Einbau der Servos in die Tragfläche
Metallgetriebe sind bei einem Modell dieser Art vorteilhaft. Grundsätzlich lohnt sich der Mehrpreis
für die Anschaffung präziser Markenservos.
Das bereits eingezogene gedrillte Servokabel hat 0,25 qmm Querschnitt. An der Flächenwurzel löten
Sie Stecker der von Ihnen verwendeten Fernsteuerung an. Das Servo selbst kann entweder ange-
lötet, oder ebenfalls über Stecker mit dem Kabel verbunden werden.
Es ist vorgesehen, die Servos in die Tragflächen einzukleben. Diese Lösung ist preiswert und dau-
erhaft. Entfernen Sie restliches Styropor aus dem Servoschacht und kleben Sie zur Verstärkung der
nun frei liegenden Beplankung ein passendes Stück Sperrholz mit 0,5 bis 1 mm Dicke in die Servo-
öffnung mit eingedicktem Harz. Schrumpfen Sie die Servos in Schrumpfschlauch, rauen Sie die Kle-
beseite an und kleben Sie die Servos mit einigen Tropfen dickflüssigem Sekundenkleber oder auch
wieder mit etwas Epoxidharz ein.
Alternativ zu dieser Methode können Sie selbstverständlich auch passende Servos-Einbaurahmen
verwenden. Die Ausfräsungen in Ihren Tragflächen sind vorbereitet für Robbe Servolock Nr. 4. Die-
se können Sie bei BLUE AIRLINES selbstverständlich als Zubehör erwerben. Kleben Sie den Ein-
baurahmen dann gemäß beiliegender Beschreibung mit Epoxikleber ein.
Hinweis: Nutzen Sie immer den vollen Servoweg.
Entscheiden Sie nun, ob Sie die Flächen lackieren wollen oder mit Folie bebü-
geln.
Folie:
Sie brauchen nur noch die Fläche ,,glatt ,,schleifen.
Die Endleiste belassen Sie bei ca. 1-1,5 mm. Verrunden Sie diese keinesfalls, die eckige
dickere Endleiste ist leistungsmäßig fast so gut wie die messerscharfe, jedoch im rauhen Flugbe-
trieb, insbesondere bei Folienbespannung, viel widerstandsfähiger. Unsere Styropore sind hochwer-
tige, vollvergasungsfähige Modellstyropore mit einem Schmelzpunkt von ca. 90°. Benutzen Sie da-
her nur gute Markenfolien mit niedrigen Bügeltemperaturen um „Bügelbeulen" durch Überhitzung zu
vermeiden.
Lack:
Falls Sie jedoch lhrem BLUE ROLLO 2001
ein optimales Finish geben und die maximale Leistung herausholen wollen, gibt es nur eine Metho-
de: Glasgewebe, Harz, Lack (Mehrgewicht 180- g). Wie - dazu im Anhang mehr.
Verschleifen Sie die Tragfläche sauber entsprechend dem Profilverlauf. Verwenden Sie eine min-
destens 20-besser 30 cm lange Schleiflatte. Kleben Sie das Schleifpapier mit Doppelklebeband auf
die gerade Schleiflatte. Als Schleifpapier hat sich das Maschinenband von Bandschleifern bestens
bewährt. Es ist zwar etwas teurer, hält aber auch viel länger. Schleifen Sie in langen Zügen gleich-
mäßig und kreuzweise.
Querruder / Flaperon heraustrennen
Aus Transportgründen sind die Ruder nicht vollständig herausgefräst. Mit einem Metallsägeblatt
(sauberer feiner Schnitt), sägen Sie die Klappen rechtwinklig heraus. Verschließen Sie die Schnitt-
stellen mit Epoxy-Spachtel. Die Längsseite des Querruders ist bereits fertig verkastet. Ruder ver-
schleifen.
Nach dem Fertigstellen der Tragfläche werden die Querruder mittels Scharnierband (Klebefilm)
befestigt. Ein Streifen wird auf die Oberseite und ein Streifen in den Ruderspalt geklebt.
(Einbau des Motors, Reglers und Antriebsakkus.)
Den Motor, falls noch nicht geschehen, wieder einbauen. Der Regler wird mit Klettband dicht am
Motor an der Rumpfwand befestigt und ggf. mit einem Trennfilter an den Empfänger angeschlossen.
Der Antriebsakku wird auf die Akkurutsche gelegt und hinten mit etwas Noppenband befestigt.
Zweckmäßigerweise kleben Sie das Noppenband mit Sekundenkleber in den Rumpf. Der eigene
Kleber vom Noppenband reicht nicht.
Bei einer harten Landung kann der Akku notfalls nach vorne über die Servos hinweg durch die Kabi-
nenhaube ins Freie gleiten, ohne großen Schaden anzurichten.
Schon beim Bau prüfen Sie rechtzeitig, wie der Antriebsakku aufgeteilt bzw. positioniert werden
Bauanleitung Blue Rollo 2001
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LUE
IRLINES