1.2 Grundausstattung - Starrrahmen-Aktivrollstuhl in Aluminiumkonstruktion, pulverbeschichtet - mitwachsend in der Sitztiefe - 3 Größenvarianten: Rahmengröße 1: SB 24-30 cm in 2 cm-Schritten Rahmengröße 2: SB 24-34 cm in 2 cm-Schritten Rahmengröße 3: SB 26-34 cm in 2 cm-Schritten - Umrüstbar auf andere Sitzbreiten - Sitzhöhen vorne: 29 cm bis 46cm - Sitzwinkel: 0° bis ca. 11° - Kniewinkelanlage 90° mit Kunststoff-Fußbrett - Rückenwinkel: -10° bis +10° - Sitz- und Rückenblech - Kleiderschutz - Antriebsräder mit Hohlkammerfelgen und Leichtlaufbereifung inklusive Greifreifen (abnehmbar über Quick Release Achse) - HOGGI light Sportbremsen - Radsturz wahlweise 6°, 9° oder 12° - Zuladung: 60 kg...
2 Allgemeine Informationen 2.1 Vorwort Sie haben sich für CLEO entschieden und bekommen hiermit ein hochwertiges Produkt aus unserem Haus. Damit Sie recht lange viel Freude mit diesem Produkt haben und es Ihnen hilft den Alltag zu erleichtern, überreichen wir Ihnen dieses Handbuch. Es zeigt Ihnen die korrekte und einfache Bedienung und die erforderliche Pflege und Wartung. Um Beschädigungen aufgrund von Bedienungsfehlern zu vermeiden und eine optimale Nutzung zu ermöglichen, lesen Sie bitte sorgfältig die nachfolgenden Anleitungen bzw. Hinweise. Ergeben sich darüber hinaus Fragen oder Probleme, wenden Sie sich bitte an Ihren Fach- händler. Wir wünschen Ihnen eine problemlose Nutzung und hoffen, dass unser Produkt Ihrer Erwartung entspricht. Technische Änderungen zu der in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Ausführung behalten wir uns vor. Vor der Erstbenutzung des Rollstuhls muss der Anwender und das Hilfspersonal die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben um den sicheren Umgang mit dem Rollstuhl zu gewährleisten. 2.2 Verwendungszweck CLEO kann für den Innen- und Außenbereich eingesetzt werden. Er dient gehbehinderten und gehunfähigen Kindern und Jugendlichen zum individuellen Gebrauch bei Selbst- und Fremdbeförderung. Die Rollstuhlversorgung kann medizinisch indiziert sein bei: - Lähmungen (Paraplegie/Tetraplegie bzw. -parese) - Gliedmaßenverlust (Dysmelie/Beinamputation) - Infantile/Spastische Cerebralparese - Spina Bifida - Muskel- und Nervenerkrankungen - Osteogenesis Imperfecta - Poliomyelitis CLEO ist generell für den Wiedereinsatz geeignet. Für den Wiedereinsatz ist das betreffende Produkt zunächst gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Anschließend ist das Produkt von einem autorisierten Fachmann auf Zustand, Verschleiß und Beschädigungen zu überprüfen. Sämtliche verschlissene und beschädigte Teile sowie für den Anwender unpassende/ungeeignete Komponenten sind auszutauschen. Einige Komponenten können ggf. wieder eingesetzt werden wie z.B. Antriebsräder, Lenkräder oder Schiebegriffe. Ein Serviceplan, Detailinformationen und Angaben zu den benötigten Werkzeugen sind der Serviceanleitung zu entnehmen.
2.4 Gewährleistungsbedingungen Eine Gewährleistung kann nur übernommen werden, wenn das Produkt unter den vorge- gebenen Bedingungen und zu den vorgesehenen Zwecken eingesetzt wird. Für Schäden, die durch Bauteile und Ersatzteile verursacht werden, die nicht vom Hersteller freigegeben wurden, haftet der Hersteller nicht. Sehen Sie dazu auch § 8 der AGBs auf: www.hoggi.de 2.5 Service und Reparaturen Service und Reparaturen am CLEO dürfen nur vom Fachhandel durchgeführt werden. Wenden Sie sich bei Problemen an Ihren zuständigen Fachhändler. Bei Reparaturen erhalten Sie dort ausschließlich Original-Ersatzteile. Zum Aufbau, Wartung und Reparatur werden folgende Werkzeuge benötigt: Innensechskantschlüssel der Größe: 3 mm, 4 mm, 5 mm und 6 mm Schraubenschlüssel der Größen: 8 mm, 10 mm, 13 mm, 17 mm, 19 mm,24 mm...
Warnhinweise auf mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren und auf mögliche technische Schäden. Hinweis! Zur Gerätebedienung. Hinweis! Für Service-Personal. Achtung! Lesen Sie zuerst die Bedienungsanleitung! 3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise Lesen Sie zuerst die Bedienungsanleitung! Machen Sie sich vor dem Gebrauch zuerst mit Handhabung und Funktion des Produktes vertraut und üben Sie zunächst den Umgang. Sie sind für die Sicherheit Ihres Kindes verantwortlich. Die Sicherheit Ihres Kindes könnte beeinträchtigt werden, wenn Sie diese Hinweise nicht befolgen. Dennoch können nicht alle möglicherweise eintretenden Bedingungen und unvorhersehbaren Situationen abgedeckt werden. Vernunft, Vorsicht und Umsicht sind Faktoren, die dieses Produkt nicht mitbringen kann; sie werden bei der Person vorausgesetzt, die den Kinderrollstuhl benutzt oder begleitet. Die Person, die den Rollstuhl und zugehöriges Zubehör benutzt, sollte sämtliche Instruktionen verstehen. Sie sollten jeder Person, die den Rollstuhl und zugehöriges Zubehör benutzt, die Bedienung des Rollstuhls erklären. Wenn Anleitungen unverständlich und nähere Erklärungen erforderlich sind oder wenn Sie weitere Fragen haben, setzen Sie sich mit Ihrem HOGGI Fachhändler in Verbindung. Üben Sie zuerst gemeinsam mit dem Kind das Rollstuhlfahren auf ebenem, überschau- barem Gelände. Erforschen Sie gemeinsam mit dem Kind die Auswirkungen von Schwer- punktverlagerungen auf das Verhalten des Rollstuhls, zum Beispiel auf Gefällstrecken, Steigungen, bei sämtlichen Neigungen oder beim Überwinden von Hindernissen, aber nur mit sicherer Unterstützung eines Helfers. Die Verwendung eines Kippschutzes ist bei ungeübten Rollstuhlfahrern unbedingt empfehlenswert. Schnallen Sie Ihr Kind im Rollstuhl immer an. Wir weisen darauf hin, dass der Gebrauch eines Rollstuhls über die typische Nutzung hinaus gefährlich sein kann. Zum Joggen, Rennen, Skaten o. ä. ist dieses Produkt nicht geeignet. Lenkbare Vorderräder können bei höheren Geschwindigkeiten anfangen zu flattern, was zu einem abrupten Abstoppen und Überschlagen des Rollstuhls nach vorne führen könnte. Bitte schieben Sie den Rollstuhl daher nur in normaler Gehgeschwindigkeit. Keinesfalls ist es zulässig, den Rollstuhl während des Schiebens loszulassen oder von sich abzustoßen. Das Produkt darf nur auf ebenem und festem Untergrund verwendet werden.
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Setzen Sie Ihren Rollstuhl nur bestimmungsgemäß ein. Vermeiden Sie z.B. ein ungebremstes Fahren gegen ein Hindernis (Stufe, Bordsteinkante). Vermeiden Sie das Herunterspringen von Absätzen. Überfahren Sie Stufen und Bodenschwellen nur mit auf die Hinterräder angekipptem Fahrgestell (nach oben - rückwärts ziehend, nach unten - vorwärts langsam herablassend). Ist das Überwinden von Treppen nur durch eine Hilfsperson möglich, kann ein evtl. montierter und falsch eingestellter Kippschutz zu schweren Stürzen führen. Kippschutz zuvor so einstellen, dass er beim Transport nicht auf die Stufen aufsetzen kann. Anschließend Kippschutz wieder korrekt einstellen. Treppen dürfen nur mit Hilfe von Begleitpersonen überwunden werden. Sind dafür Einrichtungen wie z.B. Auffahrrampen, Hebebühnen oder Aufzüge vorhanden, so sind diese zu benutzen. Achten Sie darauf, dass sich der evtl. montierte Kippschutz dabei außerhalb des Gefahrenbereichs befindet. Fehlen Einrichtungen wie Auffahrrampen usw., so ist das Hindernis durch Tragen von zwei Helfern zu überwinden. Fassen Sie den Rollstuhl zum Anheben nur an fest verschweißten bzw. fest verschraubten Rahmenteilen an (am Seitenrahmen oberhalb der Lenkräder und an dem Schiebegriff die an der Rückenbasis fixiert sind oder dem Rückenbügel - alternativ kann man auch bei geschlossenen Bremsen die Greifreifen verwenden). Neigen Sie den Oberkörper des Insassen beim Befahren von Steigungen, Hindernissen an Steigungen und Rampen immer weit nach vorn. Befahren Sie Gefällstrecken nicht ungebremst, sondern mit reduzierter Geschwindigkeit. Die Entlastung der Lenkräder durch Veränderung des Schwerpunktes kann zu Lenkrad- flattern führen. Der Rollstuhl sollte grundsätzlich nur auf horizontalen, ebenen Flächen abgestellt werden. Sollte es einmal unvermeidlich sein ihn auf einer Steigung abzustellen, achten Sie bitte darauf, dass dabei der Sitz in eine aufrechte Position gebracht wird. Auf Steigungen kann in Entlastungsposition der Rückenlehne die Gefahr eines Kippens nach hinten bestehen. Vor Verlassen des Rollstuhls, bzw. vor Ein- und Aussteigen, immer Bremsen schließen. - Fußbretter dürfen zum Ein- und Aussteigen nicht benutzt werden. - Benutzen Sie das Fußbrett nur mit Schuhen. Je nach Einstellung des Fußbretts und der Geometrie des Rollstuhls kann beim Einsteigen über das Fußbrett Kippgefahr nach vorn bestehen. Üben Sie die ersten Einstiege mit dem Kind unbedingt mit einer Hilfsperson, die den Rollstuhl sichert und modifizieren Sie bei Kipptendenz die Fußbrett- und Sitzhöheneinstellung. Erhöhen Sie die Kippsicherheit des Rollstuhls beim Einsteigen über das Fußbrett zusätzlich durch Drehen der Lenkradgabel nach vorn (der Radstand wird dadurch vergrößert). Das allgemeine Fahrverhalten und die Wirksamkeit der Feststellbremsen ist vom Luftdruck abhängig. Mit richtig aufgepumpten Rädern lässt sich Ihr Rollstuhl wesentlich leichter und besser manövrieren. Achten Sie vor Fahrtantritt auf den korrekten Luftdruck der verwendeten Bereifung. Der richtige Luftdruck ist auf der Raddecke aufgedruckt, sollte bei den Antriebsrädern jedoch mindestens 6 bar (600 kPa) betragen.
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Prüfen Sie den Zustand des Produktes wenn die Verpackung Schäden aufweist. Lassen Sie Ihr Kind im Rollstuhl für Kinder und Jugendliche nie unbeaufsichtigt. Auch dann nicht, wenn es durch Begurtung gesichert ist und die Bremsen festgestellt sind. Der Anwender sollte im Dunkeln möglichst helle Kleidung oder Kleidung mit Reflektoren tragen um besser gesehen zu werden. Wir empfehlen Ihnen auch das Anbringen einer aktiven Beleuchtung. Bei extremen Einstellungen wie z. B. kurzer Radstand und Rücken in hinterster Position (aktive Einstellung) montiert und ungünstiger Körperhaltung kann der Rollstuhl bereits auf ebener Fläche umkippen. Es wird empfohlen die Kippschutzeinheit zu aktivieren. Beim Bergauffahren kann die statische Stabilität unter 10° Neigung liegen. Das Anhängen von schweren Taschen o.ä. am Schiebebügel bzw. an den Schiebe- griffen kann zusätzlich die Stabilität negativ beeinflussen. Es wird empfohlen die Kippschutzeinheit zu aktivieren. Einstellungen mit hohem Aktivgrad erfordern einen geübten Fahrer. Auch hier wird empfohlen die Kippschutzeinheit zu aktivieren. Der Kippschutz darf keinesfalls die Funktion von Transitrollen übernehmen, etwa um eine Person bei abgenommenen Antriebsrädern im Rollstuhl zu transportieren. Achten Sie darauf, dass der Kippschutz hörbar einrastet ist bevor er belastet wird. Der feste Sitz ist durch den Anwender oder eine Begleitperson zu überprüfen. Das maximale Benutzergewicht bzw. die maximale Zuladung des Rollstuhls beträgt 60 kg. Alle Zubehör- und Anbauteile reduzieren die verbleibende Zuladekapazität. Achtung! Wenn und wann immer möglich sollten Fahrzeuginsassen während der Fahrt in einem Behindertentransportkraftwagen (BTW) die im Fahrzeug installierten Sitze und die dazugehörigen Rückhaltesysteme nutzen. Nur so sind Insassen bei einem Unfall optimal geschützt. CLEO ist zur Verwendung als Sitz im Behindertentransportkraftwagen nicht freigegeben. Vorsicht bei extremen Temperaturen. Der Rollstuhl kann sich durch Sonneneinstrahlung, an einem Heizkörper oder in der Sauna stark aufheizen. In extremer Kälte besteht die Gefahr von Unterkühlungen. Greifringe erhitzen beim Abbremsen aus schneller Fahrt oder auf längeren Gefällstrecken leicht die Finger. Der Anwender sollte für Fahrten im Außenbereich Lederhandschuhe benutzen, die die Griffigkeit erhöhen und die Finger vor Erhitzung und Schmutz schützen. Achten Sie stets auf korrekte Einstellung der Steckachsen am Antriebsrad. Bei nicht gedrücktem Knopf der Steckachse darf sich das Antriebsrad nicht entfernen lassen. Der Einbau von Sitzschalen ist nur innerhalb der konstruktiv vorgegebenen Sitzfläche zu- lässig. Der Hersteller dieser neuen Kombination muss vor Inbetriebnahme die Kippstabilität und die Einhaltung der maximalen Belastung überprüfen...
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Weder die Sitz noch die Rückenhöhe dürfen überschritten werden. Der Einbau von Sitzschalen ist nur innerhalb der konstruktiv vorgegebenen Sitzfläche zu- lässig. Der Hersteller dieser neuen Kombination muss vor Inbetriebnahme die Kippstabilität und die Einhaltung der maximalen Belastung überprüfen. Verwenden Sie beim Einsatz von Sitz und Rückenblechen zusätzlich immer gepolsterte Sitzkissen um Druckstellen zu vermeiden! Vermeiden Sie das Hineingreifen in Klemmbereiche. Klemmgefahr besteht an folgenden Baugruppen: - am Bremshebel (bei Verwendung der der Radabdeckung mit integrierter Bremsanlage) - zwischen Bremshebel und Antriebsrad Fassen Sie den Rollstuhl zum Anheben nur an fest verschweißten bzw. fest verschraubten Rahmenteilen an (am Seitenrahmen oberhalb der Lenkräder und an den Schiebegriffen die an der Rückenbasis fixiert sind - alternativ kann man auch bei geschlossenen Bremsen die Greifreifen verwenden). Das HOGGI Sitzkissen (Trevira CS) und das kontourierte Sitzkissen (Trevira CS) sowie die HOGGI Nylon-Rückenbespannung und die Nylon-Sitzbespannung sind gemäß der Normen EN 1021-1 und EN 1021-2 schwer entflammbar. Sehbehinderte Menschen oder Personen mit kognitiver Beeinträchtigung müssen sich Informationsmaterial und die Bedienungsanleitung von Hilfspersonen vorlesen lassen, bzw. können auf elektronische Vorlesehilfen zurückgreifen. Alle Dokumente sind als PDF-Dateien unter www.hoggi.de im Download-Center verfügbar. Zusätzlich stehen Produktvideos und Produktfotogalerien online zur Verfügung! Nach allen Einstellarbeiten die zuvor gelösten Verschraubungen wieder fest anziehen.
4 Anlieferung und Herstellen der Gebrauchsfähigkeit Ihr CLEO wird komplett vormontiert und demontierten Antriebsrädern und ggf. demontiertem Kippschutz angeliefert (1). Anlieferung im Karton: 730 mm (L) x 630 mm (B) x 630 mm (H) Prüfen Sie den Zustand des Produktes wenn die Verpackung Schäden aufweist. Entfernen Sie vorsichtig die Transportsicherungen und Verpackungen. In der Originalverpackung finden Sie folgende Komponenten vor: • Rollstuhl mit vormontiertem Schiebegriff • Antriebsräder und Steckachsen unmontiert • Lenkräder in den Lenkradgabeln vormontiert • Vormontierter Kippschutz • weiteres Zubehör je nach Bestellung (Dieses ist durch den Fachhändler am Rollstuhl anzubauen) • Anleitung und ggf. benötigtes Werkzeug Um den Rollstuhl gebrauchsfertig zu machen gehen Sie bitte folgendermaßen vor: • Fassen Sie die Steckachsen wie abgebildet am Kopf und drücken Sie den Auslöseknopf (3). • Stecken Sie nun die Steckachsen mit gedrücktem Auslöseknopf durch die Lager der Antriebsräder (4). • Stellen Sie den Rollstuhl auf die Vorderräder und heben Sie den Rollstuhl am Rückenbügel an (5). • Stecken Sie dann beide Antriebsräder mit der Steckachse in die Aufnahmebuchsen. Fassen Sie dazu in die Speichen nahe der Nabe des Antriebsrades und drücken Sie mit dem Daumen den Auslöseknopf der Steckachse. Sie können das Antriebsrad dann einfach einsetzen (5). • Achten Sie auf sichere Arretierung der Steckachse in der Aufnahmebuchse! Vorsicht! Prüfen Sie mit einem Ruck an jedem Antriebsrad, ob die Steckachsen sicher eingerastet sind. Ist Ihr Rollstuhl mit einem Kippschutz ausgestattet, könnte dieser zum Transport eingeklappt sein. • Stellen Sie sich hinter den Rollstuhl und bewegen Sie wie abgebildet den Kippschutz mit der Fußspitze nach unten (6).
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• Drehen Sie wie abgebildet den Kippschutz mit der Fußspitze nach innen bis in die aktive Position. Die aktive Position ist erreicht wenn der Kippschutz akustisch hörbar einrastet. CLEO kann auch mit zwei Kippschutzeinheiten ausgestattet sein. Die Abbildungen (8+9) zeigen einen Kippschutz in der „aktiven“ Position. Die Länge des Kippschutzrohres kann im Kippschutzhalter in drei Positionen (9) ausgewählt werden. Der Kippschutz wird so eingestellt, dass die Rolle am Ende des Kippschutzrohres (9) über den Radius des Antriebsrades hinausschaut und ca. 2-3 cm über dem Boden steht. Wegschwenken des Kippschutzes: • Stellen Sie sich hinter den Rollstuhl und bewegen Sie wie abgebildet den Kippschutz mit der Fußspitze nach unten (10). • Drehen Sie den Kippschutz mit der Fußspitze nach innen bis in die inaktive Position (11). Die inaktive Position ist erreicht wenn der Kippschutz akustisch hörbar einrastet.
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Die Abbildung (12) zeigt einen Kippschutz in der „inaktiven“ Position. Wenn Ihr CLEO mit einer Fußbrett von HOGGI ausgerüstet ist, kann es sein, dass dieses zum Transport hochgeklappt wurde. • Bewegen Sie wie abgebildet das Fußbrett nach unten (13). Verwenden Sie das Fußbrett niemals zum Ein- und Aussteigen! Wenn Ihr CLEO mit Sitz- und Rückenpolstern von HOGGI aus- gestattet ist, gehen Sie zum Anbringen der Polster bitte wie folgt vor: • Ziehen Sie das Rückenpolster mit der Kappe über die Oberkante des Rückenblechs und drücken das Polster dann am vor- installierten Klett fest an (14). • Schieben Sie das Sitzpolster wie abgebildet unter der Rückenlehne durch und legen Sie das Sitzpolster auf die Sitzfläche (15). • Fixieren Sie wie hier abgebildet die vorderen Polsterzungen mit dem Druckknöpfen an der vorderen Sitzkante bzw. an dem unterem Sitzblech (16).
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• Schlagen Sie die Streifen um die hintere Sitzkante und befestigen Sie diese dort fest mit dem Druckknopf (17). Wenn Ihr CLEO mit einem kontouriertem Sitzkissen von HOGGI ausgestattet ist, gehen Sie zum Anbringen des Sitzkissen bitte wie folgt vor: • Befestigen zunächst die im Lieferumfang enthaltenen „Flausch“ Streifen wie abgebildet rechts und links auf dem Sitzblech (18). • Legen Sie nun das kontourierte Sitzkissen von hinten beginnend auf das Sitzblech (19). • Fixieren Sie die beiden Polsterzungen mit dem Druckknöpfen an der vorderen Sitzkante an (siehe dazu auch Bild 16). Wenn Ihr CLEO mit einem Zentralschiebegriff von HOGGI ausgerüstet ist, gehen Sie bitte wie folgt vor: • Stellen Sie sich hinter oder neben den Rollstuhl. • Öffnen Sie wie abgebildet den Extenderhebel.
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• Drücken Sie wie abgebildet die Stativfeder (18) und bewegen Sie den Zentralschiebegriff in die gewünschte Höhenposition. • Schließen Sie den Extenderhebel. Vorsicht! Prüfen Sie mit einem Ruck an dem Zentralschiebegriff, ob die Stativfeder sicher eingerastet ist und der Extenderhebel fest verschlossen ist! Wenn Ihr CLEO mit einem Schiebebügel von HOGGI ausgerüstet ist, gehen Sie bitte wie folgt vor: • Stellen Sie sich hinter oder neben den Rollstuhl. • Öffnen Sie beide Extenderhebel an den Schiebebügelaufnahmen. • Setzen sie wie abgebildet den Schiebebügel von oben in die Schiebebügelaufnahme ein (25). • Vergewissern Sie sich, ob die Stativfeder/n (auf beiden Seiten) wie abgebildet unterhalb der Schiebebügelaufnahme hervorstehen (26).
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• Schließen Sie die Extenderhebel auf beiden Seiten. Vorsicht! Prüfen Sie mit einem Ruck am Schiebebügel ob dieser sicher in den Schiebebügelaufnahmen arretiert ist! Wenn Ihr CLEO mit Schiebegriffen von HOGGI ausgerüstet ist, gehen Sie bitte wie folgt vor: • Stellen Sie sich hinter oder neben den Rollstuhl. • Öffnen Sie beide Extenderhebel an den Schiebebügelaufnahmen. • Setzen Sie den Schiebegriff von oben in die Schiebebügel- aufnahmen ein, drücken Sie dabei die Stativfedern und bewegen Sie die Schiebegriffe soweit, dass sie wie abgebildet unterhalb der Schiebebügelaufnahmen hervorstehen. • Vergewissern Sie sich, ob die Stativfeder(n) (auf beiden Seiten) wie abgebildet unterhalb der Schiebebügelaufnahme(n) hervorstehen. • Schließen Sie die Extenderhebel auf beiden Seiten. Vorsicht! Prüfen Sie mit einem Ruck am Schiebegriff ob dieser sicher in den Schiebebügelaufnahmen arretiert ist!
5 Verstell- und Anpassmöglichkeiten 5.1 Bremse HOGGI light Drücken Sie zum Schließen der Bremse den Bremshebel mit dem Zeigefinger nach hinten (32). Vorsicht! Alle Bremsen, die auf die Bereifung wirken, dienen nicht als Betriebsbremse, sondern sind nur als Feststellbremse ausgelegt. Die Feststellbremsen dürfen nicht als Fahr- bremsen benutzt werden. Das abrupte Stoppen des Rollstuhls kann im Extremfall zum Sturz führen. Abbildung 33 zeigt die geschlossene HOGGI light Bremse. Vorsicht! Die Wirksamkeit der Feststellbremsen ist vom Luftdruck abhängig. Achten Sie vor Fahrtantritt auf den korrekten Luftdruck. Der richtige Luftdruck ist auf der Raddecke aufgedruckt und sollte bei den Antriebsrädern mindestens 6 bar (600 kPa) betragen. • Drücken Sie zum Öffnen der HOGGI light Bremse den Bremshebel wie abgebildet nach vorne (34). 5.2 Bremse (Bremsanlage in Radabdeckung integriert) • Drücken Sie zum Schließen der Bremse den Bremshebel mit den Fingern oder dem Handballen nach unten (35). Vorsicht! Alle Bremsen, die auf die Bereifung wirken, dienen nicht als Betriebsbremse, sondern sind nur als Feststellbremse ausgelegt. Die Feststellbremsen dürfen nicht als Fahr- bremsen benutzt werden. Das abrupte Stoppen des Rollstuhls kann im Extremfall zum Sturz führen. Der Bremsbügel drückt auf den Reifen und hält diesen fest. Dabei steht der Bremsbügel im 90° Winkel zum Halter. Der Bremsbügel soll ca. 3-5 mm über die Radmitte hinausstehen (36). Vorsicht! Die Wirksamkeit der Feststellbremsen ist vom Luftdruck abhängig. Achten Sie vor Fahrtantritt auf den korrekten Luftdruck. Der richtige Luftdruck ist auf der Raddecke aufgedruckt und sollte bei den Antriebsrädern mindestens 6 bar (600 kPa) betragen.
• Ziehen Sie zum Öffnen der Bremse den Bremshebel mit den Fingern oder dem Handballen nach oben. Der Bremsbügel soll bei geöffneter Bremse einen Abstand von ca. 12-15 mm zum Rad haben (38). Der Abstand kann über die Stellschraube oder durch das Versetzen der Bremse an der Montageklemme eingestellt werden. Die Bremsen sollten durch Fachpersonal eingestellt werden. 5.3 Sitzbreite CLEO wird in drei Rahmengrößen angeboten. Sitzbreiten von 24 cm bis 34 cm sind möglich. Die Sitzbreite wird zwischen den Basisplatten bzw. zwischen den Radabdeckungen gemessen (39). Der Rollstuhl wurde entsprechend der Kundenbestellung gebaut. Ein Umbau auf eine andere Sitzbreite durch den Fachhändler ist möglich. 5.4 Sitzhöhe, Sitztiefe, Sitzwinkel Die Sitzhöhe, die Sitztiefe und der Sitzwinkel werden mit der Ein- bauposition der beiden Tragwinkel eingestellt (40). • Lösen und entfernen Sie die gekennzeichnete Verschraubung auf beiden Seiten der Basisplatte und wählen Sie die gewünschte Einbauposition der Tragwinkel aus der Lochmatrix aus. Setzen Sie dann alle Verschraubungen wieder ein. Der Rollstuhl wurde entsprechend der Kundenbestellung gebaut. Ein Umbau auf andere durch den Fachhändler ist möglich. Nach allen Einstellarbeiten die zuvor gelösten Verschraubungen auf beiden Seiten wieder fest anziehen.
CLEO kann mit einem Radsturz von 6°, 9° oder 12° ausgestattet werden. Abgebildet sind hier die Radsturzadapter (42). Der Rollstuhl wurde entsprechend der Kundenbestellung gebaut. Ein Umbau auf einen anderen Radsturz durch den Fachhändler ist möglich. 5.5 Rückenhöhe • Die Rückenhöhe kann nach Lösen der gekennzeichneten Verschraubung (auf beiden Seiten) in der Höhe verstellt werden. • Die Rückenhöhe kann nach Lösen der gekennzeichneten Verschraubung (auf beiden Seiten) in den markierten Langlöchern zusätzlich stufenlos in der Höhe verstellt werden. Der Rollstuhl wurde entsprechend der Kundenbestellung gebaut. Ein Umbau auf eine andere Rückenhöhe durch den Fachhändler ist möglich. 5.6 Rückenwinkel • Der Rückenwinkel kann nach Lösen der gekennzeichneten Verschraubung (auf beiden Seiten) in der Höhe verstellt werden. Der Rollstuhl wurde entsprechend der Kundenbestellung gebaut. Ein Umbau auf einen anderen Rückenwinkel durch den Fachhändler ist möglich. 5.7 Aktivgrad Der Aktivgrad beschreibt das Verhältnis der Position der Rücklehne gegenüber der Antriebsradachse. Je weiter die Rückenlehne hinter die Antriebsradachse eingestellt wird, desto aktiver kann CLEO gefahren werden. (z.B. Anheben der Lenkräder). Umgekehrt bedeutet eine Einstellung über, oder vor der Antriebsachse eine kippstabilere Fahrposition. Vorsicht! Einstellungen mit einem hohen Aktivgrad verlangen einen geübten Fahrer und die Verwendung eines Kippschutzes. Eine Verstellung sollte nur durch den Fachhändler vorgenommen werden.
Der Aktivgrad wird über die Einbauposition des Rückenblechs auf der Basisplatte eingestellt. Auf der Basisplatte stehen 3 verschiedene Rückenpositionen zur Auswahl. 5.8 Höhenverstellung des Zentralschiebegriffs • Öffnen Sie den Extenderhebel. • Drücken Sie die Stativfeder ein und bewegen Sie den Zentralschiebegriff in die gewünschte Höhenposition. • Achten Sie darauf, dass die Stativfeder wie abgebildet (48) unterhalb des Klemmblocks positioniert um den sicheren Halt des Zentralschiebegriffs zu gewährleisten • Schließen Sie den Extenderhebel. Vorsicht! Prüfen Sie mit einem Ruck am Zentralschiebegriff ob die Stativfeder sicher eingerastet sind. TIPP: Wenn man den Zentralschiebegriff wie abgebildet (51) nach vorne dreht, kann man neben dem Rollstuhl herlaufen und Kontakt zum Kind halten.
5.9 Höhenverstellung des Schiebebügels Die Rastergelenke am Schiebebügel ermöglichen eine Verstellung der Griffe auf eine bequeme Griffhöhe für den Schiebenden. Nach Eindrücken der beiden Druckknöpfe an den Rastergelenken kann der Bügel in die gewünschte Position gedreht werden (52). 5.10 Höhen- und Winkelverstellung der Schiebegriffe Die Schiebegriffe können ebenfalls in der Höhe und zusätzlich auch im Winkel verstellt werden. • Öffnen Sie die Extenderhebel auf beiden Seiten. • Drücken Sie die Stativfedern gleichzeitig ein und bewegen Sie die Schiebegriffe in die gewünschte Höhenposition. • Achten Sie darauf, dass die Stativfeder wie abgebildet (53,54) unterhalb des Schiebegriffaufnahme positioniert ist um den sicheren Halt der Schiebegriffe zu gewährleisten. • Lösen Sie beide markierten Verschraubungen im Querbügel und wählen Sie die gewünschte Winkelposition. • Ziehen Sie beide Verschraubungen wieder fest an. • Schließen Sie die Extenderhebel auf beiden Seiten. Vorsicht! Prüfen Sie mit einem Ruck an den Schiebegriffen ob die Stativfedern sicher eingerastet sind. 5.11 Kippschutz • Der Kippschutz kann nach Lösen der gekennzeichneten Verschraubung stufenlos im Winkel verstellt werden (56). Nach allen Einstellarbeiten die zuvor gelösten Verschraubungen auf beiden Seiten wieder fest anziehen.
Der Kippschutz wird so eingestellt, dass die Rolle am Ende des Kippschutzrohres über den Radius des Antriebsrades hinausschaut und ca. 2-3 cm über dem Boden steht (57). Nach Drücken der Stativfeder kann die Länge des Kippschutzrohres in der Kippschutzaufnahme in drei Positionen (mit jeweils 2,5 cm Abstand) eingestellt werden. 5.12 Abnehmen der Antriebsräder mit Schnellverschluss Die Antriebsräder lassen sich durch die Steckachsen abnehmen. So kann ein kleineres Transportmaß erreicht werden. • Fassen Sie in die Speichen nahe der Nabe des Antriebsrades und drücken Sie mit dem Daumen den Auslöseknopf der Steckachse. • Ziehen Sie dann das Antriebsrad mit der Steckachse aus der Aufnahmebuchse heraus. • Um ein Hängenbleiben an den Steckachsen zu vermeiden ist es ggf. sicherer, die Steckachsen auch aus den Lagern der Antriebsräder zu ziehen. • Gehen Sie zum Anbau der Antriebsräder wie unter: „4 Anlieferung und Herstellen der Gebrauchsfähigkeit“ beschrieben wird vor. Vorsicht! Prüfen Sie mit einem Ruck an jedem Antriebsrad, ob die Steckachsen sicher eingerastet sind. 5.13 Luftbereifung / PU-Bereifung Die Antriebsräder können mit Luftbereifung ausgestattet werden (62, links). Die Autoventile erlauben ein Prüfen und Einstellen des Luftdruckes an jeder Tankstelle oder mit geeigneten Pumpen, die einen Druck von mindestens 6 bar (600kPa) erzeugen können (61). Beachten Sie den auf dem Mantel angegebenen maximalen Luftdruck.
Räder mit Luftbereifung sind mit Schläuchen ausgestattet. Sie können mit im Fahrradhandel erhältlichen Reparatur- material repariert werden. Die Antriebsräder können auch mit pannensicherer PU-Bereifung ausgestattet werden (62, rechts). 5.14 Greifreifen Es stehen Greifreifen aus Aluminium (63, rechts) oder aus Edelstahl (63, links) zur Auswahl. Es können Greifreifen mit einem Standarddurchmesser (64, links) oder mit einem größeren Durchmesser (64, rechts) angebaut werden. Man bezeichnet das als Greifring „standard“ bzw. Greifring „hoch“. Der Rollstuhl wurde entsprechend der Kundenbestellung gebaut. Ein Umbau auf einen anderen Greifreifen durch den Fachhändler ist möglich. Alle Greifreifen können in der Position „eng“ oder der Position „weit“ angebaut werden (65). Auch hier ist ein späterer Umbau durch den Fachhändler möglich. 5.15 Trommelbremsen Neben der HOGGI light Bremse, kann CLEO auch mit Trommel- bremsen ausgerüstet werden (66). Die Trommelbremsen werden vom Schiebebügel bzw. der Schiebegriffeinheit aus bedient.
Jede Trommelbremse wird mit jeweils einem Bremsgriff bedient (67). • Ziehen Sie den Bremshebel fest an, um die Trommelbremse fest zu stellen (68). • Drücken Sie mit der Fingerspitze die Rastwippe in eine der Verzahnungen und lassen Sie den Bremsgriff los. Wenn Sie den Bremshebel erneut ziehen, rastet die Rastwippe wieder aus und Sie können die Bremse lösen. Die Bremskraft kann durch Herausdrehen der markierten Stell- schraube verstärkt werden (69). 6 Zubehör Alle Zubehörteile sind durch Fachpersonal zu installieren, sofern sie nicht schon vom Hersteller installiert wurden.Dennoch wurden zum besseren Verständnis einige Montagehinweise für Fachpersonal hier aufgeführt. Gurte an Zubehörteilen sind meist großzügig bemessen um allen Möglichkeiten gerecht zu werden. Kürzen Sie überschüssige Gurtenden von Zubehören soweit ein, dass diese nicht mehr einklemmen können. Durch Verschmelzen der Schnittkante (Feuerzeug) kann das Gurtende gegen Ausfransen gesichert werden. 6.1 Sitzblech Der Rollstuhl wurde entsprechend der Kundenbestellung gebaut. Die Funktionen und Einstellungen des Sitzbleches sind unter „5.4 Sitzhöhe / Sitztiefe/ Sitzbreite“ beschrieben.
6.2 Rückenblech Der Rollstuhl wurde entsprechend der Kundenbestellung gebaut. Die Funktionen und Einstellungen des Rückenblechs sind unter „5.5 Rückenhöhe“ und „5.6 Rückenwinkel“ beschrieben. 6.3 Kniewinkelanlage, 90° Fest montierte Kniewinkelanlage 90° für diverse Unterschenkel- längen erhältlich (72): Unterschenkellänge-kurz: 13- 26 cm Unterschenkellänge-lang: 13 - 36 cm 6.4 Fußbretttiefe / Fußbrettwinkel Das Fußbrett kann hochgeklappt werden. Zum Einsteigen muss das Fußbrett immer hochgeklappt sein. Nach Lösen der vier markierten Verschraubungen am Fußbretthalter kann das Fußbrett in der Tiefe verstellt werden (73). Damit ändern Sie den Anschlagpunkt des Fußbrettes und somit auch den Fußbrettwinkel. Der Fußbrettwinkel kann im Bereich von ca. 80° bis 100° eingestellt werden (74 ). • Ziehen Sie die Verschraubungen anschließend fest an. Nach allen Einstellarbeiten die zuvor gelösten Verschraubungen wieder fest anziehen. 6.5 Fußbretthalter mit Verriegelung Der Fußbretthalter kann zusätzlich mit einer Verriegelung ausge- stattet werden. Bei Verstellungen des Fußbrettwinkels muss die Verriegelung nach Lösen der Verschraubungen rechts und links mit eingestellt werden (75). Durch Ziehen an dem Auslöseband öffnet sich die Arretierung und das Fußbrett kann hochgeklappt werden. Beim Herunterklappen rastet das Fußbrett automatisch ein. Beim Fußbretthalter müssen alle vier Verschraubungen fix verschraubt sein.
6.6 Fußbrett aus Kunststoff, schwarz, flach Fußbrett aus Kunststoff zum Positionieren der Füße (76). 6.7 Fußbrett aus Kunststoff, schwarz, mit Fersenkante Fußbrett aus Kunststoff zum Positionieren der Füße mit zusätzlicher Fersenkante, die ein Herunterrutschen der Füße nach hinten verhindert (77). 6.8 Fußbrett aus Aluminium, flach Fußbrett aus Aluminium zum Positionieren der Füße (78). 6.9 Fußbrett aus Carbon, flach Fußbrett aus Carbon zum Positionieren der Füße (79). 6.10 Unterschenkellänge Nach Lösen der beiden Flügelmuttern an den Fußbrettgleitern kann die Unterschenkellänge stufenlos eingestellt werden (80). • Ziehen Sie die Klemmschrauben anschließend wieder fest an. Nach allen Einstellarbeiten die zuvor gelösten Verschraubungen wieder fest anziehen.
6.11 Sitzkissen Das HOGGI Sitzkissen hat eine Stärke von 3 cm und ist mit verschiedenen Schaumstoffen gefüllt. Die Kissenhülle ist waschbar und die Schaumstoffkissen können über einen Reißverschluss herausgenommen werden (80). 6.12 Kontouriertes Sitzkissen Konturiertes Sitzkissen, mit Abduktion, Beinführung und Sitzhöcker- aufnahmen, mit abnehmbarem Bezug aus Trevira CS. 6.13 Rückenkissen Das HOGGI Rückenkissen hat eine Stärke von 2,5 cm und ist mit Schaumstoffen gefüllt. Die Kissenhülle ist waschbar. Das Schaumstoffkissen kann über einen Reißverschluss herausgenommen werden. 6.14 Speichenschutz Der Speichenschutz schützt die Finger des Kindes vor dem Hängenbleiben in den Speichen. Der transparente Speichenschutz kann von den Kindern selbst bemalt oder beklebt werden (83). Für farbige Speichenschutzvarianten besuchen Sie uns bitte im Internet unter www.hoggi.de oder fordern Sie unseren Speichenschutzprospekt an. 6.15 Kopfstütze „standard“ mit Polster Diese Kopfstütze ist nur leicht konturiert und dient als Anlagefläche für den Hinterkopf. Die Kopfstütze kann an beiden Rückenblechen angebaut werden (84).
Nach Lösen der vier Verschraubungen kann die Kopfstütze in der Höhe verstellt werden (85). Der Bezug kann zum Reinigen abgenommen werden. Nach allen Einstellarbeiten die zuvor gelösten Verschraubungen wieder fest anziehen. 6.16 Kopfstützenhalter „universal“ Der Kopfstützenhalter kann an beiden Rückenblechen verschraubt werden (86). Nach dem Lösen des Stellhebels kann eine hier eingesteckte Kopfstütze in der Höhe verstellt werden. Nach allen Einstellarbeiten die zuvor gelösten Verschraubungen wieder fest anziehen. 6.17 Kopfstütze mit Hinterhauptpolster Diese Kopfstütze kann in der Tiefe und im Winkel verstellt werden. Der Blecheinleger unter dem Polster kann an die Kopfgröße angepasst werden. Der Bezug kann zum Reinigen abgenommen werden. 6.18 Armlehnen / PU-Armauflagen 6.19 Therapietisch Der Therapietisch kann mit den Klemmleisten auf die Armlehnen montiert werden. Die Klemmleisten sind auf den Abstand der Armlehen voreingestellt. • Öffnen Sie die Rändelmuttern und drücken Sie die Klemmen. • Schieben Sie den Therapietisch auf die Armlehen auf. • Schließen Sie die Rändelmutter wieder.
6.20 Beckengurt An den Enden des Gurtes befinden sich vormontierte Stegschnallen. • Fädeln Sie die Beckengurtenden so ein, dass das Gurtmaterial nur einmal, wie hier abgebildet, durch die Stegschnalle läuft. Die Länge des freien Gurtendes bestimmt die Beckengurtlänge. • Stecken Sie die Gurtenden durch die dafür links und rechts am unteren Ende der Rückenbasis vorgesehenen Langlöcher (90). • Führen Sie dann das freie Gurtende, wie abgebildet, noch einmal durch die Stegschnalle (91). Durch Drücken der roten Taste öffnet sich der Beckengurt (92). Am Gurtschloss kann der Beckengurt durch Anziehen des Gurtendes noch nachgespannt werden (Feineinstellung). 6.21 Fußgelenkgurte Mit Fußgelenkgurten können die Füße bequem am Fußgelenk fixiert werden. Die Fußgelenkgurte werden durch Ringe auf der Fußplatte gezogen. Die Ferse muss dabei an der Fersenplatte des Fußbrettes anliegen. Über Klettverschlüsse werden die Fußgelenkgurte geschlossen und in der Länge verstellt. Der Verschluss sollte immer nach außen zeigen (93). 6.22 Abduktionskeil, abschwenkbar und abnehmbar Mit dem A-Keil werden Oberschenkel auseinander geführt bzw. eine Abspreizung der Hüfte gewährleistet. Durch Betätigen des markierten „Auslösers“ lässt sich der Abduktionskeil (z.B. für den Ein- bzw. Ausstieg) abschwenken oder abnehmen.
6.23 Ankipphilfe Die Ankipphilfe dient zum Ankippen des Rollstuhls und hilft somit der Betreuungsperson z.B. beim Überwinden von Bordsteinen oder Treppenstufen (95). 7 Transport 7.1 Im Kofferraum CLEO kann je nach Größe und Ausstattung in einem Stück mit hochgeklapptem Fußbrett und abgenommenem Schiebegriff transportiert werden. Das kleinste Packmaß erreichen Sie, wenn Sie das Fußbrett einklappen, die Antriebsräder ggf. die Lenkräder, den / die Kippschutzbügel und ggf. den / die Zentralschiebegriff / Schiebebügel / Schiebegriffe abnehmen (96). 7.2 Nutzung Ihres Rollstuhls zum Transport in Behinderten- transportkraftwagen (BTW) VORSICHT! Wenn und wann immer möglich sollten Fahrzeuginsassen während der Fahrt in einem Behindertentransportkraft- wagen (BTW) die im Fahrzeug installierten Sitze und die dazugehörigen Rückhaltesysteme nutzen. Nur so sind sie bei einem Unfall optimal geschützt. CLEO ist als Sitz im BTW nicht freigegeben! 7.3 Ein-, Aus- und Umsteigen VORSICHT! • Vor dem Ein- und Aussteigen immer Bremsen schließen.. • Üben Sie die ersten Einstiege mit dem Kind unbedingt mit einer Hilfsperson, die den Rollstuhl sichert und modifizieren Sie bei Kipptendenz die Fußbrett- und Sitzhöheneinstellung. • Erhöhen Sie die Kippsicherheit durch Drehen der Lenkradgabel nach vorn (der Radstand wird dadurch vergrößert). Bei Jugendlichen kann es ab einem gewissen Alter, Gewicht und je nach körperlicher Konstitution vorteilhafter sein, einen seitlichen Transfer über das Seitenteil vorzunehmen. • Manövrieren Sie dazu den Rollstuhl zunächst in einen Winkel von ca. 45° zu dem Sitzmöbel oder Rollstuhl, von dem aus transferiert werden soll (98). • Arretieren Sie die HOGGI light Bremsen (99).
• Danach klappen Sie das Fußbrett herunter und positionieren Sie die Füße auf das Fußbrett. Gegebenenfalls ist die Sitzposition zu korrigieren. Zum Schluß können die Feststellbremsen gelöst und der Rollstuhl verwendet werden. • Gehen Sie beim Ausstieg in umgekehrter Reihenfolge vor. 7.4 Kippschutz beim Überwinden von Treppenstufen o.ä. CLEO kann mit einem Kippschutz ausgerüstet sein. Ein Kippschutz erhöht die Kippsicherheit des Rollstuhles. Die Funktionen und Einstellungen des Kippschutzes sind unter „4 Anlieferung und Herstellen der Gebrauchsfähigkeit“ sowie unter „5.11. Kippschutz“ beschrieben. VORSICHT! Ist das Überwinden von Treppen nur durch eine Hilfsperson möglich, kann ein Kippschutz in der aktiven Position zum Sturz führen. Kippschutz in die nicht aktive Position bringen, sodass er beim Transport nicht auf die Stufen aufsetzen kann. Anschließend Kippschutz in die aktive Position bringen.
8 Wartung, Pflege und Nutzungsdauer CLEO ist mit der CE-Kennzeichnung versehen. Hiermit stellt der Hersteller sicher, dass dieses Medizinprodukt insgesamt die Anforderungen der EU Richtlinie 93/42/EWG erfüllt. Grundsätzlich ist vor jedem Einsatz die Funktionsfähigkeit des Rollstuhls insbesondere der Bremsen, zu über- prüfen. Muttern mit Selbstsicherung sollten nur einmal benutzt werden. Nach mehrmaligem Lösen müssen diese Muttern ersetzt werden. Die in der folgenden Auflistung beschriebenen Prüfungen sind in den angegebenen Abständen vom Anwender durchzuführen. Prüftätigkeit Täglich vor Fahrtantritt Wöchentlich Monatlich Funktionsprüfung der Bremse Funktionsprüfung des Kippschutzes Fester Sitz der Antriebsräder (Steckachsen) Prüfen Festigkeit des Fußbrettes X Luftdruck (siehe Angabe auf dem Reifenmantel) X Greifring auf Beschädigung X Prüfung der Schraubverbindungen X Sichtprüfung der Verschleißteile wie Räder und Lager X Verschmutzung an Lagern X Prüfung der Speichenspannung des Antriebsrades X Prüfung des Kantelmechanismus X Falls Sie Mängel feststellen, so kontaktieren Sie Ihren autorisierten Fachhändler um diese zu beheben. Wir empfehlen weiterhin eine regelmäßige Wartung alle zwölf Monate durch Ihren autorisierten Fachhändler. Pflegehinweise - Alle Rahmen- und Kunststoffteile nur mit milden haushaltsüblichen Desinfektionsmitteln säubern (z.B. Sagrotan) - Polsterteile können bei 40 °C gewaschen werden. In der Waschmaschine jedoch nur im Waschsack oder Kopfkissenbezug. Verwenden Sie haushaltsübliche Desinfektionsmittel wie z.B. Sagrotan.
-10° bis +10° Unterschenkellänge 130 - 360 mm 130 - 360 mm 130 - 360 mm Fußbrettwinkel einstellbar ca. +/- 10° einstellbar ca. +/- 10° einstellbar ca. +/- 10° Antriebsraddurchmesser 20“ 22“ 24“ Lenkraddurchmesser 4“, 5“, 5,5“ 4“, 5“, 5,5“ 4“, 5“, 5,5“ Sturz 6°, 9°, 12° 6°, 9°, 12° 6°, 9°, 12° Benutzergewicht** (maximal) 60 kg 60 kg 60 kg Gewicht *** Gesamtlänge Gesamtbreite Höhe (ohne Schiebebügel) Masse (des schwersten Teils) ACHTUNG! *Die Sitzhöhe ist abhängig von der Rahmengröße, dem Raddurchmesser und dem Radsturz. ACHTUNG! **Zubehöre und Anbauteile reduzieren die verbleibende Zuladungskapazität für den Insassen. ACHTUNG! *** Gewicht bezieht sich auf einen CLEO in Grundausstattung und in XXX mm Sitzbreite .
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Partnerschaft für mobile Kinder HOGGI GmbH • Eulerstraße 27 • D-56235 Ransbach-Baumbach • Internet: www.hoggi.de E-mail: info@hoggi.de • Telefon: (+49) 2623 / 92 499-0 • Telefax: (+49) 2623 / 92 499-99...