspezifischer Funktionsblock Restart (Wiederanlauf)

    Restart Pulse Time genügen (entweder 100 ms oder 350 ms). Die Grundeinstellung ist 350 ms und erfordert die Benutzung eines Testausgangs, der auf den Eingang Restart referenziert ist. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 117: Abb. 60: Ablaufe/Timingdiagramm Für Den Funktionsblock Restart

    Restart Required-Ausgang geht auf Inaktiv. Das weitere spezifische Verhalten der Wiederanlaufsequenz wird unten beschrieben. Jeder definierte Schritt muss in der angege- benen Abfolge eintreten – die flexible Sicherheits-Steuerung UE4470 fährt erst dann mit dem nächsten Schritt fort, wenn die im aktuellen Schritt spezifizierte Bedingung erfüllt ist.
  • Seite 118: Applikationsspezifischer Funktionsblock Emergency Stop

    Weitere Informationen zu diesen Parametern finden Sie in Abschnitt 8.3 „Eingangs- und Ausgangssignalanschlüsse von Funktionsblöcken“ auf Seite 87 und in Abschnitt 8.4 „Parametrierung von Funktionsblöcken“ auf Seite 94. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 119: Tab. 72: Ausgangsparameter Des Funktionsblocks Emergency Stop (Estop)

    Diskrepanz- Inaktiv wurde. fehler Aktiv ist. Der Diskrepanzfehler geht auf „0“, wenn beide Eingänge auf Aktiv zurückkehren und kein Fehler besteht 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 120: Applikationsspezifischer Funktionsblock Light Curtain Monitoring (Bws)

    Level e gemäß EN ISO 13 849E1 erfüllt. Die Eingänge können Testpulse oder Sig- nale von Schaltausgängen (OSSDs) mit intern generierten Testpulsen verwenden. Der Funktionstest wird nicht unterstützt! Zurzeit unterstützt die UE4470 keine Anwendungen nach Performance Level c, in denen für jeden Maschinentakt ein Funktionstest erforderlich ist. ACHTUNG Wenn beide Eingänge eines zweikanaligen Eingangs an das gleiche Eingangsbit ange-...
  • Seite 121: Tab. 75: Ausgangsparameter Des Funktionsblocks Light Curtain Monitoring (Bws)

    Diskrepanz- Inaktiv wurde. fehler Aktiv ist. Der Diskrepanzfehler geht auf „0“, wenn beide Eingänge auf Aktiv zurückkehren und kein Fehler besteht. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 122: Applikationsspezifischer Funktionsblock Safety Gate Monitoring (Sgate - Sicherheitstürüberwachung)

    Schritten. Wenn verwendet, muss die eingestellte Diskrepanzzeit größer sein als die Scan-Zeit der flexiblen Sicherheits-Steuerung UE4470. Funktions- Kein Funktionstest Kein Funktionstest test Funktionstest erforderlich © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 123: Tab. 78: Ausgangsparameter Des Funktionsblocks Safety Gate Monitoring

    IDLE EXECUTING T < T T < T T = T T < T T < T Diskrepanz Diskrepanz Diskrepanz Diskrepanz Diskrepanz 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 124: Tab. 79: Fehlerzustände Und Informationen Zum Rücksetzen Des Funktionsblocks Safety Gate Monitoring (Sgate)

    Present geht auf Aktiv, wenn Function Test Error Aktiv ist. Wenn die UE4470 von IDLE zu EXECUTING übergeht, werden alle Fehler gelöscht und alle Hinweis Timer neu gestartet. Wenn der Ausgang Function Test Required Aktiv ist, während ein beliebiger Fehlerzustand detektiert wird, muss am Eingang Function Test eine High-Low- High-Folge ausgeführt werden, um den Fehler zu löschen, die Function Test-Anforderung...
  • Seite 125: Applikationsspezifischer Funktionsblock Two-Hand Control (Thc - Zweihandbediengerät)

    Wenn die Diskrepanzzeit überschritten wird oder ein Eingangsfehler vorhanden ist, geht Output Enable auf Inaktiv (fehlersicher) und Fault Present geht auf Aktiv. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 126: Tab. 80: Eingangsparameter Des Funktionsblocks Two-Hand Control (Thc)

    Parametern finden Sie in Abschnitt 8.3 „Eingangs- und Ausgangssignal- anschlüsse von Funktionsblöcken“ auf Seite 87 und in Abschnitt 8.4 „Parametrierung von Funktionsblöcken“ auf Seite 94. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 127: Applikationsspezifischer Funktionsblock Off-Delay Timer (Off Delay - Ausschaltverzögerung)

    Übergang des Eingangs von Aktiv zu Inaktiv. Wenn Input 1 Aktiv ist, dann ist auch der Output Aktiv und bleibt Aktiv, bis der Input zu Inaktiv wechselt und der Timer nach der definierten Zeit abgelaufen ist. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 128: Applikationsspezifischer Funktionsblock On-Delay Timer (On Delay - Einschaltverzögerung)

    Übergang von Input 1 zu Aktiv. Nach dem Ablauf der Verzögerungssequenz geht der Out- put auf Aktiv und behält diesen Zustand, bis Input 1 auf Inaktiv geht. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14...
  • Seite 129: Applikationsspezifischer Funktionsblock User Mode Switch (Ums - Betriebsartenwahlschalter)

    Eingangswert aus. Output x ist Aktiv, wenn Input x Aktiv ist. Der Funktionsblock unterstützt maximal 8 Eingänge und die entsprechenden Ausgänge. Es müssen mindestens 2 Eingänge konfiguriert werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 130: Tab. 85: Wahrheitstabelle Für Den Funktionsblock User Mode Switch (Ums)

    Aktive EingangsE/Ausgangspaar für zwei Sekunden Aktiv gehalten. Nach zwei Sekunden geht Fault Present auf Aktiv, und alle Ausgänge gehen auf Inaktiv. Wenn die UE4470 vom IDLE- in den EXECUTING-Zustand übergeht und bei der ersten Funktionsauswertung mehrere Eingänge Aktiv sind, bleiben alle Ausgänge Inaktiv. Nach zwei Sekunden geht dann Fault Present auf Aktiv.
  • Seite 131: Tab. 87: Fehlerzustände Und Informationen Zum Rücksetzen Des

    Um den Eingangsfehler am Aktiven Eingang zu beheben, können Sie zum Beispiel die ent- Hinweis sprechende Eingangsleitung oder Testausgangsleitung kurz unterbrechen. Auch eine Änderung des Signalzustands (High-Low-High) löscht einen Fehlerzustand eines Aktiven Eingangs. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 132: Applikationsspezifischer Funktionsblock External Device Monitoring (Edm - Schützkontrolle)

    überwacht werden. Fault Present geht auf Aktiv, wenn das EDM-Rück- meldesignal nicht in der vorgegebenen Zeit den entgegengesetzen Zustand der OSSD- Ausgänge annimmt. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 133: Tab. 88: Eingangsparameter Des Funktionsblocks External Device Monitoring (Edm)

    Nachdem die Störung behoben ist und die OSSD-Ausgänge zu Aktiv zurückgekehrt sind, muss die EDM-Rückmeldung innerhalb der spezifizierten EDM-Verzögerungszeit ) auf Inaktiv gehen, sonst tritt wieder ein Fehler in der Schützkontrolle auf. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 134: Funktionsblock Multi-Operator (Multi-Bediener)

    Eingänge muss entweder durch einen anderen Funktionsblock (z. B. Zweihand- steuerung oder Lichtvorhang) oder als Bestandteil der Konfiguration der Sicherheits- eingänge (z. B. Konfiguration der Eingänge mit zweikanaliger Auswertung) erfolgen. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 135: Tab. 91: Eingangsparameter Für Den Funktionsblock Multi Operator

    1 static release (1 statische Freigabe) 2 static releases (2 statische Freigaben) Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen Der Funktionsblock Multi Operator führt keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 136: Abb. 80: Ablauf-/Timingdiagramm Für Multi Operator

    Trigger-Bedingung noch nicht den Zyklus Abfallende Flanke der Trigger-Bedingung erkannt durchlaufen hat (z. B. Aktiv -> Inaktiv -> Aktiv) Abb. 80: Ablauf-/Timingdiagramm für Multi Operator © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 137: Funktionsblock Single And Directional Valve Monitoring (Ventilüberwachung Für Einfach- Und Richtungsventile)

    Alle betroffenen Steuereingänge müssen zuerst auf Inaktiv (Low) übergehen, bevor die Ausgänge reaktiviert werden können (d. h. alle Steuereingangswerte müssen Inaktiv (Low) und alle Feedbackeingangswerte müssen Aktiv (High) sein). 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 138 Eine gültige Rücksetzsequenz (manuell oder automatisch) muss erfolgen. Der bzw. die Steuereingangswerte müssen auf Inaktiv (Low) gehen. Der/die entsprechende(n) Feedbackwert(e) müssen auf Aktiv (High) gehen. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 139: Tab. 92: Parameter Des Funktionsblocks Valve Monitoring

    Abb. 82: Ablauf-/Timing- diagramm für Single Valve T_ON T_ON T_OFF T_ON T_OFF T_ON Monitoring (Einfachventil) Steuereingang 1 Feedbackeingang 1 Ausgang 1a/b Feedback Error 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 140: Tab. 93: Fehlerzustände Und Informationen Zum Rücksetzen Für Den Funktionsblock Valve Monitoring

    Inaktiv (Low) übergehen, bevor die Ausgänge reaktiviert werden können (d. h. alle Steuereingangswerte müssen Inaktiv (Low) und alle Feedback- eingangswerte müssen Aktiv (High) sein). © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 141: Funktionsblock Magnetic Switch (Magnetschalter, Z. B. Re300)

    Aktiv, wenn Discrepancy Error geht auf „0“, wenn Discrepancy Error beide Eingänge zu Aktiv zurückkehren Aktiv ist. und kein Fehler besteht. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 142: Funktionsblöcke Für Muting Mit Parallel, Sequentiell Und Gekreuzt Angeordneten Sensoren

    Innerhalb eines Muting-Zyklus kann mehrmals Material transportiert werden, wenn die Muting-Bedingung dabei dauernd aufrechterhalten, d. h. mindestens ein Sensorpaar dauernd aktiviert bleibt. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 143 Die Muting-Bedingung muss unmittelbar nach der Durchfahrt des Objekts beendet wer- den, so dass die Schutzeinrichtung zu ihrem normalen, nicht durch Muting überbrückten Zustand zurückkehrt (d. h. dass sie wieder wirksam wird). 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 144: Abb. 85: Sicherheit Bei Der Montage Der Muting-Sensoren

    Bringen Sie die Muting- bzw. Override-Lampe immer gut sichtbar an! Die Muting- bzw. Override-Lampe muss von allen Seiten rund um den Gefahrbereich und für den Bediener der Anlage deutlich sichtbar sein. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 145: Muting-Sensoren

    Die Muting- bzw. Override-Lampe muss von allen Seiten rund um den Gefahrbereich und für den Bediener der Anlage deutlich sichtbar sein. ACHTUNG 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 146: Parameter Des Funktionsblocks

    Alle Eingangsparameter des Funktionsblocks sind erreichbar durch einen Doppelklick auf den Funktionsblock und einen anschließenden Klick auf das zum jeweiligen Parameter gehörende Auswahlfeld. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 147 Muting End Condition erfüllt wurde. Grundeinstellung für Muting End Condition ist „Nachdem der letzte Muting-Sensor Inaktiv wird“. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 148 (inaktiv). Wenn die Concurrency Monitoring Time nicht „0“ ist, gilt der Wert für beide Muting-Sensorpaare (A1/A2 und B1/B2) und muss höher sein als die Scan-Zeit der UE4470. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 149: Tab. 98: Anforderungen Für Sequenzüberwachung

    Muting-Fehler, angezeigt vom Statusbit für Muting Error. Das Eingangssignal C1 muss anschließend wieder zurück auf Inaktiv (Low) gehen, bevor der nachfolgende Muting-Zyklus zugelassen wird. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 150: Tab. 99: Bedingungen Für Override Required Und Override Möglich

    Ja, wenn die maximal zulässige Anzahl von Override-Zyklen nicht überschritten wurde Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein Nein © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 151: Abb. 87: Logikdiagramm Für Override Und Override Erforderlich

    Override-Zyklen 360. Wenn der Wert für Total Muting Time größer oder gleich 15 Minuten ist, beträgt die Anzahl der zulässigen Override-Zyklen 5. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 152: Tab. 100: Anzahl Der Zulässigen Override-Zyklen

    Eigenschaften: 0 V DC = Förderband angehalten, z. B. Inaktiv (Low) 24 V DC = Förderband läuft, z. B. Aktiv (High) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 153: Tab. 101: Auswirkungen Der Bandüberwachung Auf Timerfunktionen

    Wenn eine gültige Muting-Bedingung vorliegt, ein gültiger Override-Zyklus stattfindet oder wenn der OSSD-Eingang der BWS frei ist und kein Fehler/Fehlerzustand aktiv ist, ist Output Enable Aktiv (High). 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 154: Hinweise Zur Verkabelung

    Hinweis Override) und Reset Required (Rücksetzen erforderlich) sind nur verfügbar, wenn zusam- men mit dem Muting-Funktionsblock ein Funktionsblock Reset (Rücksetzen) benutzt wird. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 155: Zustandsübergang Von Idle Zu Executing

    (Fehler in der Richtungs- keine andere Fehlerursache vorliegt. erkennung) Sequence Error Detected (Sequenz- fehler erkannt) Sensor Gap Filter Time Error (Fehler in der Sensorlückenüber- wachung) 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 156: Muting Mit Zwei Parallelen Sensorpaaren

    B1 & B2 Muting gilt, solange diese Bedingung erfüllt wird. Je nach (oder A1 & A2) Transportrichtung des Materials wird das zweite Sensorpaar aktiviert. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 157 Der Funktionsblock erfordert es, dass eine gültige Muting-Sequenz stattfindet. Abb. 90 zeigt ein Beispiel für eine gültige Muting-Sequenz basierend auf der Parameter-Grundein- stellung für diesen Funktionsblock. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 158: Muting Mit Sequentiell Angeordneten Sensorpaaren

    Muting Error Muting Status 8.7.9 Muting mit sequentiell angeordneten Sensorpaaren Funktionsblockdiagramm Abb. 91: Logische Anschlüs- se für den Funktionsblock Sequential Muting with Reset © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 159: Tab. 108: Bedingungen Für Muting Mit Vier Sensoren Bei Sequentieller Anordnung

    Detektionsbereich der BWS) = Länge des Materials in Förderrichtung v = Geschwindigkeit des Materials (z. B. des Förderbands) = Eingestellte Muting-Gesamtzeit [s] 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 160: Abb. 93: Gültige Muting-Sequenz Bei Benutzung Der Konfigurations-Grundeinstellung

    Sequenz bei Benutzung der Muting-Sensor A1 Konfigurations-Grundein- stellung Muting-Sensor A2 OSSDs des Sicherheitssensors Muting-Sensor B1 Muting-Sensor B2 Output Enable Muting Error Muting Status © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 161: Funktionsblock Muting Mit Gekreuzten Sensoren - Bewegungsrichtung Nur Vorwärts Oder Nur Rückwärts

    Sensorpaares (z. B. A1 und A2) Aktiv werden. Sensoren A1 & A2 Muting gilt, solange diese Bedingung erfüllt wird und auch die oben dargestellte Voraussetzung gegeben war. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 162 Beispiel für eine gültige Muting-Sequenz basierend auf der Parameter-Grundein- stellung für diesen Funktionsblock. Das optionale Signal C1 ist in der unten dargestellten Sequenz nicht enthalten. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 163: Funktionsblock Muting Mit Gekreuzten Sensoren - Materialtransport In Beide Richtungen

    Personen in den Gefahrbereich eindringen können, indem sie die Muting-Bedingungen ACHTUNG erfüllen (d. h. beide Muting-Sensoren aktivieren und so die Voraussetzungen für Muting schaffen). 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 164: Tab. 110: Bedingungen Für Muting Mit Zwei Sensoren Und Optionalem Signal C1

    Lichtstrahlen der BWS (siehe Kapitel 8.7.10 „Funktionsblock Muting mit gekreuzten Sensoren – Bewegungsrichtung nur vorwärts oder nur rückwärts“ auf Seite 161). © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 165: Abb. 99: Gültige Muting-Sequenz Bei Benutzung Der Konfigurations-Grundeinstellung

    Abb. 99: Gültige Muting- Sequenz bei Benutzung der Konfigurations-Grundein- Muting-Sensor A1 stellung Muting-Sensor A2 OSSDs des Sicherheitssensors Output Enable Muting Error Muting Status 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 166: Funktionsblöcke Für Pressenanwendungen

    Nockensignalsequenz von Pressen. Wenn eine beliebige Unstimmigkeit erkannt wird, geht Output Enable auf Inaktiv (Low) und der betreffende Fehlerausgang geht auf Aktiv. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 167: Tab. 111: Parameter Des Funktionsblocks Eccentric Press Contact

    Normen und Vorschriften in Übereinstimmung mit Ihrer Risikoanalyse und -vermeidungsstrategie. Für jeden überwachten Eingang muss ein anderes Testpulssignal benutzt werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 168: Abb. 101: Pressenzyklusdiagramm Für Den Funktionsblock Eccentric Press Contact

    Ausgang Top Inaktiv (Low). Das heißt, dass ein zweiter Übergang von Dynamic Cam von Aktiv (High) auf Inaktiv (Low) keinen Einfluss auf den Signalzustand des Ausgangs Top hat. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 169: Abb. 102: Ablauf-/Timingdiagramm Für Ausgang Top Ohne Dynamic Cam

    Fehler). Der zweite Zyklus beginnt, wenn Overrun Cam von Aktiv (High) auf Inaktiv (Low) übergeht. Abb. 104: Ablauf-/Timing- diagramm für Ausgang Up ohne Dynamic Cam Overrun Cam Run-Up Cam Ausgang Up 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 170: Tab. 112: Fehlerausgänge Für Den Funktionsblock Eccentric Press Contact

    (d. h. Übergang von Inaktiv (Low) auf Aktiv (High; > 100 ms oder 350 < 30 s) auf Inaktiv (Low)). © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 171: Tab. 113: Fehlerzustände Und Informationen Zum Wiederanlauf Für Den

    Nachlauffehlern erforderlich, dass das Wiederanlaufsignal auf geeignete Weise geschützt wird (z. B. durch einen Schlüsselschalter oder in einem verschlossenen Schalt- schrank). 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 172: Funktionsblock Universal Press Contact (Universeller Pressenkontakt)

    In diesem Fall kann keine Nachlaufprüfung erfolgen. Die einzige ver- bleibende Funktion ist in diesem Fall die Bereitstellung des Top-Signals. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 173: Tab. 114: Parameter Des Funktionsblocks Universal Press Contact

    Inaktiv (Low) am Signaleingang) nicht zu einer gültigen Wiederanlauf-Sequenz führen. Wenn 100 ms eingestellt wurden, dann kann der Eingang Restart nicht auf einen Test- ausgang referenziert werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 174: Abb. 109: Pressenzyklusdiagramm Für Den Funktionsblock Universal Press Contact

    Ihrer Risikoanalyse und Evermeidungsstrategie. Abb. 109: Pressenzyklusdia- gramm für den Funktions- 0° block Universal Press Contact SCC (Aktiv) TDC (Inaktiv) BDC (Aktiv) 270° 90° 180° © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 175: Tab. 115: Mögliche Ausgangssignale Für Den Funktionsblock Universal Press

    Funktionsblock Universal Output Reset Contact Overrun Press Contact Enable Required Error Error TDC + SCC TDC + BDC TDC + SCC + BDC 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 176: Tab. 116: Fehlerausgänge Des Funktionsblocks Universal Press Contact

    Folgende zusätzliche Fehlerausgänge sind verfügbar: Tab. 116: Fehlerausgänge Optionale Ausgangsanschlüsse des Funktionsblocks des Funktionsblocks Contact Error Universal Press Contact Overrun Error Fault Present © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 177: Abb. 114: Beispiel Für Ein Ablauf-/Timingdiagramm Für Overrun Error

    Abb. 114: Beispiel für ein Ablauf-/Timingdiagramm für Top Dead Center (TDC) Overrun Error Stop Control Contact (SCC) Steuereingang Output Enable Overrun Error 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 178: Funktionsblock Press Setup (Presse Einrichten)

    Informationen des Ausgangs Top als Input für diesen Funktionsblock bereitzustellen. Der Ausgang Top ist für den Einzelhub-Betrieb erforderlich. Die Steuerung der Presse kann zum Beispiel mit Hilfe einer Zweihandsteuerung erfolgen. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 179: Tab. 118: Parameter Des Funktionsblocks Press Setup

    Wenn dieser Funktionsblock zusammen mit einem Pressenkontakt-Funktionsblock (z. B. Eccentric Press oder Universal Press Contact) benutzt wird, muss dessen Output Enable- Signal mit dem EN1 Static-Eingang dieses Funktionsblocks verbunden werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 180 Aktiv (High) ist. In diesem Fall geht Output Enable auf Inaktiv (Low), wenn das Eingangssignal Top von Inaktiv (Low) auf Aktiv (High) geht). © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 181: Abb. 116: Ablauf-/Timingdiagramm Für Den Funktionsblock Press Setup

    Output Enable Output Enable bleibt Aktiv, wenn Single Stroke Protection „No“ ist Fehlerbedingungen Der Funktionsblock Press Setup führt keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 182: Funktionsblock Press Single Stroke (Einzelhub-Presse)

    Enable immer auf Inaktiv (Low) gesetzt. Die Voraussetzungen für einen Wiederanlauf hängen von der Konfiguration der Parameter für Restart Interlock (Wiederanlaufsperre) ab. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 183: Tab. 119: Parameter Des Funktionsblocks Press Single Stroke

    Inaktiv (Low) am Signaleingang) nicht zu einer gültigen Wiederanlauf-Sequenz führen. Der Eingang Restart kann in diesem Fall nicht auf einen Testausgang referenziert werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 184 Signalen, die mit dem Eingang EN1 Static verbunden werden müssen, mit dem Eingang EN1 Static mittels eines UND-Gatters verbunden werden. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 185: Abb. 118: Ablauf-/Timingdiagramm Für Den Funktionsblock Press Single Stroke Bei

    Funktions- ON/START block Press Single Stroke bei Konfiguration von ON/START auf Stepping Mode (Tipp- Eingang Top betrieb) Output Enable 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 186: Funktionsblock Press Automatic (Automatische Presse)

    Inaktiv (Low)) und das Tor freigeben, nachdem ein Stopp in einer Position erfolgt ist, in der das Werkzeug leicht ausgewechselt werden kann (z. B. in der oberen Position). © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14...
  • Seite 187: Tab. 120: Parameter Des Funktionsblocks Press Automatic

    Abwärtshubs als auch in der oberen Position zu stoppen. Ist dieser Parameter auf „Ohne Eingang Up“ gesetzt, sind reguläre Stopps nur in der oberen Position möglich. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 188 Ausgangssignale des Funktionsblocks Restart Required (Wiederanlauf erforderlich) Der Ausgang Restart Required ist Aktiv, wenn eine gültige Wiederanlaufsequenz am Eingang Restart erwartet wird. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 189: Abb. 122: Ablauf-/Timingdiagramm Für Den Funktionsblock Press Automatic Mit

    UP OFF/STOP EN1 Static Enable EN2 Start Enable Output Enable Fehlerbedingungen Der Funktionsblock Press Automatic führt keine Überwachung auf Fehlerbedingungen aus. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 190: Funktionsblock N-Break Press (Presse Mit N-Taktbetrieb)

    Entnehmen von Teilen beendet sind und dass der Bediener alle Körperteile aus dem Schutzfeld der BWS zurückgezogen hat, darf die Presse automatisch auslösen. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 191 On/Start eines Funktionsblocks Press Single Stroke. Der Funktionsblock N-Break prüft, ob die Startsequenz gültig ist und wann der Eingriffs- zähler oder der Funktionsblock zurückgesetzt werden müssen. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 192: Tab. 121: Parameter Des Funktionsblocks N-Break Press

    Inaktiv (Low) am Signaleingang) nicht zu einer gültigen Wiederanlauf-Sequenz führen. Wenn 100 ms eingestellt wurden, dann kann der Eingang Restart nicht auf einen Testaus- gang referenziert werden. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 193 EN1 Static Enable Startsequenz im Sweden Mode im Zweitaktbetrieb EN2 Start Enable Eingang PSDI Eingang Restart Output Enable 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 194 (Low) am Eingang PSDI) darf nicht erfolgen, bevor der Eingang Top Aktiv (High) ist). Abb. 126: Gültige Eingriffe, wenn der Parameter Release Eingang PSDI Limited/Not Limited auf „Not Limited“ gesetzt ist Eingang Top © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 195 Wenn dieser Funktionsblock zusammen mit einem Pressenkontakt-Funktionsblock (z. B. Eccentric Press oder Universal Press Contact) benutzt wird, muss dessen Output Enable- Signal mit dem EN1 Static-Eingang dieses Funktionsblocks verbunden werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 196 Muting deaktiviert und Restart Interlock auf „Always“ EN1 Static Enable gesetzt ist. EN2 Start Enable Eingang PSDI Eingang Restart Eingang Top Output Enable © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 197 Anlaufens der Presse zutreffen, wenn Restart Interlock auf „Deacti- vation during run-up (only for PSDI)“ (Deaktivierung während des Anlaufens (nur bei Takt- betrieb)) gesetzt ist. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 198: Tab. 122: Fehlerzustände Und Informationen Zum Rücksetzen Für Den

    „Deactivation during run-up“ gesetzt ist, dann ist ein Wiederanlauf ohne eine vollständige Wiederanlaufsequenz möglich. Bei PSDI Timeout wird der Fehler durch eine gültige Wiederanlaufsequenz zurückgesetzt. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 199: Inbetriebnahme

    UE4470 Inbetriebnahme Keine Inbetriebnahme ohne Prüfung durch eine befähigte Person! Bevor Sie die Anlage erstmals in Betrieb nehmen, in der Sie die UE4470 einsetzen, muss die UE4470 zuerst durch eine hierzu befähigte Person überprüft und freigegeben werden. ACHTUNG Beachten Sie hierzu die Hinweise in Kapitel 2 „Zur Sicherheit“ auf Seite 13.
  • Seite 200: Gerätezustand Und Funktionen

    Dieser automatische Übergang wird als Auto-EXECUTING-Modus bezeichnet. Für den Auto-EXECUTING-Modus müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Für den Zugang zu bestimmten Funktionen müssen Sie ein Kennwort im SICK DeviceNet Safety Configurator eingeben (z. B. Verriegeln der Konfiguration). Ob diese Funktionalität verfügbar ist, hängt von der aktuellen Einstellung der Konfigurationsverriegelung ab.
  • Seite 201: Technische Inbetriebnahme

    UE4470 manuell auf den EXECUTING-Zustand eingestellt wurde. Im normalen Zustand (z. B. wenn der Auto-EXECUTING-Modus nicht angewählt ist) wartet die UE4470 auf einen Befehl vom SICK DeviceNet Safety Configurator oder einem kompa- tiblen SNCT für den Übergang vom IDLE- in den EXECUTING-Zustand. Für diesen Befehl muss der SELFTEST-Zustand erfolgreich abgeschlossen sein.
  • Seite 202: Übertragen Der Konfiguration

    UE4470 heruntergeladen haben und die Konfigurationsdaten mit dem SICK DeviceNet Safety Configurator verifiziert haben. Sie können den aktuellen LOCK-Zustand der UE4470 sowohl in der SICK DeviceNet Safety Configurator-Software abrufen sowie an der LOCK-LED vorne an der UE4470 ablesen. Tab. 125: LEDs zur Anzeige...
  • Seite 203: Selbsttest Des Systems Nach Dem Einschalten

    Werte. 9.2.6 Gesamtabnahme der UE4470 Sie dürfen die Anlage nur in Betrieb nehmen, wenn die Gesamtabnahme der UE4470 erfolgreich war. Die Gesamtabnahme der UE4470 darf nur durch entsprechend geschultes Fachpersonal (siehe Abschnitt 2.1 „Befähigte Personen“ auf Seite 13) erfolgen. Die Gesamtabnahme umfasst folgende Prüfpunkte: Kennzeichnen Sie alle Anschlussleitungen und Steckverbinder an der UE4470 eindeutig, um Verwechslungen zu vermeiden.
  • Seite 204: Fehlerdiagnose

    Manche Fehleranzeigen der UE4470 sind durch angeschlossene Geräte verursacht. Hinweis Führen Sie mit Hilfe des Safety Network Configuration Tools (z. B. SICK DeviceNet Safety Configurator) eine Diagnose der UE4470 durch. Prüfen Sie bei Fehlern immer auch, ob eines oder mehrere angeschlossene Geräte einen Fehler anzeigen.
  • Seite 205: 10.4 Informationen Zu Den Fehleranzeigen

    Laden Sie die Konfigurationsdaten mit den nach Konfigurations- UE4470-MAC ID nicht aktualisierten Einstellungsinformationen download geändert. überein herunter. Tab. 128: Zu einem ABORT-Zustand führende Fehler 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 206 Unberechtigtes Target Zielgerätes an Unberech- Nach der Prüfung des Targets kann eine (z. B. Verifizierungs- tigtes Target Neukonfiguration des Gerätes erforderlich sein. fehler) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 207 Standardsignal- den Fehler behebt), um den Fehler zurückzuset- erkannt ausgang eingestellt zen. Falls kein Leitungsfehler besteht, tauschen ist). Sie das Gerät aus. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 208: 10.5 Fehlerhistorien-Information

    Tab. 129: Fehler mit fortgesetztem Betrieb 10.5 Fehlerhistorien-Information Die UE4470 führt eine Fehlerhistorie, in die sie überwachte Fehler einträgt, die während des Betriebs des Gerätes detektiert wurden. Sie können diese Fehlerhistorie im SICK DeviceNet Safety Configurator betrachten. Wenn ein Fehler detektiert wird, zeichnet die Fehlerhistorie diesen Fehler auf. Jeder Fehler erhält einen eigenen Eintrag, von ingesamt 20 Einträgen.
  • Seite 209 Anforderungstelegramm erwartete Antwortgröße korrekt ist. überschreitet. EM-Übertragungsfehler Telegramm wurde gelöscht, da (neue Anforderung eine neue Anforderung Nein empfangen) empfangen wurde. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 210: Tab. 130: Fehlerdetails

    Prüfen Sie die Konfiguration der UE4470 um sicherzustellen, dass die Sicherheitsausgang Sicherheitsausgang zweikanalige Auswertung korrekt konfiguriert wurde (z. B. äquivalent). Tab. 130: Fehlerdetails © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 211: 10.6 Systemverhalten Bei Stromversorgungsproblemen

    10.6 Systemverhalten bei Stromversorgungsproblemen 10.6.1 Verhalten bei Unterspannung Wenn die an die UE4470 angelegte Versorgungsspannung der internen Kreise (d. h. U unter die Mindestspannung fällt (siehe technische Daten), schaltet die UE4470 AUS, und damit auch alle Ausgänge. Wenn die an die UE4470 angelegte Versorgungsspannung für die externen Eingangskreise (d.
  • Seite 212: Auswirkungen Auf Die Sicherheitsausgänge

    Der Sicherheitsausgang kann nun normal angesteuert werden. Wenn an einem einkanalig konfigurierten Sicherheitsausgang ein Fehler erkannt wird (z. B. Kurzschluss nach 24 V DC, Querschlüsse oder Überspannungen), kann die UE4470 in den Zustand CRITICAL FAULT wechseln und alle Sicherheitsausgänge und Test- /Signalausgänge werden Inaktiv.
  • Seite 213: 10.8 Funktion Rücksetzen

    10.8 Funktion Rücksetzen 10.8.1 Rücksetzfunktionstyp Sie können zum Rücksetzen der UE4470 drei verschiedene Rücksetzfunktionen ausfüh- ren. Die folgende Tabelle beschreibt die Merkmale der einzelnen Rücksetzfunktionen. Beachten Sie, dass zum Rücksetzen der UE4470 das Kennwort eingegeben werden muss. Tab. 131: Rücksetzfunktionstyp Konfigurationsdaten Fehlerhistorie Rücksetzfunktionen...
  • Seite 214: Rücksetzfunktionstyp Und Ue4470-Zustand

    Rückkehr zur Out-of-Box- Nicht Nicht Nicht möglich Rücksetzen Konfiguration (Ausliefe- möglich möglich möglich rungskonfiguration) mit Parameterübernahme der folgenden Parameter, anschließend AusE/Ein- schalten emulieren. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 215: Wartung

    Wartung empfohlen wird. Weiterhin wird hier der Austausch von Einheiten beschrieben. Lagern und betreiben Sie das Gerät in einer nicht-korrosiven Umgebung. Versuchen Sie nicht, die UE4470 zu demontieren, zu reparieren oder zu verändern. Dies kann zum Verlust der Sicherheitsfunktion(en) führen. Weiterhin verfällt jeglicher Gewähr- leistungsanspruch gegenüber SICK.
  • Seite 216: 11.3 Geräteaustausch

    Sicherheitsmaßnahmen für den Geräteaustausch Beachten Sie beim Austausch einer UE4470 die folgenden Sicherheitsmaßnahmen: Versuchen Sie nicht, die UE4470 zu zerlegen oder zu reparieren. Damit verfällt nicht nur jeglicher Gewährleistungsanspruch gegenüber SICK, es ist auch gefährlich, da in diesem Fall keine Prüfung der ursprünglichen Sicherheitsfunktionen möglich ist.
  • Seite 217: Technische Daten

    überbrücken. Die Netzteile SICK PS50WE24V (SICK Artikelnummer: 7028089) und PS95WE24V (SICK Artikel- nummer: 7028090) erfüllen diese Anforderungen. Die Restwelligkeitsspannung muss innerhalb der absoluten Grenzwerte der unter „Versorgungsspannung“ spezifizierten Betriebsdaten liegen. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 218 Verwenden Sie eine minimale Last von 2,4 mA bei 24 V DC (10 k maximal), um unter Fehlerbedingungen eine maximale Low-Spannung von 1,0 V DC zu gewährleisten. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14...
  • Seite 219 0,2 V DC max. ohne Fehler. Verwenden Sie eine minimale Last von 2,4 mA bei 24 V (10 k ), um unter Fehlerbedingungen eine maximale Low-Spannung von 1,0 V zu gewährleisten. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 220: Tab. 134: Spezifikationen Für Devicenete/Devicenet Safety-Verkabelung

    Die Werte geben die maximale Netzwerklänge für die Verkabelung mit dicker DeviceNet-Leitung an. Wenn Sie dünne DeviceNet-Leitungen verwenden, reduzieren Sie die maximale Netzwerklänge auf 100 m. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14...
  • Seite 221: 12.2 Ansprechzeit

    Zur Auswertung der Signale in der UE4470 erforderliche Zeit Ansprechzeit von Sicherheitsaktor/Maschinenhalt In beiden Fällen können Sie die zur Auswertung der Signale in der UE4470 erforderliche Zeit im UE4470-Plug-in abrufen, das in das Sicherheits-Netzwerkkonfigurations-Tool einge- bunden ist (z. B. SICK DeviceNet Safety Configurator). Verwenden Sie den Wert Cycle Time (Zykluszeit) auf der Karteikarte Mode/Cycle Time des Konfigurationsdialogs.
  • Seite 222: Ue4470-Funktionsablauf Und Cycle Time (Zykluszeit)

    Die Cycle Time (Zykluszeit) kann durch folgende Formel ausgedrückt werden: UE4470-Cycle Time = Systemverarbeitungszeit + DeviceNet/USB-Kommunikationsver- arbeitungszeit + I/O-Aktualisierungsrate + Ausführungszeit der Benutzeranwendung © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 223 Kapitel 12 UE4470 Die Cycle Time (Zykluszeit) der UE4470 wird je nach Konfiguration in Schritten von 1 ms definiert. Sie können die Cycle Time (Zykluszeit) der UE4470 auf der Karteikarte Mode/Cycle Time des Fensters Edit Device Parameters für die UE4470 im Sicherheits- Netzwerkkonfigurations-Tool (z.
  • Seite 224 Mode/Cycle Time des Fensters Edit Device Parameters im Sicherheits-Netzwerk- konfigurations-Tool überprüfen. (z. B. SICK DeviceNet Safety Configurator). Abb. 132: Karteikarte Mode/Cycle Time des Fensters Edit Device Parameters (Beispielwerte) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 225: Berechnung Der Ansprechzeit

    TestE/Signalausgänge haben zwar das gleiche Zeitverhalten für den ungünstigsten Fall wie Hinweis lokale Sicherheitsausgänge, sie dürfen jedoch nicht für sicherheitsrelevante Steuerungs- anwendungen verwendet werden. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 226: Bestandteile Der Ansprechzeit

    Netzwerk- Ausgangs- dezentralem Eingang und Ansprechzeit Sensor/ ansprechzeit ansprechzeit dez. Eing. – ansprechzeit ansprechzeit dezentralem Ausgang des Aktors Schalter dez. Ausg. (D) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 227: Tab. 135: Berechnung Der Ansprechzeitelemente

    Funktionsblocks mit einer niedrigeren Abarbeitungsnummer angelegt wird), müssen Sie eine zusätzliche Zykluszeit der flexiblen Sicherheitssteuerung UE4470 zur Ansprechzeit der zugehörigen Sicherheitskette addieren. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 228: Beispiele Zur Berechnung Der Ansprechzeit

    DeviceNet Ansprechzeit (ms) = Schalteransprechzeit + UE4470 Ansprechzeit lokaler Eingang/lokaler Ausgang + Ansprechzeit des Aktors = Schalteransprechzeit + EinE/Ausschaltverzögerungszeit (UE4470) + 5 + 5 × 2 + 2,5 + Ansprechzeit des Aktors = Schalteransprechzeit + EinK/Ausschaltverzögerungszeit (UE4470) + 17,5 + Ansprechzeit des Aktors Beispiel 2: Dezentraler Eingang an lokalen Ausgang Abb.
  • Seite 229: Abb. 144: Beispiele Zur Ansprechzeitberechnung 3: Lokaler Eingang - Dezentraler

    Eingang/dezentraler Ausgang + Netzwerkansprechzeit + UE4470 #2 Ansprechzeit dezentraler Eingang/lokaler Ausgang + Ansprechzeit des Aktors = Schalteransprechzeit + EinE/Ausschaltverzögerungszeit (UE4470) + 6 + 6 × 2 + 28 + 7 + 3,5 + Ansprechzeit des Aktors = 56,5 + EinK/Ausschaltverzögerungszeit (UE4470) + Schalteransprechzeit...
  • Seite 230: Kontrolle Der Ansprechzeit

    Pulsdauer dieser Sensorsignale (z. B. AUS-Zeit) mindestens die gleiche ACHTUNG Länge haben wie das Expected Packet Interval (EPI), das für diese I/OEKommunikations- verbindung (d. h. für das I/OEAssembly) konfiguriert ist. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 231: Eingangsansprechzeit

    (= EIN-AUS-Verzögerung + Eingangsansprechzeit des (ms) I/O-Knotens) + Netzwerkansprechzeit (= Ergebnis der Berechnung des Sicherheits- Netzwerkskonfigurations-Tools (z. B. SICK DeviceNet Safety Configurator)) 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 232: 12.3 Maßbild

    Technische Daten Kapitel 12 Betriebsanleitung UE4470 12.3 Maßbild Abb. 148: Maßbild UE4470 90,4 111,1 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 233: Bestellinformationen

    1 m Länge 6021164 2 m Länge 6028903 3 m Länge 6021165 4 m Länge 6030737 5 m Länge 6021168 6 m Länge 6028327 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 234 4,6 m Länge (15 ft) USB A nach USB B 6030819 Klemmleisten Satz bestehend aus 9 Stück 4-poligen Klemmleisten, Federklemme, 6030815 Schlüsseleinführungen und Anleitung © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 235: Anhang

    Wenn der Eingang nicht Sicherheits- Not Used benutzt wird, müssen Sie ihn eingang als „Not used“ (nicht Testpuls von Testausgang verwendet) konfigurieren. Sicherheitseingang Standardeingang 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 236: Anschluss

    Testpulsen) ermöglicht eine Einstufung der Anwen- Ein ohne Testpulse dung bis Performance Level e, wenn sie mit zweikanaliger Auswertung konfiguriert ist. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 237: 14.2 Devicenet/Devicenet Safety-Verbindungsarten

    Max. 552 Bytes Standard UCMM Standard Proxyfunktion Standard Safety Open-Funktion Ja. Unterstützt Type 2-Message als Sicherheit Target-Funktion Anzahl gleichzeitig bedienter Kommunikationsgeräte: 8 Geräte. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 238: 14.3 Explicit Messaging

    Services können von Objekt zu Objekt unterschiedlich sein. Für die korrekte Formatierung einer Explicit Message müssen Klasse, Instanz, Attribute und Servicecodes bekannt sein. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 239: Tab. 142: Servicecodewerte

    Bei einer Fehlerantwort, die durch eine Explicit Message erzeugt wurde, lautet der Service- code immer 94 Hex. Daten sind nur Bestandteil des Telegramms, wenn ein Lesebefehl als Explicit Message angefordert und ausgeführt wurde. 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 240: Tab. 143: Fehlercode-Werte

    DeviceNet Safety-Gerät einzustellen. Das DeviceNet Safety-Gerät darf jedoch nur sicher- heitsbezogene Explicit Messages über diejenige Verbindung annehmen, über die es in den Konfigurationsmodus versetzt wurde. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 241: Empfang Einer Explicit Message

    Busadresse des Originators Anzahl zu empfangender Bytes [Zielbusadresse] (Befehl) Gibt die UE4470-Adresse mit 1 Byte hexadezimal an, an der Daten gelesen werden. [Service-Code] (Befehl, Antwort) Gibt 4B Hex im Befehl an. Das obere Bit ist gesetzt (EIN), und CB Hex wird in der Antwort zurückgegeben.
  • Seite 242: Tab. 144: Befehlsinstanz-Ids

    Die Anzahl der Bytes, die auf die [Busadresse des Originators] folgen, wird hexadezimal angegeben. [Busadresse des Originators] (Antwort) Die Busadresse der UE4470, die die Antwort zurücksendet, in 1 Byte, hexadezimal. [Auszulesende Daten] (Antwort) I/OEDaten des spezifizierten Bereichs werden als Antwort ausgegeben.
  • Seite 243: Veranlassen Der Übertragung Einer Explicit Message

    14.3.3 Veranlassen der Übertragung einer Explicit Message Sie können von der UE4470 eine Explicit Message aus dem Benutzerprogramm versen- den. Die Bedingungen für das Senden werden im Logikeditor definiert. Um die Übertra- gung einer Explicit Message von der UE4470 zu implementieren, müssen Sie folgende Parameter definieren: Schritt 1: Legen Sie eine Triggeradresse fest (z.
  • Seite 244: 14.4 Eg-Konformitätserklärung

    Anhang Kapitel 14 Betriebsanleitung UE4470 14.4 EG-Konformitätserklärung Abb. 155: EG-Konformitäts- erklärung (Seite 1) © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 245: Abb. 156: Eg-Konformitätserklärung

    Anhang Betriebsanleitung Kapitel 14 UE4470 Abb. 156: EG-Konformitäts- erklärung (Seite 2) 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 246: 14.5 Checkliste Für Den Hersteller

    6. Ist sichergestellt, dass nach jeglicher Konfigurationsänderung der UE4470 eine vollständige Nein Prüfung der Sicherheitsfunktionen erfolgt? Diese Checkliste ersetzt nicht die erstmalige Inbetriebnahme sowie regelmäßige Prüfung durch eine befähigte Person. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 247: 14.6 Glossar

    Betriebsanleitung Kapitel 14 UE4470 14.6 Glossar Die Person, die die UE4470 und alle an die UE4470 angeschlossenen Geräte in einer Benutzer Sicherheits-relevanten Anwendung implementiert. „Benutzer“ bezeichnet generell Personal von OEMs, Systemintegratoren und Endanwender. Status, bei dem sehr viele Fehler auf der Übertragungsleitung auftreten. Der Fehler wird Bus-off detektiert, wenn der interne Fehlerzähler mehr Fehler erkennt als der vorgegebene...
  • Seite 248 Daten in einem für die Applikation angemessenen Zeitabstand ge- sendet werden. Je nach Applikation kann dies den Datenverkehr auf der Leitung reduzie- ren und die verfügbare Bandbreite effektiver nutzen. © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 249: Tabellenverzeichnis

    Tab. 37: Statusinformation für DeviceNet Slave IN ............77 Tab. 38: Erforderliche Informationen in den einzelnen Konfigurationsphasen ....79 Tab. 39: Funktionsblöcke der UE4470................85 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 250 Tab. 76: Fehlerzustände und Informationen zum Rücksetzen des Funktionsblocks Light Curtain Monitoring (BWS) ..........121 Tab. 77: Eingangsparameter des Funktionsblocks Safety Gate Monitoring (SGATE)........................122 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 251 Tab. 108: Bedingungen für Muting mit vier Sensoren bei sequentieller Anordnung..159 Tab. 109: Bedingungen für Muting mit zwei Sensoren und optionalem Signal C1, gekreuzte Anordnung der Sensoren..............161 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 252 Tab. 140: Planungstabelle für die UE4470 EKonfiguration – Sicherheitsausgänge..236 Tab. 141: Zusammenfassung der DeviceNet/DeviceNet Safety-Verbindungsarten ..237 Tab. 142: Servicecodewerte....................239 Tab. 143: Fehlercode-Werte....................240 Tab. 144: Befehlsinstanz-IDs ....................242 Tab. 145: Fehlercode-Werte....................242 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 253: Abbildungsverzeichnis

    Funktionsblock für zweifache zweikanalige äquivalente Auswertung ....90 Abb. 36: Funktionsblock für zweifache zweikanalige antivalente Auswertung ....90 Abb. 37: Zweikanaliger dezentraler Eingang mit einkanaligem Sicherheitsausgang ..92 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 254 (SGATE), Performance Level e, zweifach zweikanalig ohne Funktionstest ..124 Abb. 69: Funktionsblockdiagramm für den Funktionsblock Two-Hand Control (THC) ........................125 Abb. 70: AblaufE/Timingdiagramm für den Funktionsblock Two-Hand Control (THC) ........................127 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 255 Gültige Muting-Sequenz bei Benutzung der Konfigurations- Grundeinstellung ....................163 Abb. 97: Logische Anschlüsse für den Funktionsblock Crossed Muting mit Rücksetzen ......................163 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 256 Zweitaktbetrieb ....................195 Abb. 128: Ablauf-/Timingdiagramm, wenn der Eingang PSDI Inaktiv (Low), Upstroke Muting deaktiviert und Restart Interlock auf „Always“ gesetzt ist.........................196 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 257 Abb. 153: Antwortformat von Explicit Messages ............... 241 Abb. 154: Fehlerantwortformat von Explicit Messages............. 241 Abb. 155: EG-Konformitätserklärung (Seite 1) ..............244 Abb. 156: EG-Konformitätserklärung (Seite 2) ..............245 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 258 Anhang Kapitel 14 Betriebsanleitung UE4470 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten 8011878/TF87/2010-07-14 Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 259 Anhang Betriebsanleitung Kapitel 14 UE4470 8011878/TF87/2010-07-14 © SICK AG • Industrial Safety Systems • Deutschland • Alle Rechte vorbehalten Irrtümer und Änderungen vorbehalten...
  • Seite 260 E-Mail support@sick.jp E-Mail info@sickusa.com Nederlands Phone +31 (0)30 229 25 44 E-Mail info@sick.nl Norge More representatives and agencies Phone +47 67 81 50 00 in all major industrial nations at E-Mail austefjord@sick.no www.sick.com SICK AG | Waldkirch | Germany | www.sick.com...

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