Bedienungsanleitung
6.4.3. Langzeitspeicher
Der MULTICOUNT-Basic stellt nachstehend beschriebene Langzeitspeicher dem Anwender zur
Verfügung.
6.4.3.1. Lastprofilspeicher
Der Zähler hat einen Lastprofilspeicher, der in Abhängigkeit von der Anzahl der zu speichernden
Parameter (Wirkleistungsperioden für HT und NT, Bezug und Rückspeisung; Blindleistungsperioden für
HT und NT, kapazitiv und induktiv) und einer vom Anwender wählbaren Messperiode (mögliche
Periodenwerte 60 / 30 / 15 / 1 Minuten) max. 13440 Einträge aufnehmen kann.
D.h., daß bei einer Periode von 60 Minuten und einen zu speichernden Wert (z. B. die Wirkleistung)
ergibt sich eine Speicherdauer von max. 560 Tagen.
Die Messperiode und die Auswahl der zu speichernden Parameter ist über den PC mittels optional
erhältlicher Software parametrierbar.
Hinweis
6.4.3.2. Jahresarbeitsspeicher
Die Tagesarbeitswerte der vergangenen 365 Tage für W
und W
-kapazitiv werden in einem Jahresspeicher getrennt für Hoch- und Niedertarif abgelegt.
Blind
6.4.3.3. Pmax und Qmax Jahresspeicher
Der MULTICOUNT-Basic kann neben den Tagesarbeitswerten und den kumulierten Werten der
Leistungen auch die letzten 12 Monatshöchstwerte der kum. Wirk- und Blindleistung Pkum und Qkum
abspeichern.
Seite 28 von 40
MULTICOUNT - Basic
Stellen der geräteinternen Uhrzeit
Wird die Uhrzeit des MULTICOUNT-Basic
Periodendauer verstellt, wird die Messung für die aktuelle Periode beim
nächsten
Synchronisationsereignis
Wird die Uhrzeit des MULTICOUNT-Basic um mehr als eine Perioden-
dauer verstellt, wird der Lastprofilspeicher gelöscht und neu gestartet.
In beiden Fällen wird ein Uhrumstellereignis erzeugt und im Ereignis-
speicher eingetragen.
Umstellen der Periodendauer
Wird die Periodendauer umgestellt, wird der Lastprofilspeicher
gelöscht und neu gestartet.
Es wird ein Umstellereignis (Änderung der Periodendauer) erzeugt und
im Ereignisspeicher eingetragen.
um weniger als eine
beendet
-Bezug, W
–Rückspeisung, W
Wirk
Wirk
und
gespeichert.
-induktiv
Blind
Version 1.11