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JUMO diraTRON 104 Betriebsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
JUMO diraTRON 104/108/116/132
Kompaktregler
Betriebsanleitung
70211000T90Z000K000
V9.00/DE/00688644/2024-10-30
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Inhaltszusammenfassung für JUMO diraTRON 104

  • Seite 1 JUMO diraTRON 104/108/116/132 Kompaktregler Betriebsanleitung 70211000T90Z000K000 V9.00/DE/00688644/2024-10-30...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Inhalt Einleitung ............7 Sicherheitshinweise .
  • Seite 4 Inhalt Ebenenverriegelung ............34 Anwenderebene .
  • Seite 5 Inhalt Konfiguration - nur Setup........79 ST-Code .
  • Seite 6 Inhalt...
  • Seite 7: Einleitung

    Einleitung 1 Einleitung Sicherheitshinweise Allgemein Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie zur Vermeidung von Sach- schäden beachten müssen. Diese Hinweise sind durch Zeichen unterstützt und werden in dieser Anlei- tung wie gezeigt verwendet. Lesen Sie diese Anleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Anleitung an ei- nem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
  • Seite 8: Bestimmungsgemäße Verwendung

    1 Einleitung ENTSORGUNG! Dieses Gerät und, falls vorhanden, Batterien gehören nach Beendigung der Nutzung nicht in die Müll- tonne! Bitte lassen Sie sie ordnungsgemäß und umweltschonend entsorgen. Bestimmungsgemäße Verwendung Das Gerät ist für die Verwendung in industrieller Umgebung bestimmt, wie in den technischen Daten spezifiziert.
  • Seite 9: Entsorgung

    Beschreibung des aufgetretenen Fehlers Das Reparatur-Begleitschreiben (Begleitschreiben für Produktrücksendungen) kann im Internet von der Homepage des Herstellers heruntergeladen werden: http://produktruecksendung.jumo.info Schutz gegen Elektrostatische Entladung (ESD) (ESD = Electro Static Discharge) Zur Vermeidung von ESD-Schäden müssen elektronische Baugruppen oder Bauteile in ESD-geschütz- ter Umgebung gehandhabt, verpackt und gelagert werden.
  • Seite 10: Geräteausführung Identifizieren

    1 Einleitung Geräteausführung identifizieren 1.5.1 Typenschild Das Typenschild ist auf dem Gehäuse aufgeklebt. Inhalt Das Typenschild beinhaltet wichtige Informationen. Unter anderem sind dies: Beschreibung Bezeichnung auf dem Beispiel Typenschild Gerätetyp 702114/81-4356-25/214 Teile-Nr. 00123456 Fabrikations-Nummer F-Nr. 0070033801217480006 Spannungsversorgung AC/DC 20...30 V, 48...63 Hz Gerätetyp (Typ) Die Angaben auf dem Typenschild mit der Bestellung vergleichen.
  • Seite 11: Bestellangaben

    1 Einleitung 1.5.2 Bestellangaben Grundtyp 702110 Typ 702110 (Format 132: 48 x 24 mm) 1 Analogeingang, 2 Digitaleingänge (Digitaleingang 1 alternativ zum Logikausgang), 1 Relais (Schließer), 1 Logikausgang 0/14 V (alternativ zum Digitaleingang 1) inkl. Timer, Rampen- und Programmfunktion 702111 Typ 702111 (Format 116: 48 x 48 mm) 1 Analogeingang, 2 Digitaleingänge (Digitaleingang 1 alternativ zum Logikausgang), 2 Relais (Schließer), 1 Logikausgang 0/14 V (alternativ zum Digitaleingang 1)
  • Seite 12: Lieferumfang

    1 Einleitung Option 4 (nur bei Typen 702112, 702113, 702114) nicht belegt 1 Relais (Schließer) 1 Logikausgang 0/14 V ® 1 PhotoMOS -Relais 1 Relais (Schließer) mit höherer Kontaktlebensdauer Spannungsversorgung AC 110 bis 240 V +10/-15 %, 48 bis 63 Hz AC/DC 20 bis 30 V, 48 bis 63 Hz Typenzusätze ohne Typenzusatz...
  • Seite 13: Kurzbeschreibung

    1 Einleitung Kurzbeschreibung Die Reglerserie besteht aus fünf frei konfigurierbaren, universell einsetzbaren Kompaktreglern in unter- schiedlichen DIN-Formaten zur Regelung von Temperatur, Druck und anderen Prozessgrößen. Die Geräte zeichnen sich durch eine einfache, klar strukturierte und mit Texten unterstützte Bedienung aus. Prozesswerte und Parameter werden durch zwei 18-Segment-LCD-Anzeigen dargestellt. Die Ty- pen 702112, 702113 und 702114 sind zusätzlich mit einer Pixelmatrix-LCD-Anzeige zur Darstellung von Texten ausgestattet.
  • Seite 14: Gerätetypen

    1 Einleitung Gerätetypen Typ 702110 (Format 132) Typ 702111 (Format 116) Typ 702113 (Format 108Q) Typ 702114 (Format 104) Typ 702112 (Format 108H)
  • Seite 15: Montage

    Montage 2 Montage Montagehinweise WARNUNG! Das Gerät ist nicht für die Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen vorgesehen. Es besteht die Gefahr einer Explosion.  Gerät nur außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche einsetzen. Montageort Das Gerät ist für den Einbau in einen Schalttafelausschnitt innerhalb eines geschlossenen Schalt- schranks vorgesehen.
  • Seite 16: Abmessungen

    2 Montage Abmessungen Typ 702110 (Format 132: 48 mm × 24 mm) Typ 702111 (Format 116: 48 mm × 48 mm) 77.9...
  • Seite 17 2 Montage Typ 702112 (Format 108H: 48 mm × 96 mm) Typ 702113 (Format 108Q: 96 mm × 48 mm)
  • Seite 18 2 Montage Typ 702114 (Format 104: 96 mm × 96 mm) Schalttafelausschnitte nach DIN IEC 61554 Typ (Format; Frontrahmenmaße) Schalttafelausschnitt Mindestabstände der Schalttafel- (Breite x Höhe) ausschnitte (bei Dicht-an-dicht- Montage) horizontal vertikal +0,6 +0,3 702110 (132; 48 mm × 24 mm) mm ×...
  • Seite 19 2 Montage Typ 702110 (Format 132) auf Hutschiene montiert (siehe Zubehör) 124.6 Typ 702111 (Format 116) auf Hutschiene montiert (siehe Zubehör) 114.4...
  • Seite 20: Hutschienenmontage

    2 Montage Hutschienenmontage Für Geräte in den Formaten 132 und 116 sind speziellle Befestigungselemente für die Montage auf einer Hutschiene (35 mm, nach DIN EN 60715) als Zubehör erhältlich. Dabei handelt es sich um eine Grund- platte, die auf der Hutschiene befestigt wird, und einen Gerätehalter (siehe Darstellungen im Kapitel „Ab- messungen“).
  • Seite 21: Schalttafeleinbau

    2 Montage Schalttafeleinbau Typen 702110 (Format 132), 702111 (Format Typen 702112 (Format 108H), 702113 (Format 116) 108Q), 702114 (Format 104) Das Gerät von vorn in den Schalttafelaus- Das Gerät von vorn in den Schalttafelaus- schnitt einsetzen und auf korrekten Sitz der schnitt einsetzen und auf korrekten Sitz der Dichtung achten.
  • Seite 22 2 Montage...
  • Seite 23: Elektrischer Anschluss

    Elektrischer Anschluss 3 Elektrischer Anschluss Installationshinweise Anforderungen an das Personal • Arbeiten am Gerät dürfen nur im beschriebenen Umfang und ebenso wie der elektrische Anschluss ausschließlich von Fachpersonal durchgeführt werden. • Vor dem Stecken und Ziehen von Anschlussleitungen muss sichergestellt sein, dass die durchfüh- rende Person elektrostatisch entladen ist (z.
  • Seite 24: Anschlusselemente

    3 Elektrischer Anschluss Anschlusselemente Typ 702110 (Format 132) Typ 702110 (48 mm × 24 mm) Klem- Anschluss Klem- Anschluss Klem- Anschluss 1, 2 Ausgang 1 (Relais) 8, 10 Eingang 2 (für L1(L+), Spannungsversorgung potenzial freien Kontakt) N(L-) 3, 4 (2) = Option 2: Ausgang 2 9, 10 Eingang 1 (für Setup...
  • Seite 25 3 Elektrischer Anschluss Typ 702113 (96 mm × 48 mm) Typ 702112 (48 mm × 96 mm) Typ 702114 (96 mm × 96 mm) Klem- Anschluss Klem- Anschluss Klem- Anschluss 1, 2 Ausgang 1 (Relais) 9, 10 Eingang 1 (für 17, 18 (4) = Option 4: Ausgang 7 potenzial freien Kontakt)
  • Seite 26: Anschlussplan

    3 Elektrischer Anschluss Anschlussplan VORSICHT! Unter ungünstigen Bedingungen kann die Temperatur an den Klemmen 60 °C überschreiten. Dadurch kann die Isolation der an den Klemmen angeschlossenen Leitungen beschädigt werden.  Die betroffenen Leitungen müssen bis mindestens 80 °C hitzebeständig sein. HINWEIS! Auf dem Gehäuse ist ein individueller Anschlussplan aufgebracht, der der bestellten Geräteausführung entspricht.
  • Seite 27: Analogausgang

    3 Elektrischer Anschluss 3.3.3 Analogausgang Ausführung bei Typ 702110 (Format 132) Ausführung bei Typen 702111 bis 702114 Aus- Symbol und Klem- Aus- Symbol und Klem- gang menbezeichnung gang menbezeichnung Option 2 (alternativ zum Option 2 (alternativ zum Digitalausgang 2): Digitalausgang 5): DC 0/2 ...
  • Seite 28: Rs485-Schnittstelle

    3 Elektrischer Anschluss 3.3.5 RS485-Schnittstelle Ausführung Symbol und Klem- Ausführung Symbol und Klem- bei Typ 702110 (Format 132) menbezeichnung bei Typen 702111 bis 702114 menbezeichnung Option 1: Option 1 (alternativ zum Digital- RxD/TxD+ RxD/TxD+ ausgang 4): RS485-Schnittstelle RxD/TxD- RxD/TxD- RS485-Schnittstelle 3.3.6 Spannungsversorgung Ausführung...
  • Seite 29: Bedienung

    Bedienung 4 Bedienung Das Gerät wird über die vier frontseitigen Tasten konfiguriert, parametriert und bedient. Zusätzlich ist ein Setup-Programm vorhanden, das die komfortable Konfiguration des Geräts mit einem PC ermöglicht. Einige Funktionen sind ausschließlich mit dem Setup-Programm konfigurierbar. Die einzelnen Parameter zur Einstellung des Gerätes sind in verschiedenen Ebenen organisiert, die ver- riegelbar sind.
  • Seite 30 4 Bedienung Symbol Leuchtet Blinkt Timer Timer ist nicht aktiv und Timer ist konfiguriert, Timer ist aktiv (läuft) auch nicht konfiguriert aber nicht aktiv Handbetrieb Handbetrieb ist nicht ak- Handbetrieb ist aktiv tiv (= Automatibetrieb) Die Ausgänge können mit den Tasten „Up“ und „Down“...
  • Seite 31: Sprachauswahl

    4 Bedienung Taste oder Tastenkom- Funktion bination (Dauer) in Grundstellung beim Navigieren beim Editieren Down + Menu/OK Menü zur Ebenenverrie- sehr lang (> 5 s) gelung aufrufen Sprachauswahl Nach dem erstmaligen Einschalten des Gerätes kann der Anwender entweder die blinkend dargestellte Sprache mit „OK“...
  • Seite 32: Handbetrieb

    4 Bedienung Timerbetrieb Die Funktion „Anzeigenwechsel bei Timer-Start“ (Konfiguration > Anzeige/Bedienung) bewirkt, dass nach dem Starten des Timers (Symbol „Timer“ blinkt) in der unteren Anzeige die Laufzeit oder die Rest- laufzeit des Timers dargestellt wird. Ist die Sollwert-Verstellung in der Grundstellung deaktiviert (Konfiguration > Anzeige/Bedienung), kann mit den Tasten „Up“...
  • Seite 33 4 Bedienung Navigation durch die Menüs Im Hauptmenü sind die einzelnen Untermenüs durch die Tasten „Up“ und „Down“ auszuwählen. Durch erneutes Drücken der Taste „Menu/OK“ gelangt man in das betreffende Untermenü oder den Parameter (Editiermodus). Die Taste „Back“ führt zurück in die übergeordnete Menü ebene bzw. dient zum Verlas- sen des Editiermodus‘...
  • Seite 34: Ebenenverriegelung

    4 Bedienung Beispiel für die Änderung eines Konfigurationsparameters Änderung der Linearisierung des Analogeingangs 1. Die Taste „Menu/OK“ drücken, um aus der Grundstellung in das Haupmenü (Menu) zu wechseln. 2. Die Taste „Down“ (oder „Up“) so oft drücken, bis der Menüpunkt „Konfiguration“ erscheint. 3.
  • Seite 35: Geräteinfo

    4 Bedienung Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Stellgradanzeige (nur Anzeige) Aktueller Reglerstellgrad Messwert (nur Anzeige) Aktueller Messwert des Analogeingangs Die Auswahl der maximal 16 Parameter, die in der Anwenderebene erscheinen, lässt sich mit dem Setup-Programm ändern oder ergänzen (Nur Setup > Anwenderebene). Die Sollwerte können auch im Setup-Programm im Rahmen der Konfiguration des Reglers eingegeben werden.
  • Seite 36: Fehlermeldungen

    4 Bedienung Fehlermeldungen Anzeige Mögliche Ursache Maßnahmen <<<< Messbereichsunterschreitung Fühler und Leitung prüfen (Bruch, Kurzschluss, Verpolung) Fühler- oder Leitungskurzschluss Anschlussklemmen prüfen Fühler- oder Leitungsbruch Konfiguration prüfen (Signalart, Line- Verpolung arisierung, Widerstandsmessbereich, >>>> Messbereichsüberschreitung Skalierung) ---- Fühler- oder Leitungsbruch Verpolung Abhängig von der Signalart (Messwertgeber); siehe Kapitel „Technische Daten“. Im Fehlerfall wechselt der Regler in den Handbetrieb.
  • Seite 37: Programmeditor

    Programmeditor 5 Programmeditor Im Gerät steht dieses Menü zur Verfügung, wenn das Gerät als Programmregler konfiguriert wurde. Werkseitige Einstellungen sind in den Tabellen fett dargestellt. Programmverwaltung Mit dem Programmeditor kann der Anwender ein Programm für einen Sollwert und vier Steuerkontakte mit bis zu 24 Programmabschnitten erstellen.
  • Seite 38 5 Programmeditor Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Steuerkontakte Aktivierung der Steuerkontakte (1. Kontakt bis 4. Kontakt) durch Auswahl (Dropdown-Liste) (nur Setup) Ausgewählt (Haken) Steuerkontakt ist aktiv Aktive Steuerkontakte werden im Feld „Steuerkon- takte“ angezeigt. Nicht ausgewählt Steuerkontakt ist nicht aktiv Schaltfläche betätigen Vor Übernahme der Eingaben wird geprüft, ob die Sollwerte innerhalb der Grenzen liegen, die in der (nur Setup)
  • Seite 39: Programmsimulation (Nur Setup)

    5 Programmeditor Programmsimulation (nur Setup) Die Programmsimulation erzeugt ein Diagramm, das den Verlauf des Sollwerts und den Zustand der Steuerkontakte zeigt. Die folgenden Beispiele 1 und 2 sollen den unterschiedlichen Sollwertverlauf in Abhängigkeit vom Pa- rameter „Programmverlauf Sprung” (Sollwertsprung oder Sollwertrampe) zeigen. Dazu wird dieses ein- fache Programm verwendet: Beispiel 1: Sollwertsprung Der in einem Abschnitt programmierte Sollwert (z.
  • Seite 40 5 Programmeditor Beispiel 2: Sollwertrampe Der in einem Abschnitt programmierte Sollwert (z. B. 20 in Abschnitt 1) ändert sich während dieses Ab- schnitts auf den Sollwert des nachfolgenden Abschnitts (z. B. 100 in Abschnitt 2). Dadurch ergibt sich ein rampenförmiger Verlauf. Damit der Sollwert in einem Abschnitt konstant bleibt (z. B. 100 in Abschnitt 2), muss für den nachfolgenden Abschnitt derselbe Sollwert vorgegeben werden (z.
  • Seite 41: Parametrierung

    Parametrierung 6 Parametrierung Im Setup-Programm wird die Bezeichnung „Parameterebene“ verwendet. Werkseitige Einstellungen sind in den Tabellen fett dargestellt. Parametersätze Die folgende Tabelle zeigt die Parameter eines Parametersatzes. Dieselben Parameter stehen auch für den zweiten Parametersatz zur Verfügung. Je nach konfigurierter Reglerart entfallen bestimmte Parameter oder sind wirkungslos. Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung...
  • Seite 42 6 Parametrierung Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Y1 Max. 0 bis 100 Zulässiger maximaler Stellgrad (in Prozent; nur bei Xp  0 wirksam) Stellgrad begrenzung Y2 Min. -100 bis +100 Zulässiger minimaler Stellgrad (in Prozent; nur bei Xp  0 wirksam) Stellgrad begrenzung Dreipunktregler: Damit der zweite Reglerausgang aktiv ist, muss ein negativer Wert eingestellt wer- den.
  • Seite 43: Reglerarten

    6 Parametrierung Reglerarten Zweipunktregler Dieser Regler hat einen schaltenden Ausgang und lässt sich mit P-, PI-, PD- oder PID-Übertragungsver- halten parametrieren. Der Proportionalbereich Xp muss größer 0 sein, damit die Reglerstruktur wirksam ist. Bei Xp = 0 entspricht das Verhalten der Funktion einer Grenzwertüberwachung mit Schaltdifferenz Xd1 (Arbeitspunkt Y0 = 0 %): Y0 = 0 % 100 %...
  • Seite 44 6 Parametrierung Dreipunktregler Dieser Regler hat zwei Ausgänge, die als stetig (Analogausgang) oder schaltend (Digitalausgang) kon- figuriert werden können. In beiden Fällen lässt sich der Regler mit P-, PI-, PD- oder PID-Übertragungs- verhalten parametrieren. Die Proportionalbereiche Xp1 und Xp2 müssen größer 0 sein, damit die Reglerstruktur wirksam ist.
  • Seite 45: Konfiguration

    Konfiguration 7 Konfiguration Dieses Kapitel beschreibt die Konfiguration anhand der Menüpunkte und Parameter des Gerätes: MENÜ > KONFIGURATION Die Beschreibung gilt grundsätzlich auch für die Konfiguration mit dem Setup-Programm (Identifikation, Konfigurations ebene). Funktionen und Parameter, die nur im Gerät oder nur im Setup-Programm vorhanden sind, sind mit „(nur Gerät)“...
  • Seite 46: Selektoren

    7 Konfiguration Selektoren Die Selektoren enthalten Signale, die im Gerät und im Setup-Programm für die Konfiguration zur Verfü- gung stehen. Dabei handelt es sich um Signale des Geräts (z. B. Analog- und Digitaleingänge oder in- terne Signale) sowie um Signale, die über Modbus zum Gerät übertragen werden (externe Analog- und Digitaleingänge, Analog- und Digitalmerker).
  • Seite 47 7 Konfiguration Kategorie Signal Beschreibung Merker 1. Analogmerker Analogmerker sind Analogwerte, die über die 2. Analogmerker Schnittstelle beschrieben und ausgelesen sowie intern verarbeitet werden können. Mathe-Ergebnis 1. Mathe-Ergebnis bis Ergebnisse der Mathematikformeln (1. Formel bis 4. Mathe-Ergebnis 4. Formel) ST-Analogausgänge 1.
  • Seite 48: Systemdaten

    7 Konfiguration Kategorie Signal Beschreibung Timer Timerausgang Das Signal ist aktiv ab Timer-Start bis zum Ablauf des Timers (High-aktiv oder Low-aktiv konfigu rierbar). Toleranzband-Signal Ti- Das Signal ist aktiv, wenn der Istwert vor dem Ti- mer-Start außer halb des Toleranzbands liegt. Ende-Signal Timer Das Signal ist nach Ablauf des Timers während der Dauer der Nachlaufzeit aktiv (bzw.
  • Seite 49: Anzeige/Bedienung

    7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Sprachauswahl aktiv Nein Sprachauswahl nach dem nächsten Einschalten Bei „Ja“ kann der Anwender nach dem nächsten – auf die Konfigurationsänderung folgenden – Ein- schalten des Gerätes die Sprache der Gerätetexte auswählen. Nach Übernahme der Sprache wird dieser Para- meter automatisch auf „Nein“...
  • Seite 50 7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Ebenenverriegelung Der Zugang zu den einzelnen Ebenen kann gesperrt werden: (nur Setup) Keine Keine Ebene gesperrt Am Gerät ist die Ebe- Konf Konfigurationsebene gesperrt nenverriegelung über Konf + Para Konfigurationsebene und Parameterebene eine Tastenkombination gesperrt einstellbar.
  • Seite 51: Analogeingang

    7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung 1. Anzeigetext <Text eingeben> Der auszugebende Text muss im ST-Code über den Textindex 1 bis 10 ausgewählt werden (0 = ST-Text 0 keinen Text ausgeben). Hier ist auch die Zeile vor- 10. Anzeigetext zugeben, in der der Text dargestellt werden soll. ST-Text 9 Darüber hinaus stehen zwei weitere Texte zur Verfügung, die –...
  • Seite 52 7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Linearisierung Pt100 Nur bei Wid.-Thermometer GOST Pt100 Pt1000 KTY 2-Leiter L / Fe_CuNi Nur bei Thermoelement J / Fe_CuNi U / Cu-CuNi T / Cu-CuNi K / NiCr-Ni E / NiCr-CuNi N / NiCrSi-NiSi S / Pt10Rh-Pt R / Pt13Rh-Pt B / Pt30Rh-Pt6Rh C / W5Re-W26Re...
  • Seite 53 7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Anfang Skalierung -1999 bis 9999 (0) Untere Grenze des Messbereichs oder des Anzei- gebereichs (abhängig von Sensor und Linearisierung) Ende Skalierung -1999 bis 9999 (100) Obere Grenze des Messbereichs oder des Anzei- gebereichs (abhängig von Sensor und Linearisierung) Nachkommastellen Vor- und Nachkommastellen für die Darstellung...
  • Seite 54: Feinabgleich

    7 Konfiguration HINWEIS! Mit Signalart 0(2) bis 10 V kann der Analogeingang nur alternativ zum Digitaleingang 2 genutzt werden. Widerstand Ra bzw. Ro, Rs bzw. Rx, Re Der Gesamtwiderstand Ra + Rs + Re (bzw. Ro + Rx) darf nicht größer sein als 4000 Ω. Widerstandspotenziometer/ Widerstand/Potenziometer in Widerstand/Potenziometer in...
  • Seite 55: Analogausgang

    7 Konfiguration 15°C / 70°C 20°C / 80°C 20°C / 80°C Anzeigewerte Referenzwerte Ofen Sensor im Widerstandsthermometer Feinabgleich durchführen 1) Feinabgleich ausschalten. 2) Ersten Arbeitspunkt anfahren (unterer Messpunkt, möglichst niedriger und konstanter Wert). Mess- wert am Gerät ablesen, Referenz wert am Referenzmessgerät ablesen. Beide Werte notieren. 3) Zweiten Arbeitspunkt anfahren (oberer Messpunkt, möglichst hoher und konstanter Wert).
  • Seite 56 7 Konfiguration Kategorie Signal Beschreibung Quelle Analogselektor Analogsignal, das am Analogausgang ausgege- ben wird. Keine Auswahl Bei „Keine Auswahl“ wird 0 V oder 0 mA ausgege- ben (abhängig von Signalart). Signalart Physikalisches Ausgangssignal 0...10 V Spannungssignal 0...20 mA Stromsignal 4...20 mA Stromsignal 2...10 V Spannungssignal...
  • Seite 57: Digitaleingänge

    7 Konfiguration Die folgende Tabelle zeigt die festen Werte, die – bei entsprechender Konfiguration – im Fehlerfall aus- gegeben werden. Die Angaben in Klammern sind die Grenzen, die nach NAMUR-Empfehlung NE 43 gelten. Signalart Low-Wert High-Wert 0...10 V 10,7 V 0...20 mA 0 mA 22 mA...
  • Seite 58: Regler

    7 Konfiguration HINWEIS! Digitalausgang 3 kann nur alternativ zum Digitaleingang 1 genutzt werden. Wird der Digitalausgang 3 (Logikausgang 0/14 V) aktiviert, indem eine Signalquelle zugewiesen wird, ist der Digitaleingang 1 inaktiv. Verhalten nach Netz-Ein Während der Initialisierungsphase des Geräts sind die Ausgänge nicht aktiv (unabhängig von der Kon- figuration).
  • Seite 59: Reglereingang

    7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Zusätzliche Funktionen 1.Parameter bis Reservierte Funktion für Servicezwecke. Nur auf 4.Parameter Anweisung eines Servicemitarbeiters aktivieren! (nur Setup) Checkbox anklicken, um die Funktion zu aktivie- ren. Reglerart Beschreibung der Reglerarten: Kapitel 6.2 „Reglerarten“, Seite 43 Y bei Hand, Y bei Fehler Bei einem Dreipunktschrittregler: •...
  • Seite 60: Selbstoptimierung

    7 Konfiguration 2. Signal (Bit 1) 1. Signal (Bit 0) Aktiver Sollwert Sollwert 3 Sollwert 4 7.9.3 Selbstoptimierung In diesem Menü werden die Einstellungen für die Selbsoptimierung vorgenommen. WARNUNG! Während der Selbstoptimierung nach der Schwingungsmethode sind bei schaltenden Ausgän- gen oder Halbleiterausgängen die Stellgradbegrenzungen Y1 und Y2 nicht aktiv. Der Stellgrad kann die eingestellten Grenzen unter- bzw.
  • Seite 61 7 Konfiguration Methode Standardmethode ist die Schwingungsmethode, während die Sprungantwortmethode speziell in der Kunststoffindustrie verwendet wird. Bei der Schwingungsmethode wird der Stellgrad abwechselnd auf 100 % und 0 % eingestellt, was zu einer Schwingung der Regelgröße führt. Bei der Sprungantwortme- thode erfolgt ausgehend vom Ruhestellgrad ein Sprung in der vorgegebenen Höhe.
  • Seite 62 7 Konfiguration Selbstoptimierung in der Anfahrphase Selbstoptimierung während des Betriebs t1 t2 y = Sprunghöhe y = Stellgrad = Ruhestellgrad t1 = Start der Selbstoptimierung x = Istwert t2 = Zeitpunkt des Stellgradsprungs w = Sollwert t3 = Ende der Selbstoptimierung Optimierte Reglerparameter Bei beiden Methoden der Selbstoptimierung werden in Abhängigkeit von der konfigurierten Reglerart und dem konfigurierten Parameter „Regelstruktur“...
  • Seite 63: Regelkreisüberwachung (Nur Setup)

    7 Konfiguration Voraussetzungen für die Selbstoptimierung Vor dem Starten der Selbstoptimierung sind folgende Punkte zu berücksichtigen: • Ist die passende Reglerart konfiguriert? • Reglerwirksinn überprüfen bzw. einstellen. • Lässt sich der Istwert im Handbetrieb angemessen beeinflussen? • Bei einem Dreipunktschrittregler muss die Stellgliedlaufzeit (tt) ermittelt und in der Parametrierung eingestellt werden.
  • Seite 64 7 Konfiguration Beim Verlassen des Überwachungsbands wird der aktuelle Istwert als Bezugswert für ein neues Über- wachungsband verwendet. Die Ansprechzeit beginnt von vorn. Die Überwachung endet, sobald nicht mehr der maximale bzw. minimale Stellgrad ausgegeben wird. x Istwert Überwachungsband Stellgrad Max.
  • Seite 65: Stellgradüberwachung (Nur Setup)

    7 Konfiguration x Istwert Überwachungsband Stellgrad Max. Stellgrad (z. B. 100 %) Beginn der Überwachung Ansprechzeit Alarmzeitraum Ende der Überwachung Mögliche Ursachen für einen Alarm sind: • Teil- oder Totalausfall von Heizelementen oder anderen Teilen im Regelkreis • Verpolung des Wirksinns (z. B. „Direkt“ anstatt „Invers“) Funktionseinschränkungen In diesen Fällen ist die Regelkreisüberwachung nicht aktiv: •...
  • Seite 66 7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Funktion Stellgradüberwachung ist nicht aktiv. Stellgradüberwachung ist aktiv. Ermittlungszeit 0 bis 9999 (350) Zeit (in Sekunden) zur Berechnung des mittleren Stellgrads Stellgradband 0 bis 100 (10) Überwachtes Stellgradband (zulässiger Bereich um den mittleren Stellgrad) Alarmverzögerung 0 bis 9999 Verzögerungszeit (in Sekunden) der Alarm auslösung...
  • Seite 67 7 Konfiguration Funktionseinschränkungen In diesen Fällen ist die Stellgradüberwachung nicht aktiv: • Proportionalbereich Xp = 0 • Selbstoptimierung aktiv • Handbetrieb • Rampenfunktion aktiv • Regler arbeitet als Programmregler Dimensionierung der Parameter Für die korrekte Funktion der Stellgradüberwachung ist eine sinnvolle Dimensionierung der Parameter nötig, die der Ermittlung des mittleren Stellgrads dient.
  • Seite 68: Sollwerte

    7 Konfiguration 7.9.6 Sollwerte Als Reglersollwert wird einer von vier (umschaltbaren) Sollwerten verwendet. Für jeden dieser Sollwerte können hier bestimmte Vorgaben gemacht werden, die u. a. bei der Sollwerteingabe von Bedeutung sind. Auch der Sollwert selbst kann hier eingestellt werden. Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung...
  • Seite 69: Programmregler

    7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Aus-Signal Digitalselektor Signal (High-aktiv) zum Ausschalten der Rampen- funktion (Sollwert nimmt sofort den vorgegebenen Keine Auswahl Endwert ein) Neustart-Signal Digitalselektor Signal (High-aktiv) zum Abbrechen und erneuten Starten der Rampe (mit aktuellem Istwert als Soll- Keine Auswahl wert) Zusätzliche Funktionen 1.
  • Seite 70 7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Steuerkontakte Grund- 1. Kontakt bis Diese Steuerkontakte werden verwendet, wenn stellung 4. Kontakt das Programm nicht läuft (Programmregler in Grundstellung). (nur Setup) Checkbox anklicken, um den Kontakt zu aktivie- ren. Nicht ausgewählt Steuerkontakt ist nicht aktiv. (leer) Ausgewählt (Haken) Steuerkontakt ist aktiv.
  • Seite 71: Timer

    7 Konfiguration Beispiel: Hold-back-Funktion nur im ersten Programmabschnitt und nur, wenn der Istwert den Sollwert um einen bestimmten Wert unterschreitet (Grenzwertüberwachung mit Funktion AF4, Steuerkontakt EIN im ersten Programmabschnitt, UND-Verknüpfung der beiden Signale als digitales Steuersignal zum An- halten des Programms) In der Betriebsart „Festwert“...
  • Seite 72 7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Start-Signal Digitalselektor Signal (aktiv bei steigender Flanke) zum Starten des Timers Keine Auswahl Das Start-Signal wirkt nur, während der Timer nicht läuft oder während der Nachlaufzeit (nicht wäh- rend der Vorlaufzeit und der Laufzeit). Abbruch-Signal Digitalselektor Signal (aktiv bei steigender Flanke) zum Abbre- chen des Timers...
  • Seite 73: Grenzwertüberwachungen

    7 Konfiguration Halt-Signal Timer: Das Signal ist aktiv, während der Timer angehalten wird. Timer-Symbol (Anzeige) Aus: Timer ist nicht aktiv (Funktion = aus) Leuchtet: Timer ist aktiv (Funktion = ein) Blinkt: Timer ist aktiv und läuft (Symbol blinkt auch während Vorlaufzeit, wenn Timer angehalten wurde und während Nachlaufzeit) Verhalten nach Netz-Ein Während der Initialisierungsphase des Geräts sind die Ausgangssignale des Timers inaktiv.
  • Seite 74 7 Konfiguration Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Grenzwertfunktion Symmetrie des Überwachungsbands bei AF1 und (nur Setup) Symmetrisch Symmetrisches Überwachungsband, gebildet durch den Grenzwert (AL) Unsymmetrisch Unsymmetrisches Überwachungsband, gebildet durch Grenzwert (AL) und 2. Grenzwert (AL2) Anfahr-Alarmunterdrü- Alarmunterdrückung während der Anfahrphase ckung Grenzwertüberwachung arbeitet immer entspre- chend ihrer Alarmfunktion.
  • Seite 75 7 Konfiguration Anfahr-Alarmunterdrückung Funktion der Anfahr-Alarmunterdrückung: • Nach Netz-Ein bleibt das Alarmsignal der Grenzwertüberwachung inaktiv, auch wenn sich der Ist- wert im Alarmbereich befindet. • Wird, während sich der Istwert außerhalb des Alarmbereichs befindet, der Grenzwert oder der Soll- wert so geändert, dass der Istwert danach im Alarmbereich liegt, bleibt das Alarmsignal inaktiv. •...
  • Seite 76: Alarmfunktionen Und Schaltverhalten

    7 Konfiguration 7.12.1 Alarmfunktionen und Schaltverhalten In diesem Abschnitt werden die Alarmfunktionen AF1 bis AF8 und das Schaltverhalten (links unsymme- trisch, symmetrisch, rechts unsymmetrisch) dargestellt. Grenzwert bezogen auf den Sollwert Links unsymmetrisch Symmetrisch Rechts unsymmetrisch 0 = Ausgangssignal nicht aktiv x = Istwert (1) Grenzwert (AL) 1 = Ausgangssignal aktiv...
  • Seite 77 7 Konfiguration Fester Grenzwert Links unsymmetrisch Symmetrisch Rechts unsymmetrisch 0 = Ausgangssignal nicht aktiv x = Istwert (1) Grenzwert (AL) 1 = Ausgangssignal aktiv (2) Schaltdifferenz Grenzwert bezogen auf den Sollwert – unsymmetrisches Überwachungsband Links unsymmetrisch Symmetrisch Rechts unsymmetrisch 0 = Ausgangssignal nicht aktiv x = Istwert (1) Grenzwert (AL) 1 = Ausgangssignal aktiv...
  • Seite 78: Serielle Schnittstelle

    7 Konfiguration 7.13 Serielle Schnittstelle Das Gerät kann optional mit einer RS485-Schnittstelle ausgestattet sein, die für die Anbindung an einen Modbus-Master vorgesehen ist und als Modbus-Slave betrieben wird (Protokoll Modbus RTU). Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Geräteadresse 1 bis 254 Modbus-Geräteadresse Baudrate 9600 9600 Baud 19200...
  • Seite 79: Konfiguration - Nur Setup

    Konfiguration - nur Setup 8 Konfiguration - nur Setup Die in diesem Kapitel beschriebenen Funktionen sind ausschließlich mit dem Setup-Programm konfigu- rierbar. Werkseitige Einstellungen sind in den Tabellen fett dargestellt. ST-Code HINWEIS! Im Setup-Programm ist diese Funktion vorhanden, wenn der Typenzusatz „ST-Code“ aktiviert wurde (Hardwareassistent >...
  • Seite 80: Digitale Steuersignale

    8 Konfiguration - nur Setup Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Anfang Skalierung -99999 bis 99999 (0) Untere Grenze des Anzeigebereichs Kleinere Werte gelten als ungültig (Anzeige: --- ). Ende Skalierung -99999 bis 99999 (100) Obere Grenze des Anzeigebereichs Größere Werte gelten als ungültig (Anzeige: --- ). Nachkommastellen Vor- und Nachkommastellen für die Darstellung des Werts...
  • Seite 81: Anwenderebene

    8 Konfiguration - nur Setup Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Funktion Ohne Funktion Das Ausgangssignal entspricht dem Eingangssig- nal (ggf. mit Invertierung). Impulse Solange das Eingangssignal aktiv ist (High), wird ein impulsförmiges Signal ausgegeben. Verzögerung Das Ausgangssignal folgt dem Verlauf des Ein- gangssignals, wobei der Übergang vom Low- zum High-Zustand und umgekehrt verzögert wird.
  • Seite 82: Merker

    8 Konfiguration - nur Setup Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Parameter Selektor Prozesswert oder Konfigurationsparameter aus dem Selektor auswählen Der ausgewählte Parameter steht in der Anwen- derebene zur Verfügung. Die Konfigurationsparameter sind lesbar und edi- tierbar (R/W). Die Prozesswerte sind bis auf weni- ge Ausnahmen nur lesbar (R/O).
  • Seite 83: Mathe/Logik

    8 Konfiguration - nur Setup Mathe/Logik HINWEIS! Im Setup-Programm ist diese Funktion vorhanden, wenn der Typenzusatz „Mathematik/Logik“ aktiviert wurde (Hardwareassistent > Gerätekonfiguration: Mathe/Logik). Damit diese Funktion im Gerät zur Ver- fügung steht, muss sie mit Hilfe des Setup-Programms freigeschaltet werden (Online-Parameter > Frei- gabe von Typenzusätzen).
  • Seite 84: Service

    8 Konfiguration - nur Setup Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Zusätzliche Funktionen 1. Parameter 1. Parameter: Überwachung der Grenzen des An- 2. Parameter zeigebereichs. Liegt das Mathematik-Ergebnis auß erhalb der Grenzen, wird dies als Über- bzw. Unterschreitung des Messbereichs gewertet. 2. Parameter: Reservierte Funktion für Service- zwecke.
  • Seite 85: Ext. Digitaleingänge

    8 Konfiguration - nur Setup Die folgenden Konfigurations parameter stehen für jeden der zwei externen Analogeingänge zur Verfü- gung. Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Einheit <Text eingeben> Einheit des Werts (wenn es sich nicht um eine Temperatur handelt) Temperatur Diese Auswahl ist für die automatische Umrech- nung bei Änderung der Temperatur-Einheit (°C/°F) von Bedeutung (siehe Systemdaten).
  • Seite 86 8 Konfiguration - nur Setup Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung Anfang Messbereich -1999 bis 9999 (0) Anfangswert der y-Achse (linearisierter Wert) Ende Messbereich -1999 bis 9999 (100) Endwert der y-Achse (linearisierter Wert) -1999 bis 9999 (0) Absoluter Anteil des Polynoms (Schnittpunkt mit der y-Achse) -1999 bis 9999 (0) Koeffizient des linearen Anteils (x)
  • Seite 87: Online-Parameter (Nur Setup)

    Online-Parameter (nur Setup) 9 Online-Parameter (nur Setup) Die in diesem Kapitel beschriebenen Funktionen werden ausschließlich im Setup-Programm konfiguriert bzw. ausgeführt. Hierzu ist eine aktive Verbindung zwischen Setup-Programm und Gerät erforderlich. Werkseitige Einstellungen sind in den Tabellen fett dargestellt. Feinabgleich Mit dieser Funktion können die Messwerte des Analogeingangs korrigiert werden. Im Unterschied zum Messwertoffset, mit dem für die gesamte Kennlinie ein konstanter Korrekturwert vorgegeben wird, lässt sich mit dem Feinabgleich auch die Steigung der Kennlinie verändern.
  • Seite 88: Abgleichen/Testen

    9 Online-Parameter (nur Setup) Aktion Ausführung Beschreibung Codenummer erzeugen Zum Erzeugen einer Codenummer Mit dieser Funktion wird eine Code- die Funktion durch Anklicken aus- nummer zur Freischaltung eines Ty- wählen und anschließend die Schalt- penzusatzes erzeugt. Die fläche „Weiter“ betätigen. Den Codenummer wird benötigt, um beim weiteren Anweisungen folgen.
  • Seite 89 9 Online-Parameter (nur Setup) Analogausgang Mit dieser Funktion wird der Analogausgang getestet. Hierzu ist das Signal am Analogausgang zu mes- sen. Nach Auswahl der entsprechenden Signalart und Eingabe des Sollwerts wird der entsprechende Wert mit Betätigen der Schaltfläche „Testen“ am Analogausgang ausgegeben. Der ausgegebene Wert muss gemessen und im Feld „Messwert“...
  • Seite 90 9 Online-Parameter (nur Setup) Digitalausgänge Mit dieser Funktion werden die logischen Zustände an den Digitalausgängen gesetzt. Eine eventuell in der Konfiguration des betreffenden Digitalausgangs aktivierte Invertierung wird dabei nicht berücksich- tigt. Alle setzen: Nach Betätigen der Schaltfläche werden alle Ausgänge auf TRUE gesetzt (Haken in Check- box).
  • Seite 91 9 Online-Parameter (nur Setup) Tastatur Mit dieser Funktion werden die Tasten des Gerätes überprüft. Nach Betätigen der Schaltfläche „Tasten lesen“ wird jeder Tastendruck am Gerät durch einen roten Kreis um die entsprechende Taste des hier abgebildeten Gerätes dargestellt:...
  • Seite 92: Weitere Prozesswerte Für Onlinedaten

    9 Online-Parameter (nur Setup) Weitere Prozesswerte für Onlinedaten In diesem Fenster werden zusätzliche Prozesswerte ausgewählt, die im Onlinedaten-Fenster des Set- up-Programms dargestellt werden (Register „Weitere Prozesswerte“). Nach Betätigen der Schaltfläche „Editieren“ (oder nach einem Doppelklick auf die betreffende Zeile) kann der Prozesswert für die zuvor markierte Zeile ausgewählt werden: Parameter Auswahl/Text/Wert Beschreibung...
  • Seite 93: Startup-Parameter (Nur Setup)

    Startup-Parameter (nur Setup) 10 Startup-Parameter (nur Setup) Die Startup-Funktion, die Bestandteil des Setup-Programms ist, ermöglicht die Visualisierung und Auf- zeichnung von Prozesswerten in Echtzeit. Dadurch wird die Inbetriebnahme einer Anlage wesentlich er- leichtert. Im Kontextmenü (rechte Maustaste) steht u. a. eine Druckfunktion zur Verfügung, mit der die Gerätekon- figuration ausgedruckt werden kann.
  • Seite 94: Anzeige

    10 Startup-Parameter (nur Setup) Beschreibbare Werte Unter der Registerkarte „Beschreibbare Werte“ können Prozesswerte ausgewählt werden (Externe Ana- log- und Digitaleingänge sowie Analog- und Digitalmerker), die ausschließlich im Onlinedaten-Fenster zur Verfügung stehen und dort editierbar sind. Nach Betätigen der Schaltfläche „Editieren“ (oder nach einem Doppelklick auf die betreffende Zeile) kann der Prozesswert für die zuvor markierte Zeile ausgewählt werden: Parameter Auswahl/Text/Wert...
  • Seite 95 10 Startup-Parameter (nur Setup) In der Visualisierung können bis zu 18 Kanäle in einem Liniendiagramm dargestellt werden (Kanäle ein- zeln ausblendbar). Im Diagramm bildet die x-Achse den zeitlichen Verlauf der Signale ab. Auf der y- Achse werden die Werte der Signale dargestellt, wobei immer nur ein Signal für die sogenannte Haupt- y-Achse ausgewählt werden kann.
  • Seite 96 10 Startup-Parameter (nur Setup)
  • Seite 97: 11 Technische Daten

    Technische Daten 11 Technische Daten 11.1 Analogeingang Thermoelemente Bezeichnung Norm Messbereich Genauigkeit  0,25 % Fe-CuNi „L“ DIN 43710 (1985) IPTS-68 -200 bis +900 C  0,25 % ab -100 °C Fe-CuNi „J“ DIN EN 60584-1:2014 ITS-90 -210 bis +1200 °C IEC 60584-1:2013 ...
  • Seite 98 11 Technische Daten  50 ppm/K Umgebungstemperatureinfluss max. 30  je Leitung Sensorleitungswiderstand Abtastzyklus 150 ms Eingangsfilter digitales Filter 2. Ordnung; Filterkonstante einstellbar von 0 bis 100,0 s Widerstandspotenziometer/WFG und Widerstand/Poti Bezeichnung Messbereich Genauigkeit Messstrom 0 bis 4000   0,1 % 50 A Widerstandspotenziometer/WFG 0 bis 400 ...
  • Seite 99: Digitaleingänge

    11 Technische Daten Messwertgeber Messbereichs- Messbereichs- Kurzschluss Bruch (Fühler/ Verpolung unterschreitung überschreitung (Fühler/Leitung) Leitung) Strom 0 bis 20 mA Strom 4 bis 20 mA Spannung 0 bis 10 V Spannung 2 bis 10 V ++ = wird erkannt --- = wird nicht erkannt (+) = wird bedingt erkannt wird nicht in allen Kombinationen erkannt Bruch im Messstrompfad wird nicht erkannt...
  • Seite 100: Digitalausgänge

    11 Technische Daten 11.4 Digitalausgänge Relais (Schließer) Schaltleistung max. 3 A bei AC 230 V oder DC 30 V, ohmsche Last Kontaktlebensdauer 150.000 Schaltungen bei Nennlast 350.000 Schaltungen bei 1 A Relais (Schließer) mit höherer Kontakt lebensdauer Schaltleistung max. 3 A bei AC 230 V, ohmsche Last Kontaktlebensdauer 300.000 Schaltungen bei Nennlast 1.500.000 Schaltungen bei 1 A...
  • Seite 101: Elektrische Daten

    11 Technische Daten Pixelmatrix-LCD-Anzeige (nur bei Typen 702112, 702113 und 702114) Pixelfelder Typ 702112 (Format 108H) 2 Reihen mit je 9 Pixelfeldern Typ 702113 (Format 108Q) 2 Reihen mit je 8 Pixelfeldern Typ 702114 (Format 104) 2 Reihen mit je 11 Pixelfeldern Pixelanzahl je Feld 8 x 5 Farbe...
  • Seite 102: Gehäuse

    11 Technische Daten Elektromagnetische Verträglich- nach DIN EN 61326-1 keit (EMV) Störaussendung Klasse A - nur für den industriellen Einsatz - Störfestigkeit Industrie-Anforderung 11.9 Gehäuse Gehäuseart Kunststoffgehäuse für den Schalttafeleinbau nach DIN IEC 61554 (Verwendung in Innenräumen) Gehäusefront aus Kunststoff mit Folientastatur Schalttafelstärke 1 bis 10 mm Gehäusebefestigung...
  • Seite 103: 12 China Rohs

    China RoHS 12 China RoHS...
  • Seite 104 12 China RoHS...
  • Seite 106 JUMO GmbH & Co. KG Moritz-Juchheim-Straße 1 Technischer Support Deutschland: 36039 Fulda, Germany Telefon: +49 661 6003-727 Telefon: +49 661 6003-9135 Telefax: +49 661 6003-508 Telefax: +49 661 6003-881899 E-Mail: mail@jumo.net E-Mail: support@jumo.net Internet: www.jumo.net Lieferadresse: Mackenrodtstraße 14 36039 Fulda, Germany...

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Diratron 108Diratron 116Diratron 132

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