Inhaltszusammenfassung für Rex-Schiffsmodelle Countess of Breadalbane
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Aufbauanleitung Countess of Breadalbane (1936) Rex-Schiffsmodelle Christian Rex Bavert 31 42719 Solingen www.rex-schiffsmodelle.de cr@rex-schiffsmodelle.de...
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Zunächst empfehle ich ein genaues Studium der Planunterlagen und der historischen Fotos (CD-ROM), um zu entscheiden, welche Variante gebaut werden soll, denn dies hat bereits erste Auswirkungen auf die weitere Bearbeitung des Rumpfs. Prinzipiell ist es aber so, dass beide Varianten aus diesem Baukasten erstellt werden können.
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Der Ruderkoker wird aus 4mm MS-Rohr hergestellt (Länge 23 mm). Da die Rumpfschale wegen des geringen erforderlichen Eigengewichts relativ dünn ist, wird zur Stabilisierung der Ruderkoker mit der Platte mit der entsprechenden Bohrung eingeklebt, die sich bei den 2mm Polystyrolteilen befindet. Für das Ruder wird 3mm MS Rohr verwandt, welches im Bereich des Ruderblatts mit einem Schlitz versehen wird.
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Für die Durchbrüche im Schanzkleid können von den 4mm Polystyrolrohren dünne (1mm) Scheiben mit dem Cutter abgetrennt werden – für die ovalen nimmt man 6mm Rohr, das etwas platt gedrückt wird. Für die Ankerklüse (nur auf einer Seite!) wird in den Rumpf noch ein Loch gebohrt (Lage nach Plan) und dann ein 4mm PS-Rohr eingeführt und mit Rumpf und Deck verklebt.
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Zunächst wird die hintere Querwand auf dem Boden montiert. Dafür sind im Boden Schlitze und an der Unterkante Nasen vorgesehen, die eigentlich schon ganz gut passen (Schlitze müssen wegen des Radius des Fräsers (1mm) etwas länger sein, da die Schlitze naturgemäß am Ende gerundet sind – gilt für alle folgenden Wände). Drei kleine Wände ergeben zusammen mit der Querwand dann schon den ersten kleinen...
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Die Fenster bestehen aus 1mm Acrylglas. Um die Fenster aus der Platte zu entfernen, empfehle ich die dünnen Bereiche zwischen den einzelnen Fenstern von der Rückseite mit dem Cutter anzuritzen. Dann lassen sie sich relativ gut herausbrechen. Wenn man von den dünneren Partien rund um das eigentliche Fenster einen schmalen Rahmen stehen lässt, hat man innen eine schöne Kante zum Verkleben mit der Wand.
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Für die Kalfaterung nehme ich wasserlöslichen Holzkitt. Bevor der aufgebracht wurde, habe ich das Deck einmal geschliffen und mit Klarlack lackiert. Nach dem Durchtrocknen des Lacks dann den Holzkitt in die Fugen gepresst. Nach Trocknung ziehe ich den überschüssigen Kitt mit einer Klinge ab und lackiere die Oberfläche nochmals mit Klarlack.
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Verlegung der Planken des Hauptdecks Das Hauptdeck hat ein paar Öffnungen, die etwas mehr Aufmerksamkeit benötigen. Prinzipiell ist die Lage der Plankenstöße auf dem Hauptdeck aber die gleiche wie auf dem oberen Deck. Allerdings ist ein Teil des Hauptdecks ja fest mit dem Aufbau verbunden, da sonst die Wellenkupplungen / Motoren nicht mehr erreichbar sind und...
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Nach der Verlegung der Planken des Hauptdecks werden die Schanzkleidstützen am Vorschiff angebracht (0,5 x 1mm Polystyrolleisten) - ca. im Abstand von 1 cm. Zur Montage habe ich das Schanzkleid innen mit Aktivator für Sekundenkleber gespritzt und die Polystyrolleiste dann mit Sekundenkleber versehen, grob abgelängt und nach dem Fertigstellen aller Stützen dann auf Höhe...
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Oben kommt dann noch eine Entlüftung und zwei Revisionsöffnungen drauf (0,3 Poly, 5mm Durchmesser, "Schrauben“ sind von der Rückseite eingeprägt). Außerdem wurde ein Abflußrohr zur darunter liegenden Küche montiert. Die Polystyrolstücke für den achteren Niedergang des Hauptdecks finden sich in dem Frästeilausschnitt des Hauptdecks.
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Nun folgt die unausweichliche Relingherstellung. Zunächst empfiehlt es sich einen Planausschnitt zu kopieren. Nach dem Aufmaß mit der Papierschablone am Modell ergaben sich noch ein paar Verschiebungen, die auch durch die Wölbung der Reling hervorgerufen werden, die natürlich in der Seitenansicht nicht wiedergegeben werden kann.
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Die Reling wird dann weiß lackiert und anschließend wird aus Teakholzfurnier ein Handlauf aufgeklebt (dafür die Leisten aufdoppeln). Hier ein Bild des Prototypen mit Reling, Niedergang und Lüftern und am unteren Bildrand den Pollern. Der Flaggenmast besteht aus 1mm Messingdraht an den oben noch eine kurze Hülse 2mm Rohr angelötet wird.
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Für das Modell werden aus den Rettungsringrohlingen, etwas Papier und Takelgarn die Rettungsringe hergestellt. Die Papierstreifen lassen sich ganz gut und zügig mit Sekunden- kleber anheften und dann wird der Streifen einfach einmal um den Ring gelegt und mit einem Minitropfen Sekundenkleber fixiert.
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und erst auf der Welle befestigt, weil das Rohrstück extrem knapp auf die Welle passt. Zunächst wird das große Zahnrad und die Hauptwelle eingesetzt. Steuerbordseitig kommt dann die Kettennuss außen drauf, backbord zwei "Distanzstücke" (eigentlich die Bremse). Die obere Welle und das kleine Zahnrad werden eingesetzt.
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Letzte Decksausrüstung: Die Sitzbänke werden aus Teakholz hergestellt: der Unterbau aus 2x2mm Leisten und die Sitzbretter aus 2x0,6mm. Die Länge der Sitzbänke beträgt 40mm, die Sitzbretter haben einen seitlichen Überstand von je 1mm, Höhe der Rückenlehne 19mm, Höhe der Unterkonstruktion Sitzfläche über Deck 10 mm.
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Am Heck des Schiffs ist ein Dinghi aufgehängt. Die Schale liegt als tiefgezogene Form bei. Ebenso das Sitzbrett, welches alternativ gebeizt werden kann oder das noch mit Teakleisten beklebt werden kann. Zur Nachbildung des Stevens und der Spanten kann innen 1x1mm Profil eingeklebt werden.