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Gebrauchsanweisung
Sicherheitshinweis
Folgen Sie unbedingt den Sicherheitsvorschriften des Her-
stellers Ihres Elektrowerkzeuges. Tragen Sie immer eine
Schutzbrille oder anderen Gesichtsschutz. Halten Sie
Hände, Gesicht und Körper in sicherer Entfernung von dre-
henden Teilen und Schneidwerkzeugen. Halten Sie die
Handgriffe beim Arbeiten stets fest. Ziehen Sie immer den
Stecker vor jedem Werkzeugwechsel.
Art.-Nr. 116348
OBI Group Sourcing GmbH • Albert-Einstein-Str. 7–9 • 42929 Wermelskirchen • GERMANY • info@obisourcing.de • www.obisourcing.de
1
A
A A
3/4˝
B
B
C
C
D
D
2a
27
27
19
12
19
12
2b
111mm
Bezeichnung der Produktteile
1. Magnet
2. Aussparung für Zwinge
3. Spanauswurf
4. Bohrbuchsen
5. Aussparung für Tiefenstopp
6. Integrierte Markierungen
Schraubenlänge und Positionierung des Gerätes für
folgende Holzstärken
siehe Tabelle zu Schraubenlänge auf Seite 1
3
4
5
6
7
Holzstärke messen
– Messen Sie die Stärke der zu verbindenden Holzteile.
Bei unterschiedlichen Holzstärken nehmen Sie das klei-
nere Maß. Die Positionierung des Gerätes auf dem
Werkstück ist für alle Standardstärken verschieden.
– Das Gerät hat integrierte Markierungen für diese Stan-
dard-Brettstärken: 12mm, 19mm, 27mm, und 38mm.
Anhand dieser Markierungen können Sie jetzt das Gerät
gemäß der jeweiligen Brettstärke positionieren (siehe
Abb. 1).
• Das gezeigte Beispiel ist für ¾˝ & 19mm Einstellung
A. Messen
B. Ausrichten
C. Markieren
D. Spannen
Bohren der Sacklöcher
Mithilfe des beiliegenden Stufenbohrers, dem passenden
Tiefenstopp mitsamt Inbusschlüssel lässt sich jetzt die
Bohrtiefe einstellen.
– Drehen Sie das Gerät um, stecken den Tiefenstopp auf
den Bohrer (vom Schaftende her) und setzen Sie Bohrer
mit Tiefenstopp, wie in Abb. 2a gezeigt auf die Unter-
seite, mit dem Tiefenstopp in der vorgesehenen Aus-
sparung. Für Brettstärken 12mm, 19mm und 27mm ver-
schieben Sie den Bohrer so, daß die Stufenkante vorn
mit der entsprechenden Markierung auf dem Gerät
übereinstimmt (siehe Abb. 2a). Für die Brettstärke
38mm wird ein Abstand von ca. 111 mm von der Stufen-
kante bis zum Tiefenstopp benötigt (siehe Abb. 2b). Zie-
hen Sie jetzt die Stellschraube des Tiefenstopps fest an.
• Wichtig: Bohrertiefe immer bis zur Kante des Stufenab-
satzes messen, nicht zur Bohrerspitze.
• Sicherheitshinweis: Da das Gerät sehr enge Toleranzen
hat, bohren sie nicht, wenn sie das Gerät in den Händen
halten. Es muss immer festgespannt sein. Nichtbeach-
ten dieser Regel kann zu Verletzungen oder Beschädi-
gungen des Gerätes führen.
• Spannen Sie Ihr Werkstück mitsamt Gerät mit einer
Schnellspannzwinge oder anderen Zwingen in der rich-
tigen Position fest. Das Gerät hat eine Aufnahme für die
Druckplatte der Zwinge (siehe Abb. 3). Achten Sie dar-
auf, daß das Werkstück komplett auf einer Werkbank o.
ä. Aufliegt. Führen Sie den Stufenbohrer ein Stück weit
in die Bohrbuchse ein und schalten erst jetzt die Bohr-
maschine ein. Bohren Sie mit der höchsten Geschwin-
digkeit (min. 2,000 UPM) bis zum Tiefenstopp, wobei
Sie den Bohrer öfter leicht vor- und zurück bewegen.
Ziehen Sie dann den Bohrer aus dem Gerät zurück und
stellen die Bohrmaschine ab.
Verschrauben
– Wählen Sie die zur Holzstärke passenden Schrauben
(siehe Tabelle zu Schraubenlänge auf Seite 1).
• Hinweis zu den Schrauben: Es sind keine Spezial-
schrauben notwendig. Sie können handelsübliche Ver-
bindungsschrauben in jedem Baumarkt nachkaufen.
Allerdings sollten Sie keine Senkkopfschrauben ver-
wenden, da diese das Holz spalten können (siehe
Abb. 4).
– Spannen Sie die zu verbindenden Holzteile passgenau
mit einer Zwinge fest (siehe Abb. 5). Setzen Sie dann
den Schraubendreher-Bit in Ihren Akku Schrauber (oder
Bohrmaschine) und drehen die gewählten Schrauben in
die Taschenbohrungen ein (siehe Abb. 6).
Hinweis: Machen Sie einige Probebohrungen
und -Verschraubungen, ehe Sie Ihr Projekt begin-
nen.
Verschließen der Bohrlöcher
Die Bohrlöcher können mit Spezialdübeln so verschlossen
werden, daß die Bohrung so gut wie unsichtbar ist. Die
Dübel werden hierzu leicht eingeleimt und es wird auch
etwas Leim in das Bohrloch eingegeben. Nachdem der
Leim getrocknet ist, werden die Dübel bündig geschliffen
(siehe Abb. 7).
• Holzstöpsel
V-230425