TEILENUMMERN, FÜR DIE DIESE BEDIENUNGSANLEITUNG GILT Diese Anleitung beschreibt die Einrichtung und Nutzung des Norbar-TWC. Teilenummer Modell Drehmomentbereich 0 – 400 N·m 60312 TWC 400 AUTO 0 – 1500 N·m 60313 TWC 1500 AUTO Dieses Produkt dient der Prüfung von Drehmomentschlüsseln.
SICHERHEIT • Das TWC ist für die Prüfung von Drehmomentwerkzeugen ausgelegt, verwenden Sie es nicht für andere Zwecke; • Die Bedienungsanleitung vor der ersten Verwendung sorgfältig lesen und verstehen; • Das TWC wiegt bis zu 45 kg. Gehen Sie beim Installieren vorsichtig vor. Heben Sie es nur an den massiven Metallteilen an;...
EINLEITUNG Das TWC Auto ermöglicht Ihnen, Drehmomentschlüssel mit weniger Aufwand des Bedieners präzise und wiederholbar zu kalibrieren und zu prüfen. Dieses Handbuch deckt nur die Posten 60312 und 60313 ab. TWC Auto kann alle auslösenden (Klick) und vollständig auslösenden (Cam-over) Drehmomentschlüssel automatisch prüfen, und anzeigende Drehmomentschlüssel können manuell geprüft werden.
EIGENSCHAFTEN UND FUNKTIONEN • Ermöglicht eine Kalibrierung oder Prüfung von Drehmomentschlüsseln gemäß BS EN ISO 6789-1:2017 und BS EN ISO 6789-2:2017; • Die Gegengewichtstütze ist so ausgeführt, dass sie das Gewicht des Schraubenschlüssels hält, damit das Gewicht nicht zu einer parasitären Kraft im Kalibrierungssystem wird. Die schwebende Ausführung dieser Stütze sorgt dafür, dass der Schraubenschlüssel sein eigenes, natürliches Level einnehmt und nicht –...
Steuerung Frontansicht Anschluss für Umwandler Not-Halt Drucktaster zum Einschalten (leuchtet ROT, wenn EIN) ABBILDUNG 2 – Frontansicht der Steuerung Seitenansicht rechts Temperatur- und Feuchtigkeitssensor (für veraltetes Teil 62353) Motoranschluss 1 für Regler Motoranschluss 2 für Wicklungen Luftauslass ABBILDUNG 3 – Seitenansicht (rechts) der Steuerung Rückansicht Aktivierungsschalter für Motor Stromanschluss...
INSTALLATIONSANWEISUNGEN HINWEIS: Wenn das Gerät anders als vom Hersteller angegeben verwendet wird, können die vorgesehenen Schutzvorrichtungen unwirksam werden. WARNUNG: SCHALTEN SIE DAS TWC ERST EIN, WENN SICH DIESES AN DIE UMGEBUNGSTEMPERATUR / -LUFTFEUCHTIGKEIT ANGEPASST HAT: WISCHEN SIE VOR DEM GEBRAUCH FEUCHTIGKEIT AB. 1.
3. Anschluss des Motors Stecken Sie die Motorkabel ein. 4. Anschluss des Temperatur- / Feuchtigkeitssensors Schließen Sie den Temperatur-/Luftfeuchtigkeitssensor an einen der verfügbaren USB-Anschlüsse an. Bei dem älteren Teil 62353 schließen Sie ihn an den entsprechenden Anschluss an. HINWEIS: Die Taste am Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor 60353 wird nur für die Softwareaktualisierung verwendet.
7. Installation der Stützsäule mit Gegengewicht Bei Lieferung Ihres TWC ist die Gegengewichtscheibe nicht an der Stützeinheit montiert. Dies dient dem Schutz der Baugruppe im Transport. ABBILDUNG 8 – Demontierte Baugruppe Stützsäule mit Gegengewicht Setzen Sie die Kabelführung und das Ausgleichsrad auf die obere Platte der Reaktionseinheit. ABBILDUNG 9 –...
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Montieren Sie den Gewichtsträger über die Gegengewichtsscheibe. ABBILDUNG 11 – Baugruppe Stützsäule mit Gegengewicht Schieben Sie die ‚Baugruppe Stützsäule mit Gegengewicht‘ auf die Stützschiene. HINWEIS: Dargestellt für Kalibrierung im Uhrzeigersinn. Befestigen Sie es spiegelverkehrt für eine Kalibrierung gegen den Uhrzeigersinn. ABBILDUNG 12 –...
8. Umwandler befestigen (nicht im Lieferumfang des TWC enthalten) Wählen Sie einen Umwandler mit der richtigen Kapazität und befestigen Sie ihn an der Plattform FMT-Umwandler Direkt mit drei Befestigungen montieren. Die Drehmomenteinstellungen betragen 25 N·m für TWC 400 und 85 N·m für TWC 1500. ABBILDUNG 14 –...
9. Stromversorgung WARNUNG: ÜBERPRÜFEN SIE, OB DIE STROMVERSORGUNG DEN ANGABEN ZUR SPANNUNG AUF DEM TWC-KENNSCHILD ENTSPRICHT. WARNUNG: DAS TWC MUSS GEERDET SEIN STELLEN SIE SICHER, DASS DIE STROMVERSORGUNG EINE ERDUNG AUFWEIST. BEDIENEN SIE DAS WERKZEUG NICHT OHNE ERDUNG. WARNUNG: ZUR SICHERHEIT DES BEDIENERS STELLEN SIE SICHER, DASS DIE STROMVERSORGUNG EINE FEHLERSTROM-SCHUTZEINRICHTUNG (FI- SCHALTER) AUFWEIST.
10. TWC einschalten Schalten Sie die Stromversorgung ein. Halten Sie den Hauptschalter (siehe Abbildung 2 auf Seite 8) auf der Vorderseite gedrückt, bis er rot aufleuchtet. Währenddessen fährt das TWC hoch. Nach Abschluss des Vorgangs sehen Sie das TWC-Hauptmenü wie unten dargestellt: Zu dem Zeitpunkt ist das TWC vollständig eingeschaltet aber die Motorelektronik ist nicht aktiviert.
BETRIEBSANWEISUNGEN Ansetzen eines Drehmomentschlüssels Stellen Sie sicher, dass der TWC-Schutz abgesenkt ist. Verwenden Sie einen Umwandler mit der niedrigstmöglichen Kapazität für den zu prüfenden Drehmomentschlüssel. HINWEIS: Bei Durchsteckknarren sicherstellen, dass sich der Antriebsvierkant auf der richtigen Seite der Knarre befindet. Stellen Sie sicher, dass der richtige Adapter für den Umwandler verwendet wurde und platzieren Sie den Drehmomentschlüsselantrieb in den Umwandler.
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Ein Gegengewicht auf den Schraubenschlüssel aufbringen, indem Sie das Gewicht auf dem Träger erhöhen, bis der Schraubenschlüssel horizontal liegt. ABBILDUNG 17 – Aufbringen von Gewicht auf die Gegengewicht-Stützbaugruppe Wenn Sie das Stützgegengewicht am Griffende des Schraubenschlüssels nach oben oder unten drücken, sollte der Schraubenschlüssel immer in eine echte, natürlich horizontale Position zurückkehren.
Stellen Sie sicher, dass sich der Schutz in der Position über dem Werkzeug befindet, bevor Sie es laden. TWC-Schnittstelle verlassen Um eine Ersteinrichtung des TWC durchzuführen oder um bestimmte Einstellungen auf Systemebene durchzuführen, kann es notwendig sein, die Nutzerschnittstelle des TWC zu verlassen. Um die Benutzerschnittstelle des TWC zu verlassen, verwenden Sie die Schaltfläche zum Ein- und Ausschalten im Hauptmenü...
Änderung des Standardpassworts Das TWC wird mit einem Standardpasswort („NorbarTWC“) geliefert, welches Sie aus Sicherheitsgründen ändern sollten. Sobald Sie es geändert haben, stellen Sie sicher, dass Sie es nicht vergessen; falls Sie es vergessen sollten, kann ein Einschicken des TWC zum Zurücksetzen erforderlich sein. WICHTIG: MERKEN SIE SICH DAS PASSWORT.
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Wählen Sie dann in dem erscheinenden Fenster, in der Registerkarte System „Passwort ändern“ (Change Password) und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um Ihr eigenes Passwort einzurichten.
Einstellung der Zeitzone Um die Zeit korrekt aufzuzeichnen, benötigt das TWC eine korrekte Einstellung der Zeitzone. HINWEIS: Zur Änderung der Zeitzone und des Standorts müssen Sie eine USB-Tastatur an das TWC anschließen. Schließen Sie zum Einstellen/Prüfen der Zeitzone die Benutzeroberfläche des TWC und rufen Sie das Raspberry Pi Konfigurationsfeld auf, wie im Abschnitt „Benutzerschnittstelle des TWC verlassen“...
Zeiteinstellung Idealerweise ist das Einstellen der Zeitzone ausreichend, da die richtige Zeit werkseitig eingestellt wurde. Wenn die Zeit jedoch trotzdem falsch sein sollte oder wenn Sie die Zeit später einstellen möchten, schließen Sie die Benutzeroberfläche des TWC nach Beschreibung im Abschnitt „Benutzerschnittstelle des TWC verlassen“...
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Schalten Sie „Datum & Zeit automatisch“ (Automatic Date & Time) auf „AUS“ (OFF) und tippen Sie in das Feld „Datum & Zeit“, um Änderungen vorzunehmen. HINWEIS: Es kann bis zu einer Minute dauern, bis diese Änderung wirksam wird und in der Menüleiste oder auf der TWC Benutzeroberfläche sichtbar wird.
Konfigurieren des Netzwerks Das TWC ist mit einer Ethernetbuchse ausgestattet, über die Sie es mit einem Netzwerk zum Drucken auf Netzwerkdruckern verbinden können. Zum Einrichten der Drucker ist auch eine Internetverbindung über dieses Netzwerk notwendig. Das TWC ist so konfiguriert, dass es automatisch die richtigen Netzwerkverbindungseinstellungen über DHCP sucht;...
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Klicken Sie nun auf „Netzwerkkonfiguration“ (Network Configuration), um das Netzwerkkonfigurationsfenster aufzurufen. Das Fenster zeigt den aktuellen Netzwerkzustand an. Wenn ein Netzwerkkabel verbunden ist, entspricht die Anzeige der unten dargestellten. Stellen Sie sicher, dass die Kabelverbindung (Wired) ausgewählt ist (siehe Abbildung) und tippen Sie auf das Einstellungssymbol unten rechts, um das Netzwerkeinstellungsfenster aufzurufen.
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In der Registerkarte IPv4 können Sie im Drop-Down-Menü für „Adressen“ (addresses) die Einstellung von „Automatisch (DHCP)“ (Automatisch DHCP) auf „Manuell“ (Manual), wie hier dargestellt, ändern und dann Ihre gewünschten Einstellungen über die USB-Tastatur eingeben: Bei den meisten Netzwerken müssen Sie in diesem Fenster keine anderen Einstellungen ändern, außer Eingabe der IPv4-Adresse, Netzwerkmaske, Gateway und DNS.
Einrichtung des Druckers TWC unterstützt direktes Drucken über einen entweder via USB oder Ethernet verbundenen Drucker. Wenn kein Drucker zur Verfügung steht, können Dokumente als PDF-Dateien „gedruckt“ werden. HINWEIS: Zum Hinzufügen eines Druckers müssen Sie eine USB-Tastatur an das TWC anschließen. Damit das TWC nach einem Treiberpaket für Drucker suchen und es herunterladen kann, ist bei der Einrichtung eine Netzwerkverbindung erforderlich.
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Wählen Sie in dem erscheinenden Fenster „Hinzufügen“ (Add), um einen Drucker hinzuzufügen. Geben Sie Ihr Passwort ein (das Standardpasswort ist „NorbarTWC“), um den Druckerauswahlbildschirm freizuschalten.
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In der linken Liste erscheint ein über USB angeschlossener Drucker, wenn einer vorhanden ist. Darunter, im Netzwerkdrucker-Dropdown-Menü, erscheinen die Netzwerkdrucker, die das TWC finden kann (dies kann einige Sekunden dauern). Fügen Sie einen Drucker hinzu, indem Sie ihn auswählen und auf „Weiter“ (Forward) klicken und dann die Anweisungen auf dem Bildschirm befolgen.
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Wählen Sie einen Druckertreiber (am besten verwenden Sie die empfohlenen Treiber). Drücken Sie zum Fortfahren jedes Mal „Weiter“. HINWEIS: Einige Drucker, z. B. HP-Drucker, verfügen über spezielle Treiberpakete, die die Kompatibilität mit ihren Druckern hinzufügen bzw. verbessern.
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Vergeben Sie für den Drucker einen eindeutigen Namen (andernfalls wird ein Standardname verwendet). Wenn Sie auf „Anwenden“ (‘Apply) klicken’, müssen Sie das Systempasswort erneut eingeben (Standardpasswort ist: „NorbarTWC“). Dann wird der Drucker hinzugefügt und Sie können eine Testseite ausdrucken. Beim Drucken von Zertifikaten oder Konformitätserklärungen von der Benutzerschnittstelle erscheint der Drucker als Option.
Einstellungen In dem Menü Einstellungen können Sie verschiedene Faktoren des TWC konfigurieren. HINWEIS: Vor der Verwendung eines Umwandlers für die Arbeit mit Werkzeugen am TWC müssen die Informationen aus dem Kalibrierzertifikat in das TWC eingegeben werden. Andernfalls werden Sie unterbrochen und zur Eingabe der Daten aufgefordert. Einzelheiten finden Sie unter „Laderkalibrierung“.
Einstellungen > Datenbankverwaltung Mit diesem Menü kann der TWC-Datenspeicher an einem Ort auf dem TWC selbst oder auf einem externen Speichergerät, wie z. B. einem USB-Stick, gesichert oder wiederhergestellt werden. Es wird empfohlen, regelmäßig Sicherungskopien zu erstellen, jedoch unbedingt, bevor TWC-Software-Updates installiert werden. Darüber hinaus zeigt das Menü...
Durchführen eines Sicherungs- oder Wiederherstellungsvorgangs Um eine Sicherung oder Wiederherstellung durchzuführen, wählen Sie die entsprechende Schaltfläche „Datenbank sichern“ oder „Datenbank wiederherstellen“ im Menü Datenbankverwaltung. Sie werden zum Dateibrowser weitergeleitet, um entweder einen Speicherort oder eine Sicherungsdatei für die Wiederherstellung auszuwählen. Weitere Informationen zur Auswahl von Speicherorten und Dateien finden Sie unter Dateibrowser.
Dateien auszuwählen, die im Falle einer Datenbankwiederherstellung geladen werden sollen. Er kann auch verwendet werden, um Aktualisierungen für die TWC-Benutzeroberfläche zu finden und zu installieren (die Anweisungen dazu finden Sie auf der Norbar-Website zusammen mit der neuesten TWC- Software).
Navigieren im Dateibrowser Am oberen Rand des Dateibrowsers befinden sich die Schaltfläche „Speichern“ (1), mit der Sie zwischen internen und externen Speichermedien (z.B. USB-Sticks) wechseln können, und der Navigationspfad (2), der anzeigt, wo Sie sich gerade im Dateisystem befinden. Hierüber gelangen Sie auch zum Basisverzeichnis zurück (hier wird als aktueller Standort /home/pi/Desktop angezeigt): Jedes Mal, wenn Sie ein Unterverzeichnis öffnen und damit tiefer in das Dateisystem navigieren, wird es dem Navigationspfad hinzugefügt.
Es bietet auch die Mittel zum Überwachen und Zurücksetzen des Schmierzykluszählers (wie viele Zyklen verbleiben, bis das TWC geschmiert werden sollte) und eine Möglichkeit, ein Störungsprotokoll zu speichern, falls Sie für ein bestimmtes Problem Support von Norbar benötigen. Bei der ersten Empfindlichkeitseinstellung für die Signalspitze können Sie einstellen, wie groß eine Drehmomentspitze sein muss, bis es als erste echte Signalspitze erfasst wird.
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Szenario wiederholen, das das Problem verursacht hat, und dann ein Debug-Protokoll speichern, um es zur Untersuchung zu versenden. Wenn Sie ohne dieses Protokoll wegen erforderlichem Support mit Norbar in Kontakt treten, werden Sie möglicherweise gebeten, ein Störprotokoll zu erstellen, da es unter Umständen zur Diagnose von Problemen notwendig ist.
Einstellungen > Laderkalibrierung Um Kalibrier- und Konformitätszertifikate zu erstellen, muss das TWC seinen eigenen Kalibrationszustand kennen. Dieser wird hier verwaltet. Auf diesem Bildschirm können Sie Kalibrierdaten vom TWC und dem Kalibrierzertifikat des aktuell angeschlossenen Umwandlers eingeben. Die müssen dies für jeden der Umwandler tun, den Sie auf das TWC stecken, jedoch nur einmal (bis eine Neukalibrierung erforderlich wird).
Ausfüllen der Laderkalibrierungsseite Das TWC hat zwei Hauptkalibrierungszustände: „System“-Kalibrierung und „Instrument“-Kalibrierung. Bei einer „System“-Kalibrierung wurden das TWC und der Umwandler als gemeinsames Paar kalibriert (ein „System“). In diesem Fall sind keine Daten vom TWC-Kalibrierzertifikat notwendig, da die vom Umwandler- Zertifikat geliefert werden. Für eine gültige Systemkalibrierung muss das TWC mit dem aktuell angeschlossenen Umwandler zusammen kalibriert werden und Folgendes muss ausgefüllt werden: •...
Ausfüllen von Messunsicherheiten Siehe die letzte Seite Ihrer TWC-/ Umwandlerkalibrierung; die Seite sollte die Überschrift „Ausdruck von Messunsicherheiten“ tragen. Für Umwandler: Auf der Seite „Ausdruck von Messunsicherheiten“ sollte eine Tabelle stehen, die der Folgenden gleicht (hier ein Beispiel für einen 400-N·m-Umwandler): Erweiterte Messunsicherheit k = 2,0 Messunsicherheitsintervall k = 2,0 Bei 20,00 N·m...
Einstellungen > Zertifikatseinstellungen In diesem Menü können Sie den Inhalt der vom TWC erstellten Kalibrierungs- und Konformitätsdokumente konfigurieren. Sie können den Firmennamen und das Logo ändern und das Zertifikat- Nummerierungsschema anpassen. Sie können auch die Sprache ändern, in der neue Zertifikate erstellt werden.
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%Y – geben Sie das aktuelle Jahr ein (ein kleines %y steht für die Kurzform, also 18 für 2018) %m – geben Sie den aktuellen Monat ein %d – geben Sie den aktuellen Tag ein Sie können dies mit anderem Text kombinieren, um eine ausgefeiltere Nummerierung zu erzeugen. Z. B.: %Y-CAL-%N Erzeugt: ‘2018-CAL-1’, ‘2018-CAL-2’, ‘2018-CAL-3’...
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Firmenlogo & Zusätzliches Logo; damit können Sie das Logo vom Standardlogo von Norbar in ein Logo Ihrer Wahl ändern und ein zusätzliches sekundäres Logo hinzufügen wenn Sie dies wünschen. Dafür müssen Sie erst ein Bild Ihres Logos in den entsprechenden Ordner legen: ~/.twc_logo Dafür:...
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• Gehen Sie zu „Einstellungen > Zertifikatseinstellungen“ (Settings > Certificate Settings) und geben Sie den Namen der Logodatei ein, wobei Sie das „/“ vorne stehen lassen, wie unten dargestellt: HINWEIS: Ihre Logodatei sollte 400x160 Pixel nicht überschreiten, da sonst das Dokumentenlayout beeinträchtigt werden kann.
Vorgang derselbe, nur dass diesmal die gewünschte Sprache verwendet wird und der Text jeder einzelnen Beschriftung in ein der Sprache entsprechendes Äquivalent geändert werden muss. Das Standard-Wörterbuch heißt eng.json und ist zu finden unter: /opt/norbar/isoloader/webui/lang Alle Wörterbuchdateien sollten in demselben Ordner abgelegt werden.
Alle Wörterbuchdateien sollten nach ihrem isoCode-Wert benannt sein und mit einer ".json"- Dateierweiterung enden. Für angepasste Sprachvarianten fügen Sie ein entsprechendes Suffix an den isoCode an, z. B. "engCustom". HINWEIS: Das Wörterbuch toleriert keine Syntaxfehler wie fehlende Anführungszeichen oder Kommas. Schon ein einziger Fehler macht das Wörterbuch kaputt. Verwenden Sie einen Online-JSON-Validator, um zu prüfen, ob Ihre Änderungen gültig sind, z.
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Ändern, dann wäre die Ausgabe eher unlogisch: Kalibrier Temperatur °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit <90% Daran können Sie erkennen, wie sich die Platzierung der Variablen intuitiv darauf auswirkt, wo der Wert in der endgültigen Ausgabe steht. Bei der Übersetzung dieser Zeichenkette in eine andere Sprache müssen wir also sicherstellen, dass die dynamische Variable vorhanden und für die neue Sprache angemessen platziert ist: „cnfUmgegung“: „Temperatura de calibración {{var1}}C a una humedad relativa <90%“,...
TWC-VERWENDUNGSÜBERSICHT Die TWC-Menüstruktur der Benutzeroberfläche ist datenzentriert und folgt dem logischen Prozess der Kalibrierung eines Werkzeuges von Anfang bis Ende. Der Vorrang beim Kalibrieren eines Werkzeugs ist folgendermaßen: Legen Sie eine Werkzeug-Vorlage fest (d. h. ein Drehmomentschlüsselmodell) > Fügen Sie auf Grundlage dieser Vorlage ein Werkzeug hinzu >...
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Aufträge Nachdem Sie ein Werkzeug erstellt haben können Sie über das Menü "Jobs" oder die Verknüpfung "Jobs" im Menü "Werkzeuge" einen Auftrag für dieses Werkzeug buchen. In einem Auftrag ist hinterlegt, wie Sie dieses Werkzeug einsetzen möchten: Sie können zwischen ISO-6789-Konformitäts- oder -Kalibrieraufgaben auswählen, die Richtung wählen, festlegen, ob die Eingangs- oder Ausgangsmesswerte genommen werden sollen oder beides, die gewünschten Maßeinheiten wählen und Anpassungen am Ablauf der Kalibrierung vornehmen.
Vorlage hinzufügen / verwalten Drücken Sie zum Hinzufügen/Verwalten einer Vorlage das Vorlagensymbol auf dem Startbildschirm. Dieser Bildschirm ist die Vorlagenliste, die eine verkürzte Liste aller in der TWC-Datenbank gespeicherten Vorlagen anzeigt. Hier können Sie auch Zusammenfassungen von Vorlagen anzeigen, Vorlagen löschen und Vorlagen duplizieren, um sie für ähnliche Werkzeuge zu ändern (ohne alles von Grund auf neu ausfüllen zu müssen).
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Der Vorlageneditor ermöglicht es Ihnen, alle Parameter eines Werkzeugmodells zu definieren, die für eine korrekte Kalibrierung durch das TWC erforderlich sind. Er ist in drei logische Hauptabschnitte gegliedert. Das obere Drittel des Bildschirms befasst sich mit der Identität, Konfiguration und Klassifizierung der Werkzeuge. Das mittlere Drittel befasst sich mit den werkzeuggestützten Einheiten, der Kapazität und der Genauigkeit (Toleranz, ggf.
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Eine Übersicht über die ISO-Werkzeugtypen wird unten angezeigt; weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden ISO-Norm. Werkzeugtyp I: Anzeigende Drehmomentwerkzeuge (das ausgeübte Drehmoment wird auf einer Skala, einem Ziffernblatt oder einer Anzeige angezeigt). Werkzeugtyp II: Einstellende Drehmomentwerkzeuge (ein Signal wird erzeugt, wenn ein voreingestelltes Drehmoment erreicht wird).
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Drücken Sie in Schritt 10 auf das Symbol für die Werkzeugkonfiguration, um bei Bedarf Adapter- /Endstück- und Verlängerungsparameter hinzuzufügen und gegebenenfalls die Einstellung der ersten Spitzenempfindlichkeit zu überschreiben. Wenn Sie auf die entsprechende Schaltfläche "Anbringen" (Attach) klicken, werden Sie aufgefordert, den mit dem Werkzeug verwendeten Adapter, Ratschentyp oder die Verlängerung auszuwählen.
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FP-Empfindlichkeitseinstellung Auf dieser Seite können Sie auch die FP (First Peak)-Empfindlichkeitsüberschreitung sehen. Der Zweck dieser Einstellung ist identisch mit dem im Menü TWC-Einstellungen > Allgemeine Einstellungen (siehe Einstellungen > Allgemeine Einstellungen), außer dass sie diese globale Einstellung außer Kraft setzt und eine neue Einstellung direkt auf die aktuelle Vorlage anwendet.
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Wenn sekundäre Maßeinheiten erforderlich sind, wählen Sie die erforderliche Einheit (siehe Schritt 11). Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm (die meisten Nutzer wählen 1 Satz Maßeinheiten für die Kalibrierung innerhalb der Vorlage). HINWEIS: Durch die Eingabe zusätzlicher Werte kann sich die Auflösung verändern. Ab Schritt 12 geben Sie die ISO-Standartwerte ein (indem Sie die Anforderungen auf dem Bildschirm befolgen).
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Drücken Sie zum Bestätigen und Speichern Die neue Vorlage wird als neue Zeile innerhalb von VORLAGEN (Templates) angezeigt. Nun sollte die Vorlage einsatzbereit sein. HINWEIS: Achten Sie darauf, wie die Vorlage mit den Aufträgen interagiert. Wenn Sie einen Auftrag buchen, wird ein Schnappschuss der Vorlage erstellt und in den Auftragsdaten gespeichert.
Erstellen von Zertifikaten oder Konformitätserklärungen In diesem Abschnitt ist ein vollständiger Ablauf von Anfang bis Ende aufgeführt, wie das TWC normalerweise verwendet wird. In diesem Abschnitt werden wir eine Werkzeugvorlage verwenden, um ein Werkzeug zur Datenbank hinzuzufügen, einen Auftrag für dieses Werkzeug zu buchen, den Auftrag durchzuführen und schließlich ein Zertifikat auf der Grundlage dieses Auftrags zu erstellen.
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Auf dem Bildschirm unten ist der Werkzeugbildschirm ohne vorhandene Werkzeuge aufgeführt. Nachdem wir nun eine Vorlage erstellt haben (ansonsten siehe Vorlage hinzufügen/verwalten), können wir unser erstes Werkzeug auf der Grundlage dieser Vorlage hinzufügen. Drücken Sie auf das Symbol +, um ein Werkzeug hinzuzufügen.
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Wählen Sie die gewünschte Vorlage aus dem Vorlagenmenü (oder erstellen Sie bei Bedarf eine neue und wählen Sie sie dann aus) und bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Drücken auf Wenn Sie den Vorgang der Werkzeugerstellung abbrechen möchten, heben Sie einfach die Markierung aller ausgewählten Vorlagen auf und drücken Sie dann , um zum Bildschirm Werkzeuge zurückzukehren.
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Geben Sie die Seriennummer des Werkzeugs ein und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm. Das Werkzeug wird in die Werkzeugliste aufgenommen.
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Wählen Sie das Werkzeug aus. HINWEIS: Nun erscheinen unten links auf dem Bildschirm neue Menüoptionen. Fügen Sie ein weiteres der ausgewählten Werkzeuge hinzu (falls kein Werkzeug ausgewählt ist; ansonsten nur ein neues Werkzeug hinzufügen) Anpassungsbildschirm (testen Sie ein Werkzeug, indem Sie Zyklen damit durchführen) Aufträge (buchen oder laden Sie einen bestehenden offenen Auftrag für das aktuell ausgewählte Werkzeug) Löschen...
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Drücken Sie auf Aufträge, um einen neuen Auftrag für das ausgewählte Werkzeug zu buchen. Dies ruft den Auftragseditor wie unten angezeigt auf. Wählen Sie zwischen Kalibrierung oder Konformität (1) für ISO Teil 1 oder Teil 2. Wählen Sie die Einheiten (2) und treffen Sie Ihre Auswahl nach Bedarf aus dem Menü AUFGABEN (3) Eingangskalibrierung / Ausgangskalibrierung (3).
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Nach dem Start einer Aufgabe landen Sie auf dem Übersichtsbildschirm der Aufgabe (auch bekannt als „Unsicherheitsmanager“ oder „Auftragsführung“) wie unten dargestellt. Auf diesem Bildschirm können Sie wichtige Informationen über den Auftrag und die Aufgabe sowie den bisherigen Fortschritt überprüfen. Bei Kalibrierungsaufträgen werden Sie sofort aufgefordert, zu bestätigen, ob ein Kraftbelastungspunkt auf dem zu prüfenden Werkzeug markiert ist und wenn nicht, den Abstand des Belastungspunkts von der Mitte des Werkzeugkopfs zu messen.
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Wenn es ein Problem mit den Unsicherheitsdaten gibt, die für das TWC selbst verfügbar sind, kann auch eine Warnung angezeigt werden, dass diese Daten eingegeben werden müssen, bevor Sie fortfahren können. Siehe dazu Ausfüllen der Laderkalibrierungsseite. Während des Kalibrierungsvorgangs wird möglicherweise eine Warnmeldung angezeigt, die besagt, dass der aktuell angeschlossene Umwandler nicht geeignet ist.
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Sie können auch die folgenden Optionen sehen: Einstellen der Geschwindigkeit, mit der das TWC das Werkzeug lädt (Vermeidung von Drehmomentüberhöhung bei empfindlichen Zielen) Rufen Sie den Einstellungsbildschirm auf, um die Leistung des Werkzeugs zu testen und zu ändern Löschen Sie alle Unsicherheitsdaten für den aktuellen Auftrag (falls zutreffend) Führen Sie alle ausgewählten Auftragsabschnitte aus der Aufgabentabelle aus Kehren Sie zurück zum Bildschirm Auftrageditor HINWEIS: Sobald ein Arbeitspunkt abgeschlossen ist, wird er in der Spalte „Erfüllt“...
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Sobald Sie die auszuführenden Aufgaben ausgewählt haben, kommen Sie zum Zyklusbildschirm (siehe unten). Dieser Bildschirm leitet Sie durch den Datenerfassungsprozess; befolgen Sie die Anweisungen bis zum Abschluss der Arbeiten. Die Anweisungen hängen von der ISO-Klassifikation des Werkzeugs, Auftragstyp, Werkzeugkonfiguration und derzeit ausgewähltem Arbeitspunkt ab. Arbeitspunkte sind in „Stufen“...
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Sobald alle Phasen der Messwerterfassung abgeschlossen sind, wird der folgende Bildschirm angezeigt. Das Verhalten der Schaltflächen wird im Folgenden beschrieben. BEI KALIBRIERUNGEN NACH TEIL 2 BEI ERKLÄRUNGEN NACH TEIL 1 Weiter: Zum Übersichtsbildschirm Weiter: Abschließen oder nächste Kalibrierung Letzte wiederholen: Letzte Sequenz Letzte wiederholen: Letzte Sequenz...
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Bei der Durchführung einer Kalibrierung nach Teil 2 listet der Bildschirm unten die fehlenden Schritte auf. Schließen Sie dann alle anderen Schritte ab, wobei Sie Aufforderungen auf dem Bildschirm befolgen. HINWEIS: Diese Schritte müssen nicht in der aufgeführten Reihenfolge durchgeführt werden, die Kalibrierung ist jedoch zuerst durchzuführen.
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Wählen Sie aus den Optionen; • ‘Mit „OK“ wird die Dokumentation jetzt erstellt • ‘Später“ (later) ermöglicht Ihnen, Ihre Dokumente später zu erzeugen / drucken. Wenn Sie OK gewählt haben, wird der Zertifikat-Viewer angezeigt und Sie erhalten das endgültige Dokument für den Auftrag, das entweder eine Konformitätserklärung oder ein Kalibrierungszertifikat ist, je nachdem, ob es sich um einen Auftrag nach ISO 6789 Teil 1 oder ISO 6789 Teil 2 handelt.
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Auftragsdatenbericht Wenn Sie in der Zertifikatsanzeige auf die Schaltfläche "Daten exportieren" klicken, wird der Auftragsdatenbericht angezeigt, wie unten dargestellt. Auf diesem Bildschirm werden alle Daten angezeigt, die für die Erstellung der Dokumentation verwendet wurden. Außerdem dient er dazu, die endgültigen Zahlen zu verstehen. Sie können die Daten auch in die Formate PDF oder JSON exportieren, um sie anderweitig zu verwenden, indem Sie auf die Schaltfläche Drucken (1) bzw.
Prüfen eines Anzeigewerkzeugs, Typ 1 Wählen Sie auf WERKZEUGE (Tools) Ihren Schraubenschlüssel aus (siehe Erstellung von Vorlagen, um eine einzurichten). Drücken Sie auf Aufträge, um einen neuen Auftrag für das ausgewählte Werkzeug zu erstellen. Wählen Sie (1) für Konformität oder Kalibrierung. Wählen Sie die Einheiten (2), wählen Sie entsprechend die Aufgaben Richtung / Eingangskalibrierung / Ausgangskalibrierung (3).
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Drücken Sie START, um die Aufgabe zu starten und befolgen Sie alle Aufforderungen am Bildschirm. Segment markieren. Drücken Sie START.
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Drücken Sie auf Bereit (Ready). Startseite im Messwert nehmen Startseite gegen Stopp (Wert erfassen) Uhrzeigersinn den Uhrzeigersinn Anstoß gegen Anstoß im Auf nominal 80 % des Uhrzeigersinn Solldrehmoments Uhrzeigersinn laden...
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Autom. Laden für nominal 80 % des zu erreichenden Sollwerts drücken. Verwenden Sie die Drehregler der Motorsteuerung und/oder den manuellen I/P-Antriebsradadapter (unten dargestellt), um das Drehmoment zu erhöhen, bis das Werkzeug anzeigt, dass das Solldrehmoment erreicht wurde. Verwenden Sie den manuellen I/P-Antriebsradadapter, um den korrekten Wert auf dem Drehmomentwerkzeug zu erzielen.
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Sobald Sie auf null Drehmoment zurückgekehrt sind, kann der nächste Messwert unter Anwendung des gleichen Vorgangs aufgezeichnet werden. Fahren Sie fort, bis alle Messwerte für die Stufe abgeschlossen sind. Sobald die Vorladung abgeschlossen ist, ändert sich die Schaltfläche „Messwert aufzeichnen“ (‘Take Reading) auf „Nächste Stufe“...
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Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm und schließen Sie Stufe 1 wie die Vorladestufe ab. Wiederholen Sie diese Handlungen, um Ergebnisse für Stufe 2 und 3 zu sammeln. Wenn die letzte Stufe abgeschlossen wurde, drücken Sie noch einmal Nächste Stufe, um zum Endbildschirm fortzufahren.
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Zum Abschluss der Aufgabe „Weiter“ drücken und so die Ergebnisse speichern. Sobald die Ergebnisse gespeichert wurden, drücken Sie auf die Schaltfläche zurück, um die Aufgabenübersichtsseite aufzurufen. Wenn alle Bestandteile der Aufgabe erfüllt sind, erscheint eine Meldung, ob ein Dokument für den abgeschlossenen Auftrag erstellt werden soll.
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Das angezeigte Dokument ist bereit, gedruckt zu werden. Wenn Sie die Auftragsdaten sehen möchten, drücken Sie die Schaltfläche "Export Data"(1), um die gesammelten Kalibrierungsdaten in eine .JSON-Datei zu exportieren (ein Pop-Up-Fenster zeigt Ihnen den Namen der Datei und wo sie gespeichert wurde). Drücken Sie auf Zurück (Return), um zum Startbildschirm zurückzukehren.
Auftragsdokumente anzeigen / erneut drucken Auf der Seite "Auftragsmanagement" werden alle Aufträge in der Datenbank (einschließlich neuer, noch nicht beendeter Aufträge, falls vorhanden) zusammen mit ihrem aktuellen Status aufgelistet. Sie können von hier aus neue Aufträge buchen (es führt Sie zum Menü "Werkzeuge", um ein Werkzeug auszuwählen) oder Sie können vorhandene nicht abgeschlossene Aufträge anzeigen, um sie fortzusetzen oder ihre Einstellungen zu überprüfen, oder Dokumente abrufen, die das TWC für zuvor abgeschlossene Aufträge erstellt hat.
Anpassungsbildschirm Auf dem Anpassungsbildschirm können Sie die Anpassungswerkzeuge ausprobieren. Verwenden Sie die Regler, um das Werkzeug zu laden und nach Belieben Messungen durchzuführen. Sie können den Anpassungsbildschirm aufrufen durch: • Auswahl eines Werkzeugs auf der Werkzeugseite und Drücken der Schaltfläche zum Laden des Anpassungsbildschirms •...
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Die Hauptbereiche auf dem Bildschirm sind die Folgenden: Umwandlerübersicht: die Seriennummer und Leistung des aktuell angeschlossenen Umwandlers. Letztes Zyklusergebnis: die Dauer der letzten 20 % des Zyklus und der Drehmomentmesswert. Umgebungsdaten: Temperatur und Feuchtigkeit. Motorsteuerung und Statusregler: Das TWC in eine beliebige Richtung vorrücken (kurze Pfeile) und in die Startposition bringen (lange Pfeile) oder die Motorbewegung anhalten.
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HINWEIS: Beim Richtungswechsel möchte das TWC den Mechanismus in eine entsprechende Position bewegen. Stellen Sie sicher, dass kein Werkzeug auf dem TWC installiert ist, bevor dies durchgeführt wird. Sollwerte und Stärkenkontrolle: diese Shortcuts ermöglichen Ihnen schnell auf häufig verwendete Sollwerte und eine Schaltfläche zum Aktivieren bzw. Deaktivieren der Stärkenkontrolle zu springen. Wenn die Stärkenkontrolle deaktiviert ist, entspricht die Präzision der Messwerte möglicherweise nicht der ISO 6789-Norm, sie können jedoch schneller durchgeführt werden.
Anpassungsbildschirm mit Anzeigewerkzeugen Wenn Sie ein Anzeigewerkzeug verwenden oder wenn Sie die Schaltfläche des Spitzenmodus zum manuellen Umschalten der Modi verwenden, sieht der Bildschirm folgendermaßen aus. Beachten Sie, dass einige Bereiche der Benutzeroberfläche im Vergleich zum vorherigen Screenshot nun deaktiviert sind und die Schaltfläche "Stopppunkt“...
Die TWC-Software ist einfach zu aktualisieren und wird in Form eines .deb-Pakets geliefert. Wenden Sie sich an Norbar, um das neueste TWC-Software-Update zu erhalten. Nachdem Sie das Update auf einen USB-Stick kopiert haben, stecken Sie den Stick in das TWC ein.
Die Benutzerwartung wird in diesem Abschnitt beschrieben und ist entsprechend durchzuführen. Alle anderen Wartungs- und Reparaturarbeiten müssen von der Fa. Norbar oder einem durch Norbar anerkannten Händler ausgeführt werden. Die Wartungsintervalle hängen von der Benutzung des TWC und der Benutzungsumgebung ab: Allerdings sollte das Werkzeug mindestens einmal alle zwölf Monate gewartet und kalibriert werden.
Jahr zu überprüfen. Die Genauigkeitsprüfung sollte von einer Prüfstelle durchgeführt werden, die über die entsprechende Ausrüstung verfügt. Ein fehlerhafter Sensor sollte gegen ein neues Gerät ausgetauscht werden. Um den Sensor neu zu kalibrieren, besuchen Sie die Norbar Website und die Seite Downloads, um die Kalibrierungssoftware zu erwerben.
Schmiervorgang Das TWC ist als wartungsarmes Gerät konstruiert. Bei normalem Betrieb ist keine Wartung erforderlich, aber es wird empfohlen, das Werkzeug nach je 6 Monaten oder 10.000 Anwendungen (je nach dem, was erst eintritt) gemäß den Anweisungen in diesem Abschnitt zu schmieren. Verwenden Sie das Schmierkit des TWC, Teilenummer: 60325 Stellen Sie sicher, dass sich das Antriebsrad des TWC in der Startposition befindet.
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Drehen Sie das Antriebsrad in die gegenüberliegende Endposition. FIGURE 23 – Gegenüberliegende Endposition Injizieren Sie das restliche Fett. ABBILDUNG 24 – Fett auftragen Bringen Sie das TWC wieder in die Startposition. FIGURE 25 – Zurück in die Startposition...
Trennen der Steuerung zur Kalibrierung WICHTIG: BEVOR SIE DEN STEUERUNGSKASTEN ABNEHMEN, STELLEN SIE SICHER, DASS DIE KANTE DER FLACHEN OBERFLÄCHE UNTER DER SCHWINGERMONTAGEPLATTFORM ZWISCHEN DEN BEIDEN KLEINEN LÖCHERN AN DER SEITE DER PLATTFORM ZENTRIERT IST, WIE GEZEIGT. Die Steuerung ist mit vier Schrauben ausgestattet, über die Steuerung an der Ausrüstung befestigt ist. Diese müssen erst vorsichtig gelöst werden;...
Entsorgung des Produkts Dieses Zeichen auf dem Produkt gibt an, dass es als Sonderabfall entsorgt werden muss. Dabei müssen die örtlich geltenden Abfallbestimmungen beachtet werden. Weitere Angaben zum Recycling gibt Ihnen der beauftragte Händler oder sind im Internet unter (www.norbar.com) zu finden.
TECHNISCHE DATEN Technische Daten TWC 400 TWC 1500 1500 N·m / 1100 lbf∙ft Maximales Drehmoment: 400 N·m / 295 lbf·ft Länge des Minimal 135 mm 135 mm Schraubenschlüssels Maximal 750 mm 1500 mm (Drehmomentradius): Schraubenschlüsselausrichtung: Horizontal Horizontal Im Uhrzeigersinn und Im Uhrzeigersinn und Kalibrierrichtung: Gegen den Uhrzeigersinn...
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Technische Daten TWC 400 TWC 1500 Drehzahl 1,22 (Grad pro Sekunde) Schwingungen: Der Gesamtschwingungswert liegt nicht über 2,5 m/s². LpA = 72,2 dB(A) ohne Last und 78,7 dB(A) mit hohem Drehmoment, Schalldruckpegel Messunsicherheit k = 3 dB 60353 Genauigkeit des ±...
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Unterzeichnet für und im Namen von Norbar Torque Tools Ltd. Unterschrift: Vollständiger Name: Trevor Mark Lester B.Eng. Datum: 19. März 2025 Stelle: Compliance-Ingenieur Ort: Norbar Torque Tools Ltd., Wildmere Road, Banbury, Oxfordshire, OX16 3JU, UK UK-Konformitätserklärung (No 0021.1) Der Gegenstand der Erklärung: Torque Wrench Calibrator (TWC) Modellbezeichnungen...
ZUBEHÖR Vierkantantriebsadapter – 29214, 29215, 29216, 29217 • Die Vierkantantriebsadapter sind alle 1“-Stecker auf eine Reihe von Buchsengrößen. • Die Herstellungstoleranzen wurden an diesen Komponenten erheblich verringert, um eine enge Passung und weniger Messungenauigkeiten zu erreichen. ABBILDUNG 26 – Einführen des Antriebsvierkants Stützkit des statischen Umwandlers –...
Kurze Stützplatte - 60319 • Zum Kalibrieren von kleinen Drehmomentschlüsseln, kann die Verwendung der „kurzen Stützplatte“ erforderlich sein. • Die Stützplatte wird einfach mit den mitgelieferten M6-Rändelschrauben an das Ende des TWC angeschraubt. • Es gibt zwei Installationspositionen, die von der Art des verwendeten Umwandlers abhängen. ABBILDUNG 28 –...
FMT 2 bis FMT 25 Adapterkit -60327 • Legen Sie die Adapterplatte auf das TWC und sichern Sie sie mit den drei mitgelieferten Schrauben wie in Abbildung 30 dargestellt. • Sichern Sie das FMT mit den drei dem FMT beiliegenden Schrauben auf der Adapterplatte. •...
TWC Winkelversatzplattenkit – 60330 • Legen Sie die Winkelversatzplatte auf das TWC und sichern Sie sie mit den drei mitgelieferten Schrauben und Beilegscheiben wie in Abbildung 32 • Sichern Sie das FMT auf der Adapterplatte. ABBILDUNG 32 – Befestigung der TWC-Winkelversatzplatte...
FEHLERSUCHE Die folgende Tabelle gilt als Orientierungshilfe, kontaktieren Sie bei komplexeren Störungen bitte die Fa. Norbar oder den beauftragten Händler. Störung Möglicher Grund Mögliche Abhilfe Prüfen, ob elektrischer Strom Kein Strom vorhanden ist Externe Sicherung oder Sicherung oder Leistungsschutzschalter Leistungsschutzschalter hat Displayanzeige bleibt aus prüfen...
Sobald das Gerät abgekühlt ist und Lüfterlamellen frei sind. Stellen Übertemperatur keine Warnmeldung mehr ausgegeben Sie sicher, dass der Lüfter wird, kann es weiter verwendet werden funktioniert Sonstiges Zur Reparatur bei Norbar einschicken GLOSSAR Begriff oder Bedeutung Wort Ampere Wechselstrom Flanschmontierter Umwandler Pro-Test Professionelles Drehmoment-Prüfgerät...