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EINFÜHRUNG IN DAS PHOTOMETER 4040
Das Gerät ist ein programmierbares Photometer für manuelle Anwendungen, entwickelt für In-vitro-Diagnostik
durch geschultes Laborpersonal.
Das Gerät kann u. a. für klinisch-chemische Nassmessungen eingesetzt werden. Die Messlösung kann
nacheinander in Einweg- oder Glasküvetten vermessen werden.
Sowohl in der Messzelle als auch im Inkubatorblock mit acht Positionen wird die Lösung schnell und exakt auf
37° C erwärmt.
Das minimale Messvolumen von 500 µl kann auf 250 µl reduziert werden (Kapitel 3.5.2 - Reduzierung des
minimalen Messvolumen)
Das Photometer 4040 wird über einen Touchscreen bedient. Eine Fernbedienung ist über eine serielle
Datenschnittstelle möglich (Kapitel 7.2.4 - Menü serielle COM- FERNBEDIENUNG).
Für Messverfahren stehen mehrere programmierte Methoden mit offenen Parametern zur Verfügung (Kapitel 5 -
RECHENVERFAHREN / METHODENABLÄUFE und Kapitel 12 - METHODENLISTE).
Neben diesen können vom Benutzer bis zu 231 Methoden – aufbauend auf den Basismethoden – mit dem Me-
thodeneditor erstellt und gespeichert werden. Eine Liste der gespeicherten Methoden kann ausgedruckt werden
(Kapitel 6 - METHODENEDITOR).
Bis zu 50 nichtlineare Kalibrierungskurven mit maximal 20 Standards können gespeichert werden (Kapitel 7.2.2
- Multi-Standard-Funktionen).
Das Photometer 4040 ist standardmäßig mit sechs optischen Filtern der Wellenlängen 340, 405, 492, 546, 578
und 623 nm ausgerüstet. Sie können auf Wunsch gegen jede beliebige Wellenlänge im Bereich von 340 nm
und 390 nm - 730 nm ausgetauscht werden. Drei zusätzliche Filter, wie z.B. 670 nm, können eingebaut werden.
Das Gerät ist ausgestattet mit einem Thermodrucker.
Die Messdaten können im Photometer 4040 gespeichert und verwaltet werden (Kapitel 7.2.7 -
Ergebnisspeicher).
Entsprechend einer GLP-konformen Dokumentation können der Labor- und der Benutzername sowohl ausge-
druckt als auch in eine EDV übertragen werden (Kapitel 7.2.4 - Menü serielle COM – EDV EIN/AUS).
Im Photometer 4040 können bis zu 50 Methoden mit einer Qualitätskontrolle überwacht werden (Kapitel 7.2.5 -
Qualitätskontrolle).
Zahlreiche Dienstprogramme erlauben die individuelle Konfiguration des Gerätes. Funktionstests unterstützen
die Analyse von Fehlerquellen.
Durch FLASH MEMORY-Technologie ist das Photometer 4040 zukunftssicher: Das Betriebssystem kann mit
Programmneuheiten bzw. –verbesserungen bequem aktualisiert werden, ohne das Gerät öffnen zu müssen.
(Kapitel 7.2.4 - Menü serielle COM – DOWNLOAD).
ROBERT RIELE GmbH & Co KG
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