Auslösecharakteristik B oder C für Ladestation mit einphasigem Anschluss und Mode-2-Installationen
Auslösecharakteristik C für Ladestationen mit dreiphasigem Anschluss
Unabhängig von den Einsatzbedingungen (Temperatur,...) muss die Verteilung der Anlage so ausgelegt sein,
dass die dem Messgerät der Ladestation entsprechende Leistung geliefert werden kann.
Der Überstromschutz muss eine Stromstärke von mindestens 125 % der Stromstärke der Ladestation oder der
Stromstärke des Netzes im Modus 2 aufweisen.
Die Ladestation ist durch einen Leitungsschutzschalter mit folgenden Kennwerten abzusichern:
20 A für eine 16 A Ladestation mit einphasigem oder dreiphasigem Anschluss
25 A für eine 20 A Ladestation mit einphasigem oder dreiphasigem Anschluss
32 A für eine 25 A Ladestation mit einphasigem oder dreiphasigem Anschluss
40 A für eine 32 A Ladestation mit einphasigem oder dreiphasigem Anschluss
80 A für eine 63 A Ladestation mit einem dreiphasigen Anschluss
Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter/RCD)
Gemäß IEC 60364-7-722:2015 ist für die Ladestation mindestens ein FI-Schalter vom Typ A** vorzusehen.
** Die Elektrofachkraft ist für die Auswahl des geeigneten Fehlerstromschutzschalters (RCD) gemäß den örtlichen
Regeln und Vorschriften verantwortlich. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass diese von den internationalen Regeln
und Vorschriften abweichen können.
IEC 60364-7-722:2015, Abschnitt 722.531.2.101:
Mit Ausnahme von Stromkreisen, die als Schutzmaßnahme eine Schutztrennung aufweisen, ist jeder
Anschlusspunkt mit einer eigenen Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (mindestens vom Typ A) mit einem
Nennfehlerstrom von höchstens 30 mA auszustatten.
Falls die Elektrofahrzeug-Ladestation mit einer Steckdose oder einem Fahrzeuganschluss nach IEC 62196
ausgestattet ist, sind Schutzmaßnahmen gegen DC-Fehlerstrom zu ergreifen, sofern der Schutz nicht durch die
Elektrofahrzeug-Ladestation gewährleistet wird. Für jeden Anschlusspunkt sind die folgenden geeigneten
Schutzeinrichtungen vorzusehen:
Fehlerstromschutzschalter (RCD) Typ B, oder
Fehlerstromschutzschalter (RCD) Typ A und zusätzlich eine geeignete Vorrichtung zur Unterbrechung der
Ladung bei Gleichfehlerströmen größer als 6 mA.
Die Fehlerstromschutzeinrichtungen (RCDs) müssen den folgenden Normen entsprechen: IEC 61008-1, IEC
61009-1, IEC 60947-2 oder IEC 62423.
HINWEIS
Bei Installation gemäß EV Ready-Richtlinien muss jeder FI-Schalter vom Typ A eine hohe
Störsicherheit aufweisen: Typ HPI, SI, HI, KV..., je nach Hersteller.
HINWEIS
Verwenden Sie einen FI-Schalter mit Neutralleiter
RCBO
Mit kombiniertem Überstrom- und Fehlerstromschutz, wie oben beschrieben.
HINWEIS
Die Ladestation wird mit einer nach IEC 62955 zertifizierten Vorrichtung zur Erkennung von
Gleichfehlerströmen (DC-Fehlerströmen) ausgeliefert.
HINWEIS
Der von der Ladestation gelieferte Ladestrom kann auf Werte zwischen 6 A und 32 A begrenzt
werden, wie in Abschnitt 11.2. Konfiguration beschrieben.
6.6. Zubehörkabel für E.V. und Z.E. Ready-Installation
Verwenden Sie für den zusätzlichen Arbeitsstromauslöser und das On-/Off-Peak-Zubehör ein Stromkabel mit
folgender Spezifikation:
5 x 1,5 mm
(min.) - L1, L2, L3, N + Schutzleiter;
2
5 x 4 mm
(max.) - L1, L2, L3, N + Schutzleiter;
2
Geschirmte Mantelleitungen für Erdverlegung verwenden.
Anschlussmethode:
Außenleiter L1 und Neutralleiter zum Anschließen deszusätzlichen Arbeitsstromauslösers
Außenleiter L2 und L3 zum Anschließen des On-/Off-Peak-Moduls.
Installationshandbuch – Advanced 3.0 - 17SRDE02
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