WARN-, ACHTUNGS- UND ALLGEMEINE HINWEISE Die in diesem Handbuch verwendeten WARN-, ACHTUNGS- und allgemeinen Hinweise sind durch ein internationales Gefahrensymbol gekennzeichnet. Die folgenden Definitionen der drei Arten von Hinweisen sind so dargestellt, wie sie auch im Handbuch verwendet werden. WARNUNG WARNUNG Eine WARNUNG macht den Leser auf mögliche Gefahren aufmerksam, die Todesfälle, Verletzungen...
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INHALTSVERZEICHNIS Teil 1: Allgemeine Übersicht Teil 2: Technische Daten Teil 3: Betriebsverfahren Teil 4: Anschlüsse und Wartung Teil 5: Konfiguration des Controllers / M-Setup Teil 6: Druckerspezifische Einstellungen Teil 7: Beschreibung des TTL-Anschlusses Teil 8: Arbeitsphase des Controllers (STD S/W) Teil 9: Steuerung des Systems von einem PC aus Teil 10: Anschlüsse an der ACC-Platine Teil 11: Problemlösung...
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Änderungsprotokoll Ausgabe 1 Oktober 2007 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
TEIL 1 : ALLGEMEINE ÜBERSICHT INHALTSVERZEICHNIS Seite EINFÜHRUNG ................Allgemeine Beschreibung ............... Die verschiedenen Drucker ............Zebra Pax-Drucker ..............Sato M84Se-Drucker ..............Der Applikator ................Betriebsmodi .................. Stand-Alone-Modus ..............Beispiel 1 für Stand-Alone-Anschluss – Zwei Sensoren ....Beispiel 2 für Stand-Alone-Anschluss – Ein Sensor ....Beispiel 3 für Stand-Alone-Anschluss –...
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ALLGEMEINE ÜBERSICHT DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
ALLGEMEINE ÜBERSICHT EINFÜHRUNG Allgemeine Beschreibung Das Etikettendruck- und Spendesystem M400 von Domino ist auf den Einsatz mit den Druckermodellen Zebra Pax, Sato M84Se, DataMax und Avery DPM ausgelegt. Das vollständige System ist für den automatischen In-Line-Druck und das Anbringen von Etiketten ausgelegt und optimiert. Es sind links- und rechtshändige Ausführungen erhältlich.
ALLGEMEINE ÜBERSICHT Betriebsmodi Sie können das M400/ACC-System komplett unabhängig (Stand-Alone) oder als Slave einer SPS bzw. eines PC betreiben. Stand-Alone-Modus Im Stand-Alone-Betrieb sind für gewöhnlich einer oder mehrere Fotosensoren direkt an den ACC-Controller angeschlossen, und das M400- System steuert alle zum Anbringen des Etiketts erforderlichen Ein- und Ausgangssignale.
ALLGEMEINE ÜBERSICHT • Das Applikationssignal ist mit einem Fotosensor verknüpft. Wenn sich das Objekt in der richtigen Position befindet, beginnt der Applikationsvorgang, und der Zylinder wird in Richtung des Objekts ausgefahren. Hinweis: Die automatische Platzierung des Etiketts auf dem Kissen bedeutet, dass das Vakuum permanent eingeschaltet ist (gilt für Applikatoren mit Vakuumkissen).
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ALLGEMEINE ÜBERSICHT MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TEIL 2 : TECHNISCHE DATEN INHALTSVERZEICHNIS Seite TECHNISCHE DATEN ..............MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TECHNISCHE DATEN DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
TECHNISCHE DATEN TECHNISCHE DATEN Physische Abmessungen (LxHxB) 830 x 580 x 490 mm Spezifikationen (vom Applikator abhängig) Gewicht (komplettes System) 36 kg (vom Applikator abhängig) Etiketten Etikettenrollenhalter – 305 mm Durchmesser Etikettenrollenhalter-Kern 76 mm Nach innen aufgewickelte Etiketten empfohlen Eine Etikettenrolle von 300 mm entspricht einer Etikettenlänge von ca.
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TECHNISCHE DATEN Schnittstelle Drucker: Seriell RS232/485 und Zebra parallel bidirektional (IEEE1284) Seriell RS232/485 oder Sato parallel bidirektional (IEEE1284) Controller: Seriell RS232 Seriell RS485 Optional Ethernet/TCP/IP Optional für alle Eingänge NPN/PNP (per Schalter wählbar) Eingänge sind auf ACC/ Controller-Erde referenziert Ausgänge NPN (fest) (Max.
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TEIL 3 : APPLIKATORSPEZIFIKATIONEN INHALTSVERZEICHNIS Seite EINLEITUNG ................... STEMPEL UND KISSEN FÜR ETIKETTEN ......... TYPISCHE PNEUMATIKEINHEIT ÜBERSICHT ......TYPISCHE APPLIKATOREINHEIT – STEMPELN ....... TYPISCHE APPLIKATOREINHEIT – AUFSTREICHEN ..... MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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APPLIKATORSPEZIFIKATIONEN DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
APPLIKATORSPEZIFIKATIONEN EINLEITUNG Das System M400 von Domino ist mit ca. 50 verschiedenen Typen von Standardapplikatoren erhältlich. Darüber hinaus werden kundenspezifische und speziell angepasste Applikatoren und Lösungen angeboten. Alle Applikatoren verwenden ein Vakuum, um das Etikett nach dem Drucken in Position zu halten. Das Vakuum wird entweder durch eine Vakuumpumpe oder mit Lüftern erzeugt.
APPLIKATORSPEZIFIKATIONEN TYPISCHE APPLIKATOREINHEIT – AUFSTREICHEN Applikator A2335-C50-150x300 am M400 links, mit Sato M84Se MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TEIL 4 : ANSCHLÜSSE UND WARTUNG INHALTSVERZEICHNIS Seite EINFACHE ANSCHLÜSSE UND WARTUNG ......MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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ANSCHLÜSSE UND WARTUNG DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
ANSCHLÜSSE UND WARTUNG EINFACHE ANSCHLÜSSE UND WARTUNG Der einfache Zugriff und der geringe Wartungsaufwand zählen zu den wichtigsten Merkmalen des Systems M400. Die extrem kompakte und flexible ACC-Platine gewährleistet einen optimalen Zugriff und das einfache Anschließen von Sensoren und E/A-Signalen. WARNUNG: Dieses Gerät führt potenziell lebensgefährliche Spannungen.
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ANSCHLÜSSE UND WARTUNG MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TEIL 5 : KONFIGURATION DES CONTROLLERS / M-SETUP INHALTSVERZEICHNIS Seite ANSCHLUSS ..................VERWENDUNG VON M-SETUP ..........ACC-EINSTELLUNGEN / SETUP ..........MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
KONFIGURATION DES CONTROLLERS / M-SETUP ANSCHLUSS Hinweis: Diese Beschreibung entspricht der Version 2.04 von M-Setup. (1) M-Setup auf dem Computer installieren. (2) Die PCU an den Computer anschließen. Hierzu gibt es vier Möglichkeiten: (i) Über ein serielles RS232-Kabel (Standardverfahren). Sicherstellen, dass der serielle Anschluss von keinem anderen aktiven Programm verwendet wird.
KONFIGURATION DES CONTROLLERS / M-SETUP VERWENDUNG VON M-SETUP Die Einstellungen aus der PCU sind jetzt in M-Setup geladen. Sie können nun praktisch dieselben Einstellungsänderungen durchführen wie mit dem PCU-Bedienfeld, mit Ausnahme von Aktionen wie der Auswahl von Etiketten, der Kalibrierung von Sensoren und System-Resets. Einstellungen Symbolleiste M-Setup –...
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KONFIGURATION DES CONTROLLERS / M-SETUP ACC-EINSTELLUNGEN / SETUP Gruppe Element Anmerkungen System Operating Mode Auf Zebra oder Sato einstellen. (Betriebsmodus) Function on ’Cycle Konfigurieren, wenn der Zyklus Ready’ (Funktion abfallen soll. bei „Zyklus bereit“) Standard: Bei Beginn des nächsten Druckvorgangs Option: Bei Ausschalten des Applikationssignals Zweck: Einrichtung eines...
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KONFIGURATION DES CONTROLLERS / M-SETUP Gruppe Element Anmerkungen Check Scanner Standard: Aus (Kontrollscanner) Option: Aktivieren, wenn ein Kontrollscanner verwendet wird. Der Kontrollscanner wird bei Deaktivierung des Produkt- sensoreingangs oder bei einem Timeout von „Zylinder 1“ aktiviert. Check Good Read Standard: Aus (Lesbarkeit prüfen) Option: Aktivieren, damit der Controller nach dem Akzeptieren eines...
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KONFIGURATION DES CONTROLLERS / M-SETUP Gruppe Element Anmerkungen Delay after print - Standard: 0 before apply Option:Auf einen Wert von 1 bis (Verzögerung nach 50.000 (0,01 bis 500 Sekunden) dem Druck – vor einstellen. dem Anbringen) Zweck: Zur Einstellung einer Verzögerung, bevor der Applikator ausgefahren wird.
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TEIL 6 : DRUCKERSPEZIFISCHE EINSTELLUNGEN INHALTSVERZEICHNIS Seite ZEBRA PAX 17X/11X SETUP ............SATO M84SE SETUP ............... DATAMAX-DRUCKER ..............GLEICHSTROMMOTOR-EINSTELLUNG ........MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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DRUCKERSPEZIFISCHE EINSTELLUNGEN DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
DRUCKERSPEZIFISCHE EINSTELLUNGEN ZEBRA PAX 17X/11X SETUP B ei Verwendung eines Zebra Pax-Druckers sicherstellen, dass die Einstellung „M400 Zebra“ in der ACC-Setup-Software kontrolliert wird (Seite 5-4). Die folgende Konfiguration muss im PAX 170/110 eingestellt werden (über das Bedienfeld des PAX): PRINT MODE APPLICATOR (APPLIKATOR) (DRUCKMODUS) APPLICATOR PORT...
DRUCKERSPEZIFISCHE EINSTELLUNGEN GLEICHSTROMMOTOR-EINSTELLUNG Zum Einstellen des Motorstroms das rote Kabel an CN13 lösen. Anstelle des roten Drahts ein kurzes Kabel an CN13 anschließen. Ein Amperemeter zwischen die beiden freien Enden der Drähte anschließen. Wenn der Aufwickelmotor läuft (wenn sich der Aufnahmearm der Aufwickeleinheit sich nicht vor dem Aufwickelsensor befindet), muss der Motorstrom 1,0 A betragen.
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TEIL 7 : BESCHREIBUNG DES TTL- ANSCHLUSSES INHALTSVERZEICHNIS Seite PAX EIN- UND AUSGÄNGE ............SATO EIN- UND AUSGÄNGE ............TTL-SCHNITTSTELLE AN DER ACC-PLATINE ......MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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BESCHREIBUNG DES TTL-ANSCHLUSSES DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
BESCHREIBUNG DES TTL-ANSCHLUSSES PAX EIN- UND AUSGÄNGE Die ACC-Platine nutzt die TTL-Schnittstelle, um mit dem ZEBRA-Drucker zu kommunizieren. Der Anschluss ist vollständig optogekoppelt. ZEBRA 170PAX ACC-PLATINE Signal Richtung Funktion TTL- (PAX) Schnittstelle (ACC CN8) START_PRINT Eingang Bei niedrigem Druck (Druckbeginn) Eingangssignalpegel wird ein Etikett gedruckt.
BESCHREIBUNG DES TTL-ANSCHLUSSES SATO EIN- UND AUSGÄNGE Die ACC-Platine nutzt die TTL-Schnittstelle, um mit dem Sato-Drucker zu kommunizieren. Der Anschluss ist vollständig optogekoppelt. Sato M84S-Serie ACC-PLATINE TTL- Signal Richtung Funktion (ACC (Sato) Schnittstelle CN8) START_PRINT Eingang Bei niedrigem Druck (Druckbeginn) Eingangssignalpe gel wird ein Etikett gedruckt.
BESCHREIBUNG DES TTL-ANSCHLUSSES TTL-SCHNITTSTELLE AN DER ACC- PLATINE Der TTL-Anschluss ist vollständig optogekoppelt. (ACC Signal Richtung Funktion CN8) Druck Ausgang Das Signal wird auf niedrig geschaltet, wenn der Applikator bereit, das Signal „PRINT A“ (A drucken) aktiv und das Signal „Drucker bereit“...
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BESCHREIBUNG DES TTL-ANSCHLUSSES MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TEIL 8 : ARBEITSPHASE DES CONTROLLERS (STD S/W) INHALTSVERZEICHNIS Seite ZYLINDERAPPLIKATOR .............. FUNKTIONEN DER AUSGANGSRELAIS ........ZUSÄTZLICHE RELAISAUSGÄNGE FÜR SPS-STEUERUNG .. MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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ARBEITSPHASE DES CONTROLLERS (STD S/W) DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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ARBEITSPHASE DES CONTROLLERS (STD S/W) ZYLINDERAPPLIKATOR Hinweis: Dieses Kapitel beschreibt Ablauf und Logik der Applikatorsteuerung bei einem Standard-Applikator für einseitige Auszeichnung. Das Verständnis von Ablauf und Logik kann bei der Einrichtung des Controllers oder bei der Fehlersuche und -behebung nützlich sein. In dem gezeigten Beispiel steht „I“...
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ARBEITSPHASE DES CONTROLLERS (STD S/W) 11. Warten auf Produktsensor oder Timeout: Produktsensor(I 12)=EIN oder Zyl. 1 Aus(O 4)=0 Anblasen(O 6)=Timeout an „Ausgangs-Timer 6“ 12. Starten des Scanners: Hinweis: Nur, wenn der Scanner im Setup aktiviert ist. Start Scanner(O 9)=EIN 13. Warten auf Ausgangsposition an Zylinder 1: Zylinder 1(I 13)=EIN 14.
ARBEITSPHASE DES CONTROLLERS (STD S/W) FUNKTIONEN DER AUSGANGSRELAIS RE1 - Drucker bereit Das Relais wird aktiviert, wenn der Ausgang „Bereit“ vom Drucker auf „Niedrig“ gesetzt wird (wird NICHT bei Sato-Druckern unterstützt). RE3 - Zyl. 1 in Das Relais wird aktiviert, wenn I 13 aktiv Ausgangsposition ist.
Aktivierung in Abhängigkeit von den digitalen Eingängen I 2, I 3 und I 4 eingestellt werden. Optional können Sie auch als UMKEHR-Funktion der Eingänge I 2 bis I 4 konfiguriert werden. Bildschirm des Domino ACC Setup-Systems. Hier kann die Funktion der drei Relaisausgänge eingestellt werden. MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TEIL 9 : STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS INHALTSVERZEICHNIS Seite SCHNITTSTELLEN-INFORMATIONEN ........PROTOKOLL / BEFEHLSSTRUKTUR ........ANTWORT VON DER DRUCKERSTEUERUNG ..... VERFÜGBARE BEFEHLE ............... 9-10 STATUSMELDUNGEN ..............9-14 BEISPIELE / ARBEITSABLAUF ............9-16 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS SCHNITTSTELLEN-INFORMATIONEN Hinweis: Wie in Teil 1 beschrieben, können Slave-Modi auf verschiedene Art und Weise verwendet werden. Die nachfolgend aufgelisteten Beispiele sind ausführliche Beschreibungen zur Steuerung des Systems über einen seriellen PC-Anschluss. An der ACC-Platine befinden sich zwei serielle Kommunikations- Schnittstellen.
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Befehl vom PC/von der SPS zur Druckersteuerung <STX> | ID | Befehl | Daten | Prüfsumme | <CR> <STX> Weist auf den Start eines neuen Befehls hin (02 Hex). Gerätekennzeichnungs-Code, d. h. die Adresse des Controllers im Netzwerk.
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Berechnung der Prüfsumme Beispiel 1 Befehl 0C mit ID=0 und NNN=0 Befehlssyntax <STX> ID CMD NNM CHKSUM <CR> <STX> 0 0C 0 D3 <CR> Hex.-Code wird gesendet als 02H 30H 30H 43H 30H 44H 33H 0DH Berechnung der Prüfsumme +30H +43H...
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS ANTWORT VON DER DRUCKERSTEUERUNG Mögliche Antworten Antwort Beschreibung A/ ACK Befehl wurde verstanden und wird verarbeitet. E/ NACK Befehl nicht verstanden – nicht existierender Befehl oder falsche Prüfsumme. D/ Data Error Befehl verstanden, kann aber nicht bearbeitet werden. Grund: Der aktuelle Status lässt diesen Befehl nicht zu.
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STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Antwort ACK Der Befehl ACK = A CORRECT wird empfangen und verarbeitet. <SOH> Befehl Daten Chksum <CR> (Prüfsumme) <SOH> Weist auf den Start eines neuen Befehls hin (01 Hex). Gerätekennzeichnungs-Code, d. h. die Adresse des Controllers im Netzwerk.
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STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Antwort NACK NACK = Ein INKORREKTER oder NICHT EXISTIERENDER BEFEHL wird empfangen und nicht bearbeitet (wenn NICHT im Netzwerk – auch für PRÜFSUMMENFEHLER). <SOH> Chksum <CR> (Prüfsumme) <SOH> Weist auf den Start eines neuen Befehls hin (01 Hex). Gerätekennzeichnungs-Code, d.
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STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Antwort DATENFEHLER Antwort DATENFEHLER = Der Befehl wird empfangen, kann aber nicht ausfgeführt werden, und zwar auf Grund eines falschen Status/Modus bzw. eines unzulässigen oder fehlenden Werts in der Daten-Zeichenfolge. <SOH> Chksum <CR> (Prüfsumme) <SOH>...
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS VERFÜGBARE BEFEHLE Liste der verfügbaren Befehle Befehl Beschreibung Status lesen Etikett drucken Kopie letztes Etikett (Druck alt) Applikation starten (Applikatorzylinder 1) Digitale Eingänge lesen (von der SPS) Digitale Ausgänge setzen (zur SPS) Befehl 1B - Etikett drucken BEFEHLSSYNTAX <STX>...
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STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Befehl 1A - Kopie Etikett (Druck alt) BEFEHLSSYNTAX <STX> ID 1A chksum <CR> ANTWORTSYNTAX (1) <SOH> ID A 1A chksum <CR> (2) NACK (3) Datenfehler ANTWORT Der Controller sendet das Signal „Reprint“ (Kopie) an den Drucker, und das zuletzt gedruckte, im RAM-Speicher des Druckers abgelegte Etikett (Bitmap) wird erneut gedruckt.
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Befehl 3E – Digitalen E/A-Eingang lesen (von SPS) BEFEHLSSYNTAX <STX> ID 3E chksum <CR> ANTWORTSYNTAX (1) <SOH> ID A 3E xxx chksum <CR> (2) NACK ANTWORT xxx steht für die drei verfügbaren Digitaleingänge (Eingang 1-3). x=0=Eingang „Low“...
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Befehl 3F - Digitalen E/A-Ausgang setzen (zur SPS) BEFEHLSSYNTAX <STX> ID 3F chksum <CR> ANTWORTSYNTAX (1) <SOH> ID A 3F xxx chksum <CR> (2) NACK ANTWORT xxx steht für die drei verfügbaren Digitalausgänge.* x=0= Eingang „Low“...
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS STATUSMELDUNGEN Sortierung nach Statusnummer Status Code Priorität Warnmeldung – Etikettenvorrat niedrig Warnung Warnmeldung – Farbbandvorrat niedrig Warnung Keine Etiketten (Zustand „Papier Fehler aufgebraucht“) Keine Folie (Zustand „Farbband Fehler aufgebraucht“) Applikatorfehler (Applikator-Timeout auf Fehler Grund des Fehlens eines Ausgangspositionssignals von einem Zylinder) oder anderer Fehler...
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Sortierung nach Priorität Status Code Priorität Durch Not-Aus verursachter Fehler Fehler Keine Stromversorgung zum Drucker Fehler (Controller hat festgestellt, dass der Drucker nicht eingeschaltet ist.) Keine Etiketten (Zustand „Papier Fehler aufgebraucht“) Keine Folie (Zustand „Farbband Fehler aufgebraucht“) Anderer Druckerfehler (z.
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS BEISPIELE / ARBEITSABLAUF Hinweis: In allen nachfolgend aufgeführten Beispielen wird die Prüfsumme durch „??“ (zwei Fragezeichen) ersetzt. Dies ist auch im „richtigen Leben“ möglich, wird aber nicht empfohlen. (Mit der Controller-Antwort erhalten Sie immer eine korrekte Prüfnummer –...
STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS Beispiel 1 - 1 Seitliche Palettenauszeichnung mit PC Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf einen normalen/typischen Ablauf ohne Fehler: Zyklusstart: (1) PC-Applikation sendet kontinuierlich E/A-Statusabfragen (<STX>03F---??<CR>). (2) Die Palette erreicht die Auszeichnungsposition. (3) An den E/A-Eingang I 4 angeschlossener Fotosensor (oder SPS) setzt Eingang 3.
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STEUERUNG DES SYSTEMS VON EINEM PC AUS 9-18 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TEIL 10 : DIE ACC-PLATINE INHALTSVERZEICHNIS Seite ANSCHLÜSSE AN DER ACC-PLATINE ........10-3 EINGÄNGE ..................10-3 AUSGÄNGE ..................10-7 SPANNUNGSVERSORGUNGSANSCHLUSS ....... 10-11 MT223554 Ausgabe 1 Oktober 2007 10-1...
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DIE ACC-PLATINE DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN 10-2 MT223554 Ausgabe 1 Oktober 2007...
DIE ACC-PLATINE ANSCHLÜSSE AN DER ACC-PLATINE Alle Anschlüsse erfolgen über herausnehmbare Anschlussleisten. Die ACC-Platine ist mit einer GRÜNEN LED für jeden EINGANG ausgestattet, die anzeigt, ob der betreffende Eingang aktiv ist oder nicht. Außerdem ist eine GELBE LED für jeden AUSGANG vorhanden. Zur Position der LEDs und Anschlüsse siehe Teil 12.
DIE ACC-PLATINE Jumper-Einstellungen Alle Eingänge können auf PNP oder NPN eingestellt werden. Auf diese Weise ist der Anschluss unterschiedlicher Sensortypen an die Einheit möglich. Auf „Immer ein“ gesetzt Auf PNP gesetzt (Standard) Always On Always On Hinweis: Alle nicht verwendeten Ausgangspositionssensoren müssen auf „Immer ein“...
DIE ACC-PLATINE Eingänge an Anschluss CN1 - CN3 In den nachfolgenden Tabellen steht „I“ für „Eingang“ und „O“ für „Ausgang“. EINGANG FUNKTION ANSCHLUSS +24 V +24V Etikett drucken Fotosensor / SPS Externer Eingang 1 Fotosensor / SPS Externer Eingang 2 Fotosensor / SPS Externer Eingang 3 Fotosensor / SPS...
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DIE ACC-PLATINE EINGANG FUNKTION ANSCHLUSS +24 V +24 V I 17 Start Zylinder 3 Applikator oder Stand- Alone I 18 Zylinder Ausg.-Pos. Applikator oder Stand- Alone I 19 Zylinder 3 Ausg.-Pos. Applikator I 20 Tür offen Applikator I 21 Trägerbandaufwicklung Sensor I 22 Etikettenprüfsensor...
DIE ACC-PLATINE AUSGÄNGE Anschluss CN4 und CN5 ACHTUNG: Alle Ausgänge sind vom Typ NPN mit Schutzelektronik. AUSGANG FUNKTION ANSCHLUSS +24 V +24 V Unterstützendes Anblasen Applikator Vakuum Applikator Riemen Applikator Zylinder 1 Aus Applikator Zylinder 1 Ausg.-Pos. Applikator Anblasen (auf Etikett) Applikator Zylinder 2 Aus Applikator...
DIE ACC-PLATINE Relaisausgänge Hinweis: Bei den Relais handelt es sich um einpolige Relais, wobei beide Drähte in den Anschlussleisten verfügbar sind. Dadurch ist eine vollständig isolierte Verbindung mit der SPS gewährleistet. ACHTUNG: Die maximale Last je Ausgang beträgt 500 mA. Anschluss CN5 und CN6 RELAIS FUNKTION...
DIE ACC-PLATINE RS232-Anschlüsse Die RS232-Anschlüsse werden für den SETUP über die ACC-Setup- Software und/oder zur Steuerung der Einheit (z. B. „Start“) über serielle Befehle verwendet. CN10 = COM1 – Wird zur Konfiguration, zur Steuerung und zum Laden neuer Firmware verwendet. CN9 = COM2 –...
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DIE ACC-PLATINE Anschluss CN8 FUNKTION EIN-/AUSGANG +5 V Drucker ERDE Druck Druck alt ACC-Fehler Applikator bereit (nicht verwendet) Warnung Papier/Etiketten (nicht verwendet) Warnung Transferband (nicht verwendet) Nicht verwendet Etikett bereit Drucker bereit Papier-/Etikettenende Farbband aufgebraucht Fehler Reset (nicht verwendet) Bandvorr. niedrig 10-10 MT223554 Ausgabe 1 Oktober 2007...
DIE ACC-PLATINE SPANNUNGSVERSORGUNGSANSCHLUSS Spezifikation der Spannungsversorgung für die ACC-Platine: Eingang +24 V 3A Stromaufnahme Gleichstrommotor = 1,2 A ACC-Platine 10435 = 200 mA Externe Geräte = Lastabhängig Maximal empfohlene Versorgung 24 V 2,5 A Sicherung 3,25 A T (träge) Hinweis: Die Spannungsversorgung der ACC-Platine erfolgt in der Regel über das im Lieferumfang der M400-Einheit enthaltene Omron-Schaltnetzteil.
DIE ACC-PLATINE Spannungsversorgung Zur Versorgung der ACC-Platine mit der erforderlichen Spannung wird ein separates Netzteil (Omron) verwendet. Der Ausgang ist mit dem Anschluss CN12 der ACC-Platine verbunden. Spezifikationen des Omron-Netzteils Eingangsleistung: 100-240 VAC / 50 oder 60 Hz Ausgangsleistung: 24 VDC 4,5 A 10-12 MT223554 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TEIL 11 : FEHLERSUCHE INHALTSVERZEICHNIS Seite ANLEITUNG ZUR FEHLERSUCHE ..........11-3 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007 11-1...
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FEHLERSUCHE DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN 11-2 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
FEHLERSUCHE ANLEITUNG ZUR FEHLERSUCHE SYMPTOM MÖGLICHER FEHLER DRUCKER • Die Spannungs-/Druckluftversorgung ist DRUCKT NICHT nicht eingeschaltet. • Die Etiketten und das Thermotransferband sind nicht richtig eingelegt. • Eine Sicherung durchgebrannt (Drucker, ACC-Platine oder Netzeingang). • Die Kabel sind nicht richtig angeschlossen. •...
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FEHLERSUCHE SYMPTOM MÖGLICHER FEHLER DIE ETIKETTEN STOPPEN • Falsche Zuführlänge / falscher NICHT Abreißwert RICHTIGEN POSITION • Die Walzenrolle nicht vollständig sauber. • Die Etiketten verrutschen auf der Walzenrolle. (Alle Rollen gründlich reinigen.) • Die Etikettenabstandssensoren müssen kalibriert werden.** • Die Antriebsriemen sind verschlissen oder beschädigt.**...
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TEIL 12 : LAYOUT DER ACC CONTROLLER-PLATINE INHALTSVERZEICHNIS Seite ACC-LAYOUT ................. 12-3 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007 12-1...
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LAYOUT DER ACC CONTROLLER-PLATINE DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN 12-2 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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LAYOUT DER ACC CONTROLLER-PLATINE ACC-LAYOUT MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007 12-3...
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LAYOUT DER ACC CONTROLLER-PLATINE 12-4 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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TEIL 13 : SPS-E/A- STANDARDANSCHLÜSSE INHALTSVERZEICHNIS Seite E/A-ANSCHLUSSDIAGRAMM ............. 13-3 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007 13-1...
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SPS-E/A-STANDARDANSCHLÜSSE DIESE SEITE WURDE ABSICHTLICH FREIGELASSEN 13-2 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
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SPS-E/A-STANDARDANSCHLÜSSE E/A-ANSCHLUSSDIAGRAMM MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007 13-3...
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SPS-E/A-STANDARDANSCHLÜSSE 13-4 MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007...
M400 ERSATZTEILE M400 ERSATZTEILE NETZSTROMSCHALTER Netzstromschalter des Druckers Netzstromschalter des Druckers Netzstromschalter des Applikators MT22354 Ausgabe 1 Oktober 2007 14-3...