Kalibrierfunktionen V – Hz
Funktionsbeschreibung, Anwendungen
Zur Auswahl stehen Ihnen 10 Thermoelementarten, die Sie über
nach IEC/DIN spezifizierte Temperaturbereiche simulieren kön-
nen. Sie haben dabei die Wahl, die intern gemessene Vergleichs-
stellen-Temperatur zu verwenden oder die Temperatur einer
externen Vergleichsstelle –30 bis +60 C numerisch einzugeben.
Wichtige Hinweise zur Referenztemperatur
Die interne Referenztemperatur wird laufend mit einem eingebau-
ten Temperatursensor gemessen.
Bei Kalibriergegenständen mit Thermoelement-Messeingang wird
die Referenz-Temperatur in der Regel am Anschluss für das Ther-
moelement gemessen.
Die beiden Messungen können verschieden sein und ihre Diffe-
renz geht bei der Simulation des Thermoelements voll als Fehler
ein. Folgende Methoden helfen, diesen Fehler zu reduzieren:
a) Die Verbindung vom Kalibriergegenstand an die Buchsen des
Kalibrators erfolgt mit Ausgleichsleitung für das zu simulie-
rende Thermoelement.
b) Sie messen mit einem präzisen Temperatur-Messgerät die
Temperatur am Thermoelement-Anschluss des Kalibrierge-
genstands und geben den Wert als externe Referenz-Tempe-
ratur in den Kalibrator ein. Die Verbindung zwischen Kalibrator
und Kalibriergegenstand erfolgt durch Kupferleitungen.
Die Eingabe der externen Referenztemperatur ist in allen Fällen
nützlich, wo die Temperaturmessung im Kalibriergegenstand über
eine thermostatisierte Vergleichsstelle (Ende der Ausgleichsleitung
des Thermoelements) erfolgt.
50
– – Temp – mA
– mA
An die Kalibratorbuchsen darf in dieser Betriebsart keine
Fremdspannung angelegt werden.
Bei Bedienfehler des Anwenders gegen kurzzeitiges Anle-
gen einer größeren Fremdspannung ist der Kalibrator mit
einer austauschbaren Sicherung geschützt, siehe Kap.
10.3.
Beispiel zu a)
Beispiel zu b)
interne Vergleichsstelle
externe Vergleichsstelle
+
–
+
+
Klemmenblock
Kalibriergegenstand
–
+
Temperaturmes-
sung, z. B. über
Multimeter mit
Temperatursen-
sor
Kalibriergegenstand
GMC-I Messtechnik GmbH