Bedienungsanleitung
6.4.4. Messperiodensynchronisation
Die Messperiodensynchronisation des MULTICOUNT-Basic ist auf vier Arten durchführbar , wobei die
Messperiodendauer - wie in Kapitel 7.5 Gerätespeicher angegeben - eingestellt werden kann. Die
Messperiodendauer und die Synchronisation betreffen immer alle Periodenwerte.
Es sind folgende 4 Arten der Synchronisation möglich:
6.4.4.1. Synchronisation nur durch die interne Uhr.
Die Synchronisation durch die interne Uhr wird mit dem werksseitigen Reset gestartet. Ab dieser Startzeit
synchronisiert die Uhr alle 15 Minuten die Messperiode.
6.4.4.2. Synchronisation durch den EVU-Synchronimpuls.
Liegt der Synchronimpuls als potentialfreier Kontakt vom EVU vor, kann er am Synchronisierungseingang
angeschlossen werden. Schließt der Kontakt für mindestens 250 ms, wird er als Synchronimpuls erkannt
und die Messperiode neu gestartet.
Unter gewissen Betriebsbedingungen kann es vorkommen, dass das EVU während einer laufenden
Messperiode nachsynchronisiert. Der MULTICOUNT-Basic beendet die aktuelle Periodenmessung und
speichert den Periodenwert mit Zeitstempel ab. Das Zeitraster wird auf die neue Startzeit verschoben
und sofort eine neue Messung gestartet.
Beispiel:
Periodendauer ist auf 15 min gestellt
d.h. 20 kW eingehende Leistung liefert als Periodenwert 20kW (15 min Periode)
wird 3 min nach Periodenstart nachsynchronisiert und diese 3 min Periode abgespeichert
so ist der einzutragende Periodenwert 4kW.
Fällt der EVU-Synchronimpuls aus, wird die Fehlermeldung E-SYnc ausgegeben und die interne Uhr
übernimmt die Fortführung des Zeitrasters.
6.4.4.3. Synchronisation durch den KBR-ENERGIEBUS
Die Synchronisation erfolgt durch ein Telegramm, das entweder vom PC oder vom MULTIMASTER
erzeugt und über den KBR-ENERGIEBUS an die gewünschten Teilnehmer versendet wird.
Unter gewissen Betriebsbedingungen kann es vorkommen, dass während einer laufenden Messperiode
nachsynchronisiert wird. MULTICOUNT-Basic beendet die aktuelle Periodenmessung und speichert den
Periodenwert mit Zeitstempel ab. Das Zeitraster wird auf die neue Startzeit verschoben und sofort eine
neue Messung gestartet.
Beispiel:
Periodendauer ist auf 15 min gestellt
d.h. 20 kW eingehende Leistung liefert als Periodenwert 20kW (15 min Periode)
wird 3 min nach Periodenstart nachsynchronisiert und diese 3 min Periode abgespeichert
so ist der einzutragende Periodenwert 4kW.
Fällt der BUS-Synchronimpuls aus, wird die Fehlermeldung E-SYnc ausgegeben und die interne Uhr
übernimmt die Fortführung des Zeitrasters.
6.4.4.4. Synchronisation bei Tarifwechsel
Diese Art der Synchronisation ermöglicht es, daß der Zähler bei HT/NT- Umschaltung sofort den Tarif
wechselt, und nicht bis zum Ende der Messperiode wartet.
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MULTICOUNT - Basic
Version 1.11