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Seite 19_________________________________Technische Daten Seite 20_________________________________Tragegurt Seite 21_________________________________Bremse Seite 22_________________________________Bremse Seite 23_________________________________Leinenplan Seite 24_________________________________Material Seite 25_________________________________DGAC APAX 26 Seite 26_________________________________DGAC APAX 26 Seite 27_________________________________DGAC APAX 28 Seite 28_________________________________DGAC APAX 28 Seite 29_________________________________DGAC APAX 30 Seite 30_________________________________DGAC APAX 30 Seite 31_________________________________DGAC APAX 24...
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EINFÜHRUNG EINFÜHRUNG EINFÜHRUNG Danke, das du dich für Fresh Breeze entschieden hast. Wir sind zuversichtlich,dass du mit diesem Gleitschirm zahlreiche und zugleich tole Flüge erleben wirst. Dieses Betriebshandbuch enthält alle Informationen, die zum Fliegen und für die Wartung des Gleitschirmes notwendig sind. Genaue Kenntnisse des Fluggerätes und der gesamten Ausrüstung hilft dir sicher zu fliegen und immer das Beste aus den Flügen zu machen.
Mitteilungen enthalten Anweisungen, wie die betroffenen Geräte auf mögliche Mängel überprüft werden können und welche Maßnahmen zu deren Behebung erforderlich sind. Fresh Breeze veröffentlicht auf seiner Homepage alle technischen Sicherheitsmittelungen und Lufttüchtigkeitsanweisungen, die für den APAX erlassen wurden. WARNUNG Die Verantwortung für die Umsetzung der Maßnahmen, die aus den Sicherheitsmitteilungen ergehen, obliegt dem Halter.
Haftungs-, Garantieausschlüsse und Betriebsgrenzen Die Benutzung des Gleitschirms erfolgt auf eigene Gefahr! Für etwaige Personen- oder Materialschäden, die im Zusammenhang mit Gin Gliders Gleitschirmen entstehen, kann der Hersteller nicht haftbar gemacht werden. Jegliche Änderungen (Gleitsegelkonstruktion, aber auch Bremsleinen über die zulässigen Toleranzen) oder unsachgemäße Reparaturen an diesem Gleitschirm sowie versäumte Nachprüfungen (Jahres- und 2-Jahres-Check) haben das Erlöschen der Betriebserlaubnis und Garantie zur Folge.
Vor dem Erstflug WARNUNG: Der Verkäufer dieses APAX sollte den Gleitschirm am Übungshang zur Kontrolle aufgezogen haben und einen Überprüfungsflug vor der Auslieferung machen. Das Einfliegen muss auf dem Typenschild vermerkt werden. Jeder APAX durchläuft während der Produktion mehrere Qualitätskontrollen und wird am Ende einer genauen Stückprüfung unterzogen.
Startvorbeitung Folgen Sie bei jedem Flug einer einheitlichen Routine und der gleichen Vorflugcheck- Prozedur. Dies ist sehr wichtig, um sicher zu fliegen. Wir empfehlen dabei folgendes Vorgehen: Wenn Sie am Startplatz angekommen sind, mache Sie sich als erstes ein Bild von den Bedingungen: Beachten Sie Windgeschwindigkeit und Windrichtung, Luftraum, Turbulenz und Thermikzyklen.
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Start Start Start Start Schwacher Wind oder Nullwind Schwacher Wind oder Nullwind Schwacher Wind oder Nullwind Schwacher Wind oder Nullwind Der APAX lässt sich bei Nullwind gleichmäßig aufziehen. Führen Sie den Gleitschirm einfach an den A-Gurten, mit gebeugten Armen und den Händen auf Schulterhöhe. Folgen Sie mit deinen Händen der Bewegung des Gleitschirms in einem Bogen und warten Sie, bis der Gleitschirm sich füllt und über ihren Kopf steigt.
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Kurvenflug Kurvenflug Kurvenflug Kurvenflug Der APAX reagiert verzögerungsfrei auf Steuerimpulse und ist ausgesprochen wendig. Die beste Steigleistung wird erzielt, wenn der APAX während des Kurvenflugs mit ausreichender Geschwindigkeit und Gewichtsverlagerung geflogen wird. Zu starker Bremseinsatz erhöht lediglich das Eigensinken. Die Negativtendenz des APAX ist ausgesprochen gering. Daher kann er auch auf engstem Raum durch aufmerksames Ziehen der kurveninneren Bremsleine gedreht werden.
B-Stall Beim B-Stall wird ein Strömungsabriss provoziert und der Gleitschirm sinkt senkrecht mit einer Sinkgeschwindigkeit von circa 8m/s nach unten. Der B-Stall eignet sich bei mittleren Steigwerten und wenig Wind. Greifen Sie die beiden B-Tragegurte an den Farbmarkierungen von außen an den Karabinern. Ziehen sie beide B-Tragegurte symmetrisch nach unten, bis die Strömung an der Kappe abreißt und der Schirm vollständig in den vertikalen Sinkflug übergeht.
Landung Suche Sie einen möglichst großen und hindernisfreien Landeplatz. Beachten Sie genau die Windrichtung und –Geschwindigkeit am Landeplatz. Fliege Sie mit ausreichender Geschwindigkeit bis in Bodennähe und führen Sie die letzte Kurve nicht zu niedrig oder zu steil aus. Richten Sie sich vor der Landung auf und nehmen Sie eine aufrechte Position ein. Lande Sie niemals ohne sich vorher aufzurichten;...
Extremflug und Gefahren Gefahreneinweisung Bei Flugfehlern, extremen Windverhältnissen und Turbulenzen, die der Pilot nicht rechtzeitig erkennt, kann der Gleitschirm in einen außergewöhnlichen Flugzustand geraten, der vom Piloten besondere Reaktionen und Fähigkeiten erfordert. Die nachweislich beste Methode, um im Ernstfall ruhig und richtig zu reagieren, ist der Besuch eines Sicherheitstrainings. Hierbei lernt man unter professioneller Anleitung, extreme Fluglagen zu beherrschen.
Einseitiges Einklappen Einseitige Einklapper werden durch Wanderung des Staupunktes an der Anströmkante des Schirmes hervorgerufen. Durch negative Anstellwinkel kollabiert ein Teil der Kappe und klappt nach unten weg, das Gleitsegel kann durchsacken, wegdrehen oder in eine schnelle Rotation geraten. Ein Seitenklapper wird normalerweise von selbst wieder aufgehen, ohne dass der Pilot eingreifen muss.
Frontales Einklappen Ein Frontklapper (symmetrischer Einklapper) öffnet sich meist von selbst ohne eingreifen des Piloten. Der Gleitschirm nickt nach vorne und nimmt dabei wieder Geschwindigkeit auf. Wenn Sie das Öffnen mit der Bremse unterstützen, müssen Sie darauf achten, nicht zu viel zu bremsen. Bei einem beschleunigten Frontklappern darf der Schirm erst beim Vorschießen angebremst werden, da der Schirm nach dem Frontklapper schon weit hinter dem Piloten steht.
Full Stall (dynamischer Stall) Dies ist ein extremes Manöver und es sollte keinerlei Notwendigkeit bestehen, dieses Manöver im Normalflug auszuführen. Wickeln Sie die Bremsen nicht, um einen Full Stall zu fliegen. Halte Sie die Hände nahe am Körper während des Stalls und versuche sie unter dem Sitzbrett zu halten. Wenn die Kappe in einem stabilen Full Stall ist, dann wird sie sich vor und zurückbewegen.
Überbelastung Hohe Belastungen der Schirmstruktur treten vor allem bei Extremflugmanövern, Abstiegshilfen (Steilspirale) oder verbotenen Kunstflugfiguren auf. Sie beschleunigen den Alterungsprozess der Struktur erheblich und sollten daher vermieden werden. Hat der Pilot einen Schirm über das normale Maß beansprucht, muss der Gleitschirm frühzeitig einer Nachprüfung unterzogen werden.
Verpacken des Gleitschirms Der APAX kann mit allen üblichen Methoden gepackt werden. Für eine lange Lebensdauer der Profilverstärkungen ist es sehr wichtig, dass Sie den Gleitschirm sorgsam packen. Es wird daher empfohlen, dass Sie den APAX wie in den nachfolgenden Abbildungen dargestellt zusammen legen.
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Transport und Lagerung Selbst wenn Ihr Schirm beim Einpacken nach dem letzten Flug der Saison vollkommen trocken war, sollten Sie ihn für die langfristige Lagerung möglichst aus dem Packsack nehmen und die Kappe an einem sauberen, trockenen und lichtgeschützten Platz etwas ausbreiten.
Schäden durch UV-Belastung Vermeiden Sie es, den Gleitschirm und die Leinen unnötig in der Sonne liegen zu lassen. UV- Strahlung schadet dem Tuch und lässt es schneller altern. Es schwächt zudem die Zugfestigkeit der Aramidleinen erheblich. Rigid-Konstruktionen Im APAX kommen Plastikstäben (Rigid-Konstruktionen) zum Einsatz, die für die Formgebung der Profilnase verantwortlich sind.
Prüfberechtigung Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Gleitschirm während seiner gesamten Lebensdauer in den vorgeschriebenen Abständen zum Service bringen. Damit Sie von Ihrer Garantie profitieren, müssen Sie: Ihren Gleitschirm von Gin Gliders oder einer von Gin Gliders autorisierten Prüfstellen checken lassen.
Tragegurte und Speedsystem Die 20 Millimeter breiten Tragegurte ermöglichen dem Piloten, das Geschwindigkeitsverhalten des APAX über das Speedsystem seinen Wünschen anzupassen. Der Einsatz des Beschleunigungssystems ist nicht Bestandteil der Testkritierien von Extremmanövern gewesen. Aus diesem Grund muss auf den Einsatz des Beschleunigungssystems verzichtet werden.
Leinensystem, Bremsen und Leinenplan Leinensystem Der APAX besitzt A, B, und C-Stammleinenebenen, die sich von unten (Tragegurt) nach oben (Schirmkappe) 2-mal gabeln und in "Main", "Middel" und "Top" Leinen aufgeteilt sind. Die einzelnen Leinenebenen werden über den sogenannten Handshake-Knoten miteinander verbunden.
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WARNUNG Lose, ungeeignete oder falsch ausgeführte Bremsknoten können zum Lösen der Hauptbremsleine und zum Verlust der Kontrolle über den Gleitschirm führen. Achten Sie unbedingt darauf, dass nur Sackstich oder Palstek Knoten für die Verbindung eingesetzt und richtig ausgeführt werden. Falsche Einstellungen Wenn die Hauptbremsleinen zu lang eingestellt sind, reagiert das Gleitsegel träge und ist schlecht zu landen.
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Stall-Geschwindigkeit (oder Minimalgeschwindigkeit, wenn Schirm nicht stallt) Vitesse bras haut Vitesse accélérée* 43 km/h 48 km/h Trim speed Max speed Trimm-Geschwindigkeit Maximal-Geschwindigkeit * (le cas échéant, trim et/ou accélérateur) Page 1 / 2 Fresh Breeze | Epreuve sen vol pour classe 1 (Paramoteurs)
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Bei diesen Prüfungen muss die Flugsteuerung funktionstüchtig sein, damit Kontrolle des Gleitschirms gewährleistet ist. Wedemark, le 11. 05. 2015 Markus Müller Signature et cachet de constructeur Page 2 / 2 Fresh Breeze | Epreuve sen vol pour classe 1 (Paramoteurs)
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Stall-Geschwindigkeit (oder Minimalgeschwindigkeit, wenn Schirm nicht stallt) Vitesse bras haut Vitesse accélérée* 42 km/h 47 km/h Trim speed Max speed Trimm-Geschwindigkeit Maximal-Geschwindigkeit * (le cas échéant, trim et/ou accélérateur) Page 1 / 2 Fresh Breeze | Epreuve sen vol pour classe 1 (Paramoteurs)
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Bei diesen Prüfungen muss die Flugsteuerung funktionstüchtig sein, damit Kontrolle des Gleitschirms gewährleistet ist. Wedemark, le 20. 04. 2015 Markus Müller Signature et cachet de constructeur Page 2 / 2 Fresh Breeze | Epreuve sen vol pour classe 1 (Paramoteurs)
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Stall-Geschwindigkeit (oder Minimalgeschwindigkeit, wenn Schirm nicht stallt) Vitesse bras haut Vitesse accélérée* 46 km/h 51 km/h Trim speed Max speed Trimm-Geschwindigkeit Maximal-Geschwindigkeit * (le cas échéant, trim et/ou accélérateur) Page 1 / 2 Fresh Breeze | Epreuve sen vol pour classe 1 (Paramoteurs)
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Bei diesen Prüfungen muss die Flugsteuerung funktionstüchtig sein, damit Kontrolle des Gleitschirms gewährleistet ist. Wedemark, le 20. 04. 2015 Markus Müller Signature et cachet de constructeur Page 2 / 2 Fresh Breeze | Epreuve sen vol pour classe 1 (Paramoteurs)
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Stall-Geschwindigkeit (oder Minimalgeschwindigkeit, wenn Schirm nicht stallt) Vitesse bras haut Vitesse accélérée* 45 km/h 50 km/h Trim speed Max speed Trimm-Geschwindigkeit Maximal-Geschwindigkeit * (le cas échéant, trim et/ou accélérateur) Page 1 / 2 Fresh Breeze | Epreuve sen vol pour classe 1 (Paramoteurs)
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Bei diesen Prüfungen muss die Flugsteuerung funktionstüchtig sein, damit Kontrolle des Gleitschirms gewährleistet ist. Wedemark, le 20. 04. 2015 Markus Müller Signature et cachet de constructeur Page 2 / 2 Fresh Breeze | Epreuve sen vol pour classe 1 (Paramoteurs)