U DIESEM OKUMENT Zu diesem Dokument 1.1 Einleitung Die Montage- und Betriebsanleitung ist Bestandteil des Füllstandbegrenzer und -reglers BA14, RBA24, RBA34. Sie muss den zuständigen Stellen „Wareneingang, Transport, Montage, Inbetriebnahme Wartung“ zugänglich gemacht werden. Montage- Betriebsanleitung ist so aufzubewahren, dass das Fachpersonal jederzeit Zugang dazu hat.
Anhand des Typenschildes kann die Montage- und Betriebsanleitung dem dazugehörigen Füllstandbegrenzer und - regler zugeordnet werden. Die Montage- und Betriebsanleitung gehört zu Füllstandbegrenzer und -regler der Gerätetypen BA14, RBA24, RBA34. Zusätze, die hinter der Bezeichnung eingetragen sind und die Ausführung des Füllstandbegrenzer und -regler beschreiben entbinden diese Montage- und Betriebsanleitung nicht von der Zugehörigkeit zum Füllstandbegrenzer und -regler.
1.3 Mitgeltende Dokumente Neben dieser Montage- und Betriebsanleitung sind die Betriebsanleitungen der Durchblas- und Ablassventile sowie das Datenblatt der Durchgangsventile zu beachten. Produkt Dokumentennummer/ Link QR-Code Durchblasventile 54230 WA4, WA5 & WA6 www.igema.com/document/54230 Durchgangsventile 50543 WA3, WA10 www.igema.com/document/50543 61254 Ablassventile www.igema.com/document/61254 D-07-B-50177-DE-01...
Diese Montage- und Betriebsanleitung enthält Texte und Zeichnungen, die ohne ausdrückliche Genehmigung des Herstellers weder vollständig noch teilweise vervielfältigt, verbreitet oder anderweitig mitgeteilt werden dürfen. Das Urheberrecht der Betriebsanleitung verbleibt bei: Igema GmbH Antwerpener Str. 1 48163 Münster Deutschland Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadensersatz.
Nur qualifizierte Personen, die mit den Mess- und Regelsystemen vertraut sind, dürfen Arbeiten vornehmen. Nur ausgebildete Elektro-Fachkräfte dürfen elektrische Komponenten montieren und anschließen. Die Igema GmbH kann für die Installation und Wartung beauftragt werden. ORSICHT Verletzungsgefahr durch äußere Einflüsse Äußere Einflüsse können bei fehlender Schutzausrüstung zu Verletzungen führen •...
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ICHERHEITSHINWEISE ARNUNG Verletzungsgefahr durch austretendes Medium Entzündliche, reizende und gesundheitsgefährdende Stoffe können aus dem Anzeiger entweichen und zu Hautverletzungen und Verbrennungen führen. Auch bei einer drucklosen abgekühlten Anlage ist mit dieser Gefahr zu rechnen. • Schutzkleidung inklusive Schutzbrille tragen. • Prüfen welche Gefahr von dem Medium ausgeht und wenn nötig Atemschutz oder - unterstützung tragen.
Gehörschutz tragen. • Lärm wenn möglich vermeiden oder einschränken. 2.3 Bestimmungsgemäße Verwendung INWEIS Sachschaden durch unbestimmten Gebrauch • Die Schwimmerschalter ausschließlich als Wasserstandsbegrenzer (BA14, RBA24, bzw. Zweipunkt-Wasserstandsregler an Behältern RBA24) (RBA24/ RBA34) einsetzen. • Maximale Druck- und Temperaturbereiche aller Komponenten einhalten.
ICHERHEITSHINWEISE 2.4 Schäden am Produkt INWEIS Sachschaden durch falsche Lagerung und Transport Durch falschen Transport und falsche Lagerung kann es zu Schäden am Schwimmerschalter kommen. • Stöße und hartes Aufsetzen vermeiden. • Schwimmerschalter vor Umwelteinflüssen geschützt und trocken lagern. • Schwimmerschalter gegen Beschädigungen sichern.
ERPACKUNGSINHALT Verpackungsinhalt 3.1 Lieferumfang 1 BA14, RBA24, RBA34 Der Füllstandbegrenzer und -regler wird, sofern vertraglich nicht anders vereinbart als fertig vormontierte Einheit geliefert: 2. Montage- und Betriebsanleitung(en) D-07-B-50177-DE-01 Seite 9...
4.1 Funktion Der Schwimmerschalter RBA24/34 kann als Zweipunkt- Wasserstandsregler oder Wasserstandsbegrenzer ohne besondere Bauart für Dampferzeuger eingesetzt werden. Schwimmerschalter BA14 kann Wasserstandsbegrenzer ohne besondere Bauart eingesetzt werden. Die Schwimmerschalter werden zum Regeln oder Begrenzen des Wasserstandes bei Behältern und Dampferzeugern eingesetzt.
UFBAU Grundausstattung Der Schwimmerschalter wird mit einem Ablassstopfen G " und einem Schaltgehäuse nach Schutzart DIN VDE 0470: IP54 mit eingebauten Magnetsperrschalter M130-KG geliefert. Kundenspezifische Ausstattungen sind möglich. Ablassstopfen G " Magnetsperrschalter M130-KG 5.3 Optionale Anschlussvarianten Anschweißende Schweißmuffe Flansch Alle Anschlussvarianten sind nach DIN oder ASME-Norm erhältlich 5.4 Optionale Ausführungen Beispiele der optionalen Ausführung Kundenspezifisches Ablassventil...
ECHNISCHE ATEN 6.3 Abmessungen BA14 Druckstufe [PS] A+D+465 A+D+465 Das verfügbare A-Maß steht in Verbindung zu verschiedenen Faktoren wie z.B. Schwimmerauftriebskraft und Flanschanschluss Es muss daher in Absprache mit der Igema GmbH geprüft werden. D-07-B-50177-DE-01 Seite 15...
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ECHNISCHE ATEN RBA24 Druckstufe [PS] [mm] [inch] [mm] [inch] Anschlussmaß [A1] Anschlusshöhe [A2] Anschlusstiefe Anschlussabstand A+D+550mm A+D+21 A+D+550mm A+D+21 Schalterverstellbereich Das Bauteilkennzeichen hat nur Gültigkeit, wenn zwischen Prozessanschluss und Kesselstutzen Absperrventile,sowie am Ablassanschluss ein Ablassventil montiert sind. Die Funktionsprüfung erfolgt durch das Absenken des Wasserstandes im Anbaugehäuse *Kleinere A2-Maße sind nach Absprache in Abhängigkeit vom D-Maß...
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ECHNISCHE ATEN RBA34 Druckstufe [PS] 32 bar 80 bar [mm] [inch] [mm] [inch] Anschlussmaß [A1] Anschlusshöhe [A2] Anschlusstiefe Anschlussabstand A+D+550mm A+D+21 A+D+550mm A+D+21 Das Bauteilkennzeichen hat nur Gültigkeit, wenn zwischen Prozessanschluss und Kesselstutzen Absperrventile,sowie am Ablassanschluss ein Ablassventil montiert sind. Die Funktionsprüfung erfolgt durch das Absenken des Wasserstandes im Anbaugehäuse *Kleinere A2-Maße sind nach Absprache in Abhängigkeit vom D-Maß...
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ECHNISCHE ATEN Magnetsperrschalter [mm] [inch] Einbautiefe Gesamttiefe Breite Höhe Seite 18 D-07-B-50177-DE-01...
ONTAGE Montage 7.1 Ausführung mit Flansch • Ausrichtung des Anzeigers beachten. • Dichtflächen auf Sauberkeit überprüfen • Flanschverbindung zwischen Anzeiger und Kessel/Druckbehälter nach geltender Norm montieren 7.2 Ausführung mit Anschweißende ARNUNG Augenschäden durch fehlende persönliche Schutzausrüstung Fehlender Augenschutz beim Schweißen führt zu Augenschäden bei arbeitenden und umstehenden Personen.
Produkte nicht einisolieren. Sachschaden durch falsche Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Betrieb Nur ausgebildete Elektro-Fachkräfte dürfen Beleuchtungseinrichtungen montieren und anschließen. Die Igema GmbH kann für die Installation und Wartung beauftragt werden. Magnetsperrschalter einbauen INWEIS Sachschaden durch ungeeignete Kabel • Für den Einsatzbereich geeignete Kabel verwenden.
Sachschaden durch falsche Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Betrieb Nur ausgebildete Elektro-Fachkräfte dürfen elektrische Bauteile in Betrieb nehmen und Wartungsarbeiten an diesen vornehmen. Die Igema GmbH kann für die Arbeiten an elektronischen Bauteilen beauftragt werden. Anschluss als SPDT-Schaltung (Standard) Magnet oberhalb des Schalters Magnet unterhalb des Schalters...
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ONTAGE Anschluss als DPDT-Schaltung (Redundanz zweier Schalter) Obere Schalter (Magnet unterhalb der Schalter) Untere Schalter (Magnet oberhalb der Schalter) Seite 22 D-07-B-50177-DE-01...
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• Schaltzeit des Magnetsperrschalters beim Aufbau einer Sicherheitsschaltung beachten. Zur Verlängerung der Kontaktlebensdauer des Magnetsperrschalters empfiehlt die Igema GmbH bei Verwendung induktiver Verbraucher handelsübliche RC-Kombinationen oder einen geeigneten Varistor zu verwenden (z.B. 0,1 µF/100 Ω) • Schrauben am Gehäusedeckel lösen und Deckel von Gehäuseunterteil abnehmen.
NBETRIEBNAHME Inbetriebnahme 8.1 Vor Inbetriebnahme Drehmomente Anzugsdrehmoment zul. Druck Md → Md [Nm] in Schritten [bar] Magnetsperrschalter • Sicherstellen, dass der Magnetsperrschalter fest am Geberrohr anliegt. 8.2 Inbetriebnahme des Gerätes gleichzeitig mit dem Kessel Abb.1 Abbildung 1: • Ablassventil schließen. •...
NBETRIEBNAHME 8.4 Nach Inbetriebnahme ARNUNG Verletzungsgefahr durch elektrische Spannung Elektrische Spannung kann bei Berührung von leitenden Kabeln zu Verletzungen führen. • Anlage vor Wartungsarbeiten spannungsfrei schalten. Im Betriebszustand die Einstellung des Magnetsperrschalters prüfen und gegebenenfalls auf Höhe nachstellen. Abb.1 Abb.2 Abb.3 Abb.4 Seite 26...
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NBETRIEBNAHME Abbildung 1: • Schrauben an Gehäuseabdeckung lösen und Gehäuseabdeckung abnehmen. Abbildung 2: • Schraube an Schalterfuß etwas lösen. Der Magnetsperrschalter lässt sich auf der Schalterstange verschieben. • Den Magnetsperrschalter auf die passende Höhe verschieben und festhalten. Abbildung 3: • Schraube an Schalterfuß wieder fest anziehen. Abbildung 4: •...
ARTUNG UND ETRIEBSÜBERWACHUNG Wartung und Betriebsüberwachung 9.1 Funktionsprüfung INWEIS Vorgeschriebene Funktionsüberprüfung Für Wasserstandsbegrenzer ist vor Inbetriebnahme eine Funktionsprüfung vorgeschrieben. • Prüfumfang und Prüffristen zwischen Betreiber, Kesselausrüster und örtlichem Sachverständigen festlegen. Abb.1 Abb.2 Abb.3 ▪ Das Anbaugehäuse muss drucklos sein. (Kap.9.2) Die Schwimmereinrichtung sinkt dabei unter NW und der Magnetsperrschalter schaltet.
ARTUNG UND ETRIEBSÜBERWACHUNG 9.2 Druck ablassen Abb.1 Abbildung 1: • Absperrventile schließen • Ablassventil öffnen Der Anzeiger entleert sich. Der Anzeiger kann wieder in Betrieb genommen werden. (Kap.8) 9.3 Durchblasen der Verbindungsleitungen INWEIS Für Wasserstandsregler -begrenzer getrenntes Durchblasen Verbindungsleitungen einschließlich des Anbaugehäuses vorgeschrieben. Abb.1 Abb.2 D-07-B-50177-DE-01...
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ARTUNG UND ETRIEBSÜBERWACHUNG Abb.3 Abb.4 ▪ Der Anzeiger muss drucklos sein. Abbildung 1: • Oberes Absperrventil wenig öffnen, nach ca. 2 Sek. schließen. Abbildung 2: • Unteres Absperrventil wenig öffnen, nach ca. 2 Sek. schließen. Abbildung 3: • Ablassventil schließen. •...
ARTUNG UND ETRIEBSÜBERWACHUNG Abb.1 ▪ Der Kessel muss in Betrieb sein. Abbildung 1: • Oberes Durchblasventil kurz betätigen Der Durchfluss wird bei Betätigung gestoppt. Eine erneute Freigabe des Durchflusses sorgt für einen erneuten schlagartigen Durchfluss, der die Leitung säubert. • Vorgang an unterem Durchblasventil wiederholen. 9.4 Zustandsüberprüfung während Kesselrevision Während der Kesselrevision den Schwimmerschalter, insbesondere Schwimmereinrichtung, Magnetsperrschalter und die zugehörigen Absperrarmaturen auf einwandfreien Zustand...
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ARTUNG UND ETRIEBSÜBERWACHUNG Anbaugehäuse öffnen Abb.1 Abb.2 ▪ Der Schwimmerschalter muss drucklos sein. Abbildung 1: • Sechskantmuttern unten an Gewindebolzen lösen und abnehmen. Abbildung 2: • Geräteoberteil mit Schwimmereinrichtung, Gewindebolzen und Sechskantmuttern nach oben aus dem Anbaugehäuse heben. Schwimmereinrichtung überprüfen bzw. austauschen Abb.1 Abb.2 Seite 32...
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ARTUNG UND ETRIEBSÜBERWACHUNG Abb.3 Abb.4 Anbaugehäuse öffnen Abbildung 1: • Haltefeder herausbiegen und Geberrohrkappe lösen. Abbildung 2: • Schwimmerstange mit Schwimmer aus Geberrohr herausziehen • Schwimmer und Schwimmereinrichtungen auf Beschädigungen überprüfen. • Verformte oder korrodierte Teile auswechseln. Abbildung 3: • Komplette Schwimmereinrichtung in Geberrohr einführen. Abbildung 4: •...
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ARTUNG UND ETRIEBSÜBERWACHUNG Anbaugehäuse schließen Abb.1 Abb.2 Abb.3 Abbildung 1: • Dichtflächen der Geräteflansche auf einwandfreien Zustand prüfen. • Neue Dichtung zwischen Flanschen am Anbaugehäuse legen. Abbildung 2: • Geräteoberteil mit Schwimmereinrichtung in Anbaugehäuse einsetzen. Abbildung 3: • Schraubverbindungen in mehreren Durchgängen gleichmäßig und über Kreuz auf angegebenes max.
UßERBETRIEBNAHME UND NTSORGUNG 12 Außerbetriebnahme und Entsorgung 12.1 Schwimmerschalter demontieren Während der folgenden Arbeiten hängen die einzelnen Komponenten frei und müssen gegen Herunterfallen gesichert sein. • Muttern an Flanschverbindungen lösen. • Bolzen aus Flanschen entnehmen • Lose Bauteile gegen Herunterfallen sichern Abb.
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Gesundheitsgefahr aufgrund gefährlicher Rückstände Rückstände von gefährlichen Stoffen stellen eine Gesundheitsgefahr dar. • Mögliche Gefahren anzeigen und Vorsorgemaßnahmen treffen. Dieses hochwertige IGEMA- Produkt wurde unter Anwendung der QM- Systemvorgaben gemäß DIN EN ISO 9001:2015 projektiert, gefertigt und geprüft. Sollte das angelieferte Gerät Transportschäden aufweisen oder trotz unserer Qualitäts-Endkontrolle zu Beanstandungen Anlass geben, so wenden Sie sich...
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