Störklappenanlenkung
Die in diesem Modell eingebauten Störklappen sind die zigtausendfach bewährten O riginal-
TECK-Störklappen.
Die Klappen lassen sich mit einfachsten Handgriffen ohne Werkzeug zerlegen, so daß Sie den
Klappenkasten zum Bespannen des Modells komplett ausräumen können.
Zur Anlenkung der Störklappen benötigen Sie zwei gleichwertige Servos, an die Stellkraft werden
keine besonderen Anforderungen gestellt, 15 Ncm reichen völlig aus.
Der Servodrehhebel sollte so lang sein, daß Sie einen Steuerweg von 17 mm erreichen.
Die Störklappenservos bauen Sie bitte so ein, daß der in den Klappen eingehängte Anlenk-
Stahldraht möglichst geradlinig in Verlängerung der Störklappen verläuft.
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Stellen Sie nun mit der Fernsteuerung beide Servos auf die Position „Klappen zu". Klipsen Sie je
einen Gabelkopf auf die Servodrehhebel.
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Schieben Sie mit einer Pinzette die Anlenkstahldrähte der Klappen auf ganz „Zu".
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Kürzen Sie die Stahldrähte so weit, daß diese nur noch ca. 7 mm weit in die Gabelköpfe
hineinragen können.
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Schleifen Sie die zum Servo zeigenden Enden der Anlenkstahldrähte der Klappen gut an und
verzinnen diese auf eine Länge von ca. 15 mm mit Lötkolben und Radiolötzinn.
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Fahren Sie die Servos auf ungefähr Mittelstellung und fädeln unter gleichzeitigen Verstellen der
Servos in Richtung „Klappen zu" den Anlenkstahldraht in das Gewindeloch des Gabelkopfes
ein.
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Verlöten Sie jetzt den Gabelkopf mit dem Stahldraht. (Dies muß schnell gehen, damit der
Gabelkopf nicht überhitzt und der Servodrehhebel ausschmilzt.)
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Drehen Sie jetzt beide Flügel in Normalfluglage und fahren die Klappen mehrmals aus und ein.
Prüfen Sie dabei mit langsamer Steuerknüppelbewegung, ob beide Klappen gleichzeitig
entriegeln und hochfahren, und ob die Klappen in voll ausgefahrener Stellung gleich weit aus
dem Profil herausragen; dies ist sehr wichtig!
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Bei Unstimmigkeiten bitte unbedingt mit dem Computersender richtig einstellen, oder an
einem Flügel die Lötstelle mit dem Lötkolben erwärmen und entsprechend korrigieren.
Störklappenabdeckung
Beim Fliegen pfeifen die Störklappen im eingefahrenen Zustand gräßlich, wenn man ohne Ab-
deckung fliegt, ferner mindern die bei nicht abgedeckten Klappen entstehenden Verwirbelun-
gen - zumindest theoretisch - die Segelflugleistungen.
Sie sollten daher die Störklappen abdecken.
ROKE - Modelle, Roland Kern, Rosenstraße 2, D - 72827 Wannweil, Telefon (49) 07121 - 57 336
Bauanleitung zu ROKE DG 202
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