Inhaltszusammenfassung für Dell PowerVault 110T LTO2
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Dell™ PowerVault™-Systeme Hinweise zur Leistungsoptimierung bei Bandlaufwerken und Bandbibliotheken w w w . d e l l . c o m | s u p p o r t . d e l l . c o m...
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Die Reproduktion dieses Dokuments in jeglicher Form ohne schriftliche Genehmigung von Dell Inc. ist streng verboten. Marken in diesem Text: Dell, das DELL Logo und PowerVault sind Marken von Dell Inc.; EMC und PowerPath sind eingetragene Marken von EMC Corporation.
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Inhalt ........Einführung Allgemeine Datensicherungshinweise für Hostserver .
Einführung Angesichts der jüngsten Verbesserungen bei den Übertragungsraten für Bandlaufwerke müssen viele Faktoren auf der Hostseite – wie RAID-Konfigurationen und Festplattenspezifikationen – berücksichtigt werden, um zu ermitteln, ob Hostserver und Bandlaufwerk Daten mit der selben Übertragungsrate verarbeiten können. Im Abschnitt „Allgemeine Datensicherungshinweise für Hostserver“...
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Treiber und Firmware. Achten Sie darauf, dass für den SCSI- oder Fibre-Controller und das Bandlaufwerk immer die aktuellsten Treiber- und Firmwareversionen installiert sind. Unter support.dell.com können Sie die jeweils aktuellen Treiber- und Firmwareversionen für Ihr Dell PowerVault-Bandlaufwerk herunterladen. Schließen Sie Bandlaufwerke und Festplatten an getrennten (internen oder externen) Controllern an, die sich an getrennten Host-Bus-Adaptern (HBAs) befinden.
So passt sich etwa das Bandlaufwerk Dell PowerVault 110T (LTO2 und LTO3) beim Beschreiben von LTO-3-Medien an Geschwindigkeiten bis hinunter zu 30 MB/s an. Wenn der Hostserver die Daten nur mit 20 MB/s bereitstellen kann, kommt es zu „Back Hitching“, da das Bandlaufwerk wartet, dass die Datenpuffer wieder gefüllt werden.
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Abbildung 1-1. Single-Channel- vs. Two-Channel-Bandbreite Gemeinsam genutzte LUN Getrennte LUNs Gemeinsame LUN mit Datensicherungs zu sichernden Daten Betriebssystem-LUN -LUN und Betriebssystem SCSI- oder RAID- SCSI- oder RAID- Controller Controller Bandlaufwerk Bandlaufwerk Festplattenleistung Bandlaufwerke schreiben Daten konstruktionsbedingt sequentiell. Sie sind auf konstante Datenzufuhr angewiesen, um den sequentiellen Laufwerkbetrieb aufrechtzuerhalten (d.h.
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Dieses Merkmal ist von entscheidender Bedeutung, wenn sich auf einem Festplattenlaufwerk viele kleine Dateien befinden. Je kleiner die Dateien sind, desto mehr „Suchvorgänge“ muss das Laufwerk durchführen, um sie auf die Platte zu schreiben oder von ihr zu lesen. Deshalb ist das Lesen und Schreiben von Festplatten in der Regel sehr langsam, wenn viele kleine Dateien übertragen werden müssen.
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RAID 0 RAID 0 ist auch unter der Bezeichnung „Striping“ bekannt. Dabei werden zwei oder mehr Festplatten zu einem virtuellen Laufwerk mit einer einzigen logischen Gerätenummer (LUN) zusammengefasst). Dabei wird zu einem Zeitpunkt nicht jeweils nur auf eine Festplatte geschrieben, sondern die Daten werden auf alle Festplatten im Array verteilt. Damit wird der Datendurchsatz auf n Kanäle verteilt (n = die Anzahl der Festplattenlaufwerke im Array), anstatt auf einen einzigen Kanal bzw.
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RAID 1 RAID 1 wird auch als „Mirroring“ bezeichnet. Bei dieser Konfiguration werden dieselben Daten simultan auf zwei Laufwerke geschrieben. Beim Ausfall eines Laufwerks wechselt das System zum Zweitlaufwerk, ohne dass Daten verloren gehen. Bei Datensicherungen mit Bandlaufwerken entspricht die Lesegeschwindigkeit von einem RAID-1-Array etwa der einer einzelnen Festplatte, da die Daten vom Primärlaufwerk gelesen werden.
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RAID 5 Bei einem RAID-5-Array werden Daten im Striping-Verfahren auf Byte-Ebene auf alle Festplatten im Array verteilt. Dies gilt auch für die Fehlerkorrektur- oder Paritätsdaten. RAID-5-Arrays weisen in der Regel eine sehr hohe Geschwindigkeit beim direkten Lesezugriff auf, die mit der Anzahl der Festplatten im Array zunimmt.
Insgesamt ist RAID 0 tendenziell die beste Konfiguration für maximale Lese- und Schreib- geschwindigkeit, bietet jedoch keine Datenredundanz. RAID 1 weist generell die niedrigsten Übertragungsraten auf, weil alle auf das Array geschriebenen Daten gespiegelt und die Daten von einer einzigen Festplatte gelesen werden. RAID 5 erreicht gute Werte bei der Lesegeschwindigkeit, aber nur durchschnittliche Werte bei der Schreibgeschwindigkeit.
SAN-Konfigurationen Fibre-Channel (FC) bietet gegenüber SCSI zahlreiche Vorteile. Zum einen ist es nicht an die für SCSI geltenden Entfernungsbeschränkungen gebunden (LVD-SCSI: 12 m; 2-Gb-FC-Link: 300 m) und ermöglicht höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten. Zum anderen ist FC keine busbasierte Architektur wie SCSI, sondern ein serielles Netzwerkprotokoll, das auch für die Implementierung von Speichernetzwerken (SANs) bevorzugt wird.
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Wenn die Datensicherungslösung beispielsweise den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Laufwerke erfordert, lässt sich die Leistung unter Umständen verbessern, indem die Bandlaufwerke auf unterschiedliche Strukturen verteilt und die Verbindungen geteilt werden. Siehe Abbildung 1-6. Abbildung 1-6. Einheitlicher und aufgeteilter Datenfluss zur Bandbibliothek HOST HOST Fibre-Channel...
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Abbildung 1-7. Datenübertragungs-Engpass vs. Festplatten-Array mit Lastausgleich HOST HOST Fibre-Channel Fibre-Channel Fibre-Channel Fibre-Channel Switch Switch Switch Switch Fibre-Channel Fibre-Channel Bandbibliothek Bandbibliothek Festplatten-Array Festplatten-Array Schließlich können FC-Festplatten-Arrays im SAN auch den im Abschnitt „Konfiguration von Festplatten und RAID-Arrays“ beschriebenen Leistungsbeeinträchtigungen unterliegen. Die Optimierung der Leistungsmerkmale der Festplatten-Arrays hat daher auch direkte Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Datensicherung über das SAN.
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Empfehlungen für die Kabelkonfiguration SCSI-Kabelverbindung zum Host Bandbibliothek mit bis zu sechs Bandlaufwerken Wenn die Bandbibliothek über SCSI an einen Host angeschossen ist, sollten maximal je zwei Laufwerke an einem Bus betrieben werden. Für Bandbibliotheken mit fünf oder sechs Bandlaufwerken sind zusätzliche SCSI-Controller erforderlich, um sicherzustellen, dass der maximale Datendurchsatz nicht durch den SCSI-Bus eingeschränkt wird.
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Datensicherungsanwendung aktivieren, können jedoch bei Bedarf die Überprüfungsleistung verbessern, indem sie die beiden Laufwerke auf zwei verschiedene SCSI-Busse aufteilen. Dies führt bei der Überprüfung zu einer Leistungssteigerung von bis zu 25 Prozent. Abbildung 1-9. SCSI-Verkabelung für Bandbibliothek mit bis zu zwei Bandlaufwerken Abschlusswiderstand Hinweise zur Leistungsoptimierung bei Bandlaufwerken und Bandbibliotheken...
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Kabelkonfigurationen für Fibre-Channel-Brücke mit Bandlaufwerken Die Abbildungen 1-10 bis 1-17 zeigen, wie eine Bandbibliothek mit bis zu sechs Laufwerken bei Einsatz eines Fibre-Channel-Brückenmoduls konfiguriert werden sollte, um die Bandleistung über FC zu optimieren. Abbildung 1-10. Kabelkonfiguration für Fibre-Channel-Brücke mit einem Bandlaufwerk SCSI-Schnittstelle der Bibliothek Abschluss-...
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Abbildung 1-11. Kabelkonfiguration für Fibre-Channel-Brücke mit zwei Bandlaufwerken SCSI-Schnittstelle der Bibliothek Abschluss- widerstand Laufwerk 2 Abschluss- widerstand Laufwerk 1 SCSI 1 SCSI 2 Hinweise zur Leistungsoptimierung bei Bandlaufwerken und Bandbibliotheken...
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Abbildung 1-12. Kabelkonfiguration für Fibre-Channel-Brücke mit drei Bandlaufwerken SCSI-Schnittstelle der Bibliothek Abschluss- widerstand Laufwerk 3 Laufwerk 2 Abschluss- SCSI 1 widerstand SCSI 2 Laufwerk 1 Hinweise zur Leistungsoptimierung bei Bandlaufwerken und Bandbibliotheken...
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Abbildung 1-13. Kabelkonfiguration für Fibre-Channel-Brücke mit vier Bandlaufwerken Abschluss- widerstand SCSI-Schnittstelle der Bibliothek Laufwerk 4 Laufwerk 3 Abschluss- widerstand Laufwerk 2 SCSI 1 Laufwerk 1 SCSI 2 Abbildung 1-14. Kanalzoneneinstellungen für Bandbibliothek mit einem bis vier Laufwerken Hinweise zur Leistungsoptimierung bei Bandlaufwerken und Bandbibliotheken...
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Abbildung 1-15. Kabelkonfiguration für Fibre-Channel-Brücke mit fünf Bandlaufwerken Abschluss- widerstand Laufwerk 5 SCSI-Schnittstelle der Bibliothek Laufwerk 4 Abschluss- SCSI 3 widerstand Laufwerk 3 SCSI 4 Laufwerk 2 Abschluss- widerstand SCSI 1 Laufwerk 1 SCSI 2 Hinweise zur Leistungsoptimierung bei Bandlaufwerken und Bandbibliotheken...
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Abbildung 1-16. Kabelkonfiguration für Fibre-Channel-Brücke mit sechs Bandlaufwerken Abschluss- widerstand Laufwerk 6 Abschluss- widerstand SCSI-Schnittstelle der Bibliothek Laufwerk 5 Laufwerk 4 SCSI 3 Abschluss- widerstand SCSI 4 Laufwerk 3 Laufwerk 2 SCSI 1 Abschluss- widerstand Laufwerk 1 SCSI 2 Abbildung 1-17. Kanalzoneneinstellungen für Bandbibliothek mit fünf bis sechs Laufwerken Hinweise zur Leistungsoptimierung bei Bandlaufwerken und Bandbibliotheken...
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Die Abbildungen 1-18 bis 1-19 zeigen, wie eine Bandbibliothek mit bis zu zwei Laufwerken bei Einsatz eines Fibre-Channel-Brückenmoduls konfiguriert werden sollte, um die Bandleistung über FC zu optimieren. Abbildung 1-18. Bandbibliothek mit einem Laufwerk Abschlusswiderstand Abbildung 1-19. Bandbibliothek mit zwei Laufwerken Abschlusswiderstand Abschlusswiderstand Hinweise zur Leistungsoptimierung bei Bandlaufwerken und Bandbibliotheken...
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Dell™ PowerVault™ 시스템 테이프 드라이브 및 라이브러리의 성능 고려사항 w w w . d e l l . c o m | s u p p o r t . d e l l . c o m...