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Sungrow Logger1000A Benutzerhandbuch
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Inhaltsverzeichnis
Benutzerhandbuch
Data Logger
Logger1000A/Logger1000B
Logger1000A_B-UDE-Ver120-202506
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Sungrow Logger1000A

  • Seite 1 Benutzerhandbuch Data Logger Logger1000A/Logger1000B Logger1000A_B-UDE-Ver120-202506...
  • Seite 2: Alle Rechte Vorbehalten

    Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Softwarelizenzen • Daten aus der von SUNGROW entwickelten Firmware oder Software dürfen in keiner Form und auf keine Weise zu kommerziellen Zwecken genutzt werden. • Es ist untersagt, Konstruktionselemente der Software zu extrahieren, um eine eigene Software zu erstellen, die Software zu entschlüsseln oder andere Vorgänge...
  • Seite 3: Informationen Zu Diesem Benutzerhandbuch

    Bitte lesen Sie dieses Handbuch vor der Verwendung des Produkts sorgfältig durch und bewahren Sie es an einem leicht zugänglichen Ort auf. Alle Inhalte, Bilder, Marken und Symbole in diesem Handbuch sind Eigentum von SUNGROW. Kein Teil dieses Dokuments darf von nicht-internen Mitarbeitern von SUNGROW ohne schriftliche Genehmigung nachgedruckt werden.
  • Seite 4 Der Inhalt dieses Handbuchs kann von Zeit zu Zeit aktualisiert oder überarbeitet werden, wobei das tatsächlich erworbene Produkt maßgeblich ist. Die Benutzer können das aktuelle Handbuch unter support.sungrowpower.com. oder über die Vertriebskanäle beziehen. Symbole Dieses Handbuch enthält wichtige Sicherheitshinweise, die mit den folgenden Symbolen hervorgehoben sind, um die Sicherheit von Personen und Sachen während der Benutzung zu gewährleisten oder um die Leistung des Produkts auf effiziente Weise zu optimieren.
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Alle Rechte vorbehalten....................... I Informationen zu diesem Benutzerhandbuch..............II 1 Sicherheitshinweise ....................1 1.1 Erläuterung der Sicherheitssymbole..............1 1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise................2 1.3 Verpackungs-, Transport- und Aufbewahrungssicherheit........3 1.4 Sicherheit bei der Installation.................4 1.5 Sicherheit beim Anschließen der Elektrik.............. 5 1.6 Betriebs- und Wartungssicherheit................5 1.7 Sicherheit bei der Entsorgung................
  • Seite 6 5.2 Anschlussübersicht....................29 5.3 Vorbereitung der Kabel..................31 5.4 Herstellen der Wechselrichterverbindungen............32 5.4.1 RS485-Anschlussklemmenblock verbinden..........32 5.4.2 RJ45-Port verbinden................. 33 5.4.3 Anschluss an mehrere Wechselrichter............35 5.5 Mehrere Data Logger verbinden................36 5.6 Herstellen der Verbindung zum Energiezähler............ 37 5.6.1 RS485-Port verbinden................37 5.6.2 Ethernet-Verbindung................. 38 5.7 Anschließen der Wetterstation................39 5.7.1 RS485-Port verbinden................40 5.7.2 Analogeingang verbinden.................
  • Seite 7 9.3.5 Konfiguration der TLS-Verschlüsselung............72 9.4 Parameter für Drittanbieterportal festlegen............73 9.5 Festlegen der Echonet-Parameter...............73 10 Geräteadministration .................... 75 10.1 Hinzufügen von SUNGROW Wechselrichtern...........75 10.2 Hinzufügen eines Drittanbietergeräts..............75 10.2.1 Gerät auswählen..................75 10.2.2 Geräteinformationen durch Festlegen von Messpunkten importieren..76 10.2.2.1 Messpunktdaten überprüfen............76 10.2.2.2 Konfiguration als Vorlage speichern..........
  • Seite 8 10.10 Aktivierung der AFCI-Funktion (Arc Fault Circuit Interrupter, Schutzschalter Lichtbogenunterbrechung).............86 11 Geräteüberwachung ....................88 11.1 Anlagen- und Gerätebetriebsdaten anzeigen............ 88 11.2 Alarme anzeigen....................88 12 Daten exportieren ....................89 12.1 Protokolle verbundener Geräte exportieren............89 12.2 Protokolle des Logger1000 exportieren.............89 12.3 Kommunikationspakete exportieren..............89 12.4 Fehleraufzeichnungsdaten exportieren.............
  • Seite 9 13.6.5 Blindleistungsregelung über Ländermodus........... 111 13.6.6 Blindleistungsregelung deaktivieren............111 13.6.7 Deaktivierung der Blindleistungsabgabe..........112 13.7 Konfigurieren der Not-Aus-Funktion..............112 13.8 Konfiguration der kaskadierten Zeitplanung............ 113 14 Leistungsregelung (Energiespeichersystem) ..........114 14.1 Einstellungen für Wirkleistungsregelung............114 14.1.1 Leistungsregelung über Digitaleingänge..........114 14.1.1.1 Leistungsregelung über DRM............. 114 14.1.1.2 Leistungsregelung über RSE / FRE Rundsteuerempfänger..
  • Seite 10 17.2 Aktivierung der Fernwartung................143 17.3 Logger1000 aktualisieren................144 17.4 Neustarten des Logger1000................145 17.5 Wiederherstellen der Werkseinstellungen............145 17.6 Anzeigen der Firmware-Version..............145 17.7 Verlaufsdaten anzeigen................... 145 17.8 Zertifikatsverwaltung..................146 18 Benutzerverwaltung .................... 147 18.1 Benutzerfunktionen und -berechtigungen............147 18.2 Werksseitig voreingestellte Passwörter............148 18.3 Administratorkonto einrichten................
  • Seite 11: Sicherheitshinweise

    Vorsichtsmaßnahmen abdecken. Führen Sie die Arbeiten unter Berücksichtigung der tatsächlichen Bedingungen vor Ort durch. • SUNGROW haftet nicht für Schäden, die durch die Verletzung oder Nicht-Einhaltung allgemeiner Sicherheitsanforderungen, allgemeiner Sicherheitsstandards oder von Sicherheitshinweisen in diesem Handbuch entstehen.
  • Seite 12: Allgemeine Sicherheitshinweise

    1 Sicherheitshinweise Benutzerhandbuch 1.2 Allgemeine Sicherheitshinweise Gesetzliche Anforderungen • Alle Arbeiten im Zusammenhang mit dem Produkt müssen unter Einhaltung der im jeweiligen Land bzw. in der jeweiligen Region geltenden Gesetze und Vorschriften ausgeführt werden. • Holen Sie vor dem netzgekoppelten Betrieb die Genehmigung der örtlichen Energiebehörde ein.
  • Seite 13: Verpackungs-, Transport- Und Aufbewahrungssicherheit

    Benutzerhandbuch 1 Sicherheitshinweise WARNUNG Betreiben Sie das Gerät nicht bei schlechtem Wetter (z. B Gewitter, Regen, Schnee, Windstärke 6 oder stärker). Dies gilt unter anderem für den Transport, die Installation, elektrische Anschlussarbeiten, das Einschalten, die Wartung und den Betrieb in großer Höhe.
  • Seite 14: Sicherheit Bei Der Installation

    1 Sicherheitshinweise Benutzerhandbuch HINWEIS Unsachgemäßer Transport kann Personen- und Produktschäden zur Folge haben! • Wählen Sie geeignete Transportwerkzeuge unter Beachtung des Gewichts und der Abmessungen des Produkts. • Produkte sollten liegend transportiert und mit geeigneten Verpackungsmaterialen fixiert und vor Stößen geschützt sein. •...
  • Seite 15: Sicherheit Beim Anschließen Der Elektrik

    Benutzerhandbuch 1 Sicherheitshinweise HINWEIS Halten Sie den Installationsbereich sauber. • Räumen Sie verwendete Werkzeuge und Materialien nach der Installation des Produkts beiseite. • Räumen Sie leere Kartons, Schaumstoffformteile, Plastikfolien und Kabelbinder etc. aus dem Arbeitsbereich. 1.5 Sicherheit beim Anschließen der Elektrik GEFAHR Unsachgemäße Verkabelung kann Personenschäden zur Folge haben! •...
  • Seite 16: Sicherheit Bei Der Entsorgung

    1 Sicherheitshinweise Benutzerhandbuch GEFAHR Unsachgemäße Wartung kann Personen- und Produktschäden zur Folge haben! • Schalten Sie vor der Wartung die komplette Stromzufuhr des Produkts ab, einschließlich der internen Stromversorgung. • Sorgen Sie dafür, dass das Produkt nicht versehentlich eingeschaltet wird. •...
  • Seite 17 Benutzerhandbuch 1 Sicherheitshinweise HINWEIS Vergewissern Sie sich vor der Produktentsorgung, dass geeignete Maßnahmen zum Schutz der Datensicherheit während des Entsorgungsvorgangs ergriffen werden. Dazu gehört beispielsweise das Löschen, Zerstören oder Verschlüsseln von Daten, damit heikle Informationen nicht in falsche Hände gelangen oder missbräuchlich verwendet werden.
  • Seite 18: Produktübersicht

    (1) Ansicht von vorn, (2) Ansicht von unten, (3) Ansicht von hinten, (4) Ansicht von der Seite Abbildung 2-1 Erscheinungsbild Die Bilder in diesem Dokument dienen lediglich der Veranschaulichung und können gegebenenfalls abweichen. Pos. Bezeichnung Beschreibung Befestigungsöffnung für WLAN-Antenne Befestigungsöffnung für 4G- Nur der Logger1000A verfügt über eine Antenne Befestigungsöffnung für 4G-Antennen.
  • Seite 19 Benutzerhandbuch 2 Produktübersicht Pos. Bezeichnung Beschreibung Zeigt den Betriebszustand des Logger1000 Anzeigen Zum Neustarten mehr als 3 Sekunden lang gedrückt halten. Reset-Taste Zum Wiederherstellen der Standardeinstellungen mehr als 60 Sekunden lang gedrückt halten. Verkabelungsbereich Siehe 5.2 Anschlussübersicht Typenschild Öffnungen für Zur Montage an Wänden Wandmontage Montage-Clips...
  • Seite 20: Funktionsübersicht

    Anpassen zugehöriger Parameter als Reaktion auf Änderungen des Energiebedarfs, was die Betriebssicherheit des Kraftwerks erhöht. • Energiemanagement: Bei angeschlossenen Hybridwechselrichtern und Batterien von SUNGROW kann das O&M-Personal die Energienutzungsstrategien über die Web-Bedienoberfläche feinabstimmen. Diese Optimierung sorgt für eine effiziente Energienutzung und eine stabile und kontinuierliche Stromversorgung. 2.3 Anzeigen...
  • Seite 21: Systemaufbau

    Blinkend erbindung wird hergestellt Hinweis: * Nur der Logger1000A verfügt über eine 4G-Kontrollleuchte. Wenn die 4G- oder WLAN-Kontrollleuchte am Logger1000 langsam blinkt, zeigt dies an, dass der Logger1000 im Begriff steht, eine Verbindung zur iSolarCloud herzustellen. Wenn 10 Sekunden lang keine Datenkommunikation zwischen Logger1000 und iSolarCloud erfolgt, leuchtet die Kontrollleuchte permanent.
  • Seite 22: Pv-Anlage (Pv = Photovoltaik)

    2 Produktübersicht Benutzerhandbuch 2.4.1 PV-Anlage (PV = Photovoltaik) Der Logger1000 wird zur Echtzeit-Überwachung des Betriebsstatus und der Leistungskennzahlen einer PV-Anlage genutzt. Er erfasst und protokolliert Daten aus Wechselrichtern und anderen Geräten und vereinfacht so das Betriebs- und Wartungsmanagement sowie Leistungsanpassungen. Positi Bezeichnung Beschreibung...
  • Seite 23: Energiespeichersystem

    Benutzerhandbuch 2 Produktübersicht Positi Bezeichnung Beschreibung Netz Sorgt für Netzwerkkonnektivität, damit die Geräte innerhalb des Systems miteinander kommunizieren und Router Daten mit externen Systemen oder Cloud-Plattformen austauschen können. Zur Fernüberwachung, Verwaltung und Analyse des iSolarCloud Betriebs von Energieanlagen. 2.4.2 Energiespeichersystem 2.4.2.1 DC-Kopplung des C&I ESS Bei Einbindung in ein ESS, bestehend aus Batterien und Hybridwechselrichtern, kann der Logger1000 nicht nur die Betriebsdaten und Leistungskennzahlen des ESS überwachen,...
  • Seite 24: Ac-Kopplung Des C&I Ess

    2 Produktübersicht Benutzerhandbuch Pos. Bezeichnung Beschreibung Wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um und steuert Hybridwechs die Energiespeicherung und -freigabe im Rahmen der elrichter Energieregelung. Gerätemodell: Logger1000. Verarbeitet und erfasst die Daten von verschiedenen Data Logger Geräten in der PV-Anlage und unterstützt Wartung und Leistungsregelung.
  • Seite 25 Benutzerhandbuch 2 Produktübersicht Pos. Bezeichnung Beschreibung PV-Modul Wandelt Sonnenenergie in Gleichstrom um. Wandelt den von den PV-Modulen erzeugten PV-Wechselrichter Gleichstrom in Wechselstrom um. Speichert die Energie und setzt sie bei Bedarf frei, um die Lasten mit Strom zu versorgen. Gerätemodell: Logger1000. Verarbeitet und erfasst die Daten von Data Logger verschiedenen Geräten in der PV-Anlage und...
  • Seite 26 2 Produktübersicht Benutzerhandbuch Pos. Bezeichnung Beschreibung Funktionen wie Anzeige von Echtzeitdaten, Alarmmeldungen und Leistungsanalysen.
  • Seite 27: Auspacken Und Aufbewahrung

    2 Stück E/UK-1201442 zum Befestigen des Abschlussklamm Logger1000 an der Hutschiene Hutschiene Länge: 240 mm WLAN- Nur der Logger1000A verfügt über eine Antenne/4G- Befestigungsöffnung für 4G-Antennen. Maßgeblich Antenne ist das tatsächlich gelieferte Produkt. Wandelt den Wechselstrom in Gleichstrom um. Power-Box...
  • Seite 28: Auspacken Und Inspizieren

    Typenschild auf dem Produkt gut erkennbar und lesbar sind. Sollten Schäden festgestellt werden, fahren Sie bitte nicht mit der Installation fort, sondern wenden Sie sich an die Spedition oder an SUNGROW. Stellen Sie bitte Fotos der beschädigten Bereiche bereit, um die Abwicklung zu erleichtern.
  • Seite 29 Benutzerhandbuch 3 Auspacken und Aufbewahrung • Führen Sie regelmäßige Inspektionen durch, vorzugsweise einmal wöchentlich. Untersuchen Sie die Verpackung auf Anzeichen für Beschädigungen und halten Sie Insekten und Nagetiere fern. Eine beschädigte Verpackung ist sofort zu ersetzen.
  • Seite 30: Mechanische Installation

    4.1 Sicherheitshinweise WARNUNG Unsachgemäße Installation kann Personen- und Produktschäden zur Folge haben! • Weitere Arbeiten können erst dann durchgeführt werden, wenn SUNGROW die Installationsumgebung begutachtet hat und zu dem Schluss gekommen ist, dass sie den Anforderungen entspricht. • Nur intakte und unbeschädigte Produkte können installiert werden.
  • Seite 31 Benutzerhandbuch 4 Mechanische Installation • Schützen Sie das Produkt vor Feuchtigkeit und chemisch ätzenden Stoffen. • Achten Sie bei einer Horizontalinstallation darauf, dass die Kontrollleuchten leicht ablesbar sind. Platzbedarf Achten Sie darauf, dass der Installationsraum für das Produkt den Anforderungen an die Wärmeableitung und Zugänglichkeit entspricht, und lassen Sie je nach den Umgebungsbedingen genug Abstand.
  • Seite 32: Werkzeuge Für Die Installation

    4 Mechanische Installation Benutzerhandbuch Abbildung 4-2 Abstand zur Power-Box 4.3 Werkzeuge für die Installation Werkzeuge für die Installation sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen separat vom Installateur bereitgestellt werden. Wir empfehlen, die folgenden Werkzeuge für die Installation zu nutzen (es können aber auch andere passende Werkzeuge verwendet werden).
  • Seite 33: Montage Des Data Logger

    Benutzerhandbuch 4 Mechanische Installation Schlagbohrmasch Gummihammer Drahtzange Abisolierzange Heißluftpistole Staubsauger 4.4 Montage des Data Logger Der Logger1000 kann an der Wand oder an der Hutschiene montiert werden. 4.4.1 Montage an der Wand Befestigen Sie den Logger1000 an den Öffnungen für die Wandmontage. Voraussetzung WARNUNG Achten Sie darauf, dass Sie vor dem Bohren den Verlauf von Wasser- und...
  • Seite 34 4 Mechanische Installation Benutzerhandbuch Abbildung 4-3 Abbstand der Öffnungen für die Wandmontage Schritt 1 Markieren Sie die Positionen zum Bohren der Löcher mit einem Markierstift. Schritt 2 Bohren Sie an den markierten Stellen mit einer Bohrmaschine Löcher. Schritt 3 Bei der Montage an einer Betonwand setzen Sie bitte Dübel in die Bohrlöcher ein. Drehen Sie die Schrauben so weit hinein, bis sie etwa 5 mm weit aus der Wand ragen.
  • Seite 35: Montage An Der Hutschiene

    Benutzerhandbuch 4 Mechanische Installation Schritt 4 Bei der Montage an einer Metallwand befestigen Sie den Logger1000 bitte mit Schrauben und Muttern. Achten Sie darauf, dass die Schrauben etwa 5 mm weit aus der Wand ragen. Schritt 5 Richten Sie Befestigungsöffnungen des Logger1000 an den aus der Wand ragenden Schrauben aus.
  • Seite 36 4 Mechanische Installation Benutzerhandbuch Schritt 2 Halten Sie den Logger1000 parallel zur Hutschiene und richten Sie den mittigen Montagehaken an der Schiene aus. Schritt 3 Drücken Sie die Montage-Clips nach oben in ihre ursprüngliche Position, um den Logger1000 an der Hutschiene einrasten zu lassen. Schritt 4 Ziehen Sie die Abschlussklammern an beiden Enden der Hutschiene fest, damit der Logger1000 nicht seitlich verrutschen kann.
  • Seite 37: Installieren Der Antenne

    Benutzerhandbuch 4 Mechanische Installation Schritt 5 Vergewissern Sie sich, dass der Logger1000 fest installiert ist. --ENDE 4.5 Installieren der Antenne Voraussetzung HINWEIS Achten Sie darauf, die Antenne mit ihrem Saugnapf außerhalb von Metallgehäusen oder Metallwänden zu platzieren, damit ein optimaler Signalempfang gewährleistet ist. Metallflächen können die Signalstärke erheblich beeinträchtigen.
  • Seite 38 4 Mechanische Installation Benutzerhandbuch Voraussetzung • Die Hutschiene ist fest an der gewünschten Position installiert. • Die Power-Box wurde in geeignetem Abstand zum Logger1000 platziert und das Stromkabel kann an den entsprechenden Eingang des Logger1000 angeschlossen werden. Abbildung 4-4 Montagehaken der Power-Box Schritt 1 Halten Sie die Power-Box parallel zur Hutschiene und richten Sie den mittigen Montagehaken an der Schiene aus.
  • Seite 39: Anschließen Der Elektrik

    5 Anschließen der Elektrik 5.1 Sicherheitshinweise WARNUNG Unsachgemäße Verkabelung kann Personen- und Produktschäden zur Folge haben! • Elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur bei vollständigen und unbeschädigten Produkten durchgeführt werden. • Ziehen Sie Anschlüsse mit dem spezifizierten Drehmoment fest, damit es nicht zu elektrischen Störungen kommt.
  • Seite 40 5 Anschließen der Elektrik Benutzerhandbuch Tabelle 5-1 Anschlussbeschreibung Port Funktion 24 V ±5 %, max. 24V OUT 24-V-Ausgang Ausgangsstrom: 0,5 A Schalter zum Umschalten von Wandelt AI zu DI AI-Funktion zu DI-Funktion 24 V IN 24-V-Eingang 24 V ±3 % Zum Anschließen des Erdung Schutzerdungskabels...
  • Seite 41: Vorbereitung Der Kabel

    Zum Neustart halten Sie diese weniger als 3 Sekunden gedrückt. Hinweis: * Nur der Logger1000A verfügt über einen SIM-Kartensteckplatz und die 4G- Funktion. Der RS485-Port (A1B1-A3B3) unterstützt lediglich eine Kommunikationsdistanz von bis zu 1000 Meter. 5.3 Vorbereitung der Kabel...
  • Seite 42: Herstellen Der Wechselrichterverbindungen

    1,5 mm 5.4 Herstellen der Wechselrichterverbindungen Stellen Sie eine Verbindung zwischen Logger1000 und Wechselrichter her. Bei SUNGROW Wechselrichtern stellen Sie die Verbindung zum Logger1000 je nach Setup und Anforderungen entweder über den RS485-Anschlussklemmenblock oder den RJ45-Port des Wechselrichters her.
  • Seite 43: Rj45-Port Verbinden

    Benutzerhandbuch 5 Anschließen der Elektrik Schritt 3 Crimpen und verbinden Sie die abisolierten Adern mit dem entsprechenden Anschlussklemmenblock und stecken Sie den Anschlussklemmenblock in den RS485- Port des Logger1000. HINWEIS Verbinden Sie RS485A mit Port A und RS485B mit Port B. Schritt 4 Verbinden Sie das andere Ende des RS485-Kabels mit dem RS485-Port des Wechselrichters.
  • Seite 44 5 Anschließen der Elektrik Benutzerhandbuch GEFAHR Beim versehentlichen Berühren stromführender Anschlüsse besteht Stromschlag- und Lebensgefahr! • Vergewissern Sie sich vor der Durchführung von Verkabelungsarbeiten, dass das Produkt ausgeschaltet ist. • Vergewissern Sie sich vor der Durchführung von Verkabelungsarbeiten, dass die Anschlüsse nicht stromführend sind.
  • Seite 45: Anschluss An Mehrere Wechselrichter

    Geräte mit den RS485-Kommunikationsparametern des COM-Ports des Logger1000 übereinstimmen. • Die Adressen der einzelnen Geräte am RS485-Bus müssen innerhalb des vom Logger1000 festgelegten Adressbereichs liegen und es darf keine Dubletten geben, da die Kommunikation andernfalls fehlschlägt. Adressbereich für Wechselrichter von SUNGROW: 1~247...
  • Seite 46: Mehrere Data Logger Verbinden

    5 Anschließen der Elektrik Benutzerhandbuch Adressbereich für Wechselrichter von Drittanbietern: 1~255 Abbildung 5-1 An mehrere Wechselrichter angeschlossener Logger1000 5.5 Mehrere Data Logger verbinden Verbinden Sie mehrere Logger1000, um die zentralisierte Verwaltung und Überwachung von Daten zu ermöglichen. GEFAHR Beim versehentlichen Berühren stromführender Anschlüsse besteht Stromschlag- und Lebensgefahr! •...
  • Seite 47: Herstellen Der Verbindung Zum Energiezähler

    Tabelle 5-2 Empfohlene Energiezähler Manufacturer Model Protocol Type Wiring Sfere PD194E/Z PZ96-E3 Acrel DTSD1352 Weidmüller EM 610 Modbus RTU 5.6.1 RS485-Port verbinden DTSU666 SUNGROW DTSU666-20 Schneider IEM3255 • Modbus • 5.6.1 RS485-Port UMG604/ verbinden Janitza UMG104 • Modbus • 5.6.2 Ethernet- Verbindung 5.6.1 RS485-Port verbinden...
  • Seite 48: Ethernet-Verbindung

    5 Anschließen der Elektrik Benutzerhandbuch Wenn Sie Zähler von Weidmüller oder Janitza verwenden, verbinden Sie den Port RS485 A/B des Zählers bitte mit dem Port RS485 B/A des Logger1000. • Verbinden Sie das vom Smart Energy Meter kommende RS485-Kabel mit dem RS485- Port des Logger1000.
  • Seite 49: Anschließen Der Wetterstation

    Benutzerhandbuch 5 Anschließen der Elektrik Schritt 3 Wenn kein Switch verwendet wird, verbinden Sie das vom Zähler kommende Kabel bitte direkt mit dem ETH-Port des Logger1000. --ENDE 5.7 Anschließen der Wetterstation Verbinden Sie den Logger1000 mit Geräten zur Überwachung von Umgebungsbedingungen und überwachen Sie Umgebungsdaten wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
  • Seite 50: Rs485-Port Verbinden

    5 Anschließen der Elektrik Benutzerhandbuch Modell Verkabelung Meteo Sensor 5.7.1 RS485-Port verbinden GEFAHR Beim versehentlichen Berühren stromführender Anschlüsse besteht Stromschlag- und Lebensgefahr! • Vergewissern Sie sich vor der Durchführung von Verkabelungsarbeiten, dass das Produkt ausgeschaltet ist. • Vergewissern Sie sich vor der Durchführung von Verkabelungsarbeiten, dass die Anschlüsse nicht stromführend sind.
  • Seite 51: Anschließen Der Power-Box

    Benutzerhandbuch 5 Anschließen der Elektrik 5.8 Anschließen der Power-Box Voraussetzung • Es wurden ein zweiadriges Gleichstromkabel, ein dreiadriges Wechselstromkabel und ein Erdungskabel angefertigt, die den Spezifikationen entsprechen. Siehe Vorbereitung der Kabel. GEFAHR Beim versehentlichen Berühren stromführender Anschlüsse besteht Stromschlag- und Lebensgefahr! •...
  • Seite 52 5 Anschließen der Elektrik Benutzerhandbuch Abbildung 5-3 Wechselstromkabel Schritt 2 Entfernen Sie die Ummantelung des Erdungskabels mit einer Abisolierzange auf einer Länge von 8 bis 10 Millimetern. Schritt 3 Verbinden Sie die abisolierten Adern des Gleichstromkabels mit dem Anschlussklemmenblock und stecken Sie den Anschlussklemmenblock in den Port „24V IN“...
  • Seite 53: Anschließen Des Backend-Überwachungssystems

    Benutzerhandbuch 5 Anschließen der Elektrik HINWEIS Achten Sie darauf, dass die Stromquelle den Anforderungen für LPS (Limited Power Source) oder PS2 (Power Source 2) entspricht. --ENDE 5.9 Anschließen des Backend-Überwachungssystems Verbinden Sie den Logger1000 mit mehreren Überwachungssystemplattformen, um die Datenübertragung und Fernüberwachung zu ermöglichen. Mit den Kommunikationsprotokollen Modbus TCP oder IEC104 lässt sich der Logger1000 an das Backend-Überwachungssystem anschließen.
  • Seite 54: Installieren Der Micro-Sim-Karte

    5 Anschließen der Elektrik Benutzerhandbuch IP-Standardadresse ETH-Port: 12.12.12.12. Schritt 2 Konfigurieren Sie die IP-Adresse des ETH-Ports des Logger1000 so, dass sie im selben Subnetz liegt wie das Backend-Überwachungssystem. --ENDE 5.10 Installieren der Micro-SIM-Karte Zum Aktivieren der Funkkommunikationsfunktionen für den Logger1000 installieren Sie bitte die Micro-SIM-Karte.
  • Seite 55 Benutzerhandbuch 5 Anschließen der Elektrik • Schließen Sie die Signalleitung der Not-Aus-Vorrichtung an den Anschluss „DI5“ und die Erdungsleitung an den Anschluss „0V“ des Data Logger an.
  • Seite 56: Inspektion Vor Der Inbetriebnahme

    6 Inspektion vor der Inbetriebnahme Pos. Prüfpunkt Ergebnis Alle Kabel sind intakt, gut isoliert und angemessen □ dimensioniert. Alle Kabel sind korrekt und fest angeschlossen. □ Die Polarität des Netzkabels ist korrekt. Das □ Erdungskabel ist zuverlässig geerdet.
  • Seite 57: Inbetriebnahme

    7 Inbetriebnahme Die in diesem Handbuch dargestellten Inhalte einschließlich Screenshots, Parametern, Wertebereichen und Standardwerten dienen lediglich der Veranschaulichung. Aktuelle und präzise Angaben sind stets der tatsächlichen Bedienoberfläche zu entnehmen. 7.1 Herstellen einer Verbindung 7.1.1 Herstellen einer Verbindung über WLAN-Hotspot Für die Verbindung benötigte Informationen •...
  • Seite 58: Einloggen In Die Web-Bedienoberfläche

    7 Inbetriebnahme Benutzerhandbuch Die IP-Adresse muss dieselben ersten drei Achtbitzeichen haben wie der Logger1000. Das vierte Achtbitzeichen muss eindeutig sein und innerhalb des Bereichs von 1 bis 254 liegen, damit es nicht zu Konflikten kommt (mit Ausnahme der 12, die vom Logger1000 genutzt wird). Schritt 2 Öffnen Sie Ihren Internet-Browser und geben Sie 12.12.12.12 in die Adresszeile ein, um zur Anmeldeseite des Logger1000 zu gelangen.
  • Seite 59 Benutzerhandbuch 7 Inbetriebnahme Wenn ... Dann ... b. Klicken Sie auf Anmeldung mit Verifizierungscode. c. Wählen Sie im Pop-up-Fenster Zurück zu Konto + Passwort- Anmeldung An Besitzer senden oder An Einzelhändler/ Installateur senden, klicken Sie auf Verifizierungscode abrufen, und geben Sie den Verifizierungscode ein, den Sie erhalten haben.
  • Seite 60 7 Inbetriebnahme Benutzerhandbuch Wenn ... Dann ... • Eine Anmeldung mit Verifizierungscode ist ab LOGGER- SV300.001.00.P050 aufwärts verfügbar. • Stellen Sie sicher, dass der Data Logger mit der iSolarCloud verbunden ist. Außerdem muss die Seriennummer des Data Logger, der zur Anlage hinzugefügt wurde, eindeutig mit der E-Mail-Adresse oder Telefonnummer...
  • Seite 61: Fernanmeldung Über Wartungs-Link

    Benutzerhandbuch 7 Inbetriebnahme Wenn ... Dann ... a. Klicken Sie oben rechts auf der Seite auf Anmelden, um das Die Web-Bedienoberfläche wechselt Dialogfeld zu öffnen. zur Seite Allgemeine Daten. b. Geben Sie das Standardpasswort pw1111 ein. c. Klicken Sie auf Anmelden. Nach dem Anmelden zeigt die Web-Bedienoberfläche die Ansicht mit Berechtigungen für O&M-Benutzer.
  • Seite 62: Übersicht

    • Geräte: Einstellungen und Konfigurationen für angeschlossene Geräte verwalten. Navigationsleiste • Energiemanagement: Nutzungsstrategie für das Energiespeichersystem konfigurieren. • Leistungsregelungsmodus: Leistungsabgabe von SUNGROW Wechselrichtern steuern. • Historische Daten: Verlaufsdaten anzeigen. • System: Systeminformationen anzeigen. • Info: Firmware-Informationen anzeigen. Funktionsbereich Aktuelle Seite anzeigen.
  • Seite 63: Kompatibilität

    Benutzerhandbuch 7 Inbetriebnahme Position Bezeichnung Beschreibung Hilfeinformationen anzeigen, Nutzungsszenarien wechseln, Sprache der Bedienoberfläche Werkzeugleiste wechseln oder personenbezogene Daten aktualisieren. Zeigt den Kommunikationsstatus: • WLAN Statusleiste • Mobile network • Ethernet • iSolarCloud Die Web-Bedienoberfläche bietet verschiedene Nutzungsszenarien, woraus sich Unterschiede bezüglich der Navigationsleisten und der verfügbaren Funktionen ergeben.
  • Seite 64: Anfängliche Konfiguration Mit Dem Setup-Assistenten

    Passworts das Risiko von Datendiebstahl und Hackerangriffen erhöht. Ferner kann der Verlust des Passworts dazu führen, dass kein Zugriff auf das Gerät möglich ist, wodurch das Kraftwerk Schaden nehmen kann. In diesen Fällen haftet SUNGROW nicht für Schäden, die sich aus der Nichteinhaltung von Sicherheitspraktiken ergeben.
  • Seite 65 Passwort ein. • Ethernet: Klicken Sie auf Ethernet-Konfiguration und ändern Sie die Ethernet- Parameter nach Bedarf. Nur der Logger1000A unterstützt 4G-Kommunikationsmethoden. Schritt 3 Zum Aktivieren des Internet-Fernzugriffs für die Wartung durch O&M-Personal kreuzen Sie Fernwartung aktivieren an. Schritt 4 Klicken Sie auf Weiter, um zu den Optionen Geräte-Initialisierung zu gelangen.
  • Seite 66 Maschinenzeit per Benutzerdefiniert. b. Klicken Sie auf Speichern. Schritt 6 Klicken Sie auf Automatische Suche, um nach verfügbaren Sungrow Wechselrichtern und ESS zu suchen und sie dem System hinzuzufügen. Alternativ können Sie auf Gerät hinzufügen klicken, um Sungrow Wechselrichter, Zähler, Wetterstationen, ESS usw.
  • Seite 67: Nutzungsszenario Der Web-Bedienoberfläche Auswählen

    Datenlogger Energiemanagement. Diese Option eignet sich für Solaranlagen. Der Logger1000 unterstützt das Energiemanagement. Diese Option eignet sich Energiemanag Energieverwa für Energiespeichersysteme, die mit SUNGROW ement ltungssystem Speicherwechselrichtern und -batterien verzahnt sind. Eine ausführliche Anleitung finden Sie unter Energiemanagement. Schritt 1 Klicken Sie oben rechts auf der Seite auf die Option, die das Nutzungsszenario zeigt: Datenlogger oder Energieverwaltungssystem.
  • Seite 68: Daten- Und Netzwerkschnittstellen Konfigurieren

    8 Daten- und Netzwerkschnittstellen konfigurieren Konfigurieren Sie Parameter für Schnittstellen und Ports, um den reibungslosen Datenaustausch und die reibungslose Netzwerkkommunikation mit angeschlossenen Geräten zu ermöglichen. Je nach Anschlussart können folgende Parameter konfiguriert werden: • RS485 • Ethernet • Mobilfunknetz • WLAN •...
  • Seite 69: Mobilfunknetz

    Benutzerhandbuch 8 Daten- und Netzwerkschnittstellen konfigurieren Wenn DHCP- und WLAN-Client aktiviert sind, müssen sie sich auf unterschiedlichen Subnetzen befinden, damit es nicht zu Konflikten kommt. Schritt 1 Klicken Sie auf System > Portparameter > Ethernet, um zur entsprechenden Seite zu gelangen.
  • Seite 70: Wlan

    8 Daten- und Netzwerkschnittstellen konfigurieren Benutzerhandbuch Diese Funktion ist ab LOGGER-SV300.001.00.P048 aufwärts verfügbar. Schritt 3 Klicken Sie auf Speichern. --ENDE 8.4 WLAN Konfigurieren Sie die Funknetzwerkeinstellen für den Logger1000. Registerkarte Beschreibung Zum Konfigurieren, ob der Logger1000 eine Verbindung zu Clientseite anderen Wi-Fi-Hotspots oder -Routern herstellen soll.
  • Seite 71: Digitaleingänge (Di)

    Benutzerhandbuch 8 Daten- und Netzwerkschnittstellen konfigurieren Registerkarte Beschreibung Eingebaut Zum Festlegen der AI-Portparameter des Logger1000 Zum Festlegen der AI-Portparameter für externe E/A-Geräte, die Extern an den Logger1000 angeschlossen sind Schritt 1 Klicken Sie auf System > Portparameter > AI, um zur entsprechenden Seite zu gelangen.
  • Seite 72 8 Daten- und Netzwerkschnittstellen konfigurieren Benutzerhandbuch Aktion Umkehraktion Nicht betrieben Keine Befehlsübermittlung. Voraussetzung Überprüfen Sie vor dem Einrichten der DI-Parameter die Konfigurationen der Schutzgeräte: • Normaler Betriebszustand: NO oder NC • Status Wiederherstellungsmodus: Manuelle Regelung oder Steuerung „Automatisch“ Schritt 1 Klicken Sie auf System >...
  • Seite 73: Digitalausgang (Do)

    Benutzerhandbuch 8 Daten- und Netzwerkschnittstellen konfigurieren Wenn innerhalb der festgelegten Zeitspanne keine neue DI-Signaländerung erfolgt, führt das System die definierte Aktion Wechselrichteraktion ausgelöst durch DI- Aktion durch. a. Beschreiben Sie im Feld Verwendungszweck, wofür der Digitaleingang genutzt wird. Schritt 3 Klicken Sie auf save.
  • Seite 74 8 Daten- und Netzwerkschnittstellen konfigurieren Benutzerhandbuch Schritt 3 Legen Sie im Modus Manuelle Regelung die entsprechenden Parameter fest. a. Klicken Sie oben rechts auf der Seite auf Manuelle Regelung. b. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Steuermodus die Aktion, die auf eine Änderung des DO-Status folgen soll.
  • Seite 75: Datenkommunikations- Und -Transferprotokolle Konfigurieren

    9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Leiten Sie Gerätedaten an dezentrale oder vor Ort befindliche Überwachungssysteme weiter. Folgende Datenkommunikations- und -transfermethoden zur Übermittlung erfasster Daten an das betreffende Überwachungssystem werden unterstützt. • iSolarCloud • IEC104 • Modbus • Drittanbieter-Portal • Echonet Schritt 1 Klicken Sie auf System >...
  • Seite 76: Iec104-Parameter Festlegen

    9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Benutzerhandbuch b. Wenn nachts keine Daten abgerufen werden müssen, kreuzen Sie bitte Nachtruhe aktivieren an und legen Sie die Startzeit und die Endezeit fest. c. Klicken Sie auf Speichern. --ENDE 9.2 IEC104-Parameter festlegen Übertragen Sie die gesammelten Daten mit dem IEC104-Protokoll an das Überwachungssystem. •...
  • Seite 77: Festlegen Von Iec104-Parametern Mittels Weiterleitungstabelle

    Benutzerhandbuch 9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Tabelle 9-2 Das Blatt „Geräteliste“ Parameter Beschreibung Gerätetyp Gerätetyp Nummer des COM-Ports, an den das Gerät angeschlossen ist; entspricht den Informationen auf der Seite Geräteliste. Com ID Die Parameter sind anhand der örtlichen Gegebenheiten festzulegen.
  • Seite 78: Kommunikationsunterbrechungsschutz Einrichten

    9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Benutzerhandbuch Schritt 2 Öffnen Sie die IEC104-Weiterleitungstabelle mit Microsoft Excel und bearbeiten Sie sie anhand der Anforderungen vor Ort. Schritt 3 Speichern Sie die Weiterleitungstabelle in Excel. Schritt 4 Importieren Sie die Weiterleitungstabelle. a. Wählen Sie IEC104 > IEC105 CFG in der Menüleiste von Excel. Ein Excel-Makrobefehl verarbeitet die .xlsm-Datei und wandelt sie in eine .xml-Datei um.
  • Seite 79: Hinzufügen Eines Gleichartigen Geräts

    Benutzerhandbuch 9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren • Die IP-Adressen der spezifizierten Geräte sind bekannt. Wenn keine weiße Liste konfiguriert ist, akzeptiert der Logger1000 Verbindungen von jeder gültigen IP-Adresse. Die IP-Standardadresse lautet 0.0.0.0. Schritt 1 Rufen Sie die Seite IEC104 > Server auf und klicken Sie auf Einstellung von Weissliste, um das Dialogfeld Einstellung von Weissliste zu öffnen.
  • Seite 80: Festlegen Der Modbus-Parameter

    9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Benutzerhandbuch Für den IEC104-Weiterleitungsdienst werden die Schnittstellen 2404 und 2418 genutzt. Die Schnittstelle 2418 wird standardmäßig mit TLS-Verschlüsselung aktiviert. Die anderen Schnittstellen sowie die TLS-Verschlüsselungen sind standardmäßig deaktiviert. Benutzer können Schnittstelle und TLS- Verschlüsselung jeweils manuell aktivieren oder deaktivieren. Bei nicht gesicherten Schnittstellen gilt: •...
  • Seite 81: Kommunikationsunterbrechungsschutz Einrichten

    Benutzerhandbuch 9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Wenn der Logger1000 (Firmware-Version: P043 oder später) im Modus „Server“ oder „RTU“ arbeitet, wird eine Address for Modbus Forwarding (Adresse für Modbus-Weiterleitung) für den Fall benötigt, dass der Benutzer Daten über Drittanbieter-Software erfassen möchte. Klicken Sie auf Geräte >...
  • Seite 82: Hinzufügen Eines Gleichartigen Geräts

    9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Benutzerhandbuch 9.3.3 Hinzufügen eines gleichartigen Geräts Wenn ein Drittanbietergerät hinzugefügt wird, das als Server fungieren soll, aktualisieren Sie bitte die entsprechenden Geräteinformationen. Schritt 1 Rufen Sie die Seite MODBUS > Kunde auf und klicken Sie auf , um das Dialogfeld Erweiterte Einstellungen zu öffnen.
  • Seite 83: Parameter Für Drittanbieterportal Festlegen

    Benutzerhandbuch 9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Für den Modbus-Weiterleitungsdienst werden die Schnittstellen 502 und 516 genutzt. Die Schnittstelle 516 wird standardmäßig mit TLS-Verschlüsselung aktiviert. Die anderen Schnittstellen sowie die TLS-Verschlüsselungen sind standardmäßig deaktiviert. Benutzer können Schnittstelle und TLS- Verschlüsselung jeweils manuell aktivieren oder deaktivieren. Bei nicht gesicherten Schnittstellen gilt: •...
  • Seite 84 9 Datenkommunikations- und -transferprotokolle konfigurieren Benutzerhandbuch Schritt 4 Nehmen Sie die nötigen Bearbeitungen an der .xml-Datei vor und speichern Sie die Änderungen. Schritt 5 Klicken Sie auf , um das Dialogfeld Erweiterte Einstellungen zu öffnen. Schritt 6 Klicken Sie auf , um die .xml-Datei zu importieren.
  • Seite 85: Geräteadministration

    10 Geräteadministration 10.1 Hinzufügen von SUNGROW Wechselrichtern SUNGROW Wechselrichter können automatisch in der Web-Bedienoberfläche erkannt werden, wobei jedem Wechselrichter eine eindeutige Adresse zugeordnet wird. Voraussetzung • Die Wechselrichter sind anhand einer Seriennummer identifizierbar. • Der Logger1000 ist korrekt mit den SUNGROW Wechselrichtern verbunden.
  • Seite 86: Geräteinformationen Durch Festlegen Von Messpunkten Importieren

    Wählen Sie in der Dropdown-Liste Schnittstelle den Port, an den der Zähler angeschlossen ist. --ENDE 10.2.2 Geräteinformationen durch Festlegen von Messpunkten importieren Wenden Sie sich bezüglich Messpunktkonfigurationsvorlagen bitte an SUNGROW. Schritt 1 Wählen Sie Gerätemodell in der Dropdown-Liste Weiteres. Schritt 2 Wählen Sie Konfigurationsmethode in der Dropdown-Liste Benutzerdefiniert.
  • Seite 87: Geräteparameter Konfigurieren

    Wechselrichterparameter von qualifiziertem Personal konfiguriert werden. Falsche Einstellungen können zur Trennung vom Netz führen und die Energieausbeute beeinträchtigen. HINWEIS Nur Wechselrichter von SUNGROW unterstützen das Einstellen von Parametern über die Web-Bedienoberfläche. Arten von Parametern Beschreibung Wählen Sie das Land bzw. die Region aus, in Anfangsparameter dem/der sich die Energieanlage befindet.
  • Seite 88: Parameter Für Zähler Konfigurieren

    10 Geräteadministration Benutzerhandbuch Arten von Parametern Beschreibung Systemparameter Zum Einstellen der Uhrzeit des Wechselrichters. Zum Anpassen standardmäßiger Schutzparameter Schutzmaßnahmen und von Reaktionen auf allgemeine abnormale Bedingungen. Zum Konfigurieren zusätzlicher Schutzmaßnahmen Schutzparameter (Sonstige) für bestimmte abnormale Szenarien. Leistungsregelungsparamet Zum Anpassen von Parametern im Zusammenhang mit der Kraftwerkseinsatzplanung.
  • Seite 89: Parameter Für Batterien Konfigurieren

    Klicken Sie auf Einstellungen, um die Änderungen zu übernehmen. --ENDE 10.3.3 Parameter für Batterien konfigurieren Voraussetzung • Der mit einer Batterieeinheit ausgestattete SUNGROW Wechselrichter ist angeschlossen und betriebsbereit. Schritt 1 Klicken Sie auf Geräteüberwachung, um zur entsprechenden Seite zu gelangen. Schritt 2 Wählen Sie links in der Geräteliste die dem Wechselrichter zugeordnete Batterie.
  • Seite 90: Parameter Für Dc/Ac-Stromrichtereinheit Konfigurieren

    10 Geräteadministration Benutzerhandbuch Parametertyp Beschreibung Zur Konfiguration der Zeiteinstellungen Systemparameter für den LC. Zur Konfiguration anderer allgemeiner Allgemeine Parameter Einstellungen für den LC. Schritt 1 Wählen Sie Geräteüberwachung. Schritt 2 Wählen Sie aus der Geräteliste auf der linken Seite den zutreffenden LC aus. Schritt 3 Konfigurieren Sie die Parameter für den LC anhand des ESS-Benutzerhandbuchs und der auf dem Bildschirm angezeigten Anleitung.
  • Seite 91: Einstellung Der Wettersensorparameter

    Benutzerhandbuch 10 Geräteadministration Parametertyp Beschreibung Zur Konfiguration der Leistungsregelungsparameter Netzeinspeiseeinstellungen für das ESS- Gerät. Zur Konfiguration der Allgemeine Parameter Energiemanagementeinstellungen für das ESS-Gerät. Zum Senden von Befehlen zum Hochfahren, Herunterfahren oder Geräteanweisungen Wiederherstellen der Standardwerte an das ESS-Gerät. Schritt 1 Wählen Sie Geräteüberwachung.
  • Seite 92: Korrektur Der Energiegesamtproduktion

    10 Geräteadministration Benutzerhandbuch • Umgebungstemperatur (°C): Wählen Sie die Analogeingang-Schnittstelle. Geben Sie die oberen und unteren Grenzwerte für die Umgebungstemperatur in einem Bereich von −100 bis 100 aus. Standardmäßig ist der Wert 0 eingestellt. • Modultemperatur (°C): Wählen Sie die Analogeingang-Schnittstelle. Geben Sie die oberen und unteren Grenzwerte für die Modultemperatur in einem Bereich von −100 bis 100 aus.
  • Seite 93: Hochladen Des Physischen Layouts

    Benutzerhandbuch 10 Geräteadministration dies dazu bei, Signalstörungen zwischen Geräten zu verhindern, und gewährleistet so die Genauigkeit der Datenerfassung. Voraussetzung Firmwareversion Logger1000: P042 oder höher. Schritt 1 Klicken Sie auf Geräte > Geräteliste, um zur entsprechenden Seite zu gelangen. Schritt 2 Klicken Sie auf Automatische Frequenzpunktzuweisung, um das Dialogfeld Messpunkte auswählen zu öffnen.
  • Seite 94: Steuerung Des Sungrow Wechselrichters

    Sie die nötigen Korrekturen an der Vorlagendatei vornehmen und sie erneut hochladen können. --ENDE 10.6 Steuerung des SUNGROW Wechselrichters In der Web-Bedienoberfläche können Sie SUNGROW Wechselrichter aus der Ferne ein- und ausschalten oder zurücksetzen. HINWEIS Die Übermittlung eines Reset- oder Abschaltbefehls an den Wechselrichter kann zur Trennung vom Netz führen und die Energieausbeute beeinträchtigen.
  • Seite 95: Geräte Aktualisieren

    Bearbeiten Sie die Gerätenamen nach Bedarf. c. Klicken Sie auf , um die Datei zu importieren. --ENDE 10.8 Geräte aktualisieren SUNGROW Wechselrichter können über die Web-Bedienoberfläche mit neuer Firmware aktualisiert werden. Voraussetzung Bereiten Sie je nach gewählter Aktualisierungsmethode die benötigten Dateien oder Konfigurationen vor: •...
  • Seite 96: Geräte Löschen

    10 Geräteadministration Benutzerhandbuch Schritt 2 Klicken Sie auf Bitte eine Firmware-Datei auswählen, um eine Aktualisierungsmethode zu wählen. Unterstützt werden die folgenden Aktualisierungsmethoden: • Lokal gespeichertes Updatepaket: Wählen Sie die Firmwaredatei im Ressourcenfenster und verifizieren Sie die entsprechenden Geräte. • Remote Updatepaket: Beziehen Sie das Firmwarepaket über das Tool iConfig und fahren Sie mit der Aktualisierung fort.
  • Seite 97 Benutzerhandbuch 10 Geräteadministration --ENDE...
  • Seite 98: Geräteüberwachung

    11 Geräteüberwachung 11.1 Anlagen- und Gerätebetriebsdaten anzeigen Anlagenbetrieb Auf der Seite Übersicht > Allgemeine Daten können Sie sich die Profilinformationen der Anlage ansehen. • Daten-Index: Zeigt wichtige Betriebsdaten wie die heutige Energieproduktion, die Gesamtenergieproduktion und die Wirkleistungsabgabe in Echtzeit. • Wechselrichter-Echtzeitwerte: Zeigt den Status und die Leistungskennzahlen der Wechselrichtergeräte.
  • Seite 99: Daten Exportieren

    12 Daten exportieren 12.1 Protokolle verbundener Geräte exportieren Protokolle verbundener Geräte können exportiert werden. Voraussetzung • Der Status des Geräts muss „verbunden“ lauten. Schritt 1 Klicken Sie auf Geräte > Wechselrichterprotokoll, um zur entsprechenden Seite zu gelangen. Schritt 2 Wählen Sie den Gerätetyp in der Dropdown-Liste oben links. Schritt 3 Kreuzen Sie die Geräte an und klicken Sie auf Es erscheint ein Dialogfeld, das Aufschluss über den Exportfortschritt gibt.
  • Seite 100: Fehleraufzeichnungsdaten Exportieren

    Schritt 3 Extrahieren Sie die Inhalte der komprimierten Datei in ein lokales Verzeichnis. Schritt 4 Öffnen Sie die .txt-Datei mit iConfig, um sich die Fehleraufzeichnungen des Geräts anzusehen. Das Installationspaket und die Anleitung für iConfig erhalten Sie beim SUNGROW Kundendienst. --ENDE...
  • Seite 101: Leistungsregelung (Pv-Anlage)

    13.1 Funktionsbeschreibung Der Logger1000 kann die Leistungsabgabe an den angeschlossenen Wechselrichter regeln. • Unterstützt die Steuerung der Leistungsabgabe des SUNGROW Wechselrichters. • Unterstützt die geschlossene Leistungsregelung, wobei sich durch den Einsatz eines Zählers mehr Genauigkeit und eine bessere Echtzeit-Performance erzielen lässt.
  • Seite 102: Schnittstellenbeschreibung

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch 13.2 Schnittstellenbeschreibung Der Logger1000 ist mit digitalen und analogen Steuerschnittstellen für den Empfang digitaler und analoger Signale ausgestattet, die von der Kraftwerkseinsatzplanungzentrale gesendet werden. 13.2.1 Digitale Steuerschnittstelle • Die analogen Steuerschnittstellen befinden sich unten am Logger1000. Es gibt fünf Ports für digitale Eingänge.
  • Seite 103: Analogsteuerungsschnittstelle

    Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Abbildung 13-3 Schaltplan der Verbindung zu einer Funkfernbedienung Abbildung 13-4 Schaltplan der Verbindung zu einem Wirkleistungstrockenkontakt Abbildung 13-5 Schaltplan der Verbindung zu einem Blindleistungstrockenkontakt 13.2.2 Analogsteuerungsschnittstelle • Die Analogsteuerungsschnittstellen befinden sich unten am Logger1000 und es stehen insgesamt 4 Analogeingänge zur Verfügung.
  • Seite 104: Drm-Steuerschnittstelle

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch Abbildung 13-6 Analogsteuerungsschnittstelle Tabelle 13-2 Signaldefinition Analogsteuerungsschnittstelle Signal Definition 1+, 1-, 2+, 2-, 3+, 3-, 4+, 4- 4 analoge Eingangskanäle 13.2.3 DRM-Steuerschnittstelle • Die DRM-Steuerschnittstelle befindet sich unten am Logger1000. • Die DRM-Schnittstelle arbeitet mit den Ports DI1 bis DI4 zusammen, um die DRM- Funktion zu implementieren.
  • Seite 105: Leistungsregelungsmodus Auswählen

    Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Regelung mit offenem Regelkreis Die Regelung mit offenem Regelkreis ist nicht auf Rückmeldungen bezüglich der tatsächlichen Abgabe des Wechselrichters angewiesen. Sobald der Data Logger den anfänglichen Leistungsregelungsbefehl übermittelt, finden keine weiteren Anpassungen auf Grundlage der Wechselrichterabgabe statt. Diese Regelungsart eignet sich für Szenarien, die schnelle Anpassungen erfordern.
  • Seite 106: Einstellungen Für Wirkleistungsregelung

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch Modus Beschreibung DRM (Demand Response Management) ist eine Methode DRM-Modus zur Steuerung des Energieverbrauchs, mit der die Last als Reaktion auf Signale aus dem Stromnetz angepasst wird. Geeignet für die Erfüllung bestimmter nationaler oder Ländermodus regionaler Netzvorschriften. Wählen Sie diese Option, wenn die Leistungsanpassung Disposition begonnen hat und der Wechselrichter seinen derzeitigen...
  • Seite 107: Fernregelung Der Wirkleistung

    Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) 13.5.1 Fernregelung der Wirkleistung Wählen Sie das Überwachungs-Backend, das das IEC104- oder MODBUS-TCP-Protokoll als Quelle von Befehlen zur Kraftwerkseinsatzplanung nutzt. Nach Abschluss der Fernkonfiguration der Kraftwerkseinsatzplanung können Benutzer Befehle für die Kraftwerkseinsatzplanung über das Überwachungs-Backend senden. 13.5.1.1 Regelung mit offenem Regelkreis Voraussetzung •...
  • Seite 108: Lokale Wirkleistungsregelung

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch Schritt 4 Spezifizieren Sie im Feld Fehlergrenze den zulässigen Fehlerbereich für das Verhältnis der Differenz zwischen tatsächlicher Wirkleistung und Sollwert relativ zur Nennleistung. Wenn das Verhältnis innerhalb des Fehlerbereichs liegt, gilt der Sollwert durch die Leistungsanpassung als erreicht. Sie sollten diesen Parameter in Echtzeit anhand der Ausgangsleistung des Wechselrichters anpassen.
  • Seite 109: Regelung Mit Geschlossenem Regelkreis

    Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) 13.5.2.2 Regelung mit geschlossenem Regelkreis Voraussetzung • Der aktuelle Regelungsmodus der Wirkleistung ist auf Lokale Leistungssteuerung gesetzt. Siehe 13.4 Leistungsregelungsmodus auswählen. • Für die geschlossene Regelung muss ein Gateway-Zähler zur Leistungsregelung angeschlossen sein. Schritt 1 Wählen Sie Geschlossene Regelung in der Dropdown-Liste Steuerungsmethode. Schritt 2 Wählen Sie in der Dropdown-Liste Energiemessgerät/Transformator auswählen den Zähler oder Transformator für die Leistungsregelung.
  • Seite 110 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch Schritt 5 Geben Sie in der Dropdown-Liste Einspeisestopp an, ob der Logger1000 einen Abschaltbefehl an den Wechselrichter übermitteln soll, wenn die Einspeisung von Energie in das Netz erkannt wird. • Aktivieren: Der Wechselrichter wird abgeschaltet, wenn Einspeiseleistung vom Zähler erkannt wird.
  • Seite 111: Anpassungszeit Und Sollwerte Konfigurieren

    Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Schritt 12 Wenn % ausgewählt ist, wählen Sie bitte in der Dropdown-Liste Einspeisungs-Begrenzungsmethode einen Bezugswert für die Begrenzung der Netzanschlussleistung. • Nennleistung: Berechnen Sie den zu übermittelnden Wert für die Leistungsregelung anhand der Nennleistung des Wechselrichters. •...
  • Seite 112: Wirkleistungsregelung Über Analogeingang

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch Zur Einhaltung von Vorgaben in Sachen Nulleinspeisung oder Rückflussvermeidung setzen Sie den Sollwert auf „0“, woraus hervorgeht, dass der Wechselrichter keine Wirkleistung an das Netz abgeben wird. Allerdings wird zur strikten Regelung der Einspeiseleistung und zur Bewältigung von Lastschwankungen empfohlen, den Sollwert auf eine negative Zahl zu setzen.
  • Seite 113 Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Schritt 6 Tragen Sie je nach Befehlstypen den Sollwertbereich für die Leistungsregelung in die Felder min und MAX ein. • Wenn Befehlstypen auf % gesetzt ist, liegt der Bereich von min und MAX zwischen 0 und 100 %. •...
  • Seite 114: Wirkleistungsregelung Über Digitaleingang

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, wenn der Abtastwert vom AI-Kanal die Obergrenze überschreitet. Schritt 9 Klicken Sie auf Speichern. --ENDE 13.5.4 Wirkleistungsregelung über Digitaleingang Voraussetzung • Der Regelungsmodus der Wirkleistung ist derzeit auf Digitaler Eingang gesetzt. Siehe 13.4 Leistungsregelungsmodus auswählen.
  • Seite 115: Leistungsregelung Über Drm

    Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Zum Löschen der DI-Signalkonfiguration wählen Sie das Kästchen in der ersten Spalte der Zeile und klicken auf Daten löschen. Schritt 7 Klicken Sie auf Speichern. --ENDE 13.5.5 Leistungsregelung über DRM Voraussetzung • Der Regelungsmodus der Wirkleistung ist derzeit auf DRM-Modus gesetzt. Siehe 13.4 Leistungsregelungsmodus auswählen.
  • Seite 116: Überskalierung

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch • Überskalierung • Änderungsrate der Wirkleistung: Der Betrag der Änderung der Wirkleistung im zeitlichen Verlauf. Zum Steuern der Beschleunigung und Verzögerung von Wirkleistung, damit plötzliche Leistungsänderungen nicht das Netz beeinträchtigen. • Steuerzyklus Schritt 4 Wählen Sie das erforderliche Energieversorgungsunternehmen für das Kraftwerk in der Dropdown-Liste Zeitplanungsmodus.
  • Seite 117: Unterbindung Der Leistungsreduzierung Durch Den Wechselrichter

    Richtung Blindleistung an, ob die vom Zähler oder Transformator aufgezeichnete Richtung der Blindleistungsabgabe zum Wechselrichter passt. Standardmäßig gibt der SUNGROW Wechselrichter induktive Blindleistung (positiv) ab, wenn das Netz die Spannung anheben muss. Muss es die Spannung absenken, gibt er kapazitive Blindleistung (negativ) ab.
  • Seite 118: Lokale Blindleistungsregelung

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch • Vorwärtsrichtung: Die am Netzanschlusspunkt aufgezeichnete Richtung der Blindleistung stimmt mit der Blindleistungsrichtung des Wechselrichters überein. • Rückwärtsrichtung: Die am Netzanschlusspunkt aufgezeichnete Richtung der Blindleistung ist der Blindleistungsrichtung des Wechselrichters entgegengesetzt. Schritt 5 Klicken Sie auf Speichern. --ENDE 13.6.2 Lokale Blindleistungsregelung Konfigurieren Sie die Parameter für die lokale Blindleistungsregelung.
  • Seite 119 Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) • Der Regelungsmodus der Blindleistung ist derzeit auf Analogeingang gesetzt. Siehe 13.4 Leistungsregelungsmodus auswählen. • Für die geschlossene Regelung muss ein Gateway-Zähler zur Leistungsregelung angeschlossen sein. Schritt 1 Wählen Sie offene Steuerung oder Geschlossene Regelung in der Dropdown-Liste Steuerungsmethode.
  • Seite 120: Blindleistungsregelung Über Digitaleingang

    13 Leistungsregelung (PV-Anlage) Benutzerhandbuch Abbildung 13-10 Beispiel für die Beziehung zwischen Analogeingangswerten und Sollwerten Schritt 6 Legen Sie je nach Befehlstypen im Feld Schritt den Mindestdifferenzwert zwischen zwei aufeinanderfolgenden Befehlen zur Leistungsregelung fest. Schritt 7 Spezifizieren Sie für den Befehlstypen PF eine Totzone im Feld Hysteresebereich, die den PF bei ±1 hält, damit es nicht zu häufigen plötzlichen Änderungen des Leistungsfaktors kommt.
  • Seite 121: Blindleistungsregelung Über Ländermodus

    Benutzerhandbuch 13 Leistungsregelung (PV-Anlage) • PF: Passt die Leistung anhand des Leistungsfaktors an. Empfohlen für Szenarien, in denen der Wechselrichter ein bestimmtes Leistungsfaktorniveau beibehalten muss. • %: Passt die Leistung anhand eines Prozentsatzes der maximalen Nennleistung des Wechselrichters an. Empfohlen für Szenarien, in denen die Leistungsabgabe anhand der Kapazität des Wechselrichters angepasst werden muss.
  • Seite 122: Deaktivierung Der Blindleistungsabgabe

    Schritt 4 Klicken Sie auf Speichern, um die Änderungen zu übernehmen. --ENDE Wenn die Wechselrichter nach der Rücksetzung des Not-Aus-Schalters im Standby-Modus bleiben, starten Sie die Wechselrichter bitte manuell über Geräteüberwachung > Geräteanweisungen. Wenden Sie sich bei Problemen bitte an SUNGROW.
  • Seite 123: Konfiguration Der Kaskadierten Zeitplanung

    Schritt 1 Öffnen Sie Gerätewartung > Geräteliste. Schritt 2 Klicken Sie auf Gerät hinzufügen, und stellen Sie im Pop-up-Fenster Gerätetyp auf SUNGROW Logger ein. Schritt 3 Wählen Sie in Kaskadierte Zeitplanung den Status der Host-Client- Planungssteuerung aus. • Aktivieren: Hierüber aktivieren Sie die kaskadierte Zeitplanung. Dabei wird das Logger1000-Client-Gerät vom Logger1000-Host-Gerät gesteuert.
  • Seite 124: Leistungsregelung (Energiespeichersystem)

    14 Leistungsregelung (Energiespeichersystem) Im Energiemanagementszenario variieren die Optionen für die Leistungsregelung möglicherweise je nach Firmware-Version des Logger1000. Aktuelle und präzise Angaben sind stets der tatsächlichen Bedienoberfläche zu entnehmen. 14.1 Einstellungen für Wirkleistungsregelung Voraussetzung • Die Web-Bedienoberfläche hat zum Energiemanagementszenario umgeschaltet.7.6 Nutzungsszenario der Web-Bedienoberfläche auswählen 14.1.1 Leistungsregelung über Digitaleingänge Die DI-Leistungsregelung unterstützt DRM- (Demand Response Management) und RSE-/FRE-...
  • Seite 125: Leistungsregelung Über Rse / Fre Rundsteuerempfänger

    Benutzerhandbuch 14 Leistungsregelung (Energiespeichersystem) 14.1.1.2 Leistungsregelung über RSE / FRE Rundsteuerempfänger Der RSE-/FRE-Modus passt Leistung anhand des über potenzialfreie Kontakte empfangenen Steuerungssignals aus dem Netz an und eignet sich für Deutschland und andere Teile Europas. Bei aktivierter RSE-/FRE-Funktion werden Kraftwerkseinsatzplanungssignale vom Netzbetreiber über Digitaleingänge übermittelt.
  • Seite 126 14 Leistungsregelung (Energiespeichersystem) Benutzerhandbuch Not-Aus-Modi Modus Beschreibung Schließen Aktivieren Sie die Not-Aus-Funktion nicht. Wenn die Not-Aus-Funktion aktiviert ist, stellen die Wechselrichter die Einspeisung von Elektrizität in das Netz ein und nehmen Wechselrichter stoppen keine Elektrizität aus dem Netz an. Der Wechselrichter wechselt in den Not-Aus- Zustand.
  • Seite 127: Lokale Leistungssteuerung

    Benutzerhandbuch 14 Leistungsregelung (Energiespeichersystem) --ENDE 14.1.2 Lokale Leistungssteuerung Wenn die Wirkleistung lokal geregelt wird, akzeptiert das System unmittelbar Anpassungsbefehle vom Logger1000. Sie können Parameter bezüglich der Einspeiseleistung konfigurieren, um Rückfluss zu verhindern oder Nulleinspeisung zu erreichen. Bei einer Störung der Kommunikation zwischen Logger1000 und Zähler können Sie die entsprechenden Parameter konfigurieren, um die Leistungsabgabe des Wechselrichters wirkungsvoll zu steuern und aufrecht zu erhalten.
  • Seite 128 14 Leistungsregelung (Energiespeichersystem) Benutzerhandbuch a. Geben Sie im Feld Startverzögerung nach Wiederherstellung der Kommunikation an, wie lange der Logger1000 mit der Übermittlung eines Einschaltbefehls an den Wechselrichter warten soll, nachdem die Kommunikation wieder aufgenommen wird. Schritt 5 Geben Sie in der Dropdown-Liste Einspeisestopp an, ob der Logger1000 einen Abschaltbefehl an den Wechselrichter übermitteln soll, wenn die Einspeisung von Energie in das Netz erkannt wird.
  • Seite 129: Ferngesteuerte Leistungssteuerung

    Benutzerhandbuch 14 Leistungsregelung (Energiespeichersystem) --ENDE 14.1.3 Ferngesteuerte Leistungssteuerung Bei der ferngesteuerten Wirkleistungsregelung empfängt das System Anpassungsbefehle über TCP-Dienste wie Modbus TCP. Das automatische Anpassen der Wirkleistung mittels Fernsteuerung führt zur Deaktivierung aller lokal gewählten Energiemanagementmodi. Die Anpassungen erfolgen über Befehle vom Remote-Backend. Schritt 1 Klicken Sie auf Leistungsregelungsmodus >...
  • Seite 130: Konfiguration Der Kaskadierten Zeitplanung

    Schritt 1 Öffnen Sie Gerätewartung > Geräteliste. Schritt 2 Klicken Sie auf Gerät hinzufügen, und stellen Sie im Pop-up-Fenster Gerätetyp auf SUNGROW Logger ein. Schritt 3 Wählen Sie in Kaskadierte Zeitplanung den Status der Host-Client- Planungssteuerung aus. • Aktivieren: Hierüber aktivieren Sie die kaskadierte Zeitplanung. Dabei wird das Logger1000-Client-Gerät vom Logger1000-Host-Gerät gesteuert.
  • Seite 131: Energiemanagement

    15 Energiemanagement Im Energiemanagementszenario können Sie die Energieverteilung des Energiespeichersystems steuern, indem Sie die Netzanschlussleistung begrenzen, einen Arbeitsmodus wählen und die Wirk- oder Blindleistung anpassen. 15.1 Voraussetzungen 15.1.1 Zähler hinzufügen Voraussetzung • Die Web-Bedienoberfläche hat zum Energiemanagementszenario umgeschaltet. • Der Zähler ist mit dem Logger1000 verbunden. Schritt 1 Wechseln Sie zur Seite Geräte >...
  • Seite 132 15 Energiemanagement Benutzerhandbuch b. Wenn Stromzähler ausgewählt ist, wählen Sie in der Dropdown-Liste Zählernutzung den Zweck des Zählers anhand des tatsächlichen Nutzungsszenarios. • FCAS-Messung:: Dieser Zähler wird zur Netzdatenerfassung für sogenannte Frequency Control Ancillary Services (FCAS) verwendet. Wählen Sie diese Option für Szenarien, bei denen es um die Einbindung in das FCAS- System in Australien geht.
  • Seite 133: Regelung Der Netzanschlussleistung

    Benutzerhandbuch 15 Energiemanagement 15.1.2 Regelung der Netzanschlussleistung Als Erstes müssen Sie die Leistungsschwellenwerte für das Energiespeichersystem festlegen. Die Leistungsschwellenwerte für Bezug und Einspeisung bestimmen die Maximalleistung des Systems im netzgekoppelten Zustand und sorgen so für Systemstabilität und Energieeffizienz. Diese Schwellenwerte beeinflussen den tatsächlichen Umfang der Leistungsregelung. Voraussetzung •...
  • Seite 134: Arbeitsmodi Für Das Energiemanagement Auswählen

    15 Energiemanagement Benutzerhandbuch Schritt 9 Wählen Sie Deaktivieren oder Aktivieren für Stromerzeugungsanlagen Dritter. Je nach dem tatsächlichen Bedarf können die Benutzer auswählen, ob ein Wechselrichter eines Drittanbieters an die Anlage angeschlossen werden soll. Dieser Schritt ist ab LOGGER-SV300.001.00.P044 aufwärts durchzuführen. Schritt 10 Durch die Auswahl von Aktivieren für die Option Stromerzeugungsanlagen Dritter können die Benutzer unter Nennleistung von Stromerzeugungsanlagen Dritter...
  • Seite 135: Eigenverbrauch

    Benutzerhandbuch 15 Energiemanagement Modus Beschreibung Energieressourcen zu einem zentralisierten virtuellen System für die Erzeugung und Verwaltung von Energie bündelt. Geeignet für Szenarien, in denen ein Energiemanagement über externe Systeme benötigt wird. Geeignet für Szenarien, in denen das Energiespeichersystem Zwangsmodusbetri sofort auf Lade- und Entladebefehle reagieren muss.
  • Seite 136: Bedarfssteuerung

    15 Energiemanagement Benutzerhandbuch • Wenn die PV 7 kW erzeugt und die Last 3 kW benötigt, wird der Überschuss von 4 kW zum Laden der Batterien verwendet. • Wenn die PV 10 kW erzeugt und die Last 3 kW benötigt, werden die Batterien mit ihrer Maximalkapazität von 5 kW geladen und die verbleibenden 2 kW in das Netz eingespeist.
  • Seite 137 Benutzerhandbuch 15 Energiemanagement Den Einspeiseschwellenwert festzulegen bedeutet, das Energieniveau für die Einspeisung von Strom in das Netz festzulegen. Wenn das Sonnenlicht zur Deckung des Lastbedarfs ausreicht, können Sie wirtschaftlich von der Einspeisung von Überschussstrom in das Netz profitieren. Wenn es mehr als genug Sonnenlicht gibt, empfiehlt es sich, Schwellenwert bei Stromzuführung (Bedarfssteuerung) so zu konfigurieren, dass überschüssiger Solarstrom zunächst in das Netz eingespeist wird, wodurch sich die Rangfolge ändert, in der das Energiespeichersystem Strom liefert.
  • Seite 138 15 Energiemanagement Benutzerhandbuch zu bewegen, in diesen Zeiten weniger Strom zu verbrauchen, damit das Stromnetz weniger stark belastet wird. In solchen Fällen empfiehlt es sich, Schwellenwert bei Stromzuführung (Bedarfssteuerung) so zu konfigurieren, dass sich die Rangfolge ändert, in der das Energiespeichersystem Strom bezieht. Wenn es nach dem Konfigurieren nicht genug Sonnenlicht gibt und der gelieferte Solarstrom nicht zur Deckung des Lastbedarfs ausreicht, steuert das Speichersystem die Last so, dass der Bezug von Strom aus dem Netz Vorrang hat.
  • Seite 139: Batterienutzungsplan Hinzufügen

    Benutzerhandbuch 15 Energiemanagement Schritt 2 Tragen Sie den maximal zulässigen Wert für die Einspeisung in das Netz in das Feld Schwellenwert bei Stromzuführung (Bedarfssteuerung) ein (voreingestellter Wert: Schritt 3 Klicken Sie auf Speichern. --ENDE 15.2.1.2 Batterienutzungsplan hinzufügen Im Modus „Eigenverbrauch“ können Sie Zeitfenster für das Laden und Entladen der Batterie definieren, damit das System die PV-Produktion in Spitzenzeiten maximal nutzt und die Nutzung von Elektrizität aus dem Netz in Zeiten mit geringer PV-Produktion minimiert.
  • Seite 140 15 Energiemanagement Benutzerhandbuch PV-Produktion nicht ausreicht, bezieht das System Energie aus dem Netz, um den Ladevorgang abzuschließen. Für das Zwangsladen gibt es keinen voreingestellten Zeitwert. • Wenn die PV-Produktion ausreicht, nutzt das System zuerst die PV-Produktion zum Laden der Batterie. Überschüssige Energie wird an die Lasten geliefert. Wenn es immer noch überschüssige PV-Energie gibt, speist das System den Überschuss in das Netz ein.
  • Seite 141 Benutzerhandbuch 15 Energiemanagement Schritt 2 Wählen Sie im Feld Monat auswählen die in Frage kommenden Monate für die aktuellen Einstellungen. Sie können Zeitfenster anhand von Energiebedarfsmustern und jahreszeitlichen Schwankungen für die einzelnen Monate definieren. Schritt 3 Wählen Sie in der Dropdown-Liste Zeitraum den Zeitplan für das Laden und Entladen der Batterie.
  • Seite 142: Zeitplan

    15 Energiemanagement Benutzerhandbuch Wenn die Zeit von 14:00 bis 24:00 als Zeitfenster für Entladen zulassen und von 0:00 bis 8:00 als Zeitfenster für Zwangsladung festgelegt und der Ziel-SOC auf „100 %“ gesetzt wird, sieht die Energieverteilung wie folgt aus: • 0:00 bis 8:00: Wenn der Batterieladezustand unter dem Ziel-SOC liegt, zieht die Batterie Strom zum Laden aus dem Netz, bis die Anforderungen an den Ladezustand erfüllt sind.
  • Seite 143: Auswahl Des Zeitplanmodus

    Benutzerhandbuch 15 Energiemanagement • Wenn die PV-Produktion nicht ausreicht, priorisiert das System das Laden der Batterie. Wenn die Solarstromproduktion den Bedarf der Batterie nicht decken kann, kauft das System Elektrizität aus dem Netz zu. Auch die Verbraucher ziehen Strom aus dem Netz.
  • Seite 144: Vpp-Einsatzplanung (Vpp = Virtual Power Plant)

    15 Energiemanagement Benutzerhandbuch Der Zeitplan für das Laden und Entladen kann so konfiguriert werden, dass er täglich oder nur an bestimmten Wochentagen oder an Wochenenden aktiviert wird. Die Voreinstellung des Zeitplans lautet „tägliche Aktivierung“. • Täglich(Standard): Die Zeitfenster für das Laden und Entladen treten an jedem Tag in Kraft.
  • Seite 145: Zwangsmodusbetrieb

    Schritt 1 Öffnen Sie Gerätewartung > Geräteliste. Schritt 2 Klicken Sie auf Gerät hinzufügen, und stellen Sie im Pop-up-Fenster Gerätetyp auf SUNGROW Logger ein. Schritt 3 Wählen Sie in Kaskadierte Zeitplanung den Status der Host-Client- Planungssteuerung aus. • Aktivieren: Hierüber aktivieren Sie die kaskadierte Zeitplanung. Dabei wird das Logger1000-Client-Gerät vom Logger1000-Host-Gerät gesteuert.
  • Seite 146 15 Energiemanagement Benutzerhandbuch Damit im Modus Kaskadierte Zeitplanung das Energiemanagement oder die Leistungsregulierung über ein Logger1000-Client-Gerät erfolgen kann, melden Sie sich zunächst im Logger1000-Host-Gerät des Systems an und deaktivieren Sie für den jeweiligen Client die kaskadierte Zeitplanung. • Deaktivieren: Hierüber deaktivieren Sie die kaskadierte Zeitplanung. In diesem Fall wird das Logger1000-Client-Gerät nicht vom Logger1000-Host-Gerät gesteuert.
  • Seite 147: Steuerung Ladestation

    16 Steuerung Ladestation In industriellen und gewerblichen Szenarien fungieren die Ladegeräte bei der Integration in eine PV-Anlage als intelligente Anschlusslasten. Sie bilden ein intelligentes PV- Ladesystem, das den Wirkungsgrad der PV-Anlage erhöhen und den Ertrag für den Nutzer erhöhen kann. Die Funktion „Steuerung Ladestation“...
  • Seite 148 16 Steuerung Ladestation Benutzerhandbuch Wechse Energy Meter Ladegerät lrichter DTSU666-20 • In dem System können nur Gateway-Stromzähler IDC30E verwendet werden. Jeder IDC180E DTSU666-20 Energy Meter IDC30E hat wird zusammen mit einen zwei Stromtransformatoren Ladestecker und Drittanbi verwendet.。 unterstützt einen eter- Mindestladestro •...
  • Seite 149: Ladeverwaltung

    Benutzerhandbuch 16 Steuerung Ladestation PV-Wechselrichter Energy Meter Ladegerät In dem System IDC30E hat können nur einen Gateway- Ladestecker und Stromzähler unterstützt einen verwendet Mindestladestro werden. Der m von 2 A. Energy Meter IDC180E hat und der zwei Ladestecker Stromtransformat und unterstützt or werden am einen Gateway-Port...
  • Seite 150: Informationen Zum Ladegerät Anzeigen

    16 Steuerung Ladestation Benutzerhandbuch Schritt 3 Wählen Sie rechts die Registerkarte Steuerparameter, um die Steuerparameter des Ladegeräts zu ändern. • Wählen Sie im Feld Ladegerät aktivieren/deaktivieren eine der folgenden Optionen: Aktivieren: Aktiviert das Ladegerät. Bei aktiviertem Ladegerät können weitere Steuerparameter konfiguriert werden. Deaktivieren: Deaktiviert das Ladegerät.
  • Seite 151: Energiesteuerung Des Ladegeräts

    Benutzerhandbuch 16 Steuerung Ladestation Schritt 2 Wählen Sie links in der Geräteliste den das Ladegerät aus, das Sie neu starten möchten. Schritt 3 Klicken Sie rechts auf die Registerkarte Geräteanweisungen und dann auf Neustart, um das Ladegerät neu zu starten. --ENDE 16.3 Energiesteuerung des Ladegeräts Voraussetzung...
  • Seite 152 16 Steuerung Ladestation Benutzerhandbuch sicherstellen, dass das Ladegerät mit der Mindestladeleistung versorgt wird, oder den Ladevorgang beenden, je nachdem, ob eine Entnahme aus dem Stromnetz zulässig ist. Im Lademodus Öko-Modus und kostengünstiges Laden können Sie den Parameter Energieeinkauf zulassen oder nicht konfigurieren. Standardwert: Ja.
  • Seite 153: Wartung Des Data Logger

    Klicken Sie auf Speichern. Schritt 4 Kreuzen Sie Wechselrichter-Timing an, um die Uhrzeit des Logger1000 mit der Uhrzeit angeschlossener SUNGROW Wechselrichter zu synchronisieren. --ENDE 17.2 Aktivierung der Fernwartung Nach dem Aktivieren der Fernwartung können Benutzer für Einstellung und Wartung über den Fernwartungs-Link und Benutzerauthentifizierungsinformationen auf die Web-Bedienoberfläche...
  • Seite 154: Logger1000 Aktualisieren

    17.3 Logger1000 aktualisieren Sie können die Firmware des Logger1000 über die Web-Bedienoberfläche aktualisieren. • Wenden Sie sich bezüglich der für die Aktualisierung benötigten Tools und Quelldateien an SUNGROW. • Die Datei des Aktualisierungspakets muss das Format .zip haben. • Bei Logger1000-Geräten mit der Firmware-Version ab P044 aufwärts kann das Web-System im Einstellungs- und Wartungsmodus zwar auf eine spätere...
  • Seite 155: Neustarten Des Logger1000

    Benutzerhandbuch 17 Wartung des Data Logger --ENDE 17.4 Neustarten des Logger1000 Schritt 1 Klicken Sie auf System > Systemwartung, um zur entsprechenden Seite zu gelangen. Schritt 2 Klicken Sie auf Neustart. Schritt 3 Klicken Sie in der Meldung auf Bestätigen. --ENDE 17.5 Wiederherstellen der Werkseinstellungen Damit werden alle geänderten Einstellungen für den Logger1000 auf den Werkszustand...
  • Seite 156: Zertifikatsverwaltung

    Gerät eingerichtet, über den während des Implementierungsverfahrens auf das Kundennetzwerk zugegriffen wird. SUNGROW kann die Sicherheit vorkonfigurierter Zertifikate weder zusichern noch gewährleisten. • SUNGROW kann beim Einsatz in Diensten die Sicherheit vorkonfigurierter Zertifikate weder zusichern noch gewährleisten. Den Benutzern wird empfohlen, diese durch eigene Sicherheitszertifikate zu ersetzen. •...
  • Seite 157: Benutzerverwaltung

    • Einstellung und Wartung • Systemadministrator • Entwickler-Account Das Entwickler-Account ist allein den Ingenieuren des technischen Supports von SUNGROW vorbehalten. Eine Anmeldung ist erst möglich, nachdem das Konto von einem Administrator-Account aktiviert wurde. Benutzerfunktion Menüberechtigungen Einstellung und Systemadministra Wartung ╳...
  • Seite 158: Werksseitig Voreingestellte Passwörter

    18 Benutzerverwaltung Benutzerhandbuch Benutzerfunktion Menüberechtigungen Einstellung und Systemadministra Wartung Anzeigen der verfügbaren Konten aller ╳ ◯ O&M-Benutzer Erstellen und Löschen von O&M- ╳ ◯ Benutzerkonten ╳ Zurücksetzen des Kontopassworts ◯ Festlegen von Kontenschutz- und ╳ ◯ Sitzungsparametern Aktivierung des Einstellungs- und ╳...
  • Seite 159: O&M-Benutzer Erstellen

    Benutzerhandbuch 18 Benutzerverwaltung Schritt 3 Klicken Sie auf Speichern. Schritt 4 Zum Löschen der verknüpften E-Mail-Adresse oder Telefonnummer aus dem Konto klicken Sie auf Verknüpfung aufheben. --ENDE 18.4 O&M-Benutzer erstellen Sie können zusätzliche Konten für Betriebs- und Wartungsbenutzer erstellen, um den Anforderungen von Betrieb und Wartung zu entsprechen.
  • Seite 160: Kontopasswort Zurücksetzen

    Den privaten Schlüssel können Sie über die mit dem Administratorkonto verknüpfte E-Mail-Adresse oder Telefonnummer beziehen. Wenn das Administratorkonto nicht mit einer E-Mail-Adresse oder Telefonnummer verknüpft ist, wenden Sie sich bitte an den SUNGROW Kundendienst. Schritt 5 Geben Sie das neue Passwort ein und bestätigen Sie.
  • Seite 161: Aktivierung Des Einstellungs- Und Wartungsmodus

    Benutzerhandbuch 18 Benutzerverwaltung • Zeit bis zur Benutzersperre: Legen Sie fest, wie lange es dauern soll, bis ein Konto, das aufgrund fehlgeschlagener Anmeldeversuche gesperrt wurde, automatisch freigeschaltet wird. (Spanne: 10-30; Voreinstellung: 10) Schritt 3 Klicken Sie auf Speichern. --ENDE 18.8 Aktivierung des Einstellungs- und Wartungsmodus Damit F&E-Benutzer auf die Web-Bedienoberfläche zugreifen dürfen, muss der Administrator F&E-Debugging aktivieren.
  • Seite 162: Fehlersuche

    19 Fehlersuche GEFAHR Bei unsachgemäßer Erdung besteht Stromschlag- und Lebensgefahr! GEFAHR Ein schadhaftes Produkt oder Systemstörungen können einen Stromschlag oder Brand verursachen. • Sichtprüfen Sie das Gerät vor der Fehlersuche auf Schäden und andere Gefahren. • Überzeugen Sie sich davon, dass alle Verbindungen fest sind. HINWEIS Starten Sie das Gerät erst dann neu, wenn der Fehler vollständig behoben wurde, damit sich der Fehler nicht ausweitet oder das Gerät Schaden nimmt.
  • Seite 163 Falsche Konfiguration der Datenweiterleitung Backend nicht möglich Überprüfen Sie die Netzwerkeinstellungen. Die Konfiguration des Weiterleitungsprotokolls stimmt nicht. Überprüfen Sie die Einstellungen des Weiterleitungsprotokolls. Wenn sich das Problem nicht mit Hilfe dieser Fehlersuchschritte beheben lässt, wenden Sie sich bitte an SUNGROW.
  • Seite 164: Regelmäßige Wartung

    Verrichten Sie keine Wartungsarbeiten, die nicht in diesem Handbuch aufgeführt sind, damit es nicht zu einem Stromschlag kommt. Wenden Sie sich bezüglich der Durchführung von Wartungsarbeiten bei Bedarf an SUNGROW. Andernfalls sind die verursachten Schäden nicht durch die Garantie abgedeckt.
  • Seite 165 • USB 1: Wenn am Gerät ein Ausnahmezustand auftritt und es nicht ordnungsgemäß funktioniert, wenden Sie sich an das qualifizierte Wartungspersonal von Sungrow. Unsere Mitarbeiter ersetzen das System über die USB-Schnittstellen zur Wiederherstellung. • USB 2: Reserviert für die interne Verwendung durch F&E-Mitarbeiter bei der Inbetriebnahme von Funktionen.
  • Seite 166: Schnellabschaltung Auf Modulebene

    20 Regelmäßige Wartung Benutzerhandbuch 20.3 Schnellabschaltung auf Modulebene Die Schnellabschaltung auf Modulebene sorgt dafür, dass PV-Module bei Wartungsarbeiten oder im Notfall schnell und sicher deaktiviert werden können, was die Gesamtsicherheit des Systems verbessert. Voraussetzung • Optimierer oder Abschaltvorrichtungen mit Schnellabschaltfunktion sind bereits in den aktuellen PV-Anlagen verbaut.
  • Seite 167 Benutzerhandbuch 20 Regelmäßige Wartung Schritt 2 Trennen Sie alle an den Logger1000 angeschlossenen Kabel. Schritt 3 Bauen Sie den Logger1000 aus und installieren Sie den neuen an derselben Stelle. Siehe 4.4 Montage des Data Logger. Schritt 4 Schließen Sie die Verkabelung anhand der Geräteanschlusskonfiguration des ursprünglichen Logger1000 an.
  • Seite 168: Anhang

    21 Anhang 21.1 Technische Daten Logger1000 Kommunikation Max. Anzahl der Geräte Maximal 30 Kommunikationsports RS485-Schnittstelle Ethernet 1 x RJ45, 10/100/1.000 Mbit/s Digitaler Eingang 5, max. 24 VDC Analogeingang 4, unterstützen 4~20 mA oder 0~10 VDC Drahtlose Kommunikation LTE (FDD): B1, B3, B5, B8 LTE (TDD): B38, B39, B40, B41 TD-SCDMA: B34, B39 4G-Kommunikation...
  • Seite 169: Anforderungen An Die Kabelführung

    Benutzerhandbuch 21 Anhang Logger1000 Höhe über dem ≤ 4.000 m Meeresspiegel Schutzart IP20 Mechanische Parameter Abmessungen (B x H x T) 200 x 110 x 60 mm Gewicht 500 g Befestigungsart Hutschienenmontage/Wandmontage Allgemeine parameter Programm für die erneuerung der 10 jahre zeiteinhaltung 21.2 Anforderungen an die Kabelführung Im System verwendete Kabel umfassen im Allgemeinen Stromkabel und Kommunikationskabel.
  • Seite 170: Qualitätssicherung

    Servicearbeiten durch oder ersetzt das Produkt durch ein neues. Nachweis Während der Gewährleistungsfrist muss der Kunde die Rechnung mit Kaufdatum für das Produkt vorlegen. Des Weiteren muss der Markenname am Produkt unbeschädigt und lesbar sein. Andernfalls ist SUNGROW berechtigt, die Einhaltung der Qualitätsgarantie zu verweigern. Zustand •...
  • Seite 171: Kontaktinformationen

    Benutzerhandbuch 21 Anhang Für fehlerhafte Produkte wird in obigen Fällen ein kostenpflichtiger Wartungsservice im Ermessen von SUNGROW angeboten, sofern der Kunde eine Wartung wünscht. 21.4 Kontaktinformationen Sollten Sie Fragen zu diesem Produkt haben, kontaktieren Sie uns bitte. Wir benötigen die folgenden Informationen, um Ihnen die bestmögliche Unterstützung zu bieten: •...
  • Seite 172 Sungrow Power Supply Co., Ltd. www.sungrowpower.com...

Diese Anleitung auch für:

Logger1000b

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