ERSTE SCHRITTE
EINSATZ ALS MOBILES GERÄT
Nachdem Sie diese Anleitung vollständig gelesen und alle Fragen mit Ihrem Händler abgeklärt haben, sollten Sie jetzt
bereit sein, die Abdeckung des Batteriefachs zu entfernen, vorsichtig eine frische PP3 9-V-Batterie am Batterie-Clip
anzuschließen und danach die Abdeckung des Batteriefachs wieder anzubringen. Achten Sie beim Wiederanbringen
der Abdeckung darauf, keine Leiter einzuklemmen. Beachten Sie bitte, dass Alkali-Batterien typischerweise bis zu 5-
mal länger als preiswertere Batterien halten. Wiederaufladbare Batterien empfehlen sich nicht, da sie normalerweise
nur rund
⁄
der Kapazität aufweisen. Hinweis: Wird das Gerät als mobiles Gerät mit interner Batterie verwendet, dann
1
5
bleibt das System automatisch ausgeschaltet, bis ein Headset vom Typ (A) an das Headset-Kabel des Fahrers (das
längste Kabel) angeschlossen wird. Normalerweise ist das System am Beifahrer befestigt.
ANSCHLUSS AN DAS BORDNETZ
Nachdem Sie diese Anleitung vollständig gelesen und alle Fragen mit Ihrem Händler abgeklärt haben, sollten Sie jetzt bereit sein, vor der Installation einen ersten
Test durchzuführen. Vor der vollständigen Installation des Active-PLUS an Ihrem Motorrad oder in einem Tankrucksack etc. wird dringend empfohlen, dass
Sie alles sorgfältig planen und durchdenken, da es schnell passieren kann, dass Sie die gesamte Installation vollständig durchführen und am Ende auf ein Problem
stoßen, dessen Ursache Sie nicht kennen und von dem Sie nicht wissen, wie Sie es beheben sollen. Wenn Sie diese Anweisungen genau befolgen, sollten sich
sämtliche während der Installation evtl. auftretenden Probleme leicht beheben lassen, sodass die Installation nur einmal durchgeführt zu werden braucht.
Bitte beachten Sie, dass das Active-PLUS zwar spritzwasserfest ist, aber nicht komplett versiegelt wurde, damit das Gerät "atmen" kann. Auf diese Weise
wird die Bildung von Kondensat vermieden, das durch die Hitze entstehen kann, die vom Spannungsregler und den Hauptverstärkern im Inneren des
Gerätes erzeugt wird. Bitte suchen Sie den Montageort sorgfältig aus, damit das Gerät niemals zu hohen Wassermengen ausgesetzt ist. Bringen Sie es
beispielsweise nicht dort an, wo Wasser unter Druck auftreffen und in das Gerät eindringen kann, wie es z. B. auf der Frontseite der Motorradverkleidung
oder unter dem Radlauf etc. der Fall wäre. Suchen Sie nach einer geeigneten Stelle z. B. unter dem Sitz in der Nähe des Rücklichts, in einem Tankrucksack
oder in einer Tasche oder nach irgendeiner anderen Stelle, von der Sie sicher sein können, dass das Gerät dort nicht durchnässt wird. Ebenso sollten Sie
beim Waschen des Motorrads vorsichtig vorgehen, vor allem dann, wenn Sie hierzu einen Hochdruckstrahl verwenden. Beim Waschen können Sie das
Steuergerät mit einer Tasche etc. abdecken, Sie müssen allerdings jederzeit sicherstellen, dass das Gerät ausreichend atmen kann, da die Bildung zu hoher
Kondensatmengen zur Beschädigung des Gerätes führen kann.
TEST VOR DER INSTALLATION
Legen Sie alle Teile so aus, wie Sie sie gerne am Motorrad einbauen möchten - ein guter Einbauort wäre z. B. unter dem Sitz in der Nähe des Rücklichts oder in
einem Tankrucksack (falls Sie über das optionale zweiteilige Stromkabel verfügen). Überlegen Sie genau, wie die Kabel verlaufen sollen, und meiden Sie Bereiche
mit möglichen elektromagnetischen Störungen - so z. B. HT-Kabel, Spulen, Zündkerzen etc. und Spannungsregler (normalerweise ein Kasten aus Metalllamellen,
der am Motorradrahmen verschraubt ist) -, Bereiche mit hohen Temperaturen wie Motor und Abgasanlagen sowie jegliche Art von scharfen Kanten.
Wenn das Steuergerät unter dem Sitz montiert wird, dann tritt das Kabel für den Fahrer normalerweise zwischen Sitz und Tank (oder optional aus dem
Tankrucksack) aus. Das Kabel für den Beifahrer tritt in der Nähe der Sitzrückseite aus und zwar häufig nah zu den Beifahrer-Haltegriffen (falls vorhanden).
Denken Sie aber bitte daran, den Kabelweg auf mögliche Druckpunkte zu untersuchen, an denen die Kabel gequetscht oder geknickt werden können,
und verwenden Sie bei Bedarf auf beiden Seiten entlang des Kabels stabiles Verpackungsband.
Beachten Sie bitte, dass es sich bisher nur um eine versuchsweise Montage handelt. Wenn Sie an alles gedacht und den von Ihnen bevorzugten Montageort
gefunden haben, erläutert Ihnen der nächste Abschnitt, wie Sie das 12-V-Kabel vorübergehend an eine per Zündung betätigte Stromversorgung anschließen.
ANSCHLIESSEN DES STROMKABELS AM MOTORRAD
Normalerweise wird der schwarze (negative) Leiter direkt über einen Crimpstecker mit dem Minuspol der Batterie verbunden, da es sich beim Motorrad hier
um die bestmögliche Erdung handelt. Die häufigste Ursache für Probleme durch Interferenzen liegt darin, dass die Batterieerdung nicht verwendet wird.
Anschließend wird der
rote (positive)
Leiter an eine empfohlene, abgesicherte und per Zündung betätigte Stromquelle - so z. B. an den Pluspol des Rücklichts
oder an den rückwärtigen Bremslichtschalter - durch Verlöten der Verbindungsstelle angeschlossen. Bitte wenden Sie sich bei Unklarheiten stets an Ihren Händler.
Bitte beachten Sie, dass Sie das zweiteilige rot/schwarze-Stromkabel bei Bedarf auch teilen und die beiden Leiter auf die gewünschte Länge schneiden können.
Warten Sie damit allerdings, bis Sie den endgültigen Anschluss vornehmen.
wenn Ihr Motorrad über ABS und/oder über ein Warnsystem für Bremslichtversagen verfügt
lieferanten ein, bevor Sie die Verbindung zu einem ABS-Bremslichtschaltkreis oder Motorrädern mit CANbus herstellen). Wird die Verbindung zum
Bremslichtschaltkreis nicht empfohlen, verwenden Sie eine andere abgesicherte, per Zündung betätigte 12-V-Stromquelle (z. B. die Rücklichtzuleitung).
Verbindungen müssen - wo möglich - IMMER verlötet werden, da dies eine professionellere und stabilere Verbindung ergibt. Verwenden Sie keine
Schnellkupplungen (z. B. Scotch-Locks etc.), da diese nahezu immer unzuverlässig sind und von den meisten Motorradherstellern auch mit Hinweis auf
den Verfall der Gewährleistung abgelehnt werden. Sie werden feststellen, dass das mitgelieferte Montage-Kit verschiedene Teile enthält, die Ihnen bei
der Installation helfen (z. B. Kabelbinder, selbstverschweißendes Isolierband zum Abdecken der verlöteten positiven Verbindung (wie bereits erwähnt,
bitte nicht für diesen vor der Installation durchgeführten Test verwenden), einen Crimpstecker für den Anschluss an den Minuspol der Batterie, Klettband
zum Befestigen des Steuergerätes und ggf. auch zum Befestigen der Lautsprecher im Helm). Beachten Sie bitte das optional erhältliche Teil 1546, das bei
einigen Installationen ebenfalls helfen kann. Zur Erhöhung der Sicherheit verfügt das System über einen Polaritätsumkehrschutz. Dieser Schutz verhindert,
dass es zu Schäden kommt, wenn Sie das Gerät versehentlich mit falscher Polarität anschließen. Im Übrigen funktioniert das Gerät nur dann, wenn es
korrekt angeschlossen ist. Das System verfügt außerdem über Schutzeinrichtungen gegen Kurzschluss und thermische Überlastung. So wird das System
automatisch ausgeschaltet, wenn es beispielsweise aufgrund eines falschen Transceivers oder durch falsches Anschließen überlastet wird.
Stellen Sie keine Verbindung zum Bremslichtschaltkreis Ihres Motorrads her,
(holen Sie zunächst die Freigabe des Motorradherstellers/-
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Prinzipieller Aufbau, Zerlegen und Zusammenbau der meisten
herkömmlichen Helme.
Sicht von der Unterseite
des Arai-
Helms
Entfernen Sie die
Riemen und lösen Sie
die Wangen-Pads
Der Stoff, mit dem das Styropor
bezogen ist, ist entweder mit
nacheinander
Klebeband oder Gummizug
befestigt, sodass sich die
Lautsprecher ganz einfach hinter der
Verkleidung befestigen lassen.
Beachten Sie bitte, dass das Kabel
aus dem Lautsprecher heraus in
Richtung der Helmrückseite verläuft.
Bügel und Mikrofon
Beim Austauschen der Wangen-Pads
Bügel zwischen der Außenhülle und
der Plastiklasche der inneren
Einheit wie ausgebaut
Wangen-Pads fixieren
(sofern eine Lasche vorhanden ist).
Bei Bedarf mit Klebstoff oder
Fixieren Sie den Bügel (z. B. mit Klebeband)
Klebeband befestigen. Helm nicht
zwischen Wangen-Pad und Außenhülle
modifizieren.
Helminstallation – BMW System 4
Entfernen Sie den Nackenring, indem Sie dessen Rückseite vom Helm
wegziehen und die seitlichen Führungen aus den Halterungen schieben. Lösen
Sie die Velcro-Klappen (unten mit 'A' gekennzeichnet), um die Ohrschalen aus
Styropor freizulegen.
Führen Sie den Bügel (mit dem Mikrofon zuerst) unter dem Kinnriemen
hindurch, jedoch über die offenen Velcro-Klappen (A). Platzieren Sie die
Lautsprecher direkt unter den Ohrvertiefungen aus Styropor unter den Velcro-
Klappen (B).
Drücken Sie das Lautsprecherkabel vorsichtig unter die Verkleidung entlang der
Helmrückseite unter die Rille für den Nackenring, sodass es nicht mehr zu sehen
ist (C).
Platzieren Sie das untere Headset-Kabel entlang der Helmaußenkante unter der
Velcro-Klappe. Zur Gewährleistung der Sicherheit ist ggf. zusätzliches Klettband
(Velcro) erforderlich. Schließen Sie die Velcro-Klappen fest.
Führen Sie den dünnen Teil des Bügels unter den Kinnriemen in die Verbindung
zwischen Schädel- und Wangenverkleidung ein. Platzieren Sie den Bügel quer
über den oberen Bereich des linken Wangen-Pads und formen Sie diesen so,
dass er den Konturen folgt. Drücken Sie den Bügel leicht an, und fixieren Sie ihn
mit Klettband oder mit einem geeigneten, selbstklebenden Material (D).
Formen Sie den Bügel so, dass sich das Mikrofon vorn befindet und Ihre Lippen
in der Mitte knapp berührt. Prüfen Sie, ob das untere Kabel und der Bügel gut
fixiert und die Kabel verborgen sind. Prüfen Sie VORSICHTIG, ob sich die
Helmvorderseite schließen und öffnen lässt, ohne dass der Bügel oder das Kabel
eingeklemmt werden.
Testen Sie das Headset, und platzieren Sie das Mikrofon und die Kabel ggf. neu.
Bringen Sie den Nackenring wieder an.
Bitte beachten Sie, dass die Lautsprecherpositionen aufgrund des Helm-Designs
begrenzt sind. Daher ist es evtl. nicht möglich, die Lautsprecher exakt an den
Ohren auszurichten. In diesem Fall lässt sich bei der Verwendung von
Ohrstöpseln keine so gute Klangqualität erwarten.
Sicht von der Unterseite
des Shoei-
Helms
Entfernen
Sie die
Riemen, und
nehmen Sie die Pads
vollständig heraus.
Ziehen Sie das Band und die Verkleidung
zurück, schieben Sie den Lautsprecher durch
die Riemenöffnung nach innen/oben.
Bügel und Mikrofon
einbauen
Einheit wie ausgebaut
einbauen
Mit Klebeband fixieren
Sicht von der
Schritt 1
Helmunterseite mit
offenem Kinnriemen und
ohne Nackenring
Bügel-
Einheit unter
der Klappe
durchführen
(in Pfeilrichtung)
Lautsprecher in die
Lautsprecherkabel auf der Rückseite der
Ohrenschalen unter den Velcro-
Verkleidung unter die Rille für den
Klappen einpassen.
Nackenring schieben.
Der Bügel wird fest in die
Rille über dem Wangen-Pad
und unter die
Kinnriemenhalterung
eingedrückt.
Schritt 3
Bügel quer
über die Oberseite
des Wangen-Pads
ausrichten.
D
9
Schritt 2