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PARATECH AG, Beim Alpenblick, CH-9057 Weissbad Sie sichern sich so die Gewährleistung Ihrer Garantieansprüche. Wir können Sie dann auch jederzeit über die neuesten Entwicklungen bei PARATECH auf dem Lau- fenden halten und Ihnen, falls nötig, aktuelle technische Informationen über Ihren PARATECH zusenden.
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G A R A N T I E K A R T E (Kopie des Käufers) Käufer Verkäufer/ Name: Flugschule: Adresse: Tel. privat: Tel.Geschäft: Kaufdatum: Fax: Grösse: Seriennummer: PARATECH AG Beim Alpenblick CH - 9057 Weissbad...
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Staat gültiger Piloten-Lizenz oder unter Aufsicht und im Auftrag eines staatlich anerkannten Fluglehrers benutzt werden. Der PARATECH darf nicht geflogen werden: • ausserhalb des minimal und maximal zulässigen Startgewichtes • mit mehr als 60 ° Rollwinkel •...
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4.1.2 Beschleunigtes Fliegen 4.2 Vorflugcheck und Flugvorbereitung 4.3 Start 4.4 Kurvenflug und Steilspirale 4.5 Thermikfliegen und Fliegen bei turbulenten Verhältnissen: „Aktives Fliegen“ 4.6 Landung 4.7 Windenschlepp 5 Schnellabstiege mit über 5 m/s Sinkgeschwindigkeit 5.1 B-Leinenstall 5.2 Steilspiralen 5.3 Ohren-Anlegen und Ohren-Anlegen mit Betätigen des Beschleunigungssystems 6 Verhalten in extremen Fluglagen 6.1 Sackflug...
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9.2.3 P25 L 9.3 Zulassungsdokumente 9.3.1 P25 S 9.3.2 P25 M 9.3.3 P25 L...
Gleitschirmflugtechnik befolgen, da ansonsten das Fliegen mit dem , so wie mit jedem anderen Fluggerät, gefährlich ist! Wie alle PARATECH Gleitschirme, wurde der geschaffen mit hohem Anspruch an Sicherheit. Mit dem gelang dem Designteam ein neuer Durchbruch bei Flug- stabilität in Verbindung mit Flugleistung, Flugvergnügen und fehlerverzeihender...
Güte und passiver Sicherheit. 2.3 Profile Die Profile des wurden von PARATECH in intensiven und aufwendigen Be- rechnungsverfahren und Praxisversuchen erforscht und verfeinert. Unterschiedliche Profile über den gesamten Flügel sorgen für Optimierung der Auftriebsverteilung. Dies ist einer der Gründe für die ausgewogene Kombination von Leistung und Flug- stabilität des...
Die Bremswege sind so ausgelegt, dass der auch Überreaktionen des Piloten problemlos wegsteckt. 2.10 Leinenkontrolle Alle von PARATECH verarbeiteten Leinen sind vorgereckt und werden mit höchster Präzision abgelängt und vernäht. Eine genau dokumentierte Endkontrolle der Längen aller Leinen jedes einzelnen produzierten ist ebenso selbstverständlich für PARATECH.
Gleitschirm zu schaffen, der seinem Pi- loten viele Stunden reiner Freude am Fliegen bescheren wird. Der Pilot kann jede Flugsituation in dem beruhigenden Gefühl angehen, einen Gleitschirm mit hoher Flugstabilität zu fliegen, der vom erfahrenen PARATECH Entwicklungsteam in allen Extremen getestet wurde.
Steuerung des Gleitschirms zu unterstützen. 3.3 PARATECH M2 Wir empfehlen für den besonders das PARATECH M2 Gurtzeug. Das „Modu- lar 2“ ist bereits in der Grundausstattung komplett ausgestattet und besticht durch seine variable Notschirmpositionierung, den sehr guten Sitzkomfort und seine bis ins letzte durchdachte Funktionaltät.
• doppelte Rettungsschirmaufhängung festvernäht und integriert mit Klettführung • Umlenkrollen und Ösen zur Anbringung des Beschleunigungssystems • Sitzbrettneigung im Flug verstellbar 3.4 PARATECH A5 Das A5 ist bereits in der Grundausstattung komplett ausgestattet und besticht durch seinen unvergleichlichen Sitzkomfort und seine bis ins letzte durchdachte Funktional- tät.
• Umlenkrollen und Ösen zur Anbringung des Beschleunigungssystems • Sitzbrettverlängerung im Flug verstellbar • Rückentasche mit integriertem Top-Rettungsschirmkontainer und Position des Rettungsschirm-Auslösegriffs auf der Schulter 3.5 Zusatzmodule zur Erweiterung der Grundausstattung • Wasserballastkontainer • Instrumentencockpit...
4 Flugbetrieb 4.1 Die Tragegure des P25 mit Beschleunigungssystem Tragegurt: unbeschleunigt beschleunigt 4.1.1 Das Beschleunigungssystem des P25 Die Fusstreckerleinen werden vor dem Start beidseitig mit den an den Tragegurten befestigten Beschleunigerleinen mit Brummelhooks verbunden. Dabei werden die Fusstreckerleinen durch die dafür vorgesehenen Umlenkrollen am Gurtzeug geführt. Die Länge des Fusstreckers stellt man links und rechts am Fusspedal so ein, dass bei voll durchgestreckten Beinen das Beschleunigungssystem maximal betätigt ist, d.h.
Auch wenn rasch Höhe abgebaut werden soll, wird, nachdem die Ohren angelegt wur- den, der Fussbeschleuniger durchgedrückt (siehe Seite 23). Mit der Geschwindigkeit für geringstes Sinken fliegt der , wenn man ca. 20 - 30 cm anbremst. In der Thermik noch deutlich langsamer zu fliegen, um besser zu stei- gen ist also selbstredend wenig sinnvoll, u.U.
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1) Während des Öffnens des Gleitschirms untersucht man die Kappe und Zell- wände auf Beschädigungen. Selbst wenn man den Gleitschirm beim Verpa- cken nach dem letzten Flug kontrolliert hat, ist es nicht ausgeschlossen, dass er während des Transportes beschädigt wurde. 2) Überprüfen Sie, dass die Leinen nicht verdreht oder verknotet sind.
5) Es ist darauf zu achten, dass keine Leinen unter der Schirmkappe durchlau- fen. Ein Leinenüberwurf beim Start kann verhängnisvolle Folgen haben. 4.3 Start Man hält die A-Gurte und die Handgriffe der Steuerleinen in den Händen, nachdem man den obligaten Vorflugcheck ausgeführt hat. Man hält die Leinen gestreckt, die Arme in Verlängerung der A-Leinen, geht eventuell einen Schritt zurück und läuft zü- gig an, um die Kalotte gleichmässig und mit der Energie des eigenen Körpergewich- tes aufzuziehen.
Bei stärkerem, einseitigem Steuerleinenzug nimmt der eine deutliche Seiten- neigung an und fliegt eine schnelle und steile Kurve, die zur Steilspirale verlängert werden kann. Eine Steilspirale wird am einfachsten eingeleitet, indem auf der Kurve- ninnenseite zügig 50% Bremsausschlag gegeben wird und der Bremsausschlag an- schliessend dosiert weiter vergrössert wird.
Umgekehrt muss der Gleitschirm abgebremst werden, wenn die Tragfläche durch Einfliegen in einen Abwindbereich oder Herausfliegen aus der Thermik vor den Pilo- ten kommt. Schneller zu fliegen (Beschleunigungssystem aktiviert) ist zum Durchque- ren von Abwindzonen und bei Gegenwind sinnvoll . Diese Art der Flugtechnik nennt man "aktives Fliegen".
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In Deutschland zugelassen ist Windenschlepp mit dem Gleitschirm prinzipiell nur, wenn der Pilot einen Befähigungsnachweis für Windenschlepp, der Windenfahrer einen Befähigungsnachweis für Windenfahrer mit Berechtigung für Gleitschirm- schlepp besitzt, der Gleitschirm schlepptauglich ist, sowie Winde und Schleppklinke ein Gütesiegel haben, das sie als geeignet für Gleitschirmschlepp ausweist. Grund- sätzlich sind die örtlich geltenden Vorschriften zu beachten und nur mit einem erfah- renen Schleppteam und geeignetem Material zu schleppen.
5 Schnellabstiege mit über 5 m/s Sinkgeschwindigkeit Mit dem sind sowohl B-Leinenstall, Steilspiralen und "Ohrenanlegen" mit Betäti- gung des Beschleunigungssystems als Hilfen für den Schnellabstieg mit Sinkge- schwindigkeit über 5 m/sec. möglich. 5.1 B-Leinenstall Der B-Leinenstall wird eingeleitet, indem man über den Leinenschlössern in die B- Leinen greift und beide B-Tragegurte nach unten zieht.
5.2 Steilspiralen Steilspiralen wurden bereits unter Kapitel 4.4 Kurvenflug und Steilspirale auf Seite 18 beschrieben. 5.3 Ohren-Anlegen und Ohren-Anlegen mit Betätigen des Beschleunigungssystems Man nimmt den äussersten A-Tragegurt (A2) (siehe S. 15) des ohne die Brem- sen loszulassen beidseits in die Hand und zieht diese nach unten, indem man sie wie über eine Umlenkrolle durch die Handflächen laufen lässt (unbedingt feste Hand- schuhe verwenden!).
6 Verhalten in extremen Fluglagen Achtung: Extremflugmanöver sollten nur im Rahmen eines offiziellen, kompetent geleiteten Sicherheitstrainings über Wasser geübt werden. Sicherzustellen ist dabei grundsätzlich, dass ein betriebsbereites Rettungsboot auf dem See ist, und dass der Pilot mit einer ohnmachtssicheren Schwimmweste und einem Funkgerät ausgerüstet ist, über das er Anweisungen vom Leiter des Sicherheitstrainings bekommen kann.
Das Ausleiten des Trudelns (Negativdrehung) geschieht, indem man beide Bremsen freigibt. Der geht dann von selbst wieder in den Normalflugzustand über. Bei PARATECH Testflügen und denjenigen für die Musterzulassung des , die vom DHV durchgeführt wurden, ist keine stabile Negativdrehung aufgetreten.
Achtung: Diese Manöver sind mit grossem Höhenverlust verbunden! 6.6 Fullstall Achtung: Zu beachten ist unbedingt, dass falls man beim Ausleiten des Fullstall die Bremsen im falschen Moment oder nur unvollständig freigegeben werden, wie mit jedem anderen Gleitschirm die Gefahr besteht, ins Segel zu fallen! Um einen stabilen Fullstall einzuleiten, hält man den Bremsgriff des so, daß...
7 Wartung, Reparatur und Nachprüfung Auch bei guter Pflege und Wartung unterliegt Ihr , so wie jeder andere Gleit- schirm, Verschleiss- und Alterungserscheinungen, die das Flugverhalten und die Flugsicherheit beeinträchtigen können. Eine regelmässige Überprüfung der Gleit- schirmkappe und -Leinen ist deshalb erforderlich. Es genügt zur Kontrolle der Leinen- längen in regelmässigen Abständen stichprobenmässig je einige, vor allem mittlere A- , B-, C- und D-Leinen zu vermessen und mit den Massen des Leinenplanes zu ver- gleichen.
Flug Ihnen als Pilot obliegt. SEE YOU IN THE SKY und AEROSPORT INTERNATIONAL Unsere Adressen für weitere Auskünfte: Schweiz: Deutschland / Österreich: PARATECH AG AEROSPORT INTERNATIONAL Beim Alpenblick Grafenstr. 26 CH - 9057 Weissbad D - 83094 Brannenburg Email paratech@bluewin.ch Email info@aerosport.de...
9 Technische Dokumentation 9.1 Technische Daten Technische Daten P25 S P25 M P25 L Segelfläche projiziert 22,73 m² 24,77 m² 26,9 m² Segelfläche ausgelegt 26,15 m² 28,5 m² 30,95 m² Spannweite ausgelegt 11,72 m 12,23 m 12,74 m Streckung ausgelegt Leinenlänge 6,85 m 7,15 m...
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Musterzulassungsnummer Deutschland MZL GS-01-805-00 Klassifizierung / Gurtzeuggruppe 1 -- 2 / GH Sitzzahl Trimmsystem Fußbeschleuniger Windenschlepp Verhalten bei min. Startgewicht (65 kg) Verhalten bei max. Startgewicht (85 kg) START Füllverhalten gleichmässig, sofort gleichmässig, sofort Aufziehverhalten kommt sofort über Piloten kommt sofort über Piloten Abhebegeschwindigkeit durchschnittlich durchschnittlich...
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Musterzulassungsnummer Deutschland MZL GS-01-803-00 Klassifizierung / Gurtzeuggruppe 1 / GH Sitzzahl Trimmsystem Fußbeschleuniger Windenschlepp Verhalten bei min. Startgewicht (80 kg) Verhalten bei max. Startgewicht (105 kg) START Füllverhalten gleichmässig, sofort gleichmässig, sofort Aufziehverhalten kommt verzögert über Piloten kommt sofort über Piloten Abhebegeschwindigkeit durchschnittlich durchschnittlich...
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Musterzulassungsnummer Deutschland MZL GS-01-804-00 Klassifizierung / Gurtzeuggruppe 1 / GH Sitzzahl Trimmsystem Fußbeschleuniger Windenschlepp Verhalten bei min. Startgewicht (100 kg) Verhalten bei max. Startgewicht (125 kg) START Füllverhalten gleichmässig, sofort gleichmässig, sofort Aufziehverhalten kommt sofort über Piloten kommt sofort über Piloten Abhebegeschwindigkeit durchschnittlich durchschnittlich...