Inhaltszusammenfassung für tell Gate Control BASE 1000
Seite 1
Gate Control BASE 1000 – DIN rail INSTALLIERUNGS- UND GEBRAUCHSANWEISUNG Für Modulversion v10.01 Dokumentenversion: 1.0 25.04.2025 Produktvarianten: • Gate Control BASE 1000 DIN rail - 4G.IN4.R2...
Inhaltsverzeichnis 1 Funktionieren des Gate Control BASE ..................5 1.1 Einstellung der Systemzeit ....................6 1.2 Datenverkehr ........................6 1.3 Funktionieren der Kontakteingänge ..................6 2 Verwaltung persönlicher Daten ..................... 7 2.1 Verantwortung des Herstellers ..................... 7 3 Beschaltung und Inbetriebnahme des Moduls ................8 3.1 Unterspannungs-Lockout-Schaltung (UVLO) Funktion ............
Seite 3
6 Einstellung des Gate Control BASE Moduls per Handy, mithilfe von SMS-Nachrichten ..... 61 6.1 Detaillierte Beschreibung der SMS-Befehle................ 63 7 Firmware-Update ........................68 7.1 Aktualisieren über USB ...................... 68 7.2 Fernaktualisierung über das Internet .................. 69 8 Werkeinstellungen wiederherstellen ................... 69 8.1 Wiederherstellung der Werkeinstellungen mithilfe der Programmiersoftware ....
Die neueste Version der Programmiersoftware und Handbücher des Produktes können Sie von der Webseite des Herstellers herunterladen: https://tell.hu/de/produkte/gsm-automatisierung/gate-control-base ► Produktvarianten: Gate Control BASE 1000 DIN rail – 4G.IN4.R2 • 1000-Benutzer-Version • 4G-Modem, das die europäischen Frequenzbänder unterstützt • DIN-Schienenmontage ► Produktmerkmale: •...
1 Funktionieren des Gate Control BASE Das Gate Control BASE Modul wurde grundsätzlich zur Steuerung von Öffnen und Schließen elektrischer Tore und Schranken entworfen, aber es kann auch zur Steuerung anderer Anlagen verwendet werden. Der Anwender kann die Steuerung per Anruf, der eingestellten Steuerungsart entsprechend, erledigt werden, wobei man die Telefonnummer der ins Modul eingelegten SIM- Karte anruft.
1.1 Einstellung der Systemzeit Zum ordnungsmäßigen Funktionieren derjenigen Funktionen (Ereignisprotokoll, genehmigte Eintrittsperiode), die die genaue Uhrzeit benötigen, ist die Einstellung der Systemzeit benötigt. Das System stellt die Systemzeit jedes Mal, wenn es unter Strom gesetzt wird, andererseits bei jedem planmäßigen täglichen Neustart, d. h. in jeder 24. Stunde automatisch ein, wobei es die lokale Uhrzeit von dem mobilen Netzwerk abfragt.
2 Verwaltung persönlicher Daten Die Benutzer können das System mit einer Telefonnummer, die dem Benutzernamen zugeordnet ist, steuern, deshalb ist es zum Betreiben des Systems erforderlich, dass die Benutzer ihren Benutzernamen und ihre Telefonnummer (im weiteren: persönliche Daten) den im Gerät definierten Systemadministratoren angeben, die diese persönlichen Daten im System speichern.
3 Beschaltung und Inbetriebnahme des Moduls 3.1 Unterspannungs-Lockout-Schaltung (UVLO) Funktion Das Produkt verfügt über Unterspannungs-Lockout-Schaltung (Under Voltage Lock Out) Funktion. Falls die Speisespannung unter den kritischen Wert fällt, schaltet das Modul automatisch aus. Modul schaltet Wiederherstellung Speisespannung wieder ein. 3.2 Verdrahtung der Eingänge Bei der Verdrahtung der Eingänge ist der normalerweise geschlossene oder normalerweise geöffnete Kontakt zwischen den gegebenen Eingang (IN1…IN4) und dem GND-Terminal zu binden.
Stromverbrauch des Geräts decken. Die Stromversorgung muss kontinuierlich und frei von Transienten sein. Die ideale Lösung für die oben genannten Zwecke ist das von TELL entwickelte und hergestellte Netzteil, dessen Verwendung insbesondere für unsere Module empfohlen wird! •...
Seite 10
Steuerungsmodus 1: - Zu einem Tor oder zu zwei Toren oder zu einem Tor mit zwei Optionen zum Öffnen (teilweise Öffnung/Vollöffnung). - Beide Ausgänge befinden sich standardmäßig in der Grundstellung und bei Steuerung im aktivierten Zustand. - Ausgang OUT1 kann durch Anrufer-identifizierung per Anruf gesteuert werden. - Ausgang OUT2 kann mit versteckter Rufnummer per Anruf gesteuert werden.
Seite 11
Steuerungsmodus 3: - Zu Ein-Tor-Torautomatiken, die die Steuerkontakte für Öffnen und Schließen an dem gleichen Eingang erwarten. - Öffnen, dann Schließen per einen einzigen Anruf. - Der Ausgang OUT1 befindet sich standardmäßig in der Grundstellung und OUT2 befindet sich im aktivierten Zustand ist. - Der Ausgang OUT1 dient der Torsteuerung, während der Ausgang OUT2 der Unterbrechung des Photozelle-Sensorkreises, wodurch die Offenhaltung des Tores für die eingestellte Zeitspanne ermöglicht wird.
Seite 12
Steuerungsmodus 4: - Zu Ein-Tor-Torautomatiken, die die Steuerkontakte für Öffnen und Schließen an unterschiedlichen Eingängen erwarten. - Öffnen, dann Schließen per einen einzigen Anruf. - Beide Ausgänge befinden sich standardmäßig in der Grundstellung und bei Steuerung im aktivierten Zustand. - Der Öffnungsimpuls wird von dem Ausgang OUT1, während der Schließimpuls von dem Ausgang OUT2 geliefert.
3.5 Vorbereitung und Einlegen der SIM-Karte • Das Modul benötigt eine Nano (4FF) SIM-Karte. • Wählen Sie die gewünschten Dienstleistungen aus, die Sie auf der ins Gate Control BASE Gerät gelegten SIM-Karte in Anspruch nehmen wollen. Fernzugriff über Internet (Fern- programmierung) braucht man mobiles Internet Dienstleistung.
• Überprüfen Sie die Firmware-Version Ihres Moduls im Menü „Statusüberwachung“ und aktualisieren Sie die Firmware, wenn eine neuere Version verfügbar ist! (Downloads: https://www.tell.hu/de/downloads, Anleitung: Firmware-Update). • Die SIM-Karte muss richtig ins Modul eingelegt werden. • Die Antenne muss ans Modul befestigt werden.
Installierung der Programmiersoftware: starten Sie die Installationssoftware und folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten bis zum Ende der Installierung. Die neueste Version der Programmiersoftware kann von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden: https://tell.hu/de/produkte/gsm-automatisierung/gate-control-base 4.1 Programmiersoftware-Schnittstelle und Einstellungsmöglichkeiten Sie können die Sprache der Softwareschnittstelle während der Installation auswählen.
4.2 Verbindungsmöglichkeiten mit dem Modul Zum Verbinden mit der Programmiersoftware stehen die folgenden Möglichkeiten zur Verfügung: USB: unmittelbare Verbindung mithilfe eines USB A / USB-C Kabels. Cloud: Fernverbindung über das Internet, über einen vom Hersteller in Cloud betriebenen Server. 4.2.1 Verbinden mit dem Modul über USB Um die Programmierung des Moduls anfangen zu können, führen Sie die folgenden Aktionen durch: •...
4.2.2 Verbinden mit dem Modul über das Internet Um das Gate Control BASE Modul über das Internet erreichen zu können, ist es notwendig, dass es die Cloud-Dienstleistung benutzen kann. Dazu braucht man die Folgenden einzustellen: der APN muss erfolgreich eingestellt sein, außerdem ist es auch nötig, dass eine SIM-Karte mit mobiles Internet Dienstleistung ins Modul eingelegt ist.
Seite 19
➢ Verbinden mit dem Modul über das Internet Um eine Fernverbindung über das Internet aufzubauen, wählen Sie die Option „Cloud“ unter dem Menüpunkt „Verbindungsmodus“ aus. Modulname: aus dem Drop-down-Menü kann dasjenige Modul ausgewählt werden, das Sie erreichen wollen, falls die Erreichbarkeit des Moduls im Modulregister des Programms schon gespeichert worden ist.
Seite 20
• Das Gate Control BASE Modul hat keine kontinuierliche Verbindung mit der Cloud. Es verbindet sich mit dem Server nur bei einem Antrag, deshalb muss zuerst zum Aufbau einer Fernverbindung ein Befehl zum Verbinden per SMS an die Telefonnummer der ins Modul eingelegten SIM-Karte versendet werden: CONNECT# Das Modul nimmt den Befehl zum Aufbau einer Verbindung nur von Telefonnummern der...
Seite 21
• Der Verbindungsstatus wird in der Statusleiste im unteren Teil des Programmfensters angezeigt: Verbunden (grün) Verbindung geschlossen (rot) • Nachdem die Verbindung erfolgreich aufgebaut worden ist, können das Modul eingestellt, die Einstellungen geändert, die Anwender verwaltet, das Ereignisprotokoll heruntergeladen, bzw. der Systemstatus –...
5 Benutzung der Gate Control Programmiersoftware und Beschreibung der Funktionen 5.1 Menügruppe Verbindung 5.1.1 Anzeige der Einstellungsmöglichkeiten und offline Konfiguration Die Gate Control Programmiersoftware unterstützt alle Gate Control BASE und PRO Produktversionen, deshalb stellt die Software nur bei der Verbindung der einzelnen Gate Control Produktversionen diejenigen Einstellungsmöglichkeiten dar, die ausschließlich in der gegebenen Produktversion verfügbar sind und die von den gemeinsamen Parametern abweichen (z.
5.1.2 Verbindungsmodus Im Menüpunkt „Verbindungsmodus“ kann der Verbindungsmodus (USB oder Cloud) ausgewählt werden, man kann Information über den Verbindungsprozess finden, das Modulpasswort für USB-Verbindung kann geändert werden, bzw. das Modul kann hier auf Werkeinstellungen zurückgesetzt werden. Standardmäßiges USB-Passwort: 1234. Details: in diesem Fenster kann der Verbindungsprozess überwacht werden. Verfügbare Aktionen: •...
• USB-Passwortänderung: Nachdem Taste angeklickt haben, können USB- Verbindungspasswort ändern. Geben Sie das aktuelle USB-Passwort und zweimal das neue Passwort an, dann klicken Sie auf die Taste „OK“. Die Länge des Passworts soll min. 4 und max. 8 Ziffern sein. Das Passwort kann Nummern zwischen 0 und 9, die Kleinbuchstaben a…z und die Großbuchstaben A…Z enthalten.
5.1.3 Modulregister Die Funktion Modulregister dient der Speicherung und einfacher Verwaltung der bei dem Fernzugriff auf die Module Gate Control PRO und BASE benutzten Erreichbarkeiten. Man kann dem Modulregister neue Modulerreichbarkeiten zugeben, bzw. die Einträge editieren oder löschen, oder auch klonen, damit die Module mit der gleichen Erreichbarkeit einfach hinzugefügt werden können.
Seite 26
Die MMTool-Software ist im Installationspaket der Programmiersoftware enthalten und kann im Installationsassistenten zur Installation ausgewählt werden. Verfügbare Aktionen: • Einträge aus der Datenbasis aktualisieren: Klicken Sie auf die Taste „Liste aktualisieren”, um die aufgelisteten Einträge zu aktualisieren. • Herstellung einer schnellen Fernverbindung mit dem ausgewählten Modul: Klicken Sie auf die Taste „Schnellverbindung”, um eine Verbindung mit dem ausgewählten Modul herzustellen.
SIM-ID (ICCID): die ID der ins Modul eingelegten SIM-Karte (bei der Registrierung einer neuen Erreichbarkeit wird sie von der Software aus dem Modul automatisch ausgelesen und in dieses Feld eingefügt, wenn die SIM-Karte eingelegt ist). Wenn das Einlesen fehlgeschlagen ist, kann sie auch manuell eingetragen oder aus dem Menüpunkt „Statusüberwachung”...
Seite 28
Falls Sie das Modul in einem solchen privaten Netzwerk benutzen, in dem es nicht möglich ist, das Verbinden mit der Cloud freizugeben, können Sie im Menüpunkt „Server-Register” eine IP-Adresse und eine Portnummer speichern, die im gegebenen privaten Netzwerk zugelassen sind, und die danach als standardmäßiger Cloud-Server in den Einstellungen des Moduls, im Menüpunkt „Allgemeine”...
5.2 Menügruppe Moduleinstellungen Untermenüs innerhalb Menügruppe „Modul-Einstellungen“ können Moduleinstellungen konfiguriert werden. Achtung! Das Modul betrachtet die Moduleinstellungen und die Anwendereinstellungen (Anwender, Fernzugriff) als separate Datensätze, deshalb müssen diese getrennt ausgelesen und ins Modul eingetragen werden. Die Moduleinstellungen werden von dem Programm aus dem Modul zum Zeitpunkt der Herstellung einer Verbindung mit dem Modul automatisch ausgelesen, jedoch die Anwender nicht! Weitere Informationen zur „Menügruppe...
5.2.1 Allgemein In diesem Menü können die Parameter im Zusammenhang mit dem allgemeinen Funktionieren des Moduls konfiguriert werden. Verfügbare Aktionen: • Einstellungen aus dem Modul auslesen: Klicken Sie auf die Taste „Einstellungen lesen“, um die Einstellungen aus dem Modul auszulesen. Dadurch werden die Einstellungen aller Menüs in der Menügruppe „Modul-Einstellungen“...
Seite 31
Nachdem die Einstellung geändert worden ist, müssen die Einstellungen mithilfe der Taste „Einstellungen schreiben“ ins Modul eingeschrieben werden, damit sie in Kraft treten. SIM-Einstellungen: Telefonnummer des Moduls: geben Sie die Telefonnummer der in das Gate Control BASE Modul eingelegten SIM-Karte an. Sie wird von dem Modul nicht benutzt, dient nur zur Information. PIN-Code: falls Sie die SIM-Karte mit einem PIN-Code schützen möchten, geben Sie hier den PIN-Code der ins Modul eingelegten SIM-Karte an und geben Sie mithilfe eines Handys die PIN-Code-Anforderung auf der SIM-Karte frei.
Seite 32
Anrufdauer: Wiederöffnungsschutz: Ein Anruf, der in bestimmten Netzen mit bestimmten Telefonen getätigt wird, kann aufgrund einer Ablehnung einen neuen Anruf an das Modul generieren, was zu einer unerwünschten Steuerungsaktion führt (z. B. das Tor bleibt beim Öffnen stehen). Mit dieser Option können Sie das Modul so einstellen, dass weitere Anrufe von derselben Rufnummer innerhalb der angegebenen Zeit ignoriert werden.
5.2.2 Eingänge In diesem Menü können die Eigenschaften und Optionen der Kontakteingänge IN1…IN4 konfiguriert werden. Bei der Aktivierung der Kontakteingänge werden Eingangsereignisse von dem Modul generiert, zu denen im Menüpunkt „Eingangsereignisse“ Benachrichtigungsversand an die unter dem Menüpunkt „Benachrichtigungskanäle“ eingestellten Telefonnummern konfiguriert werden kann.
Eingangseinstellungen: Eingangstyp: der Eingang kann entweder normalerweise geöffnet (NO) oder normalerweise geschlossen (NC) sein. Bei NO löst ein Kurzschluss am Eingang, während bei NC dessen Aufhebung ein Ereignis aus. Der Kurzschluss ist zwischen dem gegebenen Eingang IN1…IN4 und dem GND-Terminal zu verstehen. Empfindlichkeit: die Eingangsempfindlichkeit in Millisekunden.
Seite 35
Verfügbare Aktionen: • Einstellungen aus dem Modul auslesen: Klicken Sie auf die Taste „Einstellungen lesen“, um die Einstellungen aus dem Modul auszulesen. Dadurch werden die Einstellungen aller Menüs in der Menügruppe „Modul-Einstellungen“ ausgelesen. • Einstellungen ins Modul schreiben: Nachdem die Einstellungen geändert oder neue Einstellungen angegeben worden sind, müssen diese durch das Drücken der Taste „Einstellungen schreiben“...
5.2.4 Eingangsereignisse In diesem Menü können die SMS- und Anrufbenachrichtigungen konfiguriert werden, die bei der Aktivierung der Kontakteingänge IN1 …IN4 zu senden sind. Verfügbare Aktionen: • Einstellungen aus dem Modul auslesen: Klicken Sie auf die Taste „Einstellungen lesen“, um die Einstellungen aus dem Modul auszulesen.
Seite 37
Ereignis: Eingang: Nummer des Eingangs, von dem das gegebene Ereignis generiert wird. Dieser Wert kann nicht geändert werden. Audioanruf: Audioanruf-Benachrichtigung: aus dem Drop-down-Menü kann diejenige Telefonnummer ausgewählt werden, die das Modul beim Entstehen eines gegebenen Ereignisses per Audioanruf benachrichtigen kann. Das System versendet im Anruf keinen Ton bzw. keine Audionachricht. Diese Funktion wird nur zu dem Zweck angebracht, dass das System bei der Aktivierung des Eingangs eine Telefonnummer anruft.
5.2.5 Ausgänge In diesem Menü können Sie das Funktionieren der Ausgänge OUT1 und OUT2 während der Steuerung konfigurieren. Der Funktionsmodus der Ausgänge können Sie durch das Auswählen des Steuerungsmodus einstellen. Sie können zur Kompatibilität mit der Steuerungselektronik der verschiedenen Torautomatiken aus insgesamt 5 Steuerungsmodi wählen. Wählen Sie denjenigen Steuerungsmodus aus, der dem Steuersignal-Anspruch der gegebenen Steuerungselektronik entspricht.
Seite 39
• Einstellungen ins Modul schreiben: Nachdem die Einstellungen geändert oder neue Einstellungen angegeben worden sind, müssen diese durch das Drücken der Taste „Einstellungen schreiben“ ins Modul eingeschrieben werden, damit die neuen Einstellungen im System durchgesetzt werden. Dadurch werden diejenigen Werte ins Modul eingetragen, die in den Menüs der Menügruppe „Modul-Einstellungen“...
Seite 40
Steuerungsmodus 2 Zu einem Tor oder zwei Toren oder zu einem Tor mit zwei Öffnungsmodi (Teilöffnung/ Vollöffnung). OUT1: standardmäßig in der Grundstellung OUT2: standardmäßig in der Grundstellung A = Impulsdauer OUT1 (in Sekunden) => zur Öffnung des Tores „A“ B = Impulsdauer OUT2 (in Sekunden) => zur Öffnung des Tores „B“ Unabhängige oder gleichzeitige Steuerung der Ausgänge OUT1 und OUT2 mit Rufnummer- Identifizierung, anhand der eingestellten Benutzerrechte.
Seite 41
Bei einigen Torsteuerungen wird das Tor sofort angehalten, falls der Sensorkreis der Fotozelle während des Öffnungsprozesses unterbricht. Um dieses Problem beseitigen zu können, kann die Verzögerungszeit mit dem Parameter W eingestellt werden, mit dem die Unterbrechung des Sensorkreises der Fotozelle verzögert werden kann. In diesem Fall soll die Zeitspanne für Toröffnung dem Parameter W angepasst werden, plus 3-5 Sekunden (z.
Seite 42
Steuerungsmodus 5 Zu Toren, die die Steuerkontakte für Öffnen und Schließen jeweils an unterschiedlichen Eingängen erwarten. OUT1: standardmäßig in der Grundstellung OUT2: standardmäßig in der Grundstellung X = Impulsdauer OUT1 (in Sekunden) => zur Toröffnung Z = Impulsdauer OUT2 (in Sekunden) => zur Torschließung Öffnen und Schließen per getrennte Steuerungsbefehle/Anrufe, mit Anruferidentifizierung.
5.2.6 Erweiterte Einstellungen In diesem Menü kann der von dem Modem benutzte, standardmäßige Mobilfunkanbieter und das von diesem benutzte, standardmäßige Netzwerk ausgewählt werden, bzw. können die mit der Gerätesperre zusammenhängenden Einstellungen konfiguriert werden. Nur für Experten empfohlen! Ändern Sie die standardmäßigen Werkeinstellungen nur in dem Fall, wenn es nötig ist!
Seite 44
Verfügbare Aktionen: • Einstellungen aus dem Modul auslesen: Klicken Sie auf die Taste „Einstellungen lesen“, um die Einstellungen aus dem Modul auszulesen. Dadurch werden die Einstellungen aller Menüs der Menügruppe „Modul-Einstellungen“ ausgelesen. • Einstellungen ins Modul schreiben: Nachdem die Einstellungen geändert oder neue Einstellungen angegeben worden sind, müssen diese durch das Drücken der Taste „Einstellungen schreiben“...
Seite 45
Netzwerk wählen: die Mobilfunkbedienung läuft im Modul standardmäßig automatisch. Falls es am gegebenen Ort Probleme mit der Stabilität des Mobilfunknetzwerks zu erfahren sind, das heißt, das Modul variiert oft zwischen den einzelnen Netzwerken, dann kann das Netzwerk, das Sie benutzen wünschen, manuell ausgewählt werden. Verfügbare Optionen: •...
5.3 Menügruppe Anwender In den Untermenüs in der Menügruppe „Anwender“ können die Einstellungen der Anwender und des Fernzugriffs konfiguriert werden. Achtung! Das Modul betrachtet die Moduleinstellungen und die Benutzereinstellungen (Anwender, Fernzugriff) als separate Datensätze, deshalb müssen diese getrennt ausgelesen und ins Modul eingetragen werden. •...
5.3.1 Anwender In diesem Menü können Sie die Anwender eintragen, und deren Berechtigungen konfigurieren. Die Steuerung kann von den in der Datenbasis der Anwender gespeicherten Telefonnummern, bzw. von irgendeiner Telefonnummer, falls kein Anwender im System gespeichert worden ist, durchgeführt werden. In der Anwender-Datenbasis können höchstens 1000 Anwender mit unterschiedlichen Rollen und Berechtigungen gespeichert werden.
Seite 48
Verfügbare Aktionen: • Anwender aus dem Modul auslesen: Klicken Sie auf die Taste „Anwender lesen“, um die Anwender aus dem Modul auszulesen. Dadurch werden die Einträge aller Menüs in der Menügruppe „Anwender“, bzw. auch die in der Menügruppe „Modul-Einstellungen“ ausgelesen, falls Sie diese vorher noch nicht ausgelesen haben.
Seite 49
Strukturelle Anforderungen, im Falle vom Importieren aus einer CSV Datei: Man kann ins Programm entweder eine einfache Liste der Anwender oder eine erweiterte Liste mit den Einstellungen der Anwender importieren. Das Programm erkennt den Typ der zu importierenden Liste anhand des Inhalts der Datei automatisch. Die erste Zeile der CSV Datei wird als Kopfzeile betrachtet! •...
Seite 50
Die möglichen Werte der Anwender-Rollen, die in der Datei angegeben werden können: U: Anwender (user) A: Administrator S: Superadministrator Die möglichen Werte der Parameter der Berechtigungen 0-24, OUT1 und OUT2: 0: deaktiviert 1: aktiviert In dem Fall, wenn die zu importierende Datei auch die Einstellungen der Anwender enthält (Rolle, Berechtigungen), kann es in der Sektion „Einstellungen der Anwender”...
Seite 51
Nachdem die Änderungen vollgezogen worden sind, müssen die Einträge mithilfe der Taste „Anwender schreiben“ ins Modul eingeschrieben werden, damit die Änderungen in Kraft treten. ➢ Anwender-Einstellungen: Allgemein: Benutzername: der kurze Benutzername des Anwenders kann höchstens 40 Ziffern lang sein und die folgenden Ziffern sind nicht zulässig: ^ ~ < > = ' " , | ? $ & %. Der Benutzername dient der Identifizierung des Anwenders im System.
➢ Neuen Anwender hinzufügen: • Klicken Sie auf die Taste „Neu“ • Geben Sie den Benutzernamen und die Telefonnummer des Anwenders an. • Wählen Sie die Rolle des Anwenders aus. • Konfigurieren Sie die Berechtigungen des Anwenders. • Klicken Sie auf die Taste „OK“. •...
Seite 53
Sie können die Spalten entweder anzeigen oder ausblenden lassen, wobei Sie die mit einem anklicken. Mit der Drag and Drop Methode können Sie die Reihenfolge Stern vermerkte Taste der Spalten auch ändern. Die Reihenfolge der Spalten kann auch durch die Umsetzung der Kopfzeilen der Spalten geändert werden.
Seite 54
➢ Einstellungen des Fernzugriffs: Anwender: aus dem Drop-down-Menü können Sie denjenigen Anwender mit der Rolle Superadministrator oder Administrator auswählen, dem Sie ein Fernzugriffspasswort einstellen möchten. Passwort / Passwort bestätigen: in diesem Feld können Sie das Zugriffspasswort und dessen Bestätigung angeben. Zum Fernzugriff müssen dieses Passwort und der Benutzername des gegebenen Anwenders in der Sektion „Fernzugriff“...
5.4 Menügruppe Modulstatus 5.4.1 Statusüberwachung Im Menü „Statusüberwachung“ sind Informationen über den aktuellen Systemstatus zu sehen. Die Statusinformationen werden nur über eine USB-Verbindung geladen und automatisch aktualisiert. Im Falle einer Fernverbindung, klicken Sie auf die Taste „Lesen“, um die Statusinformationen zu laden und zu aktualisieren. Im Fenster auf der rechten Seite ist das Systemprotokoll mit detaillierten Informationen über die internen Prozesse des Moduls und über die Kommunikation zu sehen.
Seite 56
Angezeigte Statusinformationen: Modul: • Firmware-Version: die Firmware-Version des Moduls. • Version: Produktversion des Moduls. • SIM-ID: die ID der ins Modul eingelegten SIM-Karte (ICCID). Die ID kann durch das Drücken das Notizblock Icon auf der rechten Seite in die Zwischenablage kopiert werden. •...
Seite 57
Verfügbare Aktionen: • Lesen: Dieser Knopf erscheint nur in dem Fall einer Fernverbindung. Wenn Sie die Taste anklicken, können Sie die Statusinformationen aus dem Modul abfragen. Im Falle einer USB-Verbindung ist es nicht nötig, da die Daten dort automatisch geladen und aktualisiert sind.
Seite 58
Firmware-Version des Modems angezeigt wird. Die Aktualisierung kann nach Einfügen der Firmware-URL (Link) gestartet werden. Bitte wenden Sie sich an den technischen Support von TELL, um die URL zu erhalten. Sobald die Aktualisierung gestartet ist, startet das Modul neu, lädt die erforderliche Datei herunter und aktualisiert das Modem.
5.4.2 Ereignisprotokoll In diesem Menü wird das Ereignisprotokoll angezeigt und es kann auch in Datei exportiert werden. Das Ereignisprotokoll enthält die von dem System gespeicherten Steuerungs- und Eingangsereignisse. Das System speichert die letzten 1200 Ereignisse. Das Ereignisprotokoll speichert den Wert des Feldes „Anmerkung” unter den Einstellungen der Anwender nicht.
5.5 Menügruppe Software-Einstellungen 5.5.1 Einstellungen In diesem Menü können Sie das Aussehen der Oberfläche modifizieren, bzw. die erweiterte Protokollierung zur Fehlersuche aktivieren, und der Menüpunkt „Server-Register” freigegeben. Verfügbare Aktionen: • Standardansicht zurücksetzen: Zur Wiederherstellung der werkseitigen Standardansicht, klicken Sie auf die Taste „Standardansicht zurücksetzen“, dann schließen Sie und starten Sie das Programm neu.
Softwareprotokoll: Erweiterte Protokollierung zur Fehlersuche: diese Option ist in dem Fall zuzulassen, wenn man während der Nutzung der Software ein Problem erfährt. Wenn diese Option zugelassen ist, erstellt das Programm detaillierte Protokolle während des Funktionierens des Systems. Das Sytemprotokoll wird auch automatisch in Datei gespeichert und nämlich in den Ordner „Logs”, der am schnellsten per Klick auf den Link in der Sektion „Datenordner”...
Seite 62
Das Modul verarbeitet alle Befehle bis einschließlich die letzte Ziffer (#), nach dem Erreichen der 60 Ziffern werden die Befehle außer Acht gelassen. Das Modul versendet Bestätigungen nur über die verarbeiteten Befehle. In der folgenden Tabelle werden die verfügbaren SMS-Befehle zusammengefasst. Die detaillierte Beschreibung der Befehle ist unter der Tabelle zu finden.
6.1 Detaillierte Beschreibung der SMS-Befehle • Schnelle Registrierung des Anwenders mit der Rolle Superadministrator: Mit einem SMS-Befehl kann nur ein Anwender mit der Rolle Superadminstrator registriert werden und nämlich nur in dem Fall, wenn es noch keinen registrierten Superadministrator im System gibt.
Seite 64
*Die Parameter ROLLE und EINTRITTSPERIODE können weggelassen werden. In diesem Fall stellt das Modul den standardmäßigen Wert automatisch ein. Wenn der Parameter ANMERKUNG nicht angegeben ist, wird das Gerät den angegebenen Rollenparameter (S/A/U) im Feld Anmerkung eintragen. • Anwender löschen (Auch mit der Rolle Administrator): Bedeutung der SMS-Befehl Antwortnachricht des Moduls...
• Ausgangssteuerungsmodus einstellen: Bedeutung der SMS-Befehl Antwortnachricht des Moduls Antwortnachricht M=1,A=1,B=1# MODE 1 ACTIVATED Steuerungsmodus 1 eingestellt M=2,A=1,B=1# M=3,X=1,Y=1,W=15,Z=1,O=1# Fehlerhafter Befehl ( oder # fehlt, SYNTAX ERROR! M=4,X=1,Y=1,Z=1,O=1# oder sonstiges Vertippen) M=5,X=1,Z=1# Keine Berechtigung für diese Aktion ACCESS DENIED! Befehlparameter-Werte: Ordnungszahl des Steuerungsmodus (1…5).
Seite 66
• Telefonnummern für SMS-/anrufbasierte Benachrichtigungen einrichten: SMS-Befehl Antwortnachricht des Moduls Bedeutung der Antwortnachricht Telefonnummer 1 für SMS1 NUMBER CHANGED Benachrichtigungen hat sich geändert T1=TELEFONNUMMER# T2=TELEFONNUMMER# Fehlerhafter Befehl ( oder # fehlt, T3=TELEFONNUMMER# SYNTAX ERROR! oder sonstiges Vertippen) T4=TELEFONNUMMER# Keine Berechtigung für diese Aktion ACCESS DENIED! •...
• Cloud-Verbindung starten (Auch mit der Rolle Administrator): Bedeutung der SMS-Befehl Antwortnachricht des Moduls Antwortnachricht Mit der Cloud verbunden, Geräte- Connected to 54.75.242.103:2016 ID=…. ID=device identifier Verbindung konnte nicht hergestellt werden: fehlerhafte APN-Einstellung, oder Fehler der Mobilinternet- Server not found (address=IP:port) Dienstleistung, oder fehlerhafte CONNECT#...
7 Firmware-Update Die TELL-Produkte werden immer mit der neuesten Firmware-Version hergestellt. Da wir aber unsere Produkte ständig weiterentwickeln, werden neue Firmware-Updates von Zeit zu Zeit zu den Produkten veröffentlicht, die neben den Fehlerbehebungen auch neue Funktionen enthalten können. Aus diesem Grund ist es empfohlen, die Produkte jeweils auf die neueste Firmware- Version zu aktualisieren.
• Aktualisieren über USB mithilfe der Programmiersoftware - Laden Sie die zur Aktualisierung benötigte, aktuellste Firmware-Datei mit der Erweiterung .tf3 herunter, die auf der Webseite des Herstellers zu finden ist. - Klicken Sie den Menüpunkt „Verbindungsmodus“ in der Programmiersoftware an. - Klicken Sie die Taste „Firmware-Update“...
8.2 Wiederherstellung der Werkeinstellungen mithilfe der Drucktaste PB • Schließen Sie die Speisespannung an das Modul an. • Drücken Sie die Drucktaste PB dauerhaft, mindestens 8 Sekunden lang, dann lassen Sie sie los. Die Drucktaste PB befindet sich am Gehäuse unterhalb der Status-LEDs. •...