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Inhaltsverzeichnis
AN LEI TUNG DER R EGELUNG
Pro-Dialog+ Regelung
Touch Pilot-Regelung
Standardregelung
Erweiterte Regelfunktionen
Internetzugang
Pro-Dialog+ Regelung
Touch Pilot-Regelung
30RBM/RBP (160-520)
30RQM/RQP (160-520)
Übersetzung des Originaldokuments 13450, 03.2015
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Inhaltszusammenfassung für Carrier Pro-Dialog+

  • Seite 1 AN LEI TUNG DER R EGELUNG Pro-Dialog+ Regelung Touch Pilot-Regelung Standardregelung Erweiterte Regelfunktionen Internetzugang Pro-Dialog+ Regelung Touch Pilot-Regelung 30RBM/RBP (160-520) 30RQM/RQP (160-520) Übersetzung des Originaldokuments 13450, 03.2015...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    INHALT 1 - SICHERHEITSHINWEISE .................................... 5 1.1 - Sicherheitstechnische Hinweise ..................................5 1.2 - Schutzmaßnahmen ......................................5 2 - ÜBERBLICK ÜBER DIE REGELUNG ..............................5 2.1 - Regelsystem ........................................5 2.2 - Funktionen des Systems ....................................5 2.3 - Betriebsarten ........................................5 2.4 - Pro-Dialog+ Regelung ....................................
  • Seite 3 11 - STANDARD-REGELFUNKTIONEN UND OPTIONEN ........................36 11.1 - Ein/Ausschalten des Gerätes ..................................36 11.2 - Heiz-/Kühl-/Standby-Betrieb ..................................37 11.3 - Wahl zwischen Heiz- und Kühlbetrieb ..............................38 11.4 - Zusatzheizung ......................................38 11.5 - Pumpensteuerung ......................................38 11.6 - Optionales Hydronikmodul ..................................39 11.7 - Regelungssollwert ......................................
  • Seite 4 Die hier enthaltenen Informationen dienen nur dem Dieses Dokument soll einen allgemeinen Überblick über die wichtigsten Funktionen des Regelsystems geben, mit Zweck, dass Kunden von Carrier hergestellte Anlagen dem die luftgekühlten Flüssigkeitskühler 30RBM/30RBP betreiben und warten können. Sie dürfen ohne vorherige und die Wärmepumpen 30RQM/RQP mit 160 bis 520 kW...
  • Seite 5: Sicherheitshinweise

    Bedienungsanleitung und auf den Schildern und Aufklebern auf Konfigurationswerkzeug für kommunizierende Geräte von den Maschinen, Komponenten und anderen getrennt gelieferten Carrier dient. Wärmepumpe sind immer mit der zugehörigen Teilen Anweisungen und Empfehlungen müssen hochmodernen, internetfähigen Touch Pilot-Regelung gelesen, verstanden und befolgt werden.
  • Seite 6: Pro-Dialog+ Regelung

    Ventile Valves • Ermöglicht es Benutzern, das Gerät über die Touch Pilot-Benutzerschnittstelle zu steuern (siehe auch Kapitel 6). • Unterstützt den Carrier Advanced Plant System Manager für Konfigurationen mit mehreren Pumpen Pumps Flüssigkeitskühlern. • Kann direkt in CCN/zentrale Gebäudesteuerungen/ eingebunden werden (RS485).
  • Seite 7: Komponenten Der Regelung

    Standard Option 7-zeiliger LCD-Bildschirm (Pro Dialog+)  5'' Tastbildschirm (Touch Pilot)   Internet-Konnektivität   E-Mail-Übermittlung   Carrier Connect Services   Sprachpakete   Anpassung des Sprachpakets   Anzeige in metrischen oder angloamerikanischen   Einheiten Historische Trends ...
  • Seite 8: Hardware

    4 - HARDWARE 4.1 - Steuerplatinen ACHTUNG Beim Anschluss der Stromversorgung an die Platinen auf Jeder Kreis verfügt standardmäßig über eine SIOB-Platine, die richtige Polarität achten. Andernfalls können die mit der alle wichtigen Ein- und Ausgänge des Regelgerätes Platinen beschädigt werden. verwaltet werden.
  • Seite 9: Temperaturfühler

    Verdampfungsdrucktransmitter (Niederdrucktyp) Abtautemperaturfühler (Wärmepumpen) Diese Transmitter messen den Verdampfungsdruck in Diese Fühler werden zur Bestimmung des Endes des jedem Kreislauf. Anhand ihrer Werte werden das Abtauzyklus eines bestimmten Kreislaufs genutzt. Expansionsventil und der Verdampfungsdruck (im Heizbetrieb) gesteuert sowie die Fühler für die Flüssigkeitstemperatur an Verflüssigerein- Verdampfungsdruckschutzvorrichtungen im und Austritt (Option Wärmerückgewinnung) Betriebsbereich des Verdichters überwacht.
  • Seite 10: Anschlüsse An Den Anschlussleisten

    4.8 - Anschlüsse an den Anschlussleisten WICHTIG: Einige Anschlüsse können nur angesprochen Die verfügbaren Anschlüsse an der Benutzerklemmleiste werden, wenn das Gerät im ferngesteuerten Betrieb können je nach den ausgewählten Optionen variieren. Die arbeitet. folgende Tabelle fasst die Anschlüsse der Benutzerklemmleiste zusammen.
  • Seite 11: Einrichtung Der Pro Dialog+ Regelung

    5 - EINRICHTUNG DER PRO DIALOG+ REGELUNG BUILDING MANAGEMENT SYSTEM, ZENTRALE GEBÄUDESTEUERUNG BUILDING MANAGEMENT SYSTEM CCN RS485 CCN RS485 Building Management System, CCN RS485 CCN RS485 Zentrale Gebäudesteuerung AUTONOMER MASTER-/SLAVE-KONFIGURATION Die Pro Dialog+ Regelung kann über FLÜSSIGKEITSKÜHLER STANDALONE CHILLER MASTER/SLAVE ASSEMBLY den CCN-Kommunikationsbus an ein Gebäudeleitsystem angeschlossen werden.
  • Seite 12: Verwendung Der Pro Dialog+ Benutzerschnittstelle

    6 - VERWENDUNG DER PRO DIALOG+ BENUTZERSCHNITTSTELLE Taste ZURÜCK Grüne LED Rote LED Green LED Red LED RETURN key AUF/AB-Tasten UP & DOWN keys ENTER EINGABE-Taste START/STOP key START / STOP-Taste Abbildung 3: Pro Dialog+ Benutzerschnittstelle Eigenschaften der Pro Dialog+ Benutzerschnittstelle Anschlüsse •...
  • Seite 13: Pro Dialog+ Menüstruktur

    6.3 - Pro Dialog+ Menüstruktur...
  • Seite 14: Starten Des Gerätes Und Einstellung Der Betriebsart

    6.4 - Starten des Gerätes und Einstellung der 6.7 - Kontrolle der Geräteparameter Betriebsart Im Bildschirm können zahlreiche Parameter aufgerufen Wenn das Gerät in der Betriebsart Lokal Aus ist, aktiviert werden, anhand derer der Betrieb des Gerätes überwacht ein Druck auf die Start/Stop-Taste den Bildschirm für die werden kann.
  • Seite 15: Änderung Der Displaysprache

    Anmeldung mit Nutzer-Zugangsberechtigung: Die Konfigurationsparameter können geändert werden, indem der Cursor auf den entsprechenden Punkt gesetzt Passwort eingeben Bildschirmtitel wird und Eingabe gedrückt wird. Beispiel: Wählen Sie, um auf die Sollwertkonfiguration 11*** Standardpasswort zuzugreifen, im Hauptmenü den Punkt SOLLWERT. (Hinweis: Dieses Menü ist nur für angemeldete Nutzer zugänglich.) (0 = Allgem.
  • Seite 16: Einrichtung Der Touch Pilot-Regelung

    7 - EINRICHTUNG DER TOUCH PILOT-REGELUNG BUILDING MANAGEMENT SYSTEM, ZENTRALE GEBÄUDESTEUERUNG BUILDING MANAGEMENT SYSTEM Building Management System, CCN RS485 CCN RS485 Zentrale Gebäudesteuerung CCN RS485 CCN RS485 Die Touch Pilot-Regelung kann über AUTONOMER MASTER-/SLAVE-KONFIGURATION den CCN-Kommunikationsbus oder FLÜSSIGKEITSKÜHLER STANDALONE CHILLER MASTER/SLAVE ASSEMBLY BACnet IP (nur autonome Flüssigkeitskühler) an ein Gebäudeleitsystem angeschlossen werden.
  • Seite 17: Verwendung Der Touch Pilot-Benutzerschnittstelle

    8 - VERWENDUNG DER TOUCH PILOT-BENUTZERSCHNITTSTELLE Anmelden/Abmelden Log in / Lo g out Gerätestatus nit status Alarmanzeige rm display Home Home-Schaltfläche button Anzeige des aktuellen rrent menu Menüs disp play Main m Hauptmenü- menu Schaltfläche button Aktuelle Meldungen rrent ifications Abbildung 4: Anzeige an der Benutzerschnittstelle Touch Pilot Merkmale der Touch Pilot-Benutzerschnittstelle Anschlüsse...
  • Seite 18: Menüstruktur Des Touch Pilot

    8.2 - Menüstruktur des Touch Pilot...
  • Seite 19: Der Begrüßungsbildschirm

    8.3 - Der Begrüßungsbildschirm Die Glocke oben rechts im Bildschirm leuchtet auf, wenn ein Fehler erkannt wird. Nach dem Einschalten der Touch Pilot-Benutzerschnittstelle erscheint als erstes der Begrüßungsbildschirm. Er enthält Die Parameter werden standardmäßig in metrischen die Bezeichnung der Anwendung und die aktuelle Einheiten angegeben.
  • Seite 20: Erstellung Eines Zeitplans

    8.7 - Erstellung eines Zeitplans 8.8.1 - Sicherheitszugriffseinstellungen Schutzvorkehrungen auf Benutzerebene stellen sicher, dass nur berechtigte Nutzer kritische Geräteparameter Die Steuerung enthält zwei Zeitpläne. Der erste (OCCPC01S) wird zur Steuerung der Ein- und ändern können. Ausschaltzeiten des Geräts genutzt und der zweite (OCCPC02S) zur Regelung der beiden Sollwerte.
  • Seite 21: Maßsystem

    Sie zum Übersichtsbildschirm zurückkehren. Drücken Sie zum Speichern auf oder auf um die Änderungen rückgängig zu machen. WICHTIG: Im Touch Pilot können weitere Sprachen hinzugefügt werden. Wenden Sie sich an Ihren örtlichen Carrier-Vertreter, um mehr über die Möglichkeiten der Sprachanpassung zu erfahren.
  • Seite 22: Änderung Von Geräteparametern

    Generelle Gerätewerte Der Bildschirm Generelle Werte ermöglicht den Zugriff auf eine Reihe generelle Gerätewerte. Öffnen Sie für den Zugang zum Bildschirm Generelle Werte das Hauptmenü und wählen Sie Generelle Werte Übersteuerung aktivieren Übersteuerter Wert 8.12 - Analyse historischer Trends Im Trend-Bildschirm der Benutzer auf einfache Weise Parameter wählen und überwachen.
  • Seite 23: Internetanschluss

    9 - INTERNETANSCHLUSS 9.3 - Webbrowser-Einstellungen 9.1 - Internetschnittstelle Mindestbedingung für die Web-Browser-Konfi guration: Der Zugriff auf die Touch Pilot-Regelung ist auch über • Internet Explorer (Version 8 oder höher) oder einen Webbrowser (Internet Explorer, Mozilla Firefox Mozilla Firefox (Version 26 oder höher). Tragen Sie usw.) möglich.
  • Seite 24: Parameter

    10 - PARAMETER 10.1 - Hauptmenü TOUCH Pilot-BENUTZERSCHNITTSTELLE PRO-DIALOG+ BENUTZERSCHNITTSTELLE Symbol Anzeigetext* Beschreibung Menüname Anzeigetext* Beschreibung GENUNIT Generelle Werte Generelle Werte Generelle Werte Generelle Werte TEMP Temperaturen Temperaturen DRUCK Drücke Drücke EINGÄNGE Eingänge Status der Eingänge Temperaturen Temperaturen AUSGÄNGE Ausgänge Status der Ausgänge PUMPSTAT Pumpenstatus...
  • Seite 25 Generelle Werte – GENUNIT Name Status Standardwert Einheit Anzeigetext* Beschreibung CTRL_TYP 0 bis 2 Lokal=0,Netz=1,Fern=2 Betriebstyp: 0 = Lokal 1 = Netzwerk 2 = Ferngesteuert STATUS Betriebsstatus Betriebsstaus des Gerätes: Aus, Angehalten, Verzögerung, In Betrieb, Bereit, Übersteuerung, Ausgelöst, Test, Betriebstest CHIL_S_S 0 bis 1 Netz.: Start/Stop-Befehl...
  • Seite 26 Drücke – DRUCK Anzeigetext* Beschreibung Name Status Gerät DP_A kPa/PSI Verflüssigungsdruck A Verflüssigungsdruck am Verdichter in Kreis A SP_A kPa / PSI Haupt-Saugdruck A Verdampfungsdruck des Verdichters, Kreis A DP_B kPa/PSI Verflüssigungsdruck B Verflüssigungsdruck am Verdichter in Kreis B SP_B kPa / PSI Haupt-Saugdruck B Verdampfungsdruck des Verdichters, Kreis B...
  • Seite 27 Name Status Gerät Anzeigetext* Beschreibung VARFAN_B Befehl VFD Vent. Kr. B Befehl VFD Vent. Kr. B EXV-Position, Kreis B EXV_B 0 bis 100 EXV-Position Kreis B Position des elektronischen Expansionsventils, Kreis B REV_B aus/ein 4-Wege-Kühl- ventil B 4-Wege-Kältemittelventil, Kreis B: Zur Steuerung des Heiz-/ Kühl-/Abtaubetriebs (Wärmepumpen) ALARM aus/ein...
  • Seite 28: Betriebsarten - Modi

    Betriebsarten – MODI Name Status Gerät Anzeigetext* Beschreibung m_delay nein/ja Wiedereinsch.verz.aktiv Einschaltverzögerung wirksam m_2stpt nein/ja Zweiter Sollwert aktiv Zweiter Sollwert wird verwendet: Der Sollwert für unbelegte Zeiten m_reset nein/ja Korrektur aktiv Sollwertkorrektur aktiv m_demlim nein/ja Lastbegrenzung aktiv Lastbegrenzung aktiv m_rpload nein/ja Anfahrrampe aktiv Anfahrrampe aktiv...
  • Seite 29 Name Status Standardwert Einheit Anzeigetext* Beschreibung hr_lw_a aus/ein Verfl.austr.wasservent. Status Wasseraustrittsventil Verflüssiger KREISLAUF B KREISLAUF B hrstat_b 0 bis 7 WRG-Status WRG-Status: 0 = Luftgekühlter Modus 1 = Anforderung Rückgewinnungsmodus 2 = Abpumpanforderung 3 = Rückgewinnung in Betrieb 4 = Anforderung luftgekühlter Modus 5 = Abpumpanforderung fehlgeschlagen 6 = Rückgewinnungsstart fehlgeschlagen 7 = Rückgewinnungsbetrieb fehlgeschlagen...
  • Seite 30 Energy Management – EMM_STAT Name Status Gerät Anzeigetext* Beschreibung OCC_OVSW offen/geschlossen Besetzt-Überst.kontakt Status des Schalters für die Übersteuerung des Belegungsstatus ICE_SW offen/geschlossen Schalter Eispeicherungsende Status des Eis-Ende-Schalters SP_RESET 4 bis 20 Sollwertkorrektursignal Sollwertkorrektursignal LIM_4_20 4 bis 20 Lastbegrenz.signal4-20mA 4-20 mA Begrenzungssignal COOL_NRG Energieverbrauch Kühlen Energieverbrauch im Kühlbetrieb...
  • Seite 31: Konfigurationsmenü

    WICHTIG: Dieses Menü betrifft nur die Touch Pilot- Regelung. PRO-DIALOG+ BENUTZERSCHNITTSTELLE Menüname Anzeigetext* Beschreibung 10.2 - Konfigurationsmenü GEN_CONF Generelle Konfiguration Generelle Konfiguration PUMPCONF Pumpenkonfiguration Pumpenkonfiguration USERCONF Anwenderkonfiguration Anwenderkonfiguration TOUCH PILOT-BENUTZERSCHNITTSTELLE RESETCFG Konfiguration zurückst. Konfiguration zurücksetzen Symbol Anzeigetext* Beschreibung NOTGERÄT Backupkonfiguration Zusatzheizungskonfiguration FREECONF Freikühlkonfiguration...
  • Seite 32 Allgemeine Konfiguration – GEN_CONF Name Status Standardwert Einheit Anzeigetext* Beschreibung prio_cir 0 bis 2 Kreislaufbelast.sequenz Kreispriorität 0=Auto 0 = Automatische Kreiswahl 1=A Prio 1 = Priorität Kreis A 2=B führt 2 = Priorität Kreis B seq_typ nein/ja Stufenweise Lastverteilung Stufenweise Lastverteilung ramp_sel nein/ja Auswahl Rampe...
  • Seite 33 Name Status Standardwert Einheit Anzeigetext* Beschreibung spacr_fu -10 bis 51,7 °C Raumtemp. volle Rückst. Raumtemperatur, max. Korrekturwert. 14 bis 125 °F cr_deg -16,7 bis 16,7 Korrekturwert in Grad (Kühlbetrieb) Maximaler Korrekturwert im Kühlbetrieb -30 bis 30 Heizen Heizen oat_hrno -10 bis 51,7 °C Außentemperatur kein Korrekturwert Außentemperatur, kein Korrekturwert...
  • Seite 34 Name Status Standardwert Einheit Anzeigetext* Beschreibung gateway1 0 - 255 Std.gateway-Adr., 1.Byte Standard-Gateway, 1.Byte gateway2 0 - 255 Std.gateway-Adr., 2.Byte Standard-Gateway, 2. Byte gateway3 0 - 255 Std.gateway-Adr., 3.Byte Standard-Gateway, 3. Byte gateway4 0 - 255 Std.gateway-Adr., 4.Byte Standard-Gateway, 4. Byte *Hängt von der gewählten Sprache ab (Standardeinstellung: Englisch).
  • Seite 35: Alarmmenü

    Datums-/Uhrzeitkonfiguration – DATETIME Name Status Gerät Anzeigetext* Beschreibung Datum (TT/MM/JJ) d_of_m 1 bis 31 Monatstag Tag des Monats Monat 1 bis 12 Monat des Jahres Monat Jahr 0 bis 99 Jahr Jahr Montag-Freitag** Wochentag Wochentag Zeit (HH:MM) Stunde 0 bis 24 Stunde Stunde Stunde...
  • Seite 36: Standard-Regelfunktionen Und Optionen

    11 - STANDARD-REGELFUNKTIONEN UND OPTIONEN 11.1 - Ein/Ausschalten des Gerätes • Start/Stop-Übersteuerbefehl [CHIL_S_S]: Mit dem Start/Stop-Übersteuerbefehl kann der Status des Der Status des Geräts ist von einer Reihe von Faktoren Flüssigkeitskühlers im Netzwerkmodus gesteuert werden. abhängig. Hierzu gehören der Betriebstyp, aktive Zwangsschaltungen, offene Kontakte, die Master-/Slave- Befehl auf Stop: Das Gerät ist abgeschaltet.
  • Seite 37: Heiz-/Kühl-/Standby-Betrieb

    11.2 - Heiz-/Kühl-/Standby-Betrieb Wenn der Kühlbetrieb gewählt ist, arbeitet das Gerät im Die Steuerung bestimmt, ob das Gerät im Heiz- oder Kühlbetrieb und entsprechend werden der Boiler und die Kühlbetrieb arbeitet. Flüssigkeitskühler mit Boiler können Elektroheizung nicht aktiviert. im Kühl- und Heizbetrieb arbeiten. Ohne Boiler bleibt das Gerät im Kühlbetrieb.
  • Seite 38: Wahl Zwischen Heiz- Und Kühlbetrieb

    11.3 - Wahl zwischen Heiz- und Kühlbetrieb 11.4.1 - Boilersteuerung Der Boiler wird aktiviert, wenn die Außentemperatur unter einen vom Nutzer festgelegten Grenzwert für den Die Wahl zwischen Kühl- und Heizbetrieb betrifft Flüssigkeitskühler mit Boiler und Wärmepumpen. Die Boilerbetrieb fällt, die Standardeinstellung ist -10 °C (14 °F). Auswahl des Heiz- oder Kühlbetriebs kann je nach Einstellung des Außentemperaturgrenzwertes für den aktivem Betriebstyp in verschiedener Weise gesteuert...
  • Seite 39: Optionales Hydronikmodul

    Pumpe mit variabler Drehzahl steuern, Geräte mit integrierten Pumpen können eine oder zwei Pumpen mit WICHTIG: Die Konfiguration der Pumpendrehzahl darf variabler Drehzahl steuern. nur vom Carrier Service vorgenommen werden. 11.5.2 - Pumpenkonfiguration 11.5.5 - Schutz der Pumpen Die Regelung kann sowohl integrierte Pumpen mit fester Die Regelung bietet die Möglichkeit, die Pumpe täglich...
  • Seite 40: Regelungssollwert

    Optionales Hydronikmodul mit drehzahlgeregelten 11.7.1 - Aktiver Sollwert Pumpen Es können zwei Sollwerte gewählt werden. Abhängig vom Bei Geräten mit drehzahlgeregelten Pumpen ermöglicht aktuellen Betriebstyp kann der aktive Sollwert im diese Option, den erforderlichen Wasservolumenstrom Hauptmenü der Benutzerschnittstelle (GENUNIT – durch die Anpassung der Pumpendrehzahl Generelle Werte) manuell über die potentialfreien aufrechtzuerhalten.
  • Seite 41: Leistungsbegrenzung

    11.7.2 - Korrektur (Reset) • Durch eine Leistungsbegrenzung des Folgegerätes Korrektur bedeutet, dass der aktive Sollwert so verändert wird, durch das Mastergerät (Master/Slave-Konfi guration). dass weniger Maschinenleistung erforderlich ist. Im Wenn das Gerät nicht in einer Master/Slave- Kühlbetrieb wird der Sollwert erhöht, im Heizbetrieb gesenkt. Konfi guration arbeitet, liegt der Folgebegrenzungswert bei 100 %.
  • Seite 42: Nachtmodus

    11.10 - Nachtmodus Gleichmäßige Lastübernahme: Durch das Zu- und Abschalten der Geräte sorgt die Der Nachtmodus ermöglicht es, das Gerät so zu Steuerung für eine gleichmäßige Aufteilung der Last an konfigurieren, dass es während einer bestimmten alle Kreise. Die ausgeglichene Lastsequenz ist die von der Zeitspanne mit speziellen Parametern arbeitet.
  • Seite 43: Energiemanagementmodul

    11.13 - Energiemanagementmodul 11.14.2 - Free cooling-Betrieb Der Free cooling-Betrieb hängt vom Außentemperaturgrenzwert und von der Mit dem optionalen Energiemanagementmodul kann der Energieverbrauch gesteuert werden und es informiert zum Temperataturdifferenz ab (Mindestdifferenz zwischen dem Beispiel über den aktuellen Gerätestatus, den Regelungssollwert und der Außentemperatur).
  • Seite 44: Wärmerückgewinnungsoption

    Kältemitteldampf in einen separaten Wärmetauscher geleitet werden, in dem die Verflüssigung stattfindet. WICHTIG: Die BACnet-Option kann nur vom Carrier Service installiert werden. Einstellung des unteren Verflüssigungsgrenzwertes Öffnen Sie das Hauptmenü. Wählen Sie Sollwertkonfiguration (SETPOINT).
  • Seite 45: Diagnose

    12 - DIAGNOSE 12.1.3 - Alarmaufzeichnung (Pro Dialog+) Das Regelsystem bietet viele Hilfsfunktionen zur Informationen über beseitigte Alarme sind im Menü Fehlersuche, die das Gerät vor den Risiken schützen, mit Alarmaufzeichnung gespeichert, das einerseits die letzten Störungen verbunden sein können. 50 Alarme und andererseits die letzten 50 wichtigen Über die lokale Benutzerschnittstelle (Pro Dialog+ oder Alarme anzeigt.
  • Seite 46: Alarmcodes

    12.2.2 - Rückstellung der Alarme (Touch Pilot) 12.2.4 - Alarmcodes Im Menü Alarmentriegelung werden die Alarmcodes Alarme können zurückgestellt werden, ohne die Maschine abzuschalten. Nur angemeldete Benutzer können Alarme angezeigt, die Menüs Aktive Alarme , Alarmaufzeichnung zurückstellen (siehe auch Abschnitt 8.8.1). Der Alarm und Aufzeichnung wichtiger Alarme bieten zusätzlich eine kann entweder automatisch oder manuell über die Touch Beschreibung des Alarms.
  • Seite 47: Beschreibung Der Alarme

    12.3 - Beschreibung der Alarme 12.3.1 - Alarme Code Beschreibung der Alarme Rücksetzungstyp Ausgeführte Aktion Mögliche Ursache THERMISTORFEHLER 15001 Verdampfereintritts-Thermistor Automatisch, wenn der Gerät schaltet ab Thermistor defekt Thermistorwert wieder normal 15002 Verdampferaustrittsthermistor Wie vor Gerät schaltet ab Wie vor 15003 Abtautemp.sensor Kreislauf A Wie vor...
  • Seite 48 Code Beschreibung der Alarme Rücksetzungstyp Ausgeführte Aktion Mögliche Ursache 10005 Niedere Sauggastemperatur, Kreis A Wie vor Gerät schaltet ab Defekter Drucktransmitter, blockiertes EXV oder zu wenig Kältemittel 10006 Niedere Sauggastemperatur, Kreis B Wie vor Gerät schaltet ab Wie vor 10008 Zu hohe Ueberhitzung Kreislauf A Manuell Kreis A schaltet ab...
  • Seite 49 6002 Kreislauf B Verdichterschützkontakte verschweißt Wie vor Wie vor Wie vor SOFTWAREFEHLER 55001 Fehler Datenbankmodul Manuell Gerät schaltet ab Softwareproblem. Bitte Carrier Service kontaktieren 56001 Fehler Lenscanmodul Manuell Gerät schaltet ab Softwareproblem. Bitte Carrier Service kontaktieren FEHLER VFD-ANTRIEB 170nn Kreislauf A VFD Ventilator-Fehler...
  • Seite 50 Informationen zu anderen Alarmen finden Sie (Kreis B). in den entsprechenden Danfoss-Unterlagen. Erforderliche Maßnahme Code Alarm/Warnung Beschreibung Drehzahlregler-Alarme Alarm Nullspannungsfehler Bitte Carrier Service kontaktieren Alarm Ausfall einer Netzstromphase Prüfen Sie die VFD-Versorgungsspannung und das Phasengleichgewicht (±3 %) Alarm Überspannung Bitte Carrier Service kontaktieren Alarm...
  • Seite 51: Wartung

    Netzstromfehler Prüfen Sie die VFD-Versorgungsspannung und das Phasengleichgewicht (±3 %) Warnung 24 V-Versorgung zu niedrig Bitte Carrier Service kontaktieren Warnung Drehzahlgrenze des Motors überschritten Bitte Carrier Service kontaktieren Warnung Stromgrenzwert überschritten Prüfen Sie den VFD-Ausgangsstrom Warnung Ausgangsfrequenz an der Obergrenze Prüfen Sie den VFD-Ausgangsstrom...
  • Seite 52 Bestell-Nr. 33450, 07.2016. Ersetzt Bestell-Nr.: Neu Hersteller: Carrier SCS, Montluel, Frankreich. Nachdruck verboten, Änderungen vorbehalten. Gedruckt in der Europäischen Union.

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