Beplanken Sie jetzt die Rumpfhälfte mit den Leisten 60 und 61. Nach dem Aushärten des Klebers kann der Rumpf vom
Baubrett genommen werden. Zum Aufbau der anderen Rumpfhälfte ölen Sie den Plan leicht ein, damit er transparent
wird. Die zweite Rumpfhälfte bauen Sie jetzt auf gleiche Weise auf der Rückseite des Planes auf.
Sind beide Hälften aufgebaut, bringen Sie als nächstes die kleinen ca. 1/2 mm tiefen Aussparungen für die Ruder-
scharniere des Seitenruders an. Die Lage der Scharniere geht aus der Seitenansicht des Seitenleitwerks hervor.
Leimen Sie die Verstärkung 62 so hinter eine Spanthälfte 44, dass die Leiste zur Hälfte übersteht.
Überschleifen Sie die Außenseite der Rumpfhälften vorläufig nur grob.
Versuchen Sie dann, die beiden Hälften in einer "Trockenübung" mit den Zungenrohren zusammenzubringen. Die Zun-
genrohre sind absichtlich länger als benötigt, um während des Zusammenbaues etwas Grifflänge zu haben. Verwen-
den Sie zum Verleimen der Rumpfhälften und Zungenrohre einen Epoxikleber mit einer Härtezeit von mindestens einer
1/2 Stunde. Lassen Sie die Zungenrohre auf der Innenseite ca. 10 mm herausstehen, und streichen Sie den Kleber
außen am Rohr an. Geben Sie keinesfalls Kleber in die Zungentaschen, da sonst das Rohr innen verschmiert wird.
Streichen Sie den Kleberand der ganzen Rumpfseite mit Kleber ein, und fügen Sie die Hälften zusammen. Geben Sie
außen an den Rohren Kleber an, und schieben Sie sie voll ein. Der Oberstand wird erst nach dem Aushärten abge-
schnitten. Halten Sie die Rumpfhälften mit Gummiringen und Klebestreifen zusammen, nachdem Sie sich vom geraden
Sitz des Rumpfes überzeugt haben.
Entfernen Sie Klebstoffreste von der Nahtstelle, und kleben Sie Abschlussleiste 63 und Untergurt 64 an.
Setzen Sie die Füllstücke 65, 66 und 67 nach Plan ein.
Leimen Sie Befestigungsmutter 69 in Rippe 68 ein, und kleben Sie die Rippe nach Plan auf.
Verleimen Sie die Füllstücke 70 mit Spant 71, und setzen Sie das Ganze nach Anpassen vor Spant 44. Setzen Sie
nach dem Trocknen die Beplankung 72 und 73 an.
Leimen Sie die Auflageleisten 74 so auf, dass genau in der Mitte Platz für die Führungsleiste 129 bleibt. Setzen Sie den
Nasenklotz 75 aus den beiden Balsastücken zusammen, feilen Sie ihn grob zu, und leimen Sie ihn auf Spant 6.
Legen Sie den Kabinenboden 76 auf, ohne ihn zu verkleben. Passen Sie die anschließend liegende erste Leiste 77 an,
und geben Sie zur Befestigung nur in der Mitte einen kleinen Tropfen Sekundenkleber (Bestell-Nr. 80491) an. Boden-
brett und Leisten dürfen nicht mit dem Rumpf verklebt werden. Setzen Sie weiter Leiste an Leiste nach oben hin an, die
ebenfalls nur in der Mitte mit einem Tropfen Sekundenkleber gehalten werden. Nehmen Sie den Kabinenboden vor-
sichtig ab, und verleimen Sie Leisten und Brett nunmehr gänzlich.
Nach dem Aushärten setzen Sie den Kabinenboden wieder ein und bohren mit 2 mm durch Boden 76 und die Formstü-
cke 30 und 31 durch. Zum Einleimen der Röhrchen 78 wird nur im Rumpf auf 3 mm aufgebohrt. Im Kabinenboden ver-
leimen Sie dann die vorher gebogenen Drahtstücke 79, wie im Plan gezeichnet.
Passen Sie nun die Spanten 81 bis 83 auf den Kabinenboden auf. Legen Sie vorne und hinten ein Stück dünnen Kar-
ton zwischen die Anschlußspanten, damit etwas Spiel für die spätere Lackierung bleibt. Beplanken Sie das Vorderteil
der Kabine mit den Leisten 84. Passen Sie die Kabinenhaube rundum vorsichtig an, ohne sie zu verkleben. Zeichnen
Sie den Ausschnitt auf den Beplankungsleisten an, und schneiden Sie die nach innen stehenden Leisten heraus. Spant
82 wird soweit abgeschnitten, daß er nur noch die Beplankung an den Seiten trägt.
Schleifen Sie jetzt den Rumpf fertig zu. Nach hinten zu können die Planken ruhig etwas stärker abgeschliffen werden.
Eine Wandstärke von 1,5 mm ist ausreichend. Jedes gesparte Gramm am Heck, erspart Ihnen 2 Gramm Ballast.
Passen Sie die Kufe 86 am Rumpf an, und verjüngen Sie sie nach vorn entsprechend der gestanzten Form von Verstei-
fung 87. Kleben Sie beides auf.
Montieren Sie probeweise das Rad mit den Teilen 88 bis 91. Die endgültige Montage erfolgt erst nach der Lackierung.
Setzen Sie die Servobrettchen 92 bis 94 nach Plan ein, nachdem Sie die Ausschnitte entsprechend Ihrer RC-Anlage
ausgeschnitten haben.
Das Loch für den Hochstarthaken bohren Sie nur vor, während der Haken selbst erst nach dem Lackieren eingeleimt
wird.
Seitenleitwerk:
Schneiden Sie den Seitenruderholm 96 nach Plan aus und kleben Sie die Rippen 97 bis 101 rechtwinklig auf. Kleben
Sie die Aufleimer 103 rechts und links auf die Endleiste 102, schleifen Sie sie grob spitz zu, und leimen Sie sie auf die
Rippenenden. Passen Sie dann die Abschlussleiste am unteren Teil des Ruders an.
Nach dem Aushärten können Sie die vorderen Rippen 105 bis 107 und die Nasenleiste 108 ankleben. Mit dem Einset-
zen der Füllklötze 109, 110 der Verstärkung 111, der Beplankung 112, 113, der Rundungsecken 114 und des Ruder-
horns 115 ist der Rohbau des Seitenleitwerkes beendet.
Höhenleitwerk:
Schneiden Sie die Holme 116 und 132 nach Zeichnung zu. Legen Sie Holm 116 eben auf das Baubrett, kleben Sie die
äußeren und inneren Rippen 117 und 118 senkrecht auf, und leimen Sie die Befestigungsplatte 119 gemäß Schnitt K-K
dazwischen. Leimen Sie die Nasenleiste 120 auf die Rippen, und setzen Sie die restlichen Rippen 121 bis 124 ein.
Setzen Sie die Randbogen 125 und die Füllstücke 126 ein, verputzen Sie das Gerippe, und leimen Sie die Beplankung
127 auf.
Bohren Sie die Höhenflosse genau nach Zeichnung mit 3,9 mm durch, ebenso die Führungsleiste 129. Passen Sie die
Leiste der Profilform an, verleimen Sie jedoch noch nicht. Stecken Sie das Führungsrohr durch, und setzen Sie Flosse
und Führungsleiste auf die Rumpfauflage. Schrauben Sie provisorisch das Höhenleitwerk an, und richten Sie alles
rechtwinklig aus. Wenn Sie die Bohrung nicht zu groß gemacht haben, lässt sich das Höhenleitwerk abnehmen, her-
umdrehen und mit Sekundenkleber an der Führungsleiste ankleben.
Das Höhenruder setzen Sie auf gleiche Weise aus den Teilen 132 bis 147 in der Reihenfolge der Nummern zusam-
men.
Seite 2
Klaus Krick Modelltechnik Knittlingen