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Intewa RAINMASTER Favorit-SC Montage- Und Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
RAINMASTER Favorit-SC
 RM-F45-SC-A
 RM-F55-SC
 RM-F70-SC
 Anhang: Duplex-Anwendung
Montage- und Bedienungsanleitung
WASSER IST UNSER ELEMENT
www.intewa.de
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Intewa RAINMASTER Favorit-SC

  • Seite 1 RAINMASTER Favorit-SC  RM-F45-SC-A  RM-F55-SC  RM-F70-SC  Anhang: Duplex-Anwendung Montage- und Bedienungsanleitung WASSER IST UNSER ELEMENT www.intewa.de...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einleitung und Anwendungsbereich ........................4 1.1 Funktionsweise ............................5 Sicherheitshinweise ............................... 8 Lieferumfang ................................. 9 Technische Daten ..............................10 4.1 Geräteübersicht und Abmaße ........................ 11 4.2. Dimensionierung der Ansaugung ......................12 4.3 Normen, Richtlinien, Prüfungen ......................13 4.3.1 DVGW Anschlusssicher, Trenneinrichtung nach Kategorie 5 ............13 4.3.2 EU - Konformitätserklärung ......................
  • Seite 3 Wartung ................................48 10. Ersatzteile ................................48 11. Zubehör ................................49 12. Gewährleistung..............................51 13. Kontakt / Gerätenummer ............................. 51 Anhang 1.0 Anwendungsbereich für die Duplex-Ausführung für RM-F55/70-SC ............52 Anhang 1.1 Ausführung Ansaugung bei RM-F55/70-SC Duplex ................53 Anhang 1.2 Saugkurve für Duplex-Anwendungen bei RM-F55/70-SC Duplex ............55 RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers.
  • Seite 4: Einleitung Und Anwendungsbereich

    Einleitung und Anwendungsbereich Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres RAINMASTER Favorit-SC (nachfolgend RM-FXX-SC genannt). Der RM-FXX-SC ist eine Pump- und Nachspeisezentrale, die speziell für die Betriebswasserversorgung (z.B. mit Regenwasser, Grauwasser oder Kühlwasser) konzipiert ist. Sie findet ihren Einsatz in großen Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie im Gewerbe- und Industriebereich.
  • Seite 5: Funktionsweise

    Funk>onsweise Automa>kmodus: Regenwasser/Trinkwasser Im AutomaEkmodus (Schalterstellung I) fördert die selbstansaugende Kreiselpumpe Regenwasser aus der Zisterne zu den jeweils geöffneten Verbrauchern. Ist die Zisterne leer, erkennt dies der Schwimmschalter in der Zisterne und schaltet den elektrischen 3/2-Wege-Kugelhahn auf den Trinkwasserbetrieb um. Die Saugleitung ist dann abgesperrt und das benöEgte Brauchwasser wird dem integrierten Nachspeisebehälter entnommen.
  • Seite 6 Abb.: Beispielübersicht einer Regenwassernutzungsanlage 8. Regenwasserzentrale RAINMASTER Favorit 1. Notüberlauf 9. Trinkwasseranschluss mit Flexschlauch und 2. Regenwasserfilter PU RAIN Absperrhahn 3. Schwimmender Ansaugfilter SAU GSAGF 10. Druckanschlussset mit EntlüPungs- und 4. EinlauMeruhigung Absperrhahn 5. Schutzrohr für Saugleitung und 11. Druckleitung zu den Verbrauchern Schwimmschalterkabel 12.
  • Seite 7 Temperaturabschaltung bei zu Wenn die Wassertemperaturen im Pumpentopf (max. 73°C) hoher Wassertemperatur erreicht, schaltet sich die Pumpen automaEsch in Standby. Bei Temperaturabfall schaltet sich die Pumpe automaEsch wieder ein. Leckageerkennung Bei kleinen U ndichEgkeiten oder tropfenden Verbraucher leuchtet die Leckageanzeige auf um den Benutzer zu informieren.
  • Seite 8: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Stromführende Komponenten dürfen einem zugelassenen Elektroinstallateur installiert werden. Bei FehlfunkEonen von elektrischen Geräten, darf das Produkt erst dann wieder in Betrieb genommen werden, nachdem es durch einen zugelassenen Elektroinstallateur repariert wurde. Es besteht Stromschlaggefahr! Der für das Gerät verwendete Steckdosenstromkreis muss über einen Leitungsschutzschalter (in vielen Ländern 16 A) abgesichert sein.
  • Seite 9: Lieferumfang

    Lieferumfang Pump- und Nachspeisezentrale WandbefesEgungsmaterial,  RM-FXX-SC  Montagematerial und Bedienungsanleitung Zubehör A: Zubehör B: Zubehör C:  Trinkwasseranschlussset  Druckanschlussset  Schwimmschalterset RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...
  • Seite 10: Technische Daten

    Technische Daten RM-F45-SC-A RM-F55-SC RM-F70-SC Maße (H x B x T): 595 x 550 x 265 mm 595 x 550 x 265 mm 595 x 550 x 265 mm Gewicht: 24 kg 29 kg 29,5 kg Netzspannung / - 230 V / 50-60 Hz 230 V / 50-60 Hz 230 V / 50-60 Hz frequenz:...
  • Seite 11: Geräteübersicht Und Abmaße

    Geräteübersicht und Abmaße 1. Druckabsperrhahn (1“ IG) 2. Klemmkasten 3. Nachspeisebehälter 4. TrinkwassernachspeisevenEl 5. Kreiselpumpe NU VOS 45S /55S / 70S 6. 3/2-Wege-Kugelhahn mit Anzeige 7. Saugleitungsanschluss (1“ IG) 8. EntlüPungshahn 9. Notüberlaufanschluss (DN50) Abb.: Geräteabmaße und Baugruppenübersicht RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...
  • Seite 12: Dimensionierung Der Ansaugung

    4.2. Dimensionierung der Ansaugung In der Praxis ist eine Kreiselpumpe aufgrund von U nterdruckverlusten (Rohrreibung, Ansaughöhe) nur in einem gewissen Bereich selbstansaugend. In diesem Betriebsbereich schaZ es die Pumpe selbstständig die Saugleitung (z.B. bei der ErsEnbetriebnahme) zu entlüPen. Die Ansaugkennlinie zeigt die Abhängigkeit von Ansauglänge zu Ansaughöhe.
  • Seite 13: Normen, Richtlinien, Prüfungen

    Normen, Richtlinien, Prüfungen 4.3.1 DVGW Anschlusssicher, Trenneinrichtung nach Kategorie 5 Der RM-Fxx-SC erfüllt die Norm für Regenwassernutzungsanlagen DIN 1989-4 „Bauteile zur Steuerung und Nachspeisung“. Das DVGW-Prüfzeichen bestäEgt den notwendigen “Freien Zulauf“ gemäß DIN EN1717 zur sicheren Trennung vom Brauchwasser zum Trinkwasseranschluss, der im RM- Fxx–SC integriert ist.
  • Seite 14: Eu - Konformitätserklärung

    4.3.2 EU - Konformitätserklärung RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...
  • Seite 15: Übersicht Der Baugruppen

    Übersicht der Baugruppen Der RM-FXX-SC ist modular aufgebaut. Jede Baugruppe ist einzeln austauschbar. Baugruppe Kreiselpumpe für RM-F45-SC-A ③ ④ ② ① ① Sauganschluss ② Druckanschluss ③ RückschlagvenEl / Befüllstutzen ④ Anzeige und Tastaturfeld Abb.: Pumpenanschlüsse und Display RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...
  • Seite 16: Anzeige Und Tastenfunktionen

    5.1.1 Anzeige und Tastenfunk>onen Störung Störung Störung Störung Störung Netzspannun Motor Leckage Trockenlauf Drucksenso Abb.: Anzeigenfeld RM-F45-SC-A TASTE FU NKTION Start / Stop Die Pumpe schaltet zwischen Standby und Stop um, wenn betäEgt wird. Die Pumpe startet im Standby (Pumpenmodus) automaEsch, wenn der Druck unter den eingestellten Einschaltdruck fällt.
  • Seite 17: Parametereinstellungen

    5.1.2 Parametereinstellungen Hinweis: Bei dieser Pumpe ist keine Parametereinstellung wie bei RM-F55/70 vorhanden. RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...
  • Seite 18: Explosionszeichnung

    5.1.2 Explosionszeichnung Bezeichnung Bezeichnung NV-45 BR 6302 Kugellager 6302 NV-45 BR 6201 Kugellager 6201 NV-45 GLD Gleitlagerdichtung NV-45 LA REFLEX-LuPabscheider NV-45 LR1 Diffusor, Leitrad 1 NV-45 LR2 Diffusor, Leitrad 2 NV-45 IMP Impeller NV-45 PC Pumpencontroller NV-45 PD Pumpendisplay 49-52 NV-45 RSV RückschlagvenEl NV-45 DS...
  • Seite 19: Baugruppe Kreiselpumpe Für Rm-F55/70-Sc

    Baugruppe Kreiselpumpe für RM-F55/70-SC ① ② ③ ④ ① Anzeige und Tastaturfeld ② Druckanschluss ③ Druckanschluss alternaEv ⑤ (mit Stopfen verschlossen in der RM-F-Anwendung) ④ Buchse für Signalkabel bei der DU PLEX Anwendung ⑤ Sauganschluss mit RückschlagvenEl Abb.: Pumpenanschlüsse und Display 5.2.1 Anzeige und Tastenfunk>onen Betriebsdruck Einstelldruck...
  • Seite 20: Funktion

    TASTE FUNKTION Arbeitsdruck anzeigen und einstellen Drücken Sie einmal die Einstelltaste oder , um den eingestellten oder Arbeitsdruckwert anzuzeigen. Mit weiterem Druck von oder erhöht oder verringert sich der Arbeitsdruckwert um jeweils 0,1 bar. Dabei blinkt der Druckwert. Mit der Taste wird die Einstellung gespeichert, dies erfolgt auch automaEsch nach 20 Sekunden ohne Eingabe.
  • Seite 21: Parametereinstellungen

    5.2.2 Parametereinstellungen Hinweis: Die Standard-Werkseinstellungen [FS] der Pumpen sind opEmale Werte, die für die meisten Anwendungsbedingungen geeignet sind. In der Regel ist es nicht notwendig, die Einstellungen zu ändern. Falls doch, sollte dies unter Anleitung von Fachpersonal erfolgen, da andernfalls auPretende Schäden nicht unter die Gewährleistung fallen.
  • Seite 22 [Bereich: -10°C ~ +10°C] Zum Einstellen der StarGemperatur des Gefrierschutzes. [FS: 5°C] Die Pumpe schaltet sich automaEsch ein, wenn die Wassertemperatur im Pumpengehäuse auf diesen Wert sinkt, um zu verhindern, dass das Wasser einfriert und das Pumpengehäuse beschädigt. FunkEoniert nur, wenn B14 akEviert ist ("00").
  • Seite 23 [Bereich: 10-180 Sekunden], Parameter Nachlaufzeit: Zeit, die benöEgt wird, bis die Pumpe beim Trockenlauf FS: 180] stoppt. NavigaEon: Drücken Sie > oder > [B04] > > Wert eingeben [10-180] > zum Speichern. [00: AkEvieren 01: DeakEvieren] AkEvieren oder deakEvieren Sie die automaEsche SchutzfunkEon, wenn die [FS: 00] Pumpe arbeitet Der Druck unterliegt unregelmäßigen Schwankungen.
  • Seite 24: Explosionszeichnung

    5.2.3 Explosionszeichnung Pos. Code Bezeichnung 04-09 NV55/70-NRV RückschlagvenEl inkl. Dichtungen NV55/70-PS Drucksensor NV55/70-ADG Drucktank 19-21 NV55/70-LA LuPabscheider mit Dichtung 22-23 NV55/70-LEIT-A Leitradabdeckung mit O-Ring NV55/70-LEIT Leitrad NV55/70-LAU F Laufrad NV55/70-S-LEIT Start-Leitrad NV55/70-A-LEIT Ausgang-Leitrad 29-30 NV55/70-GLD Gleitlagerdichtung NV55/70-KL Kugellager NV55/70-CON01 Pumpencontroller Abb./Tab.: Explosionsdarstellung und Ersatzteilliste für RM-F55/70-SC RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers.
  • Seite 25: Baugruppe Nachspeiseeinrichtung

    Baugruppe Nachspeiseeinrichtung Das SchwimmervenEl hält den Wasserstand im Nachspeisebehälter immer konstant. Der maximale Wasserstand muss beim Schließen SchwimmervenEls ca. 2-3 cm unterhalb Notüberlauhante (4) (Behälterrückseite) sein. Der korrekte Abstand des AuPriebskörpers (5) zur Hebeloberkante ist ab Werk mit 90 mm beim RM-F55/70 VenEl eingestellt. Hinweis: Findet ein Überlauf durch ständiges Nachtropfen des VenEls staG, muss das VenEl entkalkt werden (s.
  • Seite 26: Baugruppe Anschlusselektronik

    Baugruppe Anschlusselektronik Die Anschlusselektronikbox ist oben links auf der Rückwand befesEgt. Auf der PlaEne sind alle elektrischen Komponenten angeschlossen sind. Oben auf der Box befindet sich der Betriebswahlschalter I/II [1] für die Betriebseinstellung AutomaEk- oder Wartungsmodus (FunkEonsbeschreibung s. Kapitel 7.3). ②...
  • Seite 27 Schwimmschalterstellung Wahlschalter elektrischer Kontakt Tab.: Elektrische Schaltzustände von Schwimmschalters und Wahlschalter Der Anschluss des Betriebswahlschalters ist mit Flachstecker ausgeführt. Hinweis: Der Schwimmschalterkontakt ist nicht potenEalfrei! RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...
  • Seite 28: Installationshinweise

    Installa>onshinweise Wandmontage RM-FXX-SC wird beiliegenden Wandhalterung einer Wand monEert. Deckenabstand und die seitlichen Mindestabstände sind zwecks Montage und Wartung einzuhalten. Der RM-FXX-SC wird so in die Wandhalterung eingehängt, dass die vorstehenden Enden des Montagewinkels in die entsprechenden Nuten der Gehäuserückwand greifen. Die mitgelieferten Gummipuffer werden rückseiEg in die unteren Ecken der Metallrückwand eingeschraubt.
  • Seite 29: Anschluss An Die Trinkwasserleitung

    Anschluss an die Trinkwasserleitung Der Anschluss an die Trinkwasserleitung erfolgt über den beiliegenden Flexschlauch mit Absperrhahn. Überwurfverschraubung wird Behälteranschluss verbunden. Hinweis: Der Flexschlauch darf nicht unter Spannung monEert werden. Alle beiliegenden Flexschläuche weisen Überwurf- verschraubungen Flachdichtungen auf. Gummidichtungen müssen verwendet werden.
  • Seite 30: Installation Des Schutzrohres

    Zugänglichkeit zu gewährleisten. U m ein stehendes Wasser im Schutzrohr zu vermeiden, muss das Schutzrohr mit >1% Gefälle zum Tank verlegt werden. Generell sollten alle im Schutzrohr geführten Leitungen durch eine Mauerdurchführung z.B. INTEWA MD100 (Art.-Nr.: 61 00 50) zum Haus hin abgedichtet sein. So wird verhindert, dass bei einem Rückstau Wasser in den Kellerraum gelangen kann.
  • Seite 31: Sauganschluss

    Im Ansaugbereich dürfen keine Flexschläuche eingesetzt werden, da der weiche, innere Gummischlauch sich bei U nterdruck zusammenzieht. Die Ansaugschlauchleitung darf nicht knicken. Daher empfehlen wir den INTEWA SDS 1“ mit Stahlspirale. 6.3.3 Sauganschluss Nachdem die Ansaugleitung ins Haus geführt wurde, wird diese spannungsfrei am RM-FXX-SC angeschlossen.
  • Seite 32: Installation Der Schwimmenden Ansaugung

    6.3.4 Installa>on der schwimmenden Ansaugung Wir empfehlen die Ansaugung in der Zisterne als schwimmende Ansaugung auszuführen. Das Zubehörprodukt SAU GSAGF 1“ (Art.-Nr. 21 01 30) erfüllt diese Anforderung. Das Regenwasser wird hiermit kurz unterhalb der Wasseroberfläche angesaugt. An dieser Stelle ist das Regenwasser am saubersten.
  • Seite 33: Anschluss Des Notüberlaufs

    Anschluss des Notüberlaufs Der RM-FXX-SC wird über einen Notüberlaufanschluss DN 50 an das Entwässerungssystem des Gebäudes angeschlossen. Entwässerungssystem muss einen max. Volumenstrom von 90 l/min dimensioniert sein. Hinweis: Beim Anschluss an das Entwässerungssystem muss die Lage der Rückstauebene beachtet werden, um einen Rückstau Kanalwasser offenen Trichteranschluss...
  • Seite 34: Installation Und Einstellung Des Schwimmschalters

    Installa>on und Einstellung des Schwimmschalters 1. Schwimmschalterkabel 2. Mauerdurchführung 3. Schutzrohr (Gefälle > 1%) 4. schwimmende Ansaugung 5. Kontergewicht 6. Schwimmschalter Das Schwimmschalterkabel wird bei unterirdischen Speichern durch das Schutzrohr zum RM-FXX-SC geführt. Hierzu muss es von der Basissteuerung abgeklemmt werden. Dann wird die Kabelverschraubung auf das Kabel geschoben.
  • Seite 35: Inbetriebnahme Und Betrieb

    Inbetriebnahme und Betrieb Inbetriebnahme des Trinkwasserbetriebs Wartungsmodus wählen = Schalterstellung II Absperrhahn zur Trinkwasserleitung öffnen, damit sich der Nachspeisebehälter mit Wasser füllt. Vorgehen für RM-F45-SC-A Bei der Inbetriebnahme des Trinkwasserbetriebs befüllt sich die Pumpe automaEsch über den Nachspeisebehälter mit Wasser. Ein manuelles Befüllen der Pumpe ist nicht erforderlich! Achtung: Pumpe darf nicht trocken laufen!
  • Seite 36 Flexschlauch mit dem Drucksystem verbinden und den Druckabsperrhahn schließen. EntlüPungshahn öffnen. Wassereimer unter EntlüPungshahn halten und Pumpe durch Einstecken des Netzsteckers starten. (Der 3/2-Wege-Kugelhahn fährt in Trinkwasserstellung, falls er noch auf Regenwasserstellung stand). Wasser solange über den EntlüPungshahn in einen Wassereimer laufen lassen, bis die Pumpe blasenfrei Wasser fördert.
  • Seite 37: Inbetriebnahme Des Regenwasserbetriebs

    Inbetriebnahme des Regenwasserbetriebs Hinweis! Kann die Inbetriebnahme des Trinkwasserbetriebs nicht als erster SchriG erfolgen (wenn z.B. der Trinkwasseranschluss noch nicht vorhanden ist), muss die Pumpe vor dem erstmaligen Starten manuell mit ca. einem Liter Wasser befüllt werden (s. Kapitel 7.1) Erst dann kann die Inbetriebnahme des Regenwasserbetriebs erfolgen! 1.
  • Seite 38 1. EntlüPungshahn öffnen. Wassereimer unter EntlüPungshahn halten und Pumpe durch Einstecken des Netzsteckers starten. (Der 3/2- Wege-Kugelhahn fährt in Regenwasserstellung). Solange den EntlüPungshahn geöffnet lassen, bis blasenfreies Wasser aus dem Regenwasserspeicher gefördert wird und somit alle LuP aus der Saugleitung engernt ist.
  • Seite 39: Betriebsarten

    Betriebsarten Am Betriebswahlschalter wird der AutomaEkmodus oder der Wartungsmodus (Trinkwasser) eingestellt. 7.3.1 Automa>kmodus (Schalterstellung I) Die normale Betriebsart ist der Automatikmodus, der durch Schalterstellung I gewählt wird. In diesem Modus wird automatisch von Regenwasser auf Trinkwasser umgeschaltet, wenn der Schwimmschalter eine leere Zisterne erkennt. Entsprechend den zwei Schaltzuständen des Schwimmschalters können zwei Betriebszustände eingenommen werden, die am Sichtfenster des 3/2-wege-Kugelhahns abzulesen sind (s.
  • Seite 40: Wartungsmodus (Schalterstellung Ii)

    7.3.2 Wartungsmodus (Schalterstellung II) Wartungsmodus wird durch Drücken Schalterstellung II gewählt Dieser Modus wird nur dann eingeschaltet, wenn z.B. Wartungen an der Zisterne durchgeführt werden. Der RM-FXX-SC läuft dann im permanent Trinkwasserbetrieb unabhängig Schwimmschalterstellung. RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...
  • Seite 41: Selbsthilfe Im Störungsfall

    Selbsthilfe im Störungsfall 8.1 Selbsthilfe im Störungsfall bei RM-F45-SC-A 8.1.1 Fehler ohne Displayalarm/ Fehlercode bei RM-F45-SC-A Symptom/Problem Ursache Abhilfe Die Pumpe startet Der Leitungsdruck ist höher Erhöhen Sie den Wert des nicht als der Einschaltdruck der Arbeitsdrucks oder Pumpe. reduzieren Sie den Leitungsdruck, indem Sie einen Verbraucher öffnen.
  • Seite 42: Fehler Mit Display-Alarmanzeige /Fehlercode Bei Rm-F45-Sc-A

    8.1.2 Fehler mit Display-Alarmanzeige /Fehlercode bei RM-F45-SC-A Symptom/Problem Ursache Abhilfe Störung Netzspannung prüfen. Netzspannung Motorstörung Pumpe zur Reparatur einsenden Leckagemeldung Leitung und Verbraucher auf U ndichEgkeit prüfen Trockenlaufmeldung U rsache des Trockenlaufs finden und beheben. Störung Drucksensor Drucksensor austauschen RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...
  • Seite 43 Fehlercode Ursache Abhilfe Phasenverlust Stellen sicher, dass alle Motorkabelverbindungen fest richEg angeschlossen sind. Controller-Überstrom 1.Prüfen Sie, ob der Motor kurzgeschlossen ist oder ob er mit einem Fehler eingeschaltet wird. 2. Ggf. ControllerplaEne austauschen FehlfunkEon des Motors 1.Schalten Sie die Pumpe aus, warten Sie, bis die LED erlöschen, und schalten Sie sie wieder ein.
  • Seite 44: Selbsthilfe Im Störungsfall Bei Rm-F55/70-Sc

    Selbsthilfe im Störungsfall bei RM-F55/70-SC 8.2.1 Fehler ohne Fehlercode bei RM-F55/70-SC Symptom/Problem Ursache Abhilfe Die Pumpe startet Der Leitungsdruck ist höher als der Erhöhen Sie den Wert des nicht Einschaltdruck der Pumpe. Arbeitsdrucks oder verringern sie den Leitungsdruck durch öffnen eines Verbrauchers B01 Parameterwert zu niedrig B01-Parameterwert erhöhen Die Pumpe stoppt...
  • Seite 45 Symptom/Problem Ursache Abhilfe Starke FluktuaEon des Wasserdrucks Ändern Sie den Wert von Wasserknappheit führt zu einer Fehleinschätzung der B05 auf 01 Warnung (P01) Wasserknappheit durch den Regler Ein zu hoher Durchfluss führt zu Verringern Sie den einem zu niedrigen Druck im Parameter von B03 oder Pumpengehäuse fügen Sie ein Drosselventil...
  • Seite 46: Fehler Mit Fehlercode Im Display Bei Rm-F55/70-Sc

    8.2.2 Fehler mit Fehlercode im Display bei RM-F55/70-SC Fehlercode Ursache Abhilfe [U nterspannung] 1. Sobald die Spannung auf 180V ansteigt, wird Eingangsspannung niedriger als die Pumpe automaEsch wieder in Betrieb genommen. 130V(± 10%) 2. MonEeren Sie einen Spannungsstabilisator. [Überspannung] 1. Sobald die Spannung auf 260V abfällt, wird die Eingangsspannung höher als Pumpe automaEsch wieder in Betrieb 280V...
  • Seite 47 [Fehler beim Start] Startvorgang wiederholen Fehler beim Anschluss der 1. Überprüfen Sie den Anschluss, um den Pumpen-einheit Fehler zu beheben. 2. Erneuern Sie das Anschlusskabel. KommunikaEonsfehler 1. den Drucksensor wechseln 2. Ändern Sie den Controller. [Störung 1. Prüfen und ersetzen Sie die Verkabelung. Druckmessumformers] 2.
  • Seite 48: Wartung

    (Bei einer Reparatur der Pumpe, wenn das Gehäuse geöffnet wird, kann es mit 2 bar vorgespannt werden. Bei sehr starren und kurzen Leitungen kann es zu Regelschwankungen und Durchlaufen der Pumpe kommen. Dann empfehlen wir ein externes Ausdehnungsgefäß (z.B. INTEWA ADG-05).
  • Seite 49: Zubehör

    Ergänzung für die RM-FXX-SC Regenwasserwerke. Mauerdurchführung DN100, Art.-Nr. 610050 Die INTEWA Mauerdurchführung MD-100 ist speziell für die Regenwassernutzung von INTEWA entwickelt. Sie dichtet das Innere der Rohrverbindung zwischen Zisterne und Haus mit Saugleitung, Kabel und weiteren Leitungen gegen ZugluP und Rückstauwasser...
  • Seite 50 150. SDS-Saugschlauch 1 ½ Zoll mit Stahlspirale, Art.-Nr. 610028 Der INTEWA SDS Saugschlauch 1 1/2 “ ist speziell von INTEWA für die RAINMASTER Favorit entwickelt. So kann die Saugleitung bequem und sicher aus einem Stück von der Ansaugfilterung bis zum RAINMASTER Favorit verlegt werden ohne kriEsche Übergangsstücke...
  • Seite 51: Gewährleistung

    Gewährleistung Für dieses Gerät übernimmt die INTEWA GmbH die gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten, gerechnet ab Kaufdatum. Zum Nachweis dieses Datums bewahren Sie biGe den KauMeleg auf. Innerhalb der Gewährleistungszeit leistet die INTEWA GmbH nach eigener Wahl Gewährleistung durch Werksreparatur oder Ersatzlieferung.
  • Seite 52: Anhang 1.0 Anwendungsbereich Für Die Duplex-Ausführung Für Rm-F55/70-Sc

    Anhang 1.0 Anwendungsbereich für die Duplex-Ausführung für RM-F55/70-SC Bei großen Objekten, bei denen es auf höchstmögliche Versorgungssicherheit und Komfort ankommt, können die drehzahlgesteuerten RM-F55-SC und RM-F70-SC in einer redundanten Duplex- Ausführung eingesetzt werden. Es laufen dann zwei RM-FXX-SCs von gleichem Typ im Parallelbetrieb. Die vollautomaEsche Parallelsteuerung erfolgt über das Datenkabel.
  • Seite 53: Anhang 1.1 Ausführung Ansaugung Bei Rm-F55/70-Sc Duplex

    Anhang 1.1 Ausführung Ansaugung bei RM-F55/70-SC Duplex Bei der Duplex-Ausführung besteht die Möglichkeit mit einer zentralen Ansaugung 1 ½“ (INTEWA SAGF 1 ½“) aus der Zisterne anzusaugen oder jedes Gerät mit einer Ansaugung auszustaGen (INTEWA SAGF 1“.) Abb. Anschlussfi:nge Saugfilter SAUGSAGF 1 1/2 Zoll...
  • Seite 54 Ist die Ansaugleitung zu lang und/oder Ansaughöhe zu hoch, muss ein Hybridbehälter eingesetzt werden, aus dem die Pumpenanlage das Wasser ansaugen kann. Der Hybridbehälter wird mit einer Ladepumpe aus dem Hauptspeicher versorgt. Abb.: Beispielübersicht mit Duplex-Ausführung RM-FXX-SC mit Zentral Ansaugung, Hybridbehälter Ladepumpe im Speicher Legende: 1: Regenwasserfilter PU RAIN...
  • Seite 55: Anhang 1.2 Saugkurve Für Duplex-Anwendungen Bei Rm-F55/70-Sc Duplex

    Abb.: Hybridspeicherausführungen in 350L (links) und 1100 L (rechts) Anhang 1.2 Saugkurve für Duplex-Anwendungen bei RM-F55/70-SC Duplex Das Druckleitungssystem muss entsprechend dem max. Volumenstrom dimensioniert sein. Diagr.: Druckkennlinie für RM-F55/70-SC Duplex Wir empfehlen folgende LeitungsquerschniGe für die Zentralverrohrung: Druckleitung Trinkwasserleitung Saugleitung RM-F55/70-SC 1 ½“...
  • Seite 56 RM-F45A/F55/70-SC Anleitung Vers. 3.0b_de...

Diese Anleitung auch für:

Rainmaster favorit rm-f45-sc-aRainmaster favorit rm-f55-scRainmaster favorit rm-f70-scRainmaster favorit-sc rm-f45-sc-aRainmaster favorit-sc rm-f55-scRainmaster favorit-sc rm-f70-sc

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