DAS JÜNGER AUDIO KOMPRESSOR- &
EXPANDER-PRINZIP
Bei Kompression wird die Dynamik des Eingangssignals an die vom
Speichermedium, dem Übertragungssystem und/oder der Abhörumgebung
geforderte Dynamik angepasst. Normale Lösungsansätze verursachen oft hörbare
Artefakte und das Audiomaterial verliert an Durchsichtigkeit in den Höhen. Der
Ansatz von Jünger Audio biete eine eher untypische Lösung, bei der diese
Probleme nicht auftreten.
Bei den Jünger-Systemen werden nicht nur die Pegel über dem Threshold-Wert
betrachtet, sondern die gesamte Dynamik des Eingangsignals wird in die
Anpassung der Kompressorparameter mit einbezogen.
Kompression
wird
Anhebung niedriger Pegel erzielt. Je
niedriger der Eingangspegel, umso mehr
wird das Signal verstärkt. Wenn der
Eingangspegel größer wird, wird die
Verstärkung automatisch verringert (s.
Abb.1).
Die
dynamischen
gesamten Dynamik des Eingangssignals
werden proportional übernommen. So
bleiben die Dynamikverhältnisse auch
nach der Kompression erhalten, nur
leicht
verdichtet.
Übrig
transparenter, scheinbar unkomprimierter
Klang.
Der Verstärkungsfaktor des Kompressors
('range') kann auf 1 dB bis 15dB
begrenzt werden um nicht akzeptable
Anhebung
von
geräuschen bei Pausen zu verhindern
(z.B. Publikum).
Zur Beseitigung von sehr niedrigen
Pegeln (Kimaanlagen, Brummen und
Geräuschen) kommt der Expander von
Jünger Audio zum Einsatz. Unter einem
einstellbaren Threshold-Wert dämpft der
Expander
das
Eingangssignal
"versteckt" so die Störgeräusche.
Der Range-Parameter gibt die maximal
angewandte Absenkung vor, wenn der
Pegel des Eingangssignals 6dB unter
dem Threshold liegt.
teilweise
durch
Verhältnisse
der
bleibt
ein
Hintergrund-
und
input
-60
-50
-40
ratio
2.0:1
1.6:1
1.3:1
OFF
range
max. 15dB
Abb. 1: Kompressor-Charakteristiken
input
-60
-50
-40
threshold
level
-20...-60, off
OFF
range
0...40 dB
gate
Abb.2: Expander-Charakteristiken
B 2: Das Jünger Audio Kompressor- & Expander-Prinzip
2
B
-30
-20
-10
[dBFS]
-10
-20
-30
-40
-50
output
-30
-20
-10
[dBFS]
-10
6dB
-20
-30
-40
-50
output