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Entnahme Aus Der Verpackung, Einbauort Und Montage; Elektromagnetische Verträglichkeit; Anschlussklemmen; Anschluss Der Leitungen - Te Connectivity Integra Ri3 Bedienungsanleitung

Multifunktionsmessgerät
Inhaltsverzeichnis

7.2 Entnahme aus der Verpackung, Einbauort und Montage

7.2.1 Entnahme aus der Verpackung
Entnehmen Sie das Produkt aus der Umverpackung und prüfen Sie, ob das Gerät optisch unbeschädigt
und die Lieferung vollständig ist. Ist dies nicht der Fall, nehmen Sie bitte umgehend mit Ihrer Vertriebsniederlassung
Kontakt auf.
7.2.2 Einbauort und Montage
Messinstrumente müssen an einem trockenen Ort angebracht werden, bei stabiler Umgebungstemperatur, die den
Bereich von –10 bis +55 ° C, nicht unter- bzw. übers chreitet. Die Belastung durch Schwingungen sollte minimal sein.
Nach Möglichkeit sollte das Messgerät so montiert werden, dass der Anzeigekontrast nicht durch direktes Sonnenlicht
oder starke Fremdbeleuchtung beeinträchtigt wird. Die LCD-Anzeige ist für die vertikale Ablesung optimiert. Bei
horizontaler Ablesung kann es, je nach Lichteinfall, zu Beeinträchtigung der Ablesbarkeit kommen. Das Messgerät kann
in jeden Schalttafelausschnitt nach DIN 96 mit einer maximalen Dicke bis zu 5 mm eingebaut werden. Die Befestigung
erfolgt durch die im Gehäuse integrierte Schnappbefestigung. Zu allen Seiten des Messgerätes ist der für die
Leitungsanschlüsse erforderliche Platz zu berücksichtigen. Die Frontseite des Messinstruments ist zum Einsatz bei
Schutzart IP52 geeignet. Zur Verwendung bei IP54 muss eine zusätzliche, bei uns erhältliche, Schaltschrankdichtung
verwendet werden. Falls das Messgerät bei IP65 verwendet werden soll, ist eine zusätzliche, bei uns erhältliche,
Frontabdeckung zu verwenden. Die Anschlüsse des Messgerätes müssen von Flüssigkeiten oder andere
Verschmutzung freigehalten werden. Das Messgerät ist zur Verwendung in Innenräumen bis zu einer maximalen Höhe
von 2000 m über NN bestimmt.
7.3 Elektromagnetische Verträglichkeit
Das Messinstrument bietet Schutz vor elektromagnetischen Störungen gemäß EU-Anforderungen (EMV-Richtlinie) und
weiteren Vorschriften.
Die für einen einwandfreien Betrieb dieses und benachbarter Geräte erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen
hängen von der jeweiligen Installation ab, so dass die nachstehenden Ausführungen lediglich allgemeingültige
Hinweise sein können:
Vermeiden Sie eine Verdrahtung des Messinstrumentes parallel zu Kabeln und Anlagen, die potenzielle Störquellen
darstellen.
Die Hilfsspannung des Messinstruments sollte nicht größeren Störeinflüssen ausgesetzt werden. Unter Umständen
können auch Netzfilter erforderlich sein.
Zum Schutz des Messinstruments vor nicht korrektem Betrieb oder dauerhafter Beschädigung muss es vor den
Einflüssen von Transienten, Über- und Stoßspannungen geschützt werden. Sinnvoll ist es, diese direkt an der Quelle
begrenzen. Das Messinstrument ist so ausgelegt, dass es sich automatisch von den Wirkungen
typischer Transienten erholt; unter Umständen kann es jedoch erforderlich sein, das Messinstrument für einen
Zeitraum von mehr als 10 s von der Netzspannung zu trennen, um wieder einen einwandfreien Betrieb zu
ermöglichen.
Geschirmte Kabel für die Kommunikation und Leitungen kleinen Querschnitts für Messsignale werden empfohlen
und können unter manchen Bedingungen auch erforderlich sein. Außerdem kann es nützlich sein, etwa bei Störungen
durch Hochfrequenz-(HF)-Felder, diese und andere Verbindungen mit HF-Schutzbeschaltungen, wie Ferritkernen oder
Filtern zu versehen. Es ist übliche Praxis, empfindliche elektronische Geräte, die kritische Funktionen erfüllen,
sicherheitshalber in EMV sichere Gehäusen einzubauen, um sie vor elektrischen Störfeldern zu schützen, die zu
Funktionsstörungen führen können.

7.4 Anschlussklemmen

Alle Anschlüsse werden mit schraubbaren Kastenklemmen ausgeführt. Die Klemmen sind für flexible oder starre Leiter
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mit einem Querschnitt von 0,05 bis 2,5 mm
ausgelegt. Bei Versand des Messinstrumentes sind die Klemmen
geschlossen und müssen vor dem Leitungsanschluss geöffnet werden. Das maximale Anzugsdrehmoment der
Anschlussklemmen beträgt 0,5 Nm bzw. 4.4 lb-in.

7.5 Anschluss der Leitungen

7.5.1 Leitungen für Messsignale und Absicherung
Die Auswahl der Anschlussleitungen hinsichtlich Betriebsspannungen und -strömen hat unter Beachtung der geltenden
lokalen Vorschriften und Bestimmungen zu erfolgen. Die Mess- und Hilfsspannungsleitungen des Messinstruments
müssen mit abgesichert werden. Zum Schutz des Messinstrumentes werden in den Messleitungen flinke
Wechselstromsicherungen mit maximal 1 A Nennstrom und für die Hilfsspannungsleitungen träge 1 A Sicherungen
empfohlen. Die Wahl der Sicherungswerte und des Schaltvermögens muss gemäß den Werten der
Versorgungsspannung unter Beachtung der geltenden Vorschriften erfolgen. Es wird empfohlen, einen Schalter oder
Unterbrecher zur Freischaltung des Messinstruments von der Mess- und Hilfsspannung vorzusehen.
Modbus und Metasys sind Marken.
Bedienungs- und Einbauanleitung Integra Ri3 Multifunktionsmessgerät
Seite 14 von 18 10.08.2011 CI-EPP-DE-BEA-RI3-V2
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