Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit dafür bedanken, daß Sie sich für diesen programmierbaren Rechner entSchieden haben. Es handelt sich dabei um ein Präzisionsinstrument, das mit Mikro-Elektronik bestückt ist und auch extrem komplexe Rechenabläufe zuläßt. Das wichtigste Merkmal dieses programmierbaren Rechners liegt darin,...
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In dieser Bedienungsanleitung sind die Funktionen und Bedienungsvorgängedes Rechners beschrieben. Bitte lesen Sie daher diese Anleitung aufmerksam durch und machen Sie sich mit allen Funktionen vollständig vertraut, um durch richtige Bedienung jahrelangen und problem- losen Betrieb sicherzustellen. Manuelle Rechenbeispiele 3-3-1 Grundrechenarten 3-3-2 Funk tionsrechnu ngen...
Vor der Verwendung Dieser Rechner beruht fortschrittlichster Technologie und ISt mit elektronischen Prazisionstellen bestückt. Strikte Qualitätskontrollen und vielseitige Inspektionen stellen hohe Zuverlässigkeit sicher. Bitte halten Sie die nachfolgend aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen ein, urn Betriebsstorungen zu vermeiden. • Vorsichtsmaßnahmen Dieser Rechner besteht aus elektronischen Pråzisionsteilen. Den Rechner daher memals selbst zerlegen. Harte Stöße und Erschutterungen vermeiden.
Kapitel 1 Bedienungselemente und ihre Funktion TRACE TRACE STOP • 1 Adapter-Anschluß 5 Stromschalter 9 Ausführungstaste 2 Sichtanzeigefenster Betriebsartentaste Zifferneingabetasten Dezimalpunkttaste 3 Umschalttaste 7 Kontrastregler für Sichtanzeige R Rechenbefehltasten U Funktionstaste A1' Buchstaben tasten 1-1 Bezeichnung der einzelnen Tasten Jede Taste weist drei...
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Tastenbetätigung in der umgeschalteten der Betriebsart GOSUB STEP NEXT GOTO THEN PRINT CZ CZ RETURN STOP DEFM LIST INPUT In der umgeschalteten der Betriebsart dienen die Buchstabentasten als Anweisungstasten, wogegen mit Hilfe der Zifferneingabetasten der jeweilige Programmbereich (Programmspeicher) bezeichnet wird. Tastenbetätigung in der Funktions-Betriebsart FRAC...
' 'T R" Wird angezeigt, worauf ein Prüfprogramm durchgoführt werden kann (Einzelheiten siehe auf Seite 35). Das "TR" Symbol wirdgelöscht, wobei die Programmprüffunktion freigegeben wird. . "DEG't Wird angezeigt, so daß das Argument in Altgrad eingegeben werden muß. "RAD" Wird angezeigt, so daß das Argument im Bogenmaß...
Zifferneingabe/Programmnummerntasten • Diese Tasten sind für die Eingabe der Zahlen in den Computer zu drücken. Bei Dezimalzahlen ist die Taste an der logischen Stelle zu betätigen. In der umschalten der Betriebsart Wird mit den Tasten die Programmnum- mer eingegeben bzw. bei schon eingeschriebenern Programm Wird die eingetastete Programmnummer für die Ausführung aufgerufen.
• Beispiel für alphabetische Anzeige Beispiel für Symbolanzeige Mit Hilfe des an der rechten Seite des Computers angebrachten Reglers kann der Kontrast der Sichtanzeige eingestellt werden. Den Regler in Pfeilrichtung drehen, um den Kontrast zu erhöhen; in entgegengesetzter Richtung drehen, wenn ein geringerer Kontrast gewünscht wird.
Eine DEFM Anweisung Wird auch verwendet, um die Anzahl der zur Verfügung stehenden Speicher zu kontrollieren. Beispiel: Insgesamt 56 Speicher stehen zur Verfügung. Falls bereits eine hohe Anzahl von Programmschritten belegt wurde, dann kommt es zur Fehlerverriege- lung, wenn versucht wird, die Anzahl der Speicher über die Anzahl der noch zur VerfÜgung stehenden Anzahl von Programmschritten hinaus zu erweitern.
Kapitel 2 Vor dem Beginn von Manuelles Rechnen und Programmrechungen werden in der Betriebsart "RUN" durchgeführt (die Tasten Ü@drücken, wodurch RUN angezeigt wird). Das jeweils eingestellte Argument "DEG", "RAD" Oder "GRA" hat keinen Einfluß auf das Rechenergebnis, wenn keine Winkelberechnungen durchgeführt werden.
Wenn das Rechenergebnismehr als 1010 (10,000,000,000) Oder weniger als 10-3 (0.001) beträgt, dann erfolgt die Anzeige automatisch in der halblogarithmischen Schreibweise. Beispiel: 1 2345678900 1010) 2345678EIO Vorzeichen des Exponenten 1mAnschluß an die Mantisse Wird der Exponent mit Vorzeichen angezeigt. Beispiel: 1.234+10000=0.0001234 1.2340 løøøø@...
2-3-2 Abruf des vorhergehenden Rechenergebnisses Ergebnis e inermanuellen OderProgrammrechnung Wird biszur Durchführung der nächsten Rechnung gespeichert. D ieses Ergebniskanndurch DrüCken der Tasteabgerufenwerden. Beispiel: 741+852=1593 2431-1593=838 Bedienung: 741+852 1593 2431-1593 Auch der nach der RechnungangezeigteZahlenwert kann in der darauffolgendenRechnungverwendet werden. Beispiel: (Anschließend an obige Rechnung) Bedienung: 838*2...
Zuerst die Stromversorgung einschalten (ON). In der Sichtanzeige erscheint der Schrift:ag "READY PØ" und der Rechner ist bereit fur die Eingabe. 1. Tasteneingabe Alphabetische Eingabe Beispiel: Eingabe ABC Bedienung: Eingabe SIN Beispiel: Bedienung: Entweder der Eintastenbefehl Oder der alphabetische Befehl kann vervvendet werden. Zahleneingabe Beispiel: Eingabe 123...
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Streichung Den Kursor an die zu streichende Position bringen und die Taste drücken. Mit jedem Druck dieser Taste Wird das über dem Kursor befindliche Zeichen gelöscht, wobei gleichzeitig die rechts davon liegenden Zeichen um eine Stelle nach links bewegt werden. S IIN Beispiel: Streichung von "I"...
Kapitel 3 Manuelles Rechnen 3-1 Erläuterung des manuellen Rechnens Beim manuellen Rechnen werden die Rechenablåufe nicht automatisch mit den vorprogrammierten Formeln durchgeführt. Verschieben der Zahlen von rechts nach links, manuelle Eingabe und rnanueller Abruf Veränderlichen werden als rnanuelles Rechnen bezeichnet. 3-2 Manuelte Rechenvorgänge Addition, Subtraktion,...
Beispiel: Das Ergebnis von 23 x 56 zur Veränderlichen K addieren. Bedienung: K@Ka23056 Mit diese Verfahren kannmanuell d ergleiche Vorgang wie durcheinenProgrammsatz in einemProgramm durchgeführt werden. • Umvor demDrücken der TasteeineBerichtigung vorzunehmen, den Kursorandiezu berichtigende Stelle verschiebenund die richtige Taste drucken (sieheKapitel 2). •...
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Speicherrechnung Beispiel: 7 5+1 2=6. Bedienung: A045@ 54Ø 6.25 23+9 Beispiel : 53-6=47 45x2 99+3=33 Summe Bedienung: M EM 0990 Bei Verwendung dieses Verfahrens können die einzelnen Rechenergebnissenicht unterschieden werden. IJm die einzelnen Ergebnisse zu erhalten, wie folgt verfahren: 99030 •...
3-3-2 Funktionsrechnungen • Trigonometrische Funktionen (sin, cos, tan) und umgekehrte trigonometrische Funktionen (sin- cos-l , tan-I) • Wenn trigonometrische Oder umgekehrte trigonometrische Funktionen verwendet werden, unbedingt das Winkelargument bestimmen. (Falls das Winkelargument nicht geändert werden muß, ist eine Neueingabe nicht erforderlich.) sin 12.3456 0=0.213807 9201...
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ln90 e loge 90) =4.49980967 Beispiel: Bedienung: 4 . 49980967 log456+ln 456=0.4342944819 Beispiel: LOG 4562LN456@ Bedi enu ng: 4342944819 Beispiel : e-2.718281828 (Mit dieser Funktion Wird die Anweisung eingegeben,den entsprechendenZahlenwert aus der Exponentialtabelle abzurufen.) Bedienung: Beispiel : (Berechnung des Antilogarithmus des Zehnerlogarithmus 1,23) Bedienung: 98243652 Beispiel :...
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SonstigeFunktidhén(vr¯ , SGN, RAN#, RND. ABS, INT, FRAC) Beispiel: Bedienung: Beispiel: Es soll "1" für eine positive Zahl, "—1" für ein•e negative Zahl und "O" für eine Null gegeben werden. SGN6@ SGNØ@ Erzeugung einer Zufallszahl (Pseudo-Zufallszahl O < RAN# < 1) Beispiel: Bedienung: Beispiel:...
Kapitel 4 Programmrechnungen Dieser Elektronikrechner verwendet die BASIC (Beginners Ail-purpose Symbolic Instruction Code) Pro- grammiersprache. Es handelt sich dabei um eine sehr einfache problemorientierte Programmiersprache. Merkmale der Programmiersprache BASIC 1. Sehr einfache problemorientierte Programmiersprache, die sich in einigen Stunden erlernen låßt. 2.
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Anzaht der Programmschritte Die Programmschritte werden wie fotgt gezählt 1) Programmanweisung . 1 Schritt/l Anweisung 2) Funktionsanweisung 1 Schritt/l Anweisung 3) Zeilennummer . 2 Schritte/l Zeilennummer 4) Zeichen 1 Schritt/l Zeichen 5) Drücken der Taste nach Tasteneingabe jeder Zeilennummer, um diese im Rechner zu speichern 1 Schritt Beispiel:...
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Zuert Sinddie Anweisungen für Eingabe, Operationund Ausgabe separat z u berücksichtigen, wie es nach- folgend gezeigt ist. Start Start für r (Radius) Berechne Fläche S d$ Ergebnisæ Ende Flußdiagram zeigt d ielogischen A bläufe undgibteineÜbersicht ü ber d asvollständige Programm. Vor demeigentlichen Programmieren s ollte immerein Flußdiagramm erstelltwerden,da bei,komplexen Programmen ein Flußdiagramm alle Abläufe verdeutlicht.
Program • Konstante und Veränderliche (Variable) In der BASIC-Programmiersprache werden als Zeichen die Großbuchstaben ( A bis Z), die Ziffern (O bis 9) sowie einige Symbole verwendet. Konstante Eine Konstante ist ein fester Wert und kann daher direkt in das Programmeingeschriebenwerden. Beispiel: In dem Ausdruck S = Trr...
Zuordnungsanweisung BASIC-Zuordnungsanweisungen werden in der nachfolgend aufgeführten Form eingegeben. Veränderliche = Numerischer Ausdruck Bei BASIC-Zuordnungsanweisungenwerden Ausdrücke mit einer arithmetischen Operation (+, an der rechten Seite als numerische Ausdrücke bezeichnet. Beispiel: In Y = 2XX+3 ist die rechte Seite 2XX+3 ein numerischer Ausdruck.
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• Funktion der @ Taste. Die @ TasteWirdbetätigt,um Programme e inzutasten, Dateneinzugeben O der d asErgebnis b eimanuellen Rechnungenzu erhalten. Beim Programmieren ist die @ Taste nach dem Eintasten jeder Programmzeile zu drücken, um die Programmzeile in den Programmspeicherdes Rechnerszu übertragen. Einschreiben, Änderungen Ergänzungen b zw.
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Die Zeilennummern Sind in Zehnersprüngen im Bereich von 1 bis 9999 einzugeben, um auch nach- träglich Ergänzungen problemlos einfügen zu können. Das Eingeben dieser Ergänzungen kann unsortiert da der Rechner selbst die richtige Reihenfolge herstellt (die Programmzeilen müssenalso in der Ablaufreihenfolge numeriert seiri, können aber in bel iebiger Reihenfolge eingegeben werden).
• Für dieses Programm sind 2 Verändertiche einzugeben. Zuerst Wird der Zahlenwert für die Veränder- liche A eingetastet. 47 @ Danach ist der Zahlenwert für die Verånderliche B einzugeben. STOP STOP Auf diese Art Wird mit Hilfe der@ Taste die mittels INPUT Anweisung programmierte Dateneingabenach dem Eintasten des Zahlenwertes eingegeben.
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a. Teilweise Änderung Beispiel: 1m vorhergehenden Beispiel ist in Zeile 20 die Addieranweisung ' '+' ' in eine Multiplikations- anweisung " X " zu ändern. Bedienung: • Falls der Programmbereich nicht mit PO bezeichnet wurde, die Programm-Nummer PO eingeben. 1 534 _—123456789 •Mit Hilfe...
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• Das aufgeiistete Programm kontrollieren. RERDY PØ LISTO INPUT w=V/2 PRINT RERDY 2. Ergänzung eine Erganzung einzugeben, eine Nurnmer verwenden, die zwischen den Nummern beiden Anweisungen liegt, zwischen die sie elngefügt werden soli. Beispiel: Die Erganzung "U=VX2" ist zwischen Zeile 30 und Zeile 40 im obigen Beispiel einzugeben, wobei die Zeile 40 auf "PRINT V, W, U"...
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• Die Taste verwenden, um "V , zu löschen. 1524 PRINT 1526 END _ * Wir die@Taste n icht g edrückt, dann Wird auch derProgramminhait nicht g eåndert. 1526 * Unbedingtdie Tastedrucken,um denÄnderungsbefehl f ür Zeile Nr. 50 zu löschen. •...
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Den Kursor unter die Ziffer 2 der Zeile 20 bewegen. 1 soo eeeeeeee • Die Nummer 20 auf 35 ändern. 1495 L=SOR Um dieÄnderung abzuschließen,die Tastedrücken, um den Änderungsbefehl zu löschen. 14 95 • Den LIST Befehl verwenden„ um die Programmänderung zu kontrollieren RERDY LIST@ INPUT...
• Fehlerbeseitigung (1) Programmfehlerbeseitigung Das Fehlerbeseitigungssystem dieses Rechners läßt sich grob in die Fehlerbeseitigung mittles Rechner und die Fehlerbeseitigung im Dialogbetrieb mit dem Sichtgerät unterteilen. a. Vollständige Fehlerbeseitigung Programmlogikprüfung. I. Fehlerbeseitigung mittels Rechner b. Teilweise Fehlerbeseitigung Programmzeilen-Einheitsprüfung. Fehlerbeseitigungssysteme n. Fehlerbeseitigung im Dialogbetrieb mittles Sichtgerät Mittels Sichtgerät ist der Programmablauf auf Fehler zu prüfen, indem das automatische Programmüberprüfungsprogramm der BASIC Programmier-...
(3) Fehlerbeseitigung während der Programmausführung Die- Fehlerbeseitigung im Dia)ogbetrieb erfolgt anhand der Fehlerinformationen, die vom Rechner aus- gegeben werden. Falls jedoch kein Fehler angezeigt wird, das Ergebnis aber nicht den Erwartungen ent- spricht, das Programm nochmals ausführen und die einzelnen Rechenvorgange wåhrend des Programmab- laufes kontrollieren.
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Fehlerbeseitigung in der (TRACE) Betriebsart Die Programmausführun erfolgt in der TR Betriebsart( drücken),wobei jede Zeile einzeln ausgeführt W ird und bei einemProgrammhalt d ie Fehlerbeseitigung e infachdurchgeführtwerdenkann. Mit Hilfe desvorhergehende STOP Befehls w ollenwir nun in derTR Betriebsart eineFehlerbeseitigung durchführen. Bedienung: Bezeichnung der RUN Betriebsart..
4-5-1. Programmsprünge und Programmschleifen • Sprungbefehle Sprungbefehle können grob in zwei Befehlsarten eingeteilt werden. Eine Wird als GOTO Anweisung bezeich- net und stellt einen unbedingten Sprungbefehl dar, wogegen die andere als Verzweigung Oder bedingte Sprunganweisung bezeichnet und in Verbindung mit der IF Anweisung verwendet wird. •...
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Ausführung: Eingabe der Datenwerte 15 und 3 sowie 903 und 43. Bedienung: RUN@ 43 @ 38829 Bei diesem Programm Wird durch die am Ende eingefügte GOTO Anweisung auf Zeile 10 ''INPUT A, B" zurückgesprungen. Wenn in diesemBeispieleine Zeilen-Nummernach der GOTO Anweisungeingetastet wird, dann erfolgt der Programmsprungzu dieser Zeilen-Nummer.
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anstelte des " , ' verwendet wird? DasErgebnisist nachfolgend dargestellt. RUNO Bedienung: 38829 In diesem Fall sorgt der (Strichpunkt) dafür, daß bei mehreren Ergebnissen diesesequentieil angezeigt werden. Weiters erscheint in der Sichtanzeige nach jedem Ergebnis eine Leerstelle. Das ''+' ' erscheint nicht an der Vorzeichenstelle,Wird aber in der Rechnungberücksichtigt.
Beispiel 1: GOTO AX IOO GOTO A*IOO In diesemProgramm, wenn A gleich 1, 2 Oder3 ist Für A=l bedeutetGOTO 100 einenProgrammsprung a n Zeile 100 FürA=2 bedeutetGOTO2øØeinenProgrammsprung a n Zeile 200 Für bedeutetGOTO300 einenProgrammsprung a n Zeile 300 Falls A einen anderen Wert als 1, 2 Oder 3 aufweist, dann ist die Sprungadresse unbekannt, so daß...
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daherN gleichO, dannerfolgt der Sprungan Zeile 40. Die sortiertenEr*bnisSähA,B,YC, werdenangezeigt und abgeschlossen, tn diesemProgramm muß N mit O bis 5 werden:jede andere Zahl führt zu Fehler. Wollen wir das obige Programm mit tastächlichen Zahlenwerten durchrechnen. Die Rechnungen sind aufeinanderfolgend einzugeben, w obei die Summensortiert werdensollen (innerhalb von 5 Gruppen).
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• IF AnweOung (Weno•Anweisung) EineIF Aoweisung stellt eineVerzweigüng mit einembedingtenSprungbefehl dar,dessen Ausführung von der Erfüllung bestimmter Bedingungenabhängt. Diese Verzweigung Wird wie folgt im dargestellt. Nein DieseVerzweigungbedeutet,daß bei Erfüllung der IF (Wenny Bedingung der "JA" Weg,bei Nichterfüllung der "NEIN" Wegeingeschlagenwird. Die •IF Anweisung ist daher eine Verzweigung, an der eine Entschei- dung getroffen werden muß, um anhanddesbisherigenE?gebnisses mit dem richtigenProgrammzweig fort- zusetzen.
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erfiilit (JA), dann Wird "THEN" Oder fortgesetzt. Wird die Bedingung nicht erfüllt (NE IN), dann erfolgt die Fortsetzung mit der nächsten Zeile. Wenn Z.B. in Zeile 20 A gleich Oder größer als die Summe von B und C ist, dann kann kein Dreieck gebildet werden, so daß "THEN 70", d.h. der Sprungbefehl an Zeile 70 durchgeführt wird.
Die INPUT Anwekung in Zeile•10Wird für die Eingabe der Start ursprünglichen Oaten verwendet. Die ursprünglichen Daten bestehen aus dem Maximal- und dem Minimalwert. Diese Eirigabe von A werden daher gemeinsam mit den Daten der Zeile 20 und der Zeile 30 verarbeitet, so daß die ursprünglichen Daten dem Maximalwert B und dem Minimalwert C zugeordnet werden.
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Nach dem euklidschen Algorithmus Wird dér zweite Datenblock vom ersten Datenblock subtr-ahiert, worauf das Ergebnis (Differenz) vom zweiten Datenblock subtrahiert wird. Danach ist diese Differenz vorhergehenden Ergebnis zu subtrahieren. Dieser Vorgang ist zu wiederholen, bis die Differenz Null beträgt. Sobald dieser Fall eintritt, entspricht die vorhergehendeDifferenz dem größten gemeinsamenTeiler. Der größte gemeinsame Teiler für die Zahien 63 und 36 ist nachfolgend gezeigt.
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Beispiel 2: Erstellung eines Programms zur Bestimmung des kleinsten Start gemeinsarnen Vielfachen. INPUT Eingabe A und B THEN 1=1+1 GOTO PRINT Bei diesern Programm sind zuerst Daten einzugeben, wobei der ursprüngliche Wert für A mit eins, Nein Ausgabe zwei, drei usw. multipliziert wird, bis das Ergebnis dieser Multiplikation...
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Gemäß Dichotomie Wird >uerst die Hälfte des Datenwertes A bestimmt, wonach das Quådtåt des hafben Datenwertes gebildet und mit dem Wert von A verglicheffwird. Stimmen die beidén Werte nicht überein, dann Wird die Hälfte deshalbenDatenwertes gebildet, wiederumquadriertund mit demWeri A verglichén, bisungefähre Übereinstimmung erzieltist.
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Diese Anweisung befehlt den 4wisclnen ' 'FOR" und NEXT" geschriebenen Vorgang zu wiederholen, wobei die Verändertiche:in Schritten yon t von n bis m zu ändern ist. Wenn die Veränderliche auf m geåndert wurde, setzt dasProgramm mit der nachder "NEXT" Anweisung folgenden Zei.lefort. Das nachfolgende•...
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Beispiel 2 : Er.stellung einesProgramms zur Auflistung der Sinüsfunktionvon 0 bisiI' in Schrittenvon 0.01. DiesesProgramm ist nachfolgendaufgeführt. Start MODE STEP 0.01 14-0 PRINT NEXT u•sgøbe Ende In diesemBeispiel W irddie Sinusfunktion vonObis 1 in Schrittenvon0.01berechnet. F ürdieFQR'NEXL Anweisung kÖnnen0.01 Schritte verwendetwerden, da dieser Rechner intern ein Dezimalsystem verwendet.
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Dieæs Beispiel kann mit einer IF Anweisung durchgeführt werden. Ein Beispiel für ein Programm mit einer IF Anweisung ist nachfolgend aufgefühit. INPUT C=A+B 1-1+1: GOTO PRINT In diesem Programm erhöht die IF Anweisung in Zeile 60 die Veränderliche I und beeinflußt die Funktion der GOTO Anweisung.
4-5-2 Datenfelder Für eindimensionale Datenfelder (Listen) werden die Buchstaben A(i), B(j) usw. verwendet. Da diese Datenfelder sowohl mit den normalen 26 Speichern als auch bei erweiterter Speicherzahl verwendet werden können, Sind die folgenden DatenfeJder-Kompositionen zu beachten. Erweiterte Speicherzahl 196) Wenn Datenfelder auf diese Weiseverwendet werden, dann kann auch der gteicheSpeicher in Abhängigkeit vom Datenfeldargument mehrmals verwendet werden;...
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Beispiel 1: Erstelle ein Programm für die Anzeige des Wertes i in einem eindimensionalen Datenfeld A(i), wenni dieser von 0 auf 9 ändert. Flußdiagramm Die±s Programm istnachfoigend aufgeführt. S tart NEXT PRINT A(N) NEXT Die FOR•NEXT Anweisungen in den Zeilen 10 bis 30 wurden bereits früher erläutert.
4-5-3 Ein-/Ausgabebefehle In diesem Kapitel werden die mit diesem Rechner verwendeten Ein-/Ausgabebefehle beschrieben. • Eingabebefehle Etn Eingabebefehl ist ein Befehl, der fur die Eingabevon Daten wåhrend des Programmablaufesdient und mit Hilfe der INPUT Anweisung Oderden KEY Funktionen eingegebenwird. INPUT Anweisung Die INPUT AnweisungWird verwendet, um manuell Daten für die Veränderlicheneines Programmes einzugeben, wenn während des Programmablaufesin der Eingabewartebedingung in der Sichtanzeige...
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Falls bei dieser INPUT Anweisung Zeichendaten für die numerischen wer#o, tritt Fehler ein. Wird der Fehler mittels Taste gelöscht, dänn Wird wiederum " angezeigtund der Rechnerauf die Dateneingabebedingung geschaltet. Auch die Eingabe für numerische Veränderliche kann als numerischer Ausdruck eingegeben werden. Aufgrund dieser INPUT Anweisung Wird "...
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Jederder in diesen"Klammerri geschriebeöén - tnhaltékahnvetwendetwerden, [ ] Derin diesen klamrnern geschriebene tnhalt kannWeggelassen werden. Diese PRINT Anweisung zeigt den Wert desgnutneriSéh&iAusdrucks Oder die numerische Veränderliche ' gestållte Zejchenfolgeoderzden Inhalt der Zeichenveränderlichenan. bzw. die zwischen Beispiel: INPUT "A=" , A, , B.
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Wird dieses Programm ausgeführt, ergibt sich der folgende Ablauf. Bedienung: RUN@ 2Ø2S 45 @ 8520 725904 Da die beiden unterschiedlichen Ausgaben kontinuierlich an bestimmten Stellen angezeigt werden, Wird das Ablesen erleichtert. nach ' 'CSR" im Programm geschrieben steht, dann Wird dies von der vorbestimmten Position * Falls verwendet, dann erfolgt keine Anzeige, wenn nicht vorher die Anzeige...
4-5-4 Zeichenfunktionen Die ZeiChenfunktionen beziehen sich auf die Zeichenveränderlichen (AS, B$, $ usw.). Diese Funktionen sind jedoch anders zu behandeln, da diese für die Eingabevon Zeichen anstelle von numerischen Werten dienen.DaherbestimmtendieseZeichenfunktionen die Größeder Zeichenveränderlichen, rufen einige Zeichen aus den Zeichenkettender Zeichenveränderlichen a b und über t ragendie in den Zeichenveränder- lichen gespeicherten Zahlen in Zahlenwerte.
Funktion Die VAL Funktion dient für die Umwandlung der Zahlen einer Zeichenveränderlichen in einen numerischen Wert. .(Zeichenveränderliche) Format: Da diese Funktlon, die in einer Zeichenveränderlichen gespeicherten Zahten in einen numerischen Wert umwandelt, kommt es zu einem Fehler, wenn keine Zahlen in der Zeichenveränderlichen gespeichert sind (zum Beispiel "ABC").
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• Grundlagen für Unterprogramme In diesemAbschnittmöchtenwir die Verwendung von Unterprogramrnen anhand tatsachlicher Programm- beispiege erlåutern. Beispiel1: Erstelleein Programm für die Berechnung derOberflåcheund desVolumenseinesregelmäßigen Tetraeders mit der Seitenlånge A mit einer Genauigkeit von drei Dezirnalstellen. Dabei ist das Programm für die Rundung in ein Unterprogramm einzuarbeiten. Hauptprogramm Unterprogramm Start...
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5000 begonnen wird. Ein Unterprogrammist ähnlich zu einem GOTO Befehl (GOTO Anweisung)und Wird als Sprungbefehl angesehen der Unterschiedbestehtdarin, daß das Unterprogrammimmer mit einer RETURN Anweisung endet, so daß nach Ablauf des Unterprogrammszur GOSUB Anweisung des Hauptprograrnms zurück- gekehrt wird. Beispiel 2 : Erstelleein Programmfür die Berechnung der Oberflächeund desVolumenseinesregelmäßigen Tetræders und eines regelmäßigen Oktaeders mit der Seitenlänge A, und zwar mit einer Genauigkeit von vier Dezimalstellen.
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Auch die Verwendung von vielen Unterprogrammen in einem Hauptprogramm ist möglich. Ahntich wie vei Verschachteiungen können bis zu 8 Ebenen verwendet werden. Hauptprogramm Unterprogramm Unterprogramm Unterprogramm Unterprogramm Nach diesem Verfahren können viele Unterprogramme verwendet werden. Hauptprogramm Unterprogramm Unterprogramm Unterprogramm der ersten ersten der ersten Ebene...
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Da die indirekté Adressierung' der GSBAnweisungden Programmsprung ( Unterprogramrn) b estimmt,Wird bei einemWert von eins der Veränderlichendaserste UnterprogrammÅZeile101) aufgerufen.Beträgt der Wert der Veränderlichen zwei, dann erfolgt der Sprung zum zweiten Unterprograrnm (Zeile 1()2) usw. Die indirekte Adressierung erfolgt also in Abhängigkeit vom Wert der Veranderlichen. Beispiel 2 : Unter Verwendungder indirekten Adressierungder GSB Anweisung ist das Programmzur Ermittlung der sortierten Summen neu zu erstellen.
4-5-6 Allgemeine Funktionen Zu den allgemeinenFunktionen zählen die trigonometrischen Funktion (Sinus, Cosinusund Tangens)sowie die eingebavten Funktionen Diese Funktionen können mit Hilfe der Buchstabentastender Tastätur_Oder auch mittels EintåStenbefehl unter Verwendung nur einer Taste (gleich wie bei einem herkömm- lichen elektrooiS(hen Taschenrechner) eingegeben werden.
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Da diese Funktionen gespeichert Sind, können sie auf Tastendruck auch in Programmen verwendet werden. EXP (e) kannniehttffeiner Berechnung bzw. alsMehrfachanweisung v erwendet verden, Beispiel 1: Erstelle ein Programm zur Berechnung der Seiteniänge eines Dreiecks, wenn die Länge der beiden anderen Seiten und der von diesen beiden Seiten eingeschlossene Winkel bekannt Sind. —...
Programme auf das Cassetten-Tonband eines herkömmlichen Cassetten-Recorders überspielt werden. 1stder Cassetten-Recorder m it Fernbedienungsbuchse ausgestattet,dann ist FernsteuerungdesCassetten-Recorders vom Computer FX-700P aus über die Schnittstelle FA-3 möglich. Die Anschlußvorgänge f ür den Cassetten-Recorder und die Bedienungsvorgänge sind der Bedienungsanlei- tung des Modelles FA-3 zu entnehmen.
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Auch wenn bereits Programme in die Programmbereiche eingeschrieben Sind, werden durch das Einlesen aller Programme die alten Programme gelöscht, so daß nur die neuen Programme erhalten bleiben. Sowohl die SAVE A Anweisung als auch die LOAD A Anweisung können nur manuell eingegeben werden. Datenaufnahme Format: ["Dateibezeichnung"]...
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u Drucker An den PB-IOOkann ein exklusiver Mini-Drucker angeschlossen w erden, worauf Programmeund Daten ausgedrucktværdenkonnen. Es ist auch möglich,währendder Ausführungvon Programmen die Rechen- ergebnisse auszudrucken. Anschluß- und Bedienungsvorgänge sind der Bedienungsanleitungdes Mini-Druckers zu entnehmen. Um ein Programmauszudrucken,die Tastenfolge eingeben,um auf die BetriebsartPRINT zu schalten.
Fehleranzeigeliste Code Speicher-Uberlauf e Anzahl der Programmschritte N icht benötigte Programme Oder nicht ausreichend. Programm kann löschen Oder die Anzahl Systemstapel-Uberlauf nicht eingelesen werden. Speicher verringern. Stapel-UberIauf Die Formeln auftrennen einfacher gestalten. Formatfehler im Programm usw. • Linkes rechtes Format Fehler im Eingabeprogramm Syntax-Fehler einer Anweisung...
Liste der Programmanweisungen Bezeichnung Format Funktion Die Daten konnen uber die Tastatur wahrend des Programmablaufes ein- gegeben werdén. Programm- INPUT INPUT Variable Reihe ab auf Wird dabei unterbrochen, die Dateneingabe beendet ist. s. 52 Eteanweisung Das wåhrend des Programmabtaufes und einer Zeichenvariablen zugeord- net.
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Klasifikation Bezeichnung Format Funkiion• Bestimrnt Beginn einer Pro- gramrnschleife, in der der numerische Wert l' von einem Anfangswert el in Schritten [STEP % ] auf einen Endwert ändert. Die Prograrnmschleife Wird 1' Wird eine numerische Variable, tnit Mal wiederholt, e 1, werden dagegen numerische und zwar zwischen den Anweisungen...
$Funktion Dient für die Bezeichnung des Argu- ments in Altgraden (4), im Bogen- MODE MODE maß (5) bzw. in Neugranden (6) für trigonometrische Funktionen. s. 48 Dient für die Eingabe der effektiven Stellenzahl der Dezimalstellen- zahl für die Anzeige der Zahlen- s.
• Stromversorgung Lithium-Batterie (CR2032) x 2 • Leistungsaufnahme Max. 0,02 W Batterie-Lebensdauer Nur Computer —etwa 300 Betriebsstunden • Abschaltautomatik Etwa siebenMinuten nach der letztenTastenbetätigung Wird die Stromversorgung automatisch abge- schaltet. • Zul. Temperaturbereich bis 400C Abmessungen (Y) x 165 (B) x 71 (T) mm Gewicht 118 g (einschließlich Batterien) .72.