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Bespannung von Flügeln und Leitwerk
Hierzu empfehlen wir ECOFILM , ORACOVER oder SOLARFILM.
Vor dem Bespannen sind die Randbögen der Flügel und des HLW`s noch zu verrunden.
WICHTIG: Höhenruder, Querruder und Wölbklappen müssen oben spaltfrei ausgeführt werden.
Lackierung
GFK- Teile naß mit 400-er Körnung leicht anschleifen. Wenn zuviel geschliffen wird, können Mi-
croporen auftauchen, die schwierig zu schließen sind. Kabinenhaube so abkleben, daß diese
beim Lackieren ringsum ca. 5-10 mm weit mitlackiert wird. Wir empfehlen Grundierung mit
weißem 2-K-Filler, leicht naß überschleifen, dann Spritzlackierung mit 2-K-Acryl-Autolack im
Farbton Folienweiß (Mischfarbe).
Auswiegen
Schwerpunkt = 90 mm hinter Flügelvorderkante
Modell am Schwerpunkt unter dem Flügel unterstützen. Der Leitwerksträger (die Rumpfröhre hin-
ter dem Flügel) soll mit der Oberkante waagerecht liegen.
Einfliegen
Am Hang oder per F -Schlepp gegen den Wind starten, bis das Modell im sanften Steigflug an
Höhe gewinnt. In Sicherheitshöhe machen Sie sich mit den Rudern vertraut. Modell sauber
austrimmen.
Störklappenwirkung
Wenn im Segelflug die Klappen voll ausgefahren werden, geht das Modell auf die Nase. Sofern
man nicht mit dem Höhenruder gegensteuert, geht das Modell nach einiger Zeit in den Sturzflug
über. Also aufpassen!!!
Ideal ist ein Zumischen des Höhenruders zu der Störklappenfunktion von ca. 3 bis 10%. Wer diese
Möglichkeit hat, sollte sie nutzen.
Übrigens haben die Störklappen im Landeanflug eine ähnlich starke Wirkung wie beim Original,
also feinfühlig dosieren. In Bodennähe Klappen höchstens halb ausfahren.
Die Störklappen lassen sehr hohe Sinkgeschwindigkeiten zu, die Fahrt wird dabei nicht automa-
tisch weniger, sondern muß weggezogen werden.
Zusätzlich zu den Störklappen können auch noch die Querruder hochgefahren (Und evtl. ein-
gebaute Wölbklappen nach unten ausgefahren) werden, was sehr präzise und langsame
Punktlandungen ermöglicht. Dazu werden die Querruder bis zu 40° hoch und die Wölbklappen
fast bis Anschlag nach unten gestellt, was aber dann auch eine Reduzierung der Höhenruder-
beimischung bedeutet. Im Extremfall kann dann sogar eine Tiefenruderzumischung erforderlich
sein. Diese Einstellungen müssen Sie sich mühsam selbst erfliegen.
Rollen, Rückenflug, Loopings und Turns sind mit dem Modell möglich. Am schönsten aber sind
flotte Vorbeiflüge in geringer Höhe und stundenlange Thermikflüge bis zur Genickstarre. Sie
werden's erleben.
Noch was, fliegen Sie beim Landen weit an, der Gleitwinkel ist hervorragend!

Sicherheitshinweise

Bauanleitung zu ROKE DG 202
Seite
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ROKE - Modelle, Roland Kern, Rosenstraße 2, D - 72827 Wannweil, Telefon (49) 07121 - 57 336
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