Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Sicherheitsvorschriften AMA, AMB, AMG, AMH, AMI, AMK, AMZ, HXR, M3BM, M3GM 1. Allgemeines Die allgemeinen Sicherheitsvorschriften, die für den Betriebsort spezifischen Vorschriften und die in diesem Dokument beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen müssen zu allen Zeiten befolgt werden.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 4. Installation Stellen Sie eine ebene Auflagefläche, eine solide Fuß- oder Flanschmontage und im Fall einer direkten Kopplung eine exakte Ausrichtung sicher. Vermeiden Sie Resonanzen des Fundaments mit der Drehstromfrequenz und der zweifachen Netzstromfrequenz. Drehen Sie den Rotor und horchen Sie auf anormale Schleifgeräusche.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Für die ordnungsgemäße Installation (z. B. Trennung der Signal- und Stromleitungen, abgeschirmte Kabel usw.) ist der Monteur verantwortlich. 6. Betrieb ≤ 4,5 mm/s)} gemäß ISO 3945 sind im gekuppelten Schwingungen im Normalbereich (V Betrieb unbedenklich. Schalten Sie die Maschine im Falle von Abweichungen vom Normalbetrieb -z.
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WARNUNG: Überschreiten Sie niemals die zulässige Höchstdrehzahl der Maschine. Beachten Sie die produktspezifischen Handbücher. Wartung und Instandhaltung Dauermagnet-Synchronmaschinen dürfen nur durch von ABB ausgebildete und autorisierte Fachwerkstätten gewartet werden. Für weitere Informationen bezüglich der Wartung Ihrer Dauermagnet-Synchronmaschine wenden Sie sich bitte an ABB.
Alle von ABB hergestellten explosionsgeschützen Maschinen für explosionsgefährdete Umgebungen genügen der ATEX-Vorschrift 94/9/EC und besitzen ein CE-Zeichen auf ihrem Typenschild. Gültigkeit Diese Betriebsanleitung gilt für die nachstehend aufgeführten Motortypen von ABB Oy beim Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen. 3BFP 000 053 R0103 REV D Sicherheitsvorschriften - 5...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Nicht funkenerzeugende Motoren Ex nA, EEx nA, Klasse I Div 2, Klasse I Zone 2 AMA Induktionsmotoren, Größe 315 bis 500 AMB Induktionsmotoren, Größe 560 bis 630 AMI Induktionsmotoren, Größe 560 bis 630 HXR Induktionsmotoren, Größe 315 bis 560 AMZ Synchronmotoren, Größe 710 bis 2500...
Norm zur Zündschutzart tD Staubexplosionsschutz NFPA 70; Nationaler Code für elektrische Anlagen (NEC) C 22-1-98; Kanadischer Code für elektrische Anlegen, Teil I (CE-Code) ABB-Motoren (nur Gruppe II) können entsprechend ihrer jeweiligen Kennzeichnung in den folgenden Bereichen eingesetzt werden: Zone (IEC) Kategorie (EN) Kennzeichnung...
• Alle Anschlüsse in den Hauptklemmenkästen müssen mit Ex-geprüften Klemmen vorgenommen werden, die vom Hersteller mit der Maschine geliefert werden. Wenden Sie sich ansonsten an ABB Oy. • Alle Anschlüsse in Hilfsklemmenkästen, die als eigensichere Schaltkreise (Ex i oder EEx i) gekennzeichnet sind, müssen mit passenden Sicherheitsbarrieren verbunden sein.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Vor-Start-Belüftung • Ex nA / EEx nA und Ex e / EEx e-Maschinen können und müssen in bestimmten Fällen mit einer Vor-Start-Belüftung ausgestattet werden. • Vor dem Starten überprüfen, ob das Maschinengehäuse ausgeblasen werden muss, um entflammbare Gase zu entfernen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Kapitel 1 - Einleitung Allgemeine Informationen..................1 Wichtige Anmerkung.................... 1 Haftungsbeschränkung..................2 Dokumentation...................... 2 1.4.1 Dokumentation der Maschine..............2 1.4.2 Informationen, die nicht in der Dokumentation enthalten sind ....3 1.4.3 Einheiten, die in diesem Benutzerhandbuch verwendet werden ....3 Identifikation der Maschine ..................
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 3.3.6 Ablassstopfen ..................... 23 Installation auf Betonfundament ................. 23 3.4.1 Lieferumfang....................23 3.4.2 Allgemeine Vorbereitungen ............... 23 3.4.3 Vorbereitungen des Fundaments..............24 3.4.3.1 Vorbereitungen des Fundaments und der Zementierungslöcher..............24 3.4.3.2 Vorbereitungen der Fundamentbolzen oder der Schwellenplatte ................24 3.4.4 Aufstellen der Maschine ................
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 4.2.5 Einbau von Schwingungswandlern............39 Elektrische Installation ..................40 4.3.1 Allgemeine Informationen................. 40 4.3.2 Sicherheit ....................40 4.3.3 Isolationswiderstandsmessungen ............... 41 4.3.4 Hauptklemmenkastenoptionen..............41 4.3.5 Isolierabstände der Hauptnetzanschlüsse........... 41 4.3.6 Hauptnetzkabel ..................41 4.3.7 Sekundärkabel für Schleifringmaschinen ..........42 4.3.8 Zusatzklemmenkasten................
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 5.7.4 Vibrationen....................52 5.7.5 Temperaturpegel ..................52 5.7.6 Wärmetauscher................... 53 5.7.7 Schleifringe ....................53 Abschalten......................53 Kapitel 6 - Betrieb Allgemeines......................54 Normale Betriebsbedingungen................54 Anzahl der Starts ....................54 Überwachung ...................... 55 6.4.1 Lager ......................55 6.4.2 Vibrationen....................
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 7.5.3.2 Schmierungskennschild ............74 7.5.3.3 Nachschmierintervalle ............74 7.5.3.4 Nachschmierung ..............75 7.5.3.5 Lagerfett.................. 76 7.5.3.6 Wartung der Lager ..............77 7.5.4 Überprüfung der Lagerisolation und des Isolationswiderstandes der Lager ......................77 7.5.4.1 Verfahren ................78 7.5.4.2 Sauberkeit der Lagerisolierung..........
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Ölleckagen bei Gleitlagern................102 8.2.1 Öl ......................102 8.2.2 Gleitlager....................103 8.2.3 Überprüfung der Lager................103 8.2.4 Ölbehälter und Ölleitungen ..............103 8.2.5 Überprüfung des Ölbehälters und der Ölleitungen ........104 8.2.6 Verwendung ..................... 104 8.2.7 Verwendungskontrolle ................
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 10.5.5 Deponieabfälle ..................122 Anhänge: INBETRIEBNAHMEBERICHT ................. 123 Typische Position der Kennschilder ................133 Typische Hauptnetzkabelanschlüsse ................134 - vii 3BFP 000 053 R0103 REV D...
Betreiber autorisiert sind. Dieses Dokument und Teile desselben dürfen nicht ohne ausdrückliche und schriftliche Genehmigung von ABB vervielfältigt oder kopiert werden, und der Inhalt desselben darf nicht an Dritte weitergegeben noch für unzulässige Zwecke verwendet werden.
Schäden gleich welcher Art haftbar, die sich aus der Anwendung dieses Dokuments ergeben, noch ist ABB für zufällige oder in Folge entstandene Schäden haftbar, die sich aus der Verwendung von Software oder Hardware ergeben, die in diesem Dokument beschrieben sind.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren • Anforderungen an Lageröl und Schmiermittel • Haupt- und Nebenaggregatanschlüsse. BEMERKUNG: Einige kundenspezifische Elemente sind möglicherweise nicht in diesem Benutzerhandbuch enthalten. Sie finden zusätzliche Dokumentation in der Projekt-Dokumentation. 1.4.2 Informationen, die nicht in der Dokumentation enthalten sind Dieses Benutzerhandbuch enthält keine Informationen über Start-, Schutz- oder Drehzahlregelungseinrichtungen.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 1-1 Typenschild für direkt ans Netz angeschlossene Maschinen, die gemäß IEC hergestellt sind Abbildung 1-2 Typenschild für Frequenzumrichtermaschinen, die gemäß IEC hergestellt sind 4 - Einleitung 3BFP 000 053 R0103 REV D...
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 1-3 Typenschild für direkt ans Netz angeschlossene Maschinen, die gemäß NEMA hergestellt sind 1. Typenbezeichnung 2. Baujahr 3. Betriebsart 4. Anschlussart 5. Isolierungsklasse 6. Maschinengewicht [kg] oder [lbs] 7. Schutzgrad [IP-Klasse] 8. Kühlungstyp [IC-Code] 9.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Kapitel 2 Transport und Verpackung 2.1 Schutzmaßnahmen vor dem Transport 2.1.1 Allgemeines Folgende Schutzmaßnahmen werden vor der Lieferung der Maschine vom Werk durchgeführt. Falls die Maschine später bewegt wird, sind dieselben Schutzmaßnahmen durchzuführen: • Bei Maschinen mit Gleitlagern werden Transportsperren installiert. ***Folgender Punkt betrifft den Lagertyp: Rollenlager •...
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Abbildung betrifft den Lagertyp: Rollenlager Abbildung 2-1 Schmierungskennschild für fettgeschmierte Rollenlager Lagertyp des D-Endes Lagertyp des ND-Endes Schmierintervall Fettmenge für das Lager des D-Endes Fettmenge für das Lager des ND-Endes Zusätzliche Informationen Werksseitig gelieferte Fettsorte ***Folgende Abbildung betrifft den Lagertyp: Gleitlager Abbildung 2-2 Schmierungskennschild für Gleitlager 3BFP 000 053 R0103 REV D...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Lagertyp des D-Endes Lagertyp des ND-Endes Ölwechselintervall Viskosität Ölmenge für Lager des D-Endes (selbstschmierend) Ölmenge für Lager des ND-Endes (selbstschmierend) Schmierverfahren für das Lager des D-Endes. Ölfluss und Öldruck für fremdgeschmierte Lager Schmierverfahren für das Lager des ND-Endes. Ölfluss und Öldruck für fremdgeschmierte Lager Axiales Spiel des Läufers BEMERKUNG: Die auf dem Schmierungskennschild angegebenen Informationen sind...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 2-3 Anheben von horizontalen und vertikalen Maschinen in seetauglichen Verpackungen 2.2.2 Anheben einer Maschine auf einer Palette Eine auf einer Palette montierte Maschine sollte mit einem Kran oder Gabelstapler an ihren Hebelaschen vom Palettenboden gehoben werden; siehe Abbildung 2-4 Anheben von horizontalen und vertikalen Maschinen auf Paletten.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 2-4 Anheben von horizontalen und vertikalen Maschinen auf Paletten 2.2.3 Heben einer ausgepackten Maschine Es ist eine geeignete Hebeausrüstung zu verwenden! Die Maschine sollte stets mit einem Kran an den Hebelaschen des Maschinenrahmens angehoben werden; siehe Abbildung 2-5 Heben der ausgepackten Maschine.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 2-5 Heben der ausgepackten Maschine ***Folgendes Kapitel betrifft den Montagetyp: Vertikal 2.3 Drehen einer vertikal montierten Maschine Vertikal montierte Maschinen müssen unter Umständen von einer vertikalen in eine horizontale Position und umgekehrt gedreht werden, z. B. wenn Lager ausgewechselt werden. Dies ist in Abbildung 2-6 Maschine mit drehbaren Hebelaschen: heben und drehen gezeigt.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 2.4 Überprüfungen bei Empfang und beim Auspacken 2.4.1 Prüfung bei der Ankunft Die Maschine und das Paket müssen unmittelbar bei der Ankunft überprüft werden. Jeder Transportschaden muss fotografiert und umgehend, d. h. innerhalb von weniger als einer (1) Woche nach der Ankunft, gemeldet werden, wenn eine Transportversicherung in Anspruch genommen werden soll.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Öffnen Sie die Verpackung und heben Sie den Hauptklemmkasten mit einer geeigneten Hebevorrichtung (z. B. Kran) an den Hebeösen aus dem Transportbehältnis. Vergewissern Sie sich, dass alle Anschlusskomponenten staub- und schmutzfrei sind. Legen Sie die mitgelieferten Schrauben und Muttern am Montageort bereit. Heben Sie den Hauptklemmkasten an der dafür vorgesehenen Stelle (siehe Maßzeichnung in der Projektdokumentation) direkt auf den Maschinenrahmen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 2.6 Lagerung 2.6.1 Kurzzeitige Lagerung (weniger als 2 Monate) Die Maschine ist einem geeigneten Lagerraum mit kontrollierbaren Umgebungsbedingungen aufzubewahren. Voraussetzungen für die Eignung des Lagerraums sind: • Stabile Temperaturverhältnisse im Bereich von 10 ºC (50 ºF) bis 50 ºC (120 ºF). Falls die Antikondensationsheizungen eingeschaltet sind und die Temperatur der Umgebungsluft über 50 ºC liegt, ist darauf zu achten, dass die Maschine sich nicht zu stark aufheizt •...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Sorgen Sie für kleine Belüftungsöffnungen, wenn die Maschine in einer Holzkiste gelagert wird. Verhindern Sie, dass Wasser, Insekten und andere Kleintiere in die Kiste eindringen können; siehe Abbildung 2-7 Belüftungsöffnungen. Dazu die Checklisten unter Kapitel 2 Lagerung in Anhang INBETRIEBNAHMEBERICHT verwenden.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren BEMERKUNG: Wenn die Transportsperre mit einem zu großen Moment festgezogen wird, wird das Lager beschädigt. BEMERKUNG: Der verwendete Lagertyp ist auf dem Schmierungskennschild angegeben, siehe Kapitel 2.1.2 Schmierungskennschild, Informationen zum Axialpositionierungslager finden Sie in der Zeichnung. ***Folgende Tabelle betrifft den Montagetyp: Horizontal Tabelle 2-1.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgendes Kapitel betrifft den Lagertyp: Gleitlager 2.6.4 Gleitlager Treffen Sie folgende Maßnahmen: • Maschinen mit Gleitlagern werden ohne Schmiermittel, d. h. Öl, geliefert. Die Innenseite der Lager ist auf eine schützende Ölschicht zu überprüfen. Falls die Dauer der Lagerung zwei Monate überschreitet, sollte Tectyl 511 oder eine andere entsprechende Substanz durch die Füllöffnung in das Lager gesprüht werden.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 2.7 Inspektionen, Aufzeichnungen Die Dauer der Lagerung und die diesbezüglichen Vorbereitungsmaßnahmen sind mit Datum aufzuzeichnen. Die hierfür vorgesehenen Checklisten finden Sie im Anhang INBETRIEBNAHMEBERICHT. 18 - Transport und Verpackung 3BFP 000 053 R0103 REV D...
Herstellungstoleranz auf, die mit dem Unterlegblech von 2 mm (0,08 Zoll) ausgeglichen wird. BEMERKUNG:Die Berechnung und Konstruktion des Fundaments gehört nicht zum Lieferumfang von ABB, daher ist der Kunde oder eine Drittpartei hierfür verantwortlich. Auch die Zementierung liegt normalerweise außerhalb des Verantwortlichkeitsbereichs von ABB.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 3.2.2 Fundamentkräfte Das Fundament und die Befestigungsschrauben müssen so dimensioniert sein, dass sie plötzlichen mechanischen Momenten standhalten, die bei jedem Maschinenstart sowie bei Kurzschlüssen auftreten. Die Kurzschlusskraft ist eine stufenweise gedämpfte Sinuswelle, die ihre Richtung ändert. Die Stärke dieser Kräfte ist auf der Zeichnung der Maschine angegeben. ***Folgendes Kapitel betrifft den Montagetyp: Vertikal 3.2.3 Flansche für vertikal montierte Maschinen Vertikal montierte Maschinen sind mit einem Montageflansch gemäß...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 3.3.2 Zerlegen der Transportsperre Bei Maschinen mit Gleitlagern oder Rollenlagern sind Transportsperren installiert. Bei Maschinen mit Gleitlagern oder zylindrischen Rollenlagern besteht die Transportsperre aus einer Stahlstange, die sowohl am Lagerschild am D-Ende als auch am Ende der Wellenverlängerung angebracht ist.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren MARKIERUNG ÄUSSERE DICHTUNG ENDSEITENSPIELGRENZWERTE Abbildung 3-1 Markierungen auf der Welle und Betriebsmittelpunktmarkierung 3.3.4 Zusammenbau der Kupplungshälfte 3.3.4.1 Wuchtung der Kupplung Der Läufer ist standardmäßig bei halber Passfeder dynamisch ausgewuchtet. Die Art der Wuchtung ist im Wellenende eingeprägt: •...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 3.3.5 Riemenantrieb Maschinen, die für Riemenantrieb ausgelegt sind, sind stets mit zylindrischen Rollenlagern im D-Ende ausgestattet. Wenn ein Riemenantrieb verwendet wird, stellen Sie sicher, dass die Antriebs- und Abtriebsriemenscheibe korrekt ausgerichtet sind. BEMERKUNG:Vor Gebrauch ist die Eignung des Wellenendes und der Lager für den Riemenantrieb stets zu überprüfen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren • Halten Sie einen einfachen Hebelarm bereit, um den Läufer während der Ausrichtung zu drehen • Stellen Sie bei Installationen im Freien einen Sonnen- und Regenschutz bereit, um Messfehler während der Installation zu vermeiden. BEMERKUNG:Die Maschinen werden an jedem Fuß mit Hebeschrauben für die vertikale Ausrichtung geliefert.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren А Der Kegelstift (Teil 9) wird nur am D-Ende des Motors benötigt. Das Klebeband ist nicht im Lieferumfang enthalten. Teil Bezeichnung Größe Anzahl/Satz [Stk.] Fundamentbolzen für die Befestigung im Fundament. Platte 70x200x440 Fundamentbolzen werden als lose Teile geliefert. Bolzen M36x500/45+100 Ein Satz enthält das Zubehör für eine Maschine (4 Stk.).
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Fundamentschrauben (Teil 2) an. Verbinden Sie den Verankerungsflansch (Teil 3) mit den Schrauben durch Festschweißen und ziehen Sie die Muttern fest. Wenn die Verbindung nicht hergestellt werden kann, befestigen Sie den Verankerungsflansch zwischen zwei Kontermuttern •...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Überprüfen Sie die Ausrichtung, um sicherzustellen, dass die Maschine mit den zulässigen Vibrationen läuft. Falls nötig, nehmen Sie mit Hilfe der Unterlegbleche Korrekturen vor und vervollständigen Sie die Anbringung der Passstifte wie durch die Löcher im Maschinenfuß am D-Ende vorgegeben.
Der Zweck eines Montageflansches für vertikal montierte Maschinen besteht darin, eine einfache Installation und Kupplungsverbindung sowie eine einfache Inspektion der Kupplung während des Betriebs zu ermöglichen. Für die Installation der ABB-Maschinen müssen die Montageflansche gemäß IEC-Norm gefertigt sein. Der Montageflansch ist im Lieferumfang von ABB nicht enthalten.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 3-3 Montageflansch Die Maschine wird angehoben und auf den Montageflansch gestellt. Die Befestigungsschrauben werden leicht angezogen. 3.6 Ausrichtung 3.6.1 Allgemeines Um eine lange und zufriedenstellende Lebensdauer sowohl der Antriebs- als auch der Lastmaschine zu gewährleisten, müssen die Maschinen korrekt zueinander ausgerichtet sein. Das heißt, dass der radiale und der Winkelversatz zwischen den beiden Wellen der Maschinen minimiert werden müssen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Maschinenfuß Unterlegblech Fundament Hebe- schraube Befestigungs- schraube Abbildung 3-4 Vertikale Positionierung des Maschinenfußes 3.6.3 Grobe Einstellung Um die Ausrichtung in axialer Richtung und in Querrichtung zu ermöglichen, bringen Sie Trägerplatten mit Ausrichtungsschrauben an den Kanten an; siehe Abbildung 3-5 Positionierung der Trägerplatten.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren TRÄGER MIT AUSRICHTSCHRAUBE SPREIZSCHRAUBE Abbildung 3-6 Montage der Trägerplatte BEMERKUNG:Abbildung 3-6 Montage der Trägerplatte zeigt eine Trägerplatte, die auf einem Betonfundament montiert ist. Verwenden Sie eine derartige Trägerplatte auch mit einem Stahlfundament. 3.6.4 Korrektur der Wärmedehnung 3.6.4.1 Allgemeines Betriebstemperaturen haben einen beachtlichen Einfluss auf die Ausrichtung und sind daher beim Ausrichten der Maschinen zu berücksichtigen.
∆L = α × ∆T × Lwobei ∆L=Wärmedehnung[mm] α=10 × 10 ∆T=50 K (für AMA, AMB, AMK, AMI), 80 K (für AMH, HXR, M3BM, M3GM) L=Rahmenlänge [mm] BEMERKUNG:Stellen Sie sicher, dass eine kontinuierliche freie axiale Bewegung zwischen den Kupplungshälften (ausgenommen feste Kupplungen) möglich ist, um eine axiale Wärmedehnung der Maschinenwelle zu ermöglichen und die Lager nicht...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 3-7 Messung des Schlags an der Kupplungshälfte 3.6.5.3 Parallele, axiale und Winkelausrichtung Nachdem die Maschine, wie in Kapitel 3.6.2 Grobe Ausrichtung und Kapitel 3.6.3 Grobe Einstellung beschrieben, grob positioniert wurde, beginnt die endgültige Ausrichtung. Dieser Schritt ist mit größter Vorsicht auszuführen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 3.6.5.4 Ausrichtung Die Ausrichtung der Maschine erfolgt gemäß den folgenden Anweisungen. Die Maschine muss auf ihren Hebeschrauben stehen. Drehen Sie den Läufer und prüfen Sie das axiale Spiel, siehe Kapitel 3.6.3 Grobe Einstellung. ***Folgender Hinweis betrifft den Lagertyp: Gleitlager BEMERKUNG:Gleitlager sind vor dem Drehen mit Öl zu befüllen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 10. Ziehen Sie die Muttern nach und sichern Sie sie durch Heftschweißungen oder einen ausreichend festen Schlag mit einem Zentrierkörner 11. Befestigen Sie die Füße der Maschine mit Kegelstiften, um die eventuelle spätere Neuinstallation der Maschine zu vereinfachen; siehe Kapitel 3.4.7.1 Anbringung der Passstifte der Maschinenfüße.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 3.7 Maßnahmen nach der Installation Wenn die Maschine über einen längeren Zeitraum nach der Installation nicht in Betrieb genommen wird, sind die in Kapitel 2.6.1 Kurzzeitige Lagerung (weniger als 2 Monate) beschriebenen Maßnahmen durchzuführen. Beachten Sie, dass die Welle mindestens alle 3 Monate um 10 Umdrehungen zu drehen ist und die selbstschmierenden Lager mit Öl gefüllt werden müssen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Kapitel 4 Mechanische und elektrische Anschlüsse 4.1 Allgemeines Die mechanischen und elektrischen Anschlüsse werden nach der Durchführung von Installation und Ausrichtung vorgenommen. Die mechanischen Anschlüsse umfassen eventuell den Anschluss von Luftkanälen, Wasserrohren und/oder eines Ölversorgungssystems. Die elektrischen Anschlüsse umfassen den Anschluss von Netz- und Zusatzkabeln, Erdungskabeln und möglicherweise externen Gebläsemotoren.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Kühlwasserkreises werden nach Angaben des Kunden angefertigt und sind auf der Zeichnung angegeben. Das Kühlwasser zirkuliert in Kanälen, die im Maschinenrahmen integriert sind. Das Material des Rahmens und der Kanäle ist unlegierter Stahl gemäß Norm EN 10025: S235 JRG2, äquivalent zu DIN 17100 - RSt 37-2.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Neigung der Rohre zu gering ist; das Öl fließt zu langsam vom Lager in den Ölbehälter, was zu Ölleckagen oder Störungen im Ölfluss führen kann. BEMERKUNG: Bohren Sie während der Installation der Rohre oder anderer Aggregate keine Löcher durch den Rahmen, da die Maschine dadurch schwer beschädigt werden kann.
(Frequenzumrichter). Der Frequenzumrichter muss so gebaut sein, dass er mit einer Dauermagnet-Synchronmaschine betrieben werden kann. Sollte bezüglich der Kompatibilität der Dauermagnet-Synchronmaschine mit dem Frequenzumrichter Unsicherheit bestehen, wenden Sie sich an den ABB-Kundendienst. 4.3.2 Sicherheit Elektrische Arbeiten dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 4.3.3 Isolationswiderstandsmessungen Bevor eine Maschine zum ersten Mal, nach einem langen Stillstand oder innerhalb allgemeiner Wartungsarbeiten gestartet wird, ist ihr Isolationswiderstand zu messen, siehe Kapitel 7.6.4 Isolationswiderstandstest. 4.3.4 Hauptklemmenkastenoptionen Die Innenseite des Hauptklemmenkastens muss frei von Schmutz, Feuchtigkeit und Fremdkörpern sein.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgender Hinweis betrifft die Schutzart: Alle Gefahrenbereiche BEMERKUNG: Bei Ex-Maschinen müssen Kabelverschraubungen oder Kabelbuchsen für Versorgungskabel Ex-zertifiziert sein. Kabelverschraubungen und Buchsen sind nicht im Lieferumfang des Herstellers enthalten. BEMERKUNG: Vor der Installation muss sichergestellt werden, dass die Versorgungskabel vom Versorgungsnetz getrennt sind und dass die Kabel an Schutzerdung angeschlossen sind.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgender Hinweis betrifft die Schutzart: Alle Maschinen für Gefahrenbereiche BEMERKUNG: Bei Ex-Maschinen müssen Kabelverschraubungen oder Kabelbuchsen für Versorgungskabel Ex-zertifiziert sein. Kabelverschraubungen und Buchsen sind nicht im Lieferumfang des Herstellers enthalten. Abbildung 4-1 Typischer Zusatzklemmenkasten 4.3.8.1 Anschluss von Zusatzeinrichtungen und Instrumenten Schließen Sie die Instrumente und die Zusatzausrüstung gemäß...
Laut EMC-Vorschrift (89/336/ EEC, geändert durch 93/68/EEC) müssen von einem Frequenzumrichter versorgte Wechselstrommaschinen den nachstehenden Spezifikationen entsprechend mit abgeschirmten Kabeln installiert werden. Für Informationen zu anderen äquivalenten Kabeln wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche ABB-Vertretung. 4.3.10.1 Hauptkabel Das Hauptversorgungskabel zwischen der Maschine und dem Frequenzumrichter muss ein symmetrisches dreiadriges, abgeschirmtes Kabel sein, um die in der allgemeinen Emissionsnorm für Industrieumgebungen, EN 50081-2, angegebenen...
Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme die Ausrichtung der Maschine: • Gehen Sie den Ausrichtungsbericht durch und stellen Sie sicher, dass die Maschine gemäß den Ausrichtungsspezifikationen von ABB ausgerichtet ist (siehe Kapitel 3.6 Ausrichtung • Das Ausrichtungsprotokoll sollte dem Inbetriebnahmebericht stets beigefügt werden.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 5.4 Überprüfung der elektrischen Installation Die Stromkabel können permanent an den Klemmen im Hauptklemmenkasten angeschlossen sein, wenn der Isolationswiderstand des Stators gemessen wurde, siehe Kapitel 7.6.4 Isolationswiderstandstest. Prüfen Sie den Anschluss der Stromkabel: • Stellen Sie sicher, dass die Befestigungsschrauben mit dem korrekten Moment angezogen wurden •...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 5.5.2 Statorwicklungstemperatur 5.5.2.1 Allgemeines Die Statorwicklungen werden gemäß Temperaturanstiegsklasse F hergestellt, die einen Temperaturgrenzwert von 155 °C (300 °F) aufweist. Eine hohe Temperatur hat zur Folge, dass die Isolierung altert und die Lebensdauer der Wicklungen verkürzt wird. Dieser Umstand ist beim Festlegen der Grenzwerte für Alarmauslösung und Temperaturabschaltung in Erwägung zu ziehen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Einstellung des Temperaturalarms das in Kapitel 5.5.1 Allgemeines beschriebene Verfahren anzuwenden. 5.5.3.3 Thermistoren Wenn die Rollenlager mit Thermistoren (PTC) ausgerüstet sind, finden Sie die Betriebstemperatur der Thermistoren im Anschlussplan. Sie können wählen, ob die Betriebsfunktion ein Alarmsignal oder ein Abschaltungssignal sein soll. Wenn die Rollenlager mit zwei Thermistoren ausgerüstet sind, kann jeweils sowohl ein Alarm- als auch ein Abschaltsignal verwendet werden.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Geräusche von den Lagern zu hören sind. Zum Drehen eines Läufers mit Gleitlagern wird ein einfacher Hebel benötigt. • Falls die Kupplungshälfte nicht zusammengebaut ist, wird die Passfeder der Wellenverlängerung entweder gesperrt oder ausgebaut. ***Folgender Punkt betrifft das Kühlverfahren: Luft-Wasser •...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgendes Kapitel betrifft den Läufertyp: Schleifringe 5.6.3.2 Starten von Maschinen mit Schleifringen Maschinen mit Schleifringen können nicht ohne Starter betrieben werden. Der Starter ist im Normalfall ein regelbarer Widerstand, der an jede Läuferphase über die Schleifringe angeschlossen ist.
Während der ersten Betriebstage ist es wichtig, die Maschine genau zu überwachen, für den Fall, dass Veränderungen der Vibration oder der Temperaturpegel oder anormale Geräusche auftreten. 5.7.3 Lager Die von ABB hergestellten Drehstrommaschinen sind entweder mit Rollen- oder mit Gleitlagern ausgerüstet. ***Folgendes Kapitel betrifft den Lagertyp: Rollenlager 5.7.3.1 Maschinen mit Rollenlagern Pressen Sie beim ersten Betrieb nach der Erstinstallation oder nach länger als 2 Monate...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgendes Kapitel betrifft den Lagertyp: Gleitlager 5.7.3.2 Maschinen mit Gleitlagern Stellen Sie sicher, dass keine rotierenden Teile an festen Teilen reiben. Kontrollieren Sie durch das Ölschauglas, dass der Ölstand im Lager korrekt ist. Er sollte generell in der Mitte des Ölschauglases liegen, doch solange der Ölstand innerhalb des Ölschauglases liegt, ist der Stand akzeptabel.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgendes Kapitel betrifft den Kühlungstyp: Luft-Luft und Luft-Wasser 5.7.6 Wärmetauscher Stellen Sie vor dem Start sicher, dass die Anschlüsse fest sitzen und das System keine Leckagen aufweist. Nachdem die Maschine für einige Zeit gelaufen ist, muss das Kühlsystem kontrolliert werden.
BEMERKUNG: Eine Überlastung der Maschine kann eine Entmagnetisierung der Dauermagneten und Wicklungsschäden verursachen. 6.2 Normale Betriebsbedingungen Die von ABB hergestellten Maschinen sind individuell für den Betrieb unter normalen Betriebsbedingungen gemäß IEC-Norm oder NEMA-Norm, Kundenspezifikationen und internen ABB-Normen ausgelegt. Die Betriebsbedingungen, wie beispielsweise die maximale Umgebungstemperatur und die maximale Aufstellungshöhe, sind im Leistungsdatenblatt angegeben, welches als Bestandteil...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren und/oder zu schwere Starts verursachen überhöhte Temperaturen und Belastungen der Maschine, was die Alterung der Maschine beschleunigt und die Verkürzung der Lebensdauer oder gar Maschinenausfälle zur Folge haben kann. Informationen bezüglich der zulässigen aufeinanderfolgenden oder jährlichen Starts erfahren Sie aus dem Leistungsdatenblatt oder vom Hersteller der Maschine.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgendes Kapitel betrifft den Kühlungstyp: Luft-Luft und Luft-Wasser 6.4.4 Wärmetauscher Vergewissern Sie sich, dass die Anschlüsse fest sitzen und das System keine Leckagen aufweist. Stellen Sie sicher, dass das Kühlmittel und ggf. die Luft ohne Behinderung zirkulieren können. ***Folgendes Kapitel betrifft den Läufertyp: Schleifringe 6.4.5 Schleifringeinheit Beobachten Sie den Verschleiß...
Ihnen die Anweisungen in Kapitel 8 Fehlersuche beim Lokalisieren der Ursachen. ABB empfiehlt, die Erstellung von Wartungsprogrammen, die Durchführung der eigentlichen Wartung sowie mögliche Fehlersucharbeiten von Experten ausführen zu lassen. Der ABB- Kundendienst hilft Ihnen hierbei gerne weiter. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie unter Kapitel 9.1.5 Kundendienst-Kontaktinformationen.
Strom stehen, auch wenn die Maschine still steht. 7.3 Wartungsprogramm Dieses Kapitel stellt ein empfohlenes Wartungsprogramm für ABB-Maschinen vor. Dieses Wartungsprogramm ist von allgemeiner Art und ist als Mindestwartungsniveau anzusehen. Die Wartung sollte intensiviert werden, wenn lokale Bedingungen mit hohen Anforderungen bestehen oder extreme Zuverlässigkeit gefordert ist.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Das Wartungsprogramm basiert auf vier Wartungsniveaus, deren jeweilige Intervalle von der Betriebstundenzahl abhängig sind. Der Arbeitsaufwand und die Ausfallzeiten variieren: Niveau 1 umfasst hauptsächlich schnelle Sichtprüfungen, während Niveau 4 anspruchsvollere Maßnahmen und das Auswechseln von Verschleißteilen vorsieht. Weitere Informationen über die für diese Wartungsarbeiten empfohlenen Ersatzteilpakete finden Sie unter Kapitel 9.2 Ersatzteile für Drehstrommaschinen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren haben. Der Zweck dieser Wartung besteht in der Reparatur eventuell aufgetretener Probleme und dem Austausch von Verschleißteilen. Die Wartung dauert etwa 16-40 Stunden, abhängig von Typ und Installation der Maschine vom Aufwand der durchzuführenden Reparaturen und Austauscharbeiten. Die Werkzeuge für diese Wartung sind dieselben wie für W2 und umfassen zusätzlich ein Endoskop und ein Oszilloskop.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Tabelle 7-1. Wartungsintervalle WARTUNGSINTERVALL In äquivalenten Betriebsstunden oder in Zeitdauer, je nachdem, was zuerst eintritt 4 000 Äq. h 8 000 Äq. h 24 000 Äq. h 80.000 Äq. h 12 000 Äq. h 16.000 Äq. h Wartungs- 20 000 Äq.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Tabelle betrifft den Anwendungstyp: Antrieb mit konstanter Drehzahl Wartungsobjekt Prüfung / Test Hochspannungsverkabelu SP / T SP / T SP / T / Z Verschleiß, Befestigung Hochspannungsanschlüss SP / T SP / T SP / T / Z Oxidation, Befestigung Leistungstransformator SP / T SP / T...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 7.3.1.3 Stator und Läufer Wartungsobjekt Prüfung / Test Statorkern SP / R Befestigung, Risse, Schweißnähte Isolierung der SP / T SP / T / R SP / T / R Verschleiß, Sauberkeit, Isolationswiderstand, Statorwicklung Windungsisolierungstest, (Hochspannungstest) Statorwindungskopf Isolierungsbeschädigungen Statorwindungsbefestigung...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Tabelle betrifft den Läufertyp: Schleifringe 7.3.1.4 Schleifringeinheit Wartungsobjekt Prüfung / Test Zusammenbau SP / R SP / R SP / R Befestigung, Isolierung Bürstenhalter SP / T SP / T SP / T Ausrichtung Bürsten SP / T SP / T...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Tabelle betrifft den Lagertyp: Gleitlager Wartungsobjekt Prüfung / Test Lagerbaugruppe SP / T SP / T SP / T Befestigung, allgemeiner Zustand Lagerschalen SP / T / Z SP / T / Z Allgemeiner Zustand, Verschleiß Abdichtungen und SP / T / Z SP / T / Z Dichtigkeit Dichtungen...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Tabelle betrifft den Kühlungstyp: Luft-Wasser Wartungsobjekt Prüfung / Test Wärmetauscher Dichtigkeit, Betrieb, Druck Ventilator Betrieb, Zustand Rohre SP / R SP / R SP / R Sauberkeit, Korrosion Kanäle SP / R SP / R SP / R Sauberkeit, Betrieb Endgehäuse...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Tabelle 7-2. Allgemeine Anzugsmomente Anzugsdrehmomentwert in Nm (Pfund pro Fuß) Festigkeitsklasse 8.8 für Schrauben Größe Geölt [Nm] Geölt [Pfund Trocken [Nm] Trocken [Pfund pro Fuß] pro Fuß] M 10 M 12 M 14 M 16 M 20 M 24 M 27...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren • Lockere Befestigungs- oder Fundamentschrauben, siehe Kapitel 3 Installation und Ausrichtung • Läuferunwucht • Kupplung. 7.4.3 Vibrationen Die folgenden Anweisungen sind Teil der folgenden zwei ISO-Standards: ISO 10816-3:1998 Mechanische Vibrationen - Bewertung der Maschinenvibration durch Messungen der nicht rotierenden Teile: Teil 3: Industriemaschinen mit einer Nennleistung über 15 kW und Nenndrehzahlen zwischen 120 U/min und 15.000 U/min bei Messung vor Ort und ISO 8528- 9:1995 verbrennungsmotorgetriebene Wechselstromerzeugungsaggregate: Teil 9: Messung und...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 7-1 Messpunkte 7.4.3.2 Klassifikation gemäß Flexibilität der Unterbaugruppe Zur Klassifizierung der Flexibilität der Unterbaugruppe in spezifizierten Richtungen werden zwei Zustände verwendet: • starre Unterbauten • flexible Unterbauten Diese Unterbauzustände werden durch das Verhältnis zwischen der Flexibilität der Maschine und des Unterbaus bestimmt.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Zone C: Maschinen mit Vibrationen innerhalb dieser Zone werden normalerweise als nicht für kontinuierlichen -Langzeitbetrieb zugelassen bewertet. Im Allgemeinen darf die Maschine für begrenzte Zeit in diesem Zustand betrieben werden, bis eine geeignete Gelegenheit für Abhilfemaßnahmen eintritt.
Die Maschinen sind mit Gleitlagern ausgerüstet, die sich durch sehr lange Lebensdauer auszeichnen, vorausgesetzt, dass die Schmierung kontinuierlich funktioniert, die Ölsorte und - qualität den Empfehlungen von ABB entspricht und die Ölwechselanweisungen befolgt werden. 7.5.2.1 Schmieröltemperatur Die korrekte Schmieröltemperatur ist von wesentlicher Bedeutung, um die Lager bei der korrekten Betriebstemperatur zu halten und um sicherzustellen, dass eine ausreichende Schmierwirkung und die korrekte Viskosität des Schmieröls vorliegen.
Die unten aufgeführten Öle enthalten folgende Additive: • Antioxidations- und Antirostmittel • Schaumverhüter • Anti-Verschleißadditiv. BEMERKUNG: Falls in den Zeichnungen von ABB nicht anders angegeben, sind die Lager nur für eine der folgenden Ölqualitäten ausgelegt: 72 - Wartung 3BFP 000 053 R0103 REV D...
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ISO VG 32 ISO VG 46 ISO VG 68 ISO VG 100 ISO VG 150 SAE 40 Viskosität 32 Viskosität 46 Viskosität 68 Viskosität 100 Viskosität 150 Viskosität 150 cSt bei 40 °C cSt bei 40 °C cSt bei 40 °C cSt bei 40 °C cSt bei 40 °C...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 7.5.2.5 Ölwechselplan für Mineralöle Bei selbstschmierenden Lagern sollte das Reinigungs-/Ölwechselintervall etwa 8.000 Betriebsstunden betragen, bei fremdgeschmierten etwa 20.000 h.. Bei häufigen Starts, hohen Öltemperaturen oder übermäßig starker Verschmutzung aufgrund von äußeren Einflüssen können kürzere Intervalle nötig sein. Das korrekte Ölwechselintervall ist auf dem Schmierungskennschild angegeben, siehe Kapitel 2.1.2 Schmierungskennschild.
Ein Betrieb bei höheren Drehzahlen, z. B. bei Frequenzumrichteranwendungen oder bei niedrigeren Drehzahlen mit schwerer Last erfordert kürzere Schmierintervalle oder ein spezielles Schmieröl. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an den ABB-Kundendienst. BEMERKUNG: Die konstruktionsbedingte Höchstdrehzahl der Maschine darf nicht überschritten werden.
• Schließen, falls Griff vorhanden. Automatische Schmierung Auf dem Markt sind eine Vielzahl von automatischen Schmierungssystemen erhältlich. ABB empfiehlt jedoch ausschließlich die Verwendung elektromechanischer Schmierungssysteme. Die Qualität des in die Lager eintretenden Fetts ist mindestens einmal jährlich zu überprüfen: das Fett muss wie neu aussehen und sich auch so anfühlen. Eine Trennung des Basisöls von der Seife ist nicht akzeptabel.
Bei der Verwendung von Fetten, welche die erforderlichen Eigenschaften erfüllen, jedoch oben nicht aufgeführt sind, sind die Schmierungsintervalle zu halbieren. Rollenlagerfett für extreme Temperaturen Wenn die Lagerbetriebstemperatur oberhalb 100 °C (210 °F) liegt, fragen Sie bitte das ABB- Werk nach geeigneten Fetten. 7.5.3.6 Wartung der Lager Die Lager haben in der Regel eine kürzere Lebensdauer als die Maschine selbst.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren auch bei allen umfassenden Überholungen der Maschine vorzunehmen. Eine gute Isolierung ist für die Vermeidung von möglichen Lagerströmen nötig, die durch Wellenspannungen hervorgerufen werden können. Die Isolierung am Lager des ND-Endes unterbricht den Weg des Lagerstroms und vermeidet somit die Gefahr von Lagerschäden aufgrund von Lagerströmen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 7-3 Messen des Isolationswiderstandes eines Gleitlagers Abbildung 7-4 Messen des Isolationswiderstandes eines Rollenlagers ***Folgendes Kapitel betrifft den Lagertyp: Rollenlager 7.5.4.2 Sauberkeit der Lagerisolierung Die Lagerisolierungen sind am Lagerschild angebracht. Die Sauberkeit der Lagerisolierung und des sie umgebenden Lagerschildes muss regelmäßig überprüft werden.
Dieses Kapitel bietet eine allgemeine Beschreibung der Durchführung grundlegender Wartungsarbeiten und Tests. In vielen Ländern bietet der ABB-Service komplette Wartungspakete an, die umfangreiche Tests umfassen. Bevor Wartungsarbeiten an den elektrischen Wicklungen durchgeführt werden, sind allgemeine elektrische Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und lokale Vorschriften zu berücksichtigen, um...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren anderen Organen in Kontakt kommen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, falls sich ein Unfall ereignet • Umgang mit entflammbaren Lösungsmitteln und Lacken. Der Umgang und die Verwendung dieser Substanzen darf nur durch autorisiertes Fachpersonal und unter Beachtung der entsprechenden Sicherheitsvorschriften erfolgen •...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren meisten Betriebsbedingungen. Zusätzliche Tests sollten nur dann durchgeführt werden, wenn Probleme auftauchen. Ein Wartungsprogramm für die komplette Maschine einschließlich der Wicklungen finden Sie unter Kapitel 7.3 Wartungsprogramm. Dieses Wartungsprogramm sollte – im Rahmen der empfohlenen Wartungsintervalle – an die individuellen Umstände des Kunden angepasst werden, d.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 7-6 Beziehung zwischen dem Isolationswiderstand und der Temperatur. R = Isolationswiderstandswert bei einer spezifischen Temperatur R40 = Äquivalenter Isolationswiderstand bei 40 °C R40 = k x R Beispiel: R = 30 MΩ gemessen bei 20 °C k = 0,25 R40 = 0,25 x 30 MΩ...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren getrocknet werden. Wenn diese Messungen nicht ausreichen, ist der Rat von Sachverständigen heranzuziehen • Maschinen, bei denen ein Feuchtigkeitsproblem vermutet wird, sollten unabhängig vom gemessenen Isolationswiderstandswert sorgfältig getrocknet werden • Der Isolationswiderstandswert nimmt bei zunehmender Wicklungstemperatur ab •...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren • Stellen Sie sicher, dass der Maschinenrahmen und die Statorwicklungen, die nicht getestet werden, geerdet sind • Messen Sie die Wicklungstemperatur • Erden Sie alle Widerstandstemperaturdetektoren (RTD) • Eine eventuelle Erdung der Spannungstransformatoren (unüblich) ist zu entfernen. Die Isolationswiderstandsmessung sollte im Klemmenkasten durchgeführt werden.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren • Stellen Sie sicher, dass alle Stromversorgungskabel von der Hauptstromversorgung getrennt sind • Stellen Sie sicher, dass die Anschlusskabel der Schleifringeinheit von ihrer Stromversorgung getrennt sind • Stellen Sie sicher, dass der Maschinenrahmen und die Statorwicklungen geerdet sind •...
Normalerweise sind ABB-Wicklungen problemlos und erfordern neben der oben beschriebenen regelmäßigen Überwachung nur gelegentliches Reinigen und Trocknen. Falls außergewöhnliche Bedingungen zusätzliche Wartungsmaßnahmen erforderlich machen, sollten Sie dazu Expertenrat einholen. Der ABB-Kundendienst hilft Ihnen in allen Fragen zur Wartung der Maschinenwicklungen gerne weiter. Kontaktinformationen finden Sie unter Kapitel 9.1.5 Kundendienst-Kontaktinformationen.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 7.7.1.1 Stillstandzeit Heben Sie vor Beginn einer längeren Stillstandsperiode die Bürsten an. Während des Transports, der Lagerung, Installation oder längeren Betriebsunterbrechungen können die Gleitflächen der Schleifringe anlaufen oder mit Schmutz usw. bedeckt werden. 7.7.1.2 Verschleiß Prüfen Sie, sofern vorhanden, insbesondere den Schleifring des negativen Pols, da dieser möglicherweise schneller verschleißt und Abflachungen und Verbrennungen aufweisen kann.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 7-9 Prüfung des Bürstendrucks mit einer Federwaage ***Folgende Kapitel betreffen den Kühlungstyp: Offene Luftkühlung, Luft-Wasser und Luft-Luft 7.8 Wartung der Kühleinheiten Die Kühleinheiten benötigen normalerweise kaum Wartung, es wird jedoch wird empfohlen, ihren Zustand regelmäßig zu überprüfen, um einen problemlosen Betrieb sicherzustellen. ***Folgendes Kapitel betrifft den Kühlungstyp: Offene Luftkühlung 7.8.1 Wartungsanweisungen für Maschinen mit offener Luftkühlung Die Kühlluft wird normalerweise mit Hilfe eines externen Lüfters und/oder des Läuferlüfters...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Andere mögliche Ursachen für eine schlechte Leistung des Kühlsystems können in einer erhöhten Umgebungstemperatur oder einer hohen Ansauglufttemperatur bestehen. Zusätzlich führen Funktionsstörungen des Schmierungssystems oder der Lager zu hohen Lagertemperaturen. Eine scheinbar hohe Temperatur kann auch durch ein Problem der Temperaturmessgeräte verursacht werden, siehe Kapitel 8.3.2 Pt-100 Widerstandstemperaturdetektoren.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Die Außenluftströmung wird normalerweise von einem Lüfter erzeugt, der auf der Welle montiert ist oder von einem separaten Motor angetrieben wird. Auch der Anschluss an eine externe Druckluftzufuhr ist möglich. Abbildung 7-10 Kühlluftströmung (typische asymmetrische Konstruktion) Die Maschine kann mit einem oder mehreren Temperaturdetektoren zu Überwachung der internen Kühlluft ausgestattet sein.
Informationen an den ABB-Kundendienst, siehe Kapitel 9.1.5 Kundendienst- Kontaktinformationen. ***Folgender Hinweis betrifft den Läufertyp: Dauermagnet BEMERKUNG: Die Dauermagnet-Synchronmaschine darf nur von Reparaturwerkstätten gewartet werden, die entsprechend qualifiziert und von ABB autorisiert sind. Wenden Sie sich an ABB, um weitere Informationen über Dauermagnetmotoren zu erhalten. 92 - Wartung...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Kapitel 8 Fehlersuche 8.1 Fehlersuche Dieses Kapitel dient als Hilfestellung bei Betriebsstörungen der ABB-Drehstrommaschine. Die nachstehenden Fehlersuchtabellen können bei der Auffindung und der Reparatur von mechanischen und thermischen Problemen sowie bei Störungen des Schmiersystems helfen.
Ausrichtung sowie Kupplungsfunktion und -typ überprüfen Axiale Last von angeschlossenen Geräten Kupplungsfunktion überprüfen Kupplung falsch montiert Fundament zu schwach Fundament gemäß der Anweisungen von ABB verstärken Wicklungsfehler in Hauptmaschine oder Erreger Wicklungen von Hauptmaschine und Erreger überprüfen Übermäßige Netzunsymmetrie Für Einhaltung der Netzsymmetrieanforderungen sorgen Lagerversatz Ausrichtung des Lagersockels überprüfen...
Symptom Mögliche Ursache Gegenmaßnahmen Unzureichende Niedriger Ölstand Lager auf Leckagen überprüfen, Öl nachfüllen Schmierung Ungeeignete Ölqualität ABB-Ölempfehlungen beachten Ölqualität beeinträchtigt Falsches Ölwechselintervall Lager reinigen und Öl wechseln Axiale Last zu stark Kupplungs- oder Montagefehler Kupplung, Montage und Ausrichtung prüfen Maschinenversatz...
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Ölfluss gestört Ölpumpe, -reduzierventil und -filter überprüfen Unzureichende Schmierung Ölviskosität zu hoch Öltemperatur und -typ überprüfen Ungeeignete Ölqualität ABB-Ölempfehlungen beachten Schmiersystem überprüfen und Temperatur Eintrittstemperatur des Öls zu hoch neu einstellen Ölqualität beeinträchtigt Falsches Ölwechselintervall Lager reinigen und Öl wechseln...
Gebläse austauschen o. Drehrichtung des externen Ventilatoren drehen sich falsch herum Gebläses korrigieren Überlastung Steuerungseinstellung Maschinensteuerung überprüfen, Überlast beseitigen Drehzahl an die ABB-Empfehlungen anpassen Überdrehzahl Netzunsymmetrie Für Einhaltung der Netzsymmetrieanforderungen sorgen Instrumenten- oder Messanlagenfehler Messwerte, Detektoren und Verdrahtung überprüfen Wicklungsfehler in Hauptmaschine oder Erreger Wicklungen von Hauptmaschine u.
Abluft wird wieder angesogen Ansauglufttemperatur Wärmequelle in der Nähe Wärmequellen entfernter positionieren, Lüftung überprüfen Steuerungseinstellung Maschinensteuerung überprüfen, Überlast beseitigen Überlastung Drehzahl an die ABB-Empfehlungen anpassen Überdrehzahl Netzunsymmetrie Für Einhaltung der Netzsymmetrieanforderungen sorgen Instrumenten- oder Messanlagenfehler Messwerte, Detektoren und Verdrahtung überprüfen Zu häufige Starts Maschine vor dem Neustart abkühlen lassen...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgendes Kapitel betrifft den Kühlungstyp: Rippenkühlung 8.1.3.4 Wärmeentwicklung, Rippenkühlung Fehlersuche Wärmeentwicklung Rippenkühlung Symptom Mögliche Ursache Gegenmaßnahmen Überlastung Steuerungseinstellung Maschinensteuerung überprüfen, Überlast beseitigen Drehzahl an die AB-Empfehlungen anpassen Überdrehzahl Netzunsymmetrie Für die Einhaltung der Netzsymmetrieanforderungen sorgen Instrumenten- oder Messanlagenfehler Messwerte, Detektoren und Verdrahtung überprüfen Zu häufige Starts...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Kapitel betreffen den Lagertyp: Gleitlager 8.2 Ölleckagen bei Gleitlagern Die Konstruktion eines Gleitlagers ist so beschaffen, dass es äußerst schwierig ist, Ölleckagen völlig zu vermeiden. In geringem Umfang auftretende Leckagen können daher toleriert werden. Ölleckagen können jedoch auch aus Gründen auftreten, die nicht mit der Lagerkonstruktion zusammenhängen, wie z.
Dichtmittel Um zu verhindern, dass das Öl durch die Trennlinie aus dem Lager austritt, wird entlang der Linie ein Dichtmittel aufgetragen. ABB empfiehlt hierfür Hylomar Blue Heavy. Curil T oder äquivalente Mittel können ebenfalls verwendet werden. 8.2.3 Überprüfung der Lager Falls vermutet wird, dass das Lagergehäuse selbst undicht ist, können folgende Schritte...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Ölbehälter Der Ölbehälter kann entweder ein separater Behälter sein oder aus dem Kurbelgehäuse eines Dieselmotors bestehen. In beiden Fällen muss der Behälter deutlich unterhalb der Lager angeordnet sein, damit das Öl von den Lagern zum Behälter fließen kann. Der Ölbehälter muss so konstruiert sein, dass kein Druck vom Behälter in die Ölrückleitung zum Lager eintreten kann.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgender Absatz betrifft den Lagertyp: Gleitlager mit Selbstschmierung Ölstand Der Ölstand eines selbstschmierenden Gleitlagers muss regelmäßig geprüft werden; siehe Kapitel 7.5.1.1 Ölstand. Öltemperatur Die korrekte Schmieröltemperatur ist von wesentlicher Bedeutung, um die Lager bei der korrekten Betriebstemperatur zu halten und um ausreichende Schmierwirkung und korrekte Viskosität des Schmieröls sicherzustellen;...
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Absätze betreffen den Lagertyp: Gleitlager mit Fremdschmierung Kontrollieren Sie den Einlassdruck des Öls. Der normale Wert des Öldrucks beträgt 125 kPa ± 25 kPa (1,25 bar ± 0,25 bar), doch der spezifische Öldruckwert muss in jedem Fall mit der Dokumentation verglichen werden, die mit der Maschine geliefert wurde.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Flanschlager weisen zwei Kanäle zwischen dem Lagergehäuse und dem Flansch auf, die normalerweise für den Ausgleich eines Unterdrucks in der Nähe des Ausgangs der Welle aus dem Lagergehäuse ausreichen. Falls jedoch aus irgendeinem Grund ein sehr hoher Unterdruck in der Nähe dieses Bereichs vorliegt, kann es sein, dass die beiden Kanäle nicht ausreichen und zusätzlich Luft aus dem Lager gesaugt wird.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Abbildung 8-1 Kontrolle des Luftdrucks innerhalb und außerhalb eines Gleitlagers Wenn innerhalb der Maschine ein starker Unterdruck festgestellt wird, z. B. zwischen dem Endschild und der Maschinendichtung, ist die Situation problematisch; es ist normalerweise sehr schwierig, die Dichtung auszubauen und erneut abzudichten. BEMERKUNG: Versuchen Sie keinesfalls, den Unterdruck im Lager durch Installation einer Entlüftung zu beheben, da dies die Leckage zusätzlich verstärken würde.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 8.3 Elektrische Leistung, Erregung, Steuerung und Schutz Die elektrische Leistung einer Drehstrommaschine wird am stärksten durch den Zustand der Läuferwicklungen und der Statorwicklungen und ggf. den Betrieb des Erregungssystems bestimmt. Die Hauptwartung der Maschinenwicklung ist in Kapitel 7.6 Wartung der Stator- und Läuferwicklungen beschrieben.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Tabelle 8-1. Temperaturwerte für Pt-100-Elemente PT100 TEMP TEMP PT100 TEMP TEMP PT100 TEMP TEMP °C °F °C °F °C °F 100.00 32.00 127.07 158.00 153.58 284.00 35.60 127.84 100.78 161.60 154.32 287.60 39.20 128.60 101.56 165.20 155.07 291.20 102.34...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Es gibt zwei mögliche Abhilfen für einen Pt-100-Detektorschaden am Stator. Sofern im Statorkern betriebsfähige Ersatzdetektoren vorhanden sind, können diese in Betrieb genommen werden. Falls alle werksseitig installierten Detektoren in Gebrauch sind, kann ein neuer Detektor im Wicklungsende nachgerüstet werden (außer bei Ex-Maschinen). ***Folgendes Kapitel betrifft den Läufertyp: Schleifringe 8.4 Schleifringe und Bürsten 8.4.1 Bürstenverschleiß...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 8.5 Thermische Leistung und Kühlsystem Es gibt zwei Hauptgründe, die einen Temperaturanstieg der Maschine verursachen können: • Die Wirkung des Kühlsystems hat abgenommen • Die Maschine selbst erzeugt übermäßig viel Wärme. Wenn die Temperatur der Maschine die normalen Werte überschreitet, können Maßnahmen ergriffen werden, um zu bestimmen, welcher der beiden oben genannten Gründe in einem bestimmten Fall die Hauptursache darstellt.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Kapitel 9 Kundendienst und Ersatzteile 9.1 Kundendienst Der ABB-Kundenservice erstreckt sich auf sämtliche seit 1889 von ABB und Strömberg (Helsinki/Finnland) hergestellten Drehstrommaschinen. 9.1.1 Service vor Ort Die Abteilung Service vor Ort bietet: • Installation und Inbetriebnahme •...
9.2 Ersatzteile für Drehstrommaschinen 9.2.1 Allgemeine Hinweise zu den Ersatzteilen Die von ABB hergestellten Maschinen sind für einen jahrzehntelangen zuverlässigen und problemlosen Betrieb ausgelegt und konstruiert. Voraussetzung für ihre Störungsfreiheit sind jedoch korrekte Wartung und sachgerechter Betrieb. Diese Wartung umfasst den Austausch von Teilen, die einem normalen Verschleiß...
Schmutz zu reinigen. Wicklungsverschleiß kann auch eine Folge elektrischer Störungen sein. In den Statorkernschlitzen befinden sich Temperaturdetektoren vom Typ Pt-100 für die Statorwicklungen, die nicht ersetzt werden können. Daher baut ABB zusätzliche Pt-100- Detektoren in den Statorkern ein. Diese Detektoren sind nicht als normale Ersatzteile anzusehen, da sie dazu gedacht sind, bei Ausfall eines Pt-100-Statorelements während der...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Kapitel betreffen die Produktfamilie: HXR 9.2.5.1 Sicherheitspaket Ersatzteil Menge Lager-RTD 1 Stück Alternative für Maschinen mit Rollenlagern: Rollenlager 2 Stück Alternative für Maschinen mit Gleitlagern: Lagerschale für DE 1 Stück Lagerschale für NDE 1 Stück Lagerölring für DE 1 Stück Lagerölring für NDE...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren ***Folgende Kapitel betreffen die Produktfamilie: AMA, AMB und AMI 9.2.5.4 Sicherheitspaket Ersatzteil Menge Luftfilter (für Maschine 1 Satz IPW24/IC01) Wasserleckage-Detektor 1 Stück (für Maschine IP55/IC81W) Lager-RTD 1 Stück Alternative für Maschinen mit Rollenlagern: Rollenlager 2 Stück Alternative für Maschinen mit Gleitlagern:...
Seriennummer ist entweder auf dem am Maschinenrahmen angebrachten Typenschild angegeben oder in den Maschinenrahmen eingeprägt. Geben Sie darüber hinaus auch spezifische Detailinformationen zu den bestellten Ersatzteilen. Die Kontaktinformationen des ABB-Kundendienstes finden Sie in Kapitel 9.1.5 Kundendienst- Kontaktinformationen. 3BFP 000 053 R0103 REV D...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Kapitel 10 Recycling 10.1 Einleitung Die Fa. ABB ist ihrer Umweltpolitik verpflichtet. Ausgehend von Recyclingfähigkeits- und Lebenszyklusanalysen arbeiten wir kontinuierlich an der Optimierung der Umweltreundlichkeit unserer Maschinen. Produkte, Herstellungsverfahren und Logistik werden unter Berücksichtigung umwelttechnischer Gesichtspunkte geplant, unterstützt durch das nach ISO 14001 zertifizierte Umweltmanagementsystem von ABB.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren • Anti-Korrosionsmittel, die die Maschinenoberfläche bedecken, können mit einem auf Benzin basierenden Reinigungsmittel und einem Lappen gereinigt werden. Der Lappen ist gemäß den lokalen Vorschriften zu entsorgen. 10.4 Zerlegen der Maschine Die Demontage erfolgt nach allgemeinen Vorgehensweisen, da die Maschine mit Schrauben zusammengebaut ist.
Wärmebehandlungsanlage erfordern besondere Aufmerksamkeit, um Brand- und Explosionsgefahr zu vermeiden. Aufgrund der Verschiedenheit der zu diesem Zweck verwendeten Anlagen kann ABB keine spezifischen Anweisungen zum Wärmebehandlungsverfahren oder zur Wartung der Wärmebehandlungsanlage geben; für diese Aspekte hat der Betreiber Sorge zu tragen.
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren INBETRIEBNAHMEBERICHT Typenschildinformationen: Serien-Nr. Hersteller: ABB Oy Adresse: P.O. Box 186 FIN-00381 HELSINKI FINNLAND Telefon: +358 (0) 10 22 11 Fax: +358 (0) 10 22 22544 Kunde: Kundenadresse: Kontaktperson: Telefon: Mobiltelefon: Fax: e-Mail: 3BFP 000 053 R0103 REV C...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 1 Transport Allgemeines: Ankunftsdatum der Maschine: Inspektionsdatum und Aufstellort: Unterschrift des Lieferanten: nein ausgeführt von: Inspektion bei geöffneter Verpackung: Schäden: nein Packliste: fehlende Teile: Maschine: nein Art: nein Verpackung: Art: nein Art: Zusatzeinrichtungen: nein Art: Ersatzteile + Werkzeuge: Im Schadensfall unternommene Maßnahmen:...
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Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 2 Lagerung Allgemeines: nein Beginn:_______________Ende:__________________ Lagerung: nein Lagerungszeit länger als 6 Monate: Für die Lagerung verantwortliche Person: Lagerort: im Innenraum im Freien in Verpackung wasserdicht abgedeckt Tägliche Temperatur: min/max._______ - Feuchtigkeit:_______ Lagerungsmaßnahmen: Transportpaket ist belüftet: nein Externe Heizung/Ventilator wird verwendet: nein...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 3 Mechanische Installation Fundament wurde gemäß nein Zeichnungsnr.:_____________________________ Maschinenzeichnung überprüft: Fundamentschrauben bzw. Schwellenplatten nein (soweit vorhanden) anweisungsgemäß montiert: Luftspalt wurde gemessen (falls zutreffend): ND-Ende Oben Erreger ND-EndeOben D-Ende Oben Für Stehlager markieren Sie die Werte 1-4 und für geflanschte Lager die Werte A-D 1 ____________ A ____________ 2 ____________ B ____________...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 4 Schmierungsprüfung 4.1 Selbstschmierung Lageröl: Hersteller:__________________ Typ:_________________________ nein Ölqualität entspricht den Empfehlungen: Lageröl ist bis zum angezeigten Ölstand aufgefüllt: Bitte markieren Sie den Stand im Schauglas Schauglaskreis auf der rechten Seite. nein Schmierringe drehen sich ungehindert: 4.2 Fremdschmierung Lageröl: Hersteller:__________________ Typ:_________________________...
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren 7 Probelauf 7.1 Erster Start (nur wenige Sekunden) Bemerkung: Stellen Sie sicher, dass die ggf. vorhandene Fremdschmierung eingeschaltet ist! links rechts Drehrichtung (vom D-Ende aus gesehen): nein von: Sind anomale Geräusche zu hören? 7.2 Zweiter Start (wenn möglich entkuppelt) Bemerkung: Stellen Sie sicher, dass die ggf.
Handbuch für Induktionsmotoren und Generatoren Typische Position der Kennschilder AMA, AMB, AMI ND-Ende D-Ende AMA, AMB Horizontal montiert ND-Ende D-Ende Ansicht A Vertikal montiert Typenschild der Maschine Lagerschild der Maschine Markierungsschild für die Drehrichtung ND-Ende Drehrichtung vom Antriebsende (D-Ende) aus zur...