darf der Stromkreis erst dann angeschlossen werden, wenn die Störung behoben ist. Kann die Störung nicht
sofort behoben werden, ist es aber notwendig, den Betrieb fortzusetzen, muss eine angemessene
Übergangslösung verwendet werden. Dies ist dem Eigentümer des Geräts mitzuteilen, damit alle Beteiligten
informiert sind.
Die anfänglichen Sicherheitsüberprüfungen beziehen sich darauf, dass:
•
die Kondensatoren auf sichere Weise entladen werden, um die Möglichkeit einer Funkenbildung zu vermeiden;
•
beim Aufladen, Wiederherstellen oder Entleeren des Systems keine spannungsführenden elektrischen Bauteile
und Leitungen freiliegen;
•
eine kontinuierliche Erdverbindung besteht.
Reparaturen an versiegelten Bauteilen
1.
Bei Reparaturen an versiegelten Bauteilen sind vor dem Entfernen versiegelter Abdeckungen usw. alle Strom-
versorgungen von den Geräten, an denen gearbeitet wird, zu trennen. Ist es unbedingt erforderlich, dass die
Geräte während der Wartungsarbeiten mit Strom versorgt werden, so ist an der kritischsten Stelle eine ständig
funktionierende Leckanzeigevorrichtung anzubringen, die vor einer potenziell gefährlichen Situation warnt.
2. Es ist besonders auf Beschädigungen von Kabeln, eine zu große Anzahl von Anschlüssen, nicht den Original-
spezifikationen entsprechende Klemmen, Beschädigungen von Dichtungen, unsachgemäßes Anbringen von
Verschraubungen usw. zu achten, um sicherzustellen, dass bei Arbeiten an elektrischen Bauteilen das Gehäu-
se nicht so verändert wird, dass der Schutzgrad beeinträchtigt wird. Stellen Sie sicher, dass das Gerät sicher
montiert ist. Vergewissern Sie sich, dass die Dichtungen oder das Dichtungsmaterial nicht so verschlissen
sind, dass sie das Eindringen von brennbarer Atmosphäre nicht mehr verhindern können. Die Ersatzteile müs-
sen den Spezifikationen des Herstellers entsprechen.
Hinweis: Die Verwendung von Silikondichtmitteln kann die Wirksamkeit einiger Arten von Lecksuchgeräten beeinträchtigen. Eigensichere
Bauteile müssen vor Arbeiten an ihnen nicht isoliert werden.
Reparatur an eigensicheren Komponenten
Legen Sie keine dauerhaften induktiven oder kapazitiven Lasten an den Stromkreis an, ohne sicherzustellen, dass
diese die für das verwendete Gerät zulässige Spannung und den zulässigen Strom nicht überschreiten. Eigen-
sichere Bauteile sind die einzigen, an denen unter Spannung gearbeitet werden kann, wenn eine entflammbare
Atmosphäre vorhanden ist. Das Prüfgerät muss die richtige Nennleistung haben. Ersetzen Sie Bauteile nur durch
vom Hersteller angegebene Teile. Andere Teile können dazu führen, dass sich das Kältemittel bei einem Leck in der
Atmosphäre entzündet.
Verkabelung
Vergewissern Sie sich, dass die Verkabelung nicht durch Abnutzung, Korrosion, übermäßigen Druck, Vibrationen,
scharfe Kanten oder andere negative Umwelteinflüsse beeinträchtigt wird. Bei der Prüfung sind auch die Auswir-
kungen der Alterung oder ständiger Vibrationen durch Quellen wie Kompressoren oder Ventilatoren zu berücksich-
tigen.
Erkennung von brennbaren Kältemitteln
Unter keinen Umständen dürfen bei der Suche nach Kältemittelleckagen oder beim Aufspüren von Kältemittel
potenzielle Zündquellen verwendet werden. Ein Halogenidbrenner (oder ein anderer Detektor mit offener Flamme)
darf nicht verwendet werden.
Methoden zur Lecksuche
Die folgenden Lecksuchmethoden werden für Systeme, die brennbare Kältemittel enthalten, als akzeptabel ange-
sehen.
Elektronische Lecksuchgeräte (Detektoren) können entflammbare Kältemittel aufspüren, aber die Empfindlichkeit
ist möglicherweise nicht ausreichend oder muss neu kalibriert werden. (Detektionsgeräte müssen in einem kälte-
mittelfreien Bereich kalibriert werden.) Stellen Sie sicher, dass das Lecksuchgerät keine potenzielle Zündquelle
darstellt und für das verwendete Kältemittel geeignet ist. Die Lecksuchgeräte sind auf einen Prozentsatz der LFL
des Kältemittels einzustellen und auf das verwendete Kältemittel zu kalibrieren; der entsprechende Gasanteil (ma-
ximal 25 %) ist zu bestätigen.
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