C O M M O N
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Die Gasanlage, in die der Drehkolbengasz hler eingebaut werden soll, ist entsprechend der
Technischen Richtlinien zu konzipieren, da andernfalls vom Hersteller keine Garantie für die
Funktionstüchtigkeit und Einhaltung der Fehlergrenzen gegeben werden kann.
Der Einbau des Gasz hlers hat spannungsfrei in die Rohrleitung zu erfolgen. Bei größeren
Z hlern ist die Rohrinstallation oder ggf. der Z hler selbst abzustützen. Nach der
Inbetriebnahme des Drehkolbengasz hlers ist darauf zu achten, daß eventuell auftretende
Resonanzen durch geeignete Maßnahmen vermieden werden.
Es ist auf mögliche Verschmutzungen des Gases zu achten, die eine Besch digung des
Z hlers hervorrufen können und somit die Meßgenauigkeit stark beeinflussen. Es ist
möglichst ein Filter mir einer Feinheit von mindestens 10 µm vor dem Gasz hler vorzusehen.
In der Anfahrphase ist ein Anfahrsieb empfehlenswert, das eine Besch digung des Z hler
durch Schweiß- oder Installationsverunreinigungen vermeidet. Es ist empfehlenswert, dieses
nach einiger Zeit wieder aus der Rohrinstallation zu entfernen, da Verschmutzungen welche
durch das Anfahrsieb zurückgehalten werden, zus tzliche überhöhte Druckverluste erzeugen
können, die einen Einfluß auf die Meßgenauigkeit haben könnten. Der Hersteller der
Drehkolbengasz hler übernimmt keine Verantwortung für Sch den am Gasz hler, die durch
ungenügende Filterung oder Verschmutzungen in der Rohrleitung entstehen.
Der Anschluß von Mengenumwertern und Zusatzger ten hat unter Verwendung der
vorgeschriebenen Steckverbinder (Abschnitt „Anschlußspezifikation der elektrischen
Impulsgeber") zu erfolgen.
Der Drehkolbengasz hler ist erst nach der vollst ndigen Installation vor Ort mit Öl zu
befüllen (siehe Abschnitt 8).
Bei der Beaufschlagung des Drehkolbengasz hlers mit Betriebsdruck ist größte Vorsicht
geboten, da durch die Druckdifferenz zur drucklosen Folgeinstallation kurzzeitig große
Gasströme auftreten können, die dann den Gasz hler über das erlaubte Maß belasten und das
Meßwerk zerstören können. Ein Befüllen der Rohrinstallation über den eingebauten
Drehkolbengasz hler sollte möglichst vermieden werden. Ein Beispiel für den Aufbau einer
Meßanlage finden Sie in Abbildung 20.
– Falls ein Beipaß in der Gasanlage vorhanden ist, soll vor dem Öffnen der Absperrventile 1
und 2 vor und hinter dem Gasz hler die nachfolgende Rohrleitung durch Öffnen des
Ventils 4 befüllt werden. Danach kann über ein Nadelventil 5, falls es vorhanden ist, oder
durch sehr langsames Öffnen der Eingangsventils 1 der Z hler unter Betriebsdruck gesetzt
werden. Erst danach wird das Ausgangsventil 2 langsam geöffnet. Als letzter Schritt darf
nicht vergessen werden, die Ventile 4 und 5 wieder zu schließen.
– Bei Fehlen des Beipasses ist erst der Z hler durch langsames Öffnen des Ausgangsventils
2 mit der nachfolgen Installation zu verbinden. Danach ist sehr langsam und vorsichtig
das Eingangsventil 1 zu öffnen, wobei die Gefahr der kurzzeitigen Überlast hierbei sehr
groß ist.
– Zum Zwecke des Ausbaus ist die Z hlerinstallation zu entleeren. Falls ein Beipaß
vorhanden ist, wird das Ventil 4 als erstes geöffnet. Der Z hler wird durch langsames
Schließen des Eingangsventils 1 und des Ausgangsventils 2 vom Gasstrom getrennt.
Danach ist der Gasz hler über das Entlüftungsventil 3 langsam zu entleeren.
Seite 20 HA/CGR02-1-1-D
Mess- und Str mungstechnik
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