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Bedienung; Anschluß Der Zuspieler; Synchronisierung; Die Erste Mischung - Mutec Smart Merge Bedienungsanleitung

8-channel digital line mixer and routing matrix
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BEDIENUNG

Die Bedienung des SMART MERGE ist dank seiner klaren Strukturierung
und vollautomatischen Arbeitsweise denkbar einfach.
Anschluß der Zuspieler
Bei der Wahl der digitalen Audioeingänge des SMART MERGE für die
anzuschließenden Geräte ist grundsätzlich zu beachten, daß für die
Eingänge 1 + 2 jeweils zwei Schnittstellen zur Verfügung stehen. Eingang
1 ermöglicht den Anschluß einer S/PDIF- oder AES/EBU-Signalquelle,
wobei die Umschaltung zwischen beiden Anschlüssen automatisch
erfolgt. Die Priorität liegt hierbei auf dem AES/EBU-Eingang. Liegt ein
gültiges AES/EBU-Signal an, kann an dem S/PDIF-Eingang kein Signal
mehr empfangen werden. Wird der AES/EBU-Eingang nicht beschaltet, ist
automatisch der S/PDIF-Eingang freigegeben.
Eingang 2 ermöglicht den Anschluß einer coaxialen- oder einer optischen
S/PDIF-Signalquelle. Die Priorität liegt hierbei auf dem optischen S/PDIF-
Eingang, die Umschaltung der Schnittstellen erfolgt ebenfalls automa-
tisch, wie zuvor beschrieben.
Sind die Eingänge mit verwertbaren digitalen Audiosignalen beschaltet,
so wird dieses durch die LEDs INPUT 1+4 an der Frontblende signalisiert
(siehe nebenstehende Abbildung). Leuchtet die zum entsprechenden
Eingang passende LED nicht dauerhaft, ist eventuell das hier eingehende
Signal fehlerhaft. Es kann dadurch zu Störungen im AES/EBU-Summensig-
nal kommen!

Synchronisierung

Der SMART MERGE beinhaltet keine eigene Taktreferenz. Demzufolge
muß das Gerät extern synchronisiert werden. Dieses kann durch das
Zuführen eines Word-Clock- oder Word-Clock- x 256-Signals (sog. Super
Clock für ProTools
-System) erfolgen. Ist kein Word-Clock-Signal verfüg-
TM
bar, dient automatisch der erste digitale Audioeingang als Taktreferenz
für den SMART MERGE. Das Gerät kann nicht funktionieren, wenn kein
Word-Clock-Signal zugeführt wird und gleichzeitig der erste digitale Audio-
eingang nicht mit einem verwertbaren Signal beschaltet ist!
Liegen am Word-Clock-Eingang ein Taktsignal und am ersten digitalen
Audioeingang ein verwertbares Audiosignal an, so hat das Word-Clock-
Signal stets die erste Priorität! Demzufolge wird das AES/EBU-Summen-
signal synchron zum eingehenden Word-Clock-Signal ausgegeben.
Liegt ein verwertbares Word-Clock-Signal am Word-Clock-Eingang an, so
wird dieses durch die blaue LED LOCK WCLK auf der Frontblende signali-
siert (siehe nebenstehende Abbildung). Wenn kein Word-Clock-Signal an-
geschlossen ist und damit der erste Audioeingang als Taktreferenz dient,
so leuchtet die blaue LED LOCK INPUT 1 auf der Frontblende.
Leuchtet die zur angeschlossenen Taktquelle passende LOCK-LED nicht
dauerhaft, so ist keine kontinuierliche Wiedergabe am AES/EBU-Summen-
ausgang möglich!
Da der SMART MERGE eingangsseitig vollständig mit Abtastratenwand-
lern bestückt ist, können die eingehenden digitalen Audiosignale asyn-
chron anliegen. Das AES/EBU-Summensignal wird demzufolge synchron
zu dem jeweiligen Referenztaktsignal ausgegeben - unabhängig der
Taktraten der eingehenden Signale!
Damit ermöglicht der SMART MERGE, neben seiner eigentlichen digitalen
Mischfunktion, auch die Einbindung von nicht synchronisierbaren Geräten
in eine taktsynchrone Studioumgebung. Er fungiert dadurch ebenso als
mehrkanaliger Abtastratenwandler und Formatkonverter.

Die erste Mischung

Bevor das erste Mischsignal abgehört wird, sollte der Schalter SINGLE /
MASTER (siehe nebenstehende Abbildung) auf MASTER eingestellt sein,
um das vollständige Mischsignal am AES/EBU-Summenausgang zur Verfü-
gung zu stellen.
Sind die zu mischenden Signalquellen sowie ein zur Synchronisierung
notwendiges Referenztaktsignal angeschlossen, und signalisieren die
frontseitigen LEDs die Verwertbarkeit aller Signale, beginnt automatisch
der Mischvorgang im SMART MERGE - es sind keine weiteren Einstellun-
gen zu tätigen!
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Signaleingänge
Signaleingänge
mit Priorität
Bei der Beschaltung des SMART MERGE ist
stets darauf zu achten, den ersten digitalen
Audioeingang immer vorrangig zu belegen!
Ist kein Word-Clock-Signal vorhanden, dient
das am ersten digitalen Audioeingang anlieg-
ende Signal als Taktreferenz für das Gerät.
Input- + Lock-Status-LEDs
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