KTR Kupplungstechnik
GmbH
D-48407 Rheine
5 Anhang A
Hinweise und Vorschriften für den Einsatz in
5.2 Kontrollintervalle für Kupplungen in
Explosionsgruppe
Für Kupplungen, die in Kategorie 3G oder 3D eingestuft sind, gilt die für den Normalbetrieb
übliche Betriebs- und Montageanleitung. Die Kupplungen sind im Normalbetrieb, welcher
3G
der Zündgefahrenanalyse zugrunde zu legen ist, zündquellenfrei. Es ist lediglich die durch
3D
Eigenerwärmung bedingte und vom Kupplungstyp abhängige Temperaturerhöhung zu
berücksichtigen:
Verdrehspielprüfung und Sichtkontrolle des elastischen Zahnkranzes ist nach Inbetrieb-
nahme der Kupplung erstmalig nach 3000 h Betriebsstunden, spätestens nach 6 Monaten
durchzuführen; außer zentrierte, starre Verbindungsflansche (z. B. Pumpenträger).
Wird bei dieser Erstinspektion unwesentlicher oder kein Verschleiß des Zahnkranzes
festgestellt, so können bei gleichen Betriebsparametern die weiteren Inspektionsintervalle
II 2GD c IIB
jeweils nach 6000 h Betriebsstunden, spätestens nach 18 Monaten vorgenommen werden.
T4, T5, T6
Liegt bei der Erstinspektion ein erhöhter Verschleiß vor, wonach schon ein Wechsel des
Zahnkranzes zu empfehlen wäre, ist, soweit möglich, die Ursache gemäß der Tabelle
„Betriebsstörungen" zu ermitteln.
Die Wartungsintervalle sind dann unbedingt den geänderten Betriebsparametern
anzupassen.
Verdrehspielprüfung und Sichtkontrolle des elastischen Zahnkranzes ist nach Inbetrieb-
nahme der Kupplung erstmalig nach 2000 h Betriebsstunden, spätestens nach 3 Monaten
durchzuführen; außer zentrierte, starre Verbindungsflansche (z. B. Pumpenträger).
Wird bei dieser Erstinspektion unwesentlicher oder kein Verschleiß des Zahnkranzes
festgestellt, so können bei gleichen Betriebsparametern die weiteren Inspektionsintervalle
II 2GD c IIC
jeweils nach 4000 h Betriebsstunden, spätestens nach 12 Monaten vorgenommen werden.
T4, T5, T6
Liegt bei der Erstinspektion ein erhöhter Verschleiß vor, wonach schon ein Wechsel des
Zahnkranzes zu empfehlen wäre, ist, soweit möglich, die Ursache gemäß der Tabelle
„Betriebsstörungen" zu ermitteln.
Die Wartungsintervalle sind dann unbedingt den geänderten Betriebsparametern
anzupassen.
V O R S I C H T !
Naben der Ausführung 1.1, 2.0, 2.5, 2.8, 7.5 und 7.8 (ohne Passfedernut) dürfen nur in der
Kategorie 3 eingesetzt werden.
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Bild 24: ROTEX
GS spielfreie Wellenkupplung
Hierbei ist das Spiel, soweit dies durch den Antrieb erlaubt ist, zwischen Kupplungsnocken und dem elastischen
Zahnkranz mittels einer Fühlerlehre zu überprüfen.
Bei Erreichen der Verschleißgrenze Abrieb maximal ist unabhängig von den Inspektionsintervallen der
Zahnkranz sofort auszutauschen.
Schutzvermerk
Gezeichnet:
ISO 16016 beachten.
Geprüft:
ROTEX
Betriebs-/Montageanleitung
explosionsgefährdeten Bereichen
Kontrollintervalle
für ROTEX
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ROTEX
GS spielfreie Wellenkupplung
17.08.11 Kb/Baj
17.08.11 Kb
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GS
explosionsgefährdeten Bereichen
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GS: ∆T = 20 K
Bild 25: ROTEX
Ersatz für:
Ersetzt durch:
KTR-N
45510 DE
Blatt:
27 von 33
Ausgabe:
13
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GS-Zahnkranz
KTR-N vom 19.04.10