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BADU BNR 300 Montage & Betriebsanleitung

BADU BNR 300 Montage & Betriebsanleitung

Niveauregler
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Niveauregler
BADU
BNR 300
®
Montageanweisung und Bedienungsanleitung
Vor der Montage, Inbetriebnahme und Bedienung sorgfältig lesen

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für BADU BNR 300

  • Seite 1 Niveauregler BADU BNR 300 ® Montageanweisung und Bedienungsanleitung Vor der Montage, Inbetriebnahme und Bedienung sorgfältig lesen...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Seite Seite 4.11. Zuspeisung A.1. EG-Konformitätserklärung 4.12. Pegelschalter 1 A.2. Allgemeine Hinweise 4.13. Pegelschalter 2 A.3. Symbolerklärung A.4. Veränderungen am Gerät 4.14. Pegelschalter 3 A.5. Gewährleistung und Haftung Schutzfunktionen 5.1. Sicherheitsabschaltung B.1. Technische Daten 5.2. Modus Wasserdetektor 1 B.3. Über den Regler 5.3. Empfindlichkeit Wasserdetektor 1 B.4.
  • Seite 3: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise A.1. EG-Konformitätserklärung Durch das CE-Zeichen auf dem Gerät erklärt der Hersteller, dass der B ADU ® BNR 300 den einschlä- gigen Sicherheitsbestimmungen der EG Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG sowie der EG Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit 2004/108/EG entspricht. Die Konformität wurde nachgewiesen und die entsprechenden Unterlagen sowie die EG-Konformi- tätserklärung sind beim Hersteller hinterlegt. A.2. Allgemeine Hinweise Diese Montage- und Bedienungsanleitung enthält grundlegende Hinweise und wichtige In- formationen zur Sicherheit, Montage, Inbetriebnahme, Wartung und optimalen Nutzung des Gerätes. Deshalb ist diese Anleitung vor Montage, Inbetriebnahme und Bedienung des Gerätes vom Installateur/Fachkraft und vom Betreiber der Anlage vollständig zu lesen und zu beachten. Bei dem Gerät handelt es sich um einen automatischen, elektrischen Niveauregler für das Schwimmbad und ähnliche Anwendungen. Installieren Sie den Regler ausschließlich in trocke- nen Räumen und unter Umgebungsbedingungen wie unter B.1 „technische Daten“ beschrieben. Beachten Sie zudem die in den jeweiligen Ländern geltenden Unfallverhütungsvorschriften, die zutreffenden Normen und Bestimmungen und die Montage- und Bedienungsanleitung der zusätzlichen Anlagenkomponenten. Der Regler ersetzt keinesfalls die ggf. bauseits vorzuse- henden sicherheitstechnischen Einrichtungen! Montage, elektrischer Anschluss, Inbetriebnahme und Wartung des Gerätes dürfen nur durch...
  • Seite 4: Veränderungen Am Gerät

    Sicherheitshinweise A.4. Veränderungen am Gerät Durch Veränderungen am Gerät kann die Sicherheit und Funktion des Gerätes und der gesamten Anlage beeinträchtigt werden. Gefahr - Ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers ist es nicht gestattet, Veränderungen, An- und Umbauten am Gerät vorzunehmen - Es ist zudem nicht gestattet, Zusatzkomponenten einzubauen, welche nicht zusammen mit dem Gerät geprüft worden sind - Wenn wahrzunehmen ist, wie beispielsweise durch Beschädigung des Gehäuses, dass ein gefahrloser Gerätebetrieb nicht mehr möglich ist, setzen Sie den Regler bitte sofort außer Betrieb - Geräteteile und Zubehörteile, die sich nicht in einwandfreiem Zustand befi nden, sind sofort auszutauschen - Verwenden Sie nur Originalersatzteile und -zubehör des Herstellers. - Werksseitige Kennzeichnungen am Gerät dürfen nicht verändert, entfernt oder unkenntlich gemacht werden - Nehmen Sie tatsächlich nur die in dieser Anleitung beschriebenen Einstellungen am Regler vor A.5.
  • Seite 5: Reglerbeschreibung

    Reglerbeschreibung B.1. Technische Daten Elektrische Daten: Netzspannung 230 VAC +/- 10 % Netzfrequenz 50 - 60 Hz Leistungsaufnahme 1,5 W - 2,3 W Interne Sicherung 2A träge 250 V Schutzart IP 40/IP 44 (nur mit beiliegendem Dichtungssatz) Schutzklasse II Überspannungskategorie Verschmutzungsgrad mechanisches Relais 2A maximal für AC3 potentialfreier Wechselkontakt maximal 12A für AC3 Sensoreingänge Zulässige Gesamt-Kabellängen: Sensor < 30 m mechanisches Relais <...
  • Seite 6: Über Den Regler

    Umfangreiche Einstellmenüs mit Erklärungen Menüsperre gegen unbeabsichtigtes Verstellen aktivierbar Rücksetzen auf Werkseinstellungen B.4. Lieferumfang Niveauregler BADU ® BNR 300 3 Schrauben 3,5 x 35 mm und 3 Dübel 6 mm zur Wandmontage 6 Zugentlastungsschellen mit 12 Schrauben, Ersatzsicherung T 2 A/250 V BADU ® BNR 300 Montage- und Bedienungsanleitung Optional erhältlich, abhängig von Bestellung und Ausführung: Niveauschalter (2716090005) Zusätzlich erhältlich: Wasserdetector (2716605007), Überspannungsschutz optischer/akustischer externer Warnmelder (2716605006) B.5. Entsorgung und Schadstoffe Das Gerät entspricht der europäischen ROHS Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten. Zur Entsorgung gehört das Gerät keinesfalls in den Hausmüll. Entsorgen Sie das Gerät nur an entsprechenden Sammelstellen! Achtung...
  • Seite 7: Regelungsvarianten

    Reglerbeschreibung B.6. Regelungsvarianten Die nachfolgenden Abbildungen sind nur als Prinzipschema zur Darstellung der jeweili- gen Regelungsvarianten zu verstehen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Der Regler ersetzt keinesfalls sicherheitstechnische Einrichtungen. Je nach Anwen- dungsfall sind weitere Anlagen- und Sicherheitskomponeten wie Sperrventile, Rück- Achtung schlagklappen und Bodenablauf, etc. vorgeschrieben und somit vorzusehen. Programm 1 Programm 2 Niveauregler mit Sicherheitsabschaltung Niveauregler mit Sicherheitsabschaltung und 3 Was- serdetektoren Programm 3 Programm 4 Niveauregler Niveauregler mit 3 Wasserdetektoren Programm 6 Programm 5 Niveauregler mit 3 Niveauschaltern und Wasserde- Niveauregler mit 3 Niveauschaltern, Sicherheitsab- tektor schaltung und Wasserdetektor Dabei wird der Wasserstand zwischen den zwei...
  • Seite 8: Wandmontage

    Installation C.1. Wandmontage Installieren Sie den Regler ausschließlich in trockenen Räumen und unter Umgebungs- bedingungen wie unter „B.1 Technische Daten“ auf Seite 5 beschrieben. Folgen Sie Achtung der nachfolgenden Beschreibung. 1. Deckelschraube komplett lösen C.1.1. 2. Gehäuseoberteil vorsichtig vom Unterteil abziehen. Beim Abziehen werden auch die Klemmen ausgeklinkt. 3. Gehäuseoberteil zur Seite legen. Dabei bitte nicht auf die Elektronik fassen. 4. Gehäuseunterteil an der ausgewählten Po- sition anhalten und die 3 Befestigungslöcher anzeichnen. Achten Sie dabei darauf, dass die Wandfl äche möglichst eben ist, damit sich das Gehäuse beim Anschrauben nicht verzieht.
  • Seite 9: Elektrischer Anschluss

    Installation C.2. Elektrischer Anschluss Vor Arbeiten am Gerät die Stromzuleitung abschalten und gegen Wieder e inschalten sichern! Spannungsfreiheit prüfen! Der elektrische Anschluss darf nur durch eine Fachkraft unter Berücksichti- gung der geltenden Vorschriften durchgeführt werden. Der Regler darf nicht in Gefahr Betrieb genommen werden, wenn es am Gehäuse sichtbare Schäden wie z.B. Risse gibt. Kleinspannungsführende Leitungen wie Sensorleitungen sind getrennt von netzspannungsführenden Leitungen zu verlegen. Sensorleitungen nur in die linke Seite und netzspannungsführende Leitungen nur in die rechte Seite des Achtung Gerätes einführen. In der Spannungsversorgung des Reglers ist bauseits eine allpolige Trennvor- richtung z.B. Not-Aus-Schalter vorzusehen. Achtung Die am Gerät anzuschliessenden Leitungen dürfen maximal 55 mm abgeman- telt werden und der Kabelmantel soll genau bis hinter die Zugentlastung ins Gehäuse reichen.
  • Seite 10: Installation Der Wasserdetektoren

    Installation 1. Benötigtes Programm/Hydraulik auswäh- C.2.1. len. 2. Reglergehäuse öffnen (siehe „C.1 Wandmontage“ auf Seite 8) 3. Leitungen max. 55 mm abmanteln, einfüh- ren, die Zugentlastungen montieren, Ade- renden 8-9 mm ab isolieren (Abb.C.2.1.) 4. Klemmen mit einem passenden Schrau- bendreher öffnen (Abb.C.2.1) und Elektroan- schluss am Regler vornehmen. 5. Gehäuseoberteil wieder einhängen und mit der Schraube verschließen. 6. Netzspannung einschalten und Regler in Betrieb nehmen C.3.
  • Seite 11: Klemmplan Für Elektrischen Anschluss

    Installation Klemmplan für elektrischen Anschluss Kleinspannungen Relais/Mains max. 12 V Netzseite 230 VAC Gefahr Achtung Kleinspannungen max. 12 VAC/DC Netzspannungen 230 VAC 50-60 Hz Klemme: Anschluss für: Klemme: Anschluss für: S1 (2x) Niveauschalter 1 Magnetventil S2 (2x) Niveauschalter 2/Wasserdetektor (ggf. Alarmmelder) N S3 (2x) Niveauschalter 3/Wasserdetektor Magnetventil -- (2x) nicht benutzt (ggf. Alarmmelder) L S4 (2x) Wasserdetektor Netz Neutralleiter N Netz Außenleiter L R3 Öffner-Kontakt Magnetventil (ggf. Alarmmelder) R3 Schließer-Kontakt Magnetventil...
  • Seite 12: Bedienung

    Bedienung E.1. Anzeige und Eingabe Das Display (1) mit umfangreichem Text- und Grafikmodus ermöglicht Ihnen eine einfache und fast selbsterklärende Bedienung des Reglers. Die Eingaben erfolgen über 4 Tasten (3+4), die je nach Situation unterschiedlichen Funkti- onen zugeordnet sind. Die „esc“ Taste (3) wird genutzt, um eine Eingabe abzubrechen oder ein Menü zu verlassen. Es erfolgt ggf. eine Sicherheitsabfrage, ob die durchgeführten Änderungen gespeichert werden sollen. Die Funktion der anderen 3 Tasten (4) wird Beispiele für Display Symbole: jeweils in der Displayzeile direkt über den Tasten erklärt, wobei die rechte Taste in der Schwimmbad Regel eine Bestätigungs- und Auswahlfunktion übernimmt. Ventil/Zulauf (2) Die LED zeigt an, wenn eine Solaranforde- Niveauschalter rung aktiv wird (Kugelhahn Ein/Aus). Weitere Eigenschaften dieser LED sind im Wasserdetektor Kapitel Z.1. zu entnehmen. Warnung/Fehlermeldung Beispiele für Tastenfunktionen: Neu vorliegende Infos...
  • Seite 13: Inbetriebnahmehilfe

    Bedienung E.2. Inbetriebnahmehilfe Beim ersten Einschalten des Reglers und nach Einstellen von Sprache und Uhr erfolgt die Abfrage, ob die Parametrierung des Reg- lers mit der Inbetriebnahmehilfe erfolgen soll oder nicht. Die Inbetriebnahmehilfe kann aber auch jederzeit beendet oder später im Menü Sonderfunktionen nochmals gestartet werden. Die Inbetriebnahmehilfe führt in der richtigen Reihenfolge durch die notwendigen Grundein- stellungen, wobei die jeweiligen Parameter im Display kurz erklärt werden. Durch Betätigen der „esc“ Taste gelangt man zum vorherigen Wert, um die gewählte Einstellung nochmals an- zusehen oder auch anzupassen. Mehrfaches Drücken der „esc“ Taste führt schrittweise zurück zum Auswahlmodus um die Inbetriebnahmehilfe abzubrechen. Abschließend sollten im Menü 3.2 unter Betriebsart „Manuell“ der Schaltausgang mit angeschlossenem Verbraucher getestet und die Sensorwerte auf Plausibilität geprüft werden. Dann ist der Automatikbetrieb einzuschal- ten. Beachten Sie die Erklärungen der einzelnen Parameter auf den folgenden Sei- ten, und prüfen Sie, ob für Ihre Anwendung weitere Einstellungen nötig sind. Achtung E.3. Freie Inbetriebnahme Entscheiden Sie sich nicht für die Inbetriebnahmehilfe, sollten die nötigen Einstellungen in die- ser Reihenfolge vorgenommen werden: - Menü 9. Sprache - Menü 6.4. Uhrzeit und Datum - Menü 6.1. Programmwahl - Menü 4. Einstellungen, sämtliche Werte - Menü 5.
  • Seite 14: Menüablauf Und Menüstruktur

    Bedienung E.4. Menüablauf und Menüstruktur Der Grafik oder Übersichtsmodus erscheint, wenn 2 Minuten keine Taste mehr gedrückt wird oder wenn das Hauptmenü über „esc“ verlassen wird. Ein Tastendruck im Grafik- oder Übersichts- modus führt direkt zum Hauptmenü. Hier stehen dann die nachfolgenden Menüpunkte zur Auswahl: Aktuelle Messwerte mit Erläuterungen 1. Messwerte Funktionskontrolle der Anlage mit Betriebs- 2. Auswertung stunden etc. Automatikbetrieb, Manueller Betrieb oder 3. Betriebsart Gerät ausschalten Für den Normalbetrieb benötigte Parameter 4. Einstellungen einstellen Sicherheitsabschaltung, Zuspeisungen, Was- 5. Schutzfunktionen serdetektor Programmwahl, Inbetriebnahme, Uhr, etc. 6. Sonderfunktionen Gegen unbeabsichtigtes Verstellen an kriti- 7. Menüsperre schen Punkten Zur Diagnose im Fehlerfall 8.
  • Seite 15 Messwerte 1. Messwerte Das Menü “1. Messwerte” dient zur Anzeige der aktuellen Pegelstände, sowie der Wasser- detektoren. Das Menü wird durch Drücken von “esc” oder auch bei Anwahl von “Messwerte verlassen” beendet.
  • Seite 16: Auswertung

    Auswertung 2. Auswertung Das Menü “2. Auswertung” dient zur Funktionskont- rolle und Langzeitüberwachung der Anlage. Das Menü wird durch Drücken von “esc” oder auch bei Anwahl von “Auswertung verlassen” beendet. Für die Auswertung der Anlagendaten ist unerlässlich, dass die Uhrzeit am Regler genau eingestellt ist. Beachten Sie, dass die Uhr bei Netzunterbrechung (über 24h hinaus) nicht weiter läuft und somit neu zu stellen ist. Durch Fehl- bedienung oder falsche Uhrzeit können Daten gelöscht, falsch aufgezeichnet Achtung oder überschrieben werden. Der Hersteller übernimmt keinerlei Gewähr für die aufgezeichneten Daten! 2.1. Betriebsstunden Anzeige von Betriebsstunden der am Regler angeschlossenen Pumpe/Ventil, wobei unter- schiedliche Zeitbereiche (Tag-Jahre) zur Verfügung stehen. 2.2. Wasserzähler Anzeige der Wasserzählung bei Zuspeisung. 2.3. Abschaltungen Anzeige der Sicherheitsabschaltungen der Anlage. 2.4. Grafi kübersicht Hier erfolgt eine übersichtliche Darstellung der oben genannten Daten als Balkendiagramme. Es stehen unterschiedliche Zeitbereiche zum Vergleich zur Verfügung. Mit den beiden linken Tasten kann geblättert werden. 2.5. Meldungen Anzeige der letzten 20 aufgetretenen Meldungen der Anlage mit Angabe von Datum und Uhrzeit.
  • Seite 17: Betriebsart

    Betriebsart 3. Betriebsart Im Menü “3. Betriebsart” kann der Regler ne- ben dem Automatikbetrieb auch ausgeschal- tet oder in einen manuellen Betriebsmodus versetzt werden. Das Menü wird durch Drücken von “esc” oder auch bei Anwahl von “Betriebsarten verlassen” beendet. 3.1. Automatik Der Automatikbetrieb ist der Normalbetrieb des Reglers. Nur im Automatikbetrieb ist eine kor- rekte Reglerfunktion unter Berücksichtigung der aktuellen Stellungen der/des Niveauschalter/s und der eingestellten Parameter gegeben! Nach einer Netzspannungsunterbrechung kehrt der Regler selbstständig wieder in die zuletzt gewählte Betriebsart zurück! 3.2. Manuell Das Relais und somit der angeschlossene Verbraucher wird mittels Tastendruck ohne Berück- sichtigung der aktuellen Stellungen der/des Niveauschalter/s und der eingestellten Parameter ein- oder ausgeschaltet. Die gemessenen Stellungen der/des Niveauschalter/s werden zur Übersicht und Funktionskontrolle mit angezeigt. Wird der Modus „Manuell“ bei einer erstmaligen Füllung des Schwimmbades genutzt, darf dies nur unter ständiger Beobachtung des Inbetriebnehmers Achtung geschehen! Ist die Betriebsart “Manuell” aktiviert, spielen die aktuellen Stellungen der/des Niveauschalter/s und gewählten Parameter keine Rolle mehr. Es besteht die...
  • Seite 18: Einstellungen

    Einstellungen 4. Einstellungen Im Menü “4. Einstellungen” werden die für die Regelfunktion nötigen Grundeinstellungen vorgenommen. Die bauseits vorzusehenden Sicher- heitseinrichtungen werden keinesfalls ersetzt! Achtung Das Menü wird durch Drücken von “esc” oder auch bei Anwahl von “Einstellungen verlassen” beendet. Die Menünummerierung ändert sich je nach gewähltem Hydraulikschema (S. „6.1. Programmwahl“ auf Seite 23) Achtung 4.1. Regelung Hier kann das Relais für die Regelung festgelegt werden. Es stehen insgesamt 2 Relais zur Verfügung. Das jeweils hier nicht eingestellte Relais kann als Zusatzrelais genutzt werden, siehe 4.3 Zusatzrelais. Einstellbereich: R1, R3/Voreinstellung: R1 4.2. Modus Regelung Ist Programm 5 oder 6 gewählt, kann hier der Modus der Regelung gewählt werden. Einstellbereich: Füllen, Leeren/Voreinstellung: Füllen 4.3. Zusatzrelais In diesem Menü kann das Zusatzrelais ausgewählt werden. 4.3.1.Modus Zusatzrelais Im Modus „Regelung“...
  • Seite 19: Impuls Aus-Zeit

    Einstellungen 4.3.4. Impuls Aus-Zeit Impuls Aus-Zeit in Sekunden für das Zusatzrelais im Sicherheitsbetrieb und Impulsmodus. Einstellbereich: 3 ... 30/Voreinstellung: 10 4.3.5. Einheit Trockenlaufschutz Einheit für die Zeit des Trockenlaufschutzes. Einstellbereich: Sekunden, Minuten/Voreinstellung: Minuten. 4.3.4. Trockenlaufschutz Zeit für den Trockenlaufschutz. Einstellbereich: Aus ... 45/Voreinstellung: 1 4.4. Einheit Einschaltverzögerung Einheit für die Einschaltverzögerung des Regelungsrelais. Einstellbereich: Sekunden, Minuten/Voreinstellung: Sekunden 4.5. Einschaltverzögerung Verzögerungszeit, mit der das Regelungsrelais einschaltet, wenn der Niveauschalter ausge- löst hat. Das Relais schaltet nur, wenn nach Ablauf der Verzögerungszeit die Schaltbedingung durch den Niveauschalter weiterhin gegeben ist. Einstellbereich: 0 ...
  • Seite 20: Zuspeisung

    Einstellungen 4.11. Zuspeisung Unter diesem Menüpunkt wird die tägliche Zuspeisungszeit eingestellt. Damit ist sichergestellt, dass nur für die eingestellte Zeit am Tag zugespeist wird. Es können bis zu drei Zeiten pro Tag eingestellt und in andere Tage kopiert werden. So kann z.B. eine nächtliche Zuspeisung ausgeschlossen werden. Einstellbereich: Aus, täglich 0:00 - 23:59 Uhr/Voreinstellung: täglich 0:00 - 23:59 Uhr 4.12. Pegelschalter 1 Je nach Pegelschalter und Verwendung wird hier der Modus des Pegelschalters eingestellt. Im Modus Normal ist der Kontakt des Pegelschalters geschlossen, wenn der Pegelschalter unten ist. Im Modus Invertiert ist der Kontakt des Pegelschalters offen, wenn der Pegelschalter unten ist. Einstellbereich: Normal, Invertiert/Voreinstellung: Normal 4.13. Pegelschalter 2 Je nach Pegelschalter und Verwendung wird hier der Modus des Pegelschalters eingestellt. Im Modus Normal ist der Kontakt des Pegelschalters geschlossen, wenn der Pegelschalter unten ist. Im Modus Invertiert ist der Kontakt des Pegelschalters offen, wenn der Pegelschalter unten ist. Einstellbereich: Normal, Invertiert/Voreinstellung: Normal 4.14.
  • Seite 21: Schutzfunktionen

    Schutzfunktionen 5. Schutzfunktionen Im Menü “5. Schutzfunktionen” können diverse Schutzfunktionen aktiviert und eingestellt werden. Die bauseits vorzusehenden Sicher- heitseinrichtungen werden keinesfalls ersetzt! z. B. ausreichend dimensio- Achtung nierter Bodenablauf! Das Menü wird durch Drücken von “esc” oder auch bei Anwahl von “Schutzfunktionen verlas- sen” beendet. Hat die Sicherheitsabschaltung ausgelöst/aktiviert, blinkt die rote LED und die Hintergrundbeleuchtung des Displays. Ein Reset der Sicherheitsabschaltung ist durch drücken der beiden mittleren Achtung Tasten für 3 Sekunden möglich. 5.1. Sicherheitsabschaltung Sobald das Regelungsrelais eingeschaltet wird, wird die hier eingestellte Zeit herrunter gezählt. Nach Ablauf dieser Zeit wird die Sicherheitsabschaltung aktiviert und der Regler schaltet alle Funkti- onen aus. Ein Einschalten ist erst nach Bestätigung durch drücken der beiden mittleren Tasten für 3 Sekunden möglich. Einstellbereich 5min ... 180min/Voreinstellung: 30min 5.2.
  • Seite 22: Empfindlichkeit Wasserdetektor

    Schutzfunktionen 5.5. Empfi ndlichkeit Wasserdetektor 2 Je nach Bauart und Modell kann hier die Schaltschwelle des Detektors eingestellt werden. Auch Alte- rung und dem zur Folge Ablagerungen an den Kontakten können ein nachjustieren der Schaltschwelle erforderlich machen. Der aktuell gemessene ADC Wert kann in den Servicewerten abgelesen werden. Einstellbereich 0 ... 4095/Voreinstellung: 3750 Die Empfi ndlichkeit sollte nicht zu hoch eingestellt werden, damit höchstmög- liche Betriebsbereitschaft gewährleitet ist. Die Empfi ndlichkeit sollte vor Ort eingestellt werden. Zudem sollte die Funktion alle 3 Monate überprüft und Achtung notiert werden! 5.6. Modus Wasserdetektor 3 Aktivierung des Wassertdetektor an S4. Mit den optional erhätlichen Wasserdetektoren kann z.b. eine Überfl utung des Kellers erkannt und die Zuspeisung gestoppt werden. Einstellbereich Aus, Ein/Voreinstellung: Aus 5.7. Empfi ndlichkeit Wasserdetektor 3 Je nach Bauart und Modell kann hier die Schaltschwelle des Detektors eingestellt werden. Auch Alte- rung und dem zur Folge Ablagerungen an den Kontakten können ein nachjustieren der Schaltschwelle erforderlich machen. Der aktuell gemessene ADC Wert kann in den Servicewerten abgelesen werden.
  • Seite 23: Sonderfunktionen

    Sonderfunktionen 6. Sonderfunktionen Im Menü “6. Sonderfunktionen” werden grund- legende Dinge und erweiterte Funktionen eingestellt. Außer der Uhrzeit sollten die Einstel- lungen nur vom Fachmann erfolgen. Achtung Das Menü wird durch Drücken von “esc” oder auch bei Anwahl von “Sonderfunktionen ver- lassen” beendet. 6.1. Programmwahl Hier wird die für den jeweiligen Anwendungsfall passende Hydraulikvariante ausgewählt (siehe „B.6. Hydraulikvarianten“ auf Seite 7) und eingestellt. Durch Betätigen von “Info” wird das zugehörige Schema angezeigt. Einstellbereich: 1 - 6/Voreinstellung: 1 Die Programmwahl erfolgt normalerweise nur einmalig während der Erstinbe- triebnahme durch den Fachmann. Eine falsche Programmwahl kann zu unvor- hersehbaren Fehlfunktionen führen. Achtung 6.2. Inbetriebnahme Der Start der Inbetriebnahmehilfe führt in der richtigen Reihenfolge durch die für die Inbe- triebnahme notwendigen Grundeinstellungen, wobei die jeweiligen Parameter im Display kurz erklärt werden. Durch Betätigen der „esc“ Taste gelangt man zum vorherigen Wert, um die gewählte Einstel- lung nochmals anzusehen oder auch anzupassen. Mehrfaches Drücken der „esc“ Taste führt zurück zum Auswahlmodus, um die Inbetriebnahmehilfe abzubrechen. (siehe hierzu auch „E.2. Inbetriebnahmehilfe“ auf Seite 13) Nur vom Fachmann bei Inbetriebnahme zu starten! Beachten Sie die Erklärun- gen der einzelnen Parameter in dieser Anleitung, und prüfen Sie, ob für Ihre Anwendung weitere Einstellungen nötig sind.
  • Seite 24: Uhrzeit Und Datum

    Sonderfunktionen 6.4. Uhrzeit und Datum Dieses Menü dient zum Einstellen der aktuellen Uhrzeit und des Datums. Für die Auswertung der Anlagendaten ist unerlässlich, dass die Uhrzeit am Regler genau eingestellt ist. Beachten Sie, dass die Uhr bei Netzunterbrechung ca. 24 Stunden weiter läuft und danach neu zu stellen ist. Achtung 6.5. Sommerzeit Wenn diese Funktion aktiviert ist, schaltet der Regler automatisch auf Winterzeit oder Sommer- zeit (DST, Daylight Savings Time) um. Einstellbereich: Ja, Nein/Voreinstellung: Ja 6.6. Stromsparfunktion Im Stromsparmodus schaltet das Display bei nicht Benutzung nach 2 Minuten die Beleuchtung Einstellbereich: Ja, Nein/Voreinstellung: Ja Menüsperre Menüsperre Durch das Menü “7. Menüsperre” kann der Regler dagegen gesichert werden, dass die eingestellten Werte unbeabsichtigt verstellt werden.
  • Seite 25: Servicewerte

    Servicewerte 8. Servicewerte Das Menü “8. Servicewerte” dient im Fehlerfall z.B. zur Ferndiagnose durch den Fachmann oder Hersteller. Tragen Sie die Werte zum Zeitpunkt wenn der Fehler auftritt z.B. in eine Tabelle ein. Achtung Das Menü kann durch Drücken von “esc” jederzeit beendet werden. Sprache Sprache Über das Menü “9. Sprache” kann die Spra- che der Menüführung gewählt werden. Bei der ersten Inbetriebnahme erfolgt die Abfrage automatisch. Voreinstellung: Deutsch Das Menü wird durch Drücken von “esc” oder auch bei Anwahl von “Sprache verlassen” beendet.
  • Seite 26: Störungen Mit Fehlermeldungen

    Störungen Z.1. Störungen mit Fehlermeldungen Erkennt der Regler eine Fehlfunktion, so er- scheint das Warnsymbol im Display. Liegt der Fehler nicht mehr an, ändert sich das Warn- symbol in ein Infosymbol. Nähere Informationen zum Fehler erhalten Sie (Led blinkt + Warnsymbol) durch Drücken der Taste unter dem Warn- bzw. Infosymbol. Nicht eigenmächtig handeln. Ziehen Sie im Fehlerfall den Fach- mann zu Rate! Gefahr Mögliche Fehlermeldungen: Hinweise für den Fachmann: Neustart -------------------------------> Bedeutet, dass der Regler beispielsweise aufgrund eines Stromausfall neu gestartet wurde. Überprüfen Sie Datum und Uhrzeit!
  • Seite 27: Sicherung Ersetzen

    Störungen Z.2. Sicherung ersetzen Reparatur und Wartung darf nur durch eine Fachkraft durchgeführt werden. Vor Arbeiten am Gerät die Stromzuleitung abschalten und gegen Wiedereinschal- Gefahr ten sichern! Spannungsfreiheit prüfen! Verwenden Sie nur die beiliegende Reservesicherung, oder eine baugleiche Sicherung mit den folgenden Angaben: T 2 A/250 V Gefahr Hat der Regler trotz eingeschalteter Netzspan- Z.2.1. nung keine Funktion und Anzeige mehr, so ist es möglich, dass die interne Gerätesicherung defekt ist. Dann das Gerät wie unter C be- schrieben öffnen, alte Sicherung entfernen und überprüfen. Die defekte Sicherung wechseln, externe Feh- lerquelle (wie z.B. Pumpe) fi nden und austau- schen. Anschließend erst den Regler wieder in Betrieb nehmen und die Funktion der Schaltausgänge im Manuellbetrieb wie unter „3.2. Manuell“ auf Seite 17 beschrieben überprüfen.
  • Seite 28 Notizen vom Inbetriebnehmer: Eingestellte Hydraulikvariante: Inbetriebnahme am: Inbetriebnahme durch: Abschließende Erklärung: Obwohl diese Anleitung mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt worden ist, sind fehlerhafte oder auch unvollständige Angaben nicht auszuschließen. Irrtümer und technische Änderungen bleiben grundsätzlich vorbehalten.

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