Bauanleitung Minimoa
Bestell-Nr. 10130
Die Minimoa gehört zu den deutschen Hochleistungssegelflugzeugen, die in der Vorkriegszeit in aller Welt bekannt
waren. Wir konnten das Modell nach Original-Unterlagen aus dem Jahre 1936 rekonstruieren. Sie haben also ein Mo-
dell vor sich, dass vorbildgetreu ausgeführt und historisch richtig ist.
Die Modellkonstruktion ist nicht für Anfänger gedacht. Erfahrungen im Bau von Flugmodellen aus Sperrholz und Balsa
müssen vorliegen. Die Baubeschreibung enthält deshalb nur die wesentlichen Angaben.
Vorbereitung zum Rumpfbau:
Längen Sie die Rumpfgurte 3 + 4 gemäß Bauplan ab, und kleben Sie Sporn 5 an Gurt 4.
Legen Sie die Spanthälften 13 nach Schnitt B-B aneinander, und heften Sie sie auf ein Baubrett. Kleben Sie die Teile
14 bis 16 auf je eine Spanthälfte, und kontrollieren Sie die Ausschnitte für das Zungenrohr 12 auf richtigen Sitz. Kleben
Sie die Abdeckungen 18 auf, ohne die Schlitze für das Zungenrohr zu verschmieren. Die Zungenrohre für den Tragflü-
gel links in Flugrichtung müssen vor den Spanten liegen. Die Zungen für den rechten Flügel liegen hinter den Spanten.
Wenden Sie den Spant auf dem Baubrett und kleben Sie die gleichen Teile, wie vorher beschrieben, auf. Die beiden
Spanthälften dürfen nicht miteinander verklebt werden, da der Rumpf in zwei Hälften aufgebaut wird. Leimen Sie die
Teile 19 bis 21 gemäß Plan ein. Bringen Sie die Bohrungen für die Bowdenzüge an.
Verfahren Sie am Spant 24 genauso wie am Spant 13. Leimen Sie die Auflage 33 auf Spant 32 nach Plan.
Kleben Sie Spant 41 auf Spant 42.
Rumpfbau:
Bauen Sie auf der Seitenansicht die Teile 1 bis 5 auf und heften Sie sie mit Drahtstiften an. Setzen Sie die Spanten 6
bis 13, 23, 24 und 32 rechtwinklig auf, und verleimen Sie sie. Setzen Sie die Verstärkungen 22 und 34 ein, ebenso die
Formstücke 30 und 31. Leimen Sie anschließend die restlichen Spanten 35 bis 44 genau ausgerichtet ein. Biegen Sie
die Leiste 45 vor, und leimen Sie sie ein. Kleben Sie den Radkastenboden 46 und Teil 48 ein. Setzen Sie erst jetzt den
Holm 47 ein.
Kleben Sie die Anschlussrippe 50 an den Spanten an und prüfen Sie die Lage durch Einstecken der Zungenrohre 17
und 18. Passen Sie dann die Blenden 51 und 52 an. Setzen Sie die Füllstücke für den Kabinenboden 53 und 54 nach
Plan ein.
Leimen Sie das Formstück 55 auf die vorher passend geschliffenen Füllstücke und Spanten auf.
Schieben Sie die Bowdenzüge 56 und 57 ein, ohne Sie zu verkleben, da der endgültige Austritt erst nach dem Beplan-
ken fixiert werden kann. Verbinden Sie die Rohre mit Hilfe der Messingröhrchen 57a.
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Klaus Krick Modelltechnik Knittlingen