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RECHENVERFAHREN / METHODENABLÄUFE
5.1
ALLGEMEINE HINWEISE
Die Bedienerführung erfolgt über den Touchscreen anhand einer Kombination aus Klartext und Kurzbezeich-
nungen.
Meldungen und Eingaben zur Methode müssen grundsätzlich mit [OK] bestätigt werden. Mit [ENDE] können alle
Methoden abgebrochen werden. Der Neustart erfolgt entsprechend Kapitel 4 - PROGRAMMWAHL. Messungen
werden generell mit [MESSEN] ausgelöst, Nullmessungen mit [NULL].
5.1.1
Grundsätzliches zur Handhabung...
Vor allen Messungen mit Standardküvetten ist die Messschachtabdeckung zu schließen.
Abweichungen vom normalen Betrieb, verursacht durch das Gerät oder den Bediener, werden
vom Gerät durch „FEHLER" gemeldet. Sie müssen mit [E] bestätigt werden (Kapitel 9 -
FEHLERMELDUNGEN / FEHLERBEHANDLUNG).
Beispiel: Der Messwert übersteigt die programmierte Obergrenze.
5.1.2
Grundsätzliches zur Temperierung...
Die Einstellung der Temperierung ist Parameter einer Methode - folglich wird das Ein- bzw. Ausschal-
ten der Temperierung mit der Anwahl einer Methode ausgeführt.
Nach dem Einschalten der Temperierung dauert es bis zu 15 Minuten, bis eine konstante Temperatur
von 37 °C erreicht ist.
Die aktuelle Temperatur des Küvettenadapters wird am unteren Rand des Touchscreens angezeigt.
Die Bedeutung der Anzeige ist beschrieben in Kapitel 4 - PROGRAMMWAHL / Hauptmenü.
Messwerte werden im Ausdruck mit einem Sternchen (*) am rechten Rand einer Druckzeile
gekennzeichnet, wenn die Temperatur während der Messung instabil oder außer Toleranz war.
Zur Vermeidung von Messwertabweichungen bedingt durch Temperatureinfluss kann in jeder Methode
eine Wartezeit zwischen Messwertauslösung und tatsächlicher Messung programmiert werden.
Für eine beschleunigte Arbeitsweise sollten alle temperaturabhängigen Proben, Reagenzien und
Waschlösungen extern vortemperiert werden. Zu diesem Zweck kann ein RIELE Inkubator T12/T16
(REF 500-002 / 500-001) oder ein Wasserbad verwendet werden.
5.1.3
Grundsätzliches zu den Eingaben...
Das Eingabeformat des Faktors bzw. des Standards bestimmt das Ausgabeformat des Ergebnisses
bezüglich der Anzahl der Nachkommastellen.
Beispiel: Der Faktor „36.8" zeigt die errechnete Konzentration mit einer Nachkommastelle.
Jeder Faktor oder Standard kann mit einem negativen Vorzeichen versehen werden, damit das
Endergebnis vorzeichenrichtig errechnet wird.
Beispiel: Der Test GOT wird mit dem Faktor „-1746" programmiert, da das Messprinzip eine
Extinktionsabnahme beinhaltet.
Die Eingabe einer Wartezeit vor einer Messung zugunsten einer homogenen Messlösung ist bei allen
Methoden möglich.
Alle Wartezeiten können durch längeres Drücken an einer beliebigen Stelle auf dem Touchscreen
abgebrochen werden.
ROBERT RIELE GmbH & Co KG
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