Herunterladen  Diese Seite drucken

VITRONIC PoliScan speed M1 Gebrauchsanweisung

Mobiles system zur digitalen geschwindigkeitsmessung (software-version 3.7.4)
Vorschau ausblenden

Werbung

speed
Gebrauchsanweisung
PoliScan
M1/M1 HP
Version 3.5.4 - 11.12.14
Mobiles System zur digitalen Geschwindigkeitsmessung
(Software-Version 3.7.4)
0491 / udi

Werbung

loading

  Verwandte Anleitungen für VITRONIC PoliScan speed M1

Keine ergänzenden Anleitungen

  Inhaltszusammenfassung für VITRONIC PoliScan speed M1

  • Seite 1 speed Gebrauchsanweisung PoliScan M1/M1 HP Version 3.5.4 - 11.12.14 Mobiles System zur digitalen Geschwindigkeitsmessung (Software-Version 3.7.4) 0491 / udi...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Allgemeine Informationen ........... 7 Pflicht zum Lesen der Anleitung ............7 Urheber- und Schutzrechte ..............7 Verwendete Symbole in dieser Anleitung ..........7 Sicherheit des Systems ............9 Bestimmungsgemäße Verwendung ............9 Nicht bestimmungsgemäße Verwendung ..........9 Kennzeichnung von Sicherheitshinweisen ......... 10 Sicherheitshinweise ................
  • Seite 4 Beschreibung der Baugruppen ......... 23 Messeinheit ..................24 Blitzeinheit ................... 24 Bedieneinheit..................25 Spannungsversorgung ................ 25 Kabelsatz ..................... 25 Zubehör ....................25 6.6.1 Stativ ....................25 6.6.2 Fahrzeuggestell ................... 25 6.6.3 Schnellspannplatte mit Verstelleinrichtung ......... 25 6.6.4 Messkabine ..................26 6.6.5 Einrichthilfsmittel .................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 7.2.1.4 Kameratests ..................45 7.2.1.5 Systemtest ................... 45 Anmelden .................... 47 Im Programmfenster arbeiten ............. 49 Standort auswählen ................51 7.5.1 Standortdatensatz suchen und auswählen ......... 52 7.5.2 Standortdatensatz anlegen ..............53 7.5.3 Standortdatensatz bearbeiten ............. 54 7.5.4 Standortdatensatz kopieren ..............55 7.5.5 Standortdatensatz löschen ..............
  • Seite 6 7.13 Benutzerkonten verwalten ..............94 7.13.1 Benutzerkonten anlegen ..............95 7.13.2 Benutzerkonten ändern ............... 96 7.13.3 Benutzerkonto löschen................ 97 7.13.4 Benutzerkonten laden ................. 98 7.14 Messeinheit ausschalten ..............99 Alarmmeldungen .............. 101 Fehlercodes..................102 LED-Anzeige ..................108 Beschreibung des Falldatensatzes ......... 109 Allgemeines ..................
  • Seite 7: Allgemeine Informationen

    Anleitung von jeder Person, die mit oder am System arbeitet, vor Beginn der ersten Tätigkeiten gelesen und verstanden wird. Urheber- und Schutzrechte Das Urheberrecht dieser Anleitung liegt bei VITRONIC. Das Auseinandernehmen in verschiedene Abschnitte sowie nicht autorisierte Vervielfältigung sind verboten. Diese Anleitung enthält vertrauliche Informationen und darf ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung von VITRONIC nicht an Dritte weitergegeben werden.
  • Seite 8 Sicherheits- und Warnhinweise Sicherheits- bzw. Warnhinweise zu Gefahren für Leib und Leben werden durch die Signalwörter GEFAHR, WARNUNG oder VORSICHT angezeigt. Als zusätzliche optische Kennzeichnung wird neben der Textpassage ein Gefahren- bzw. Warnzeichen dargestellt. Gefahren zu Sachschäden sind mit dem Signalwort ACHTUNG gekennzeichnet.
  • Seite 9: Sicherheit Des Systems

    Sicherheit des Systems Sicherheit des Systems Das System ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheits- technischen Regeln konstruiert und gebaut, so dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des Systems keine Gefahren für die Sicherheit und die Gesundheit des Bedien- und Servicepersonals oder ggf. dritter Personen bestehen. Dennoch können bei dessen Verwendung Gefahren für den Benutzer bzw.
  • Seite 10: Kennzeichnung Von Sicherheitshinweisen

    Kennzeichnung von Sicherheitshinweisen Jeder Sicherheitshinweis wird durch eines der folgenden Signalworte gekennzeichnet:  GEFAHR Unmittelbar drohende Gefahr Bei Nichtvermeidung sind Tod oder schwerste Verletzungen die Folge.  WARNUNG Möglicherweise gefährliche Situation Bei Nichtvermeidung können Tod oder schwerste Verletzungen die Folge sein. ...
  • Seite 11: Sicherheitshinweise

    Sicherheit des Systems Sicherheitshinweise 2.4.1 Sicherheitshinweise zu allgemeinen Gefahren WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr durch den Straßenverkehr Tod oder Verletzungen möglich 1. Ausreichenden Sicherheitsabstand zur Fahrbahn und dem fließenden Verkehr einhalten. 2. Gut sichtbare Warnwesten tragen. 3. Risiken für den Verkehr und die eigene Person vermeiden. 2.4.2 Sicherheitshinweise zu elektrischen Gefahren WARNUNG...
  • Seite 12: Sicherheitshinweise Zu Optischen Gefahren

    WARNUNG Hohe Kurzschlussströme Stromschläge und Verbrennungen möglich 1. Isoliertes Sicherheitswerkzeug verwenden. 2. Keine Armbanduhren, Ringe und andere Metallgegenstände tragen. 3. Flüssigkeiten von der Batterie fernhalten. 4. Keine Verbindung zwischen den Kontakten herstellen. 2.4.3 Sicherheitshinweise zu optischen Gefahren 2.4.3.1 Sicherheitshinweise zur Lasereinrichtung Während des Standardbetriebs und bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Systems ist die Lasereinrichtung augensicher und gemäß...
  • Seite 13: Sicherheitshinweise Zu Sonstigen Gefahren

    Sicherheit des Systems 2.4.4 Sicherheitshinweise zu sonstigen Gefahren ACHTUNG Schäden oder Störungen an empfindlichen optischen Systemkomponenten möglich 1. Optisches Glas (Objektiv/Linse) und Abdeckungen (Kameraschutzgehäuse/Beleuchtungseinrichtungen) nicht verkratzen. 2. Schmutz und Waschrückstände auf den Systemkomponenten entfernen. 3. Kalibrierte Kameraausrichtung nicht verändern. ACHTUNG Verschmutzung der Bildsensoren bei abgenommenen Objektiven Bildqualität kann leiden.
  • Seite 15: Verwendungszweck

    Verwendungszweck Verwendungszweck Das System dient der Geschwindigkeitsmessung bei der amtlichen Überwachung des Straßenverkehrs. Sein Einsatz hat unter Beachtung dieser Gebrauchsanweisung zu erfolgen. Das Messgerät ist sowohl für den mobilen Einsatz als auch für den stationären Einsatz in einer speziell dafür vorgesehenen Messkabine geeignet. Das System misst die Geschwindigkeit der passierenden Fahrzeuge.
  • Seite 17: Begriffsdefinitionen

    Begriffsdefinitionen Begriffsdefinitionen Dieses Kapitel enthält Erläuterungen zu wichtigen Begriffen dieser Gebrauchsan- weisung. Es soll dem Benutzer erleichtern, diese Fachbegriffe zu erfassen und zu unterscheiden. Verkehrssituation Gemessenes Fahrzeug einschließlich Umfeld, soweit dieses Einfluss auf die Messwertbildung oder -zuordnung haben könnte. Stativbetrieb Betrieb des Systems mittels geeigneten Stativs oder über ein Fahrzeugstativ.
  • Seite 18: Rechtsmessung

    Rechtsmessung Messsituation, bei welcher (in Blickrichtung des Messgerätes) der rechte Fahrbahn- rand der zum Messgerät nächstgelegene ist. Der Begriff besitzt Bedeutung für den Messerfassungsbereich sowie für die Auswertung. Abb. 3: Rechtsmessung LIDAR-Messkopf Light Detection And Ranging Sende- und Empfangseinrichtung des Systems auf LASER-Basis. Falldaten Messdaten, ggf.
  • Seite 19: Auswertung

    Begriffsdefinitionen 4.13 Auswertung Prüfung der auf dem internen Datenspeicher abgelegten Geschwindigkeitsverstöße auf ihre Verwertbarkeit/Beweissicherheit für das weitere Ordnungswidrigkeitenver- fahren. Seite 19...
  • Seite 21: Funktionsbeschreibung

    Funktionsbeschreibung Funktionsbeschreibung Messprinzip Das System vereint die Funktionen der digitalen Geschwindigkeitsmessung auf Basis einer Laserpuls-Laufzeitmessung (LIDAR = Light Detection And Ranging) und die Do- kumentation des Verkehrsverstoßes mit Hilfe eines hochauflösenden Doppeldigital- kamerasystems (Übersichts-, Fahrer- und Kennzeichenaufnahme). Die Messsensorik erlaubt eine mehrspurige Fahrbahnüberwachung, so dass alle im Zielkorridor befind- lichen Fahrzeuge gleichzeitig erfasst und gemessen werden können.
  • Seite 22 Für eine optimale Erkennbarkeit des Fahrzeugführers verzögert die Auswerteeinheit die Fotoauslösung geschwindigkeitsabhängig, bis das gemessene Fahrzeug sich auf eine definierte Distanz (fahrstreifenabhängig) dem Standort der Überwachungsanlage genähert hat. Für jeden Verkehrsverstoß wird die Verkehrssituation mit Kfz-Kennzei- chen und Fahrerbereich in einem Fallbild aufgenommen. Die zu dokumentierende Szene wird durch einen Rotlichtblitz aufgehellt.
  • Seite 23: Beschreibung Der Baugruppen

    Beschreibung der Baugruppen Beschreibung der Baugruppen Das System kann wahlweise aus einem Kfz oder von einem Stativ eingesetzt werden. Abb. 4: System im mobilen Einsatz Messeinheit Blitzeinheit Spannungsversorgung Seite 23...
  • Seite 24: Messeinheit

    Abb. 5: System im Stativbetrieb Das System besteht aus den folgenden Komponenten:  Messeinheit, bestehend aus LIDAR-Messkopf mit LCD-Anzeige und Messrechner, zwei Digitalkameras  Blitzeinheit  Bedieneinheit  Spannungsversorgung (Akkumulator) mit externem Ladegerät, jeweils für Mess- und Blitzeinheit. HINWEIS Die Technischen Daten zu den einzelnen Systemkomponenten finden Sie im Anhang.
  • Seite 25: Bedieneinheit

    Für den Betrieb des Systems wird ein Kabelsatz bestehend aus LAN-Kabel, Trigger- kabel, Spannungsversorgungskabel für die Messeinheit und Spannungsversorgungs- kabel für die Blitzeinheiten mitgeliefert. Die Zulassung des Systems schreibt vor, dass nur ein von VITRONIC geliefertes LAN-Kabel verwendet werden darf. Zubehör 6.6.1 Stativ Für den Stativbetrieb ist optional ein stabiles Stativ lieferbar.
  • Seite 26: Messkabine

    6.6.4 Messkabine Das System kann auch in einer optional lieferbaren Messkabine betrieben werden. Abb. 6: Messkabine HINWEIS Achten Sie bei der Aufstellung der Messkabine darauf, einen Mindestabstand zum Vorschriftszeichen über die zulässige Höchstgeschwindigkeit einzuhalten, der das Ende des Mess-Arbeitsbereichs nicht unterschreitet. 6.6.5 Einrichthilfsmittel Für die Feinjustage des Systems bei fehlendem Verkehr eignet sich ein Zielfernrohr...
  • Seite 27: Wechselschalter Für Zusatzblitz

    Beschreibung der Baugruppen 6.6.8 Wechselschalter für Zusatzblitz Zum Betrieb von zwei Blitzeinheiten ist optional ein Wechselschalter lieferbar. Nach der Triggerung durch die Messeinheit werden nicht beide Blitzeinheiten gleichzeitig, sondern abwechselnd ausgelöst. Dadurch kann die Blitzfolgezeit verringert werden. Abb. 8: Blitzwechselschalter Anschluss für den Akkumulator der Anschluss für die Spannungsversor- Messeinheit...
  • Seite 28: Wasserwaage (Neigungsmessgerät)

    6.6.12 Wasserwaage (Neigungsmessgerät) Eine Wasserwaage (Neigungsmessgerät) kann bei der Aufstellung des Systems verwendet werden. 6.6.13 Rollbandmaß Ein beliebiges Rollbandmaß kann bei der Aufstellung des Systems verwendet werden. 6.6.14 GPS-Empfänger Zur automatischen Einstellung von Datum, Zeit und Standortdaten kann optional ein handelsüblicher GPS-Empfänger an der Bedieneinheit angeschlossen werden.
  • Seite 29 Beschreibung der Baugruppen Abb. 9: Zubehörmodul für drahtlose Übertragung (Beispielbild) Zum Anschluss des Zubehörmoduls an die Messeinheit darf nur das mitgelieferte Kabel verwendet werden. Zur Aufladung des Akkumulators dient das mitgelieferte Ladegerät. Abb. 10: Mitgelieferte Komponenten des Zubehörmoduls, links Kabel, rechts Ladegerät Seite 29...
  • Seite 30: Abgesetzte Kamera Der Poliscan Rc-Familie

    6.6.17 Abgesetzte Kamera der PoliScan RC-Familie Die abgesetzte Kamera besteht aus den folgenden Komponenten:  Intelligente Kamera,  Rotlichtblitzeinheit,  Stativ,  Zubehörmodul für drahtlose Übertragung sowie für Spannungsversorgung, und  Kabelsatz. Abb. 11: Abgesetzte Kamera der PoliScan RC-Familie Rotlichtblitzeinheit Intelligente Kamera Zubehörmodul Die abgesetzte Kamera kommuniziert mit Hilfe des Zubehörmoduls über WLAN mit...
  • Seite 31 Beschreibung der Baugruppen Abb. 12: Drahtlose Übertragung (1) - Bedieneinheit über LAN-Kabel mit Messeinheit verbunden. Die abgesetzte Kamera ist über Funkstrecken mit der Messeinheit verbunden Abb. 13: Drahtlose Übertragung (2) - Bedieneinheit über Zubehörmodul drahtlos mit Messeinheit verbunden Seite 31...
  • Seite 32: Wlan-Repeater

    6.6.18 WLAN-Repeater Zur Ausweitung eines drahtlosen lokalen Funknetzes – z. B. zwischen den Zubehör- modulen einer Messeinheit einerseits und einer Bedieneinheit andererseits - ist optional ein WLAN-Repeater lieferbar. Abb. 14: WLAN-Repeater, links mit verstauten, rechts mit montierten Antennen Abb. 15: Anschlüsse und Schalter des WLAN-Repeaters Ladegerät Ein-/Ausschalten Antennenanschluss...
  • Seite 33: Messbetrieb

    Messbetrieb Messbetrieb Dieses Kapitel beschreibt, wie Sie das System bedienen. Es gibt Ihnen einen Überblick über alle grundlegenden Handlungsschritte. System aufstellen und grob ausrichten 7.1.1 Anforderungen an den Messplatz Das System wird – in einem PKW, auf einem Stativ oder in einer Messkabine – neben dem zu überwachenden Straßenbereich aufgestellt.
  • Seite 34: Definitionen

     Empfehlenswert ist ein Höhenunterschied zwischen der Unterkante der Messeinheit und der Fahrbahnoberfläche zwischen 0,6 m und 1,3 m. 7.1.2 Definitionen  Fahrstreifen Ein Fahrstreifen ist der Teil einer Fahrbahn, den ein mehrspuriges Fahrzeug zum ungehinderten Befahren benötigt. Der Fahrstreifen wird meist durch Straßenmar- kierungen wie Fahrbahnbegrenzung und Fahrstreifenbegrenzung oder Leitlinie gekennzeichnet.
  • Seite 35 Messbetrieb Abb. 18: Winkelbezeichnungen an der Messeinheit Schwenkwinkel Längsachse Hochachse Neigungswinkel Rollwinkel Querachse Abb. 19: Winkeleinstellungen am Stativkopf Schnellspannplatte Fixierhebel für den Rollwinkel Fixierhebel für den Neigungswinkel Stellschraube für den Rollwinkel Stellschraube für den Neigungswinkel Fixierhebel für den Schwenkwinkel Fixierknauf Seite 35...
  • Seite 36: Stativbetrieb

    Um einen Winkel einzustellen  Lösen Sie den Fixierhebel des Winkels, den Sie einstellen wollen.  Stellen Sie über die entsprechende Stellschraube den Winkel ein. Beim Schwenkwinkel gibt es keine Stellschraube. Drehen Sie den Stativkopf bzw. die Messeinheit in die gewünschte Position. ...
  • Seite 37 Messbetrieb Abb. 21: Stativkopf mit Schnellspannplatte, von oben betrachtet Blick- und Messrichtung des Systems Wasserwaage (Libelle) Öffnungen für die Fixierbolzen der Öffnung für die Fixierschraube der Messeinheit Messeinheit Einführhilfen für die Fixierbolzen Diese Kante parallel zum Fahrbahnrand ausrichten  Lockern Sie ggf. mit dem Fixierknauf den Stativkopf in der Stativkopfschale. ...
  • Seite 38: Messeinheit Aufsetzen Und Justieren

    7.1.3.2 Messeinheit aufsetzen und justieren  Heben Sie die Messeinheit so über die Schnellspannplatte, dass Sie die Fixier- schraube an der Unterseite der Messeinheit (siehe folgende Abbildung) in die dafür vorgesehene Öffnung führen können.  Führen Sie die beiden Fixierbolzen an der Unterseite der Messeinheit vorsichtig in die dafür vorgesehenen Öffnungen der Schnellspannplatte ein.
  • Seite 39: Fahrzeugbetrieb

    Messbetrieb Abb. 23: Fixierschraube festdrehen  Die Messeinheit ist auf dem Stativ fixiert. Sie können das System nun in Betrieb nehmen. 7.1.4 Fahrzeugbetrieb Abb. 24: Fahrzeuggestell, von oben betrachtet Schnellspannplatte Skala mit Wasserwaage  Parken Sie das Fahrzeug möglichst parallel zum Fahrbahnrand, um die auf dem Fahrzeugstativ aufgebrachte Skala für den Schwenkwinkel sinnvoll nutzen zu können.
  • Seite 40 Abb. 25: Die Winkeleinstellungen beim Fahrzeuggestell Fixierhebel Schwenkwinkel Fixierhebel Rollwinkel Stellschraube Neigungswinkel (auch an Stellschraube Rollwinkel der Gestellrückseite einstellbar) Fixierhebel Neigungswinkel  Lösen Sie die Fixierhebel für den Neigungs- und Rollwinkel und bringen Sie die Wasserwaage (Libelle) ins Lot.  Bei starker Überhöhung (Querneigung) der Fahrbahn verstellen Sie den Rollwinkel, bis die Schnellspannplatte in etwa parallel zur Fahrbahnoberfläche ist.
  • Seite 41: Betrieb In Einer Messkabine

    Messbetrieb 7.1.5 Betrieb in einer Messkabine  Setzen Sie die Messeinheit auf die untere Schnellspannplatte und fixieren Sie sie. Abb. 26: Das Innere der Messkabine Schnellspannplatten für Blitzeinheiten Messeinheit auf der unteren Schnellspannplatte HINWEIS Die Voreinstellung des Schwenkwinkels sollte nicht verändert werden. ...
  • Seite 42: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme  Entriegeln Sie die Abdeckkappen der Anschlüsse an der Messeinheit.  Klappen Sie die Abdeckkappen weg.  Verbinden Sie die Anschlüsse der Messeinheit mit den dafür vorgesehenen Kabeln:  der Bedieneinheit via LAN,  optional der Blitzeinheit(en),  optional der abgesetzten Kamera und ...
  • Seite 43: Selbsttest

    Messbetrieb Abb. 28: Displayanzeige während der Boot-Phase Dieser Vorgang kann etwas mehr als 1 Minute dauern. Warten Sie bitte, bis diese Boot-Phase abgeschlossen ist: Der Name der Messeinheit – bestehend aus den Buchstaben PS und der sechsstelligen Seriennummer – wird auf dem Display angezeigt.
  • Seite 44: Speichertest/Softwaretest

    HINWEIS Bei den folgenden Selbsttests erscheint im Falle des Scheiterns eine Fehlermeldung auf der Anzeige. Die Bedeutung dieser Meldung und die nötige Abhilfe entnehmen Sie dem Kapitel Alarmmeldungen. 7.2.1.2 Speichertest/Softwaretest Nach dem Displaytest führt die Messeinheit automatisch einen Selbsttest des Festplattenspeichers durch: Abb.
  • Seite 45: Kameratests

    Messbetrieb 7.2.1.4 Kameratests Nach dem Test des LIDAR-Messkopfes werden nacheinander die Selbsttests für Kamera 1 und Kamera 2 durchgeführt: Abb. 35: Selbsttest Kamera 1 Nach erfolgreichem Selbsttest erscheint folgende Meldung auf der Anzeige: Abb. 36: Selbsttest Kamera 1 erfolgreich 7.2.1.5 Systemtest Nach erfolgreichem Abschluss erscheinen nacheinander die folgenden drei Meldungen:...
  • Seite 46 Abb. 38: Systemtest erfolgreich (2) Subnetzmaske bei Auslieferung Abb. 39: Systemtest erfolgreich (3) IP-Adresse bei Auslieferung Subnetzmaske und IP-Adresse können angepasst werden. Dementsprechend werden sie angezeigt. Als Systemname werden die Buchstaben „PS“ gefolgt von der Geräte-Seriennummer angezeigt. Nach Abschluss der Selbsttests ist die Messeinheit bereit, Kommandos der Bedien- einheit zu empfangen.
  • Seite 47: Anmelden

    Messbetrieb Anmelden  Schließen Sie Ihr persönliches USB-Kryptomodul am USB-Port der Bedienein- heit an oder stecken Sie ihre persönliche SmartCard in die dafür vorgesehene Leseeinheit. Nach dem Einschalten der Bedieneinheit und dem Programmstart der grafischen Oberfläche öffnet sich das Fenster mit der Anmeldung. Abb.
  • Seite 48  Das System vergleicht die eingegebenen Daten mit den auf dem USB- bzw. SmartCard-basierten Kryptomodul gespeicherten Daten. Ist die Anmeldung erfolgreich, wechselt die Anzeige in der Statusleiste von nicht verbunden zu verbunden mit…. Das Verbindungszeichen links unten wechselt von rot auf grün. Weitere Navigationsschaltflächen werden freigegeben.
  • Seite 49: Im Programmfenster Arbeiten

    Messbetrieb Im Programmfenster arbeiten Das Programmfenster kann auch als Touchscreen bedient werden. Der Vollbildmodus kann auf der Seite Extras im Bereich Einstellungen ein- und ausgeschaltet werden. Das Programmfenster besteht aus mehreren Seiten. Um eine Seite anzuzeigen, klicken Sie die entsprechende Schaltfläche in der Navigationsleiste auf der linken Seite.
  • Seite 50 Arbeiten mit Bildschirmtastatur Falls Sie auf der Seite Extras im Bereich Einstellungen eine Bildschirmtastatur ausge- wählt haben, wird ein Tastaturbereich eingeblendet, sobald Sie die Einfügemarke in ein Eingabefeld setzen. Das ausgewählte Eingabefeld wird oberhalb des Tastaturbe- reichs angezeigt. Abb. 44: Bildschirmtastatur mit Buchstaben ...
  • Seite 51: Standort Auswählen

    Messbetrieb  Der als nächstes eingegebene Buchstabe wird als Großbuchstaben ausgegeben. Die folgenden Buchstaben sind wieder Kleinbuchstaben.  Um nur Großbuchstaben einzugeben, drücken Sie zweimal die [Umschalttaste].  Um wieder Kleinbuchstaben einzugeben, drücken Sie noch einmal die [Umschalttaste].  Um Ihre Eingabe zu bestätigen, drücken Sie die [Eingabetaste]. ...
  • Seite 52: Standortdatensatz Suchen Und Auswählen

    7.5.1 Standortdatensatz suchen und auswählen Wenn bereits aufgrund einer früheren Messung ein Datensatz zu Ihrem Standort existiert, können Sie nach diesen Daten suchen.  Klicken Sie die Schaltfläche Suche.  Das Dialogfenster Standortsuche öffnet sich. Abb. 47: Dialogfenster Standortsuche Sie können die Suche über Texteingabe und/oder GPS-Umkreissuche durchführen. Suche über Texteingabe ...
  • Seite 53: Standortdatensatz Anlegen

    Messbetrieb Abb. 48: Suchergebnis  Wählen Sie ein Ergebnis aus der Liste aus.  Klicken Sie die Schaltfläche Übernehmen.  Das Dialogfenster schließt sich. Die Daten des ausgewählten Datensatzes werden in die Felder der Seite Standort geladen. Sie können auch mit Hilfe der Listenfelder im Bereich Standort Standortdaten laden. ...
  • Seite 54: Standortdatensatz Bearbeiten

     Wählen Sie über die Kontrollkästchen im Bereich Fahrspureigenschaften die Anzahl der real existierenden Spuren, unabhängig davon, welche dieser Spuren Sie überwachen möchten. HINWEIS Klicken Sie das Info-Symbol, um Näheres über die Fahrspurnummerierung zu er- fahren. Die Kontrollkästchen dienen der Spureinteilung. Ob das Messsystem die jeweilige Spur tatsächlich überwacht, legen Sie auf der Seite Verstöße fest.
  • Seite 55: Standortdatensatz Kopieren

    Messbetrieb HINWEIS Klicken Sie das Info-Symbol, um Näheres über die Fahrspurnummerierung zu er- fahren. Die Kontrollkästchen dienen der Spureinteilung. Ob das Messsystem die jeweilige Spur tatsächlich überwacht, legen Sie auf der Seite Verstöße fest.  Überprüfen Sie für jede Fahrspur die Breite des zu überwachenden Fahrbahnbereichs.
  • Seite 56: Datum Und Uhrzeit Überprüfen

    7.5.6 Datum und Uhrzeit überprüfen Datum und Zeit werden von der Bedieneinheit übernommen und können vom Benutzer geändert werden.  Überprüfen Sie Datum und Uhrzeit im Bereich Messgerät. Sollten Datum und/oder Uhrzeit nicht stimmen:  Klicken Sie im Bereich Messgerät auf Datum oder Uhrzeit. ...
  • Seite 57 Messbetrieb  Klicken Sie im Bereich Zeit von GPS-Empfänger auf die Schaltfläche Übernehmen.  Der Zähler Zeit übernimmt die Zeit des GPS-Empfängers. Es handelt sich um eine einmalige Synchronisierung. Eine weitere Synchronisierung erfordert ein erneutes Klicken der Schaltfläche Übernehmen. So können Sie den Zähler Zeit des Dialogfensters Messgerätezeit mit der Zeit der Bedieneinheit synchronisieren: ...
  • Seite 58: Geschwindigkeitsbegrenzung Festlegen

    Geschwindigkeitsbegrenzung festlegen  Aktivieren Sie die Navigationsschaltfläche Verstöße.  Klappen Sie ggf. den Bereich Geschwindigkeit auf. Abb. 55: Einstellungen für die Geschwindigkeit  Legen Sie über die entsprechende Schaltfläche fest, ob Sie die Einstellungen für Pkw und Lkw getrennt vornehmen wollen, für Pkw und Lkw gemeinsam vornehmen wollen.
  • Seite 59 Messbetrieb kein Verkehr überwacht werden soll.  Klicken Sie dazu so oft die betreffende Symbolschaltfläche, bis das gewünschte Symbol erscheint.  Überprüfen und editieren Sie ggf. die folgenden Einstellungen: die für PKW zulässige Höchstgeschwindigkeit (km/h) für alle Fahrspuren, die Auslösegeschwindigkeit für PKW (km/h) für alle Fahrspuren, ab der eine Falldo- kumentation erstellt wird, die für LKW zulässige Höchstgeschwindigkeit (km/h) für alle Fahrspuren, und die Auslösegeschwindigkeit für LKW (km/h) für alle Fahrspuren, ab der eine Falldo-...
  • Seite 60: Spuren Für Durchfahrtsverbot Festlegen

    Spuren für Durchfahrtsverbot festlegen  Aktivieren Sie die Navigationsschaltfläche Verstöße.  Klappen Sie ggf. den Bereich Durchfahrtsverbot auf. Abb. 56: Seite Verstöße mit dem Bereich Durchfahrtsverbot  Legen Sie über die Symbolschaltflächen fest, ob auf der betreffenden Spur ankommender Verkehr überwacht werden soll, abfließender Verkehr überwacht werden soll, an- und abfließender Verkehr überwacht werden soll, kein Verkehr überwacht werden soll.
  • Seite 61: System Feinjustieren

    Messbetrieb  Ihre Einstellungen werden übernommen und auf die nächste aktive Ansicht gewechselt. System feinjustieren HINWEIS Eine fehlerhafte Ausrichtung des Messgeräts führt niemals zu falschen Messer- gebnissen. Um einen bezüglich des Durchsatzes optimalen Messbetrieb sicher- zustellen, sollte eine Justage durchgeführt werden. Wird dagegen das Messgerät in einer Messkabine betrieben, brauchen keine Winkel an der Schnellspannplatte der Messkabine angepasst werden, da diese voreingestellt sind.
  • Seite 62: Justage Mit Verkehr

    Den Abstand zwischen Messgerät und Fahrbahnrand. Falls Sie das Kontrollkästchen automatisch aktivieren, wird der Abstand automatisch berechnet. Dies erfordert das Vorhandensein von Verkehr. Den horizontalen Schwenkwinkel des Messgeräts zur Fahrbahn. Falls Sie das Kon- trollkästchen automatisch aktivieren, wird der Schwenkwinkel automatisch berechnet. Dies erfordert das Vorhandensein von Verkehr.
  • Seite 63: Einrichtgüte Überprüfen/Korrigieren

    Messbetrieb HINWEIS Der Inhalt der Anzeige dient der Unterstützung bei der Justage für den Fall, dass sich Verkehr auf der Fahrbahn befindet. Die Informationen beziehen sich auf die Brauchbarkeit der Messgeräte-Ausrichtung und die Qualität der Ergebnisse im späteren Messbetrieb bezüglich des Durchsatzes. 7.8.2.1 Einrichtgüte überprüfen/korrigieren Falls Verkehr vorhanden ist, verändert jedes vorbeifahrende Fahrzeug, das erkannt...
  • Seite 64: Zuordnung Der Fahrzeuge Zu Den Fahrstreifen Überprüfen/Korrigieren

    HINWEIS Reagieren Sie auf Änderungen in der Anzeige an der Rückseite der Messeinheit nur mit leichten Winkeländerungen. Warten Sie nach einer Verstellung immer die Aus- wirkung auf die Darstellung der nachfolgenden vier Fahrzeuge ab, da das System die Änderung erst intern adaptiert. Diese Adaption ist eine weitere softwareseitige Optimierung, die im Hintergrund der Justierung vollautomatisch abläuft.
  • Seite 65: Erfolgreiche Ausrichtung Des Messgerätes

    Messbetrieb Abb. 62: Falsche Fahrstreifenzuordnung Fahrzeug, das in Wirklichkeit auf dem ersten Fahrstreifen gefahren ist Wenn die Fahrzeuge auf einem zu weit links liegenden symbolischen Fahrstreifen angezeigt werden:  Schwenken Sie die Messeinheit nach links. HINWEIS Erscheint ein Pfeil jenseits der äußeren symbolischen Fahrstreifenbegrenzungen, so fährt ein Fahrzeug in der internen Modell-Darstellung der Fahrbahn außerhalb der für die Spureinteilung angegebenen Spuren.
  • Seite 66: Justage Ohne Verkehr

    7.8.3 Justage ohne Verkehr Für die Justage ohne Verkehr benötigen Sie das von VITRONIC mitgelieferte Zielfernrohr sowie das Einrichtziel.  Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen automatisch für Schwenkwinkel und Abstand auf der Seite Positionierung.  Stellen Sie das Einrichtziel in einem Abstand von 10-40 m vom Messgerät auf.
  • Seite 67: Kameraeinstellungen Vornehmen

    Messbetrieb Abb. 65: Messeinheit ohne Gehäuseabdeckung von oben betrachtet mit verstautem Zielfernrohr  Bringen Sie über die Feinjustage des Neigungswinkels (am Stativkopf oder am Fahrzeugstativ) die horizontale Linie des Einrichthilfsmittels auf die Markierung des Einrichtziels.  Entfernen Sie das Einrichtziel wieder. ...
  • Seite 68: Blitzeinheit Auswählen

     Bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit Übernehmen.  Überprüfen Sie auf dem Display an der Rückseite der Messeinheit, dass alle gewünschten Fahrspuren abgedeckt sind (ob kein „X“ unterhalb der Fahrspuren angezeigt wird).  Das Messgerät übernimmt Ihre Einstellungen und wechselt auf die nächste aktive Ansicht.
  • Seite 69 Messbetrieb Abb. 67: Dialogfenster Voransichtsbild  Aktivieren Sie im Bereich Bildfilter die gewünschte Methode. Folgende Methoden sind verfügbar:  Bildhelligkeit verringern  Bildhelligkeit erhöhen  Optimiert für Fahrererkennung  Optimiert für Kennzeichenlesen  Optimiert für Gesamtbild HINWEIS Sie können die Bildfilter zu jedem Zeitpunkt ändern. Weitere Einstellungen Voransichtsbild ...
  • Seite 70: Einstellungen Anhand Von Testbildern Korrigieren

    7.8.6 Einstellungen anhand von Testbildern korrigieren  Aktivieren Sie die Navigationsschaltfläche Überwachung und wählen Sie die Kamera aus, von der Sie Testbilder sehen wollen.  Klicken Sie die Schaltfläche Sofortbild.  Zu Testzwecken wird von der ausgewählten Kamera mit Blitzauslösung ein Bild der aktuellen Verkehrssituation erstellt.
  • Seite 71 Messbetrieb Abb. 69: Testbild vergrößert Zoomen Sie mit der Maus heran und heraus. Wenn Sie auf das Bild klicken, wird oben im Bild eine Symbolleiste angezeigt: Abb. 70: Symbolleiste für die Bildanzeige Hereinzoomen Herauszoomen Ansicht vor dem Zoomen wiederherstellen Auswertehilfe einblenden/ausblenden Symbolleiste schließen Wenn Sie auf das Symbol Fotopunkt klicken, öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie für jede Fahrspur den Auslösezeitpunkt verändern, d.
  • Seite 72: Einstellungen Übernehmen

    Abb. 71: Dialog Fotopunktverschiebung  Kontrollieren Sie bei jeder Kamera anhand von Testbildern  die Position der Auswertehilfe,  die Einstellung der Blende,  den Winkel des Polarisationsfilters. 7.8.7 Einstellungen übernehmen HINWEIS Nach jedem manuellen Justageeingriff sollte für die softwareseitige Optimierung eine ausreichende Anzahl an Fahrzeugen (mindestens zehn erkannte Fahrzeuge) das Messgerät passiert haben, bevor Sie die Justierung beenden.
  • Seite 73: Sonnendach Aufsetzen (Stativbetrieb)

    Messbetrieb 7.8.8 Sonnendach aufsetzen (Stativbetrieb) Wenn die Messeinheit bei der Messung direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, ist es empfehlenswert, zur Reduzierung der Aufheizung das Sonnendach auf die Mess- einheit zu setzen. Abb. 72: Sonnendach Anschlag Einhängevorrichtung für die Befesti- gungsklemmen Rechter Flügel, aufgeklappt Linker Flügel, zugeklappt Dachoberteil ...
  • Seite 74 Abb. 73: Sonnendach montieren Schritt Dach bis zum Anschlag schieben Schritt Gegenüberliegende Dachoberseite gedrückt halten Schritt Flügel an den Befestigungsklemmen Schritt Anderen Flügel einhängen einhängen  Drücken Sie einen Flügel des Daches so an die entsprechende Seite der Messeinheit, dass die beiden Einhängevorrichtungen auf den beiden Befestigungsklemmen einrasten.
  • Seite 75: Überwachung Durchführen

    Messbetrieb Überwachung durchführen  Aktivieren Sie die Navigationsschaltfläche Überwachung. Abb. 74: Ansicht für die Überwachung 7.9.1 Sessioninformationen eingeben  Klappen Sie ggf. den Bereich Sessioninformationen auf. In diesen Bereich können Sie die Namen der Zeugen und der verantwortlichen Behörde/Organisation eintragen. Verbleibt das Feld Organisation leer, so wird der bei der Eichung festgelegte Organisationsname aus dem USB-Kryptomodul verwendet.
  • Seite 76: Vollautomatischer Messbetrieb

    Abb. 75: Dialogfenster Kommentar  Tragen Sie Ihre Informationen in das Eingabefeld ein (max. 500 Zeichen).  Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Schaltfläche Übernehmen.  Das Dialogfenster Kommentar schließt sich. Der Kommentar wird zusammen mit den Falldateien abgespeichert. HINWEIS Wenn Sie das Dialogfenster Kommentar erneut öffnen, enthält es den letzten Eintrag.
  • Seite 77 Messbetrieb Abb. 76: Aktive Überwachung Das aktuelle Messergebnis wird angezeigt. Außer dem Bild selbst werden der Mess- reihen- und Fallindex, die zulässige und gemessene Geschwindigkeit, Fahrtrichtung, Fahrzeugklasse, Fahrspur, Spurname (falls vorhanden), Fahrzeugindex, sowie Datum und Zeitpunkt des Verstoßes im ein- und ausklappbaren Bereich Fallinformationen angezeigt.
  • Seite 78 HINWEIS Die komprimierte Bildanzeige und der auf dem Bedienteil dargestellte Messwert stellen keine geeichte Anzeige dar. Sie dienen ausschließlich der Funktionskontrolle des Messsystems. Die der Anzeige zugrunde liegenden Messwerte nebst unkom- primierter Fotodokumentation können jedoch durch einen autorisierten Benutzer herunter geladen, durch das von der Zulassungsbehörde zertifizierte Bildbetrach- tungsprogramm entschlüsselt und als Beweismittel verwendet werden.
  • Seite 79: Anzeige Auf Der Rückseite Der Messeinheit

    Messbetrieb 7.9.2.1 Anzeige auf der Rückseite der Messeinheit Jedes erfasste Fahrzeug, zu dem eine Geschwindigkeitsmessung erzeugt werden konnte, führt zu folgender Darstellung in der Anzeige auf der Gehäuserückseite: Abb. 79: Darstellung der Geschwindigkeitsmessung auf dem Gerätedisplay Fahrstreifennummer Geschwindigkeitsmesswert Fallklasse Zeitpunkt des Verstoßes Fahrtrichtung Fahrzeugklasse Für die Fallklasse werden jeweils zwei Symbole verwendet.
  • Seite 80: Handauslösung

    Abb. 80: Beispiel für eine Überschreitung des Geschwindigkeitsmessbereiches, die zur Anlage eines gültigen Falles führt Die Fahrzeugklasse ist entweder Pkw oder Lkw. 7.9.2.2 Handauslösung Es gibt zwei Möglichkeiten, unabhängig vom Messbetrieb ein Bild zur Dokumentation der aktuellen Verkehrssituation auszulösen:  Durch Klicken der Schaltfläche Sofortbild wird durch die Kamera mit der geringeren Brennweite ein Testbild der aktuellen Verkehrssituation erstellt.
  • Seite 81: Messbetrieb Beenden

    Messbetrieb Abb. 81: Durch Handauslösung erzeugtes Bild Anzeige auf der Rückseite der Messeinheit Eine Handauslösung führt zu folgender Darstellung in der Anzeige auf der Gehäuserückseite: Abb. 82: Darstellung der Handauslösung auf dem Gerätedisplay Handauslösung ("M" für manuell ausgelöst) Uhrzeit 7.9.2.3 Messbetrieb beenden ...
  • Seite 82: Vollautomatischer Messbetrieb Mit Anhalten

    7.9.3 Vollautomatischer Messbetrieb mit Anhalten  Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Anhaltebetrieb neben der Schaltfläche Überwachung starten.  Klicken Sie die Schaltfläche Überwachung starten.  Die Messung beginnt. Abb. 83: Vollautomatischer Messbetrieb mit Anhalten  Klicken Sie die Schaltfläche Weiter. Das System erstellt ein Beweisbild des nächsten passierenden Fahrzeugs, sofern dessen Geschwindigkeit den Bildauslösegrenzwert überschreitet.
  • Seite 83: Anzeige Auf Der Rückseite Der Messeinheit

    Messbetrieb HINWEIS Die komprimierte Bildanzeige und der auf dem Bedienteil dargestellte Messwert stellen keine geeichte Anzeige dar. Sie dienen ausschließlich der Funktionskontrolle des Messsystems. Die der Anzeige zugrunde liegenden Messwerte nebst unkom- primierter Fotodokumentation können jedoch durch einen autorisierten Benutzer herunter geladen, durch das von der Zulassungsbehörde zertifizierte Bildbetrach- tungsprogramm entschlüsselt und als Beweismittel verwendet werden.
  • Seite 84: Falldaten Sichern

    7.10 Falldaten sichern  Aktivieren Sie die Navigationsschaltfläche Archiv. Abb. 85: Archiv Speicherinformation des Messgeräts Abb. 86: Ausgeklappter Bereich Speicher des Messgerätes Dieser Bereich zeigt die folgenden Informationen an:  Freier Speicher Frei verfügbarer Speicherplatz auf der Messeinheit  Gespeicherte Falldateien Anzahl der Falldateien, die bereits auf der Messeinheit gespeichert sind ...
  • Seite 85 Messbetrieb  Falldateien in Bearbeitung Anzahl der Falldateien, die noch in Bearbeitung sind. Ein Tortendiagramm zeigt die Belegung des Speicherplatzes: Falldateien werden zu- nächst grün und dann - abhängig von ihrer wachsenden Anzahl - gelb und schließlich rot angezeigt. Sonstige Dateien werden blau und freier Speicherplatz wird grau ange- zeigt.
  • Seite 86  Das Dialogfenster Archivpfad öffnet sich. Abb. 88: Dialogfenster Archivpfad  Wählen Sie den gewünschten Pfad aus und klicken Sie die Schaltfläche Übernehmen.  Das Dialogfenster schließt sich. Der neue Pfad erscheint im Bereich Archivpfad.  Unterverzeichnisstruktur In diesem Feld wird die Namensstruktur der Unterverzeichnisse des Archivs angezeigt.
  • Seite 87 Messbetrieb  Archivierte Datei Nach Beginn der Übertragung wird hier der Dateiname des zuletzt übertragenen Falls angezeigt.  Archivierungsfortschritt Nach Beginn der Übertragung zeigt hier ein Fortschrittsbalken den Stand der Übertragung an. Dateien übertragen So verschieben Sie die auf der Messeinheit gespeicherten und signierten Falldaten auf die angeschlossene Bedieneinheit: ...
  • Seite 88: Messgeräteeinstellungen

    7.11 Messgeräteeinstellungen Auf der Seite Messgerät können Sie sich den aktuellen Zustand der gerätespezifische Einstellungen ansehen und ggf. anpassen. Abb. 91: Messgeräteeinstellungen Messgerät PTB-Prüfbetrieb aktivieren Diese Sonderfunktion wird von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) genutzt. Autostart der Überwachung aktivieren Diese Option ist für mobile Systeme nicht anwendbar. Externe Steuerung der Geschwindigkeitsüberwachung aktivieren Diese Option ist für mobile Systeme nicht anwendbar.
  • Seite 89 Messbetrieb Netzwerkeinstellungen Wenn Sie die Schaltfläche Ändern klicken, öffnet sich das Dialogfenster Netzwerkeinstellungen. Abb. 92: Dialogfenster Netzwerkeinstellungen In diesem Fenster können Sie die Netzwerkeinstellungen der Messeinheit anpassen.  Aktuelle IP-Adresse/Netzwerkmaske des Messgerätes Hier werden aktuelle IP-Adresse und Netzwerkmaske der Messeinheit angezeigt. ...
  • Seite 90 Verbindungen Wenn Sie die Schaltfläche Anzeigen klicken, öffnet sich das Dialogfenster Verbindungen. Abb. 93: Dialogfenster Verbindungen Hier werden die an der Messeinheit angeschlossenen Zusatzmodule sowie die Anzahl der derzeit von verschiedenen Bedieneinheiten mit dieser einen Messeinheit aufge- bauten Verbindungen angezeigt. Die Symbole für die angeschlossenen Zusatzmodule werden auch im Bereich Messgerät des Programmfensters angezeigt.
  • Seite 91: Einstellungen Für Das Programmfenster Vornehmen

    Messbetrieb 7.12 Einstellungen für das Programmfenster vornehmen  Aktivieren Sie die Navigationsschaltfläche Extras. Abb. 94: Programmfenstereinstellungen Die Seite Extras unterteilt sich in mehrere Bereiche in denen allgemeine Einstellungen der Bediensoftware angepasst werden können. Sprachoptionen Abb. 95: Aufgeklappter Bereich Sprachoptionen  Wählen Sie die von Ihnen gewünschte Sprache im Listenfeld Sprachen aus.
  • Seite 92 Einheiten und Zeitformat Abb. 96: Aufgeklappter Bereich Einheiten und Zeitformat Sie können das von Ihnen gewünschte Maßsystem bzw. Zeitformat durch Aktivieren der entsprechenden Kontrollkästchen auswählen. GPS-Einstellungen Abb. 97: Aufgeklappter Bereich GPS-Einstellungen Hier können Sie die Bediensoftware dazu veranlassen einen am Bediengerät angeschlossenen oder intern verbauten GPS-Empfänger zu erkennen: ...
  • Seite 93 Messbetrieb andere xml-Datei auswählen. Nach der Anmeldung eines Benutzers werden lediglich Dateipfad und Name der verwendeten Datei angezeigt. Für einen Wechsel der Datei melden Sie sich vorher ab. Einstellungen Abb. 99: Aufgeklappter Bereich Einstellungen Dieser Bereich bietet die folgenden Einstellmöglichkeiten: ...
  • Seite 94: Benutzerkonten Verwalten

    7.13 Benutzerkonten verwalten HINWEIS Die Benutzerverwaltung ist nur dann verfügbar, wenn die Bediensoftware mit einem Messgerät verbunden ist, das eine Passwort-Authentifizierung bei der Anmeldung erfordert. Nur als Benutzer der Benutzergruppe „administrator“ können Sie Änderungen vornehmen. Andernfalls sind alle Schaltflächen inaktiv, so dass Sie lediglich die Liste der Benutzer mit deren Gruppenzugehörigkeit sehen können.
  • Seite 95: Benutzerkonten Anlegen

    Messbetrieb 7.13.1 Benutzerkonten anlegen HINWEIS Sie können nur als Benutzer der Benutzergruppe „administrator“ Benutzerkonten anlegen.  Klicken Sie die Schaltfläche Benutzer hinzufügen.  Das Dialogfenster Benutzer hinzufügen öffnet sich. Abb. 101: Dialogfenster Benutzer hinzufügen  Geben Sie den Benutzernamen in das Feld Name ein. ...
  • Seite 96: Benutzerkonten Ändern

    7.13.2 Benutzerkonten ändern HINWEIS Sie können nur als Benutzer der Benutzergruppe „administrator“ Benutzerkonten ändern.  Wählen Sie das betreffende Benutzerkonto in der Benutzerliste des Dialogfensters Benutzerverwaltung aus.  Klicken Sie die Schaltfläche Benutzer ändern.  Das Dialogfenster Benutzer ändern öffnet sich. Abb.
  • Seite 97: Benutzerkonto Löschen

    Messbetrieb 7.13.3 Benutzerkonto löschen HINWEIS Sie können nur als Benutzer der Benutzergruppe „administrator“ Benutzerkonten löschen. Unter bestimmten Umständen kann es notwendig sein einen Benutzer vom Zugriff auf das Messgerät auszuschließen. Dies ist zum Beispiel aus Sicherheitsgründen bei einem verlorenen Benutzer USB-Kryptomodul zu empfehlen. HINWEIS Das Löschen eines Benutzerzugriffs für ein Messgerät ist nicht ohne weiteres mehr rückgängig zu machen.
  • Seite 98: Benutzerkonten Laden

    HINWEIS Sie können nur als Benutzer der Benutzergruppe „administrator“ Benutzerkonten laden. Falls eine Liste von Benutzerkonten mit einem Benutzerverwaltungsprogramm von VITRONIC erstellt wurde, können Sie diese Liste laden.  Klicken Sie die Schaltfläche Nutzerliste laden.  Das Dialogfenster Nutzerliste laden öffnet sich.
  • Seite 99: Messeinheit Ausschalten

    Messbetrieb 7.14 Messeinheit ausschalten HINWEIS Es wird dringend empfohlen, die Messeinheit ordnungsgemäß herunterzufahren, bevor die Spannungsversorgung getrennt wird.  Aktivieren Sie die Navigationsschaltfläche Beenden. Abb. 105: Seite Beenden Sie haben drei Möglichkeiten zur Auswahl:  Bediensoftware beenden Fährt lediglich die Bediensoftware herunter. ...
  • Seite 101: Alarmmeldungen

    Alarmmeldungen Alarmmeldungen Das System erzeugt in kritischen Situationen Alarmmeldungen. Jede Meldung besteht aus:  einem Warnton,  einer Meldung in der Statuszeile, die nach fünf Sekunden bzw. fünf Sekunden nach Schließen des Dialogfensters (siehe unten) wieder verschwindet, Abb. 106: Warnung in der Statuszeile Abb.
  • Seite 102: Fehlercodes

    Fehlercodes Geben Sie im Servicefall immer den Fehlercode an. 0002 1002 Die Gültigkeit der Eichung erlischt in Zur Erhaltung der Betriebsbereit- weniger als 14 Tagen. Die Überwa- schaft muss die Messeinheit umge- chung kann danach nicht mehr ge- hend nachgeeicht werden. startet werden.
  • Seite 103 Alarmmeldungen 1053 0011 Kommunikation mit Kamera 2 ge- Überprüfen Sie die Anschlusskabel scheitert. der Kamera 2. Bei wiederholtem Auftreten kontaktieren Sie bitte Ihren Servicepartner. 1102 0013 Die frei editierbaren Parameter des Bitte richten Sie das Messgerät über Standortes konnten nicht gelesen die Bediensoftware erneut ein und werden.
  • Seite 104 4022 0000 Aufgrund einer Betriebsstörung ste- Führen Sie einen Neustart aus. Bei hen nicht alle Gerätefunktionen zur wiederholtem Auftreten kontaktieren Verfügung. Sie bitte Ihren Servicepartner. 4023 0010 Aufgrund einer Betriebsstörung ste- Führen Sie einen Neustart aus. Bei hen nicht alle Gerätefunktionen zur wiederholtem Auftreten kontaktieren Verfügung.
  • Seite 105 Alarmmeldungen 4102 0014 Die Autostartfunktion kann nicht Bitte richten Sie das Messgerät über ausgeführt werden. die Bediensoftware erneut ein und starten die Messung und führen Sie anschließend einen Neustart aus. Tritt das Fehlerbild trotzdem auf, kontaktieren Sie bitte Ihren Service- partner.
  • Seite 106 5063 0010 Aufgrund einer Betriebsstörung kann Bitte kontaktieren Sie Ihren Service- das Messgerät nicht weiter verwen- partner. det werden. 5063 0200 Aufgrund einer Betriebsstörung kann Bitte kontaktieren Sie Ihren Service- das Messgerät nicht weiter verwen- partner. det werden. 5063 1200 Aufgrund einer Betriebsstörung kann Bitte kontaktieren Sie Ihren Service- das Messgerät nicht weiter verwen-...
  • Seite 107 Alarmmeldungen 5103 0005 Aufgrund einer Betriebsstörung kann Bitte kontaktieren Sie Ihren Service- das Messgerät nicht weiter verwen- partner. det werden. 5103 0010 Aufgrund einer Betriebsstörung kann Bitte kontaktieren Sie Ihren Service- das Messgerät nicht weiter verwen- partner. det werden. 5FE2 0010 Aufgrund einer Betriebsstörung ste- Führen Sie einen Neustart aus.
  • Seite 108: Led-Anzeige

    LED-Anzeige An der Rückseite der Messeinheit befinden sich LEDs, die folgende Zustände anzeigen: Abb. 110: LEDs an der Rückseite der Messeinheit Seite 108...
  • Seite 109: Beschreibung Des Falldatensatzes

    Beschreibung des Falldatensatzes Beschreibung des Falldatensatzes Allgemeines Die vom Messsystem erfassten und gespeicherten Daten können durch einen autorisierten Benutzer heruntergeladen werden, wobei die Daten verschoben und nicht kopiert werden. Die signierten, verschlüsselten und mit einem Wasserzeichen versehenen Daten dürfen nur mit Hilfe des von der Zulassungsbehörde zertifizierten Bildbetrachtungs- programms entschlüsselt und auf Authentizität geprüft werden.
  • Seite 110: Textteil

    9.2.1 Textteil Daten Handauslösung Nächstes Fahrzeug Geschwindigkeits- Durchfahrtsverbot verstoß Zeuge (Benutzer des Messgerätes zum Zeitpunkt der Mes- sung) Zuständige Behörde Ort der Aufnahme in Textform Vom Zeugen festge- nein legte Bezeichnung der Fahrtrichtung Zulässige Höchstge- nein nein nein schwindigkeit für die selektierte Fahrzeug- klasse (Pkw oder Lkw)
  • Seite 111: Bilddokumentation

    Beschreibung des Falldatensatzes Daten Handauslösung Nächstes Fahrzeug Geschwindigkeits- Durchfahrtsverbot verstoß Beginn der Eichgül- tigkeit Ende der Eichgültig- keit Art der externen Kontrollschnittstelle - sofern vorhanden Differenz zwischen interner Uhr und der Uhr der externen Kontrollschnittstelle zum Zeitpunkt des Verstoßes Zeitpunkt des Verlassens des Messbereichs 9.2.2 Bilddokumentation Bei allen im Fall enthaltenen Bildern handelt es sich um Übersichtsbilder inkl.
  • Seite 112: Geschwindigkeitsverstöße Auswerten

    Geschwindigkeitsverstöße auswerten Die Auswertung der Fotoaufnahmen ist bei ankommendem und abfließendem Verkehr gleich.  Verwerfen Sie das Bild als Beweismittel, wenn  bei einer Frontmessung innerhalb der Auswertehilfe weder ein Vorderrad noch das Kennzeichen zumindest teilweise enthalten sind bei einer Heckmessung innerhalb der Auswertehilfe weder ein Hinterrad noch das Kennzeichen zumindest teilweise enthalten sind oder ...
  • Seite 113 Beschreibung des Falldatensatzes Gerichtsverwertbar Abb. 111: Gerichtsverwertbar – ein Fahrzeug auf einem Fahrstreifen (ankommender Verkehr) Abb. 112: Gerichtsverwertbar – ein Fahrzeug auf einem Fahrstreifen (abfließender Verkehr) Seite 113...
  • Seite 114 Abb. 113: Gerichtsverwertbar – ein Fahrzeug, dessen Breite vom System zu gering eingeschätzt wurde. Die Auswertekriterien sind trotzdem erfüllt: Das Kennzeichen und teilweise auch ein Vor- derrad befinden sich innerhalb der Auswertehilfe. Die Unterseite der Auswertehilfe befindet sich unterhalb der Räder. Seite 114...
  • Seite 115 Beschreibung des Falldatensatzes Nicht gerichtsverwertbar Abb. 114: Nicht gerichtsverwertbar. Der Verkehrsverstoß ist dem Pkw-Fahrer nicht vorzuwerfen, da die Unterseite der Auswertehilfe oberhalb der Vorderräder liegt. Unabhängig davon ist der Verkehrsverstoß dem Pkw-Fahrer auch deshalb nicht vorzuwerfen, da innerhalb der Auswertehilfe Teile eines weiteren Fahrzeugs gleicher Fahrtrichtung auf einer unmittelbar benachbarten Fahrspur sichtbar sind.
  • Seite 117: Eichamtliche Sicherung

    Eichamtliche Sicherung Eichamtliche Sicherung 10.1 Systeme mit SVS-Kameras Das Eichsiegel wird auf dem Typenschild an der Rückseite der Messeinheit angebracht. Die übrigen Marken für die eichamtliche Sicherung befinden sich unter der Gehäuseabdeckung. Abb. 115: Eichsiegel und Sicherungsmarken hinten Abb. 116: Eichsiegel Der Zugang (Schraube) zum Gehäuseteil mit dem LIDAR-Messkopf und dem Aus- werterechner wird durch eine Sicherungsmarke, die Serviceschnittstelle durch zwei Marken gesichert.
  • Seite 118 Abb. 117: Sicherungsmarke an der Verschlussschraube (links) und Marken an der Serviceschnittstelle (rechts) An den Kameras befinden sich Sicherungsmarken am Kameragehäuse und auf den Senkschrauben an der Kamerahalterung. Weitere Sicherungsmarken sind möglich. Abb. 118: Sicherungsmarken vorne Seite 118...
  • Seite 119 Eichamtliche Sicherung Abb. 119: Sicherungsmarken an der Vorderseite von Kameras und Kamerahalterungen Abb. 120: Sicherungsmarken an der Rückseite von Kameras und Kamerahalterungen Beschreibung Eichsiegel Typenschild Sicherungsmarke Verschlussschraube des Gehäuses Sicherungsmarke Serviceschnittstelle Sicherungsmarke Serviceschnittstelle Sicherungsmarke Kameragehäuse Kamera 1, vorne Seite 119...
  • Seite 120 Beschreibung Sicherungsmarke Kameragehäuse Kamera 2, vorne Sicherungsmarke gegen Kameratausch von Kamera 1 Sicherungsmarke gegen Kameratausch von Kamera 2 Sicherungsmarke Kamerahalterung Kamera 1, vorne Sicherungsmarke Kamerahalterung Kamera 2, vorne Sicherungsmarke Kameragehäuse Kamera 1, hinten Sicherungsmarke Kameragehäuse Kamera 2, hinten Sicherungsmarke Kamerahalterung Kamera 1, hinten Sicherungsmarke Kamerahalterung Kamera 2, hinten HINWEIS...
  • Seite 121 Eichamtliche Sicherung Abb. 122: Bleiplombe am Kameradatenstecker Seite 121...
  • Seite 123: Pflege

    Pflege Pflege Wenn Sie das System nicht ausreichend oder unsachgemäß reinigen, kann dies zu einer Verringerung der Messfreudigkeit führen. Es empfiehlt sich daher, vor allem die optischen Systemkomponenten alle sechs Monate und zusätzlich bei Einsatzbedin- gungen unter erhöhten Umwelteinflüssen (wie zum Beispiel Staub, Sand, Salzwasser) zu reinigen.
  • Seite 125: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten 12.1 Messeinheit Geschwindigkeitsmessbereich Zugelassener Geschwindigkeitsmessbereich 10 km/h bis 250 km/h Spannungsversorgung Messeinheit Akkumulator 12 V DC Zulässiger Eingangsspannungsbereich Untere Grenze Warnung < 11,5 V Blockieren des Messbetriebs < 10,5 V Komplette Abschaltung < 8,5 V Obere Grenze 16,0 V Gewicht/Temperaturbereich Gewicht...

Diese Anleitung auch für:

Poliscan speed m1 hp