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common CGR01 Handbuch Seite 8

Drehkolbengaszähler
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C O M M O N
G m b H
Mess- und Str mungstechnik
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Die Meßpatrone als eigenständige Baugruppe enthält die zwei Rotoren, das Synchrongetriebe
in der hinteren Kammer und das erste reduzierende Zahnradgetriebe in der vorderen Kammer,
welches die Drehbewegung der Rotoren an die Magnetkupplung berträgt. Die Rotoren sind
in fremdgeschmierten Kugellagern im Innengehäuse gelagert. Die vordere und hintere
Kammer sind ber zwei diagonal angeordneten Röhren durch das Meßpatronengehäuse
verbunden. Die Meßpatrone wird im Hauptgehäuse eingesetzt und mittels Elastomere
zwischen den Innenwänden des Hauptgehäuses gehalten, die auch ein Vorbeiströmen von
ungemessenem Gas an der Meßpatrone verhindern.
Die Übertragung des Drehimpulses aus dem druckbeaufschlagten Hauptgehäuse in den
Zählwerkskopf erfolgt ber eine gasdichte Magnetkupplung. Im Zählwerkskopf erfolgt eine
weitere Reduzierung der Drehgeschwindigkeit der Wellen ber Schnecken- und Zahngetriebe
bis zum Antrieb des 8-stelligen Rollenzählwerks. Ein Zahnradpaar ist wechselbar um eine
Justage des Rollenzählwerkes zu realisieren.
Eine Abnahmemöglichkeit f r elektrische Impulse ist ber bis zu zwei HF-Namur-Sensoren,
bis zu zwei NF-Namur-Sensoren und ber bis zu zwei NF-Reed-Kontakten möglich.
Standardmäßig ist jeder Zähler mit einem NF-Reed-Kontakt ausgestattet. Die Abnahme der
Impulse des Zählwerkskopfes kann ber bis zu zwei Buchsen erfolgen, wobei eine Buchse
standardmäßig eingebaut ist. Die Ausgangsimpulse der HF-Sensoren im Zählwerk arbeiten
justageunabhängig proportional zu der Drehbewegung der Rotorwelle.
Die Kugellager der Rotoren, die im vorderen und hinteren Kammerabschluß der Meßpatrone
montiert sind, werden fremdgeschmiert. Das Öl, welches sich in der vorderen und hinteren
Kammer befindet, wird ber Ölfahnen, die an den Rotoren befestigt sind, hochgeschleudert
und bilden einen Ölnebel, der die Lager, sowie die Getrieberäder schmiert. Das
Synchrongetriebe sowie das reduzierende Getriebe läuft bei fachgerechter Ölbef llung nicht
im Ölvorrat der Kammern und somit wird die Meßgenauigkeit und das Q
vom Öl nicht
min
beeinflußt. Die Ölbef llung, Ölkontrolle und die Entleerung wird ber die Frontseite des
Hauptgehäuses durchgef hrt. Dort befinden sich zwei diagonal eingeschraubte Ölschrauben,
wobei der obere zum Bef llen dient und der untere zum Ablassen des Öls herausgeschraubt
werden kann. Das Schauglas in der unteren Ölschraube dient der Ölf llstandskontrolle. Die
vordere und hintere Kammer der Meßpatrone ist ber zwei diagonal angeordnete Röhrchen
miteinander verbunden. Somit kann sich in jeder Einbaulage der Ölstand der vorderen und
hinteren Kammer ausgleichen und ein gleichmäßiges Niveau in beiden Kammern entstehen.
In jedem Fall ist auf die richtige Ölmenge zu achten, da bei einem zu hohen Ölstand die
Meßgenauigkeit beeinflußt werden kann. Da der Ausgleich des Ölpegels in beiden Kammern
ber die Röhrchen in der Meßpatrone erfolgt, wird sich das Niveau beim Bef llen mit einer
gewissen Trägheit ausgleichen.
Seite 8 HA/CGR02-1-1-D
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