Bild F 18. Laufbolzenbuchse nachreiben
Man
sollte
dabei
Buchsenmaterials
Feuchtigkeitseinwirkung berücksichtigen und
deshalb gut aufreiben.
Analog ist beim Auswechseln der Buchse des Len-
kerlagers zu arbeiten. Dazu ist eine verstellbare
Reibahle (21,5 mm Dmr.) erforderlich.
4.2.4. Radantrieb montieren
1.
Federgabel mit Gummidichiring und Zugfeder
einsetzen und soviel Ausgleichscheiben voi die
Mutter legen, wie zur Beseitigung des Axial-
spiels der Federgabel notwendig sind. Die
Federgabel darf bei der Befestigung nicht fest
werden,
sonst
scheiben beigelegt werden. Das Axialspiel
kann 0,1 mm betragen.
2.
Schwenklager im Bereich des unteren Lenker-
lagers erwärmen, bis man den Laufbolzen ein-
führen kann.
Der Laufbolzen ist dazu vorher mit einer An-
laufscheibe zu versehen, die ebenfalls warm
aufgezogen wird.
Der Laufbolzen ist bis zum Anschlag der An-
laufscheibe am Schwenklager einzudrücken.
Bild F 19. Seegerringe am Scharnierbolzen
die
Quellneigung
müssen
mehr
Ausgleich-
Bild F 20. Scharniergelenk - Einzelteile
3.
In der Bohrung für den Kerbstift zur Sicherung
des Laufbolzens im Schwenklager ist im ein-
gezogenen Laufbolzen eine Nut einzufeilen
und der Kerbstift hineinzuschlagen.
4.
Lenkerlager unter Verwendung von Ausgleich-
scheiben mit Dichtring und Zugfeder montieren.
des
Das Lenkerlager muß ebenfalls leichtgängig
unter
sein.
Das Axialspiel darf 0,1 mm nicht überschreiten.
5.
Äußeres Rillenkugellager 6206 C 2 in die Rad-
nabe
Sprengring montieren.
6.
Wellendichtring 48 X 62 X 8 einsetzen.
7.
Ölförderscheibe (mit R oder L - für rechtes oder
linkes Schwenklager - gekennzeichnet) mit grö-
ßerem Durchmesser und der konkaven Krüm-
mung zum Gelenk auf die äußere Gelenkwelle
aufsetzen und Rillenkugellager 6206 C 2 auf-
pressen.
8.
Druckfeder (gefettet), Zwischenscheibe und
kleinere
Gelenkwelle schieben und die Gelenkwelle in
die Radnabe und damit das äußere Rillen-
kugellager einsetzen.
9.
Wellendichtring und Nabe der Trommel mit
Graphitfett behandeln und die Bremstrommel
auf der äußeren Gelenkwelle verschrauben
und sichern. Anzugsmoment 16 ··· 20 kpm.
10. Staubschutzkappen
Federgabel aufsetzen.
11. Schwenklagergehäuse mit 0,3 kg "Ceritol + k 3"
füllen, Gelenkmanschette aufsetzen und mit
einem Schlauchband befestigen.
4.2.5. Vorspur der Vorderachse
Eine Überprüfung der Vorspur im unbelasteten Zu-
stand des Fahrzeugs muß 5 ··· 7 mm ergeben.
Dieser Wert ist bei jeder Durchsicht zu kontrollieren.
Ein Nachstellen ist an den Gewindestücken der
Spurstangen möglich. Diese sind mit Kontermuttern
und
Sicherungsblechen
gesichert.
Bei einer notwendigen Korrektur sind an beiden Ge-
windestücken einige Umdrehungen nachzustellen.
Dabei ist zu beachten, daß sich die Lenkradspeiche
in waagerechter Stellung befindet.
Zur Messung ist das Spezialwerkzeug "Spurmaß" zu
verwenden. Vor dem Messen werden die Räder ge-
50
einpressen,
Federscheibe
Ölförderscheibe
auf
am
Lenkerlager
gegen
und
die
äußere
und
Verdrehung