Aufbewahren für späteres Nachschlagen Allgemeines Alle EDS-Modbus-Geräte sind mit einer RS-485-Schnittstelle ausgestat- tet. Über die Schnittstelle können Prozess-, Parameter- und Konfigurati- onsdaten übertragen werden. Die serielle Schnittstelle richtet sich nach dem „Specification and Implementation Guide“ V1.02. Als Protokoll wird das Modbus-RTU-Protokoll nach Spezifikation V1.1b3 verwendet. Bestimmungsgemäße Verwendung Die Modbus-Geräte werden über die RS-485-Schnittstelle miteinander verbunden.
Leitungsterminierung und Vermeidung von Leitungsreflexionen Modbus-Funktionen An den offenen Kabelenden (erster und letzter Teilnehmer im Bussystem) Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle möglichen Funktionen, entstehen immer Leitungsreflexionen. Diese sind umso stärker, je größer die in EDS-Modbus-Geräten vorhanden sein können. Welche Funktionen die Baudrate des Bussystems ist.
Geräteidentifikation In jedem EDS-Modbus-Gerät ist der Registerbereich 31001 - 31061 mit den Identifikationsdaten belegt. Die Register sind entsprechend mit ASCII- Zeichen beschrieben. Nicht alle Stellen werden in jedem EDS-Modbus-Gerät genutzt. Unbenutzte Stellen sind mit Leerzeichen (0x0020) beschrieben. Die Belegung kann der folgenden Tabelle entnommen werden: Register-Adresse Protokoll-Adresse Name...
Fehlermeldungen Installation Die Hauptgründe dafür, dass ein Modbus-Slave nicht antwortet sind: Alle Modbusfähigen Geräte der Firma E. Dold und Söhne KG sind für die Installation innerhalb eines Schaltschranks ausgelegt, so lange nichts - Fehlerhaftes Übertragen CRC ist nicht korrekt anderes in der jeweiligen Gerätespezifikation angegeben ist.
Kommunikationsüberwachung Die Kommunikationsüberwachung kontrolliert die Datenübertragung zwi- schen Modbus-Master und Modbus-Slave und bietet die Möglichkeit, die Ausgänge selbstständig abzuschalten. Für die Kommunikationsüberwachung sind im Modbus-Slave zwei Regis- ter reserviert. Zum einen das Register Timeout, in welchem die Timeout- Zeit festgelegt wird und zum anderen das Register Timeout-Freigabe. Um die Kommunikationsüberwachung zu starten, muss als erstes in das Register Timeout die Timeout-Zeit geschrieben werden.
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Anhang A In allen Beispielen hat der angesprochene Slave die Adresse 11 (0x0B). Die dargestellten Telegramme sind im hexadezimalen Format angegeben. Funktion 0x01 Read Coils Request Response Telegramm (hex) Beschreibung Telegramm (hex) Beschreibung Adresse Modbus Slave 11 Adresse Modbus Slave 11 Funktions-Code 01 für Read Coils Funktions-Code 01 für Read Coils H-Byte Startadresse Coils...
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Anhang A Funktion 0x04 Read Input Registers Request Response Telegramm (hex) Beschreibung Telegramm (hex) Beschreibung Adresse Modbus Slave 11 Adresse Modbus Slave 11 Funktions-Code 04 für Read Input Registers Funktions-Code 04 für Read Input Registers Anzahl der Bytes mit gelesenen Input Register; H-Byte Startadresse Input Registers 2 Bytes L-Byte Startadresse Input Registers;...
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