6
Funktionsbeschreibung
6.1
Solarfunktion
Der Regler vergleicht ständig die Temperaturen am Kollektor (R
23) und im unteren Bereich des Speichers (R22). Sobald der Kol-
lektor von der Sonne erwärmt wird und die eingestellte Einschalt-
temperatur (z.B. 8 K) zwischen Kollektor und Speicher erreicht
wird, wird die Pumpe (M23) eingeschaltet. Die Pumpe saugt die
Wärmeträgerflüssigkeit aus dem unteren, kühleren Bereich des
6.2
Berechnung Wärmemenge Solar
Die an den Speicher abgegebene Wärmemenge wird über die
gemessene Temperaturdifferenz und den am Wärmepumpen-
manager eingestellten Durchfluss errechnet. Der Kollektorfühler
dient dabei als Referenzfühler des heißen Vorlaufs, der untere
Speicherfühler als Referenzfühler für den kühlen Rücklauf. Zur
korrekten Berechnung muss die Glykol-Art des Wärmeträgers
6.3
Minimale und maximale Kollektortemperatur
Ein Unterschreiten der minimalen Kollektortemperatur führt zum
Ausschalten der Solarpumpe. Die minimale Kollektortemperatur
beträgt 5 °C. Erst bei Überschreiten der Einschalt-Hysterese von
5K wird die Solar-Funktion wieder aktiviert.
Bei Überschreiten der maximalen Kollektortemperatur von
120 °C findet eine Notabschaltung statt: Die Solarpumpe wird
6.4
Kollektorkühlfunktion
Die Kollektorkühlfunktion verzögert das Verdampfen des Wär-
meträgers. Kurz vor Erreichen der Kollektor-Maximaltemperatur
wird die Solarpumpe in Betrieb genommen, um den Wärmeträ-
ger über die Rohrleitungs- und Speicherverluste abzukühlen. Die
6.5
Speicherbeladung
Bei Erreichen der maximalen Speichertemperatur wird die Solar-
pumpe ausgeschaltet. Erst bei Unterschreiten der Einschalt-Hys-
terese von 5K wird die Speicherbeladung wieder aktiviert.
6.6
Pumpenkickfunktion
Diese Funktion wird bei Anlagenfeldern mit verschattetem Kol-
lektorfühler benötigt. Um bei verschatteten Kollektortemperatur-
fühler die Temperatur der - unter Umständen voll beschienenen
- Kollektoren messen zu können, wird der Wärmeträger zum
Fühler gepumpt. So kann eine Temperatur gemessen werden,
die eigentlich vor dem Temperaturfühler herrscht. Die Pumpen-
kickfunktion ist nur tagsüber aktiv. Während die Solarpumpe für
eine kurze Zeit eingeschaltet wird, überwacht der Regler den
Temperaturanstieg des Anlegefühlers. Reicht dieser Anstieg
aus, bleibt die Solarpumpe aktiv bis die Einschaltbedingungen
für die Solarfunktionen erfüllt sind oder kein Temperaturanstieg
mehr anliegt.
Speichers an und pumpt sie zum Kollektor. Die Wärmeträgerflüs-
sigkeit wird im Kollektor durch die Sonneneinstrahlung erwärmt
und strömt zurück zum Speicher. Im Speicher erwärmt die Wär-
meträgerflüssigkeit über einen Wärmetauscher das Brauchwas-
ser(siehe Kap. 7.2 auf S. 6).
und die entsprechende Konzentration in Prozent im Wärmepum-
penmanager parametriert werden.
Aus diesen Angaben wird der Tagesertrag ermittelt und ange-
zeigt. Durch Aufsummieren der Tageserträge entsteht der Ge-
samtertrag, der ebenfalls angezeigt wird.
abgeschaltet. Da die Wärme nicht mehr aus dem Kollektor trans-
portiert werden kann, findet im Kollektor eine kontrollierte Ver-
dampfung des Wärmeträgers statt (Stagnation). Die Solarfunk-
ton
kann
erst
wieder
Kollektortemperatur unter 105 °C abgesunken ist.
Kollektorkühlfunkton ist solange aktiv, wie der Kollektor seine
max. Temperatur (s.o.) noch nicht erreicht hat. Die max. Spei-
chertemperatur wird dabei um 5K erhöht.
Werkseitig ist die Speichertemperatur auf 85 °C begrenzt um
Materialschäden zu vermeiden. In Gegenden mit sehr kalkhalti-
gem Wasser kann es sinnvoll sein die maximale Speichertem-
pertaur auf 60°C zu begrenzen!
6.6
aktiviert
werden,
wenn
D-5
die