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INHALT 1 SICHERHEITSHINWEISE ............................. 4 2 ALLGEMEINE INFORMATIONEN ........................10 2.1 Frostschutz des Wasserkreislaufs ......................11 3 ZUBEHÖR ................................12 3.1 Mitgeliefertes Zubehör ..........................12 4 VOR DER INSTALLATION ..........................12 5 WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM KÄLTEMITTEL ..................13 6 INSTALLATIONSORT ............................14 6.1 Auswahl des Standorts ..........................15 7 INSTALLATIONSHINWEISE ..........................16 7.1 Abmessungen .............................16 7.2 Installationsanforderungen ........................16...
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9.5.1 Installation mit elektrischem Zusatzheizer................. 32 9.5.2 Installation mit Warmwasserspeicher und zusätzlicher Heizquelle (AHS)......33 9.6 Gerät mit kabelgebundenem Regler..................... 34 9.6.1 ........................34 Elektrischer Anschluss 9.7 IAT-Sensor..............................35 9.7.1 Schritte zur Steuerungskonfiguration..................35 10 BETRIEBSMODI .............................. 36 10.1 Belegungsmodus ............................ 36 10.2 Betriebsarten ............................
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1 SICHERHEITSHINWEISE Die hier aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen sind in folgende Typen unterteilt. Sie sind sehr wichtig, daher befolgen Sie diese bitte sorgfältig. Bedeutung der Symbole GEFAHR, WARNUNG, VORSICHT und HINWEIS. INFORMATION Lesen Sie diese Anweisungen vor der Installation sorgfältig durch. Bewahren Sie dieses Handbuch griffbereit für zukünftige Nachschlagezwecke auf.
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Erklärung der auf dem Monoblock angezeigten Symbole Dieses Symbol zeigt an, dass dieses Gerät ein brennbares Kältemittel WARNUNG verwendet. Wenn das Kältemittel austritt und einer externen Zündquelle ausgesetzt wird, besteht Brandgefahr. Dieses Symbol zeigt an, dass die Bedienungsanleitung sorgfältig gelesen VORSICHT werden sollte.
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WARNUNG • Führen Sie die vorgeschriebenen Installationsarbeiten unter voller Berücksichtigung von starkem Wind, Hurrikanen oder Erdbeben durch. Unsachgemäße Installationsarbeiten können zu Unfällen durch Herabfallen des Geräts führen. • Stellen Sie sicher, dass alle Elektroarbeiten von qualifiziertem Personal gemäß den örtlichen Gesetzen und Vorschriften sowie dieser Anleitung unter Verwendung eines separaten Stromkreises durchgeführt werden.
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VORSICHT • Installieren Sie das Gerät nicht an folgenden Orten: - Wo Nebel aus Mineralöl, Ölsprühnebel oder Dämpfe vorhanden sind. Kunststoffteile können sich verschlechtern, was dazu führen kann, dass sie sich lösen oder Wasser austritt. - Wo korrosive Gase (wie Schwefelsäuregas) entstehen. Wo Korrosion an Kupferrohren oder gelöteten Teilen dazu führen kann, dass Kältemittel austritt.
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HINWEIS • Bei der zentralen Installation mehrerer Klimaanlagen stellen Sie bitte die Lastverteilung der Dreiphasenstromversorgung sicher und verhindern Sie, dass mehrere Geräte an die gleiche Phase der Dreiphasenstromversorgung angeschlossen werden. • Die Produktinstallation sollte fest befestigt werden. Ergreifen Sie bei Bedarf Verstärkungsmaßnahmen.
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3-phasiges Gerät 1-phasiges Gerät HINWEIS Das in diesem Handbuch beschriebene Bild und die Funktion enthalten die Komponenten des Zusatzheizgeräts. Die Abbildungen in diesem Handbuch dienen nur als Referenz, bitte beziehen Sie sich auf das tatsächliche Produkt. 1-phasig 3-phasig Einheit 3 kW 9 kW Leistung des Zusatzheizgeräts (1-phasig)
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2 ALLGEMEINE EINFÜHRUNG • Diese Geräte werden sowohl für Heiz- als auch für Kühlanwendungen sowie für Warmwasserspeicher verwendet.Sie können mit Gebläsekonvektoren, Fußbodenheizungen, Niedertemperatur-Hocheffizienzheizkörpern, Warmwasserspeichern und Solarsätzen kombiniert werden, die alle bauseits geliefert werden. • Ein kabelgebundener Regler wird mit dem Gerät geliefert. •...
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HINWEIS • Um Schäden an der Wärmepumpe bei deren Stillstand (z. B. bei Stromausfall) bei Minustemperaturen zu vermeiden, wird empfohlen, ein Frostschutzmittel (Glykol) mit einem Gefrierpunkt von mindestens -20°C zu verwenden. Es ist zulässig, Frostschutzventile zu verwenden, deren Einbau gemäß den Installationsanweisungen des Ventilherstellers erfolgen muss.
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3 ZUBEHÖR Im Kühlmodus ist der Bereich der ausströmenden Wassertemperatur (TW_ out) bei unterschiedlichen Außentemperaturen (T4) unten aufgeführt: 3.1 Mit dem Gerät geliefertes Zubehör Installationszubehör Name Menge Form Installations- und Besitzer- handbuch (dieses Buch) Betriebsanleitung Handbuch mit technischen Daten Außentemperatur Y-Filter Im Heizmodus ist der Bereich der ausströmenden Wassertemperatur (TW_ out) bei unterschiedlichen Außentemperaturen (T4) unten aufgeführt:...
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VORSICHT • Verwenden Sie nach Möglichkeit Abstandshalter oder eine Hebestange, um die Schlingen über das Gerät zu verteilen. • Kippen Sie das Gerät nicht um mehr als 15°. • Drücken oder untergraben Sie niemals eines der Gehäuseteile des Geräts. Nur der Sockel des Gerätegestells ist dafür ausgelegt, solchen Belastungen beim Handling standzuhalten.
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VORSICHT Häufigkeit der Überprüfung auf Kältemittelleckagen • Für Geräte, die fluorierte Treibhausgase in Mengen von 5 Tonnen CO -Äquivalent oder mehr, aber weniger als 50 Tonnen CO -Äquivalent enthalten, mindestens alle 12 Monate, oder wenn ein Leckageerkennungssystem installiert ist, mindestens alle 24 Monate. •...
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wie möglich zu errichten. • Wenn Sie das Gerät auf einem Gebäuderahmen installieren, bringen Sie bitte eine wasserdichte Auffangwanne (bauseits) (ca. 100 mm, an der Unterseite des Geräts) an, um das Tropfen von Kondenswasser zu vermeiden. (Siehe das Bild rechts). 6.1 Auswahl eines Standorts in kalten Kli- mazonen Einheit...
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7 INSTALLATIONSHINWEISE 7.1 Abmessungen 4~6 kW Gerät 8/10/12/14/16 kW (Einheit: mm) Modell 4/6 kW 1295 8/10/12/14/16 kW 1385 7.2 Installationsanforderungen • Überprüfen Sie die Festigkeit und Ebenheit des Installationsbodens, damit das Gerät während des Betriebs keine Vibrationen oder Geräusche verursacht. •...
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7.3 Entfernen der Geräteabdeckung Um Zugang zum Inneren des Geräts (Kältemittelteile / elektrische Teile) zu erhalten, kann die Abdeckung entfernt werden. Diese Arbeit muss von einem qualifizierten Techniker durchgeführt werden. Abbildung 3: So entfernen Sie die Frontabdeckung bei 12-16 kW Geräten...
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Abbildung 4: So entfernen Sie die Frontabdeckung bei 4-10 kW Geräten 8 ÜBERPRÜFUNGEN VOR INBETRIEBNAHME DES SYSTEMS VORSICHT Überprüfungen dürfen nur vom autorisierten Kundendienst des Herstellers durchgeführt werden. Vor der Inbetriebnahme des Kühlsystems muss die gesamte Installation, einschließlich des Kühlsystems, anhand der Installationszeichnungen, Maßzeichnungen, Rohrleitungs- und Instrumentierungsdiagramme sowie Verdrahtungspläne überprüft werden.
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• Vergleichen Sie die gesamte Installation mit den Kälteanlagen- und Stromlaufplänen. • Überprüfen Sie, ob alle Komponenten den Konstruktionsvorgaben entsprechen. • Überprüfen Sie, ob alle vom Hersteller bereitgestellten Schutzdokumente und -ausrüstungen (Maßzeichnungen, R&I-Fließbilder, Erklärungen usw.) zur Einhaltung der Vorschriften vorhanden sind. •...
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Wasseraustritt Wassereintritt Abbildung 5: Wasseranschluss am Gerät 8.1.2 Minimales Wasserkreislaufvolumen Das minimale Wasserkreislaufvolumen in Litern wird durch die folgende Formel angegeben: Volumen (l) = CAP (kW) x N CAP - ist die Nennleistung unter Nennbetriebsbedingungen. N = 17 Liter HINWEIS Bei unzureichendem Wasservolumen im System installieren Sie einen Pufferspeicher mit ausreichender Kapazität.
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Maximales Wasservolumen (L) (4-16 kW) Statischer Druck (bar) Frischwasser Ethylenglykol 10% Ethylenglykol 20% Ethylenglykol 30% Ethylenglykol 40% 8.1.4 Hydraulikkreis Abbildung 6: Typisches Diagramm des Hydraulikkreises für 4-10 kW Geräte Abbildung 7: Typisches Diagramm des Hydraulikkreises für 12-16 kW Geräte LEGENDE: A: Werksseitige Anschlüsse;...
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4 - 10 kW 4 - 10 kW 12 - 16 kW 12 - 16 kW Abbildung 8: Hydraulikmodul mit drehzahlgeregelter Einzelpumpe, niedrigem verfügbarem Druck und Ausdehnungsgefäß LEGENDE: 1: Elektrisches Heizelement; 2: Durchflussschalter; 3: Sicherheitsventilausgang; 4: Umwälzpumpe; 5: BPHE; 6: Ausdehnungsgefäß Minimale und maximale Drücke, die im Hydraulikkreis für den korrekten Betrieb der Geräte erforderlich sind.
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8.2 Elektrische Anschlüsse Bitte beachten Sie die mit dem Gerät gelieferten zertifizierten Verdrahtungspläne. 8.2.1 Stromversorgung Die Stromversorgung muss den Angaben auf dem Typenschild der Wärmepumpe entsprechen. Die Versorgungsspannung muss im in der elektrischen Datentabelle angegebenen Bereich liegen. Für Anschlüsse beachten Sie bitte die Verdrahtungspläne und die zertifizierten Maßzeichnungen. VORSICHT Nachdem das Gerät in Betrieb genommen wurde, darf die Stromversorgung nur für kurzfristige Wartungsarbeiten (maximal ein Tag) unterbrochen werden.
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8.2.3 Empfohlene Kabeldimensionierung Die Auswahl des Kabelquerschnitts liegt in der Verantwortung des Installateurs und hängt von den Eigenschaften und Vorschriften des jeweiligen Installationsortes ab. Das Folgende dient nur als Richtlinie und begründet keinerlei Haftung des Herstellers. Nachdem die Kabeldimensionierung anhand der zertifizierten Maßzeichnung abgeschlossen wurde, muss der Installateur eine einfache Verbindung sicherstellen und gegebenenfalls notwendige Änderungen vor Ort festlegen.
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ANMERKUNGEN Die Betriebsumgebung für die Geräte ist nachfolgend angegeben: 1. Physikalische Umgebung: Die Klassifizierung der Umgebung ist in der Norm EN 60364 festgelegt: • Außeninstallation: Schutzart IP44 (2) Betriebstemperaturbereich: -25°C bis +50°C • Lagertemperaturbereich: -20°C bis +48°C • Höhe: ≤ 2000 m (siehe Hinweis zu Tabelle 1.5.4 - Elektrische Daten, Hydraulikmodul) •...
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8.3.5 Nennsystem-Wasserdurchflussregelung Die Umwälzpumpen der Geräte sind so dimensioniert, dass die Hydraulikmodule alle möglichen Konfigurationen entsprechend den spezifischen Installationsbedingungen abdecken können, d. h. für verschiedene Temperaturdifferenzen zwischen ein- und austretendem Wasser (ΔT) bei Volllast, die zwischen 3 und 10 K variieren können. Diese erforderliche Differenz zwischen der Ein- und Austrittstemperatur des Wassers bestimmt den Nennsystemdurchfluss.
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4 -10 kW 12 -16 kW Wasserdurchfluss (m Wasserdurchfluss (m Grafik 2: Druckverlust für 4- bis 16-kW-Geräte mit zusätzlicher Hauptwasserpumpenschleife 9 Inbetriebnahmemodi Drei mögliche Steuerungskonfigurationen: 1. Anschlüsse an die Kundenfernbedienung • Ein/Aus-Fernschalter • Heizen/Kühlen-Auswahlfernschalter • Home/Sleep-Auswahlfernschalter • Alarm-/Warnmeldung oder Betriebsbericht 2.
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9.2 Allgemeiner elektrischer Anschluss des Kunden an der Anschlussklemme Wire External heat controller source (reserved) Wire control Unit signal (Dry-contact) Temperature sensor Pump (Relay out 220V AC) RS485 3-Valve (Relay out 220V AC) Electrical heater contact (Relay out 220V AC) Custom input 2-Valve...
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9.3 Erster Schritt der Konfiguration: Einstellen von Uhrzeit und Tag Bevor Sie ein beliebiges Parametermenü des kabelgebundenen Controllers verwenden, müssen Sie die Uhrzeit und den Tag der Steuerung einstellen. Die folgenden Abschnitte erklären die Vorgehensweise für Geräte mit Benutzeroberfläche. Wenn das Gerät keine Benutzeroberfläche hat, muss der Kundenkommunikationsbus zur Konfiguration des Geräts verwendet werden.
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Position Beschreibung Dies dient zur Einstellung des Nachtmodus für niedrige Geräuschentwicklung während der Nacht. Drücken Sie die „Hoch“- oder „Runter“-Taste, um den Wert einzustellen: 0 - Ohne Nachtmodus 1 - Mit Nachtmodus Wenn Sie 0 wählen, drücken Sie die „Bestätigen“-Taste, um zu bestätigen und die Benutzereinstellung zu verlassen, oder Sie können auch die „Einstellen“-Taste drücken, um zum nächsten Punkt zu gelangen.
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Position Beschreibung c. Drücken Sie dann die „Bestätigen“-Taste, um MinWSP einzustellen, drücken Sie „Aufwärts“ oder „Abwärts“, um den Wert von MinWSP einzustel- len; d. Drücken Sie dann die „Bestätigen•“-Taste, um MaxWSP einzustellen, drücken Sie „Aufwärts•“ oder „Abwärts•“, um den Wert von Max.WSP einzustellen;...
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9.5 Typische Anwendungsbeispiele Anwendungsbeispiele sind nur zu Illustrationszwecken enthalten. 9.5.1 Installation mit elektrischem Zusatzheizer VERKABELT REGLER Heizkörper (nur Heizung) Gebläsekonvektor EXP-T hinzufügen Fußbodenheizung oder -kühlung Abbildung: Standardinstallation mit elektrischem Zusatzheizer Elektrischer Anschluss...
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9.5.2 Installation mit Warmwasserspeicher und zusätzlicher Wärmequelle (AHS) VERKABELT REGLER DHW-S Heizkörper (nur Heizung) Gebläsekonvektor Add_pm SV3-3 EXP-T Fußbodenheizung oder -kühlung Abbildung: Standardinstallation mit Warmwasserspeicher und zusätzlicher Wärmequelle (AHS) Elektrischer Anschluss...
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Konfiguration der Einstellungen Position Beschreibung Wert Standard Beispiel Beispiel 0 - interner elektrischer Heizer + Warmwasserspeicher-Heizer + AHS 1 - interner elektrischer Heizer + Warmwasserspeicher-Heizer 2 - Warmwasserspeicher-Heizer + AHS Zusätzliche Wär- 3 - interner elektrischer Heizer + AHS 0 bis 7 —...
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Schritte Tabelle Tabelle Bezeichnung Bereich Standard Beisp. Einheit Heiz-Klimakurve Heizklimakurve auswählen 0 bis 13 — Auswahl Wasser-Sollwert für Heizbetrieb, wenn Belegungsmodus = Heiz-Sollwert Zuhause 25 bis 60 °C Zuhause Heiz-Offset Schlafmo- Wasser-Offset für Heizbetrieb, wenn Belegungsmodus = Schlafen -20 bis 0 °C Zweite Heiz-Offset Abwe-...
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10 Betriebsarten 10.1 Belegungsmodus Je nach Gerätekonfiguration kann das System auf zwei Arten gesteuert werden. Die erste mögliche Methode beinhaltet die Verwendung von Sollwerten, wobei die Außentemperatur keinen Einfluss auf die vom Regler eingestellte Temperatur hat. Die zweite Steuerungsmethode basiert auf einer Klimakurve. In diesem Fall wird die Wassertemperatur entsprechend den Änderungen der Außentemperatur angepasst.
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10.4 Schalter Einige der unten beschriebenen Modi können durch Schalter aktiviert oder deaktiviert werden. Außerdem können weitere Fernkontakte an das Gerät angeschlossen werden, um neue Funktionen hinzuzufügen. Wenn das Gerät über Fernkontakte gesteuert wird, muss der Wert des Parameters geändert werden. Tabelle 4: Mögliche Schalter zur Installation am System Schalter Definition...
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KÜHLUNG Klimakurve Min. OAT Max. OAT Min. Wassertemperatur Max. Wassertemperatur Anwendung 20°C 40°C 5°C 10°C FCUs 20°C 40°C 10°C 18°C Die Klimakurve entspricht dem Wassertemperatursollwert im Zuhause- Modus. Um die anderen Belegungsmodi zu definieren, ist es notwendig, Cool Sleep Offset [P408] und Cool Away Offset [P409] zu konfigurieren: Home Sleep Away...
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Heizklimakurven (K1 bis K6) OAT (ºC) Heizklimakurven (K7 bis K8) OAT (ºC) Heizklimakurven (K9 bis K12) OAT (ºC)
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2. Fester Wasser-Sollwert Wenn die Kühlklimakurve [P586] oder die Heizklimakurve [P581] auf „-1“ eingestellt ist, wird der Wasserregelpunkt entsprechend dem Belegungsmodus bestimmt. Der Wasser-Sollwert kann auf zwei Arten konfiguriert werden: • Durch direkten Zugriff auf den kabelgebundenen Regler (siehe Handbuch des kabelgebundenen Reglers). •...
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4. Offset auf Klimakurven (vordefiniert und benutzerdefiniert) Zwei weitere Parameter sind ebenfalls konfigurierbar, um den Wasser-Sollwert an die Kundenbedürfnisse anzupassen: • Für die Kühlkurve kann der minimale Wasser-Sollwert [P589] durch einen Offset am Fuß der Kurve (Cool Curve Min Stp Offset [P413]) verschoben werden •...
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10.6 Pumpenkonfiguration Das Gerät kann den Betrieb externer Umwälzpumpen steuern. Für die externe Hauptpumpe und Zusatzpumpe kann der diskrete Ausgang einen Schütz steuern (nicht im Lieferumfang enthalten). Schützspule: Eigenschaften 230 V AC 50 Hz VORSICHT Der Installateur ist dafür verantwortlich, dass jede zusätzliche Pumpe gegen einen zu niedrigen Wasserdurchfluss geschützt ist (kein Durchflussschalter kann durch die Gerätesteuerung verwaltet werden).
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10.10 Kapazitätsregelung im Nachtmodus Der Nachtzeitraum wird durch die vom Benutzer einstellbare Start- und Endzeit definiert. Im Nachtmodus können Benutzer das Gerät so konfigurieren, dass es innerhalb eines bestimmten Zeitraums, z. B. während der Nacht, mit bestimmten Parametern arbeitet. Insbesondere ermöglicht dieser Modus die Reduzierung der Kompressorfrequenz (und des Geräuschpegels) während eines definierten Zeitraums.
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11.3 Luftverdampfer/-kondensator Die Wärmetauscher bestehen aus innenberippten Kupferrohren mit Aluminiumlamellen. 11.4 Ventilatoren Die Ventilatoren werden von einem permanenterregten Synchronmotor angetrieben. Die Motoren werden über einen Frequenzumrichter (VFD) gesteuert. 11.5 Puls-Motor-Expansionsventil (PMV) Das PMV ist mit einem Schrittmotor (0-500 Impulse) ausgestattet. Die 4- bis 16-kW-Geräte verfügen über ein PMV im Kältekreislauf. 11.6 Filtertrockner Dies ist ein einteiliger, gelöteter Filtertrockner, der sich in der Flüssigkeitsleitung befindet.
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GEFAHR • Berühren Sie nach dem Ausschalten der Stromversorgung für 10 Minuten keine spannungsführenden Teile. • Die Kurbelgehäuseheizung des Kompressors kann auch im Standby-Betrieb arbeiten. • Bitte beachten Sie, dass einige Bereiche des Elektrokastens heiß sind. • Berühren von leitenden Teilen ist verboten. •...
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Code Fehler- oder Schutzdefinition Bemerkungen EPPROM-Fehler Kommunikationsfehler zwischen Innengerät und Außengerät Kommunikation zwischen ODU und IDU für 2 Minuten oder länger unterbrochen Fehler des Umgebungstemperatursensors Fehler des Kondensatortemperatursensors Fehler des Entladungstemperatursensors AC-Überspannungs-/Unterspannungsschutz EEPROM-Fehler Fehler des PCB-Kältemittelkühlsensors Kommunikationsfehler zwischen Hauptsteuerchip und Modulplatine Kommunikationsfehler zwischen Hauptsteuerchip und Kommunikationsplatine P6-Schutz wird innerhalb von 30 Minuten dreimal angezeigt Die Wiederherstellung ist nur durch erneutes Einschalten des Geräts möglich...
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14 LISTE DER MODBUS-PARAMETER Standard-Baudrate 9600 Baud, konfigurierbar Standard-Modbus-Adresse 11, konfigurierbar Modbus-Typ RTU, Rahmentyp konfigurierbar N,8,1 GCHV GCHV Funktion- Adresse Adresse Spez. Hinweis Standard Einheit Konversation scode (Lesen (Schreiben) 0 = Aus 1 = Kühlen + Warmwasser 2 = Heizen + Warmwasser 0x04 0x03 002CH 002CH...
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Standard-Baudrate 9600 Baud, konfigurierbar Standard-Modbus-Adresse 11, konfigurierbar Modbus-Typ RTU, Rahmentyp konfigurierbar N,8,1 GCHV GCHV Funktion- Adresse Adresse Spez. Hinweis Standard Einheit Konversation scode (Lesen (Schreiben) Diskret 0 = Offen, 006AH n. v. 0x04 0x03 — Status Eingang #5 1 = Geschlossen Diskret 0 = Offen, 006BH...
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Standard-Baudrate 9600 Baud, konfigurierbar Standard-Modbus-Adresse 11, konfigurierbar Modbus-Typ RTU, Rahmentyp konfigurierbar N,8,1 GCHV GCHV Funktion- Adresse Adresse Spez. Hinweis Standard Einheit Konversation scode (Lesen (Schreiben) 0-keiner 1-LWT&EWT Toleranz Verdichterfrequenz Begrenzung 1025H n. v. Begrenzung 0x04 0x03 — 2-SH3 Heizbegrenzung Grund 2 4-T4 niedrigste Frequenzbegrenzung 8-Kühlung T2B Begrenzung 1020H...
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Standard-Baudrate 9600 Baud, konfigurierbar Standard-Modbus-Adresse 11, konfigurierbar Modbus-Typ RTU, Rahmentyp konfigurierbar N,8,1 GCHV GCHV Funktion- Adresse Adresse Spez. Hinweis Standard Einheit Konversation scode (Lesen (Schreiben) Bit 7 = Alarmindex 8 EWT von BPHE Fehler Bit 8 = Alarmindex 9 LWT von BPHE Fehler Bit 9 = Alarmindex 10 Komm.
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Standard-Baudrate 9600 Baud, konfigurierbar Standard-Modbus-Adresse 11, konfigurierbar Modbus-Typ RTU, Rahmentyp konfigurierbar N,8,1 GCHV GCHV Funktion- Adresse Adresse Spez. Hinweis Standard Einheit Konversation scode (Lesen (Schreiben) Bit 0 = Alarmindex 1 Kommunikationsfehler zwischen IDU und ODU E2 reserviert Bit 1 = Alarmindex 2 ODU-Lüftermotorfehler Bit 2 = Alarmindex 3 IPM-Temperatur zu hoch Schutz Pb Alarm-Bitmap...
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Standard-Baudrate 9600 Baud, konfigurierbar Standard-Modbus-Adresse 11, konfigurierbar Modbus-Typ RTU, Rahmentyp konfigurierbar N,8,1 GCHV GCHV Funktion- Adresse Adresse Spez. Hinweis Standard Einheit Konversation scode (Lesen (Schreiben) Status des Niederdruckschalter Bit0-LP Hochdrucks- 101FH n. v. Eingangs der 0x04 0x03 chalter Bit1-HP Außeneinheit Wasserdur- chfluss-Rück- 102AH...
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16 INFORMATIONEN WARTUNG 1) Überprüfungen des Bereichs Vor Beginn der Arbeiten an Anlagen mit brennbaren Kältemitteln sind Sicherheitsüberprüfungen erforderlich, um sicherzustellen, dass das Zündrisiko minimiert wird. Bei Reparaturen an der Kälteanlage sind vor der Durchführung von Arbeiten an der Anlage die folgenden Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. 2) Arbeitsverfahren Arbeiten müssen nach einem kontrollierten Verfahren durchgeführt werden, um das Risiko des Vorhandenseins von brennbarem Gas oder Dampf während der Arbeiten zu minimieren.
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11) Reparatur an eigensicheren Komponenten Bringen Sie keine dauerhaften induktiven oder kapazitiven Lasten an den Stromkreis an, ohne sicherzustellen, dass die zulässige Spannung und der zulässige Strom für das verwendete Gerät nicht überschritten werden. Eigensichere Komponenten sind die einzigen, an denen unter Spannung in einer brennbaren Atmosphäre gearbeitet werden darf.
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Die Ausrüstung ist mit einem Etikett zu versehen, das besagt, dass sie außer Betrieb genommen und das Kältemittel entleert wurde. Das Etikett muss datiert und unterschrieben sein. Es ist sicherzustellen, dass die Geräte mit Etiketten versehen sind, auf denen angegeben ist, dass die Geräte entzündliches Kältemittel enthalten.
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17 ANHANG (Schaltplan) 16.1 4-6 kW, einphasig (Nur zur Information, bitte beachten Sie den Schaltplan am Gerät).
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16.2 - 8-10 kW, einphasig (Nur zur Information, bitte beachten Sie den Schaltplan am Gerät)
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16.3 12-16 kW, dreiphasig (Nur zur Information, bitte beachten Sie den Schaltplan am Gerät)
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INSTALLATEUR-STEMPEL RO_HP_WIM_ODU_IM_DE_20251205 rotenso.com...