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Curtis PMC 1228 Installations- Und Programmierhandbuch

Curtis PMC 1228 Installations- Und Programmierhandbuch

Impulssteuerung
Inhaltsverzeichnis
Installations- und Programmierhandbuch
Alle Abbildungen und angegebenen Daten sind unverbindlich. Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen bleiben jederzeit
ohne vorherige Ankündigung vorbehalten. 6/02
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Curtis PMC
Impulssteuerung
1228
I Curtis PMC 1228 Handbuch
I
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Curtis PMC 1228

  • Seite 1 Curtis PMC Impulssteuerung 1228 Installations- und Programmierhandbuch Alle Abbildungen und angegebenen Daten sind unverbindlich. Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen bleiben jederzeit ohne vorherige Ankündigung vorbehalten. 6/02 ______________________________________________________________________________________ I Curtis PMC 1228 Handbuch...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Überprüfung der Installation Funktion des Programmiergeräts Diagnose und Fehlerbehebung Wartung Anhang A Glossar der Funktionen Anhang B Abmessungen Fahrgeber Anhang C Elektromagnetische Veträglichkeit Anhang D Technische Daten Anhang E Softwareänderungen für Modelle ab -2420 und –2720 ______________________________________________________________________________________ I Curtis PMC 1228 Handbuch...
  • Seite 3: Übersicht

    Fehlerdiagnose, zum Test und zur Konfiguration von Funktionen und Parametern der Steuerungen. Abb. 1 Curtis PMC 1228 MultiMode TM Impulssteuerung Wie alle Curtis PMC Impulssteuerungen bietet auch die 1228 eine hervorragende Kontrolle des Bedieners über die Motordrehzahl und damit die Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Zu den besonderen Merkmalen gehören: ...
  • Seite 4 Schutz bei Übertemperatur  Verpolungsschutz der Batterieanschlüsse Die Vertrautheit mit Curtis PMC Impulssteuerungen wird Ihnen helfen, diese richtig zu installieren und zu betreiben. Wir empfehlen Ihnen, dieses Handbuch sorgfältig zu lesen. Falls Fragen auftreten, wenden Sie sich bitte an eine Curtis Niederlassung.
  • Seite 5 Das Arbeiten an elektrischen Fahrzeugen birgt potentielle Gefahren. Sie sollten sich gegen losfahrende Fahrzeuge, Hochstrom-Lichtbögen und Ausgasungen von Blei-Säure-Batterien schützen: Losfahrende Fahrzeuge -- unter bestimmten Bedingungen können Fahrzeuge ohne Kontrolle losfahren. Klemmen Sie den Motor ab, oder bocken Sie das Fahrzeug so auf, daß...
  • Seite 6: Installation Und Verdrahtung

    Ecken des Gehäuses mit M4-Schrauben montiert werden. Sie müssen während der Entwicklung Ihres Produktes die nötigen Maßnahmen ergreifen, damit es den EMV-Richtlinien entspricht. Anregungen hierzu finden Sie im Anhang C. Ø 4,8 2 Montagelöcher LO GI C PRO G Abb. 2 Montageabmessungen, Curtis PMC 1228 Impulssteuerung...
  • Seite 7: Steueranschlüsse

    Leistungsanschlüsse Sechs 6,3 mm Flachstecker bilden die Leistungsanschlüsse. Zwei Flachstecker sind für die B+ und B- Anschlüsse; die Motoranschlüsse (M1, M2) bestehen aus je zwei Flachsteckern. Steueranschlüsse Die Steueranschlüsse erfol- gen über einen 18-poligen Steuerstecker (Liste unten). B+ und B- Anschlüsse sind zweifach vorhanden;...
  • Seite 8: Standard-Verdrahtung

    Der 4-polige Mini-Fit Jr. Stecker ist für den Anschluß des Program- miergerätes 1307. Das passende Kabel hat die Curtis PMC Bestellnummer 16185. Standard-Verdrahtung 18-Pin Steuerstecker: Geschwindigkeits- Status Begrenz.-Poti begrenzungs- Modeauswahl Rückwärts potentiometer (100 kW) Schieben Hupe 5 kW Fahrgeber Bremse - Mode- Schlüssel-...
  • Seite 9 2.4 kW, 0.5 W Batterie Abb. 3b Alternative Verdrahtung der Curtis PMC 1228 Impulssteuerung für Anwendungen mit kleinen Strömen (  9A) Die Abb. 3b zeigt einen alternativen Verdrahtungsplan. Hier ist die Steuerverdrahtung mit den B+ und B- Anschlüssen des Steuersteckers (hier Pin 2 und 11) verbunden, anstelle der Batterie.
  • Seite 10: Fahrgeber-Verdrahtung

    Curtis Niederlassung. In Anhang B finden Sie die Abmessungen für ein Standard 5 k W Potentiometer (für Curtis PMC von Clarostat hergestellt), der Curtis PMC Potbox und Fußpedal, das Wippenpotentiometer WP-45 CP und dem elektronischen Fahrgeber ET-1XX (für Curtis von Hardellet hergestellt).
  • Seite 11 kW, 0.25W schluß in 3 Poti-Plus 0–5V Eingang in 4 in 13 Poti-Masse bei Wippenpotentiometern erforderlich Abb. 4 Verdrahtung für einen 0-5 V Fahrgeber Da die Eingangsspannung auf B- bezogen ist und keine Verbindungen zu den Poti- Masse und Poti-Plus-Anschlüssen bestehen, bietet der 0-5 V Fahrgeber keine Fehlerüberwachung.
  • Seite 12 Curtis ET-1XX elektronischer Fahrgeber Die Verdrahtung des elektronischen Fahrgebers Curtis ET-1XX ist in Abb. 5 dargestellt. Der ET-1XX liefert ein analoges 0-5 V Ausgangssignal und Richtungssignale für vorwärts und rückwärts. ANMERKUNG: Die Steuerung muß für den ET-1XX auf Fahrgeber Type 4 programmiert werden.
  • Seite 13 grammierten Minimalgeschwindigkeit. Informationen über die Programmierung der Geschwindigkeitsparameter finden Sie in Kapitel 3. Das Begrenzungspotentiometer verändert in jedem Mode die Fahrzeuggeschwindigkeit linear im Bereich zwischen der programmierten Minimal- und Maximalgeschwindigkeit. Im Beispiel der Abb. 6 sind die minimalen und maximalen Geschwindigkeiten in Mode 2 (M2 max., min) auf 100% und 40%, und die minimalen und maximalen Geschwindigkeiten in Mode 1 (M1 max., min) auf 60% und 20% programmiert.
  • Seite 14: Schalter Und Andere Komponenten

    Brücke Anschluß Pin 3 Poti-Plus Begrenzungspotischleifer Pin 18 Minimalgeschwindigkeit begrenzt, und die Steuerung meldet einen Begrenzungspotentiometer-Fehler. Abb. 7 Verdrahtung des Geschwindigkeits-Begrenzungseingangs, um die Maximalgeschwindigkeit zu erreichen, wenn kein Geschwindigkeits- Begrenzungspotentiometer angeschlossen ist Alternativ kann der Pin 18 zum Anschluß eines Lenkwinkelpotentiometers verwendet werden.
  • Seite 15 ANMERKUNG: Die Steuerung muß an die Batterie angeschlossen sein, um die Schieben-Funktion einschalten zu können. Mechanischer Bremsschalter (Freilaufeinrichtung) Wenn man die elektromechanische Bremse mit einem mechanischen Hebel lösen und auf Freilauf schalten kann, wird ein Schalter zur Unterbrechung der Bremsspule empfohlen. Dieser Schalter unterbricht die Bremsverdrahtung, wenn die elektromechanische Bremse mit dem mechanischen Hebel gelöst wird.
  • Seite 16 Status-LED Die Steuerung 1228 hat die Möglichkeit, eine Status-LED anzusteuern, die dem Bediener auf einer Anzeigetafel auf einen Blick den Status der Steuerung anzeigt. Diese LED zeigt immer an, ob die Steuerung ein- oder ausgeschaltet ist. Die Status-LED zeigt über einen Blinkcode auch Diagnoseinformationen an (Kapitel Die Status-LED sollte mit einem entsprechenden Vorwiderstand installiert werden.
  • Seite 18: Programmierbare Parameter

    Zugriffsrechte für jeden programmierbaren Parameter fest, ob und welche Parameter für den Benutzer (Händler) mit einem Programmiergerät zugänglich seien sollen. Dementsprechend bietet Curtis PMC zwei verschiedene Versionen des Programmiergerätes 1307 an: das 1307-1102 ist für Benutzer (User) oder Händler gedacht (hat nur Zugriff auf Parameter, die für User freigegeben sind), und das 1307-2102 ist für die Fahrzeughersteller bestimmt (hat Zugriff auf alle Parameter).
  • Seite 19: Strombegrenzung (Main C/L) [Zugriff: Oem]

    Beschleunigungsparameter Strombegrenzung (Main Current Limit) Vorwärts-Beschleunigungsrate M1/M2 (Forward Acceleration Rate) Rückwärts-Beschleunigungsrate M1/M2 (Reverse Acceleration Rate) Bremsparameter Vorwärts-Verzögerungsrate, M1/M2 (Forward Deceleration Rate) Rückwärts-Verzögerungsrate, M1/M2 (Reverse Deceleration Rate) Schlüsselschalter-Ausschaltverzögerung (Key-Off Deceleration) Bremsabschaltverzögerung Geschwindigkeitsparameter Maximalgeschwindigkeit, M1/M2 (Maximum Speed) Minimalgeschwindigkeit, M1/M2 (Minimum Speed) Rückwärtsgeschwindigkeit (Reverse Speed) Kriechgeschwindigkeit (Creep Speed) Schieben-Geschwindigkeit (Push Speed) IR Geschwindigkeitskompensation (IR Speed Compensation)
  • Seite 20: Bremsparameter

    Beschleunigungsrate ist von 0,2 sec. bis 3,0 sec. in Schritten von 0,1 sec. einstellbar. Werte unter 0,5 sec. führen zu abrupten Beschleunigen und sollten nur unter besonderen Umständen verwendet werden. M1 / M2 Rückwärts-Beschleunigungsrate (M1/M2 Rev Accel) [Zugriff: User] Die Rückwärts-Beschleunigungsrate bestimmt die Zeit, in der die Steuerung den Ausgang in Rückwärtsfahrt von 0% auf 100% Geschwindigkeit beschleunigt.
  • Seite 21 Schlüsselschalter-Ausschaltverzögerung (Key Off Decel) [Zugriff: OEM] Die Schlüsselschalter-Ausschaltverzögerungsrate bestimmt die Zeit, in der die Steuerung den Ausgang herunterfährt, wenn während der Fahrt der Schlüsselschalter ausgeschaltet wird. Wenn dieser Parameter auf 0 gesetzt ist, ist die Funktion nicht aktiv und die Steuerung schließt den Motor sofort kurz, wenn der Schlüsselschalter ausgeschaltet wird.
  • Seite 22: Kriechgeschwindigkeit (Creep Speed) [Zugriff: Oem]

    der Maximalstellung. Die Rückwärtsgeschwindigkeit ist vom Mode unabhängig. ANMERKUNG: Wird ein Begrenzungspotentiometer in Ihrer Anwendung nicht verwendet, siehe Seite 12. Kriechgeschwindigkeit (Creep Speed) [Zugriff: OEM] Die Kriechgeschwindigkeit hilft beim Anfahren ein Zurückrollen des Fahrzeugs auf Steigungen zu verhindern, wenn die Bremse gelöst wird, aber nur ein sehr geringes Fahrgebersignal gegeben wird.
  • Seite 23: Fahrgeber-Kalibrierung (Thrtl Autocal) [Zugriff: Oem]

    Die Typen des Fahrgeber-Eingangssignals - Typ "0" bis "5" im Fahrgebertyp (Throttle Type) Programmenü- sind in Tabelle 2 aufgeführt. Fahrgeber-Kalibrierung (Thrtl Autocal) [Zugriff: OEM] Die Fahrgeber-Kalibrierung bietet eine einfache Möglichkeit, ein Wippen- Fahrgeberpotentiometer zu zentrieren. Um diese Funktion ganz zu nutzen, muß eine Hupe an den Hupenausgang angeschlossen werden.
  • Seite 24 Mitte zwischen diesen beiden Positionen. Das Potentiometer ist nun auf den richtigen Wert für Neutral justiert. 7) Die Klemmschraube des Fahrgebers festziehen, damit der Fahrhebel fest auf der Potentiometerachse sitzt. Den Fahrgeber betätigen und wieder loslassen um festzustellen, ob er selbsttätig wieder in die Neutralstellung zurückkehrt. Die Hupe sollte nach dem gleichen Drehweg in beide Richtungen ausgehen.
  • Seite 25 anfängt den Ausgang zu modulieren. Bei einem Wippenfahrgeber setzt der Neutralzonenparameter zwei Schwellwerte der Schleiferspannung, einen auf jeder Seite der 2,5 V (2,5 k W ) Mittelstellung, für vorwärts und rückwärts. Potentiometer Potimasse Potiplus Aktiver Bereich 4 k W 0,5 V 4,5 V 4,0 V 5k W...
  • Seite 26 ist. ANMERKUNG: Die Neutralzonenwerte in den beiden unteren Beispielen sind durch Rundung gleich; der tatsächliche Wert der Neutralzone in dem untersten Beispiel ist geringer als im Beispiel darüber. Bei einem Einfach-Fahrgeber bestimmt der Verstärkungsparameter die maximale Schleiferspannung, die zum Erreichen von 100% Ausgang nötig sind. Bei einem Wippenfahrgeber bestimmt der Verstärkungsparameter den Schleiferwiderstand, um das volle Ausgangssignal in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung zu erhalten: die benötigte Schleiferspannung für voll vorwärts wird reduziert und die benötigte...
  • Seite 27 Geschwindigkeiten. Werte über 50% geben dem Fahrzeug ein schnelleres, spontaneres Verhalten bei kleinen Fahrgebersignalen. Die Rampenform kann in 1% Schritten von 20% bis 70% programmiert werden. Der Rampenformwert bezieht sich auf die Ausgangsspannung bei 50% Fahrgebersignal als ein Prozentsatz des gesamten Bereichs. Bei einer Maximalgeschwindigkeit von 100% und einer Kriechgeschwindigkeit von 0% z.B.
  • Seite 28: Lenkwinkelpotentiometer (Turn Pot) [Zugriff: Oem]

    Schlüsselschalters der Fahrgeber betätigt ist. Der Anfahrschutz dient auch als Verriegelung, um den Fahrbetrieb zu verhindern, wenn der Schiebeneingang oder der Sperreingang belegt und die Schieben- oder die Sperrfunktion aktiviert sind. Wenn der HPD-Parameter auf Ein programmiert ist, wird der Anfahrschutz aktiviert, wenn (1) ein Fahrgebersignal größer als der Neutralzonenwert beim Einschalten des Schlüsselschalters anliegt, (2) wenn der Schiebenschalter beim Einschalten des Schlüsselschalters eingeschaltet ist, (3) nach dem Anhalten des...
  • Seite 29: Sparschaltung (Sleep Delay) [Zugriff: Oem]

    Sparschaltung (Sleep Delay) [Zugriff: OEM] Die Steuerung schaltet komplett ab, wenn der Fahrgeber länger als die für den Parameter Sparschaltung programmierte Zeit auf Neutral steht. Die Sparschaltung kann von 1 bis 60 min. eingestellt werden. Wenn sie auf 0 gesetzt wird, ist die Sparschaltung nicht aktiv und die Steuerung schaltet nie selbsttätig ab.
  • Seite 30: Überprüfung Der Installation

    Überprüfung der Installation Führen Sie die folgende Überprüfung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrzeug in Betrieb nehmen. Wenden Sie sich an Kapitel 6 Diagnose und Fehlerbeseitigung, wenn bei dieser Überprüfung ein Fehler auftritt. Die Installationsüberprüfung kann mit oder ohne dem Programmiergerät 1307 durchgeführt werden;...
  • Seite 31 den Ladegerätstecker ein und prüfen den Status des Sperreingangs. Schalten Sie jeden Schalter und beobachten Sie die Anzeige. Das Programmiergerät sollte den korrekten Zustand für jeden Schalter anzeigen. Prüfen Sie entsprechend den Fahrgeber- und den Begrenzungspotentiometer-Eingang. Das Programmiergerät sollte den korrekten Zustand für jeden Eingang anzeigen.
  • Seite 32: Überprüfung Der Steuerung Auf Der Werkbank Mit Dem Programmiergerät

    Überprüfung der Steuerung auf der Werkbank mit dem Programmiergerät Mit einer einfachen Testanordnung, wie in Abb. 13 gezeigt, können die Parameter der Steuerung mit dem Programmiergerät überprüft oder eingestellt werden, ohne daß die Steuerung ins Fahrzeug eingebaut werden muß. Die Verdrahtung kann auch ausgeweitet werden, so daß...
  • Seite 33: Funktion Des Programmiergeräts

    Funktion des Programmiergeräts Das optional erhältliche Curtis PMC Programmiergerät ermöglicht Ihnen die Programmierung, den Test und die Diagnose von programmierbaren Curtis PMC Impulssteuerungen. Das Programmiergerät wird durch die Impulssteuerung mit Spannung versorgt, an die es angeschlossen ist. Der Anschluß erfolgt über einen 4 poligen Molex Mini-Fit Jr.
  • Seite 34 Informationen zu der ausgewählten Zeile in den drei Menüs. Außerdem kann durch gleichzeitiges Drücken der Taste und der bzw. MORE INFO PROGRAM Taste das Spezial-Programmenü bzw. das Spezial- Diagnosemenü DIAGNOSTICS angewählt werden. Das Anzeigefenster enthält eine 4-zeilige LCD-Anzeige. Diese Anzeige ist selbst bei Sonnenschein lesbar.
  • Seite 35 CHANGE Eine LED an der Spitze jeder Pfeiltaste CHANGE VALUE VALUE zeigt an, ob die Taste aktiv ist, und ein Ändern des Parameters in diese Richtung möglich ist. Beim Vergrößern eines Parameters leuchtet die LED an der "AUF" Taste so lange, CHANGE VALUE bis der Maximalwert für diesen Parameter erreicht ist.
  • Seite 36 einzustellen, erscheint eine Meldung in der Anzeige die darauf hinweist, daß die Rückwärtsgeschwindigkeit von der Minimalgeschwindigkeit in Mode 1 abhängig ist. Das Programmenü ist am Ende dieses Kapitels dargestellt. ANMERKUNG: Manche Punkte sind nicht bei allen Modellen verfügbar. Im Testmenü, erreichbar durch Drücken der Taste, werden in Echtzeit TEST Informationen über die Zustände der Ein- und Ausgänge, sowie der...
  • Seite 37: Steuerungen Kopieren

    STEUERUNGEN KOPIEREN Zwei Menüpunkte des Spezial-Programmenüs - "Save Controller Settings in Programmer" und "Load Programmer Settings into Controller" - erlauben es Ihnen, Steuerungen zu kopieren. Um dieses zu erreichen, programmieren Sie eine Steuerung mit den gewünschten Parametern, speichern diese Einstellungen in das Programmiergerät und laden sie in weitere, gleiche Steuerungen (gleiche Modellnummer).
  • Seite 38 FEHLERTOLERANTES PROGRAMMIEREN Jedesmal, wenn das Programmiergerät an eine Steuerung angeschlossen wird, liest es alle Parameter der Steuerung und speichert sie in seinem Kurzzeitspeicher. Sie können während der Programmierung jederzeit über das Spezial-Programmenü auf diese Anfangswerte zurückgreifen. Dazu rollen Sie "Revert to Previous Settings" in die oberste Zeile des Anzeigefensters, drücken Sie die Taste und MORE INFO...
  • Seite 39: Anmerkungen Zum Programmenü

    Programmiergerät-Menüs Die Programmpunkte sind in der Reihenfolge ihres Erscheinens in den jeweiligen Menüs des Programmiergerätes 1307 aufgelistet. In den einzelnen Menüs des 1307 sind nicht alle Punkte auch mit einer deutschen Anzeige vorhanden. Daher werden in den folgenden Tabellen die englischen Anzeigentexte aufgelistet.
  • Seite 40 1 Fahrgeber Typ Typ 0: Wippenpotentiometer (5 k W Poti oder 5 V Fahrgeber) Typ 1: invertierte Wippenpotentiometer (5 k W Poti oder 5 V Fahrgeber) Typ 2: Einfach-Potentiometer (0 - 5 k W ) Typ 3: invertiertes Einfach-Potentiometer (5 k W- 0) Typ 4: Einfach-Spannungsfahrgeber (0 - 5 V) Typ 5: invertierter Einfach-Spannungsfahrgeber (5 V - 0) Testmenü...
  • Seite 41 Diagnose und Spezialdiagnose-"Menü" Dieses ist kein echtes Menü, sondern vielmehr eine Liste der möglichen Anzeigen in den Diagnose- und Spezialdiagnose-Menüs. Der Einfachheit halber sind die Meldungen in alphabetischer Ordnung aufgeführt. Em Bremse, Spule offen oder Treiber Kurzschluß BRAKE ON FAULT Em Bremse, Spule Kurzschluß...
  • Seite 42: Diagnose Und Fehlerbehebung

    Diagnose und Fehlerbehebung Die Impulssteuerung 1228 liefert Diagnoseinformationen, um die Fehlersuche im Antriebssystem zu unterstützen. Die Diagnoseinformation kann durch den Blinkcodes der Status-LED oder durch die Diagnoseanzeige des Programmiergeräts 1307 angezeigt werden Diagnose mit der Status-LED Wenn kein Fehler vorliegt, leuchtet die Status-LED während des normalen Betriebs konstant.
  • Seite 43: Erläuterungen

    : Das Testmenü wählen und die Statusanzeigen der Ein- und 3. SCHRITT Ausgänge in Rückwärtsrichtung beobachten. In diesem Beispiel zeigt die Anzeige, daß der Rückwärtsschalter nicht schließt, wenn auf rückwärts geschaltet wird. Hier liegt ein Fehler im Rückwärtsschalter oder der Schalterverdrahtung vor.
  • Seite 44 Tabelle 4 FEHLERSUCHANLEITUNG ANZEIGE ERLÄUTERUNGEN MÖGLICHE URSACHEN CODE PROGRAMMIERGERÄT Reduzierung wegen Über- 1. Temperatur > +92°C oder <-25°C oder Untertemperatur 2. Fahrzeug überladen THERMAL CUTBACK 3. Em-Bremse löst nicht richtig 4. Extreme Umgebungsbedingungen Falsche Spannung am 1. Potieingang, Kabel unterbrochen oder Fahrgebereingang kurzgeschlossen THROTTLE FAULT 1...
  • Seite 45: Wartung

    Wartung Die Impulssteuerung Curtis PMC 1228 bedarf keiner Wartung. Es sollte nicht versucht werden, die Steuerung zu öffnen, zu reparieren oder anderweitig zu modifizieren. Dieses kann die Steuerung beschädigen und führt zum Verlust der Garantieansprüche. Es wird jedoch empfohlen, die Steuerung jederzeit sauber und trocken zu halten, und den Fehlerspeicher im Spezial- Diagnosemenü...
  • Seite 46 zusätzlich die PROGRAM Taste), rollen Sie durch das Menü bis "Clear Diagnostic History" (Lösche Fehlerspeicher) in der obersten Zeile der Anzeige erscheint und drücken erneut die MORE INFO Taste. Das Programmiergerät fordert Sie dann auf, das Löschen zu bestätigen (Value up - Pfeil nach oben) oder abzubrechen (Value down - Pfeil nach unten).
  • Seite 47: Ausgangsstufenfehler

    ANHANG A Glossar der Funktionen und Eigenschaften Anfahrschutz-Fahrgeber / Verdrahtungsfehler Wenn der Fehler Anfahrschutz-Fahrgeber (HPD) für länger als 10 sec. ununterbrochen ansteht, sperrt die Steuerung den Fahrbetrieb, bis der Schlüsselschalter aus-/ eingeschaltet wird. Diese Funktion verhindert den Fahrbetrieb mit defektem oder falsch justiertem Fahrgeber.
  • Seite 48: Fahrgeberbereich

    Anhang C. Elektronische Fahrgeber der ET-Reihe Der ET-1XX ist ein Fahrgeber (Mittelstellung-Aus), der für Curtis von Hardellet gefertigt wird. Er liefert ein 0-5 V Fahrgebersignal, jeweils für die Vorwärts- und die Rückwärtsrichtung. Für den ET-1XX muß der Fahrgebereingang als Einfachtyp mit separatem Rückwärtsschalter konfiguriert werden.
  • Seite 49 Fahrgeberdynamik Die dynamische Reaktion auf ein Fahrgebersignal (PWM-Tastverhältnis als Funktion der Zeit) wird durch die Einstellungen der Beschleunigungs- und Verzögerungsraten bestimmt. Die zeitliche Reaktion verläuft linear. Die neueste Fahrgeberstellung wird bearbeitet und die Steuerung beschleunigt (oder verzögert) dann automatisch linear bis die neue Fahrgeberanforderung erreicht ist. Fahrgeberfehler-Überwachung 5 k W , 3-Draht-Potentiometer Fahrgeber Der Fahrgeberfehler-Überwachungskreis für 5 k W , 3-Draht-Potentiometer...
  • Seite 50: Fehlerrücksetzen

    Ein interner Mikroprozessor übernimmt die automatische Überwachung aller Funktionen der Impulssteuerung. Wird ein Fehler erkannt, so wird er über einen entsprechenden Blinkcode der Status-LED angezeigt und im Diagnosememü des Programmiergeräts 1307 gemeldet. Siehe hierzu auch Kapitel 6 Diagnose und Fehlerbehebung. Bei einem kritischen Fehler sperrt die Steuerung den Fahrbetrieb.
  • Seite 51 halten. Die Motorbelastung ändert sich z.B. an Steigungen und Gefällen, beim Überfahren von Hindernissen wie Bordsteinkanten usw. Der programmierbare IR Kompensations-Koeffizient bestimmt, wie stark die Steuerung versucht, die Geschwindigkeit bei veränderten Lastbedingungen konstant zu halten. - Siehe Kapitel 3, Seite 19. ISO Potentiometerüberwachung Die 1228 Steuerung enthält Schaltkreise, um die ISO 7176 Anforderungen der Potentiometerüberwachung zu erfüllen.
  • Seite 52: Regeneratives Bremsen

    Verhältnis der Ein- und Auszeiten (Puls-Weiten-Modulation) stellt sich am Motor eine Gleichspannung ein, mit der die Drehzahl des Motors gesteuert werden kann. Curtis PMC Impulssteuerungen der 1200 Reihe nutzen eine hohe PWM- Schaltfrequenz von 15 kHz und erreichen damit einen leisen, effizienten Fahrbetrieb.
  • Seite 53: Sparschaltung

    - Siehe Kapitel 3, Seite 16. Stromvervielfachung Bei der Beschleunigung und beim langsamen Fahren läßt die Curtis PMC Impuls- steuerung mehr Strom durch den Motor fließen, als sie der Batterie entnimmt. Die Steuerung wirkt wie ein Gleichstromtransformator. Sie transformiert geringen Strom und hohe Spannung (die volle Batteriespannung) in einen hohen Strom bei geringer Spannung.
  • Seite 54: Temperaturanzeige

    Der Temperaturwert in der Anzeige des Testmenüs des Programmiergerätes 1307 ist die augenblickliche Temperatur der Steuerung in °C. Thermischer Schutz Aufgrund ihrer Konstruktion und Effektivität erwärmen sich Curtis PMC Impulssteuerungen im normalen Betrieb nur gering. Eine Überhitzung kann jedoch auftreten, wenn die Steuerung für eine Anwendung unterdimensioniert ist oder anderweitig überlastet wird.
  • Seite 55: Übertemperatur

    Übertemperatur (Siehe thermischer Schutz) Unterspannungsschutz Der Unterspannungsschutz reduziert automatisch die Ausgangsspannung, wenn beim Einschalten eine Batteriespannung unterhalb der Unterspannungsgrenze anliegt, oder wenn die Batteriespannung im Betrieb durch die Belastung unter den Grenzwert gezogen wird. Der Unterspannungs-Grenzwert ist nicht einstellbar. Er beträgt 17 V und wird auf 14 V reduziert.
  • Seite 56: Vorladefehler

    einem Ruck beim Anhalten kommt, und dennoch so kurz, daß die Bremse sofort nach dem Anhalten des Fahrzeugs abfällt. Der Rückrollschutz und der Vorrollschutz werden durch diese Verzögerungszeit beeinflußt. Dieser Parameter sollte deshalb beim Fahren in der Ebene und an Steigungen eingestellt werden, damit die gefundene Einstellung das komfortabelste Abbremsen innerhalb des geforderten Anhaltewegs ermöglicht.
  • Seite 57: Zugriffsrechte

    Treiber der MOSFETs direkt ab. Er kann nur durch Aus-/Einschalten des Schlüsselschalters zurückgesetzt werden. Der interne Watchdog Timer muß periodisch durch die korrekt ablaufende Software zurückgesetzt werden. Wird er nicht zurückgesetzt, läuft der interne Timer ab und der Mikroprozessor führt einen "Warmstart" durch. Dies führt zum Abschalten aller Ausgänge des Prozessors und dem Abschalten der Steuerung.
  • Seite 58: Abmessungen Der Fahrgeber

    Curtis PMC Standardpotentiometer, 5 k W , 3 Anschlüsse Abb. B-1 Teile-Nr. 98191 45° LINKSANSCHLAG RECHTSANSCHLAG Mit Mikroschalter: PB-6 Mit Mikroschalter: PB-9 Ohne Mikroschalter: PB-5 Ohne Mikroschalter: PB-10 Curtis PMC Potentiometer-Box, PB-5, -6, -9 und -10, 5 k W Abb. B-2...
  • Seite 59 Poten tiom eter Anschluß: ß = lau/ orange=Schalter, S chließ er range Curtis PMC Fußpedal FP-2, 5 k W Abb. B-3 40 ° Elektr. Daten: Aktiver Drehwinkel 40° 5 k W ±10% Gesamtwiderstand Abb. B-4...
  • Seite 60 6  6 M3  12  M5 Abb. B-5 Curtis Elektronischer Fahrgeber (ET Reihe)
  • Seite 61: Anhang C Elektromagnetische Veträglichkeit

    Abschirmung, Kabelführung und Anordnung der Komponenten. Und schließlich ist ein weiterer Teil der EMV Festigkeit von dem Zusammenwirken aller Komponenten abhängig. Die nachfolgend aufgeführten Entwicklungstechniken können die EMV Festigkeit von Produkten verbessern, in denen Curtis PMC Impulssteuerungen eingesetzt werden. Verringerung der Störfeldstärke: Das Bürstenfeuer des Motors kann eine bedeutende Quelle von Störfeldstärken...
  • Seite 62 Störfeldstärke ist im allgemeinen proportional zur Kabellänge. Die Störfeldspannungen und –ströme gelangen über den Stecker in die Steuerung, an den das Kabel angeschlossen ist. Curtis PMC Impulssteuerungen verfügen über Entstörkondensatoren auf der Platine an den Steueranschlüssen, um die Auswirkungen der Störfelder auf die internen Schaltkreise zu reduzieren. In manchen Anwendungen kann es notwendig sein, mit Ferritringen auf den Steuerleitungen die gewünschte Immunität zu erreichen.
  • Seite 63 Schweißpunkte oder Kontaktflächen gegeben sein. Wenn Kontaktflächen verwendet werden, muß auf die Korrosionsbeständigkeit des Materials geachtet werden, und korrosionshemmende Maßnahmen für das Abschirmungsmaterial ergriffen werden. Wenn der leitfähige Kontakt nicht durchgehend ist, kann die Abschirmung dadurch verbessert werden, daß die aufeinandertreffenden Teile sich überlappen anstatt voreinander zu stoßen.
  • Seite 64: Anhang D Technische Daten

    ANHANG D Technische Daten Tabelle D-1 Technische Daten: 1228 Impulssteuerung Nennspannung 24 V PWM Frequenz 15 kHz Isolation zum Kühlkörper 500 V AC (minimal) Strom über B+, B- Steuereingang 9 A (Pins 1, 2, 10, 11 Steuerstecker) Stromaufnahme Schlüsselschaltereingang 50 mA ohne, 150 mA mit Programmiergerät Stromaufnahme Schlüsselschalter (Spitze) 1,5 A Stromaufnahme Steuereingang...
  • Seite 65: Elektromagnetbremsen-Treiber Und Drahtbruch-Erkennung

    ANHANG E Softwareänderungen für Modelle ab -2420 und –2720 Die 1228 wurde kürzlich einer größeren Softwareüberarbeitung unterzogen. Diese Änderungen verbessern das Fahrverhalten des Fahrzeugs noch weiter und erlauben die Abschaltung der EM-Bremsüberwachung für jene Anwendungen, in denen keine EM- Bremse eingesetzt wird. Die Änderungen sind beträchtlich, haben aber keinen Einfluss auf die Fahrzeugsicherheit, denn alle Überwachungsfunktionen wurden beibehalten.
  • Seite 66: Änderungen Im Diagnostic Menu

    Änderungen im Diagnostic Menu MAIN CONT FAULT (Hauptschütz Fehler) Die Fehler MAIN CONT WELDED und MAIN CONT DNC werden im Diagnostics Menu nicht mehr separat angezeigt. Diese Fehler werden weiterhin überprüft, wurden aber zu einer einzigen Fehlermeldung, genannt MAIN CONT FAULT, im Diagnostics Menu zusammengefasst.
  • Seite 67: Abstimmung Des Fahrverhaltens

    durch das Relais abgeschaltet, aber die Steuerung meldet keinen Fehler und der Motor kann angesteuert werden. Wird die 1228 in einem System ohne Bremsabschalt-Relais eingesetzt, sollte der Parameter SL BRAKE FLTS auf “ON” gesetzt werden. Die Steuerung überprüft dann den Bremsensteuerkreis auf Bremstreiber-Kurzschluss und Drahtbruch. Neue Parameter im Program Menu SEAT LIFT (Sitzlift) (ON/OFF (EIN/AUS), OEM Zugriff)
  • Seite 68 TURN POT Der Parameter TURN POT wurde entfernt, um Code-Platz für neue Funktionen zur Verbesserung des Fahrgefühls zu schaffen. Diese Funktion wurde in keiner Applikation genutzt. PROGRAM #1, PROGRAM #2 , PROGRAM #3, PROGRAM #4 Diese Parameter sind Variablen für Entwicklungs-Tools. Sie haben in der neuen Software keine Aufgabe mehr und fallen daher weg.
  • Seite 69: Beschleunigungs- Und Verzögerungsparameter

    Motorwiderstand sehr einfach gemessen werden kann. Unter bestimmten, weiter unten in der “Tuning Anleitung” beschriebenen sehr speziellen Bedingungen, wird der Motorwiderstand berechnet und im Test Menu des Programmiergeräts 1307 angezeigt. IR COMP COEFF (IR Kompensations-Koeffizient) (0 – 100 %, 70% Voreinstellung, OEM Zugriff) Bisher bestimmte dieser Parameter die Menge an Kompensation bei Belastung des Motors, und wurde als tatsächlicher Motorwiderstandswert in Milliohm eingegeben.
  • Seite 70 Geänderte Parameter für Beschleunigung und Verzögerung ACCEL MAX SPD (Beschleunigung Maximalgeschwindigkeit) (0.2 – 4.0, 1.4 voreingestellt, Zugriff User) Dieser Parameter bestimmt die Beschleunigungsrate in vorwärts bei hohen Begrenzungspotentiometersignalen. Kleiner Werte ergeben eine schnellere Beschleunigung. Die Einheit ist Sekunden. ACCEL MIN SPD (Beschleunigung Minimalgeschwindigkeit) (0.2 –...
  • Seite 71: Geänderte Parameter Der Vorigen Software

    ESTOP Der Parameter ESTOP ist vergleichbar der Auffahrschutzfunktion bei Flurförderzeugen. Er bewirkt eine schnellere Verzögerungsrate, wenn während der Vorwärtsfahrt der Fahrgeber auf voll rückwärts gestellt wird. Das bedeutet, die Funktion ESTOP wird nur aufgerufen, wenn das Fahrzeug vorwärts fährt und der Fahrschalter schnell über Neutral hinweg auf mindestens 80% Rückwärtssignal bewegt wird.
  • Seite 72: Anleitung Zur Abstimmung Des Fahrverhaltens

    M1 REV SPD Dieser Parameter erscheint nun als M1 REV MAX SPD im Programmmenü. Die Funktion des Parameters hat sich nicht geändert. M2 REV SPD Dieser Parameter erscheint nun als M2 REV MAX SPD im Programmmenü. Die Funktion des Parameters hat sich nicht geändert. THROTTLE TYPE Dieser Parameter erscheint nun als THRTL TYPE im Programmmenü.
  • Seite 73 Beobachten Sie auf dem Programmiergerät die Test-Anzeige für MOTOR R. Sie zeigt den Widerstand des Motors in mOhm an. Geben Sie diesen Wert im Parameter MOTOR R im Program Menu des Programmiergerätes ein. . Es ist WICHTIG, diesen Wert auf den tatsächlichen, gesamten Motorwiderstand zu stellen.
  • Seite 74 Stellen Sie das Begrenzungspotentiometer auf Minimum. Die Beschleunigungsrate bei Fahrgebersignal voll vorwärts wird bestimmt durch den ACCEL MIN SPD. Stellen Sie mit dem Programmiergerät den Parameter ACCEL MIN SPD so ein, dass das Fahrzeug in der gewünschten Zeit auf diese Maximalgeschwindigkeit beschleunigt.
  • Seite 75 Nachdem das Fahrzeug mit Maximalgeschwindigkeit fährt, stellen Sie den Fahrgeber zurück auf Neutral. Die vorwärts Verzögerungsrate wird durch den Parameter DECEL MAX SPD bestimmt. Stellen Sie mit dem Programmiergerät den Parameter DECEL MAX SPD so ein, dass das Fahrzeug in der gewünschten Zeit abbremst. Lassen Sie das Begrenzungspoti immer noch auf Maximum und stellen den Fahrschalter auf rückwärts.
  • Seite 76 zwischen ausreichender Last-Kompensation und normalem Beschleunigungs- und Verzögerungsverhalten sein. Der normale Einstellbereich für diesen Parameter liegt ungefähr zwischen 50-80%. Ist der Wert viel größer oder kleiner, wurde eventuell der Motorwiderstand MOTOR R nicht korrekt eingegeben. Beachten Sie auch, dass große Unterschiede in der Einstellung des IR COMP COEFF Parameters Auswirkungen auf die Einstellung der Geschwindigkeiten in Abschnitt (3) hat.
  • Seite 77 Fahrer anhalten will. Software-Beschreibung der Sitzlift- und der EM-Bremsfunktion Einleitung: Um die Integration der Curtis PMC Impulssteuerung 1228 in Elektromobilen und Reinigungsmaschinen zu vereinfachen, wurde die Software der 1228 geändert. Diese Änderungen beinhalten die neue Sitzlift-Funktion und eine größere Flexibilität bei der Behandlung von Fehler im Elektromagnetischen-(EM-) Bremstreiberausgang und dessen Verdrahtung.
  • Seite 78 der vorher ausschließlich für das Programmiergerät genutzt wurde. Dieser Stecker dient nun zusätzlich als Eingang für die Umschaltung in den Modus Sitzliftfunktion. Wenn die Pins 1 und 3 an J9 kurzgeschlossen werden, schaltet die Steuerung die Bremse ab (unabhängig von der Fahrgeberstellung) und setzt die Fahrparameter auf die Werte für Mode 1.
  • Seite 79 BRAKE FAULTS – On/Off, OEM Zugriff– Dieser Parameter schaltet alle Überwachungen des Bremstreibers und der Bremsenverdrahtung ein (ON) oder aus (OFF). Alle Elektromobilanwendungen müssen diesen Parameter auf ein “ON” gesetzt haben, um die Sicherheitsbestimmungen zu erfüllen. In anderen Anwendungen kann dieser Parameter auch auf aus “OFF”...

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