Für
die
lange
Regeln. Der König zieht von seinem Feld e1 zwei Felder nach
links auf das Feld c1 in Richtung Turm zu. Dann folgt der Turm
über den König auf das Feld d1. Damit man rochieren darf,
müssen einige Voraussetzungen gegeben sein:
1.
Zwischen dem König und dem Turm darf keine eigene oder
gegnerische Figur stehen.
2.
Der König darf nicht im Schach stehen.
3.
Der König darf nicht über Felder ziehen, die von einem
gegnerischen Stein angegriffen sind und natürlich nicht
auf ein Feld gehen, wo er im Schach steht.
4.
König und Turm dürfen im Verlauf des bisherigen Spiels
noch nicht gezogen haben. Auch wenn eine der beiden Fi-
guren
wieder
sollte, ist die Rochade nicht mehr zulässig.
Ausnahme: Wenn beispielsweise der Turm a1 schon einmal
gezogen hat, dann darf Weiß nicht mehr lang rochieren. Die
kurze Rochade wäre aber gestattet, wenn König und Turm h1
noch nicht gezogen haben.
Das Schlagen "en passant" (zu deutsch: im Vorübergehen) ist
eine seltene Sonderregel für das Schlagrecht von Bauern unter-
einander. Diese Regel betrifft alle weißen Bauern auf der
fünften bzw. alle schwarzen Bauern auf der vierten Reihe.
Ähnlich wie die Abseitsregel im Fußball macht diese Sonder-
regelung das Schachspiel noch dynamischer und interessanter,
allerdings auch etwas komplizierter.
Befindet sich ein weißer Bauer auf der fünften Reihe (alle
Felder von A5 bis H5) und ein schwarzer Bauer auf einer der
beiden Nebenlinien, und zieht dieser von seinem Ursprungsfeld
zwei Felder vorwärts auf das Feld neben dem weißen Bauern, so
kann dieser den schwarzen schlagen, und zwar auf dem Feld, auf
dem er stünde, wenn er nur ein Feld vorwärts gezogen wäre.
Achtung:
kurze und lange Rochade
Rochade
(0-0-0)
auf
ihr
2.5.2 Das Schlagen en passant
Diese Möglichkeit besteht jedoch nur im
direkt folgenden Zug!
ORION 2000 - Seite 27
gelten
Ursprungsfeld
genau
die
gleichen
zurückgekehrt
sein