2 Planung
2.4 elektrIsche auslegung
anforderungen an das system
Detaillierte elektrische kenndaten bitte dem Produktdatenblatt
entnehmen.
¼
Ausschließlich module gleichen typs und gleicher Leistungs-
klasse verschalten.
Berücksichtigen Sie bei der Auslegung der Stringlänge die
¼
Spannungsauslegung des Wechselrichters.
sicherheitsfaktor
Während des normalbetriebs kann das modul einen höheren
Strom und / oder eine höhere Spannung liefern, als es unter ge-
normten Prüfbedingungen ermittelt wurde. Setzen sie deshalb
einen Sicherheitsfaktor von 1,25 für i
Bestimmung der Spannung-Bemessungswerte der eingesetz-
ten komponenten.
Bestimmung der Strom-Bemessungswerte der kabel, Größe
der Sicherungen und der Bemessung der Steuerungen.
¼
Jeweils gültige nationale vorschriften für die installation elek-
trischer Anlagen anwenden.
serienverschaltung
eine Serienverschaltung der module ist nur bis zur maximalen,
im jeweils aktuell gültigen Datenblatt angegebenen Systemspan-
nung zulässig.
Auslegung unter Berücksichtigung aller Betriebsfälle und
relevanten technischen vorschriften und normen vornehmen.
Dadurch wird sichergestellt, dass die maximale Systemspan-
nung, einschließlich erforderlicher Sicherheitszuschläge,
nicht überschritten wird.
Bitte beachten Sie, dass sich die Spannung unserer CiGS So-
larmodule aufgrund des Light-Soaking effekts nach längerer
Sonneneinstrahlung leicht erhöhen kann. Berücksichtigen Sie
daher bei der Systemauslegung für v
heitsfaktor von +2,5 %.
8
InstallatIons- und BEtRIEBsanlEItunG FÜR sl2 solaRModulE dER GEnERatIon G1.5
und v
an bei der:
SC
oC
und v
einen Sicher-
oC
mPP
Parallelverschaltung
¼
verschalten Sie ausschließlich module gleichen typs und glei-
cher Leistungsklasse.
Stellen Sie die einhaltung der im Datenblatt angegebenen
¼
maximalen Rückstrombelastbarkeit sicher. im Fall von Rück-
strömen (verursacht durch moduldefekte, erdschlüsse oder
verschattungen) können module sonst beschädigt werden.
um die auftretenden Rückströme zu begrenzen, empfehlen wir
folgende Sicherungsvarianten:
auslegung mit Begrenzung der anzahl von parallel verschalte-
ten strängen
ohne weitere maßnahmen zur Strombegrenzung dürfen maximal
3 modulstränge parallel an einem Wechselrichter betrieben
werden.
auslegung mit strangdioden
Wenn mehr als 3 Stränge parallel verschalten werden, müssen
jeweils maximal 3 Stränge über eine gemeinsame Strangdiode
gegen Rückströme aus der restlichen Anlage geschützt werden.
auslegung mit strangsicherungen
in diesem Fall müssen die module je Strang mit 5 A auf der Plus-
und minusseite gesichert werden.
hInWeIs!
Bei der installation unterschiedlicher Produktrevisionen gilt die
jeweils minimal zulässige Rückstrombelastbarkeit.
Wechselrichter
Solibro module dürfen ausschließlich mit Wechselrichtern be-
trieben werden, deren negativer Generatorpol zu erden ist oder
deren Potentialverlauf stets positiv verläuft.
hInWeIs!
Weitere Informationen finden sie im Kapitel 5.1 Vorgaben zur
Funktionserdung.