3 Einbau
Hinweis
Die Berücksichtigung des Druckes über den Festwert Druckvorgabe ist nur
so lange sinnvoll, wie der tatsächliche Druck in folgendem Druckbereich
liegt:
28
p
= 0,8 x eingestellter Druck (C03) bis p
min
Überprüfen Sie deshalb gewissenhaft Ihre Bedingungen bei der Einstellung
des Festwertes.
Der Wert für p
tragen werden.
Die Temperatur T lässt sich über die mittels Ultraschall gemessenen Schallgeschwin-
digkeit bestimmen:
Ein Automatikbetrieb (siehe Kapitel 6.8.14 Reynolds-Korrektur) erkennt, ob Luft oder
Erdgas vorliegt. Als Erdgas ist hier ein Erdgas H mit 93,23 % Methan; 1,00 % Stick-
stoff; 2,00 % Kohlendioxid; 3,00 % Ethan; 0,50 % Propan; 0,20 % i-Butan; 0,05 % i-
Pentan; 0,02 % Hexan und einer dynamischen Viskosität von 10,355 x10
Normbedingungen) hinterlegt. Im Allgemeinen., d.h. für alle Erdgas-ähnliche Gase,
ist die so bestimmte Temperatur genauer als ein einfacher Festwert.
Entspricht das Gas nicht einem Erdgas H mit den angegebenen Werten, dann kann
die Genauigkeit der Reynoldszahl-Bestimmung und der Temperaturberechnung er-
höht werden, wenn die individuellen Gasparameter bekannt sind (Zusammensetzung
des Gases und dynamische Viskosität). Der Service von RMG hilft Ihnen dann weiter
bei den nötigen Berechnungen und Einstellungen.
Hinweis
Unter den angegebenen Bedingungen kann und sollte bei allen Varianten des
RSM 200 die Reynolds-Korrektur angewandt werden! Bei den eichamtlichen
Varianten VMF und VCF ist sie zwingend vorgeschrieben.
Nur wenn sehr hohe Druckschwankungen vorliegen und / oder die Gaspara-
meter deutlich von denen eines Erdgas H abweichen, sollte beim RSM 200
VM auf diese Korrektur verzichtet werden, sofern kein Drucksensor ange-
schlossen ist.
Handbuch RSM 200 · DE04.1 · 04. April 2025
muss in Koordinate C04 und p
min
[ ° ] =
∙ �
2
= 1,2 x eingestellter Druck (C03)
max
in Koordinate C05 einge-
max
2
�
��
+
∙
�
� +
1
0
∙ (bei
-6